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dumme frage zur monosumme L+R im bass

  • Skorpi
  • 2. Mai 2009 um 13:33
  • Skorpi
    Gast
    • 2. Mai 2009 um 13:33
    • #1

    mal sehn wie ichs ausdrücken kann :wink:
    ich fahre die anlage (topteile) ganz normal L u. R - symetrischer ausgang.
    1. variante: ich setze einen bass unter ein topteil. dadurch bekommt der bass das signal ja NUR von einer seite - ebenfalls symetrischer ausgang

    2. variante: ich gehe aus meinem mixer seperat aus dem booth ausgang raus, und brücke L u R rechten kanal. also bekommt der bass das signal von beiden kanälen. allerdings asymetrischer ausgang!

    nun meine frage:
    welche variante ist besser. reicht variante 1 aus?
    hat der bass bei variante 2 mehr volumen und dynamik? er bekommt ja das basssignal von beiden ausgängen :roll: obwohl das signal asymetrisch ist.

    ich habs mal zu hause ausprobiert, konnte da aber keinen unterschied feststellen.

    danke schon mal im voraus

    3 Mal editiert, zuletzt von Skorpi (3. Mai 2009 um 20:50)

  • mike j.
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    • 2. Mai 2009 um 13:53
    • #2

    Kleine Fragen zwischendurch:

    Weil du die Ausgänge so erwähnst -> sind deine Boxen aktiv? Wenn nein ist das mit der Symmetrie egal, da die Amps eh in der nähe des Pultes sind.

    Wenn alles aktiv ist, dann hat sicher eine Box eine weiterschleifoption. Benutz die und du wirst glücklich. Wenn nicht und beides ist aktiv, dann bau dir einen Y Adapter (vorausgesetzt der Bass hat eine aktive Trennung) oder hat der Bass eventuell eine aktivweiche eingebaut für den Zweck?

    Wenn das ganze Passiv ist, dann ist da sowieso ein Amp dazwischen. Dafür brauchst eine Frequenzweiche oder Endstufe mit eingebauter Weiche. Somit sind minimum 3 Ampkanäle nötig (2x Topteile und 1x bis 2x Bass). Absolutes Low Budget wäre linker Kanal beide Tops udn rechter Kanal beide Bässe, davor eine 2 Wege Weiche.

    Am besten du sagst uns dein Material und ob aktiv oder passiv, dann kann dir da mehr geholfen werden. Das mit dem Booth ist schwachsinn, das ist ein normaler Monitorausgang für den DJ.

  • Skorpi
    Gast
    • 2. Mai 2009 um 13:57
    • #3

    sorry hatte ich vergessen:
    tops sind aktiv tt22a
    bass ist aktiv tsm sub dp+
    ich kann auch noch aus einem anderen ausgang L/R raus gehen -allerdings asymetrisch-

  • mike j.
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    • 2. Mai 2009 um 14:08
    • #4

    Signalkette pro Kanal:

    Mischpult Symmetrisch Aus -> Subwoofer XLR rein -> Loop Through XLR raus -> Topteil wieder XLR rein -> fertisch. Dazu noch 2x Strom anschließen (kannst eventuell über den Powercon lösen, dass das Top auch über den Sub den Strom bekommt, dann hast weniger Kabel herumhängen).

  • Skorpi
    Gast
    • 2. Mai 2009 um 14:14
    • #5

    ja, ist klar, das wäre ja dann die variante 1 und der sub bekommt nur das signal von einem kanal

    bringt es aber was wenn der bass das signal von L u. R gebrückt bekommt, und seperat angesteuert wird? -wohlgemerkt leider da nur asymetrisch

  • MichaT.
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    • 2. Mai 2009 um 16:04
    • #6

    Du verwexelst da "gebrückt" mit Monosumme. Die würdest Du nämlich aus'm Booth-Out des Mixers erhalten und wenn das Kabel nicht so lang ist und keine Einstreuungen bemerkbar sind, ist das besser, als nur ein Kanal im Bass.

    Konsequenterweise stellt man den Bass dann auch mittig und nicht unter ein Top, es sei denn, man braucht die Raumecke wegen Pegel.

    Immer gut aufgelegt - nicht nur als DJ !

  • hias.h
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    • 2. Mai 2009 um 19:11
    • #7

    Einfach die Signalführenden Adern des Boothausgangs zusammenlöten is nich.
    Das geht genau dann, wenn das signal von L und R identisch ist (dann könntest du das Summieren gleich sein lassen). Besser: noch jeweils in Reihe einen Widerstand reinlöten, so 1-2 KOhm.

  • Skorpi
    Gast
    • 3. Mai 2009 um 07:42
    • #8

    ich hab leider 0 ahnung :roll: :roll:

    was bewirkt der widerstand?
    1 kohm besser als 2 kohm?
    pro kanal ein widerstand?

    bekomm ich unterm strich (monosumme incl widerstand) ein besseres volumen und eine bessere dynamik? oder bleibt der große ahaa effekt aus :roll:

  • Jürgen Klingel
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    • 3. Mai 2009 um 11:23
    • #9

    Die eleganteste Version wäre sicher eine Aktivweiche...wenn schon die Billig-Version ohne Frequenzweiche mit Sub-Ausgang dann bitte so:

    Ein "Y-Kabel" besorgen, Cinch Stecker vom aufgetrennten Teil abschneiden, 2 neue Stecker besorgen und an den Stiften die besagten Widerstände anlöten, daran kommen die "Kabelseelen", Abschirmungen noch wieder anlöten...dann werden die beiden Leitungen ja im Spleiß zusammengeführt und am anderen Ende hat man eine "Mono-Summe".

    Davon hat man jedenfalls die Gewissheit, sämtliche niederfrequenten Signale wiedergeben zu können.
    Die Basslautstärke ändert sich etwa in der Art, wie wenn Du bei identischen Gain-Einstellungen einen zweiten Bass dazu stellst, da ja beide Kanäle ihr Signal einbringen (sofern es sich um "normales Stereo" handelt, wo beide Kanäle gleiche/ähnliche Basslautstärken haben)

    Gruß, Jürgen :wink:

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • mike j.
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    • 3. Mai 2009 um 11:28
    • #10
    Zitat

    Die würdest Du nämlich aus'm Booth-Out des Mixers erhalten

    Booth out ist auch Stereo ;-).

    Wo ist das Problem, oder hast du nur einen Bass? Bei 2 Tops und 2 Bässen kannst doch ruhig Stereo fahren wie es eigentlich jeder macht.

  • Skorpi
    Gast
    • 3. Mai 2009 um 17:16
    • #11
    Zitat von "Mike J."

    sorry - aber diese aussage bringt mich wirklich nicht weiter.....dies war auch nicht meine frage.

    es gibt kein problem mit nem 2.bass - den hab ich - sogar 4 davon :wink:
    aber in verschiedenen etwas größere kneipen reicht manchmal auch nur EIN zusätzlicher bass aus. und die schlepperei eines 2. basses ist in den fällen nicht nötig.

  • mike j.
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    • 3. Mai 2009 um 17:43
    • #12
    Zitat

    nur EIN zusätzlicher bass aus

    Ah, jetz kommts richtig rüber - das war irgendwie bis jetzt nur in der Kristallkugel zu lesen... und die ist derzeit leider im Service.

    Kauf dir die kleine Behringer Weiche mit dem Subout (das 2 Wege Stereo Teil). Kostet dich keine 100 Euro und das Problem ist gelöst. Die Multibilliglösung: Bau dir einen Adapter, der die 2 XLRs abgreift und über einen ca. 1kOhm Widerstand je Signalleitung an einen Punkt zusammenführt und dann über einen weiteren XLR wieder an den Sub ausgibt.
    Somit haben wir das Problem mit dem Kurzschließen der beiden Kanäle weg und du bekommst doch eine Summe.

    Um das Stereobild nicht zu verändern durch das kannst auch von Cinch weg über die Widerstände an einen XLR und den Booth Ausgang verwenden. Achtung!

    Es kommt bei unsymmetrischer führung 10% weniger Signal am Bass als an den Tops bei gleichem EIngangspegel an, bei symmetrischem Ausgang 5% weniger, da dem Eingangswiderstand des Subs (20k Balanced, 10k Unbalanced) ein 1kOhm Widerstand des Adapters in Serie liegt.

  • Skorpi
    Gast
    • 3. Mai 2009 um 17:58
    • #13

    und ich dachte, ich hätte mich oben relativ gut ausgequetscht.
    - erst mal vielen dank für die ausführliche info. die hat mich weiter gebracht -

    wie heißt denn die behringer weiche?
    die multibilliglösung find ich vom aufwand aber doch ganz gut.
    mit dem verlust des pegels hab ich kein problem, da ich den boothausgang regeln kann.

    wäre nur noch die frage: bringt mir die uuuunheimlich aufwendige multibilliglösung mehr dynamik bzw. volumen? - trotz der asymetrie der cinchsteckers?
    -sonst lohnt sich´s ja nicht.

  • mike j.
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    • 3. Mai 2009 um 18:04
    • #14
    Zitat

    wie heißt denn die behringer weiche?

    Behringer CX2310 heißt die Weiche, gsehen um 75 Euro.

    Die Billiglösung macht genau eines: Fasst Kanal L und R zusammen. Dass das Pult am AUsgang keinen Kurzschluss "sieht" sind die Widerstände mit dabei. Somit hast von Ausgang L zu R eine Last von 1,9xxkOhm. Da is nix mit Dynamik soder sonnstwas.
    Durch die Unsymmetrierte Billiglösung hast 3 Nachteile:
    - 5% weniger Spannung am Sub
    - -3dB weniger Pegel am Sub, da du nur den "+" Anschluss des XLRs mit einem Signal versorgst. "-" wird hier mir GND verbunden.
    - Weit empfindlicher gegen Störeinstreuungen ins Kabel.

  • hias.h
    Beiträge
    1.192
    • 3. Mai 2009 um 18:33
    • #15

    Der rest wusste schon länger was gemeint ist, bei denen funktionieren die kristallkugeln wohl noch.
    Der Vorteil eine Monosumme: Du gibts damit alles wieder, was auf deinen Datenträgern zu hören ist. (ausser der linke und rechte Anteil an tiefen frequenzen ist phasenverkehrt zueinander, sollte aber bei halbwegs intelligenten studioheinis nicht vorkommen).
    Beispiel aus der Rockmusik: Tiefe Toms haben wumms, und die Toms sind häufig extrem stark gepannt, also weit im Stereobild verteilt. Wenn du jetzt nur eine Seite wiedergibst, fehlt dir eventuell etwas, nicht volumen oder dynamik, sondern ganz einfach Geräusche, Töne, Klanginformationen.

  • Skorpi
    Gast
    • 4. Mai 2009 um 07:32
    • #16

    super, vielen dank für eure info :D

    es wird die multibilliglösung, da ich sonst WIEDER ein gerät mehr mitschleppe

  • Alexander Weber
    Beiträge
    174
    • 9. Mai 2009 um 15:14
    • #17

    reicht doch wenn Du einen Kanal für den Sub nimmst, den Bass kannste eh nicht orten im Raum, also brauchst Du auch kein Stereosignal auf m Bass...

  • tufkamagi
    Beiträge
    945
    • 9. Mai 2009 um 19:29
    • #18

    Jou, also wenn ich ihn richtig verstehe hofft er mit der Monosumme einen Pegelanstieg um ca. 3-6db zu erreichen.
    Ist ja auch so.
    Und wenn er eben nur 1 aktivbass und 2 aktivtops mitnimmt hat er ja das Problem dass der Bass entwederv NUR das rechte oder eben NUR das linke Signal erhält - sprich nur die Hälfte.
    Also ich denk auch: Umbauen, 2 Amps mit DSP oder eben eine Aktivweiche dazu und die LS halt passiv.
    Oder zumindest 1 Amp mit Weiche (oder DSP eingebaut) und der Möglichkeit das Signal durchzuschleifen.
    Dann bist du voll flexibel.
    Alles andere ist doch nix halbes und nix ganzes. :wink:

    Grüßle,
    elefelle

    ja, es geht noch lauter!

  • michael beyer
    Beiträge
    2.136
    • 9. Mai 2009 um 22:12
    • #19

    Ich stell mal eine ganz andere Frage: Welchen Mixer hast du denn? Denn einige haben zwar eine rote und weiße Buchse am Boothausgang aber ohnehin schon beide mit Monosumme. Fällt nur keinem wirklich auf. Dann würde nämlich dein Gelöte für nen Y-Adapter hinfällig werden und du brauchst nur den Widerstand um die Bässe zu bekommen.

    Wenn du aber sowieso mal so mal so unterwegs bist, würde ich mir nen Controller kaufen, der die unterschiedlichen Settings speichern kann. Dann machst dir je einmal Arbeit und danach nur noch Feinjustierung. Klar kostet das mehr als die billige Behringerweiche aber so musst nicht jedesmal von 0 anfangen.

  • Skorpi
    Gast
    • 10. Mai 2009 um 01:03
    • #20

    elefelle:
    ...." Umbauen, 2 Amps mit DSP oder eben eine Aktivweiche dazu und die LS halt passiv.
    Oder zumindest 1 Amp mit Weiche (oder DSP eingebaut) und der Möglichkeit das Signal durchzuschleifen...."
    ---
    @elefelle
    ich bin gerade von passiv auf aktiv umgestiegen, da sattel ich doch nicht wieder um ?!?!
    ---
    Michael
    der boothausgang hat roten und weißen cinch - dadurch hat er leider keine monosumme.
    ich möchte mir auch keinen zusätzlichen controller zulegen.
    da diese zusammenstellung (2 top 1 bass) nur selten vorkommt, wollte ich`s so einfach wie möglich machen. :wink:

    gruß

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