schau mal rüber in die Videoecke und such dort nach 2-Draht-Übertragung - einige der Konverter haben auch Audio (allerdings wohl eher mit Cinch-Anschlüssen) mit drinne und können wohl bis zu 2,5km.
Beiträge von audiobo
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macht nix - die meisten braten ja auch einfach nur rum

tonzwerg: Richtig, es gibt noch diesen Trim-Regler, allerdings sitzt auch dieser noch vor dem D/A-Wandler und dient damit eher der Anpassung verschiedener Ausgänge untereinander, um überall ordentliche Mix-Faderpositionen zu ermöglich - mehr als 24dBu geht einfach nicht.
Übrigens muss ich gerade mal eingestehen, dass mich das Leveldiagramm vom M7 ( http://www.yamahaproaudio.com/products/mixer…vel_diagram.pdf ) irritiert. Da geht es nach dem Input-Patch um 18dB runter und erst nach dem Master wieder hoch - demnach dürfte das mit der Summierung eigentlich kein Problem darstellen... :? Vielleicht doch alles Einbildung und einfach nur gleichzeitig noch an einem anderen Knopf gedreht??!
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Also im Sinne von Laut/Leise war das mit der Dynamik ernsthaft gemeint - das ging von kaum hörbarem Rumgestreichel auf den Trommeln und zartesten Gitarrensinglenotes bis zu ohrenbetäubendem Lärm mit zahlreichen Synthieeffekten.
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Zitat von "wora"
oh hoppla.
der max Output beim M7 liegt laut hersteller bei +24dBu
wenn du also ungefähr -6dBFS am output gebraucht hast dann bedeutet das ja, das du die anlage mit +18dB anfahren musstest!?!
dafür kann das pult echt nix, das ist ein problem an der weiche, die ist ganz offensichtlich viel zu unempfidlich eingestellt.Jup

Ist beim Crest an der Anlage ja auch so, wenn´s hoch hergeht. Aber dort klingt es halt nicht direkt so fies wie an einer Digitalschüssel mit 0dBFS.
Man fährt halt oft bei den kleinen Clubsachen am Limit, je nachdem was von der Bühne vorgegeben wird. Ich muss dazu sagen, es war auch nicht konstant laut, aber gerade die letzte Band hatte einfach eine extreme Spiel-/Sounddynamik. -
So, ein kleiner Bericht zum Thema:
Meiner einer hatte gestern zum ersten Mal in einer vertrauten Umgebung (100-150 Personen Club) die M7 stehen, normalerweise gibt´s immer `ne Crest X4/X8 und übliches Siderackgeraffel mit DN360. Deshalb hatte ich auch meinen USB-Stick nicht dabei und das X-Over CAT5-Kabel lag auch noch zuhause - egal.
Nun ist die Umgebung nicht gerade geeignet um audiophile Qualitäten der verwendeten Hardware beurteilen zu können aber dennoch war es mal ganz gut für den Vergleich Analog/Digital.
Als erstes vorweg: aus technischer Sicht war es bis jetzt der beste Sound in der Bude. Ob das nun daran lag, dass ich an Instrumentenmikros mal den 900er-Sennheiserkoffer eingepackt und auf die SM57-Orgie verzichtet habe oder im Amprack eine neue Bassendstufe steckte ooooder ich die Anlage/Monitore durch die parametrischen Filter in den Ausgängen endlich mal ganz gezielt entzerren konnte... (mit 4 extrem schmalbandigen Notchfiltern auf der PA war der Drops gelutscht)
Die EQs haben das gemacht was sie sollten, ich wüsste jetzt nicht, was da hätte besser sein können. Höchstens anders.Beim Soundcheck habe ich dann leider für einen Moment vergessen, dass ich da keine X8 stehen habe und (für die Location gewohnt) "mutig" gepegelt, Master- und Kanalfader so auf -5dB - die Rache folgte auf den Fuss: Es klang irgendwie "kaputt".
Alles klar, Gain einen Tacken runter, Fader ebenfalls, Master hoch - voila. Es klingt.
Hinzu kommt die "Problematik" dass ich dort ziemlich viel Pegel aus dem Pult rausgeben muss, d.h. obwohl ich normal im MasterBus bei -14dBFS rumdümpelte (am Ausgang waren es dann so -8 bis -6dBFS) gab es Passagen, in denen der Ausgang einfach mal übersteuerte - unschön. Aber auch dafür hat das M7 eine Lösung parat, indem man sich einfach einen Limiter reinbaut. Und wer auf den Sound einer leichten, analogen Übersteuerung steht (wie ich bei solchen Quick'n'Dirty-Rock'n'Roll-Geschichten
) der nutzt diesen, stellt sich extrem kurze Regelzeiten mit Softknee-Charakteristik ein und hat eine halbwegs brauchbare "Analog-Clipping-Simulation". Mit etwas Headroom kann man dann noch eine geringere Ratio einstellen, dann hat´s schon fast was von Röhrensimulation.Also, das einzig wirklich auffällige in klanglicher Hinsicht war, dass man interne Übersteuerungen, ob im Kanal durch Equalizing oder im Bus durch Summierung, tunlichst vermeiden sollte. Da man aber keine tendenziell rauschenden Summierverstärker bzw. eingeschleiften EQs hat, stellt dies kein echtes Problem, höchstens ein gedankliches dar.
Ich muss dazu sagen, ich bin kein wirklicher M7-Freund. Ich mag das Bedienkonzept (Ich kann mich eher mit einem 24-Fader-Userlayer anfreunden) sowie die Reglerplazierung nicht und ich bin der Meinung, dass die Micpres bzw. Headamps zu stark rauschen. Letzteres konnte ich allerdings noch nie im 1:1-Vergleich verifizieren.
Ach ja, Effekte:
An Effekten waren da nur etwas Room für die Drums und ein Tap-Delay sowie leichter Reverb auf den Vocals - klanglich völlig ausreichend für die Nummer, aber ich weiss von anderen Veranstaltungen, dass ich noch keinen Vocalhall in der Kiste gefunden habe, den ich wirklich 100%ig mag (ich meine damit keine fertigen Presets). -
Zitat von "wora"
und auch an eine herstellerübrgreifende schnittstelle glaube ich nicht...
Ja, ich weiss... :cry: Siehe das Thema Digitalmulticore. Aber träumen wird doch noch erlaubt sein

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k.A. Ich kenne die Quakes ja nicht. Da wäre nebeneinander stapeln und vergleichen angesagt...

Ach ja: Das mit dem Vergleich auf dem Papier ist so `ne Sache. Was mich vor allem beeindruckt hat, war die Verzerrungsarmut bis 30Hz runter - deshalb haben wir auch mit dem Sinusoszillator rumgespielt. So was steht auf keinem Datenblatt, man sieht es höchstens in solch umfangreichen Messergebnissen, wie sie in der ProductionPartner zu finden sind.
Zum Vergleich: Unser erster "Studio-Monitor" war ein Pärchen Alesis MonitorOne - von der Papierform her (bis 40Hz runter), zum Musikhören ganz angenehm (dachten wir). Wir haben uns dann immer gewundert, warum wir soviel Bass beim Mix rein drehten - dann haben wir uns irgendwann mit einem Sinusgenerator davorgesetzt und nicht schlecht gestaunt, was bei Signalen unter 150Hz noch so alles mit produziert wurde - selbst bei über 500Hz geisterten noch hörbare Harmonische rum. D.h. wir haben den Bass hochgedreht und gleichzeitig mehr Mitten bekommen.
Die Genelecs gleicher Grössenordnung, die wir an der Stelle jetzt haben, gehen "nur" bis 55Hz runter, erlauben aber eine wesentlich präzisere Beurteilung der Bässe, da viel Verzerrungsärmer.Daher bin ich etwas kritisch, wenn mir einer tiefe Frequenzen im kompakten Gehäuse verkaufen will, was aber nicht heisst, dass ich die Möglichkeit komplett ausschliesse. Aber eine Frequenzbereichs- + Leistungs- + dB_SPL-Angabe ist manchmal fast soviel wert wie die Aussage vom GolfII-fahrer "Boa, klingt fett, ey"
Soll natürlich alles nicht heissen, dass die Quakes schlechter sind, wie gesagt, ich kenne sie nicht

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Mal unabhängig von der technischen Realisierbarkeit könnte ich mich gut mit diesem Netzwerkgedanken anfreunden. Nur mal so als denkbares (Wunsch-)Szenario:
- Ein Funk-Empfangs-/Sendegerät (AccessPoint), welches direkt per CAT5 am Digitalpult angeschlossen wird
- die Möglichkeit, so etwas wie Repeater oder mehrere AccessPoints einzusetzen
- die Audiokanäle können sowohl hin wie auch zurück verwendet und einfach direkt im Pult gepatcht werden, der Kanal-Gain regelt die Empfindlichkeit der Kapsel im Sender - Fehlanpassungen aufgrund von Zeitknappheit und Stress lassen sich so leicht beheben
- per zusätzlich angeschlossenem Rechner lassen sich bei grösseren Veranstaltungen Sender und Empfänger zentral konfigurieren, IDs verteilen, Akku-Ladezustände überwachen, Verschlüsselungen einstellen (evtl. für den ein oder anderen Industrie-/Politik-Kunden interessant), durch Systembenennung (Stage 1, Stage 2, EB-Team 1,2,3,.......) einen "Konflikt-Funker" erkennen und womöglich direkt per Messenger informieren (das setzt natürlich kommunikationsfreudige Funkkollegen vorraus
)
- kombinierte Empfangs-/Sendeteile, welche Headset und InEar gleichzeitig verarbeiten können
- kein Kompanding mehr und herstellerübergreifende Protokolle - einfach das Mikro nehmen welches einem am besten passtEine gesunde Hard-/Softwarekombination sowie Echtzeitfähigkeit (Latenz) vorrausgesetzt, wäre das in Sachen Handhabung schon fast so etwas wie meine Traumvorstellung, nach dem Motto: "Wir haben keine Zeit mehr, ich verteil´ die Sender jetzt schon mal und stell´ die dann ein. Ach ich hab´ ja noch `n Preset für die Nummer."

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Das nervige an den ETAs ist die Breite - mit 70cm das absolute Truckunmass. Ansonsten sind die zu zweit eigentlich noch relativ gut zu handhaben, das stacken geht natürlich nur zu viert (und dann nur auf der Seite liegend) oder mit Stapler. Hingestellt bekomme ich die zufr Not auch noch alleine.
Als Hörner sind die Dinger besser skalierbar und vor allem gehen die nicht nur laut sondern auch verdammt tief (da das Horn ca. 3m lang ist). Im direkten Vergleich mit den Directorbässen geht letzteren einfach hörbar die Puste aus, wenn es so in den Bereich 30-35 Hz geht - da kommt eigentlich nur noch warme Luft und die ETAs drücken dir den Bauchnabel einfach weiter rein. Wir haben uns mal am Abend vor der VA (OpenAir), zu der die Dinger geliefert wurden (Ersteinsatz) den Spass gegönnt und den Oszillator vom PM5D einfach immer weiter runtergeschraubt :D. Das Hallendach nebenan fand das nicht so witzig ;).
Aber es stimmt schon, die Grösse ist ein gewisses Hindernis bei der ein oder anderen VA.
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Hallo miteinander.
Also ich kann mir nicht vorstellen, dass er die Bässe (auch wenn sie so gut klingen) lange behalten würde, wenn die Lautsprecher ständig reconed werden müssten.
Ich kenne die Quakes leider nicht, dafür allerdings die GAE "ETAMAX"e, welche noch etwas grösser (und schwerer
) sind. Da ist ebenfalls nur ein 18er drin, der gleiche wie in den Director-Bässen, aber die Kiste liefert (zumind. gefühlt) so viel Pegel wie 3 18er BR. Bis jetzt musste bei denen die ich kenne m.W.n. auch noch kein einziger reconed werden. -
Zitat von "ADMIN"
...aber doch weder die Dorfdisco noch der Alleinunterhalter noch die Punkband vom nächsten Hinterhof
Die Hälfte von denen zieht doch schon seit 15 Jahren illegal mit alten VHF-Funken durch die Gegend. Erst an Karneval kam wieder so `ne Ortskapelle mit dem wüstestem Gemisch an Funkstrecken vorbei - die wussten gar nicht, dass sie den Kram zum Teil gar nicht einsetzen dürfen und als sie es dann wussten, war es ihnen auch egal - "Wir spielen eh immer nur `ne halbe Stunde
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Hmm, "marketingtechnisch" kann ich dir leider keine Tipps geben, kommt auch auf dein Umfeld an - da ist wahrscheinlich auch eher rumschleppen und den Leuten unter die Nase halten angesagt.
Aber zur Konstruktion an sich: Gut wäre, wenn das Ganze zusammenklappbar wäre, man also keine Einzelteile rumschleppen muss. Desweiteren die Möglichkeit als Sichtschutz direkt feste Platten anbringen zu können und/oder eine Art Klemmvorrichtung für den Molton (das mit dem Gaffa ist immer so ne Sache).
Wie gut ist eigentlich die Schwingungsunterdrückung so? (bei Körperschall- bzw. tieffrequenter Luftschall-Übertragung). Wenn es da so etwas wie Orientierungswerte gibt, hilft das schon mal bei der Entscheidung ob man´s überhaupt braucht.
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Naja, vllt. ist "LowBudget"(preislich) mittlerweile übertrieben, sagen wir eher "MidBudget" - allerdings sah das vor einigen Jahren noch anders aus. Dank Firmen wie Rode, AT usw. ist es aber einigen Leuten erst möglich geworden, sich vernünftige Kleinmembranen in gewissen Mengen kaufen zu können - dazu zähle ich mich übrigens auch selbst bzw. mein Umfeld. Meine einzigen teureren KMs sind 2 C391, die klanglich für akustische/räumliche Abnahmen nicht mithalten können.
Behringer, Tbone etc. finde ich eigentlich schon eher ULB, wobei selbst da mittlerweile (eingeschränkt) brauchbare Mikros bei sind.
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Falsch Christopher: Die Mischung macht´s - wenn ich mal gerade über etwas sinniere, das ich nicht weiss, schlag ich auch den Dickreiter auf oder wühle mich durchs Netz. Aber deswegen werde ich noch lange nicht meine Sinne ignorieren.
Natürlich lässt sich das Gehör gerne mal verarschen - besonders wenn es bereits ermüdet ist. Und natürlich ist die Performance der Protagonisten, Akustik, die Einrichtung der Beschallungsanlage sowie das Können der Person hinter dem Pult in erster Linie für ein entsprechendes Ergebnis verantwortlich.
Aber es gibt auch Phänomene, die einem bei wiederkehrender Technikzusammenstellung immer wieder auffallen, auch wenn die Akustik eine andere ist oder die Anlage.
Das lässt sich bestimmt auch alles messen, aber welcher Hersteller gibt schon alles an...? Und wer im Einkauf interessiert sich dafür bzw. will sich durch 500 Seiten Diagramme wälzen? Oder versteht es, wenn da steht, die Summierung wurde mit 37Bit-FloatingPoint nach dam DonaldDuck-Prinzip gelöst.
Daher dann die Frage: "Kennst du das, wie klingt denn das Teil?" Das die Antwort darauf subjektiv ist, sollte jedem klar sein, aber hey: Unser Job ist es einen für´s Publikum guten Sound zu machen und das ist oft genug einfach nur ein subjektives Empfinden (wenn auch in vielen Punkten objektiv belegbar). Sicherlich geht man aber auch an ein Orchester anders (also kopfmässiger) ran als an eine Rockband, zumindest geht mir das so.Und was den Summierungs-Test angeht: Wir waren mit 3 Leuten, frischen Ohren und die Trefferquote bei diesem BLINDTEST lag bei ca. (ist schon `ne Weile her) 70%-75%. Also wirklich nicht viel aber merkbar. Ungefähr so wie der Griff zum Eq mit 1dB nur halt anders. Und ich gehöre auch nicht zu den Leuten die jetzt mit ihrem DangerousMusic-SummingBus rumprahlen - eher würde ich mir bessere Mikros kaufen.
Im übrigen bin ich es leid, dass du das menschliche Gehör hier immer wieder so in den Dreck ziehst, bzw. daran zweifelst, dass es hier einige Leute gibt, die jede Möglichkeit nutzen es weiter zu trainieren und Unterschiede zu hören. Fehleinschätzungen kommen vor, natürlich.
Btw. Du kannst auch als Taubstummer Musik komponieren indem du die mathematischen Verhältnisse in Töne umsetzt und dir Gedanken über die Obertonstrukturen der Instrumente machst - aber weisst du dadurch wie es klingt? -
Christoph: wenn du meinst - bitte. Mach dein Ding und verbreite DEIN Wissen - oh entschuldige, deine Linksammlung - als absolute Wahrheit.
Aber eins noch nebenbei - ich habe nicht behauptet, die Unterschiede wären so stark, dass ich deshalb jedesmal eine Riesen-Routingtortur starte, auch nicht das Lösung X besser (im Sinne von genauer) ist als Y - dafür waren die Unterschiede zu fein. Vorhanden waren sie aber, warum weiss ich nicht. Ich bin schliesslich kein Entwickler für Digitaltechnologie. Und fast alles was hier im Forum zu einem solchen Thema erklärt wird, ist i.d.R. nicht mehr als Randwissen. Ein paar Ausnahmen vllt. ausgeschlossen.
Und die Proportional-Q / Constant-Q Designs gibt es auch bei PEQs, das mit den Terz-EQs (welche in digitalen Livepulten heutzutage EBENFALLS eine Rolle spielen, wenn auch nicht analog) war ein Beispiel. Tomys Hinweis zu den Yamaha-EQs lässt beispielsweise darauf schliessen, dass es sich um Proportional-Q handelt.
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Vielleicht für den letztendlichen Frequenz-/Phasenverlauf egal, aber in der Bedienung ein m.M.n. sehr wichtiger Punkt: Die Ausführung des EQ als Proportional- oder Constant-/Symetrical-Q Design.
Ich kann mir halt gut vorstellen, dass einige Leute mit ersterem besser klar kommen, ich persönlich mag es eher, wenn sich die Bandbreite nicht mit dem Gain ändert (bin beim Grafik-EQ auch eher der BSS-Freund, wenn schon Terzband).
Und die Sache mit der Summierung - haben wir irgendwann mal im Studio ausprobiert (Logic intern, über den Festkomma-Mischer der Audiokarte, extern analog), Unterschiede gab es in jedem Fall, bei absolut identischen Pegel- und Pan-Einstellungen.
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christopher: es ging mir ja nur darum, dass du letzte Woche noch geschrieben hast, du hättest keine eigenen Erfahrungen mit den NT5. Manchmal dauert das auch ewig bis man mal was zwischen die Finger bekommt und dann geht´s auf einmal ratzfatz...
Zitat von "Audiowerk"Soweit ich weiß, kostet das Pärchen immer noch 250 Euro, auf Deutsch: fünfhundert Mark. Ist das Lowbudget?
Verglichen mit Neumann, Schoeps, Sennheiser und ähnlichen Kandidaten? Ja.
Da ist das KM184 in der Liga eigentlich (das Beyer mal eben aussen vor) noch das günstigste und zu dem Preis bekommst du schon über die 4fache Menge an NT5en. Selbst ein C391 kostet schon das doppelte vom Rode.Da wir in der Regel von professionellen Anwendungen und dementsprechenden Ausgaben sprechen ist das schon eher die Untergrenze. Und wenn du bereits Währungen von vor 10 Jahren erwähnst - zu der Zeit hast du für 400-500Mark gerade mal EIN gutes Elektret bekommen. Und nein, ich kacke kein Geld, aber genauso wenig wird hier in der Gegend rumgeholzt - nur verglichen und dem eigenen Rahmen angemessen wirtschaftlich eingekauft. Vllt. gönnt man sich dann noch irgendwann mal was feineres (Schoeps, o.ä.), dafür hat man ja mal sein Hobby zum Beruf gemacht - andere kaufen sich Felgen für 5000 Euro.
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Zitat von "christopher hafer"
NT5 sind es nicht...
Ohne auch hier eine lange Diskussion anfangen zu wollen:
Schreibe doch bitte mal dazu, ob es sich dabei um ein "Datenblatt-Urteil" handelt oder ob du dich damit mittlerweile (also seit deinem entsprechenden Beitrag am 11.03. im Chormikro-Thread) auch praktisch beschäftigt hast... :wink: - interessehalbershadynet:
Das MC930 ist bestimmt ein verdammt gutes Mikro (spielte auch mal in einem Vergleichstest mit KM140, Schoeps, DPA, MKH, NT5 und noch ein paar anderen recht weit oben mit). Leider hatte ich es noch nicht in der Hand, da vermietungstechnisch hier in der Gegend noch nicht gefunden.
Mal so als kleines regionales Beispiel, bei dir mag das u.U. ganz anders aussehen: Die NT5 (als LowBudget-Mikro) würde ich sofort in höheren Mengen (also ausreichend z.B. für Orchesterabnahme) zusammenbekommen, genau wie die KM184. Des weiteren was von Audio-Technica (sorry, weiss die Bezeichnungen gerade nicht, auf jeden Fall nicht dieses Pro37), vllt. noch ein paar Sennheiser K6 und MKH40 und, zumindest bei 2-3 Verleihern, Milab VM44. Das sind hier irgendwie die üblichen Verdächtigen. Arbeiten kann man mit allen, auch wenn manche irgendwie nerven (in meinem Fall klanglich meist die K6).
Vielleicht schaust du dich einfach mal in deinem Umfeld um, was da so gängig ist und ziehst entweder mit, um bei Bedarf an grösseren Mengen passend hinzuleihen zu können, oder setzt auf Alternativen um die Bandbreite an verfügbaren Mikros in der Region zu erhöhen.Ausserdem spielen auch die einzukaufende Menge und eventuelle Rabatte eine nicht unwesentliche Rolle.
Schau dir die für dich interessanten Kandidaten an und vergleiche vllt. erst einmal anhand der Datenblätter - diese sagen dir zwar nicht unbedingt, wie das Mikrofon "klingt" (-> anderer Thread), aber bei Instrumentenmikrofonierung spielen auch solche Dinge wie Grenzschalldruckpegel, Empfindlichkeit und Eigenrauschen (was aber bei den üblichen Verdächtigen in einem vergleichbaren Rahmen bleibt) eine Rolle. Dabei sind auch wiederum die Vorgaben zu beachten, Røde gibt den Maximalpegel bei 1% und Neumann bei 0,5% Klirr an - daher scheint auf den ersten Blick das NT5 mehr zu verkraften als ein KM184.Nahbesprechung, wenn nötig :? , bei allen KM-Stäbchen bitte nur mit Überzieher (Windschutz).
Wie viele brauchst du denn überhaupt?
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Je nach geforderter Leistung und Anforderung an die Bildschirmgrösse tut´s vllt. auch eines von diesen Netbooks, die kommen, glaube ich, idR. ohne Lüfter daher.
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Rucksack-Immer-Dabei-Ausstattung:
2x Stereo-Trenntrafo
1x Beyerdynamic Opus39S als TB- und Rette-mir-den-Hintern-auch-wenns-rumpelt(wg.Körperschall)-Mic, weil ein 58er akustisch nicht funktioniert (kein Witz)Ich-muss-(Pop/Rock)-mischen-und-weiss-absolut-nicht-was-vor-Ort-ist-Köfferchen:
4x e604 mit etwas dünneren 4m Winkelstecker-Kabeln
1x e602
2x MD421 (wird irgendwann mal gegen 906er getauscht)
2x C391
1x M201
1x M420
2x SM58 (sauber)2x aktive DI
für etwas akustischere Nummern (Jazz, Chanson, etc.):
1x SM86
4x NT5 (mit 2x Klemme für Piano)
2x MD421
1x M201
2x aktive DI
bei mehr Gesang noch die 58er (da mir z.Z. noch ein paar Alternativmikros fehlen)Wenn es sich von der Menge in Richtung "Festival-Komplettausstattung" bewegt, geht schon irgendwas m.M.n. komplett schief. Mehr als ein kleines Hartkunststoff-Köfferchen zusätzlich zum Rucksack sollte nicht vonnöten sein, sonst kann ich auch direkt Tour-Equipment auffahren oder gleich den Job beschallen...

Dazu muss ich aber sagen, dass ich keine festen Bands betreue, sondern eher für Verleiher unterwegs bin. Daher können die Sachen eh meist zu Hause bleiben aber es kommt auch schon mal vor, dass man auf bereits "vorbereitete" Jobs kommt... :roll:
Wenn ich genau weiss, was mich erwartet kann der Kofferinhalt auch schon mal variieren, z.B. mit mehr Condensern oder mehrfach-DIs usw.