1. Home
  2. Chat
  3. Forum
  4. Kalender
    1. Termine
    2. Karte
  5. Lexikon
    1. Letzte Änderungen
  6. Marktplatz
    1. Bewertungen
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Alles
  • Alles
  • Artikel
  • Forum
  • Termine
  • Lexikon
  • Marktplatz-Eintrag
  • Seiten
  • Erweiterte Suche
  1. PA-Forum
  2. karl-alfred_roemer

Beiträge von karl-alfred_roemer

  • Untere Grenzfrequenz von Räumen

    • karl-alfred_roemer
    • 27. August 2006 um 01:21

    Hallo Markus,

    Zitat

    Neutrale Aufnahmeräume und Regieräume dürfen jedenfalls keine
    Modenüberhöhungen haben und keine dominanten Erstreflexionen
    erzeugen.

    Ich vermute mal mit DOMINANTEN Erstreflexionen meinst du, dass diese
    eine gewisse verhältnismäßige Lautstärke im Verhältnis zum Direktschall
    nicht überschreiten sollten um Kammfilter effekte einigermaßen klein zu
    halten. Welches Lautstärkeverhältnis nimmt man in der Praxis ? 10 db?

    Zitat


    Wie reflexionsfrei (oder von mir aus auch "schalltot") ein
    Regieraum sein soll, ist letztlich aber eine Philosophiefrage, bei der es -
    zumindest innerhalb gewisser Grenzen - kein richtig oder falsch gibt.

    Hm. So ganz verstanden habe ich es immer noch nicht, was nun
    gegen einen schalltoten Abhörraum sprechen soll.
    Vielleicht ist es ja auch nur eine Frage des finaziellen und baulichen
    Aufwandes.
    Oder einfach, dass man sich in solchen Räumen nicht wohlfühlt.
    (irgendwo mal gelesen, aber ohne zitierbare Quelle)

    Zitat

    Karl-Alfred_Roemer hat Folgendes geschrieben:

    Das hast du vermutlich aus dem Werbeprospekt eines Faltungshall-
    Herstellers abgeschrieben Auf Hochglanzpapier gekritzelt sieht das auch
    alles ganz schön und gut aus und hört sich plausibel an...

    Ja, teilweise. In dem Fall war es ein Katalog der Zeitschrift 'Keys' aus
    dem Jahr 2004, wo das geschrieben stand. Ich finde es deshalb plausibel,
    weil das Prinzip des gesampelten Raumes unbestritten ist und die
    Qualität nur noch von den Impulsantworten abhängt.
    Ein prinzipielles Problem: EINE Impulsantwort gilt nur für EINEN Raum
    mit EINER Klangquellen- und Mikrofonposition. Will man Klangquellen
    unterschiedlich im Raum positionieren, bräuchte man eigentlich
    für jede Position eine gesonderte Impulsantwort.
    Geräte wie der Focusride Liquid Channel haben irgendwie eine Lösung
    gefunden namens dynamische Faltung, aber das was ich darüber weiß
    ist wirklich nur Hochglanzprospekt-Bildung, wie du schon sagtest.

    Zitat

    Idealerweise hört man einen Mix in der selben akustischen Umgebung,
    mit identischem Equipment ab, wie dies auch beim Zuhörer der Fall sein
    wird. Das ist in der Praxis aber höchstens beim Kinoton realiserbar. Wenn
    alle Konsumenten die gleich schlechen Abhörbedingungen (Anlage, Raum)
    hätten, dann wäre es tatsächlich angebracht, genau diese Bedingungen
    auch in Abhörräumen zu schaffen.

    Also meinst du, dass ein neutraler Monitor in einem halbwegs neutralen
    aber nicht schalltoten Raum sozusagen der Durchschnittszustand ist.

    Das könnte natürlich gut sein.

    Soweit ich es verstanden habe, geht es den Produzenten, Mixern,
    Toningenieuren hauptsächlich darum, Fehler im Mix zu hören.
    Also z.B. ob eine Hihat zu sehr zischelt oder der Bass in allen
    Lagen gleichmäßig laut ist (oder halt so wie er sein soll)
    Dazu brauchen sie einen neutralen Monitor in einem neutralen Raum.
    Das hätten sie aber auch mit einem guten Kopfhörer. Nur halt billiger.


    Wahrscheinlich müssen die Verantwortlichen im Kopf vorstellen, wie
    ihr am Monitor abgehörter Mix unter den unterschiedlichen Hörbedinungen
    beim Endkunden klingen würde.

    Und was ich damit sagen will: Ich weiß es selbst nicht mehr genau :shock:

  • Untere Grenzfrequenz von Räumen

    • karl-alfred_roemer
    • 26. August 2006 um 21:21

    Hallo SRAM,

    danke für den Link. Hab es mir gerade mal angeschaut, aber ich
    muss leider zugeben, dass ich auf Anhieb nicht damit klar komme.
    Müsste ich mich in Ruhe und am besten mit einer Art Getting-Started-
    Manual damit befassen um irgendwie einen Einstieg zu finden.
    Wenn es aber so ist, wie du sagst, dass es nur begrenzte Zeit
    auf dem Server liegt, wird daraus wohl nichts :cry:

    Aber wie gesagt, trotzdem danke und viele Grüße
    Karl

  • Untere Grenzfrequenz von Räumen

    • karl-alfred_roemer
    • 26. August 2006 um 21:10

    Danke N-Dee,

    für deine wirklich hervorragenden Erklärungen.
    Nun haben sich darauf aufbauend viele neue Fragen ergeben.

    Zitat

    'Den Abfall' als solches gibt es unterhalb der 'unteren Grenzfrequenz des Raumes' nach gegebenen Vorgaben nicht.

    :?::?::?: Warum heißt denn die UG untere Grenzfrequenz?
    Was wird denn dann begrenzt? Haben sich die Erfinder dieses
    Wortes nichts dabei gedacht? Warum haben sie die UG nicht einfach
    unterste Raumresonanz genannt?


    Zitat

    Je kleiner der Raum, desto weiter schiebt man die Frequenz der ersten
    möglichen stehenden Welle nach oben -> gut, denn darunter stören
    keine Moden mehr. Je größer der Raum, desto mehr Pegel verliert der
    reflektierte Schall auf dem Weg, ausserdem vergeht auch noch mehr Zeit
    (Stichwort Direktschall, das Ohr/Gehör kann mit zunehmendem Versatz
    den Direktschall besser von Reflexionen unterscheiden) -> beides gut.
    Unpraktischerweise befinden sich die meissten Hörumgebungen
    Größenmäßig dazwischen. Man hat also deutliche Raummoden, der
    reflektierte Schall verliert kaum an Pegel und der zeitliche Versatz macht
    es dem Gehör schwer, den Direktschall herauszuhören. Den Raum
    verkleinern bringt nicht viel, denn dann hat man die erste Mode zwar
    etwas nach oben geschoben, ...

    Alles anzeigen

    Super erklärt :!: Ohne logische Sprünge, so dass man es leicht und
    schnell nachvollziehen kann.

    Zitat

    Wir nähern uns also gedanklich der optimalen Musikwiedergabe-
    umgebung - dem schalltoten Raum. Keine Reflexionen, die stören
    könnten - prima. Also quasi das, was mit Kopf- bzw. Ohrhörern
    erreichbar ist?

    Das ist genau das, was ich auch dachte und denke aber es widerspricht
    SCHEINBAR der Realität.
    Warum gibt es in Tonstudios so gigantisch teuere Monitore? Warum
    sagt man, dass man Tonstudios nicht ganz tot machen soll?
    Ich weiß jetzt nicht, ob dieses abraten von schalltoter Akustik sich
    NUR auf die Aufnahmeräume oder auch auf die Regieräume
    bezieht. Aber Aufnahmeräume sollten MEINEN momentanen Kenntnissen
    gemäß schalltot sein, weil man dem Signal mit modernen Hallgeräten
    (Faltungshall) jede beliebige Akustik aufdrücken kann.
    Für die Regieräume (=Mischräume?) wäre schalltote Akustik gut, weil
    es die Beurteilung des Mischergebnisses leichter macht.
    Aber dann könnte man auch gleich einen guten Kopfhörer hernehmen.
    Warum tun sie das nicht? Aufs Marketing der Monitorhersteller
    hereingefallen?

    Oder weil die Tontechniker hören wollen, wie das Signal über normale
    Lautsprecher in normalen Räumen klingt? Dann müsste man aber auch
    einen normalen Raum und normale Lautsprecher verwenden und nicht
    die superneutralen Monitore in akustisch optimierten Räumen.
    Widersprüche über Widersprüche in meinem Weltbild :cry:

    Zitat

    Alternativ kann man sich auch in einen großen Garten begeben,
    wahlweise auch Wiese oder Feld. Möglichst viel Abstand zu reflektierenden
    Gebäuden/Gegenständen eben. Damit hat man das ganze auf ein mehr
    oder weniger allgegenwärtiges Übel reduziert - die Bodenreflexionen.

    Das deckt sich mit meinen Erfahrungen mit den SK212, die im Raum
    irgendwie komisch klingen, aber draußen audiophilen Hochgenuss liefern.
    Dafür dass es eigentlich PA-Lautsprecher sind.

    Danke nochmals :D

    Karl

  • Untere Grenzfrequenz von Räumen

    • karl-alfred_roemer
    • 26. August 2006 um 17:27

    Danke MarkusZ und N-Dee,

    meine Ursprungsfrage ist weitgehend geklärt. Die Untere Grenzfrequenz
    ist also nicht die unterst möglich überhaupt hörbare Frequenz in einem
    Raum, sondern es gibt nur einen Abfall von vielleicht 12db, wobei der
    genaue Abfall von anderen Faktoren abhängt wie z.B. vom Druckkammer-
    effekt, der erst bei sehr kleinen Räumen wirkt und das je mehr, umso
    tiefer die Frequenz.

    In irgend einem Buch habe ich mal gelesen, dass es keinen Sinn
    macht, einen Lautsprecher in einen Raum zu stellen, wo der Lautsprecher
    weit tiefer spielen könnte, als die untere Grenzfrequenz des Raumes.
    Was spricht dagegen? Wenn die Frequenzen unterhalb der UG doch
    nur leiser sind, dann ist das doch besser als gar nichts.
    Wenn die stehende Welle der unteren Grenzfrequenz stört, dann kann
    man die doch ganz gezielt mit Absorbern abdämpfen. Was spricht also
    gegen möglichst tiefgehende Lautsprecher ? (Mal vom Preis und dem
    Platzverbrauch abgesehen)


    Was wäre, wenn man die Raummoden total tot dämpfen würde?
    Dann gäbe es ja praktisch keine untere Grenzfrequenz mehr.
    Hätte man dann eine vollkommen lineare Wiedergabe nur mit
    geringerer Lautstärke?

    Zitat

    Und genau deshalb kann ein Raum nur akustisch ausgewogen
    klingen, wenn die modale Dichte genügend gross ist und wenn
    die Moden möglichst gleichmässig über den relevanten Frequenz-
    bereich verteilt sind. Nur dann wird ein mehr oder weniger ausge-
    glichener Frequenzgang resultieren.

    Habe gerade noch mal einbisschen gegoogelt und ein paar Kombinationen
    für quaderförmige Räume gefunden mit möglichst gleichmäßiger
    Modenverteilung. Selbst bei diesen Kombinationen ist die
    Modenverteilung nicht ganz optimal. Es gibt zwar keine Anhäufungen
    von Raummoden in ganz kleinen Frequenzbereichen mehr, aber es
    gibt immer noch ordentliche Lücken.
    Statistisch gesehen wird die Modenverteilung immer gleichmäßiger,
    je größer der Raum wird. (Wenn ich es richtig verstanden habe)

    Wenn man einen optimierten Raum auf die grüne
    Wiese setzen sollte: Was wäre besser? Ein Quader mit einem optimalen
    Seitenlängenverhältnis oder ein krummer Raum ohne parallele Wände
    und Decken?
    Während erstes ja noch leicht berechenbar sein dürfte, könnte man von
    einem unregeläßigen Raum doch bestimmt 'überrascht' werden oder?

    Danke nochmals für Eure Mithilfe an der Wahrheitsfindung

    und viele Grüße
    Karl

  • Untere Grenzfrequenz von Räumen

    • karl-alfred_roemer
    • 26. August 2006 um 00:06
    Zitat

    Es ist nicht so, dass unterhalb der Grenzfrequnez kein Schall mehr
    erzeugbar/hörbar wäre; aber er wird durch keine Moden mehr unterstützt
    und fällt deshalb in der Amplitude rasch ab (wenn ich mich nicht irre,
    müssten es -12 dB pro Oktave sein).

    Das klingt fast plausibel.
    Was ist mit Frequenzen die zwischen zwei Moden liegen?
    Die werden ja auch nicht direkt von den Moden unterstützt.

    Zitat

    Zu deiner Kopfhörerüberlegung: Hör dir Musik über einen
    Kopfhörer an. Nimm den Kopfhörer ab und halte ihn mit ausgestrechtem
    Arm von dir weg. Was hörst du?

    Dann höre ich nur die hohen Frequenzen. Aber ist das genau der Effekt?
    Ich hatte das auf die geringe akustischen Widerstand der Mini-Kopfhöhrer-
    Membran geschoben, in Verbindung mit der hohen Resonanzfrequenz
    der Membran. Aber das würde dann natürlich nicht erklären, warum der
    Klang homogener wird, wenn der Kopfhörer sich dem Ohr nähert.
    Es sei denn, es wäre auch so eine Art Druckkammereffekt.

    Zitat

    Spielt es ein Rolle, ob du einen geschlossenen oder einen
    offenen Kopfhörer für dieses Experiment verwendest? Mit dem
    Auto ist es genau dasselbe.

    Tja, das ist eine gute Frage: Ich glaube, das ist egal. Wenn du wirklich
    den oben genannten Effekt meinst: Beide Kopfhörer klingen aus weiter
    Entfernung so, als ob sie nur noch Hochton wiedergeben würden.

    Das Auto klingt immer bassig. Ich glaube, es ist sogar egal ob und
    wieviele Türen offen sind.

  • Untere Grenzfrequenz von Räumen

    • karl-alfred_roemer
    • 25. August 2006 um 19:39

    Hallo zusammen,

    ich bin zur Zeit dabei, mich im Fach Raumakustik schlau zu machen.
    Einfach deshalb, weil es den Anschein hat, dass die ganzen Optimierungen
    der Lautsprecher auf linealglatte Frequenzgänge wenig Sinn machen,
    wenn der Raum durch Stehende Wellen oder Kammfiltereffekte
    daraus eine Berg- und Talbahn macht mit z.B. +18/-60 db.

    Es ist oft die Rede von unteren Grenzfrequenzen von Räumen.
    Die unterste Grenzfrequenz scheint, wenn ich es richtig verstanden
    habe, die Frequenz der untersten Raummode zu sein.
    Man nehme also die gegenüberliegenden Raumflächen mit dem
    größten Abstand, multipliziere diese mit zwei und hat dann die
    Wellenlänge der unteren Grenzfrequenz des Raumes.

    Frequenzen unterhalb der UG würden quasi nicht in den Raum
    hinein passen und seien deshalb nicht darstellbar. Das würde ja
    bedeuten, dass diese Frequenzen nicht hörbar wären.

    Aber das finde ich aus zwei Gründen nicht nachvollziehbar:
    1. Kann ich mir nicht vorstellen, denn eine Membran, die mit
    f < UG schwingt muss doch zu hören sein!!!
    2. Autos mit ihren kleinen Abmessungen erzeugen erst Recht
    tiefste Bässe.

    Zu zwei könnte man einwenden, dass hier der Druckkammereffekt
    herrscht. Aber dann müsste der Schalldruck doch schlagartig
    zusammenbrechen, sobald mal genügend Türen öffnet oder?

    Oder wie wäre es mit offenen Kopfhörern? Da dürfte ja überhaupt
    nichts mehr zu hören sein?!? Nicht mal Mittelton!

    Wer kann den Knoten in meiner Logig lösen ?

    Danke für Eure Hilfen und viele Grüße
    Karl

  • Messung SK Bastelhorn

    • karl-alfred_roemer
    • 31. Mai 2006 um 20:19

    Was für eine Hornfunktion hat denn die Paraflex 640 aus dem Link
    von JmLabUtopia eigentlich? Exponentriell? Hyperbolisch? Oder
    Quadratisch? Oder irgendein Mix?

    Sieht auf jeden Fall sehr cool aus das Teil.

    @Soundklinik

    Zitat

    ... da man einzelne Basshörner i.d.R. nicht in - akustisch gesehen -
    optimaler Größe baut, kann man "sinnvolle" Trichterlängen wählen,
    damit im Single-Betrieb eine akzeptable Performance erzielt wird.
    Sehr lange Hörner mit "zu kleiner Mundfläche" - einzeln betrieben -
    brechen "oben" recht früh ein.

    Brechen die zu langen Hörner oben nur einzeln ein oder auch im Stack?
    Falls nur einzeln: Warum?

  • Messung SK Bastelhorn

    • karl-alfred_roemer
    • 30. Mai 2006 um 21:22

    @Inspriron


    Zitat


    Zitat:
    Bedeutet Lamda/4-Resonator, dass das Horn bei allen
    Vielfachen von Lamda/4 eine Resonanz hat?

    Nur ungeraden

    Ups. Danke:-)


    @Soundklinik

    Zitat

    ... von beidem - zumal die Hornfläche - wenigstens bei runden Mundöffnungen - vom Umfang abhängt.

    Die Frage war mir deshalb ernst und wichtig weil:
    Wenn die untere Grenzfrequenz primär vom Umfang abhängen würde,
    dann wäre es eine gute Idee, den Hornmund lang und schmal zu machen.
    Also nicht rund oder quadratisch.
    Wenn die UG von der Hornmundfläche abhängt, dann ist ein runder
    Hornmund natürlich optimal, wenn auch unpraktisch.

    Zitat

    ... bei allen Frequenzen, wo die (wirksame) Hornlänge 1/4*lambda,
    3/4*lambda etc. hat, erfolgt Verstärkung. Sofern an der Mundfläche
    eine unstetige Querschnittsvergrösserung auftritt, erfolgt hier dann
    eine schallweiche Reflektion (Druckminimum bzw. Schnellemaximum).

    Würde es dann nicht Sinn machen, die Hornlänge gerade so kurz
    zu machen, dass möglichst viele Resonanzen auf in der realen Musik
    tatsächlich vorkommende Frequenzen zu dimensionieren?

  • Messung SK Bastelhorn

    • karl-alfred_roemer
    • 30. Mai 2006 um 17:29

    Nur ein paar kleine Fragen zu Hörnern:

    Lamda bedeutet doch die Wellenlänge oder?

    Bedeutet Lamda/4-Resonator, dass das Horn bei allen
    Vielfachen von Lamda/4 eine Resonanz hat?

    Hängt die untere Grenzfrequenz von der Hornmundfläche oder
    von dessen Umfang ab? (Beides schon gelesen)

    Von was hängt die nötige Hornlänge ab? Nur von der gewünschten
    unteren Grenzfrequenz oder auch von Mundfläche, Halsfläche,
    Druckkammergröße, Rückkammergröße, Chassis?

    Wenn es so wichtig ist, ob ein Horn hyperbolisch oder exponentiell
    ist (und das sind glaube ich keine soooo großen Unterschiede), warum
    macht die Faltung von Bassörnern und die zahlreichen Knicke nicht
    so viel aus, dass sie in Simulationsprogrammen gar nicht berücksichtigt
    werden. (wenn ich es richtig verstanden habe)

    Danke für eure Infos und viele Grüße
    Karl

  • Geschlossene Bassgehäuse: Tiefenanhebung mit Equal oder ...

    • karl-alfred_roemer
    • 31. März 2006 um 23:11

    @Soundklinik


    Zitat


    ... auf dem quadral-stand habe ich Anfang der Neunziger auch Systeme
    in solchen Kabinen auf der Musikmesse in Frankfurt vorgeführt.

    Davon gab es eine Menge, aber besonders positiv ist mir halt Dynacord
    aufgefallen.


    Zitat


    Man muß die Systeme nur "richtig aufstellen" und günstige
    Wandverhältnisse wählen ...

    Was bedeutet 'günstige Wandverhältnisse'?
    Optimierte Abstände? Optimierte Materialien?
    Das mit den günstigen Wandverhältnissen ist meines momentanen
    Wissensstandes nach problematisch:

    Erst mal stellt sich die Frage, ob man die Räume so designen soll,
    dass die Raummoden angeregt oder NICHT angeregt werden.
    Je nachdem, worauf man optimiert, hat man brutale Brustmassage
    oder gutes Impulsverhalten.

    Wenn man sich für einen Weg entschieden hat, kommt das nächste
    Problem:
    Seit Einführung der wohltemperierten Stimmung scheint es kein
    Raummaß zu geben, das exakt alle Töne der untersten Oktave trifft
    (oder gerade NICHT trifft), zu geben. Man könnte also nur auf paar
    einzelne Frequenzen optimieren.

    Oder ob man sich ganz bestimmte Musikstücke nimmt und sich da
    ein paar Frequenzen herauspickt, die den Raum anregen sollen und
    andere wieder nicht....

    Raumakustik ist schon wichtig und würde mich sehr interessieren.
    Aber es scheint keine vernünftige Literatur zu geben.

    P.S. Habe den Outdoortest noch nicht gemacht. Entweder war das
    Wetter schlecht oder ich hatte keine Zeit:-(

  • Geschlossene Bassgehäuse: Tiefenanhebung mit Equal oder ...

    • karl-alfred_roemer
    • 31. März 2006 um 16:34

    @Soundklinik

    Zitat

    Schwankungen im F-Verlauf aufgrund von stehenden
    Wellen/Raumresonanzen liegen deutlich über als 3 dB

    Im Allgemeinen wird das wohl so sein.
    Aber ich denke mal, das hängt auch von der Raumgüte ab.
    Ein stark bedämpfter Raum könnte IMHO sogar weniger als 3db
    Überhöhung haben.

    Mein Dynacord-Erlebniss auf einer Musikmesse in den frühen
    90er Jahren läßt mir immer noch keine Ruhe:

    8000 Watt in einem kleinen Raum (vielleicht 6m*8m) mit unglaublich
    sauberem Klang vom Infra- bis in den Ultraschallbereich bei einem
    Bassdruck, bei dem mir fast der Atem stockte, ohne dass es dröhnte.
    Ich frage mich immer noch, ob die den Raum so bemessen haben, dass
    Raummoden ganz geschickt genutzt wurden.
    Durch die Menge von Menschen in dem Raum waren diese natürlich
    auch stark bedämpft aber wenn auch nur 3 db dabei herum kämen
    wäre das quasi eine Leistungsverdopplung.

  • Hyperbolische Hornkontur - Frequenz . Wieso?

    • karl-alfred_roemer
    • 30. März 2006 um 23:44

    Ohne jetzt Ahnung von Hörnern zu haben:

    Bei Basshörnern wird aus Platzgründen ja kräftig gefaltet.
    Kann es nicht sein, dass aus bautechnischen Gründen ein Exponentialhorn
    versehentlich zum hyperbolischen oder umgekehrt oder irgendeiner
    Mischung mutiert?

    Wegen der ganzen Knicke und geraden Strecken zwischendurch, wobei
    die Hörner, die ja idealerweise irgendwie symmetrisch sein sollten
    vielleicht sogar auf der einen Seite ein Exponentialhorn, auf der anderen
    Seite ein hyperbolisches Horn darstellen.

    Falls das so ist: Macht die ganze Diskussion ob exponantial, hyperbolisch,
    Traktrix etc bei Bässen überhaupt Sinn?

  • Geschlossene Bassgehäuse: Tiefenanhebung mit Equal oder ...

    • karl-alfred_roemer
    • 30. März 2006 um 23:33

    Scheint also so zu sein, dass man mit analogen Filtern Unsauberkeiten
    im Frequenzgang bei CBs kompensieren kann. Also hätte ich einen
    Lautsprecher in einem zu kleinen Gehäuse und bei der Reso eine
    Güte von 1,5, so könnte ich mit einem analogen Filter mit der
    entsprechenden Gegengüte eine gesunde Gesamtgüte mit
    entsprechendem Frequenzgang erreichen.

    Was wäre, wenn man nun Raumresonanzen mit ihren Güten in seine
    Resonanzgütenbetrachtung mit einbezieht? Sagen wir, man habe den
    Raum so gestaltet, dass bei einer bestimmten Frequenz eine
    Frequenzüberhöhung von 3 db existiert. Könnte man bei dieser
    Frequenz nun durch ein Filter mit der Gegengüte den Frequenzgang
    linearisieren? Theoretisch müßten sich die beiden Resonanzgüten
    ja auch genau ausgleichen und man hätte demnach eine optimale
    Gesamtgüte mit entsprechend optimalem Frequenzgang.

    Aber instinktiv würde ich sagen, dass man nun ein Ein- und
    Ausschwingproblem hat, nämlich das gleiche wie beim Bassreflex-
    Resonator. Nur noch viel stärker.

    Wo liegt der Widerspruch in meiner Logik?

  • Geschlossene Bassgehäuse: Tiefenanhebung mit Equal oder ...

    • karl-alfred_roemer
    • 27. März 2006 um 22:43

    maha

    Zitat

    Die Threadfrage lautete:
    "Tiefenanhebung mit Equal oder aktivem Filter."

    Ups! Scheint so, als ob meine Frage stellung nicht eindeutig genug
    formuliert war. :roll:

    Ich habe es so gemeint:
    Ich kann einen Lautsprecher mit definierten TSPs theoretisch ja in
    beliebig große oder kleine geschlossene Gehäuse stecken.

    Dadurch ergäbe sich aber im allgemeinen eine nicht optimale Resonanz-
    Güte und dementsprechend kein linearer Frequenzgang. (

    Baue ich also einen Lautsprecher in ein zu kleines CB hinein, dann wird
    die Reso sehr hoch sein, eventuell gibt es bei der Reso eine Überhöhung
    im Frequenzgang und darunter > 12db/Oktave Abfall. Und man hätte
    eine zu große Güte.

    Stecke ich den Lautsprecher in ein viel zu großes Gehäuse, ist die Reso
    überbedämpft und der Frequenzgang fällt schon weit oberhalb der Reso
    nach unten hin flach ab. Dann wäre die Güte bei der Reso recht klein.


    Nun könnte man den Frequenzgang elektronisch gerade biegen.
    Jetzt kommt meine Frage erst zum tragen:

    Hat die CB bei der Reso eine Güte von sagen wir mal 0,5 und ein
    elektronisches Filter (oder von mir aus Equalizer) mit einer Güte
    von 1 bei der gleichen Frequenz: Würde sich dadurch eine Gesamtgüte
    von 0,7 ergeben? Und falls das so ist: Wäre das Ein- und
    Auschwingverhalten dann genauso wie wenn der Lautsprecher im
    optimalen Gehäuse eingebaut und ohne elektrisches Filter
    wäre mit eine Güte von 0,7?

  • SK212 Gehäuse Fertigung

    • karl-alfred_roemer
    • 25. März 2006 um 20:40

    ERICH


    Zitat

    Also bei Bässen erlebt man sein wahres Wunder, ich hab mal
    5 kW in nem Raum von 5x6m ausgefahren, ohne es als zu viel
    empfunden zu haben

    Ja, das habe ich schon öfter gelesen bzw gehört.
    Kann es sein, dass das nur bei Hörnern so ist?

    Ich habe mal auf der MuMesse vor zig Jahren (vielleicht 1990)
    eine "Dynacord-Großraum-Schallkabine" betreten, in dem 2*3
    Doppel-15er Bassreflex gestanden haben. Schätzungsweise
    auch so 5*6m Raummaße.
    Ich bekam fast keine Luft mehr!!! Und trotzdem alles sehr sauber und
    unverzerrt. Anhand des Verstärkerracks und der Leistungsanzeigen
    die alle im oberen grünen Bereich waren habe ich 8KW geschätzt.

    Interessant war, dass es gar nicht als aufdringlich laut empfunden
    wurde. Aber wenn man dann versucht hat, zu sprechen, war es so,
    als ob man nur reine Mundbewegungen machen würde :D
    Man hat sich nicht mal selbst gehört. Fast schon eine außerirdische
    Erfahrung. :D

  • SK212 Gehäuse Fertigung

    • karl-alfred_roemer
    • 25. März 2006 um 19:02

    @Soundklinik

    Zitat

    Hast Du die Box vielleicht in einem Zimmer gehört ?
    Wenn das Horn nämlich nach wenigen Metern auf eine Wand "knallt" ...

    Hm. Das kann natürlich eine Rolle spielen. Obwohl: In dem gleichen
    Raum laufen auch Tannoy- Reveal-Lautsprecher. (Nearfield-Monitore).
    Müßten die nicht genauso Raumresonanzen anregen?

    Aber um das genauer zu überprüfen schleppe ich meine neuen Babys
    morgen mal vor die Türe. Die Toleranz meiner Nachbarn testen. :wink:

  • SK212 Gehäuse Fertigung

    • karl-alfred_roemer
    • 25. März 2006 um 12:45

    Habe mir gestern eine der beiden SK212 fertig gebaut und mal
    getestet.

    Auf Achse finde ich sie etwas grell in den oberen Mitten.
    Wahrscheinlich da, wo das Hochtonhorn anfängt.
    Außerhalb der Hauptabstrahlachse sehr neutral. Sogar ohne
    EQ schon mehr als brauchbar. :)

    Der Tiefton geht erstaunlich weit herunter .OK, Tiefbass-Orgien
    kann man natürlich trotzdem nicht erwarten. Aber notfalls
    kann man mit einer Tiefton-Entzerr-Filter schon einiges machen.

    Aaaaber: Wenn mich meine Ohren nicht total täuschen höre ich
    eindeutige Gehäuseresonanzen. Also ganz ohne Dämpfung lasse
    ich die nicht laufen. :roll:

    Wo gab es nochmal die Polyesterwatte :?:

  • Messung SK Bastelhorn

    • karl-alfred_roemer
    • 19. März 2006 um 10:44

    Thomas


    Zitat

    nö
    Weil geht passiv net wirklich.

    Vielleicht kein Delay aber eine geschickte Phasendrehung im
    Bereich der Übergabefrequenz.
    Das Ganze wäre dann zwar nicht mehr minimalphasig aber
    zumindestens extreme Frequenzgangschwankungen wären
    minimiert.

  • Ist Eminence Schrott?

    • karl-alfred_roemer
    • 18. März 2006 um 22:45

    Sound-Klinik

    Wie kannst du nur an Weichen denken, wenn ich der Hose einen h.....
    habe :?::D

    Nein, die Weichen stehen noch neben mir auf dem Tisch. Während ich
    hier "Verstehen sie Spass" gucke und mich über Michelle alias Tanja
    Thomas ergötze. Die sah mit ihren schulterlangen blonden Haaren
    in der Veräppelungsszene sooooo süssss aus :D

    Und die versteht echt Spass. Da hätte ich längst durchgedreht.
    Hat mir echt imponiert. :roll:

  • Messung SK Bastelhorn

    • karl-alfred_roemer
    • 18. März 2006 um 20:39
    Zitat

    ... neee ... so "gemein" bin ich auch wieder nicht.

    Naja, es muss ja nicht böse gemeint sein, wenn man zwei Lautsprecher
    aufeinander abstimmt.

    Aber wenn da nichts abgestimmt ist: Wie schaffst du es dass im Übergangs-
    bereich von Bastelhorn zu SK212 keine Inteferenzen auftauchen?

    Das schreit ja geradezu nach Digitalweiche! Aber ich wollte mir
    eh eine Highend-Behringer-Digitalweiche kaufen:-)

Anstehende Termine

  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Dienstag, 6. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Mittwoch, 7. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Donnerstag, 8. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • Competent Person for Event Rigging according to IGVW SQQ 2 | Level 1 | Munich (English)

    Dienstag, 13. Oktober 2026 – Freitag, 23. Oktober 2026
  • Combined seminar for experts in lifting gear and lifting beam systems (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 13. Oktober 2026 – Donnerstag, 15. Oktober 2026

Letzte Themen

  1. VI400/600 - Steuerung Local Rack über Mixing Station und Virtual VI ohne Surface?

    robert müller
    4. Oktober 2026 um 23:18
  2. Leatcon 2026 Forumstreffen

    skyper
    3. Oktober 2026 um 10:00
  3. Eminence Kappa 15 (LF) Bauvorschläge für Bassreflex oder Horn

    soundralf
    2. Oktober 2026 um 12:44
  4. Kleine PA und nur Fragen!!!

    Alex Bundschuh
    1. Oktober 2026 um 18:47
  5. Welche DI-Box/Line-Übertrager für Laptop/Kopfhörerausgang?

    wusel123
    30. September 2026 um 12:29
  6. Ersatzteilversorgung Lautsprecher (speziell Seeburg A3 MKII)

    Hanseat
    29. September 2026 um 18:25
  7. Neues Online-Simulationstool für Treiber / Gehäuse / Leistung / Filter

    Blancblue
    29. September 2026 um 13:16
  8. Subwoofer 80cm x 40cm x 80cm

    zegi
    28. September 2026 um 17:06
  9. Frontschaum in "Würfeloptik"

    Blancblue
    28. September 2026 um 15:41
  10. ADJ Entour Venue Hazer: Frage zum Heizelement

    skippa
    27. September 2026 um 10:16
  1. Datenschutzerklärung
  2. Impressum
Community-Software: WoltLab Suite™