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Beiträge von gastmusiker

  • Gesucht: PA-System f. kleine Rock 'n Roll Verleiher 2014

    • gastmusiker
    • 3. Januar 2014 um 16:10

    Hier gibts den kompletten Testbericht des Nexo Alpha von 1998:
    http://passthrough.fw-notify.net/download/62549…lpha-report.pdf

    Einfach mal beide Tests nebeneinander legen und die Messergebnisse analysieren, dabei kommen nämlich ganz gravierende Unterschiede zu Tage:

    1.Sensitivity:
    das HT16 mag nette lowmids zwischen 200 und 500 Hz machen, aber zwischen 550 und 1200 Hz folgt einen Einbruch größer 10 dB.
    700 Hz fallen aufgrund einer heftigen Resonanz sogar auf 94 dB (1W/1m) zurück, das ist weniger als die beiden 8 Zöller machen wenn sie in ebener Schallwand montiert werden...
    Der Einbruch wird mit "gewagter" 10 dB Anhebung im Controller-preset "korrigiert".
    Das alpha M8 (80 Grad Top) erreicht ab 300 Hz 110 dB, bei 900 Hz sogar 113 dB (1W/1m), in der Mitten-Oktave also gut 10 dB mehr!

    2. SPLmax:
    auch hier findet sich der Einbruch beim HT16 wieder. Denn natürlich helfen die 10 dB Anhebung im DSP hier nicht weiter, so dass sich ganze 119 dB bei 700 Hz mit 10 % THD abrufen lassen, über die komplette Oktave von 600 bis 1200 Hz reicht es gemittelt immerhin für 126 dB.
    Das schafft eine direktstrahlende PS10 im besagten Frequenzbereich auch (siehe PP Test 10/2010).
    Die 140 dB SPLmax Herstellerangabe könnte das HT16 allerhöchstens bei 1,8 kHz mit Hilfe von 26 dB Ampgain (= 400 Watt) erreichen.
    Wie lange dies der verwendete HF-Treiber (2,5" Diafragma) aushält, wie das wohl klingen mag und wie dies in der Praxis nutzbar sein soll, entzieht sich....
    Nochmal zurück zu den 8ern: 10 dB Boost im Preset entsprechen "ja nur" einem Leistungsfaktor von 10, und das in der wichtigsten Mitten-Oktave wo sich Gitarren, Stimmen mit Dauerpegel, sowie Picollo Snare, Percussion etc. mit extremer Dynamik abspielen...
    Wie sieht es da wohl mit der thermischen Belastung der 8 Zöller sowie deren Powerkompression und Haltbarkeit aus?
    Ganz abgesehen von der Unmöglichkeit bei am Limit betriebenem System, Vocals und Snare noch über den Mix zu bekommen, denn genau dieser Frequenzbereich hängt ja schon längst am Anschlag während man im Lowmid noch Luft hat...
    Das M8 Top hingegen bringt es im wichtigen Mittenbereich auf knapp 140 dB!
    Und selbst mit nur 3 % THD liegt der SPLmax in weiten Bereichen noch über der 10 % Kurve des HT16.
    Es braucht also weniger als ein Zehntel der Leistung um den SPLmax des HT16 zu überbieten und dann geht es erst richtig los!
    Natürlich bedarf das M8 unterhalb 200 Hz Unterstützung vom B1 Bass da hier ein echtes 4 Wege Konzept verfolgt wurde.
    Doch auch der HT16 SPLmax fällt unterhalb 200 Hz mit 10 dB pro Oktave ab und braucht zwingend Unterstützung durch die Subs.
    Selbst mit den !DREI! bei der Messung verwendeten SW18 bleibt ein Einbruch von -6 dB um 110 Hz. Im Text ist vom "lückenlosen Übergang" zwischen Sub und Top zu lesen "wo die sonst übliche Schwachstelle hier ausbleibt".
    ????

    3. Abstrahlung:
    auf den ersten Blick sehen die Isobaren des HT16 ja ganz gut aus. Der zweite Blick offenbart aber in der Horizontalen eine echte Problemzone, nämlich wieder in der kompletten 600 bis 1200 Hz Oktave, und zwar zwischen 25 und 45 Grad off axis. In diesem Winkelbereich fällt der Pegel schlagartig um bis zu -18 dB zurück um dann außerhalb, im Winkelbereich zwischen 45 bis 90 Grad wieder zurück auf -9 dB zu klettern.
    Im Text liest man von "einer perfekten Einhaltung der angegebenen Winkel" und von "einer kleinen Einschnürung die kaum einer weiteren Diskussion bedarf".
    Außerdem "wie perfekt und schnell der Pegel für die darüber hinaus gehenden Winkel abfällt". "Die Directivity betreffend kann man nur höchstes Lob aussprechen".
    Das ist so ziemlich genau das Gegenteil was die Messung über den 600 -1200 Hz Bereich dokumentiert.
    Praktisch bedeutet das ganz klar: keinerlei Mitteninformation links und rechts im Bereich zwischen 25 und 45 Grad und noch jede Menge Restenergie zwischen 45 und 90 Grad neben der Box.
    Wenn man diesen Lautsprecher im kompletten 90 Grad Winkel von links nach rechts durchschreitet ist dieser Effekt mit Sicherheit extrem hörbar...
    Das M8 sieht hier auch alles andere als ideal aus, es ist aber nicht ganz so krass und wird zumindest zwischen 800 und 1200 Hz nochmal 80 Grad breit.
    -> unter "Democracy for listeners" versteht man eher etwas Anderes...

    4. Zerfallspektrum:
    das HT16 hat eine heftige Resonanzen bei - wie schon aus der sensitivity ersichtlichen - 700 Hz, außerdem treten 550 und 200 Hz unangenehm hervor.
    Genau an dieser Resonanz wird die meiste Energie in das Topteil gepumpt, das Zehnfache wie bei 250 Hz !
    Auch beim M8 gibt es unschöne Resonanzen bei 1200 und 2000 Hz. Das Zerfallspektrum ist jedoch nicht direkt vergleichbar da damals noch mit alter MAXILS Software ausgewertet wurde.


    Verglichen mit den oben genannten Punkten ist die, im ungefilterten Phasengang ersichtliche Laufzeit-Fehlanpassung zwischen 8" und 1,4", geradezu vernachlässigbar, nach der FIR-Filterung geht sie im verbliebenen Phasen-ripple oberhalb 1 kHz unter und wird vollens unsichtbar...
    Auch eine Möglichkeit einen Systemamp "zur Pflicht" zu machen...

    Angesichts dieser elementaren, in den Messergebnissen dokumentierten Mängeln des HT16 bleibt die Frage nach dem geradezu überschwänglich positiv geschriebenen Text und Fazit im Test?

    Nun ja, man schaue auf die Rückseite des Magazins wen man dort als Dauer-Anzeigenkunden findet...
    Da kann dann schon mal ganz offiziell dem "Entwickler" der Dank ausgesprochen werden, oder vielleicht doch besser der "Marketingabteilung"...

  • Turbosound TMW212 Ersatzteile

    • gastmusiker
    • 8. April 2012 um 17:56

    Lange her als ich die Teile mal in den Fingern hatte. Die 12er waren von Fane, genaue Bezeichnung weiß ich leider auch nicht. Hochtöner war ein Beyma CP350.

  • Turbosound TMW212 Ersatzteile

    • gastmusiker
    • 8. April 2012 um 17:54

    Lange her als ich die Teile mal in den Fingern hatte. Die 12er waren von Fane, genaue Bezeichnung weiß ich leider auch nicht. Hochtöner war ein Beyma CP350.

  • TW Audio BSX 2x21" - weiss schon jemand mehr?

    • gastmusiker
    • 18. März 2010 um 01:35
    Zitat von "Jens Droessler"


    Zudem meinte ich, dass man eine GANZE K3 (beide Kanäle) an EINEN BSX hängen muss, damit dieser annähernd seine Programmleistung erhält.


    Das hab ich kappiert.
    Aber wenn ich zwei Doppelachzehner nehme brauch ich doch auch einen ganzen amp oder ?
    Somit gibt sich das doch nix ?

  • TW Audio BSX 2x21" - weiss schon jemand mehr?

    • gastmusiker
    • 18. März 2010 um 01:28

    Kracky
    Hääähh ? Dieses posting versteh ich jetzt nicht ganz ?
    Mich interessiert ganz einfach wieviel Bassbums bekomme ich aus wieviel Holz, um es mal lapidar auszudrücken.
    Und dabei bin ich unter anderem auf den BSX aufmerksam geworden, über den ja hier heiß diskutiert wird.
    Bei TWA hat man mir dazu diverses erzählt, das habe ich hier kund getan und in den Raum gestellt ob das sein kann sowie um Meinungen Eurerseits dazu gebeten.
    Mir ist übrigens auch klar, dass 12x 2x18" bässer sind als 4. V12 mit 6l Hubraum ist halt nun mal geiler als 2l Vierzylinder.......
    Darum gehts doch überhaupt nicht. Eigentlich ist es mir auch ziemlich egal ob das x-21er oder y-18er oder z-15er sind...
    Meine Überlegung ist hier einfach wirtschaftlicher Natur, nämlich wieviel (Volumengewicht) muss ich mindestens von was mitnehmen, damit es noch vernünftig funktioniert und was kostet mich das an Anschaffung, Transportkapazität, Ampleistung etc...
    Eine ganz normale Investitionsfrage...
    Vielleicht ist das aber auch zu reduziert gedacht ?
    Deshalb die Frage in das Forum: Gibt es zu dem BSX schon eigene, selbst gemachte "Strassen-Erfahrungen" ?

  • TW Audio BSX 2x21" - weiss schon jemand mehr?

    • gastmusiker
    • 17. März 2010 um 21:57

    Jens:
    Echt ? Ich kenn das so... Viele top40 Bands wo ich aushilfsweise gespielt hab nutzen nur 4 oder maximal 6 Doppelachzehner für Hallen oder Zelte bis 2000 Leutz.
    Und gerade über diese Concert Audio - ESX heißen die glaub - hab ich schon öfter gespielt.
    Zugegeben hab es nur beim Soundcheck vorne gehört, aber das war ziemlich beeindruckend und immer ausreichend...
    Bei 4 Doppelachzehner-Subs denk ich ja jetzt auch nicht gerade an ein 2000er Rockkonzert für Manowar oder sowas...
    Was die amps anbelangt hast Du natürlich recht, die brauchst aber für 4 Doppelachzehner genauso,
    Aber wenn es jetzt nahezu mit dem halben Holzvolumen gehen soll ???
    Welche und wieviele Bässe und amps benutzt Du eigentlich für solche jobs ?

  • TW Audio BSX 2x21" - weiss schon jemand mehr?

    • gastmusiker
    • 17. März 2010 um 20:30

    Man hat mir gesagt, dass die ersten vier BSX diesen Freitag bei der Wok-WM in Oberhof spielen, zusammen mit Vera10 und ein paar Dutzend anderen TWAudio Boxen...
    Außerdem sind die S24 wohl auch dieses WE wieder bei diesn Troglauer-Buam in Trockau mit am Start.
    Allerdings laufen da noch Concert Audio 2x18er Bässe, die anscheinend vom gleichen Entwickler gebaut wurden...alles mit Powersoft K3!
    Man sagte mir ein BSX würde soviel machen wie 2 Doppelachzehner, kann das sein?
    Dann könnte man ja so top40 Shows mit 1000 bis 2000 Leuten mit nur 2 subs abvespern???
    Geht vielleicht jemand auf eine dieser VAs?

  • Shoot Out "d&b Q vs TW Audio" im Rhein Main Ge

    • gastmusiker
    • 22. Januar 2008 um 21:53

    Hallo Gogu,

    habt Ihr Euch eigentlich zwischenzeitlich entschieden und wenn ja, für was ?

    Gibt es weiterführende Erfahrungen ?

    Eine Band bei der ich derzeit öfter aushelfe steht auch vor einer ähnlichen Kaufentscheidung...

  • Erfahrungen mit TWAUDIO M8 und B15 / B30?

    • gastmusiker
    • 28. November 2007 um 03:26
    Zitat von "Kracky"

    Max, wenn du dir und dem was du bisser immer gebetsmühlenartig gepredigt hast treu bleiben würdest, wärst du gar nie auf die Idee gekommen dir jetzt doch was anderes zu kaufen. Du bist und warst so überzeugt, da macht deine Entscheidung jetzt was neues zu kaufen und auch der Bericht hier keinen Sinn.
    Ich begrüße deinen Entschluß ja und du bringst ja deutlich zum Ausdruck das TW Audio eine andere Liga ist, aber mir fehlt eine einleuchtende Erklärung von dir. Alles was ich von dir bisher gehört habe konnten deine DAP eh überall mithalten und mit etwas Eqing waren sie so gut wie jeder teurere Markenlautsprecher und nun auf einmal diese Wende?
    Aber wie du sagst, Off Topic! Belassen wir es dabei!

    OT aber vielleicht allgemein hilfreich:
    Kracky, es soll Menschen auf diesem Planeten geben, die sind offen für Neues und erweitern Ihren Horizont. Sie machen dabei neue Erfahrungen, lernen dazu, und dann sieht die Welt vielleicht urplötzlich ganz anders aus und man revidiert vielleicht auch Altes.
    Zum Glück ist das so, denn sonst wäre die Erde heute noch eine Scheibe und die Hexenverbrennung noch nicht abgeschafft.
    Eine jede Bewusstseinserweiterung (sich etwas bewusst zu werden, was einem zuvor nicht bewusst war) ist eine menschliche Stärke, ja Triebkraft für die menschliche Entwicklung auf diesem Planeten.
    Schwach ist es, auf alteingesessenen Meinungen zu bestehen und im Leben in Zuständen zu beharren.
    Töricht wird es, es nach der Erkenntnis immer noch zu tun. Dahinter steckt nämlich nichts anderes als Furcht und Angst.
    Wieso macht Max' Bericht hier keinen Sinn ? Er hat Dinge für sich erkannt und alles aus seiner Sichtweise subjektiv erklärt und beschrieben ?
    Warum wird ihm seine persönliche Bewußtseinserweiterung hier schon fast zum Vorwurf gemacht geschweige denn eine Erklärung dafür abverlangt ?
    Man könnte mal darüber nachdenken, sich allgemein Neuem und Ungewohntem im Leben zuerst einmal zu öffnen anstatt zu verschließen...
    Alles ist relativ, jeder lebt in seinem eigenen Universum...

  • Lautsprechersystem für einen Club

    • gastmusiker
    • 16. Juli 2007 um 14:27
    Zitat von "F.A.Bi.A.N."


    das thema hatten wir doch zehnmillionenmal? schiefes brett und schon..... naja. ich habe eine messung der elektrischen impedanz ener sehr ähnlichen und gleich bestückten kiste hier - das impedanzminimum auf der resonatorfrequenz könnte man mit etwas gutem willen als etwas breiter als bei "normalen" br-kisten bezeichnen, mehr NICHT.

    TW-Audio scheint echt ein Reizthema hier zu sein ? Die Frage ist, ob die Leute die hier dermaßen dagegen wettern und aufgrund ihres vermeintlichen Halbwissens ja so genau "wissen" was TW-Audio alles nicht kann, jemals die Boxen in den Fingern, geschweige denn direkt mit anderen verglichen oder darauf gearbeitet haben ???
    Als Musiker und Anwender kann ich nur sagen, dass die B30 eben genau nicht wie "stinknormale Bassreflexboxen" funktionieren, und da ist es mir ehrlich gesagt auch völlig wurscht ob da 3" oder 4" Schwingspulen verbaut sind. Ich habe B30 und konventionelle 2x15 BR-Boxen schon direkt nebeneinander gehört, ein bekannter Verleiher hat nämlich B30 und BX30 (Concert Audio, war ja glaub der gleiche Entwickler), die Unterschiede sind frapierend.
    Meiner unwissenden Meinung nach dürfte eine 3" Spule übrigens erheblich leichter sein als eine 4" woraus sich theoretisch unweigerlich auch ein höherer Wirkungsgrad ergeben dürfte.
    Außerdem dürfte aufgrund des leichteren "Schwingelement-Gewichtes" das Ansprechverhalten besser sein -> Impulstreue ?
    Bei Bassamps und Combos kommen übrigens meines Wissens ausschließlich 3" oder sogar nur 2,5" Spulen zum Einsatz.
    Zum Thema Marketing: ich erinnere mich daran, dass TW-Audio Boxen hier vor Jahren von Anwendern bzw. Forumsteilnehmern zu Wunderwaffen "ernannt" wurden, als es weder Marketing noch eine Homepage dazu gab...
    In den aktuellen Anzeigen der einschlägigen Magazine habe ich noch nie was von "Wunderwaffe" gelesen.
    Vielmehr erscheint mir die dort recht nüchtern gemachte Angabe von 132 dB Maximalschalldruck in Bezug auf meine praktische Erfahrung mit den Bässen eher "tiefstapelnd".
    Erfahrungsgemäß sind 2 B30 in der Lage 3 konventionelle 1x18" BR-Boxen zu ersetzen, nicht mehr und nicht weniger. Daraus ergibt sich ein Gewichts-, Volumen- und Kostenvorteil von rund einem Drittel oder mehr, vom Klangvorteil ganz zu schweigen, aber das ist ja bekanntlich Geschmackssache...
    Vielleicht sollten manche Leute hier einfach mal den Ball etwas flacher halten...
    Zurück zum Thema: ich war mal in einer Disko in Oberndorf, da waren ganze 2 B30 verbaut und das war äußerst heftig. Ich denke, das kommt auch total auf die Raumeigenschaften und die Position der Boxen an, sowas kann man nicht prinzipiell pauschalieren...

  • Umstieg von C4 auf????

    • gastmusiker
    • 10. August 2006 um 21:29

    OK, jetzt klärt sich doch schon einiges.
    Zusammenfassend:
    -Ihr könnt prinzipiell fliegen aber nur eine gewisse Maximallast, welche ?
    -die neue PA soll kleiner, leichter und möglichst nicht schlechter sein als die alte
    -und der Preis der neuen PA ist durchaus relevant (es machte den Anschein, dass der Preis relativ egal sei)

    Vier bis fünf Q1 pro Seite wäre meiner Meinung nach das richtige System, nach dem C4 auch Liga-mäßig, aber wohl zu teuer.
    Das VRX passt zwar von Gewicht, Größe und Preis, wird aber für Eure Anforderungen definitiv zu klein und zu schwach sein, außerdem ganz andere Liga. Mehr als 3 Tops untereinander machen keinen Sinn da dann schon vertikal 45 Grad. Drei direktstrahlende ungerichtete Zwölfer ohne Hornladung je Seite reichen für 2000 Personen Rock'n'Roll aber defakto nicht da Array-SPLmax ca. 137 dB. Erfahrungsgemäß braucht es für Coverrock in der genannten Größenordung inkl. Headroom einen Array-SPLmax größer 140dB.
    ARCS gut und günstig, aber wieder zu groß und zu schwer für deren Output, auch hier würdet Ihr mindestens 4 pro Seite benötigen, also auch nichts.
    Ich glaube, dass die Lösung hier eher in modernem horngeladenem Holz liegt, das entsprechend klein und leicht ist und trotzdem laut genug geht. Bin gespannt auf Euren VRX Testbericht.

  • Umstieg von C4 auf????

    • gastmusiker
    • 10. August 2006 um 18:09

    Frage an den Treadstarter:
    Wieviele C4 Tops, Subs, B2s und Amps hattet Ihr denn bisher und wie habt Ihr die in der Regel aufgebaut ?
    Prinzipiell sehe ich das Hauptproblem im stacken. Ich würde auf jeden Fall schauen, dass ich das System unter allen Umständen geflogen bekomme. Die beste PA bringt nichts, wenn sie zu tief in die ersten Reihen rein föhnt und der Sound durch die vom Publikum generierte und aufsteigende Wärme nach 15m im Zeltdach landet....

  • Umstieg von C4 auf????

    • gastmusiker
    • 10. August 2006 um 11:58

    Hallo,
    warum um Himmels Willen habt Ihr das C4 denn verkauft ???
    Das ist doch der Traum einer jeden Coverband.

    Ich würde mir mal über die Anwendung Gedanken machen. Ich bin aushilfsweise ab und zu für Coverbands unterwegs und meiner Erfahrung nach ist der Großteil der Jobs in Stadt- und Gemeindehallen mit mehr oder weniger schlechter Akusitik sowie in schmalen niedrigen und oft langen Zelten.
    Für solche Aufgaben ist meiner Einschätzung nach ein kompaktes, leichtes, relativ eng abstrahlendes Hornsystem wie das C4 geradezu ideal.

    Das Arcs ist ein nicht horngeladenes horizontales Arraysystem (um 90° gedrehtes Linearray) welches mit direktabtrahlendem 15 Zöllern bis 1 kHz im Grundtonbereich hier eher Nachteile hat. Außerdem hat es im Hochton nur 15 Grad horizontalen Abstrahlwinkel, weshalb es mind. 3 Tops =45° je Seite braucht.

    JBL VRX nach C4 kann nicht Euer Ernst sein, das wäre wie der Umstieg vom Mercedes E-Klasse auf Fiat Panda.

    Q-Serie ja, aber mindestens 3 - 4 Tops je Seite -> gut und sehr teuer

    Das TW-System ist im Süden und in Hessen bei einigen Coverbands wohl ganz beliebt, jedenfalls spielen einige damit.

    Ich würde dringend dazu raten, in Frage kommende Systeme vor dem Kauf live zu testen. Eventuell weint Ihr danach Euren alten C4s hinterher....

  • Tops für Open-Air gesucht

    • gastmusiker
    • 2. August 2005 um 23:28

    Zur Woodpeckers Konstellation: Laut Aussage des Bandleaders hat man nach einer neuen PA gesucht, mit der man vom 200er Club bis zum 2000er Open Air ALLES spielen kann. Nach ausgiebigen Tests ist man beim TW Audio System gelanded welches anscheinend als Einziges alle geforderten Kriterien (Größe, Gewicht, Output, Klang, Flexibilität und Preis) in der Absolutheit erfüllte. Die 12 Bässe waren ausdrücklich Wunsch der Band, von TW wären wohl 8 Stück als ausreichend spezifiziert worden.
    Aussage der Band: Mit diesem System spielen wir 99% unserer Jobs ohne Zumietung und bei ben meisten Jobs läuft das System im Stand- bzw. Halbgas, wird nicht gestresst und altert somit langsamer. Da das Material immer komplett auf dem LKW ist, warum dann bei kleineren Jobs nicht etwas mehr oder alles hinstellen ? Das System wird von den Roadies nach Schema A, B oder C aufgebaut, und wenn diese sich nicht sicher sind ob C ausreicht, entscheiden sie sich lieber für B oder A.
    Wo ist das Problem mit einem 300 PS Wagen der 250 Spitze kann nur 130 kmh zu fahren.....Muss man dazu 2 Zylinder von der Einspritzung abkoppeln ?

  • Tops für Open-Air gesucht

    • gastmusiker
    • 1. August 2005 um 12:09

    Zum "Unfall" in Rottenburg:
    Laut Zeugenausagen und amtlichem Polizeibericht sind zwei randalierende Jugenliche während der Pause auf die Bühne geklettert und haben den kompletten verzurrten Turm mutwillig in voller Absicht von hinten in das Publikum hinein umgeworfen. Es wurde Anzeige gegen Unbekannt erstattet.
    Zu aller erst einmal ist der Veranstalter seiner vertraglich geregelten Sicherungspflicht der Technikbereiche nicht nachgekommen.
    Zum zweiten haben sich die Roadies darauf eingelassen, die PA auf die Stahlrahmen zu stellen, nachdem die vertraglich geforderte stabile Plattform zum Aufstellen der PA vom Veranstalter nicht gestellt war.

    Alles in Allem eine äußerst unglückliche Verkettung von zweifelhaften Umständen wie sie leider typisch für unprofessionelle Veranstaltungen dieser Art sind.
    Zum Glück ist nichts Schlimmeres passiert.
    Die Eltern zweier Kinder sahen das anders: Die Kinder waren zum Unfallzeitpunkt (22Uhr30) ALLEINE vor Ort in direkter Nähe des Unfallortes. Der Bitte des Bandleaders, sich umgehend von den Sanitätern untersuchen zu lassen sagten sie -mit der Begründung es sein ihnen nichts passiert- ab. Am nächsten Tag erstatteten die Eltern Anzeige wegen Körperverletzung. Auch eine Methode sich das Kindergeld aufzubessern, vielleicht reicht es ja das nächste Mal für eine bezahlte Aufsichtsperson.....

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