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  2. thieloliver

Beiträge von thieloliver

  • Cohedra Compact Controller Settings

    • thieloliver
    • 9. November 2011 um 23:26
    Zitat

    fir hin oder her, das spielt mit werkspresets alles andere als flat...


    Wow! Dermaßen fundierte Aussagen find ich ja super!
    1 Box ?
    10 oder 20 Boxen ?
    In welcher Entfernung vom Array ?
    Wie gecurved ?
    Mit oder ohne Bässe ?
    Welche Bässe ?
    Mit welchem der 36 verschiedenen Coco Werkspresets aus dem dfc und nochmal so vielen aus dem Firnet an welchem Amp ?
    Und in welcher akustischen Umgebung ?

  • Cohedra Compact Controller Settings

    • thieloliver
    • 8. November 2011 um 22:52

    Der DFC war einer der ersten Controller die FIR Filter konnten - und weil sich damals noch kaum jemand über die Latenzen Gedanken gemacht hat, hatte man die Phasenkorrektur in den ersten Filtersätzen bis in den Bassbereich betrieben.
    Mit der Konsequenz, dass man anfangs bis zu 30ms Latenz verursacht hat.
    Das klingt zwar toll ist aber für live Mucke viel zu lang.
    Mittlerweile haben die Minimal-Latenzfiltersätze im dfc durchweg ca 10ms. Weniger ist beim dfc scheinbar nicht möglich, was daran liegen könnte, dass die Frequenzweichenfunktionen wahrscheinlich auch durch FIR Filter gelöst sind.
    Im neuen Controller ist man scheinbar dazu übergegangen FIR und IIR Filter zu kombinieren und konnte damit nochmal wesentlich schneller werden.
    ( Latenz liegt mittlerweile zwischen 3,15 und 5,8ms)
    Die langen Zeiten entstehen dadurch, dass man bis zu einer komplette Wellenlänge der zu bearbeitenden Frequenz braucht um die Phase zu korrigieren - und das ist bei tiefen Frequenzen ganz schön lange - bei 100Hz z.B. 10ms...

  • Cohedra Compact Controller Settings

    • thieloliver
    • 8. November 2011 um 20:58

    In den HK Controllern (DFC bzw neu Firnet - im DSM gibts weder Cohedra noch Coco Filter) wird über FIR Filter sowohl der Frequenzgang als auch die Phase des Lautsprechers über den gesamten Übertragungsbereich korrigiert bzw kontrolliert.

    Das kann man mit einem anderen Controller nicht eben mal so nachbilden.

    Mein Tipp: Firnet kaufen - da sind sowohl auf die FP 10000Q als auch auf die VX2400 abgestimmte Filtersätze für Coco und auch alle anderen HK Concert Sound Lautsprecher.
    Ansonsten müsstest Du einen Controller haben auf dem Du Amplitude und Phase über Frequenz mit FIR Filtern getrennt voneinander bearbeiten kannst und Dir dann mit entsprechendem Messequipment Filtersätze erarbeiten. ( da wüsst ich jetzt keinen Controller der das so einfach kann...)

    Dann hast Du aber immer noch nicht die, auf die Lautsprecher und Endstufen angepassten Thermo, RMS und Peak Limiter.
    Die stecken da relativ viel Arbeit rein um aus dem Material alles raus zu holen und trotzdem die Lautsprecher zu schützen.
    Bis Du da alles an nem Fremdcontroller ausgereizt hast wirds entweder Pappen kosten oder die Performance wird entsprechend eingeschränkt sein...

  • umfrage: mh2 od yamaha digital für club 500 kapazität

    • thieloliver
    • 17. Oktober 2011 um 08:44

    Ich würde auch jederzeit ein M7 JEDEM Analogplatz vorziehen.
    Da is alles drin was man normalerweise für Kapellen braucht und exotische Wunschgeräte können problemlos angeschlossen werden.
    Ich will keine sterbenden Inserts und kratzende Potis mehr sehen und mich nicht mehr zu nem Siderack bücken oder umdrehen müssen.

  • Endlich mal Leistung im Amprack: 40 kW aus einer 1HE:-)

    • thieloliver
    • 27. September 2011 um 10:49

    Selbst wenn das Ding tatsächlich die Leistung bringen würde - wer braucht sowas???
    Mir fallen da nur 16 Doppel 18er in der 2kW Klasse ein.
    Und die würde ich (sollte ich sie jemals brauchen) mit Sicherheit nicht an 1 Endstufe hängen. Wenn das Ding ausfällt is Ende Banane.
    Ich hab mit meinen 10000er Labs schon jedes mal ein schlechtes Gewissen wenn die Dinger alleine ne PA treiben...

  • Bose L1

    • thieloliver
    • 12. August 2011 um 02:12

    Die gehen davon aus, dass es noch Musiker gibt, die einander zuhören und ihre Dynamik entsprechend anpassen. (was bei den breit abstrahlenden Säulen hinter den Muckern sogar gehen könnte)
    Es gibt sogar Musiker, die völlig unverstärkt spielen und singen können.
    Die brauchen auch keinen Tontechniker um toll zu klingen :wink:
    Das ist aber heutzutage glücklicher Weise echt selten.
    Zumal man auch immer seltener Publikum hat, dass still der Musik zuhört, was ein Mindestmaß an Respekt gegenüber den Künstlern voraussetzen würde :wink:

  • Analog Setup auf Digital ohne Qualitätseinbusen umstellen

    • thieloliver
    • 29. Mai 2011 um 12:45

    off Topic:

    Zitat

    ...und wenn der Techniker der Meinung ist, dass die Band diszipliniert spielt bzw. er genügend Automatismen eingebaut hat(Kompressoren, Gates etc.), kann er seinen Arbeitsplatz auch zusammenpacken und weggehen..


    So lange Veranstalter, Publikum, Musiker und offenbar auch einige Techniker der irrigen Auffassung sind, die Arbeit eines Live Mischers bestünde darin, einmal einen Sound einzustellen und dann die Zeit abzusitzen müssen wir hier nicht über die Klangunterschiede von Mischpulten diskutieren.
    Da darf man sich dann aber auch nicht über Tagessätze von unter 150€ in unserer Branche beschweren. Denn eigentlich haben solche Techniker auch nicht mehr verdient.
    Genau dieses Verständnis der Arbeit eines Tontechnikers führt auch dazu, dass man immer wieder von auf, unter oder gar hinter der Bühne mischen muss.
    end of off Topic
    Zum Thema des Threads:
    "richtig eingestellt" wird sogar ein 01V96 vergleichbar gute oder schlechte Ergebnisse wie das jetzige Setup liefern.Dabei ist sogar die Bedienfähigkeit unerheblich - es wird ja eh nicht bedient..
    Es ist schlicht egal mit was man NICHT mischt.

  • UHF-Sende-App für iPhone

    • thieloliver
    • 18. Mai 2011 um 22:43

    mal ganz davon abgesehen, dass das iPhone Sende/Empfangsteil in einem anderen Frequenzbereich arbeitet:

    Was wäre bitte der Sinn einen Miniklinke-XLR Adapter durch einen Funkempfänger zu ersetzen :?::?::?:

  • EQ Einstellungen

    • thieloliver
    • 15. Mai 2011 um 20:14

    Das ganze zeigt halt mal wieder schön, wie schnell mann "betriebsblind" wird und den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht.
    Ab und an hilfts nach so ner " Einpfeifaction" auch mal den Bypass zu drücken und sich den Kram nochmal ohne EQ anzuhören.
    Das SM58 könnte bei nem leisen Sänger mit wenig Mikrofonabstand und nem stark zischenden S, Monitor aus der Front mit schlechten 12"/1" Wedges (Übergangsfrequenz bei 2K) und ner lauten Band tatsächlich Sinn gemacht haben :wink:
    Wobei sich mir die hohe Filtergüte bei 2K nicht erschließen will...
    Die Filtergüten bei dem letzten Bild sind natürlich echt Quatsch damit bewirkt man nicht nur Frequenzgangsmäßig fast nix, man bringt zusätzlich auch noch ganz gewaltig die Phase durcheinander.
    Ich fang bei den Yamahas meistens erstmal mit der vorgegebenen 0,7 an und mach dann schmäler wenns mir zuviel weg nimmt. Aber über 4 oder so musst ich noch nie gehn...
    Ausnahme: das Ping bei der Snare weg machen. Aber das ist meist tatsächlich nur 1 einzelner Ton, der da eliminiert werden soll.

  • iLive und Vi über MADI

    • thieloliver
    • 15. Mai 2011 um 11:16

    Coax ist bei MADI nur für recht kurze Strecken zu gebrauchen.
    Ich hab da selbst schmerzliche Erfahrungen sammeln müssen. Danach wurde mir vom RME Support erklärt, dass CoaxMADI auf einem sehr einstreuungsempfindlichen Netzwerkstandard basiert und dass ich wenn ich das Gerät ( damals ADI 648 ) unterwegs benutzen will unbedingt auf Glas umsteigen solle.
    Das war 2004 und seitdem hab ich ne Fiberfoxtrommel, die ich mittlerweile auch für meine VI benutze.
    Die CAT5 Version hat Soundcraft/Studer eigentlich für Installationen entwickelt und bietet das auch explizit so an. Ich nehme an, der Stecker wurde gewählt um in bestehenden Objekten auf die vorhandene Infrastruktur zurückgreifen zu können und für ein neues Pult nicht die Wände aufreissen zu müssen.
    Wenn jetzt einige Sparfüchse diese Version benutzen um die paar Euro fürs Glas zu sparen und sich damit formatmäßig von den bekannten Standards entfernen kann der Hersteller dazu erst mal nix dafür.
    Man sollte die Cat5 Version also nicht als " eigenen Weg " betrachten sondern als zusätzlichen zum bekanntermaßen funktionierenden Glasstandard.
    BTW: Steffen, wenn Du ne VI mit Glascore und Adaption auf den Coaxstecker Deiner iLive brauchst - Ruf mich an. Nummer haste ja :wink:

  • Kann die Grandma1 LTC in MTC umwandeln?

    • thieloliver
    • 8. Mai 2011 um 00:14

    Kann man bei der Grandma1 den anliegenden SMPTE Timecode als Miditimecode wieder ausgeben?
    Und wenn ja wie???
    Hab ein Tonpult was leider nur MTC kann ( Soundcraft VI 1) und einen Videozuspieler der nur LTC rausgibt, möchte aber gerne alle Gewerke synchronisieren.
    Hat da jemand nen Tip?

  • Vi1 oder SD9

    • thieloliver
    • 2. April 2011 um 09:58

    Naja, das mit der nicht vorhandenen Offline-Software stimmt ja so auch nicht.
    Man kann sich seine Shows auch prima auf dem VI6 oder VI4 Editor vorbereiten.
    Einziges Manko: man muss sich dann vor Ort die Input-Userlayer noch zusammenstellen.
    Und das geht bei der VI1 wirklich Ratz Fatz.
    Was die Dynamic EQs angeht, hat man ja einen komplett durchstimmbaren Deesser.
    Ist zwar nur 1 Band - aber mehr hätt ich bis jetzt noch nicht gebraucht.
    Das AKG Funken Feature ist für Installationen wo die Empfänger in nem extra Raum stehen schon recht sinnvoll.
    Als alter Kontrollfreak (sind wir das nicht alle an den Pulten) find ich das toll... :wink:
    Was ich mir wünschen würde, wär die Möglichkeit auf die Outputfaderbank noch ein paar Inputs legen zu können.
    Ich brauch da während der Show keine 8 Outputfader - aber FX Returns und evtl Zuspieler wären wichtig.
    Ich finds immer schade dafür VCAs verballern zu müssen.
    Ansonsten bin ich mit meinem VI1 echt zufrieden.
    SD9 hatte ich abgewählt wegen der 40 Flexichannels und der kleinen Stagebox(zur VI1 hab ich mir ne große VI Stagebox geholt) - Das war mir einfach zu wenig

    Oh das mit der Offlinesoftware haben auch schon andere gemerkt...

  • Farbenblind am Digitalpult.

    • thieloliver
    • 30. März 2011 um 14:39

    Ich vermute mal, dass Du mit O-Ton mich meinst...
    Gleicher Nachname gleiche Region aber andere Person!
    Nee die Pulte sind was Farben angeht alle gleich gut zu bedienen - Einzige mir bekannte Ausnahme Digico D5.
    gearbeitet hab ich schon auf allem von Yamaha, Soundcraft Vi in allen Größen, Digico SD8 (erst einmal, aber da is mir nix speziell aufgefallen)
    Digidesign hatte ich noch nie in den Fingern.
    Ach ja iLive war auch unproblematisch.
    Was übrigens auch garnicht geht sind Shure SLX Strecken. Darauf stoße ich sehr oft in einer Festinstallation, die ich technisch betreue.
    Die kombinierte Power/Mute LED ist für mich nur an oder aus, was vor allem bei bereits verteilten Taschensendern ganz doof ist.
    Aber da kann man ja auch mit´m Kopfhörer vorhören bevor der Redner die Bühne betritt.

  • Farbenblind am Digitalpult.

    • thieloliver
    • 30. März 2011 um 09:12

    Ja hier ich! - und zwar rot/grün schwäche -konkret: zu wenig Rezeptoren für Grün.
    "saubere" Farben kein Problem aber Mischfarben, bei denen z.B. gelb (bei fast allen Kombileds und bei vielen LCD Displays) , blau (violett und türkistöne - bei Tontechnik bisher kein Problem) oder grau beigemischt sind fängt das Raten an.
    Geht nicht:
    Kombileds von z.B. Hallgeräten: Alesis Microverb konnte ich damals nur nach Ohr aussteuern.
    LED Ketten an Mischpulten: da is ja dankenswerter Weise meist ne Skala nebendran.
    LCDs, die die Hintergrundfarbe von grün nach orange wechseln: Schlimmstes Beispiel Digico D5 da musste ich mal für nen Kollegen kurz am Monitor einspringen. Sends on Fader schaltet man da mit der Solotaste um. Dann wechselt das Display in der Taste die Farbe - KEINE CHANCE für mich das zu erkennen. Man sieht zwar auch die Fader umspringen, aber in ner Stresssituation wüsste ich ganz schnell nicht mehr in welchem Mix ich jetzt grade bin. Deshalb muss ich das Pult auf meinen Ridern ausschliessen.
    Was auch schwierig ist: Die beleuchteten ON/OFF Tasten bei den VCAs an der VI. Da hab ich selber eine. Im dunkeln gehts - im hellen muss ich mehrmals nachsehn welche Farbe die Dinger jetzt haben. Is aber nicht so schlimm, weil man im Zweifelsfall ja hört ob die VCA an oder aus ist (-;
    Was übrigens gut geht sind die grünen LEDs in den neueren Crest Amps. Die seh ich auch grasgrün.
    Bei der Verbreitung von rot/grün Schwäche gerade unter Männern und der Menge männlicher Techniker in unserem Job wundert mich eh, dass die Hersteller das Problem komplett ignorieren.
    Schönes Beispiel gefunden auf http://de.wikipedia.org/wiki/Rot-Grün-Sehschwäche
    Bei den Bildern unten sind für mich die Trichromatischen Bilder und die Dichromatischen Bilder ohne Rot-Grün-Unterscheidung fast gleich.
    Hoffentlich werd ich nochmal gebucht wenn meine Kollegen das lesen :D:D

  • Preiskampf durchbricht Schallmauer.....

    • thieloliver
    • 12. August 2010 um 23:55

    Ich hab ja nicht gesagt, dass ich das so machen bzw empfehlen würde!

    Aber wenn am ersten die Leasingrate fällig ist, heisst das ganz einfach:

    - zuhause bleiben 0,0€ kassieren und hoffen, dass irgendwie noch was rein kommt.

    - den Job für die Kohle auf jeden Fall kriegen und die Leasingrate ist bezahlt.

    Es steht ja auch nirgends, dass der Kollege grundsätzlich so kalkuliert.

  • Preiskampf durchbricht Schallmauer.....

    • thieloliver
    • 12. August 2010 um 18:47

    Dann rechnet doch mal anders rum:

    Vorraussgesetzt das Material ist alles seins und der Veranstalter stellt ca 4 Helfer zum Bühnenbau um Geld zu sparen.

    - Miet-LKW 7,5t ca 100€ + nen Fuffi Sprit

    - Lichtknecht 200€ ( damit dürften im Dorffestbereich auch schon die Mehrstunden bezahlt sein )

    dann bringt der gute 1 Mann Unternehmer am Montag Morgen 1500€ auf die Bank.

    Dafür muss der gut gebuchte Profifreelancer min 5 Tage anderer Leute Material durch die Gegend tragen... :wink:

    Nein ich finde diese Entwicklung auch nicht gut. Aber ich kenne ähnliche Kalkulationsansätze zur Genüge. Das geht noch wesentlich schlimmer...

  • cardioid

    • thieloliver
    • 18. April 2010 um 18:58
    Zitat

    Wie machst Du das dann zB bei einem Bass, der bei 200 Hz trennt???

    garnicht.
    Die letzten Bässe mit denen das nötig war hatte ich ca. 1988 in der Hand und das waren irgendwelche EV bestückten Spanplattenhörner.
    Im Ernst: die meisten aktuellen BASS Boxen laufen irgendwie bis ca 90-130Hz. Das ist genau der Bereich der auf der Bühne am meisten nervt und dort zB Gesänge sehr indirekt klingen lässt.
    Es gibt auch Boxen die höher laufen, aber das sind doch eher lowmid Erweiterungen, die meist als doppel12er oder doppel 15er mit Horn ausgeführt sind und die in dem Frequenzbereich auch noch eine hinreichende Richtwirkung haben.

    Zitat

    Da wären Lambda / 4 ca 0,43 cm

    das wären dann aber schon 20kHz :wink:

  • cardioid

    • thieloliver
    • 18. April 2010 um 13:59
    Zitat

    Warum denn unbedingt die obere Trennfrequenz? Man kann je nach Anwendung auf jeden Fall auch eine beliebige andere dargestellte Frequenz nehmen, für die die Auslöschung eben am größten sein soll. Bei elektronischer Musik kann es z.Bsp. sehr aufgeräumt werden, wenn man die maximale Auslöschung bei 63Hz o.Ä. ansetzt, um stehende Wellen im Raum zu verringern.

    - die obere Trennfrequenz deshalb, weil gerade die oberen Bässe auf der Bühne stören und den Monitorsound maskieren. Das ist für mich meist der Grund Cardioide zu bauen. Hat auch noch den positiven Nebeneffekt, dass mich dann der daraus resultierende kleinere Bühnenlärm weniger beim Frontsound stört. Mit "elektronischer Musik" habe ich beruflich kaum Berührungspunkte und bin da geschmacksbedingt auch nicht böse drum :wink:

    Zitat

    Deine Variante von "cardiod" hat einen kleine Haken...

    ...hat sich aber in der Praxis bewährt. Im Übrigen ist es ja nicht verboten mit den Delayzeiten zu spielen :wink: Die Methode ist eh quick'n dirty und für mit ohne Messequipment.

    Zitat

    Wie kommst du darauf, dass es nur bei großen Gehäusetiefen funktioniert?

    - ich hab selber Bässe, die nur ca 60cm tief sind und hab ewig mit Rumdrehen rum probiert. Der Abstand war einfach zu klein um damit "funktionierende" Ergebnisse zu erzielen. Mit hintendran stellen gehts aber bestens.

    Zitat

    ...als vielmehr mit dem Frequenzbereich, für den man die maximale Auslöschung oder Addition haben will. Ok. man hat keine perfekte Addition nach vorne, verschwendet also Energie, aber die cardioide Richtcharakteristik und demnach Auslöschung nach hinten gibt es ja trotzdem und sie erfüllt ihren Zweck!

    - der Frequenzbereich den ich mit <80cm Abstand auslöschen bzw addieren könnte (mit dieser einfachen Delay und Polaritätsmethode) wird von den meisten Bassboxen nicht übertragen.

    Zitat

    Was meinst du denn mit Schallwand und "darüber hinausragen"?

    - z.B. C7 Bass von d&b: Schallwand - Lautsprechergitter ca 2,5cm dann nochmal 2,5cm Schaumstoff . Sind 5cm. Dreht man jetzt eine Box um sind das schon 10cm weniger Abstand der Chassis zueinander als die Box tief ist. Entsprechend schiebt sich die auslöschbare Frequenz noch weiter hoch.

  • cardioid

    • thieloliver
    • 17. April 2010 um 02:31

    audionrg
    eigentlich isses ganz einfach:

    Cardioid:

    - nimm die obere Trennfrequenz Deiner Bässe zB 100 Hz

    - davon lambda/4 hier 85cm

    - stell zwei Bässe nebeneinander und den 3. dahinter. Vorderkante zu Vorderkante Lambda/4 hier 85cm (je nachdem ob Du den hinteren bass hinter die linke oder die rechte Box oder in die Mitte stellst kannst Du auch noch etwas Einfluss auf die Auslöschungsrichtung nehmen...)

    - verpole den hinteren Bass und verzögere ihn um Lambda/4

    - passe die hintere Box im Pegel auf max. Auslöschung an

    Endfire:

    - gleiche Ausgangsfrequenz ( obere Trennfrequenz )

    - alle 3 Bässe hintereinander Vorderkante zu Vorderkante auch Lambda/4

    - verzögere die vorderen Boxen auf die hinterste (vorderste 2xLambda/4 mittlere 1xLambda/4)

    - alle Boxen haben den gleichen Pegel

    - die größten Auslöschungen nach hinten gibts hier bei der Trennfrequenz und der halben Trenfrequenz (doppelte Wellenlänge)


    beide Ansätze funktionieren gut.
    Die Cardioidlösung ist auf maximale Auslöschung nach hinten optimiert.
    Die Endfirelösung auf maximale Addition nach vorne.

    die Lösung mit dem Rumdrehen (körperlich) des mittleren Basses funktioniert nur bei relativ tiefen Gehäusen bzw relativ hohen Trennfrequenzen. ( in Deinem Fall ca. 140 - 150 Hz abhängig davon wieviel Box noch über die Schallwand herausragt...)

    man verzeihe mir, dass ich der Einfachkeit halber von c=340m/s ausgegangen bin :wink:

    ach ja: alle Lautsprecher sollten gleich sein...

  • neues Pult gesucht für 1 Band - DIGITAL

    • thieloliver
    • 20. August 2009 um 00:01

    Ich muss hier auch nochmal ne Lanze fürs 01V96 brechen.
    Das Pult ist ein schöner schweizer Taschenmischer und gerade in der beschriebenen Situation mit immer gleicher Kapelle mit maximal 24 Kanälen sollte es kein Problem darstellen sich eine schöne Arbeitstemplate zu schaffen mit der man nur sehr selten die Layer umschalten muss.
    Man kann wenn man die Grundeinstellungen gemacht hat den ganzen Abend im User defined Layer bleiben.
    Delay tappen ist ein Knopfdruck mehr als bei den Pulten bei denen man einen UDK damit belegen kann.
    Speicherbare Gains brauchts bei der Anwendung auch nicht und seit REV-X ist auch der Hall OK.
    Der Threadstarter möchte ja auch kein Festival mit 6 Bands und 32 Kanälen damit machen ( was mit Übung und Überblick auch möglich wäre...)
    Und gerade vom Transportaufwand und der Fehleranfälligkeit her ist das Ding doch einer uralten GL4 (das Ding wird ja schon über 10 Jahre nicht mehr gebaut...) mit Sparsiderack haushoch überlegen.
    Allerdings würde ich vorschlagen vorm ersten Gig ausführlichst im Proberaum zu üben, aber dazu scheint ja ausreichend Gelegenheit zu sein...

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