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  2. mathias81

Beiträge von mathias81

  • RCF FiRPhase Technologie

    • mathias81
    • 14. August 2019 um 18:35

    Ich habe damit über Jahre recht viel herumprobiert und A/B verglichen usw.

    Der Grundgedanke ist zu 90% dass via Laufzeitentzerrung mittels FIR basierten Allpassfiltern in einem bestimmten Frequenzbereich eine möglichst glatte Phase erreicht wird. Glatte Phase bedeutet weniger bis kein Groupdelay und die Frequenzen kommen gleichzeitig oder mehr zeitgleich aus der Box heraus.

    Wie einige Kollegen schon sagten muss man dabei aufpassen dass die die Latenz des Filters nicht zu hoch wird und das wird sie zwangsläufig proportional zur steigenden Periodendauer zu den tieferen Frequenzen hin. Heißt: je tiefer man im Frequenzspektrum FIR basiert arbeitet desto mehr Latenz handelt man sich ein - das ist der Preis den man dafür bezahlt.

    Je nach dem wie der unbearbeitete Phasenfrequenzgang der Box aussieht (wenn man keine invertierten Allpässe benötigt) und wenn der Controller ausreichend hohe q Faktoren für die Allpassfilter hergibt kann man das auch IIR basiert lösen. Ich erlaube mir hier mal einen kleinen Beitrag über das Thema zu verlinken den ich mal auf Facebook verfasst habe.

    https://www.facebook.com/DoctorLocke/po…0830?__tn__=K-R

    Das Ergebnis der glatteren Phase habe ich ich in vielen Fällen vielen auch Kollegen blind A/B hören lassen und dabei wurden bis auf eine Ausnahme immer die Laufzeitentzerrten Hangs oder Pointsources favorisiert.

    In der Livepraxis sieht es oft so aus dass man versucht bis ca 200 oder 300Hz eine +/- 60° Phase zu erzeugen.

    Was ich auch schon gemacht habe ist bis 400Hz FIR basiert und unterhalb 400Hz IIR basiert zu arbeiten. Ich nenne das für mich ein Hybrid. Auch das funktioniert recht gut.

  • Großbeschallung Bühne 5000+ ohne Linearray - 2019 noch zeitgemäß? Aktuelle Systeme?

    • mathias81
    • 14. August 2019 um 14:59

    Ich weiß zwar nicht womit ich so eine sachliche Antwort verdiene aber ok.... Das Pseudomodeprodukt ist von einem seit Jahren ziemlich weit vorne mitspielenden Hersteller.

    Soweit ich dich verstanden habe hast du von Impulstreue die auf eine möglichst glatte Phase zurückgeht gesprochen.

    Mit der Messung des Modeproduktes wollte ich zeigen wie weit es damit bei aktuellen Produkten mancher Premiumhersteller her ist.

    Edit sagt: Die Ansicht der Messungen der angeblich fehlerhaften und defekten Pseudomodeprodukte im Freifeld jeweils ein Element single am Boden ohne Frontendprocessing bestätigt die gezeigten Messungen. Den Fred für kaputte und fehlerhafte Setups können wir uns also sparen.

    Solche Messungen die ich Portraits nenne mache ich von den meisten Speakern mit denen ich ab und an zu tun habe um auf dem Job die Richtigkeit von Messungen verifizieren oder im Vorfeld schon abwägen zu können ob ich für bestimmte Kombinationen zusätzliches Processing brauche.

  • Großbeschallung Bühne 5000+ ohne Linearray - 2019 noch zeitgemäß? Aktuelle Systeme?

    • mathias81
    • 14. August 2019 um 14:14
    Zitat von schotte

    der akustischen Gesamt-Phase zu 0 haben und somit die tatsächliche Impulsantwort recht wild aussehen würde WENN sie den gezeigt würde :D. Premium Line Arrays mit Phasenlinearem FIR hingegen SIND von Grund auf Phasen und Impulsantwort Optimiert mind. Minimalphasig und haben deshalb im Grundansatz schon um Dimensionen eine bessere Impulsantwort ... die paar Prozent die dann beim Curving wieder abgehen fallen da nicht sonderlich ins Gewicht obwohl KV2 genau das Gegenteil "verzählen" möchte. KV2 gehört zu den Firmen die VOR dem Lautsprecher Kabel besonders "toll Predigen" können und dann HINTER dem Lautsprecher Kabel mit besonders "wenig Technologietiefe glänzen" ...

    Da muss ich widersprechen. Das haben im Premiumbereich derzeit auch nur relativ wenige Linearrays. Teilweise ist sogar noch erschreckender finde ich dass selbst im genannten Segment kaum eine Box bzw ein Array zum anderen passt wenn man sie verheiraten will sodass man wieder mit Allpassfiltern rumhantieren muss.

    Die Gesamtphase der Systeme ist zum Teil auch bei sehr angesehenen Herstellern bestenfalls katastrophal. Wo das Problem liegt das so anzugleichen dass die Lautsprecher hausintern nicht wenigstens zueinander matchen ist mir ebenso rätselhaft wie dass ich nicht verstehe warum man keine Laufzeitentzerrung in den Presets realisiert wo man doch eh alles mit Systemamping betreiben muss. Es gibt einige Hersteller die das teilweise seit über 20 Jahren so machen ja aber die sind gerade out.

    Anbei ein Screenshot zweier Hangs eines geraden recht angesagten Premiumherstellers ( allerdings blanko weil ich mich sonst wieder Anrufe und Briefe von Rechtsabteilungen bekomme) in dem Falle Main und Sidehang.

    Man sieht dass die Phasen nicht matchen und dass der Sidehang ( orangefarbener Phasengraph) einen APF bei ca 500Hz bräuchte und man sieht auch dass der Mainhang (blau) zwischen HF und LF gut 900° Phasenversatz hat.

    Was das in Groupdelay und somit Impusltreue bedeutet kann man sich vorstellen bzw ausrechnen.

    PS: Ich will nicht in die Pointsource vs. Linearraydiskussion einsteigen aber gematchte Phasen bzw. Optimierte absolute Phase der aktuellen Systeme ist auch 2019 großteils immer noch ein frommer Wunsch.

    Bilder

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  • Großbeschallung Bühne 5000+ ohne Linearray - 2019 noch zeitgemäß? Aktuelle Systeme?

    • mathias81
    • 14. August 2019 um 13:46

    Hier habe ich mal eben einen Screenshot der Messungen im genannten Setup gemacht. Das waren 10 J, mit D12 betrieben.

    Etwas Leveltapering und die EQs in Zweiergruppen um den HF Verlust zu kompensieren wurden in R1 realisiert.

    Das Beamsteering (Beamtilt nach oben bzw. hinten im Verhältnis 1:1.2 Down zu Mid und 1:1.5 Down zu Up) wurde in einem vorgeschalteten Controller mit Allpassfiltern gemacht.

    Die Aufteilung dafür war von oben nach unten betrachtet war wie folgt:

    UP: Element 1-4

    Mid: Element 5-8

    Down: Element 9-10


    Zum Screenshot aus Systune:

    Die Messungen sind nicht ganz frei von Störgeräuschen da beim Aufbau recht viel los war was Stapler, Generatoren usw angeht. Die Tendenz zeigt sich aber ganz gut.

    "1-2" = Messung in der Mitte der Obersten beiden Elemente

    "3-4"= Messung in der Mitte der nächsten beiden Elemente usw....

    Smoothing 1/3 Oktav um es übersichtlicher zu halten.


    Einen Screenshot aus Arrycalc habe ich noch mit beigepackt.

    Angezeigt werden 250Hz und 8kHz.

    250Hz weil dort der Beam vor dem untersten Drittel gut zu sehen ist und 8kHz um zumindest einen Eindruck zu bekommen was im HF passiert. Bis 16kHz ist die Streckendämpfung natürlich deutlich höher. Das wurde soweit möglich per EQ ausgeglichen.

    Gezeichnet sind im Arracalc 120m um den Overshoot ein wenig abzuschätzen. Beschallt wurde bis 90m und es war das Ziel innerhalb 6dB Pegelverlust bei möglichst gleichmäßiger Hüllkurve zu bleiben.

    Edit: Teilweise ist der HF Bereich etwas dem Wind zum Opfer gefallen und zwischen 1-2 kHz ist das ganze nicht 100% gleichmäßig, irgendwas ist immer :)

    Bilder

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  • Großbeschallung Bühne 5000+ ohne Linearray - 2019 noch zeitgemäß? Aktuelle Systeme?

    • mathias81
    • 14. August 2019 um 01:01

    Mir geht es wie dir in allem was ich tue um eine gleichmäßige Hüllkurve. Den Vergleich habe ich A/B mehrmals gemacht und klar entschieden, mit J. 12 Scheiben lang. Tuning was EQ (HF) angeht in Zweiergrüppchen und beansteering in 4er Gruppen mit vorgeschaltetem Controller.

    Eine 12 lange J Banane hat einen Beam von etwa 150 - 450Hz der mit Arrayprcessing nicht aufzulösen ist weil der FIR zu kurz ist. Das lässt sich problemlos wie beschrieben steeren. Outdoor mit einem Beamtilt nach oben und indoor mit einem Spread. Homogenität im HF ist ein simples Resultat aus Winkeln und etwas EQ. Beam und Auslöschungen im Array im Lowmid und Mitteltonbereichbereich sind der Zeilenlänge in Verbindung mit dem Curving und dem Treiberabstand geschuldet und kommen in jedem Array vor.

    Änderung von Temperatur und Luftfeuchtigkeit wirkt sich schon immer gleich auf den HF und oberen MF aus und lässt sich berechnen. Merlijn van Veens Kalkulator taugt dafür recht gut falls man es rechnen will.

    Flächen die plötzlich leer bleiben kann man recht einfach mit ein bisschen EQ im HF bedämpfen.

    Ich lade morgen mal einen Screenshot von Messungen von 10 Js bei einer Klassikgeschichte hoch. Wenn du da mit Arrayprocessing in die Richtung des Ergebnisses ( möglichst gleichmäßige Hüllkurve) kommst nehme ich alles zurück was ich sagte und will dann wissen wie ich den AP Dialog einstellen muss um das zu erreichen.

    Was die benötigte Zeit angeht so ist das nach ein paar Anwendungen in 15 Minuten gemacht wenn man es misst.

    Mir tun sich für das Beanateering seit ca. einem Jahr Wege auf das nicht mehr messen zu müssen und recht einfach rechnen zu können die ich nun verifizieren konnte. Erst am letzten Wochende habe habe ich das aufgrund der örtlichen Situation ( kurzer Slot für Messen und Soundcheck und bis kurz vor knapp viel befahrene Hauptverkehrsstraße ) in Zürich auf der Streetparade ein weiteres Mal auf die Probe gestellt und es hat funktioniert. Aus den genannten Gründen kann ich für diese Aktion aber keine verwertbaren Messungen anbieten. Da waren es 12 J pro Seite.

  • Großbeschallung Bühne 5000+ ohne Linearray - 2019 noch zeitgemäß? Aktuelle Systeme?

    • mathias81
    • 13. August 2019 um 23:22

    Die hat er in Der Tat großartig geschrieben

  • Großbeschallung Bühne 5000+ ohne Linearray - 2019 noch zeitgemäß? Aktuelle Systeme?

    • mathias81
    • 13. August 2019 um 22:33

    Ich will jetzt nicht den Spielverderber markieren aber mich würden zu den genannten Simulationen mal die Messkurven aus der realen Welt interessieren.

    Meine Erfahrung sieht da so aus dass Arrayprocessing unterhalb von ca. 400 Hz kaum mehr eine Wirkung hat, was anhand der Tatsache dass wir es mit einem FIR von 5.9 ms Länge zu tun haben relativ logisch ist, und dass die Hüllkurve im HF Bereich egal mit welchem Glory Wert schon auf den ersten 20-25m um gute 3dB auseinanderläuft.

    Das ist mit ein bisschen sinnvollem Tuning in Zweier oder Dreiergruppen und ein wenig Beamsteering problemlos genauso bis besser hinzubekommen.

    Ich will weder Arrayprocessing noch irgendeine andere Art verteufeln oder schlechtreden, das sind für den unbedarften User gute Tools. Wenn man sich etwas Gedanken macht wie eine Array funktioniert ( das würde ich von einem der sich Systemer nennt erwarten ) und was das je nach Frequenz passiert ( Beam, Nahfeld - Fernfeld, ab wann isoliert der Waveformer die Quellen usw ) kommt man ohne Probleme zu einem mindestens genauso guten Ergebnis.

  • Systune vs. SatLive vs. SMAART DI (+RiTA) => Praxiserfahrungen im Vergleich ?

    • mathias81
    • 18. März 2019 um 11:24

    Auch ich bin etwas verwundert darüber dass sich AFMG mit einer einst mit Abstand leistungsfähigsten Software ein wenig aus dem Markt schläft.

    Ich nutze Systune und Smaart. Systune kann aus meiner Sicht immer noch am meisten. Stichwort SSA Filter, TCF Window was auch aussagekräftige Messungen in sehr schwierigen und kleineren Räumen ermöglicht, ein gewaltiger virtueller EQ (in der Pro Version auch mit Allpassfiltern und FIR Koeffizienten.

    Updatepolitik leider völlig daneben, ich denke die Firma ist zu klein für die Menge an komplexen Produkten.

    Was man erwähnen sollte und mir auch anhand der User die in meinem Seminaren vorbeischauen und unter vielen anderem Kollegen aufgefallen ist: Die teils auftretenden Grafikprobleme im Sinne dass die GUI hängt treten vermehrt bei Rechnern mit Intel On Board Grafkchips auf. Mit dezidierten z.B. NVIDIA Grafikchips sind diese Probleme selten bis gar nicht zu beobachten. Das sollte man bei der Kaufentscheidung mit einbeziehen.

    Das Multiple Time Window in Smaart sorgt für Effizienz im Sinne von dem Gehör entsprechend angepasster Auflösung bzw.FFT Größe. Man sammelt weniger Daten und hat im Tieftonbereich trotzdem eine völlig ausreichende Auflösung.

    Alles in allem ist Smaart Userfreundlicher, teilweise einfscher und schneller zu bedoenen und erledigt viele Dinge im Hintergrund von selbst was Fenster und Co angeht. Für 90% der Anwendungen im live Bereich ist das passend.

    Was hier noch gar nicht erwähnt wurde ist das Betriebssystem. Soweit ich weiß ist Smaart die einzige Messsoftware die nativ auf dem Mac läuft. Wenn man also Apfeluser ist erfordern alle anderen Softwares Parallels oder wie man sonst der Zeit Windows auf einem Mac betreiben kann ( weiß ich nicht ich nutze seit 2012 keine Äpfel mehr).

    Das sind aus meiner Sicht die wichtigsten Punkte.

  • Sendestrecke für Messzwecke

    • mathias81
    • 17. Februar 2019 um 00:22

    Zu diesem Thema hat Markus Zehner erst einen Artikel über seine recht umfangreiche Testreihe verfasst. Leider ist meine drahtlose Lösung die ich verwende da auch durchgefallen *g*

    http://www.zehner.ch/lab/wireless.html

  • Sub-Tops-Alignment / Delay vs. Allpass-Filter / L-R-Tops mit Center-Subs...

    • mathias81
    • 16. Februar 2019 um 23:40
    Zitat von audiobo

    Wenn du richtig Spass haben willst kannst du sogar probieren ob du alle unter einen Hut bekommst, so dass anschliessend verschiedene Kombinationen möglich sind ;)

    So in etwa ist ja auch die Philosophie bei den Grossen (d&b, Lacoustic, etc.), da sind die Komponenten in ihren möglichen Optionen aufeinander abgestimmt und werden praktisch nur noch über das Delay passend geschubst

    Leider ist das nicht bei wirklich allen Großen der Fall.

    Zu den Zeiten als ich noch eigenes Holz hatte habe ich die Presets so gebaut dass das in allen Kombinationen der verschiedenen Hersteller von denen ich Lautsprecher hatte machbar war. Sowas erleichtert das tägliche Geschäft natürlich massiv.

    Später bin ich dazu übergegangen alle Speaker per Laufzeitentzerrung via FIR Designer zwischen ca. 250 - 300 Hz und 20 kHz "glattzubügeln" was auch die Performance der einzelnen Kisten verbessert hat ( zum Preis von ca 5 ms Latenz ). Das Verheiraten war dann auch wieder mit Delay zu bewerkstelligen da alle einen sehr ähnlichen Phasenverlauf spendiert bekommen hatten.

    Da kann man mit offenen Controllern sehr viel echt nette Dinge treiben wenn man etwas aufpasst was man tut.

  • Sub-Tops-Alignment / Delay vs. Allpass-Filter / L-R-Tops mit Center-Subs...

    • mathias81
    • 16. Februar 2019 um 23:09

    Hi,

    leider habe ich den Thread erst eben entdeckt und würde gerne auf ein paar deiner Fragen eingehen.

    Da ich für die Zitatfunktion irgendwie gerade zu dusselig bin habe ich zum Teil einfach deine Fragen aus dem ursprünglichen Beitrag herauskopiert um sie zu beantworten. Deine Zitate kursiv


    • Es geht darum, die Phase im Übernahmebereich zwischen Subs und Tops möglichst deckungsgleich zu bekommen.

    Grundsätzlich ja.

    Es gibt dabei auch Ansätze innerhalb des +/- 120° Korridors zwischen Sub und Top zu agieren um über möglichst weite Teile des Venues innerhalb dieser "Noncancellationzone" zu bleiben und / oder evtl. im hinteren Bereich eher eine Nullgradphase zu erarbeiten als in der Mitte oder gar vorne. Ich für meinen Teil nenne das Sub - Top Alignment Vol. II

    Ich habe dafür auch einen Kalkulator gebaut der an 3 Punkten im Venue ( vorne / mitte / hinten ) die relativen Phasenversätze die man herstellen sollte berechnet und somit nur ein einem Punkt messen muss.

    • Die einfachste Lösung dafür ist anscheinend, die beiden Systeme per Delay anzupassen

    Ja, in der Regel haben die meisten Majorbrands systemintern ihre Trennfilter und Symetrie oder Asysmtrie was die Trennung angeht soweit durchdacht dass du mittels Delay nur noch räumliche Versätze ausgleichen musst.

    Anders sieht es in Mischsystemen oder bei nicht ganz so gut durchdachten Systemen oder bei stark asymetrischen Trennungen aus


    • Die Pegel von Subs und Tops müssen angeglichen sein, sonst verschiebt sich der X-Over-Point

    Ja. Ich sehe das jedoch so dass man sich einen +/- 3 dB Spielraum durch ein sauber aligntes System durchaus erarbeiten kann. Dazu gehört aber zwingend zu wissen was innerhalb des jeweiligen Systems "Phase" ist.


    • Sound-Shaping (z.B. Bassbereich stärker anheben) sollte aus dem gleichen Grund dann schon vor der Frequenzweiche passieren.

    Aber: Anscheinend gibt es Vorteile, dies nicht unbedingt per Delay, sondern mit Allpass-Filtern zu erledigen.

    Siehe oben im Falle von Mischsystemen.


    Was mich mal interessieren würde:

    • Wer von euch nutzt Delay für das Phase-Alignment von Subs und Tops und wer setzt dabei auf Allpass-Filter?
    • Welche Vorteile seht ihr in der Anwendung von Allpass-Filtern - und welche Nachteile gibt es?

    Ich, wenn es die Situation erfordert :)

    Je nach dem wie die Phasenfrequenzgänge relativ zueinander verlaufen kann man durch den Einsatz von Allpassfiltern mehr Addition im Lowmidbereich erwirken oder durch weitläufigeren gleichmäßigen Verlauf der Phasengraphen ein bisschen Spielraum für "gib mir mal 3dB mehr Subs" ausarbeiten ohne gleich neu messen zu müssen (theoretisch).

    Weitere Anwendungsbereiche für Allpassfilter sind das "Matchen" von verschiedenen Topteilen via Alpassfilter und Beamsteering von Linearrays oder Pointsourceclustern.

    Was das Matchen verschiedener Topteile angeht habe ich erst die Tage ein Video gebastelt das ich aber leider soweit einkürzen musste (auf Youtube darf man nur 15 Minuten) dass die eigentlichen Schritte nacheinander fehlen und ich mich auf das mir wichtigere Endergebnis, den resultierenden Amplitudenfrequenzgängen an drei Punkten, konzentriert habe.

    Zum Ende hin zeige ich noch dass das Thema Allpass in dem Falle auch unabhängig vom Aufbau Bestand hat und die Speaker nach gematchter Phase auch via gewöhnlichem Delay getimed werden können wenn aus dem Fill ein Delay wird.

    Das Video verlinke ich hier mal eben, man möge mir den eingeblendetet Werbeblock verzeihen. ( kleine Anmerkung noch: Der Phasemissmatch im Lowmidbereich in der Delaysituation am Ende kommt von einem Messfehler der durch den räumlichen Aufbau in der Eile des Videos verursacht wurde )

    Hier der Link:

    Externer Inhalt www.youtube.com
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    habe dann aber gesehen, dass auch unser altbewährter EV DX-38 diese Filter bietet. Für unsere Zwecke sollte das Gerät sicher noch ausreichen.

    Das war damals auch mein erster Kontakt mit Allpassfiltern und zu der Zeit waren Race bzw. Crossmax und später Iris Net mit die ersten Controllerplattformen die einem die "Phase" auch gezeigt haben und mit denen man sogar schon das oben genannte Sub - Top Alignment Vol. II simulieren konnte und es war in der Praxis reproduzierbar. Bei Bedarf auch mit hinterlegten Phasenfrequenzgängen hauseigener Lautsprecher.


    Was die Software angeht, so könnte es aber sein, dass ich mit RiTA – zumindest in der vorliegenden Version – nicht vernünftig arbeiten kann. Denn die Anpassung der Allpass-Filter wie von Timo Beckman gezeigt macht nur Sinn, wenn die Software in Echtzeit alle Veränderungen zeigt. Die derzeitige Version von RiTA scheint jedoch immer wieder eine gesonderte Messung zu benötigen. Das ginge zwar theoretisch auch noch, macht aber sicher keinen Spaß mehr…

    Das sollte man definitiv Live messen können.


    Grundsätzlich sollte man sich vor dem Benutzen von Allpässen draufgearbeitet haben wie sie funktionieren und was der Preis ist den man bezahlt. There is no free lunch in Audio.

    Ich bin bei solchen Themen immer nach Trial and Error vorgegangen und im Falle von Error kann man immer noch Schema F machen oder Recall drücken.

    Viel Spaß und Erfolg bei Experimentieren

    Grüße Matze

  • Unbranded Soundsystemdesign & Engineering Seminare im Frühjahr 2019 - neue Termine

    • mathias81
    • 12. Februar 2019 um 00:31

    Hier noch ein kleines Tutorial im Scnelldurchlauf für diejenigen die sich gerne ein Bild machen würden worum es in den Seminaren unter anderem geht.

    Externer Inhalt youtu.be
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  • Unbranded Soundsystemdesign & Engineering Seminare im Frühjahr 2019 - neue Termine

    • mathias81
    • 1. Februar 2019 um 22:56

    Hallo zusammen,

    ich freue mich euch ein paar neue Termine für mein 3 tägiges Seminar präsentieren zu können.

    25. - 27.2.2019 Unbranded Soundsystemdesign & Engineering in Köln hosted by dB Technologies, RCF, Teqsas

    12. - 14.3.2019 Unbranded Soundsystemdesign & Engineering in Östringen hosted by Session Pro

    26. - 28.3.2019 Unbranded Soundsystemdesign & Engineering Buchholz in der Nordheide hosted by Groh PA

    Weitere Infos, Anmeldung und das ein oder andere Tutorial und Introductionvideo findet ihr unter: https://www.facebook.com/DoctorLocke/

    Inhalt und Themen:

    - Schall und Schallausbreitung

    - Frequenz, Periodendauer, Phase, Wellenlänge, Gruppenlaufzeiten

    - Wichtige Formeln und Kenngrößen für den Systemtechniker, Addition bzw. Summation

    - Phase, hört man Sie und wenn ja wann?

    - Polarität, Kammfilter

    - Abstrahlcharakteristika von Lautsprechern, Point Source, Linearray

    - Messtechnik, FFT Analyzer, Mapping und Prediction Tools, freie geometrische Planung eines einfachen Systems

    - Controller, EQing, Trennfilter, Limiter, einfaches Rechnen mit dB

    - Timealignment, Sub – Top Alignment, wie und wo?

    - Entzerrung bzw. Angleich der Gruppenlaufzeiten verschiedener Lautsprecher ( passiv, bi-triamped )

    - Planung Aufbau und Tuning eines kleinen Setups ( Main, Nearfill, Sub)

    - Bas(s)telstunde Vol. I, Subwooferarrays, “L/R Bass” vs. Distributed Subarray (“Arc”) + L/C/R,

    - Allpassfilter, Beamsteering

    - Timealignment und Sub Top Alignment Vol. II + III

    - Bas(s)telstunde Vol. II Cardioid Endfired + Gradient


    Beste Grüße und bis bald

    Matthias

  • Soundsystem Design & Engineering 16.-18.4.2018 in 77871 Renchen

    • mathias81
    • 5. April 2018 um 14:26

    Hallo zusammen,

    nach der gelungenen Premiere meines Seminars bei Rain Age im Februar diesen Jahres möchte ich hier für die Kollegen die im süddeutschen Raum ansässig sind den nächsten Termin ( wenn auch kurzfristig ) einstellen.

    Wer von weiter her kommen will darf das natürlich gerne tun.

    Das Seminar ist die letzten Jahre während meiner Tätigkeit als Systemtechniker entstanden, kommt somit von der Straße für die Straße.

    Weiter Termine ab September werden in Kürze folgen.

    -Zu Mir-

    Ich selbst beschäftige mich seit 1995 mit Tontechnik im Allgemeinen und seit dem Release von Smaart 5 intensiv mit Mess - und Systemtechnik. Über die Jahre habe ich mein Wissen teilweise im Eigenstudium und durch das regelmäßige Besuchen von Kursen stetig ausgebaut. Die Erfahrungen in der Praxis erfolgen im Bereich mobiler Veranstaltungen sowie bei einigen Festinstallationen mit Systemen verschiedener Hersteller und teilweise mit eigens entwickelten Kalkulatoren in Excel zur Berechnung und Planung.

    Aus der Zusammenarbeit mit den vielen Kollegen denen man im Technikeralltag begegnet haben sich für mich verschiedene Inhalte herauskristallisiert die ich gerne vermitteln möchte.

    Vor diesem Hintergrund kam vor ca. zwei Jahren der Gedanke auf ein entsprechendes Seminar auf die Beine zu stellen.

    Seit diesem Zeitpunkt habe ich an dessen Inhalt gefeilt und würde mich freuen euch begrüßen zu dürfen.


    -Über das Seminar-

    Das Seminar richtet sich an System - Tontechniker und Planer die ihr Wissen und bisher gemachte Erfahrungen erweitern und vertiefen wollen. Die Lerninhalte werden praxisorientiert und auf die Aufgabenstellungen aus dem täglichen Umgang mit Lautsprechern bzw. entsprechender Messtechnik sowie Speakermangementsystemen bezogen und markenunabhängig vermittelt.

    Alle Teilnehmer erhalten ein Skript als Handout via PDF und verschiedene nützliche Exceltools die den Systemeralltag erleichtern.

    Inhalte und Themen sind:

    - Schall und Schallausbreitung

    - Frequenz, Periodendauer, Phase, Wellenlänge, Gruppenlaufzeiten

    - Phase, hört man Sie und wenn ja wann?

    - Polarität, Kammfilter

    - Abstrahlcharakteristika von Lautsprechern, Point Source, Linearrray

    - Messtechnik, FFT Analyzer, Mapping und Prediction Tools, freie geometrische Planung eines einfachen Systems

    - Controller, EQing, Trennfilter, Limiter, einfaches Rechnen mit dB

    - Wichtige Formeln und Kenngrößen für den Systemtechniker, Addition bzw. Summation

    - Timealignment, Sub – Top Alignment, wie und wo?

    - Planung Aufbau und Tuning eines kleinen Setups ( Main, Nearfill, Sub)

    - Bas(s)telstunde, Subwooferarrays, “L/R Bass” vs. Distributed Subarray (“Arc) + L/C/R, Endfire +

    Gradient ( Cardioid )

    - Allpassfilter

    - Entzerrung bzw. Angleich der Gruppenlaufzeiten verschiedener Lautsprecher ( passiv, bi oder

    triamped )

    - Timealignment und Sub Top Alignment Vol. II

    Vorteilhaft wären:

    -Erfahrungen mit mittleren oder größeren Beschallungsssytemen, für kleine gilt die Physik aber auch J

    -Interesse für Physik und neue Denkansätze

    -Ein Laptop mit irgendeiner Form von Excel ( auch open Office u.ä. ) ist sinnvoll

    Kursgebür 450,00 € zzgl. MwSt

    Anmeldung: per Email an matze@sv-veranstaltungstechnik.de oder per PN, Whatsapp und sonstigen Kontaktmöglichkeiten.

    Eine Rechnung mit ausgewiesener MwSt. erhaltet ihr von mir bei verbindlicher Anmeldung. Als Anmeldung gilt die kurze und formlose Bestätigung per Email und der Zahlungseingang spätestens 5 Tage vor Seminarbeginn.


    - Organisatorisches -

    Für Getränke, kleine Snacks und Kaffee während des Seminars wird gesorgt.

    Bitte habt Verständnis dass wir euch bei diesen Konditionen kein Mittagessen inklusive anbieten können. Gerne können wir gemeinsam vor Ort einen Lieferservice beauftragen oder ein Restaurant aufsuchen.


    Austragungsort:

    Badensound Veranstaltungstechnik GmbH

    Carl – Benz – Straße 6

    77871 Renchen

    Bei der Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist es am sinnvollsten Renchen anzusteuern.


    Hotels in der Umgebung :

    Hotel Hanauer Hof, Ortenauer Str. 50, 77767 Appenweier, https://www.hanauer-hof.de/

    Termin : 16. – 18. April 2018 jeweils um 9.30 Uhr

    https://www.facebook.com/events/566915777001722/


    Ich freue mich auf euch

    Beste Grüße und bis bald

    Matze


    Matthias Huber
    Winterbacher Weg 19
    77704 Oberkirch


    Tel. : +49 7802 709 033
    Mobil. : +49 162 510 6763
    Mail : matze@sv-veranstaltungstechnik.de

  • suche 4x12 DSP Matrix als LS Controller

    • mathias81
    • 26. Oktober 2015 um 20:07

    Die Xillica Neutrinos können zwar auf den ersten Blick viel aber iregndwie steckt das ein bisschen in den Kinderschuhen. Ich habe die bei zwei Installationen verbaut und so richtig Ruhe will da nicht einkehren. Und ein ganz dickes Manko das nun seit einem dreiviertel Jahr bekannt ist.... wenn man Allpassfilter im Projekt verbaut neigt die Software bei sämtlichen Gelegenheiten zum Absturz. Steinbild leistet zwar bei allen anderen Dingen vorbildlichen Support aber das Allpassthema muss in Kanada gelöst werden was bisher noch nicht der Fall ist. Die Limiter der Neutrinos klingen furchhtbar.
    Die N8000 spielt einwandfrei, Nachteil: Obwohl inzwischen in die Jahre gekommen immer noch recht teuer in der Neuanschaffung.

  • Systune und iPad - Problem

    • mathias81
    • 2. Februar 2015 um 03:19

    Ich remote in 99% der Fälle als den ganzen Rechner plattformübergreifend per Splashtop oder Teamviewer. So habe ich alles im Zugriff inklusive Network Manager, Lake controller, R1, IRIS Net und wie auch immer sie alle genannt werden....

  • PL&S 2014_Berichte

    • mathias81
    • 31. Januar 2015 um 03:25

    Hallo zusammen,
    Da im Thread hier schon mehrfach nach LAX Audio gefragt wurde ein kleiner Nachtrag....
    Ich habe die Vorführung auf der PLS angehört und fand die ebenso wenig überzeugend wie sie von Kollegen die sich zu dem großen Line Array bereits hier geäußert haben empfunden wurde.
    Ich habe auf freier Wildbahn auch das kleinere single 10" Array und ein Horntop dessen Typ ich nicht mehr weiß ausgiebig ansehen, anhören und auch messen können. Ich habe das Material um es kurz zu fassen leider bis auf die Subs sehr schnell als nur bedingt für eine professionelle Beschallung tauglich eingestuft. Die Passivweichen in den Horntops sind nicht sonderlich gut gelungen und in den Übernahnebereichen hat das Top Lauzeitprobleme und die daraus resultierenden Löcher im Amplitudenfrequenzgang wie man sie von einer halbwegs tauglichen Box des mittleren Preissegmentes aus den letzten 15 Jahren nicht erwarten würde.
    Was mir auch aufgefallen ist als ich 2 Tops des gleichen Typs am Punkt gleicher Lautstärke sauber timealinen wollte ist dass das Thema Serientoleranz wohl ziemlich klein geschrieben wird. Die Phasenfrequenzgänge, Gruppenlaufzeiten wie auch die Amplitudenfrequenzgänge im HF Bereich wiesen doch sehr markante Unterschiede zwischen den beiden Boxen auf und waren nicht sauber zu matchen. Auch mit Messmikro am Boden und sehr kurz gefensterter Messung nicht.
    Gleiches ist mir bei dem 10" Line Array aufgefallen zwischen den einzeln Schnitzen. Salopp gesagt verhält sich das line Array ab 2kHz wie eine Ladung untereinander gehängte Horntops (ich habe es nicht aufgeschraubt aber ich vermute dass hier auch kein Waveguide oder etwas dergleichen vor dem HF Treiber sitzt )wenn der Systech das Timealinement vergessen hat.
    Die hauseigene Controllerplattform erinnert mich was Remote angeht eher an 2003 (RS485) und auch in Punkto Ausstattung (z.B. keine Allpassfilter und RMS Limiter) an vergangene Tage.
    Alles in Allem hat für mich das was ich von dem Hersteller bis jetzt zu Sehen und im Endergebnis zu Hören bekommen habe nicht allzuviel mit den Anforderungen des Marktes zu tun den man laut eigener Aussage bedienen will. Zu guterletzt haben mich Flugmechanik und Handling (keine Gedanke an Systemverkabelung) sowie recht unzeitgemäßes Gewicht leider auch nicht überzeugen können.
    Ich hoffe dass man die genannten Aspekte bereits erkannt hat und die ein oder andere Erkenntnis in künftige Serien einfließen lässt. Derzeit würde ich das Material für den halbwegs professionellen deutschen Markt nicht in Erwägung ziehen.

  • Allen & Heath Qu-Pac

    • mathias81
    • 26. Januar 2015 um 00:10

    Also wen ich ehrlich bin mache ich mir grade nicht um ausbleibende Updates sondern viel mehr wegen der News bezüglich der Verbandelung von Digico und A&H Sorgen. Weiß da jemand mehr zu?

  • D.R.E.I. - neue Wunderkiste?

    • mathias81
    • 31. Oktober 2014 um 20:27

    Das System das ich damit gehört habe nicht. Nein.

  • D.R.E.I. - neue Wunderkiste?

    • mathias81
    • 30. Oktober 2014 um 12:43

    Was den Preis anbelangt so wurde der anscheinend massiv nach unten korrigiert, inzwischen. Die sich für den Vertrieb verantwortlichzeichnende Firma hat das Ding einem Kunden von mir zum Test in sein PA System eingeschliffen. Derjenige in dem Laden der bei klarem Verstand stand ist hat mich daraufhin angerufen und gebeten mir das mal anzuhören und anzusehen. Ich habe mir dann auch die Zeit genommen das Teil mal zu messen. Wie Rockline sagte es ist nichts anderes als das stufenweise Absenken bzw . Anheben des Freuqunzbereiches unter 200 Hz bzw oberhalb davon. Ähnlich eines Shelving Filters. Es hebt massiv das Gruppendelay unterhalb 70 Hz an. Was daran bannbrechend gut ist hat sich mir nicht erschlossen. Dem Kunden auch nicht.
    Von dem Entfernen von Verzerrungen z.B. durch übersteuertes DJ Equipment, was das Argument des Vetriebes für das Gerät war, haben wir nichts bemerkt.
    Ich denke so kann man das dann auch stehenlassen.
    Ich habe aber von einem technisch Veranantwortlichen eines Clubs gehört der seine Anlagen ohne das Gerät furchtbar fand und jetzt seit er es hat in Begeisterungsstürmen am Himmelhochjauchzen ist. Vielleicht hatten die Systeme einfach zu viel Subs und Lowmids :D

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  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

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