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Beiträge von audiobo

  • Akustik-Elemente für Medienmöbel

    • audiobo
    • 30. Januar 2022 um 21:27

    Habe da mal was in einem Altbau-Konferenzraum, in dem bauliche Massnahmen nicht erlaubt/erwünscht waren umgesetzt.

    Problemfrequenzen waren (wenn ich mich recht erinnere) vor allem zwischen 500-1500Hz.

    Ich habe es dann mit ca. 10 Basotectplatten (je 0.5x1m, 50mm Stärke), welche auf Kundenwunsch mit einer Mineralfarbe vom Maler mit Verzierungen versehen wurden, gelöst. (robust ist das aber nicht)

    Das Ergebnis war noch weit weg von Studioklang, aber immerhin konnte man sich danach am grossen Konferenztisch gegenseitig verstehen.

    Bei <1qm sehe ich ehrlich gesagt schwarz.

    Wenn die Probleme im tieffrequenten Bereich liegen kann man das Problem evtl. mit aktiven Absorbern angehen.

  • 4 Kanal Endstufen

    • audiobo
    • 29. Januar 2022 um 23:57
    Zitat von Kalle76

    Ich verstehe was du meinst, dennoch war ich der Ansicht, ein größer Dimensioniertes Netzteil sowie Kondensatoren etc. können automatisch auch besser mit kurzzeitigen Impulsen umgehen. Sofern natürlich Komponenten von ähnlicher Wertigkeit verbaut sind.

    Ja schon. Aber du musst dann in anderen Dimensionen/Verhältnissen denken.

  • 4 Kanal Endstufen

    • audiobo
    • 29. Januar 2022 um 23:35
    Zitat von Kalle76

    Ein höherer Crest Faktor verhindert doch nicht, dass der Amp bei den Peaks verzerrt.

    Hier eine kurze Erklärung zum Thema von einem sehr geschätzten Forenmitglied:

    Zitat von rockline

    Crestfaktor ist das Verhältnis des Spitzenwertes in Relation zur RMS Leistung.

    Für ein reines Sinussignal ist der Spitzenwert um den Faktor 1,4 höher als der Effektivwert. Ein Rechtecksignal (also komplett an und komplett aus) hat keinen Spitzenwert, also 0dB Crestfaktor! Ein Sinus hat bezogen auf Faktor 1,414 einen Crestfaktor 3dB!

    Unverzerrte Peaks bei unkomprimierter Livemusik erreichen Crestwerte um die 20dB, die somit resultierende "Dauerleistung" einer Endstufe in dieser Betriebsart liegt also recht niedrig.
    Daher haben heute sture Sinusangaben zu Verstärkerleistungen keinen großen Wert mehr, man hat erkannt, dass Verstärker Musik wiedergeben sollen. Die besteht nun mal fast nur aus Impulsen -daher die Angabe des Crestfaktors!
    Stefan

    Dagegen ist der knapp 1dB grosse Unterschied durch eine 10/8-"Überdimensionierung" praktisch irrelevant.

    (Zu beachten ist übrigens, dass die dB-Umrechnung für den Crestfaktor des Sinus (1.414 = 3dB) keine Leistungsrechnung ist, sondern die Amplitude beschreibt, also mit 20*log(x) berechnet wird. Für die dazu notwendige Leistung bedeutet das noch mal eine Quadrierung: 1.414*1.414 = 2 , d.h. die Peakleistung muss schon doppelt so hoch sein wie die Effektivleistung)

    Und dann sind ja noch andere Faktoren nicht ganz unwichtig, z.B. Netzteildimensionierung:

    Zitat von mathias81

    Dazu noch der Chinabölleramp, der seine groß auf die Verpackung geschriebene Leistung bestenfalls für 10ms hält und dann abfällt. Das ist der Grund warum ich den Begriff Chinaböller verwende, weil die Spannung so schnell flöten geht wie der Knall eines Böllers. Wer Verstanden hat, dass 50Hz eine Periode von 20ms hat und 25Hz mit 40ms ums Eck kommt, dürfte auch erfassen können, dass das so nicht funktionieren kann.


    Ich würde da also bei der Leistungsangabe der Hersteller nicht um ein paar Watt mehr oder weniger feilschen, sondern lieber schauen was dahinter steckt bzw. Erfahrungswerte einholen (was du hier ja machst) oder selber testen.

  • 4 Kanal Endstufen

    • audiobo
    • 29. Januar 2022 um 21:04

    Eigentlich sind Endstufen nicht mein Thema, aber ich möchte noch einmal daran erinnern, wie es sich in der logarithmischen Welt der Dezibels verhält:

    Zitat von Kalle76

    Mir würden auch 800W an 4 Ohm ausreichen, besser wären aber 1000 für ein bisschen headroom.

    In dB errechnet sich der Headroom durch den erwähnten Leistungsunterschied so:

    L = 10*log(1000/800) = +0.97dB

    Man sollte also die Hoffnungen nicht allzu hoch schrauben, wie die Leistungsangaben überhaupt zustande kommen (Crest-Faktor etc.) dürfte da die grössere Rolle spielen.

  • [Forums-Projekt] "Übertragungsarten digitaler Audiodaten" / Audionetzwerke | Übersicht 2022

    • audiobo
    • 28. Januar 2022 um 23:01

    Warum denn so kompliziert?

    Netzwerk:

    Ein Verbund von mehr als 2 Geräten - Der Anwender definiert Quelle und Senke, das Signal sucht sich den Weg "selbst" (unter Zuhilfenahme technisch automatisierter Hilfsmittel), bzw. das Signal sagt den Geräten, wo es hin möchte. (Wie genau das passiert ist doch erst einmal irrelevant.)

    Nicht-Netzwerk:

    Das Signal selbst hat keine Ahnung wo es überhaupt hin soll.

    Der Anwender muss mittels manuell getätigter Einstellungen (durch u.U. komplexe mehrfache Patches und Routings) eine Route genau vorgeben, der Signalfluss wird von den Geräten bestimmt.

  • [Forums-Projekt] "Übertragungsarten digitaler Audiodaten" / Audionetzwerke | Übersicht 2022

    • audiobo
    • 26. Januar 2022 um 14:51

    Ich würde viele Dinge als Checkbox zum abhaken in die Tabelle einsetzen - z.B. ist das Übertragungsprotokoll bei Dante zwar IP-basiert, aber auch proprietär.

    Da kann man dann auch eine Spalte "logisches Netzwerk" für die von ThoSchu gewünschte Unterscheidung mit reinnehmen.

  • Yamaha, Dante & VST

    • audiobo
    • 21. Januar 2022 um 09:55
    Zitat von gert

    Dann nehme ich 2 und komme auch auf 32 Inserts

    Wenn der Treiber Kaskadierfähigkeit vorsieht, wäre das in der Tat noch ein denkbares Szenario

    btw.:

    Zitat von Soundstorm

    Für mehr gibst andere Anbieter, mit denen Yamaha nicht konkurieren kann bzw. vermutlich aus Marketinggründen auch nicht möchte.

    Vielleicht sagt sich Yamaha ja auch: wer mehr will, der soll sich einen gescheiten Rack-PC zusammenstellen, in den man dann auch die 128CH-PCIe-Karte einbauen kann.

    Man hat in dem Fall einfach der Marketingabteilung noch nichts davon erzählt... *finger

    noch ein btw.:

    Zitat von Soundstorm

    Mir persönlich fehlt im Yamaha Portfolio ein Nachfolger der AIC128 auf USB3.

    Nachfolge-"Upgrade" von PCIe auf USB3??

    Bitte nicht!

    Als ergänzendes Produkt ok, aber USB wird in Sachen Latenz immer schlechter aufgestellt sein als PCI/PCIe.

    Da wird ja schön vollmundig seit zig Jahren mittlerweile immer von allen Seiten die ÜbertragungsBANDBREITE mit der ÜbertragungsGESCHWINDIGKEIT verwechselt.

  • Yamaha, Dante & VST

    • audiobo
    • 19. Januar 2022 um 14:17

    18 Jahre schon... hatte ich so gar nicht mehr auf dem Schirm...

  • Yamaha, Dante & VST

    • audiobo
    • 18. Januar 2022 um 14:23
    Zitat von Soundstorm

    es sei denn 48 Mischkanäle reichen..

    Wichtig zu wissen ist auch, dass bei CL / QL pro Bank nicht unbegrenzt viele interne und externe Insertslots verwendet werden können, da ist die DSP Verteilung auch beim Routing leider statisch.

    Nene, mein Lieber, darum geht es nicht - es würde mich einfach wundern wenn Yamaha beim CL mittlerweile die Dante-Schnittstelle ins Insert-Routing integriert hätte. Beim QL geht's ja, CL kann aber nur intern/omni/slot.

    (War aber noch vor der Pandemie, wer weiss... :whistling: )

  • Yamaha, Dante & VST

    • audiobo
    • 18. Januar 2022 um 11:30

    Man könnte sich auch fragen, warum das bei Yamaha/Steinberg so lange gedauert hat, die Technologie dafür hat man ja längstens parat.

    Nette Details am Rande noch:

    - +24dBu@ClipLevel (die meisten USB-Powered-Interfaces haben da weit weniger)

    - verschraubbarer USB-C-Anschluss

    Aber hier noch die Erinnerungsstütze für CL-Nutzer, die sich gerade im 7. Himmel schweben sehen: ;)

  • Yamaha, Dante & VST

    • audiobo
    • 18. Januar 2022 um 07:36

    Das ist übrigens der Beweis dafür, das sowas heutzutage nicht mehr physisch im Laden ums Eck gekauft wird:

    „Sali, habt ihr zufällig eine YamahaRuiosechzehnD da?“

    „Wat???“

    :S

  • Allen & Heath SQ Windows PC Zugriff mit mehreren Fenstern

    • audiobo
    • 17. Januar 2022 um 09:02
    Zitat von wora

    ich habe jetzt gerade keine SQ vor der nase, aber ich hab mal gleichzeitig vier mal die app aufgemacht. der rechner läuft unter windows 10 und hat damit keine probleme. damit sollten dann auch mehrere steuerungen pro PC auf dem genannten 4k Bildschirm kein problem darstellen.

    Das hat mir jetzt keine Ruhe gelassen und hab's noch mal probiert - du hast recht. Ich war der felsenfesten Überzeugung, ich hätte das bei einem (recht umfangreichen) Job vor etwas über einem Jahr mit einer SQ5 auch schon probiert und es wäre nicht gegangen. Das max. 3 Mixpad-Apps gleichzeitig zugreifen können war aber definitiv so.

  • Allen & Heath SQ Windows PC Zugriff mit mehreren Fenstern

    • audiobo
    • 15. Januar 2022 um 16:10
    Zitat von Christoph Korn

    Was heißt das in meinem Fall?


    Ich habe einen Windows Rechner über den der Stream Engineer auf den SQ zugreifen kann. Kann dieser eine Windows Rechner 3 Instanzen "original A&H MIX PAD" auf einem Display anzeigen und an den drei Windows Fenstern kann parallel gearbeitet werden?

    Nein.

    Zitat von Ansch

    gerade mal mit SQ Mix Pad unter Windows SW unter Wine auf Linux ausprobiert

    Der Kollege Ansch is' ( :S ) ja unter Linux mit Wine unterwegs, das verhält sich etwas anders als ein Windows Rechner - Wine ist keine VirtualMachine mit kompletten Windows Host, sondern eine Emulationsumgebung für einzelne Programme.

  • Allen & Heath SQ Windows PC Zugriff mit mehreren Fenstern

    • audiobo
    • 15. Januar 2022 um 03:56
    Zitat von Ansch

    Wie auch immer, zumindest die Anwendung des Herstellers erfüllt offensichtlich die Voraussetzungen.

    Nö

    Denn:

    Zitat von Christoph Korn

    An dem Pult werden anscheinend die XLR Mic Inputs (im Moment 12 echte Mic Kanäle) doppelt aufgelegt und der Live MIX einmal lokal für Publikum auf PA ausgespielt und einmal für den Livestream eigens abgesetzt gemischt. Der Livestream Mann sitzt in der Location in einem eigenem Raum und greift über PC auf den SQ Mischer zu. Anscheinend sind dann für jeden Mix (Live & Stream) EQ, Comp etc. separat verfügbar.

    Ein ganz wichtiger Punkt fehlt (zum. nach meiner Erinnerung) an der Stelle: Getrennter Solo-Bus zum PFL hören. So etwas gehört unter "Sturm & Drang" und ist heutzutage im Grunde strikt abzulehnen - es sei denn vllt. im Hobbybereich wo das Pult eh schon vorhanden ist.

    Soll die Agentur lieber ein paar Euro weniger in die eigene Tasche schieben und ein zweites Pult bereitstellen.

    Oder:

    Zitat von Christoph Korn

    Ein Livemix muss über ein Allen&Heath SQ Pult gemischt werden (genau . . SQ Pult bindend ..... kein Yamaha, Digico oder Soundcraft Pult kann D A S was ein SQ Pult kann, die Agentur weiß das ganz genau 8o )

    Also ein Yamaha CL/QL kann mittlerweile den 2. Solo-Bus (wenn man dafür auf Matrix 7/8 verzichtet), Bedienung mit Editor und App lässt viele Möglichkeiten zu.

    Digico SD ebenfalls. S weiss ich nicht.

    Soundcraft SI kann es def. nicht., VI weiss ich nicht wie gut da die Remote Umsetzung ist.

    Dlive kann es, Avantis vermutlich auch.

    Wing kann es bestimmt ebenfalls. Für's X32 würde mich nicht wundern wenn da wieder irgendein Tüftler eine Spezialsoftware geschrieben hat.

    Zitat von Ansch

    Man kann mehrere Instanzen öffnen und in jedem Fenster Änderungen vornehmen, die zeigen sich dann entsprechend im anderen.

    Die Kommunikation läuft über Multicast, daher wohl kein Problem

    Wenn ich mich recht erinnere, lässt das Pult 3 Remote-Instanzen zu. Unter Windows kann man auf einem Rechner auch nur eine öffnen, das ist also bei dir noch ein Sonderfall.


    Wenn es wirklich nur mit SQ laufen darf/muss, dann ist m.M.n. für eine reine Remoteanwendung der von guma erwähnten Mixingstation den Vorrang zu geben:

    1. frei definierbares Layout von Meter, Fader, Zusatzbuttons, etc.

    2. wird (wenn der AMM benutzt wird) der echte PFL-Pegel angezeigt - das Pult und das MixPad machen da so eine seltsame Post-Delay/Post-AMM Anzeige daraus

    3. Bei Bedarf kann man noch einen Midi-(Fader-)Controller integrieren, welcher die App steuert

    4. Zum Öffnen des Channelditors kann man wählen, ob dieser im ursprünglichen Fenster geöffnet wird oder MixingStation dafür ein eigenes aufmacht

    5. "Sturm & Drang" - man kann sich einen zweiten "Quasi-PFL" in die Oberfläche designen, welcher dann statt dem eigentlichen Solo einen Prefade-Aux schaltet.

    Die Vorarbeit zum konfigurieren sollte man sich dann aber unbedingt bezahlen lassen!!

  • Audioübertragung in HDMI unterdrücken?

    • audiobo
    • 14. Januar 2022 um 12:16

    was passiert eigentlich, wenn man stumpf HDMI-DVI-HDMI adaptiert?

  • UAD Satellite via RME Digiface Dante & Liveprofessor

    • audiobo
    • 12. Januar 2022 um 15:37

    Ja, ich glaube das ging da damals auch irgendwie - war aber trotzdem blöd, weil je nach Anwendung auch mal der Buffer umgestellt wurde und ich nicht der einzige Nutzer war - Roundtrip-Latenz hat man zu der Zeit meist mit Loopback-Aufnahme und Versatz optisch im Sampleeditor bestimmen herausgefunden.

    Weiss auch nicht mehr ob das schon unter WinXP oder noch 98 war. 🙄

  • UAD Satellite via RME Digiface Dante & Liveprofessor

    • audiobo
    • 12. Januar 2022 um 11:00

    Ich hatte früher mal ein Audio-Interface, was seine Latenz nicht richtig an die DAW gemeldet hat - das war richtig ka..., wenn man damit Overdubs gemacht hat.

    Zu der Zeit war die Auswahl aber auch noch nicht so gross wie heute.

  • Neue Forensoftware

    • audiobo
    • 10. Januar 2022 um 16:04
    Zitat von ThoSchu

    Wenn noch etwas auffällt: Immer her damit...

    Die (neuen) Beiträge von ignorierten Nutzern werden nicht mehr ausgeblendet.

  • UAD Satellite via RME Digiface Dante & Liveprofessor

    • audiobo
    • 9. Januar 2022 um 00:25
    Zitat von pfeiffe

    Gilt diese Tabelle auch für Plugins, die in einen VST Host oder eine DAW eingebunden werden, oder nur für das Einbinden in Soundgrid/Venue Systemen? Ich habe leider grad keine Waves Plugins zum ausprobieren hier...

    Wie von Soundstorm schon beschrieben gilt die Tabelle auch für normale VST/AU-PlugIns - daher die Überschrift "Native / Soundgrid"

    Zitat von pfeiffe

    Habt ihr da praktische Erfahrungswerte oder Meinungen wie weit ihr da für Signale aufs Frontsystem gehen würdet? Oder haben sich Eure Musiker°innen schonmal über Latenzen beschwert, und wie hoch waren die dann?

    Das ist von recht vielen Faktoren abhängig:

    - Übersprechen des PA auf die Bühne (meist relevant: vordere Bühnenkante, Laufsteg)

    - Natürliche Latenz: Entfernung des nächsten PA-Lautsprechers

    - Systemrelevante Latenzen: Zusätzliche Verzögerung auf eine bestimmte Nulllinie (z.B. wg. Endfiresub), Verwendung von FIR-Filter/Array-Processing

    - Art des Programmbeitrags

    - (Art des) Monitoring

    - individuelle Toleranz der aufführenden Protagonisten

    Also die ca. 60ms/20m (aufgrund der vorgefundenen PA-Situation und der resultierenden Nulllinie) war den ungeübten Rednern mehrerer Wortbeiträge letztens zu viel ^^ - haben dann die entsprechende Zone fast auf 0 runtergedreht und das Delay ausgemacht.

    Meine persönliche Schmerzgrenze lag da übrigens bei etwa 25m (tatsächliche Entfernung zum Mainhang am Hallenende waren >30m)

    Beschwerden von Musikern bei relativ normalen Distanzen gab es auch schon mal - da war es tatsächlich die Kombination Digitale Funkstrecke>pultinterne Insertkette mit Delaykompensation->extra Matrix-Apparat (ich glaube Galileo, ich weiss nicht ob da die SRC verwendet wurde)->Arrayprocessing - nach dem Ausschalten von letzterem wurde das Ergebnis dann akzeptiert.

  • UAD Satellite via RME Digiface Dante & Liveprofessor

    • audiobo
    • 8. Januar 2022 um 00:16
    Zitat von wora

    unter dem strich kann ich aber sagen, dass mein system mit einem C1 kompressor 14,85ms latenz aufweist. das ist mir zu viel, deshalb bleibe ich bei meiner vorgehensweise:

    Beim C1 gibt es unterschiedliche Versionen: Die mit den Sidechain-Optionen hat eine Latenz von 340 Samples@48kHz, die ganz einfache hingegen 0.

    Wenn man als Inserts PlugIns verwenden möchte, sollte man also immer mal etwas genauer hinschauen und ggf. Interessen (Features vs. Latenz) gegeneinander abwägen.


    Zitat von wora

    dann hab ich noch ein plugin aktiviert und dann gemessen (jeweils predelay = 0ms )
    Info: diese latenzen kommen jeweils zur grundlatenz hinzu.

    Waves Abbey-Road 11,58ms

    Seven Heaven (Bricasti M7) 13,81ms

    Valhalla VintageVerb 7,92ms

    Waves C1 kompressor 7,06ms

    Waves H-Reverb 12,31ms

    Eventide Quadravox 40,02ms

    das sind jetzt mal nur ein paar plugins, ich wollte keine doktorarbeit draus machen.

    auffällig war, dass einige plugins beim wechsel von presets ihre latenz beibehalten, andere dagegen variieren da sehr stark. so z.b. Valhalla Plate, das bei jedem preset eine ganz andere latenz hat - auch wenn predelay auf null steht. hier müsste ich deshalb für jedes preset eine eigene latenz angeben, was natürlich ein bisschen zeitaufwändig wäre... deshalb hab ich es nicht weiter gemessen.

    Alles anzeigen

    Von was hast du denn da die Latenz gemessen? Vom (meistens im Pegel separat einstellbaren) Direktsignal oder quasi die Erstreflektion? Viele gute Algo-Reverbs arbeiten ja mit Modulationen, da ist eine etwas variierende Grundverzögerung nicht verwunderlich.

    Zitat von wora

    damit messe ich - ohne irgendwelche Plugins aktiviert zu haben - eine latenz von 7,79ms

    das ist doch gar nicht so schlecht.

    Ehrlich gesagt habe ich das schon mit wesentlich älterem Material und komplexerem Aufbau toppen können - Behringer S32->X32core (als Format-Converter)->Dante->Yamaha DM2000->ADAT(über Insert)->alte RME Digiface (über Thunderbolt-Expresscard-Adapter an Mac Mini mit Waves Multirack) und wieder zurück: ca. 7-7.5ms. Davon fielen ca. 3,5ms auf die Digiface. Bei 96kHz (nur DM2000 und Rechner) waren es sogar knapp unter 6ms Roundtrip.

    Ganz genau weiss ich es jedoch nicht mehr, die Doku ist einer Aufräumaktion zum Opfer gefallen und die Werte waren je nach Routing im DM2000 leicht unterschiedlich. Aber man merkt bei solchen Vergleichen immer wieder, wie in Sachen Latenzen eigentlich trotz allem Marketing-Geschwafel seit Jahren Stillstand herrscht. Ich habe bis jetzt mit keinem Interface so geringe Latenzen wie mit der Digiface mit Expresscard erreicht, wobei ich aber auch keinen Ansporn habe mir dazu die neuesten Computer-Generationen zuzulegen.

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