Hallo zusammen,
ich bin zur Zeit dabei, mich im Fach Raumakustik schlau zu machen.
Einfach deshalb, weil es den Anschein hat, dass die ganzen Optimierungen
der Lautsprecher auf linealglatte Frequenzgänge wenig Sinn machen,
wenn der Raum durch Stehende Wellen oder Kammfiltereffekte
daraus eine Berg- und Talbahn macht mit z.B. +18/-60 db.
Es ist oft die Rede von unteren Grenzfrequenzen von Räumen.
Die unterste Grenzfrequenz scheint, wenn ich es richtig verstanden
habe, die Frequenz der untersten Raummode zu sein.
Man nehme also die gegenüberliegenden Raumflächen mit dem
größten Abstand, multipliziere diese mit zwei und hat dann die
Wellenlänge der unteren Grenzfrequenz des Raumes.
Frequenzen unterhalb der UG würden quasi nicht in den Raum
hinein passen und seien deshalb nicht darstellbar. Das würde ja
bedeuten, dass diese Frequenzen nicht hörbar wären.
Aber das finde ich aus zwei Gründen nicht nachvollziehbar:
1. Kann ich mir nicht vorstellen, denn eine Membran, die mit
f < UG schwingt muss doch zu hören sein!!!
2. Autos mit ihren kleinen Abmessungen erzeugen erst Recht
tiefste Bässe.
Zu zwei könnte man einwenden, dass hier der Druckkammereffekt
herrscht. Aber dann müsste der Schalldruck doch schlagartig
zusammenbrechen, sobald mal genügend Türen öffnet oder?
Oder wie wäre es mit offenen Kopfhörern? Da dürfte ja überhaupt
nichts mehr zu hören sein?!? Nicht mal Mittelton!
Wer kann den Knoten in meiner Logig lösen ?
Danke für Eure Hilfen und viele Grüße
Karl