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Beiträge von audiobo

  • Soundeffekte per PC

    • audiobo
    • 14. März 2006 um 10:56

    Also, mit Delay und Reverb hab ich das schon gemacht (Logic geöffnet und in die Live-Inputs Tap-Delay u. Renaissance-Reverb reingeladen), das ganze mit einem recht lahmen Rechner (333Mhz Celeron) u. günstiger Terratec-Audiokarte (EWS88MT). Hat für die Anwendung wunderbar gefunzt, allerdings würde ich von einer Verwendung als EQ/Dyn, u.ä. komplett absehen, aus folgenden Gründen:

    - Latenz:

    Klar, bei heutigen Systemen kann man diese extrem runterdrücken, ist jedoch rein prinzipiell immer höher als bei Outboard-Geräten bzw. DSP-Systemen (z.B. ProTools TDM/HD).

    Kleiner Vergleich: Die RME-Hammerfall schafft eine min. Latenz von 1,5ms bei 44,1kHz - diese gilt allerdings nur für rein oder raus, ist also für die entsprechende Anwendung doppelt zu rechnen - hinzu kommt nocht die Latenz der Wandler (AD/DA, ca. 1ms) und die Software, welche manchmal richtig dick aufträgt.
    Dagegen liegt die TC EQ-Station bei 1,54ms@48kHz für AD/Processing/DA, also vom Input zum Output.

    (siehe auch: http://www.rme-audio.de/techinfo/lola_lomo.htm)

    -Klang:

    Mir sind nur wenige EQ-PlugIns bekannt, die eine entsprechende Audioqualität besitzen und dabei noch bezahlbar sind. Gerade schmalbandige Filter (z.B. zur Raumanpassung) ziehen oftmals Nachbarfrequenzen phasenmässig so sehr in Mitleidenschaft, dass diese teilweise unbeabsichtigt angehoben werden, und alles nur noch schlimmer machen. Dies ist übrigens auch bei vielen günstigen, digitalen Outboardgeräten der Fall (z.B. Behringer Ultradrive).
    Auch sind viele PlugIns am oberen Frequenzende nicht kompensiert (wichtig bei 44,1/48kHz-Betrieb), d.h. die Filtergüte nimmt automatisch immer weiter zu, je näher man der halben Sampling-Frequenz kommt (daher der berüchtigte "scharfe" Klang digitaler EQ´s)
    Die wenigen, wirklich guten PlugIn-EQ´s kommen meist mit einem sehr hohen Preis, einer extrem hohen Berechnungs- (also Latenz-)zeit oder im Zweifelsfall mit beidem daher.

    - Zuverlässigkeit:

    Bei einem normalen PC - eindeutig inakzeptabel. Wenn man manchmal so sieht, welche Kapazitäten ein Rechner allein für eine Mausbewegung oder der Suche nach einer CD im Laufwerk u.ä. in Anspruch nimmt, kann einem eigentlich regelmässig schlecht werden. Wenn wir mal irgendwelche Treiberprobleme etc. (bei Win-XP scheint übrigens jeder neue USB-Stick die Konfiguration nachhaltig zu verändern - daher mittlerweile im Studio ein absolutes NO) aussen vor lassen, ist mir allein die Ungewissheit, ob ich den Rechner im entscheidenen Moment überhaupt bedienen kann (oder ob er gerade wieder irgendwas sucht und die ganze Oberfläche einfach nur hängt) zu suspekt.

    Was ich jedoch schon erfolgreich im Einsatz gesehen habe, war ein ProTools System als Voc-Channelstrip - hat astrein funktioniert. (war, glaube ich, auch bei Shania Twain im Einsatz - dort jedoch auch mit einem 2ten System als Havarie)

    So genug Text, schönen Gruss Bo

  • Wer kann mir was über dieses Pult sagen??

    • audiobo
    • 14. März 2006 um 09:47

    Für den Proberaum bei Hobbymusikeransprüchen reichts :D

    Aber ernsthaft: bez. des Alters würde ich mich dem Knacker einfach mal anschliessen. Daher: Das Pult kann nicht viel (eigentlich nach heutigen Verhältnissen fast nichts), dürfte über das/die ein oder andere krachende Poti oder wackelige Buchse verfügen (je nach Zustand/Lagerung), dafür ist es aber übersichtlich und stabiler als viele Neuzeitprodukte (dafür aber auch erheblich schwerer)

    Kaufen würde ich sowas wie gesagt höchstens für ein paar Euros für den Proberaum um 2-3 Mikros laut zu machen, mehr nicht.

  • Beyer Opus NE 500 /TS800 Taschensender Ein/Ausschaltlogik..?

    • audiobo
    • 14. März 2006 um 09:33

    Ton_Opa:

    Ganz deiner Meinung: ist mir einmal passiert (Sennheiser G2 - Redner wollte den Sender noch mal "geraderücken" und patscht dabei voll auf den Mute-Schalter), danach nie wieder.

    niggles:

    Frag mal bei Beyer. Soweit ich weiss, sind die sehr entgegenkommend. Vielleicht ist es sogar ein Service-Fall.
    Ausserdem immer Spare einplanen - gerade Funken hat man meist weniger als man braucht.

  • Drei beltpacks am Körper. Störungen zu erwarten?

    • audiobo
    • 12. März 2006 um 18:54

    Du solltest auf jeden Fall Sender u. Empfänger voneinander trennen, sonst könnten u.U. komische Geräusche aus deinem InEar kommen. Mit 2 Sendern rel. nah beieinander hatte ich noch keine Probleme, möchte dies aber auch nicht ausschliessen. Daher schliesse ich mich "dem Onk" voll und ganz an, was die Verteilung angeht (ist nebenbei auch am praktischsten).

  • Gesangsgruppe - Hängemikrofone????

    • audiobo
    • 12. März 2006 um 14:41

    siehe hier:

    http://www.pa-forum.de/phpBB/viewtopic.php?t=48880&sid=5a0e33e6eaa0fa2e1477d03db9a8fde1

    sowie:

    http://www.pa-forum.de/phpBB/viewtopic.php?t=48804&sid=5a0e33e6eaa0fa2e1477d03db9a8fde1

    In den beiden Threads findest du eigentlich alle nötigen Infos.
    Es gibt natürlich auch noch "Spezialisten" unter den Mikros, die genau für sowas gemacht sind, diese dürften allerdings euer Budget sprengen.
    Pro Gruppe dürfte ein Nierenmikrofon ausreichen, wenn das Mic nicht zu weit weg ist und die Kinder sich ein wenig im Halbkreis aufstellen. Bei Entfernungen über 2 Meter würde ich eher ein Mic mit Super- oder Hypernierencharakteristik wählen.

    Gruss Bo

  • Traversensystem aufbauen

    • audiobo
    • 6. März 2006 um 23:27
    Zitat von "audionrg"

    sorry
    am besten eine firma anrufen die das schon ein paar mal mehr gemacht hat wie du und denen den auftrag geben.

    Ich muss ich mich ihm voll und ganz anschliessen, da es hier um ein Thema geht, welches potenziell Leben gefährden kann. Man sollte wenigstens erst mal mit Leuten zusammengearbeitet haben, die Ahnung von der Materie haben, und das sind manchmal leider weniger, als man denkt.

    Denk dran: wenn du sowas aufbaust und das Ding fällt um, evtl. auf jemanden, dann wirst du deines Lebens nicht mehr froh, sowohl rechtlich, als auch vom Gewissen her.

    Da ich mir deinen anderen Thread angeschaut habe, vermute ich, du willst die Lampen mit in die Traverse hängen. Bei einer Höhe von 4m dürfte die Fall-Energie ausreichen, um einem PKW nicht unbeträchtlichen Schaden zuzufügen.

  • Alesis HD 24 Erfahrungen / Alternativen

    • audiobo
    • 6. März 2006 um 22:37

    Ich verwende auch öfter bei Mehrspur-Mitschnitten die Variante mit spez. "Insert-Split-Kabeln", wie ich sie so schön nenne. Hat den Vorteil, dass es bei den meisten Pulten pre-fade/pre-EQ liegt, ausserdem funktioniert es mit allen kombinierten Send-/Returnbuchsen. Der Nachteil ist, dass dadurch der Insert zum einschleifen von Dynamics, etc. wegfällt, die benutze ich aber sowieso bei den Grössenordnungen in den Subgruppen.
    Allerdings werde ich mir zumindest für mein Pult eine spez. Insertbox fertigen, die mir mehrfaches durchschleifen ermöglicht.

    _________________
    Chuck Norris hat bis zur Unendlichkeit gezählt: 2 mal.

  • DI-Box in E-Bass integrieren

    • audiobo
    • 6. März 2006 um 22:20

    - s. Seite 12: http://www.amphenol.com.au/catalogue/ac_xlr_con.pdf
    - http://www.t4m-online.de/archiv/vgl_mikrofonkabel.doc

    Bei 6-7mm Kabel hält das schon ziemlich gut. Mann kann ja trotzdem noch die Schlaufe legen... :wink:


    Ein Freund von mir hat sich eben übrigens folgendes Szenario ausgedacht:

    Basser rennt über die Bühne, der Gitarrist aufs Kabel, dabei bleibt erster dann hängen und haut die Kopfplatte dem Sänger in die Fr.... -> endlich Ruhe :D !!!

    _________________
    Chuck Norris schläft nicht, er wartet!

  • DI-Box in E-Bass integrieren

    • audiobo
    • 6. März 2006 um 18:17

    Hallo, schön dass es auf meinen Eintrag so viele Reaktionen gab, ich geb zu, dass ich auch ein wenig provozieren, bzw. zum Nachdenken anregen wollte. :)

    Zuerst möchte ich mal auf ein paar Antworten eingehen:

    Georg_Koeln:

    eine vernünftige Abschirmung (Mu-Metall) des Übertragers und Masseverbindung ist natürlich Pflicht, vor allem wenn man genau im (gedimmten) Scheinwerferlicht steht - dann klappt es genau wie bei einer üblichen DI-Box (ist schliesslich nichts anderes).
    Ich hatte auch früher schon öfter Probleme mit der Monacor DI in der Nähe von Trafos, da diese nur ein Aluminiumgehäuse hat.

    P.S.: Wenn ich mich nicht irre, werden auch bei Wal-Bässen DI´s fest eingebaut

    manuel-ni:

    Diese verriegelbaren Klinkenbuchsen von Neutrik (werden u.a. von Ibanez bei höherpreisigen Modellen eingesetzt) haben exakt die gleichen Einbaumaße wie die gängigen D-Type XLR-Buchsen (mittlerweile Standart bei Stageboxen, Rackblenden, etc. Es gibt sogar BNC- und LAN-Buchsen in dem Format). Daher auch hier wieder - fräsen.
    Wäre natürlich schon von Vorteil wenn alle Instrumenten-Hersteller sowas verbauen würden - wie immer scheitert dies am höheren Kostenfaktor in der Produktion.

    markus f.:

    Auf die Aktivauslegung kam ich deswegen:
    http://ibanez.com/wiring/wire.asp?y=2005&w=GSR200

    Das Problem bei Klinken liegt meistens in diesen Rohrklinkenbuchsen, deren Kontakte eine zu geringe Anpresskraft haben und zusätzlich mit der Zeit ausleihern. Meine hat ca. 3 1/2 Jahre gehalten, danach musste ich Stecker und Kabel am Instrument festtapen. Daher habe ich mich damals, als ich sowieso mein Instrument etwas umgestylt und die Elektrik überarbeitet hab, für die damals einzige kontaktsichere Methode entschieden, die bis heute problemlos funktioniert. Ausserdem ist man damit "hotplugfähig", d.h. kein Krachen beim Ein- und Ausstecken des Kabels (ja, ich weis, dass man zuerst am Verstäker aussteckt...).

    Desweiteren geht das mit dem einklemmen zwischen Gurt und Instrument bei konventionellen Gurthaltern, sowie versenkten Dunlop Security Locks (z.B. Warwick) ziemlich gut, aber bei den üblichen Schaller Sec.Locks sowie normal aufgeschraubten Dunlops rutscht das Kabel leicht durch und zieht dann in einem recht blöden Winkel am Stecker.

    bemi:

    Theoretisch ja, allerdings ist der Aufwand nicht unerheblich. Ausserdem, wenn du auf die Version -> Aktiv-Bass mit integrieter DI, betrieben über die Phantomspeisung des Mischpultes - anspielst, dies kann im hektischen Live-Betrieb wieder zu einer "Zeitfalle" werden (Bsp.: Strassenfest - Phantomspeisung vom FoH - FoH 20-30m von der Bühne entfernt - kein vernünftiges Interkom - verkabelt wird von einem Schüler, der gerade sein 1. Praktikum bei einer Veranstaltungs-Firma macht :| (alles schon passiert)))

    Wenn du hingegen damit meinst, generell auch bei Verwendung eines Amps eine "Fernspeisung" deines Basses zu integrieren - es gibt seit einigen Jahren ein Umrüstset für Instrumente mit entsprechender Stereo-Klinkenbuchse und Speisemodul - leider fällt mir gerade die Firma nicht mehr ein. Auch gab es auch schon recht früh den Bass "LineDriver", ein Impedanzwandler von Glockenklang, der über den BassArt per 4pol. XLR-Buchse ferngespeist wird.


    Persönlich spielte ich in letzter Zeit in einer Backing Band einen Yamaha 5-Saiter Live über eine BSS DI-Box, bis jetzt mit recht gutem Live-Sound (soviel zum Thema Mist :lol: ).
    Da ich mir noch ein Board mit Tubefactor, Opto-Kompressor, EnvelopeFilter und Chorus zusammenstellen muss, werde diesen Bass auch nicht umbauen. Allerdings werde ich aufgrund meiner bisherigen praktischen Erfahrungen grundsätzlich an der DI-Methode festhalten und mir meine Sounds auf diese Weise zusammenstellen. Und letzten Endes liegt doch der Grossteil des Klangs in den Fingern bzw. dem Instrument.

    Schönen Gruss, Bo

  • Das kleine Anlagen-Quiz

    • audiobo
    • 5. März 2006 um 17:20

    Ich kenn jetzt keine Preise, aber schau bei den Tops mal nach Martin Audio F12 - klingen sehr sauber, können als Monitor aufgestellt werden, sind klanglich gut an seperate Bässe koppelbar. Auch das Abstrahlverhalten finde ich recht gelungen.

    Gruss Bo


    P.S.: http://www.martin-audio.com/

  • Chorabnahme - Welches Mikrofon? -

    • audiobo
    • 5. März 2006 um 17:06

    Rode NT5 - kosten ca. 350,- für ein Pärchen inkl. stabilem Kunststoffkoffer und Micklemmen, klingen sehr ausgeglichen und haben eine gleichmässige (Nieren-) Richtwirkung. Ausserdem einfach zu handhaben da man nichts verstellen kann.

    sonstige Kandidaten in der Preisklasse:

    - Sennheiser e614 (Superniere)
    - Beyerdynamic Opus83 (Niere)

    Hier würde ich einfach mal probehören.

    Falls du jedoch öfter mal Probleme mit Rückkopplungen, Übersprechen etc. hast (geht ja schnell bei eher leisen "Hobby"-sängern), versuch mal ein Richtrohr, z.B. das MCE86II von Beyerdynamic (ca. 280,-/Stck.). Da beträgt die Seitwärtsdämpfung ungefähr 12-16dB (vgl. Niere typ. 6dB).

    Schau dir eure Chor-/Anlagenaufstellung an, nimm dir die Datenblätter der Mikros zu Hilfe und lass die dann deine Favoriten zum testen zukommen (-> 14 Tage Rückgaberecht :D )

    Gruss Bo

  • DI-Box in E-Bass integrieren

    • audiobo
    • 2. März 2006 um 21:03

    Cool, endlich mal ein Bastler unterwegs...

    Hab mir damals auch, nachdem ich´s irgendwann echt leid war mit dieser eierigen Klinkensch..... , `nen XLR in meinen Soundgear eingebaut (ohne DI allerdings) - seitdem kann ich den Bass am Kabel hoch heben :D

    Da dein Bass aktiv ist, hol dir am besten einfach einen passiven Übertrager, bzw. bau dir einen aus `ner DI-Box aus (Aber Vorsicht: bei den Monacors geht der dabei schnell kaputt :? ) und nimm den Blindstecker dazu. Oder du lötest parallel zur Buchse einen (nicht versehentlich verstellbaren) Schalter. Den Groundlift baust du auch noch entsprechend mit ein, dann kannst du sogar DI und Amp parallel fahren.

    So jetzt kommt Text:

    An alle Skeptiker der Direkt-vom-Bass-in-die-Stagebox-Variante: Es gibt, wenn´s vernünftig gebaut ist, keine sicherere Möglichkeit den Bass auf die Anlage zu bekommen, ausserdem sind dann, ausser der sowieso notwendigen Ersatzbatterie und dem Gitarrenständer, alle Vergesser-Kleinigkeiten, wie z.B. das 2. Klinkenkabel (weil das 1. obligatorisch kaputt ist) Geschichte.

    Als Bassist spiele ich selber meistens DI, genauso wie unser Gitarrist (Floorboard mit H&K Tubeman). Leider habe ich als Musiker schon zu oft erlebt, dass sich auf Stadtfesten etc. dem Thema Abnahme nur unzureichend gewidmed wird, zuwenig (funktionierende) DI-Boxen da sind, usw.. Da bin ich verdammt froh, wenn ich meine eigene DI-Lösung habe und am besten keine Phantomspeisung und keinen Strom brauche. Ich geh einfach hin, frag wo ich mich einstöpseln kann und lass mir den Mist auf den Monitor geben, fertig. Ausserdem kann man so auch bei 6 Leuten mit 2 Kleinwagen zum Gig fahren (versucht das mal mit `nem HaufenMarshall-Stacks).

    Als Techniker hingegen krieg ich immer wieder `n Rappel, wenn die Bands unbedingt alle vor dem Konzert einen Soundcheck machen müssen, später dann aber die Verstärker verstellen, daraufhin die ganze Bude zudröhnen, die Mikros aus Versehen von den Amps wegkicken, die DI-Boxen unter einem bunten Mix aus Gitarrentaschen, Jacken und Gitarrenkabeln vergraben ( :evil: ) oder ganz einfach vergessen, dass da ja noch ein Kabel in den Amp muss. Was liegt also näher (aus Sicht von beiden Seiten), als den Weg in die, (hoffentlich) auf den Raum eingemessene, Anlage möglichst kurz und übersichtlich zu halten. Und sein wir mal ehrlich: In den meisten Fällen ist der Amp-Sound beim Bass unnötig bis besch..... :(. Und wenn nicht, es gibt mittlerweile einige, extrem gute DI-Lösungen, ob von Ampeg, Sansamp, GrooveTubes u.v.a.

    So, das war jetzt nur ein kleiner Schwank aus dem Alltag, man kann sich halt das Leben und die Arbeit auch unnötig schwer machen. Nicht dass ihr denkt ich weiss einen guten, aufwändig erstellten Sound nicht zu schätzen, aber man sollte immer einen Blick auf die Gesamtlage haben. Wenn man den halben Tag im Stau steht, 5min. vor Konzertbeginn ankommt und dann noch seine Anlage aufbauen, verkabeln und Soundcheck machen muss, dann weiss man, was eine einfache Plug´n´Play-Lösung wert ist.

    So Long, euer Bo

  • Als Monitormischer

    • audiobo
    • 2. März 2006 um 19:18

    Hi,

    ich würde dir, falls 6 Auxe definitiv reichen, in der Preisklasse zu `nem gebrauchten A&H GL2200 raten (32er-Tisch zuletzt für Sofort-Kaufen 1800,- Euronen geseh´n). Hab ich mir selbst in `ner 24-Variante zugelegt.

    Das Pult ist recht kompakt (aber nicht so eng wie das GL2400), klingt sauber, die EQ´s packen recht gut und es verfügt über spez. Monitorfunktionen. D.h. AFL/PFL abhören über Mono-Out, Flip-Schalter für Potis/Fader, Inserts und XLR-Outs (im Monitormodus). Ausserdem lassen sich alle Auxe pre- oder postfader nutzen, dadurch kannst du dir deine Arbeitsweise frei auswählen (ich pers. bevorzuge Post-Fader).

    Ach ja, das Netzteil ist intern, kann aber um ein externes (Havarie-) ergänzt werden.

  • Entstörung Line Ausgang - Notebook

    • audiobo
    • 27. Februar 2006 um 18:43
    Zitat

    Für die Überbrückung längerer Kabelstrecken (>3m) kann zusätzlich eine Impedanztransformation aktiviert werden.

    Hab ich das jetzt richtig verstanden, umschaltbar zwischen DI und 1:1 ???

    Woher? (ach so, direkt) Wieviel?

  • Compressor Link und Gain

    • audiobo
    • 27. Februar 2006 um 18:36

    Es gibt tatsächlich ein paar Kompressor-Modelle am Markt, da werden lediglich die (internen) Sidechain-Signale zusammengelegt, jede Seite bleibt aber getrennt regelbar. Beim BSS weiss ich´s jetzt aber leider nicht (um ehrlich zu sein, selbst bei meinem Drawmer weiss ich´s nicht :oops: ).
    Im Studiobereich gibt es ja z.B. auch Mono-Compressoren (Urei 1176), die über eine Buchse gelinkt werden. Beide bleiben dann noch voll regelbar.

    Allerdings wunder ich mich ein wenig darüber, dass dann die Anzeigen verschwinden... ich würd´s mal in Ruhe ausprobieren.

  • Entstörung Line Ausgang - Notebook

    • audiobo
    • 27. Februar 2006 um 18:21

    In Kombination mit anderen (geerdeten) Geräten?

    -> Trenntrafo: Sowas gibt´s entweder amtlich von Palmer (teuer) oder, habe ich gerade bei einem grossen Musikalien-Versandhaus gesehen, von Neutrik oder Cordial (Suchbegriff: Übertrager). Ausserdem gibt es noch ganz einfache Stereo-Übertrager mit Cinchanschlüssen im Car-Hifi-Bereich - weiss aber nicht ob die Dinger klanglich taugen.

  • Shure SM58 oder Sennheiser e815

    • audiobo
    • 27. Februar 2006 um 14:31

    War, bzw. ist nicht meins, sondern von einem Verleiher aus der Gegend. Werde mir aber in Zukunft bei solch komischen Effekten die Kapsel näher ansehen. Das Problem ist, dass sowas immer bei typischen Quick`n Dirty - Veranstaltungen passiert. Raum/Plazierung ist eh klar, hatte deshalb ja schon beide Mics an den gleichen Platz gestellt...


    Aber mal was anderes: SM58 hin oder her, Kompliment an dich bzw. euch, dass ihr euch mit den Leuten, die euer Zeug verwenden, hier zusammensetzt (virtuell). Habe gerade noch was von `nem DPA->Shure Adapter bzw. der Steckerbelegung gelesen. Manche(r) (Firma) würde einfach nur dazu raten, noch das passende Mikro dazu zu kaufen, dann klappt das schon... :?

  • komisches Phänomen

    • audiobo
    • 27. Februar 2006 um 13:38

    Jupp, hatte auch mal beim Klein-Job `ne Box mit gebrückten (1+2+) (1-2-) an `ner Camco stehen gehabt. Dummerweise hatte ich auch erstmal keinen Adapter. Solange die Anlage mit Sprache/Gesang u.ä. 100% mono lief, gings gut. Als dann ein Typ mit `ner Steelstring mit Piezo-Tonabnehmer kam, reichten die Toleranzen aus, um aus den, doch recht scharfen, Transienten ein Stereo-Seitensignal zu ziehen und die Endstufe ging in den Protect-Modus, für, ich glaube, jeweils 5 sek. Später hatte ich dann glücklicherweiser ein Paar NL4->2x XLRfem, 2x XLRm->NL4 Adapter (wird dann natürlich jew. nur ein XLR verbunden)

    Ich würde allerdings direkt in den Speakern die mittlerweile (mehr oder weniger) als üblich angesehene Variante bevorzugen, d.h. 1+1- f. Bass und 2+2- für Tops. Das sichert dir in jedem Fall Kompatibilität zu anderen Verleihern. Wenn du dann doch die andere Belegung brauchst, nimmst du halt einen Adapter.

    Ansonsten stimme ich dem Kollegen mit der Rackblende zu. Dann kannst du vier Endstufenkanäle auf zwei Speakon-Buchsen legen und brauchst die Tops (die dann auf 2+2-, Nexo-Std.-Belegung) nur von den Bässen aus durchzuschleifen. Ist in meiner Umgebung und soweit ich weiss auch überall sonst mittlerweile Standart.

    Gruss Bo

    P.S.: Ich hab letztens JBL-Bässe mit Umschalter gesehen

  • Shure SM58 oder Sennheiser e815

    • audiobo
    • 27. Februar 2006 um 13:02

    Morgen...

    ich habe mich leider etwas unglücklich ausgedrückt, meine persönliche Tagesuhrzeit war an dem Tag auch schon ein wenig fortgeschritten ( 8) ).
    Wie gesagt, es ging mir nur um das Statement von Shure betreff der eBay-Fälschungen. Professionelle User wissen, oder haben wenigstens mal gehört, dass Shure auch in Mexico produziert. Allerdings wird dieses Forum ja auch auch von anderen Leuten (Musiker, DJ´s, Schüler die eine Party organisieren wollen, usw.) gelesen.
    Streng genommen ist der Standort "Amerika" ja auch nicht falsch, aber es gibt nun mal Leute, denen man das erst mal bewusst machen muss.

    Was mich noch interessieren würde: Handelt es sich dem Defekt jenes SM58 um etwas, ich sag mal "bekanntes", das reperabel bzw. austauschbar ist (Übertrager?), oder ist das Ding ein Fall für die Tonne?
    Wenn man sowas genauer weiss, kann man das Material direkt entsprechend aus dem Verkehr nehmen / auseinanderschrauben, bevor es der nächste in der Hand hält.
    Bisher haben sich mir Defekte lediglich so gezeigt, dass entweder die Kapsel platt war (Behringer-Mic in die BD bei `nem Metal-Konzert - hat 2 Bands lang gehalten - bei der dritten brauchte ich ein neues :D ) oder leise und zisselig.
    Hier kam jedoch noch volles Pfund raus. Wenn dann beim Verleiher im Lager nur auf Funktion geprüft wird (anschliessen, gegenklopfen, abklemmen), landet das Ding doch wieder im Mikrokoffer.

    Gruss Bo

  • Kick Mics ....

    • audiobo
    • 26. Februar 2006 um 20:47

    In dem Zusammenhang möchte ich folgende Kommentare nochmal hervorheben:

    Zitat

    Es ist, wie so oft, eine Frage des persönlichen Geschmacks, der verwendeten Bassdrum, wie sie gestimmt ist, wie der gewünschte Sound ist, usw. .
    In meinen Ohren gibt es kein Patentrezept für das optimale Kick Mikrofon. Es wurde hier im Thread deshalb auch oft eine Verbindung zur Musikrichtung gemacht, z.B. für Jazz das XXX, für Metal das YYY.

    Zitat

    wenn die PA und der raum gut klingt und auch der kesselsound gut ist, kann man eigentlich mit allen momentan am markt befindlichen bassdrummikros einen vernünftigen sound hinbekommen.

    natürlich gibt es bei verschiedenen musikrichtungen unterschiedliche anforderungen an den sound. eine extrem höhenreiche heavy-metal bassdrum 'a la metallica passt einfach nicht zu jeder musik, obwohl das manche kollegen offenbar völlig kalt lässt

    Zitat

    Wer mit den genannten Mikros gar keinen vernünftigen Kick Sound hinbekommt, sollte sich überlegen ob er eventuell etwas mehr Erfahrung braucht.

    ... und wenn man noch `n Vocalmic in die BD schmeisst, weil die Nachwuchskapelle der Meinung ist, zwei verstimmte BD´s sind besser als ein Doppelpedal und es auch nicht für nötig halten, vorher irgendjemandem darüber Bescheid zu geben :evil: .

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    Dienstag, 13. Oktober 2026 – Freitag, 23. Oktober 2026
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  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

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