1. Home
  2. Chat
  3. Forum
  4. Kalender
    1. Termine
    2. Karte
  5. Lexikon
    1. Letzte Änderungen
  6. Marktplatz
    1. Bewertungen
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Alles
  • Alles
  • Artikel
  • Forum
  • Termine
  • Lexikon
  • Marktplatz-Eintrag
  • Seiten
  • Erweiterte Suche
  1. PA-Forum
  2. audiobo

Beiträge von audiobo

  • Mixing Station - eine Mischpult Remote für verschiedene Hersteller auf mehreren Betriebssystemen

    • audiobo
    • 5. November 2017 um 10:33
    Zitat von davidgiga1993

    Hallo,


    ja ich lese noch mit, meine EMail Benachrichtigung hatte sich nur ausgeschaltet

    Ah cool, gut zu wissen ;)

    Dann erst einmal an dieser Stelle ein Lob für die App - Hammerteil.

    Ich hätte da 2 Fragen zu (die erste hast du sicherlich schon einige Male gehört - ich meine auch irgendwo mal eine Antwort gelesen zu haben):

    - wäre im Laufe der Zeit eine Windows-Version denkbar? (Hintergrund ist die absolut geniale MIDI-Einbindung die du implementiert hast, was aber leider durch eine grauenhafte Hardware-Unterstützung seitens Android bzw. der Device-Hersteller torpediert wird)

    - ob es die Möglichkeit gibt, die Pulterkennung beim "Connecting..." zu umgehen oder irgendwie zu täuschen, um per Osculator die Daten auf ein nicht unterstütztes Pult mappen zu können - mir ist klar dass man da Abstriche in der Funktionalität oder Werteübereinstimmung machen muss...

  • Ist es Kunst... oder doch nur eine miese Beschallung ???

    • audiobo
    • 5. November 2017 um 09:37
    Zitat von pfeiffe

    Was es bei Deiner Vorstellung gewesen ist ist wohl nur mit den Beteiligten der Produktion zu klären, alles andere ist Glaskugel.

    Hier liegt, glaube ich, ein Missverständnis vor - ich habe gar keinen Bedarf daran die Situation zu "klären". Wenn, dann würde ich das bilateral direkt mit "Toni" klären, die Wege sind da bei Bedarf recht kurz.

    Ich werde auch, wenn es sich zufällig ergeben sollte, die Antwort hier im Forum schuldig bleiben...

    Für mich geht es nicht darum ein technisches/personelles "Problem" aufzuarbeiten - es wird hier keine "Lösung" geben.

    Meine Frage lautete demzufolge auch nicht, was ihr glaubt was dort vorgefallen ist (was für euch nur aufgrund meiner bereits persönlich gefärbten Schilderung auch gar nicht möglich ist, zumal ich der Anonymität zuliebe auch noch diverse Details verschweige ;) - vllt reicht es noch wenn ich dazu sage, dass die generelle klangliche Qualität der Stimmenverstärkung eher recht niedrigen Ansprüchen gerecht wird)


    Ich möchte vielmehr von euch erfahren , was ihr - wenn ihr nicht in die Umsetzung involviert seid - noch für Kunst haltet und wann ihr von einer Fehlbedienung ausgeht. Ich möchte mich halt auch mit fachlich vorbelastetem Publikum darüber austauschen.

    Zitat von pfeiffe

    Manchmal fallen solche technischen Unzulänglichkeiten jedoch auch einzig und allein der VT-Polizei auf, die mit einer riesengrossen Technik-Kritik-Brille auf der Nase abends privat im Zuschauerraum sitzt

    Einerseits: Ja, da man mehr Hörerfahrung mitbringt und die Dinge schnell einordnen kann

    Andererseits: Wenn man mal auf die Gesichter im Publikum achtet kann man schon oft erkennen dass es nicht selten Leute gibt die durch solche Kleinigkeiten irritiert scheinen, es aber nicht richtig einordnen können. Als Folge passiert es dann auch schon mal, dass man vom eigentlichen Geschehen Sequenzen verpasst weil man gerade abgelenkt ist...

    Gerade fehlerhafte Ortung, wenn sie nicht beabsichtigt ist, kann bei einigen Leuten zu einer verschlechterten Sprachverständlichkeit führen, da das Gehirn dann nicht einordnen kann wohin es jetzt den Fokus legen soll.

    Ausserdem sollte es ja stets Ziel sein, auch anspruchsvollem Publikum ein stimmiges, bzw. dem künstlerischen Konzept entsprechendes Erlebnis zu liefern.


    Ich fände es einfach interessant da einmal eine Art Querschnitt ziehen zu können, denn so etwas kann letzten Endes UNSERE Dienstleistung weit stärker positiv beeinflussen als die Suche nach dem perfekten Preamp.

    Ich finde, als verantwortungsbewusste Tonleute sollten wir in der Lage sein, uns verschiedener Effekte bewusst zu werden oder z.B. auch in den Proben mit Regisseuren oder Künstlern fachlich (und menschlich!!! ) kompetent eventuell Details zum Konzept in Frage stellen zu können.

  • Ist es Kunst... oder doch nur eine miese Beschallung ???

    • audiobo
    • 5. November 2017 um 08:48
    Zitat von Karel Noon

    aber es ist von außerhalb schwer zu erkennen.

    wenn du dabei das Liveergebnis aus Sicht der Zuschauer meinst - ok

    beim Recording liegt diese Entscheidung ja noch bei der Band/Management.

    Stones habe ich vor ein paar Jahren einmal gehört, von weiter weg auf den Rängen wo einem fast die Ohren geblutet haben. Weiter vorn soll es gut gewesen sein. Bei U2 in Gelsenkirchen hatte ich einmal den Direktvergleich, da bin ich nach der ersten Hälfte aus dem Nahfeldbereich der Bühne Richtung FoH gegangen und hinten war der Sound entgültig von "Gut" nach "Ekelig" transformiert - aber ich glaube das Thema Clair i5 hatten wir hier schon mal...

  • Ist es Kunst... oder doch nur eine miese Beschallung ???

    • audiobo
    • 4. November 2017 um 16:28

    karel noon danke für das Beispiel, allerdings ist eine solche Clipping-Orgie, gerade unter dem Nebenaspekt "Recording", tatsächlich eher ein objektiv nachvollziehbares Qualitätskriterium. Andernfalls hätte er das Recordingsignal abhören oder auf einem Analogsplit bestehen müssen.

  • Ist es Kunst... oder doch nur eine miese Beschallung ???

    • audiobo
    • 4. November 2017 um 16:20
    Zitat von zegi

    Also wenn die Regie so besetzt war, muss es wohl gewollt gewesen sein. Kunst kann auch am Publikum vorbei gehen...

    Nicht zwangsläufig. Folgende Annahme:

    1. Toni ist unerfahren oder hat kein Gespür für derlei Dinge, Calli auch jung/unerfahren/auf Optik und Inhalt fokussiert (was meiner Erfahrung nach sehr oft der Fall ist) und Lichti ist es egal

    2. In der Regie ist die Ortung nicht oder nur sehr schlecht wahrnehmbar, gute Vorbereitung also Pflicht.

  • Ist es Kunst... oder doch nur eine miese Beschallung ???

    • audiobo
    • 4. November 2017 um 13:42

    Kein Gott

    Kein Hauswart

    Kein Azubi

    Regie besetzt mit 3 Leuten - Lichti, Toni (der auch Einspieler abfeuern musste) und Calli (Showcaller/Regisseur)

    Toni ist ziemlich oft da...

  • Allen & Heath SQ-5-6-7-Rack-SQ+ - Fragen, Tipps und Tricks

    • audiobo
    • 4. November 2017 um 12:35

    So, jetzt endlich mal über die Daten geschaut - Kurzfassung: Ein Jahr früher und das SQ6 wäre mein Pult geworden. X/

    Sehr geil finde ich ja die 16 Softbuttons und 4 frei belegbare Encoder - in Sachen Bedienung ein deutliches Plus gegenüber QL1/5.

    Naja, mein jetziger Dinosaurier kann auch 96kHz und hat noch ein paar Kanäle mehr... braucht halt ein paar Hände mehr zum aufstellen.

    Zitat von oton

    ... der überwiegende Teil meiner Kollegen stellt sich tagtäglich die Frage wo man wie am besten Geld verdient, und bekommen das auch durchaus hin ...

    Word!

    Wobei man sich schon ab und an ob der Taktung von neuen Geräten am Markt fragen muss ob das Not tut... ist aber kein VA-spezifisches Phänomen, Autos sind da ein noch viel emotionaleres Thema... (so, und jetzt gleich mal schnell 80km hin und zurück fahren um auf 'ner Automesse 2 Mikros laut zu machen - so viel zum Thema Nachhaltigkeit :D )

  • Ist es Kunst... oder doch nur eine miese Beschallung ???

    • audiobo
    • 4. November 2017 um 11:18

    vllt noch als Ergänzung: in dem vorgefundenen Setup war durch die Beschallung von hinten eine etwas höhere feedbacksicherheit gegeben - die es angesicht professioneller Darsteller nicht wirklich braucht. Tatsächlich hat man auch die natürliche Stimme immer noch gut mithören können.

  • Ist es Kunst... oder doch nur eine miese Beschallung ???

    • audiobo
    • 4. November 2017 um 10:01
    Zitat von floger

    War die Ortung immer konsequent falsch von wo anders, oder hast du halt den nächsten Lautsprecher gehört?

    Zitat von audiobo

    ....bei welcher die Ortung der Stimmen konsequent aus einer völlig falschen Richtung kam

    so etwas schreibe ich i.d.R. nicht wenn ich dabei nur einen Delay-/Nearfill-/oder ähnlichen Lautsprecher meine - es geht um vorne/hinten mit entgegengesetzten Abstrahlrichtungen.

    Vergleichbar einem Kinobesuch, bei welchem die Center-Dialoge permanent aus den Surroundspeakern kommen würden.

    btw. - der Vollständigkeit halber - ein technischer Defekt ist übrigens auch auszuschliessen, da in einer Szene der besser (man könnte sogar sagen optimal) platzierte "Center"-Lautsprechern kurz genutzt wurde. Da zeitgleich die Stimme verfremdet wurde vermute ich mal entweder eine Szenenspeicherung oder einen gedoppelten Kanal.

    Im übrigen bezieht sich das Ganze auf Gesprochenes und Gesang - wenn sich das Routing unterschieden hätte wäre ich eher noch geneigt an einen künstlerischen Kniff zu glauben.

    Aber tatsächlich würden mich auch Erfahrungen von euch interessieren, bei welchen ihr euch gefragt habt ob das jetzt wirklich so gewollt ist...

  • Ist es Kunst... oder doch nur eine miese Beschallung ???

    • audiobo
    • 4. November 2017 um 03:49

    Ich möchte an dieser Stelle einmal auf ein doch auch sehr subjektiv zu betrachtendes Thema kommen. Anstoss dafür war der private Besuch einer Vorführung vor einigen Tagen in einer etablierten Kultureinrichtung, wenn auch nicht im grossen Saal.

    An anderer Stelle hatte ich ja geschrieben, dass unter dem künstlerischen Aspekt praktisch alles erlaubt ist und man nicht zwingend auf den Geschmack des Publikums Rücksicht nehmen muss.

    Mich würde nun interessieren in welchen Situationen ihr als (im Audiobereich geschulte und erfahrene) Zuhörer noch an künstlerische Eingebung glaubt und ab wann ihr davon überzeugt seid dass es sich lediglich um verpfuschtes Handwerk handelt...

    Als Beispiel sei jetzt einmal die von mir vorgefundene Situation genannt, bei welcher die Ortung der Stimmen konsequent aus einer völlig falschen Richtung kam, obwohl auch an der richtigen Postion Lautsprecher montiert waren.

    Nach einem anfänglichen "hmm interessant" habe ich hinterher während der gesamten Aufführung inhaltlich keinen Sinn dahinter entdecken können - die technischen Vorraussetzungen waren dabei auch eher aktuelle gehobene Mittelklasse denn NoBudget-Chinakram - anders gesagt: eine "natürlichere" Darstellung der Stimmen inkl. Ortung wäre problemlos machbar gewesen.


    In welchen Momenten schwenkt eure Meinung von "nicht mein Geschmack" zu einem klaren "das ist schlechtes Handwerk" über?

  • Simultanes Bearbeiten unterschiedlicher Parameter in mehreren Kanälen - wer macht das WIRKLICH?

    • audiobo
    • 2. November 2017 um 08:44

    Also ich möchte ja auch nicht mehr zurück zu analog, Karel, glaube ich, genau so wenig.

    Aber ich werde mir in nächster Zeit definitiv für die am häufigsten genutzten Pulte einen zusätzlichen Midicontroller einrichten, inkl Pultfile in welchem ich die Parameter, welche ich im Direktzugriff haben möchte, entsprechend gemappt habe. Eine "Siderack-Knobmachine" sozusagen.

    Ich brauche da einfach mal einen freien Nachmittag mit dem passenden Pult.

    Quasi eine Vorbereitung für die Momente die man nicht vorbereiten kann ?

  • Simultanes Bearbeiten unterschiedlicher Parameter in mehreren Kanälen - wer macht das WIRKLICH?

    • audiobo
    • 31. Oktober 2017 um 11:03
    Zitat von nojunk

    da ich auch ein befürworter des "vorausschauendes fahrens" bin, kann ich mich nicht erinnern, dass sich bei mir die situation ergeben hatte, zwei unterschiedliche signale/kanäle simultan zu verändern zu müssen...

    Das muss sich nicht zwangsläufig gegeneinander stehen. Ich muss dazu sagen, zu der Zeit als ich das relativ viel gemacht habe hatte ich

    a) keine Möglichkeit genau DIESE Dinge irgendwo abzuspeichern,

    b) war ich meist "der Örtliche" und froh wenn es im Vorfeld mal eine Bühnenanweisung gab

    c) waren da einfach auch sehr viele Amateurbands mit kleinerem Optimierungspotenzial im Arrangement auf meinen Bühnen unterwegs

    Dazu kommt: wenn ich schon solche Dinge machen konnte, dann nur weil die Basics stimmten und ich nicht die ganze Zeit wie ein Schiesshund aufpassen musste dass die Gitarre oder das Keyboard gleich wieder gefühlte 30dB lauter wird... Dafür haben diese Konzerte meist auf allen Seiten richtig viel Freude bereitet.

    Heutzutage mit anderen Jobs und anderen Bands ist das Verlangen danach tatsächlich seltener geworden, aber ab und zu bei mir vorher fremden Bands habe ich plötzlich den Gedanken "ach könnte ich jetzt - das wär cool..."

    Wie gesagt, es ist nicht wichtig - aber manchmal komfortabel. Das letzte Hundertstel sozusagen...

  • Simultanes Bearbeiten unterschiedlicher Parameter in mehreren Kanälen - wer macht das WIRKLICH?

    • audiobo
    • 31. Oktober 2017 um 09:38

    Die Frage war nicht ob es "ganz wichtig" ist, sondern ob es jemand macht (wenn möglich). Und ja, ich könnte bei einem Grossteil meiner Jobs auch auf speicherbaren Gain verzichten - manchmal hilft es aber...

  • Allen & Heath SQ-5-6-7-Rack-SQ+ - Fragen, Tipps und Tricks

    • audiobo
    • 30. Oktober 2017 um 17:09
    Zitat von marcoboy

    das X32 kostet weniger und da läuft alles in dem FPGA selbst die Grafik Ansteuerung,

    Hast du eine Quelle?

    Zitat von sound on sound

    The DSP technology employs Analog Devices Sharc AD21371 processors running 40-bit floating point maths, along with FPGA-based (Field Programmable Gate Array) ultra-low latency digital routing, again developed with the help of the Midas and K-T teams.

    Zitat von music-group
    • 40-Bit floating-point DSP features "unlimited" dynamic range with no internal overload and near-zero overall latency (0.8 msec)

    Hätte sonst auch keinen Sinn gemacht sich beim Automixer auf Kanal 1-8 zu beschränken...

    Zitat von marcoboy

    Aber ich kenne keinen Hersteller der aus einen 64 Kanal Pult plötzlich per Update ein 128er machte.

    Ich mag mich gerade nicht mehr an die ursprüngliche Kanalzahl eines DiGiCo SD8 erinnern, aber ich meine diese hätte sich mittlerweile tatsächlich verfoppelt ;)

    (edit: das "verfoppelt" habe ich gesehen, ich lass es trotzdem stehen :D )

  • Simultanes Bearbeiten unterschiedlicher Parameter in mehreren Kanälen - wer macht das WIRKLICH?

    • audiobo
    • 30. Oktober 2017 um 15:41

    Vielleicht war´s besser so - die Verwandtschaft zu Mackie ist ja unverkennbar... :D

  • Simultanes Bearbeiten unterschiedlicher Parameter in mehreren Kanälen - wer macht das WIRKLICH?

    • audiobo
    • 30. Oktober 2017 um 13:11

    Was ich öfter mal gemacht habe, vor allem wenn ein Song sonst ein wenig langweilig klang, war z.B. in einem Kanal der eher "Fläche" gemacht hat (z.B. lang gehaltene Gitarrenakkorde mit FX) im Panorama ein wenig moduliert und gleichzeitig über die Auxe am z.B. am Delay das Feedback oder den Klang verändert oder mal eben den Hall zusätzlich ins Delay geschickt, wenn ich das Gefühl hatte es bräuchte jetzt gerade noch mehr Raum.

    Alles keine Präzisionsaktionen, eher ein reagieren auf die musikalische Situation, die ja auch von der Akustik und Tagesform der Musiker abhängig war.

    Bei den digitalen wie M7/LS9 etc. habe ich mir einige Optionen über den Inputsplit auf Fader auslagern können. Ist halt wieder blöd wenn man nur ein 16-Fader-Pult hat oder die Band unter der mittlerweile scheinbar üblichen Kanalexplosionswut leidet. :rolleyes:

    Encoder eignen sich übrigens leider immer noch nicht richtig dafür, mir fehlt da meist das Feingefühl und bei den Panreglern die Mittenrasterung. Liegt wohl auch daran dass man oft zugunsten einer höheren Auflösung mehrere Umdrehungen für den vollen Regelweg braucht.

  • Noch Modularer..... Arria.Live System

    • audiobo
    • 30. Oktober 2017 um 08:59

    Spannende Entwicklung.

    Technisch sehe ich noch viel unausgeschöpftes Potenzial und Möglichkeiten.

    my2Cent:

    - für das Konzept sehr unvollständiges Produktportfolio

    - mit der richtigen Software kann das Ganze zu einem extrem mächtigen Tool werden

    - potenzielle Qualitätssteigerung vor allem bei durch Hilfs- und Haustechnikern betreuten Veranstaltungen (z.B. kleinere Kongressräume)

    - Akzeptanz wird wesentlich von der Bedien-Oberfläche und der Signalstabilität abhängen (Störanfälligkeit durch nicht zugehörige Netzwerkgeräte, WLAN-Router, etc.)

    Folgende Szenarien könnte ich mir dabei vorstellen - mal rein konzeptionell betrachtet ohne auf die oben genannten Produkte eingehen zu wollen:

    - Konferenz mit Tischsprechstellen (Schwanenhals plus integrierter LSP) mit Daisychain-Option, n-1 und möglicher Ringverkabelung: einfach mal im laufenden Betrieb eine zusätzlich dazwischen stecken und immer die Möglichkeit haben jedes einzelne und Summen aus mehreren separat abzugreifen, z.B. für Beschallung, Broadcast - ohne aufwändige Konfiguration, DSPs werden automatisch individuell vom System konfiguriert, der Nutzer sieht nur eine kompakte zentrale Oberfläche

    - automatische Einmessfunktion: man definiert Lautsprecher- und Mikrofonzonen und das System geht vollautomatisch alle LS/Mic-Kombinationen durch, erkennt ob Feedbackfrequenzen typisch für Mikrofon- oder Lautsprecherposition sind und korrigiert an der richtigen Stelle.

    - ergänzend ein systemeigenes Messmikrofon (somit immer kalibriert!! ) mit Guide im App (ähnlich dem vom DBX DriveRack)

    - spontane Erweiterung von Ausspielwegen, ähnlich einem Personal-Monitoring-System - man erstellt im Pult die Gruppen und jeder Abgriffpunkt hat seine eigene Matrix onboard - per NFC könnte man vor Ort dabei ohne Suchen schnellen Zugriff auf das Gerät erlangen

    - mit einer vernünftigen Steuerkonsole wäre das Ganze sogar als grosses System für grosse Sprachveranstaltungen mit einigen Redundanzoptionen ohne grossen Aufwand denkbar, auch wenn es eine völlig neue Herangehensweise an das Thema Signalfluss bedeuten würde.


    Im Musikbereich sehe ich das grösste Hindernis darin, dass es grundsätzlich interessant für Projektmusiker/-bands sein könnte, man dafür allerdings eine herstellerübergreifende AES-Norm bräuchte, damit jeder sein Lieblingsmikro/-preamp/ IE-verstärker / Monitorlautsprecher / whatever damit in Verbindung z.B. mit der Hausanlage nutzen kann. Bis dahin wird es allerdings noch ein seeeehr weiter Weg...


    Von den obigen Produkten sind aktuell eigentlich nur DI und "SpeakerOut" interessant um Signale im Netzwerk verteilen zu können und das - dank Insellösung - auch nur wenn der Preis recht überschaubar ist.

  • überdenken des eigenen tuns

    • audiobo
    • 23. Oktober 2017 um 21:49
    Zitat

    Antwort: Nein, das sind meine Plugins, das ist halt so und stört nicht weiter.

    Autsch... ?

  • überdenken des eigenen tuns

    • audiobo
    • 23. Oktober 2017 um 09:02

    Hier zum Thementitel übrigens mal ein Bildbeispiel:

    Beide EQs in Reihe... Sprachbeschallung

  • überdenken des eigenen tuns

    • audiobo
    • 23. Oktober 2017 um 08:58
    Zitat von Karel Noon

    Ich betreue seit einigen Jahren ein kleines Festival bei dem in der Regel die meisten Bands keinen eigenen Techniker dabei haben.


    ...


    Vor ein paar Jahren war dann der Extremfall, ein Kollege mit der erwähnten pluginkette aus pultinternen und Waves Plugins, ein scheinbar perfekter mix, hätte man so auf eine CD pressen können.

    Nur Stimmung kam nicht auf.

    Gerade Blues ist eigentlich ein gutes Beispiel, wo man mit dem Glattbügeln tatsächlich aufpassen sollte - klassischerweise lebt dieser oft sehr vom Unperfekten, von der Rauhigkeit - bei mir daheim landet, wenn ich mal Bock auf Blues/Soul/etc. habe, auch eher die ein oder andere alte Schallplatten denn neuere Produktionen auf dem Plattenteller. C6/L2 und Vitamin in jedem Kanal ergibt da einfach für mein Empfinden keinen musikalischen Sinn. Möchte ich auch nicht auf CD... Meine Frau ist da übrigens schon wieder leicht anders gestrickt, da sollte es dann eher der "Lokalmatador" der Schweiz sein - guter Mann, geile Band, sehr guter Sound, aber irgendwie nicht ganz mein Stimmungslevel.

    Ist allerdings auch eine Hörgewohnheit, von der ich zwar ausgehe dass es viele Blues-Fans ähnlich empfinden, aber nicht den Anspruch auf "das MUSS so sein" erhebe.

    An einer anderen Stelle wurde hier gerade erst versucht, jemandem von der kreativen Seite der Bühne eine gewünschte starke Stimmenkompression (=Stilmittel in der Musikrichtung) quasi "auszureden", dafür jedoch bitte die Playbacks dynamischer zu gestalten; das ohne vorher mal eine Probe/Konzert/etc. der Band besucht oder sich sonst weitergehend mit der Musikrichtung (das war jedenfalls mein Eindruck, sorry falls ich damit falsch liegen sollte) beschäftigt zu haben.


    "Scheiss Sound" gab es auch schon immer und in allen Grössenordnungen - soweit ich zurück denken kann, und als knapp 10jähriger mal bei einem Stadionkonzert war - ich wollte damals nur noch weg weil es einfach weh tat; einige Monate später bei einer anderen Gelegenheit gleicher Grösse war es hingegen super (es tat zumindest nicht weh - dunkle Kindheitserinnerung ;) ).

Anstehende Termine

  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Dienstag, 6. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Mittwoch, 7. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Donnerstag, 8. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • Competent Person for Event Rigging according to IGVW SQQ 2 | Level 1 | Munich (English)

    Dienstag, 13. Oktober 2026 – Freitag, 23. Oktober 2026
  • Combined seminar for experts in lifting gear and lifting beam systems (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 13. Oktober 2026 – Donnerstag, 15. Oktober 2026

Letzte Themen

  1. VI400/600 - Steuerung Local Rack über Mixing Station und Virtual VI ohne Surface?

    robert müller
    4. Oktober 2026 um 23:18
  2. Leatcon 2026 Forumstreffen

    skyper
    3. Oktober 2026 um 10:00
  3. Eminence Kappa 15 (LF) Bauvorschläge für Bassreflex oder Horn

    soundralf
    2. Oktober 2026 um 12:44
  4. Kleine PA und nur Fragen!!!

    Alex Bundschuh
    1. Oktober 2026 um 18:47
  5. Welche DI-Box/Line-Übertrager für Laptop/Kopfhörerausgang?

    wusel123
    30. September 2026 um 12:29
  6. Ersatzteilversorgung Lautsprecher (speziell Seeburg A3 MKII)

    Hanseat
    29. September 2026 um 18:25
  7. Neues Online-Simulationstool für Treiber / Gehäuse / Leistung / Filter

    Blancblue
    29. September 2026 um 13:16
  8. Subwoofer 80cm x 40cm x 80cm

    zegi
    28. September 2026 um 17:06
  9. Frontschaum in "Würfeloptik"

    Blancblue
    28. September 2026 um 15:41
  10. ADJ Entour Venue Hazer: Frage zum Heizelement

    skippa
    27. September 2026 um 10:16
  1. Datenschutzerklärung
  2. Impressum
Community-Software: WoltLab Suite™