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  2. karl-alfred_roemer

Beiträge von karl-alfred_roemer

  • Ultralanghuber

    • karl-alfred_roemer
    • 14. April 2008 um 21:37

    SRAM, das mit der Kühlung ist absolut plausibel. Das Beispiel mit
    dem Blumentopf fast schon genial.

    Eine vollständige Berechnung würde mich sehr interessieren, weil
    ich gerade einen Luft-Luft-Wärmetauscher baue für eine Lüftungsanlage
    mit Wärmerückgewinnung baue. Die Wärmeübertragung ist ja alles
    andere als trivial. Mit Reynoldszahlen, Nußelt-Zahl,
    Strömungsgeschwindigkeiten...

  • Schnelligkeit von Basslautsprechern

    • karl-alfred_roemer
    • 14. April 2008 um 21:31

    Woher weiß der Verstärker, was die Membran macht?

  • Schnelligkeit von Basslautsprechern

    • karl-alfred_roemer
    • 14. April 2008 um 18:19
    Zitat


    Die Begrifflichkeit "schnell" ist in der Tat irreführend, wird ein Chassis
    einigermaßen weit unter seiner oberen Grenzfrequenz beschnitten, so
    spielt es keine große Rolle, ob das Chassis noch erheblich höher rauf
    spielt. Das (steile) Filter begrenzt die Anstiegsflanken und "Ausschwing-
    flanken", denn das nach oben begrenzende Filter läßt umgekehrt auch
    kein "plötzliches Aus" zu . Das Ein/-Ausschwingen hängt dann zusätzlich
    von der Dämpfung des Chassis/Box ab.

    Alles anzeigen

    Genau das ist auch das, was ich mir überlegt habe.

    Wenn man diese Gedanken weiterspinnt:
    Wenn ich den 'langsamen' 18er früh und steil tiefpasse, einen sehr 'schnellen'
    Lautsprecher drübersetze, wobei Phase und Lautstärke exakt zusammen
    passen, müsste das Gesamtsystem doch dann auch sehr 'schnell' klingen.

    Man könnte z.B. zwei schnelle Zehner 10er über einen 18er setzen.

  • Ultralanghuber

    • karl-alfred_roemer
    • 13. April 2008 um 13:59

    Gegen das Wirbelstromproblem hat SRAM schon eine
    glaube ich geeignete Gegenmaßnahme genannt:

    Zitat


    Nun verlängern wir diesen Spalt innen und außen mit einer Kupferhülse,
    die denselben Abstand zur Spule beibehält (natürlich auf beiden Seiten
    der Polplatte, oben und unten). Im Bereich, in dem die Spule sich
    bewegen soll schlitzen wir die Hülse, damit diese nicht als Kurzschlussring
    wirkt, darüber (und darunter) behalten wir die Hülse als Kurzschlussring
    voll.

    Alles anzeigen

    Wobei ich nur den allerletzten Satz nicht ganz verstehe: Warum ein
    Teil DOCH als Kurzschlussring stehen gelassen wird. Was ist nochmal
    der Sinn eines Kurzschlussringes? Notbremse? Oder um den Antrieb
    zu linearisieren? Habe das noch nie so richtig kapiert. :oops:

  • Schnelligkeit von Basslautsprechern

    • karl-alfred_roemer
    • 11. April 2008 um 00:00

    Ich dachte, für das Ausschwingen würde die Dämpfung durch die Endstufe
    sorgen, die wie ein Kurzschluss wirken würde, wenn eine Schwingung
    zuende ist, aber der Lautsprecher noch nachschwingen möchte. Außerdem
    dachte ich weiterhin, dass das Ausschwingen nur bei der Eigenresonanz
    des Lautsprechers im eingebauten Zustand eventuell etwas dauern KÖNNTE,
    falls der Verstärker nicht genügend stark dämpft.

    Und letztenendes: Räume schwingen ja auch Ewigkeiten nach. ist das
    Ausschwingen eines Lautsprechers gegen einen langsam ausschwingenden
    Raum überhaupt noch hörbar?

  • Schnelligkeit von Basslautsprechern

    • karl-alfred_roemer
    • 10. April 2008 um 23:03

    Hallo zusammen,

    man ließt und hört ja öfter, dass bestimmte Lautsprecher schneller
    und andere langsamer sind. 10 Zoller sollen schneller sein, als
    18er. Manche 18er seien dafür, dass sie 18er seien, trotzdem
    verhältnismäßig schnell. Leichte Membranen seien schneller als
    schwere.

    Angenommen man hätte eine sehr schwere Membran eines 18 Zollers
    und eine leichte Membran eines 10 Zollers, die beide bis sagen wir mal
    200 Hz Kolbenförmig schwingen würde.

    Beide wäre linearphasig in ein geschlossenes Gehäuse eingebaut.
    Beide würden über einen Tiefpass von 150 Hz betrieben. Beide wären
    elektronisch (Equalizer oder in Kontroller auf gleichen Frequenzgang
    insbesondere Tiefgang eingestellt.

    Wäre unter diesen Umständen der leichte 10 Zoller immer noch schneller?
    Falls ja, warum?

    OK, eine leichte Membran ist leichter zu beschleunigen als eine schwere.
    Aber hängt die schwere wirklich soooo stark hinterher, dass man das
    wahrnehmen kann? Müssten ja schon zig Millisekunden sein. Also mehrere
    komplette Schwingungen. Wie passt das mit linearphasigkeit zusammen?
    Denn wir haben ja den gleichen Frequenzgang eingestellt. Also müsste
    auch der gleiche Phasengang vorhanden sein, also müssten auch beide
    gleich *schnell* sein.

    Oder geht es darum, dass die Energie, die in einer schwingenden
    Membran steckt, erst über mehrere Schwingungen langsam aufgebaut
    werden muss? Das würde ja bei einer schweren Membran länger dauern,
    als bei einer leichteren.

    Ich bedanke mich im Voraus für Eure Erklärungen.

    VG
    Karl

  • Ultralanghuber

    • karl-alfred_roemer
    • 10. April 2008 um 22:49

    Bernd

    Zitat


    Aber ankaufen werde ich den nichtmehr, dafür habe ich bereits
    zuviel Energie in die Chassisententwicklung bei BMS investiert.

    Wie? Hast du Lautsprecher für BMS entwickelt?

    Zitat


    aus gut informierter Quelle weiß ich, daß es dieses Chassis nicht
    einmal gibt - weil es technisch nicht machbar ist.

    Passt auch wieder:
    Gut informierte Quelle, das kann eigentlich nur die Entwicklungsabteilung
    von BMS sein. Ehemalige Kollegen:)

    Warum denkst du, der Lautsprecher wäre technisch nicht machbar?
    Ich vermute mal, weil man extrem starke Magnete bräuchte. Oder
    vielleicht auch wegen des Zentrierspinnen/Sicken-Problems.

  • Ultralanghuber

    • karl-alfred_roemer
    • 10. April 2008 um 15:56

    Jonny, dann frage ich mich bloß, wie du darauf kommst, dass der 860er
    bei gleicher Leistung mehr Hub machen soll. Oder habe ich da irgendwie
    nen Denkfehler?

  • Ultralanghuber

    • karl-alfred_roemer
    • 10. April 2008 um 10:44

    Falls es so ist wie du sagst:

    Wenn der 860 bei gleicher Leistungszufuhr mehr Auslenkung macht, als
    der 850, dann hätte er mehr Wirkungsgrad. Das wäre doch ein gaaaanz
    dicker Vorteil. Aber warum sollte der Lautsprecher das tun?

  • Ultralanghuber

    • karl-alfred_roemer
    • 9. April 2008 um 14:42

    Danke SRAM, für die hervorragende Erklärung der Spulenkühlung.

    Meine Bedenken mit der Nichtlinearität der Membranaufhängungen
    scheinen wohl keine Rolle zu spielen, weil niemand drauf eingeht.

    Vielleicht kaufe ich mir so einen Lautsprecher fürs Wohnzimmer,
    falls er halbwegs bezahlbar ist. Wenn er mit so kleinen Gehäuse klar
    kommt, wie der 850er wäre das ja supi.

  • Ultralanghuber

    • karl-alfred_roemer
    • 9. April 2008 um 11:14

    Auch wenn die Schwingspule tatsächlich so lang ist, und theoretisch
    linear arbeiten könnte, so könten doch immer noch die Sicken im
    nichtliniearen Bereich sein. Die haben dann doch Winkel von fast 30°.

    Es sei denn, die würden das irgendwie kompensieren. Dabei fällt mir
    gerade ein: Könnte man die Nichtlinearitäten eines beliebigen Lautsprechers
    nicht messen und elektronisch kompensieren? Beim Bass sollte das mit
    modernen DSPs doch rein Rechenleistungsmäßig funktionieren oder?

  • Bauvorschlag Oberton 18XB700 Bassreflex

    • karl-alfred_roemer
    • 7. April 2008 um 23:59

    Thomas,

    wie sind denn die neuen Subs (az pw 410h) im Vergleich zu deinen Eigenbau Oberdönern?

  • Ultralanghuber

    • karl-alfred_roemer
    • 7. April 2008 um 23:53

    Guckt euch mal das Xmax an!
    Kann das sein? Kann mir garnicht vorstellen, dass die relativ kleine
    gelbe Membraneinspannung (Name gerade vergessen) bei so großen
    Auslenkungen noch linear arbeiten soll.
    Habe den Lautsprecher auf der MuMesse gesehen.

  • 1,5 kW auf 18" Chassis, Sinn oder Unsinn?

    • karl-alfred_roemer
    • 26. März 2008 um 23:41

    Kracky, das klingt alles sehr plausibel. Dein Handeln passt zu deinem
    Denken. Und zu meiner Logik. Das freut mich sehr, denn nun bilde ich
    mir ein, etwas verstanden zu haben. :D

  • 1,5 kW auf 18" Chassis, Sinn oder Unsinn?

    • karl-alfred_roemer
    • 26. März 2008 um 14:35

    Kracky, wenn ich dich richtig verstanden habe, gibts die Kraftlosigkeit im
    Grenzleistungsbereich und im unteren Frequenzbereich des Tiefmitteltöners.

    Das ist natürlich ein starkes Argument, weil Profis ja gerade ihre
    Lautsprecher an den Limits betreiben, damit sie die gleiche Lautstärke
    mit weniger Schlepperei erreichen.

    Man müsste Tief und Tiefmitteltöner also nicht nur Amplituden, Laufzeit
    und Phasenmäßig aufeinander abstimmen, sondern auch auf gleichen
    Grenzschalldruckpegel. Das könnte man doch auch leicht erreichen,
    indem man die Grenzfrequenz einfach bissi höher schiebt und dann die
    Amplituden, Laufzeit und Phase erneut aufeinander abstimmt oder?
    Man muss ja nicht gleich auf 180Hz hoch gehen.

  • 1,5 kW auf 18" Chassis, Sinn oder Unsinn?

    • karl-alfred_roemer
    • 26. März 2008 um 11:31

    Ist die Trennfrequenz denn wirklich soooo wichtig für den Kick?
    Ist es denn nicht so, dass sich das Wummern eines Tiefbassgehäuses
    mit dem Töck-Töck eines Tiefmitteltöners automatisch zu einem
    perfekten Kick addiert, wenn die beiden Lautsprecher in Amplitude,
    Laufzeit und Phase richtig zusammen gebracht werden und die
    beiden lautsprecher nicht allzu weit voneinander entfernt stehen?

  • Servobox?! Wer weiß was?

    • karl-alfred_roemer
    • 24. März 2008 um 12:05

    Mechwerkandi, ich bin erfreut und enttäuscht zugleich. Erfreut, weil
    meine Idee funktionieren kann und enttäuscht, weil es sie schon gibt.

    Allerdings muss eine Fanfare nur einen einzigen Ton abgeben. Dabei
    könnte man ein Horn optimal abstimmen in Größe und Länge und das
    Ventil in form eines Lochrades bauen. Der Motor, der das Lochrad antreibt
    muss nur eine konstante Drehzahl für einen konstanten Ton halten. Das ist
    extrem einfach. Vielleicht mal eine Idee für nen Effektbass. Heugebläse und
    dahinter so ein Lochrad. Mit 15 oder 20 Hz. Dann kotzen die Leute noch in 5
    Kilometer Entfernung. In Zeiten, in denen das Komasaufen gesellschafts-
    fähig geworden ist, wäre vielleicht ne echte Alternative. :wink: :wink: :wink:

  • Servobox?! Wer weiß was?

    • karl-alfred_roemer
    • 24. März 2008 um 11:29

    Wie wäre es, wenn man komprimierte Luft durch ein großes Ventil jagen
    würde, das sich im synchron zum Eingangssignal öffnet und schließt?

    Muss ja nicht mehre Bar haben. 100 Millibar müssten für extreme
    Schalldrück schon reichen. Hinter das Ventil dann noch ein akustisches
    Tiefpassfilter wegen der Strömungsgeräusche und schon hätte man nen
    Extremstbass. Ein Heugebläse von nem Bauern ausgeliehen und hunderte
    von kleinen Ventile, die wie das Einlassventil bei der deutschen V1 zu-
    sammen geschaltet sind mit einer Schwingspule eines Lautsprechers
    angesteuert.

    Die V1 hatte übrigens auch einen extremen Sound. Ultralaut und tief.
    Mein Vater hat mir oft davon erzählt, denn Luftlinie 5Km entfernt von
    Niederöfflingen war eine ganze Abschussbatterie. (oder wie das heißt)

    Die Idee mag unrealistisch klingen, aber würdet ihr glauben, dass eine
    Servobox funktionieren würde? Dass man einen Elektromotor 100mal
    pro Sekunde umpolen kann?

  • Zu großes Gehäusevolumen ???? Was kann geschehen ???

    • karl-alfred_roemer
    • 24. März 2008 um 00:39

    Also ich bin kein Profi, wie einige hier im Forum, aber ich denke, wenn
    man einem Lautsprecher ein zu großes Gehäuse spendiert, dann sinkt
    die Federkraft der Luft im Gehäuse ab, damit sinkt die Resonanfrequenz
    des eingebauten Chassis, damit fällt der Frequenzgang schon bei höheren
    Frequenzen ab, dafür aber sanfter, als im richtigen Gehäuse. Bei sehr
    tiefen Frequenzen kommt dafür etwas mehr. Der Bass müsste also eher
    schlanker werden. Entgegen der Intuition.

    Bei Bassreflexsystemen kommt bei richtig dimensionierten Gehäusen
    unten noch ein Höcker drauf. Ist der an der richtigen Position, sieht der
    Frequenzgang genauso aus, wie ein 24db Hochpass. Also schön rund,
    stetig usw. Bei falscher Gehäuseabstimmung sieht die Kurve nicht so
    schön lehrbuchmäßig aus. Egal, wohin man den Höcker der
    Bassreflexöffnung schiebt. Ob das aber subjektiv schlechter klingt, ist
    eine andere Frage. Je nach Raum könnte es sogar besser klingen.

    Wenn deine beiden Lautsprecher gleich viel linearen und maximalen
    Hub machen würden, würde ich sagen sollte eigentlich auch nichts
    kaputt gehen. Der 2245 war aber glaube ich ein extrem Langhuber
    und von daher für extrem tiefe Bässe eher geeignet. Der 2241 könnte
    bei sehr tiefen Bässen aber knapp oberhalb der Gehäuseresonanz an
    seine Limits kommen. Während er unterhalb der Reflex-Gehäuseresonanz
    durch seine härtere Aufhängung wieder mehr aushalten sollte.

  • 2x12"/1,4" Forumsprojekt "PAF212"

    • karl-alfred_roemer
    • 21. März 2008 um 12:13

    Ja, der Amplitudenfrequenzgang ist wirklich außergewöhnlich glatt.
    Würde mich auch mal interessieren, wie sich das anhört.

    Der Aufwand für die passive Frequenzweiche ist aber auch außerordentlich hoch, so dass ich mich frage, ob man das aktiv nicht genausogut aber
    billiger hinbekommt.

    Hat jemand mal eine Frequenzgang der Soundklinik SK212 zur Hand?
    Die klingt draußen, trotz billiger Emminence-Tief-Mitteltöner und relativ
    einfacher Frequenzweiche auch außerordentlich gut.

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