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Beiträge von oton

  • Soundcraft Si3

    • oton
    • 1. September 2008 um 22:18
    Zitat von "simonstpauli"


    Einen Angriff auf das M7CL mit einer wahnsinnigen Marktdurchdringung, einem Bedienkonzept welches man nicht lieben muß, aber jeder kennt und viele begreifen und einer zwangsweisen Ridertauglichkeit? "Das gibt es an jeder Ecke und man kann halt damit arbeiten, wenn man einen USB-Stick dabei hat"
    Wer hat die Eier, zu diesem Preis ein Pult auf den Markt zu bringen, welches deutlich besser ist als das M7 und ein Marketing-Budget nebst Hi-Class Endorsments aufzubringen, um das Ding dann auch noch wirklich nennenswert in den Markt zu kriegen? Soundcraft traue ich das schon zu, wenn es nicht zu spät ist...

    Soundcraft ist im Augenblick auf jeden Fall aggressiv dabei, sich in den Markt zu drücken. Deswegen sieht man sie auch immer öfter. A&H kommen da irgendwie nicht aus dem Tee, jedenfalls ist davon in Deutschland nichts zu merken.

    Ob es schon zu spät ist, werden wir sehen .... und nicht vergessen, auch Yamaha spielt ja noch mit ... :wink:

  • Soundcraft Si3

    • oton
    • 1. September 2008 um 13:13
    Zitat von "simonstpauli"


    Aber doch nicht mit diesem Pult?
    So ein schickes Kleinschiff sollte nicht verramscht werden, das ist schlecht für das Image.

    ich denke, wer etwas in der Liga PM5D kaufen will, der schaut sich auf jeden Fall bei VI4 & VI6 um. Also ist für mich ganz klar das Si3 eher ein Konkurrent zum M7CL, und ich denke, wenn Soundcraft da etwas reissen will dann müssen sie sich auch preislich dort annähern. Heisst ja nicht gleich das die Kiste genau so viel kosten muss.

  • Soundcraft Si3

    • oton
    • 1. September 2008 um 11:36
    Zitat von "simonstpauli"

    ... zu viele Einheiten im Markt (jedenfalls hier im Noden) ...

    Hier im Süden ist das nicht anders ... und da will Soundcraft denke ich auch hin .. :wink:

  • Soundcraft Si3

    • oton
    • 30. August 2008 um 11:16
    Zitat von "klauston"

    Naja, wenn man sich die Listenpreise von den Vi4 und Vi6 ansieht und weiß, was die wirklich gekauft werden, dann wird der noch interessant ( und nein, ich geb keine Preise bekannt )

    ich wollte es jetzt nicht so direkt schreiben ... :wink:

  • iLive Seminar

    • oton
    • 29. August 2008 um 22:04

    me to, man bekommt die Kiste ja sonst einfach nicht unter die Finger !!

  • Soundcraft Si3

    • oton
    • 29. August 2008 um 22:00

    Kinder ... ruhig bleiben ... :D

    Bis jetzt hat doch keiner die Kiste unter den Fingern gehabt. Und ich finde, ohne selber einige Male damit gearbeitet zu haben kann man ein Digitalpult kaum beurteilen. Und dann sind die Geschmäcker ja auch noch verschieden.

    Allerdings finde ich auch, das Soundcraft etwas spät dran ist mit einem Pult, das eher auf analoge Multicore setzt, das hat jahrelang für PM5D & M7 &Co gut funktioniert, aber so langsam gibt es ja auch interessante Lösungen im "Budget" Bereich, wie z.B. Roland M400.

    Da man allerdings auch aus der Broschüre wenig über Erweiterungen etc. herauslesen kann, müssen wir wohl alle abwarten.

    Das Soundcraft die genialen Bildschirme der VI Serie eingespart hat ist schade aber wohl dem Preis geschuldet, schließlich wird das Pult, wenn es eine Chance haben will, schnell in M7CL Preisregionen landen .. :wink:

  • Neue Wedges, aber welche?

    • oton
    • 29. August 2008 um 09:26

    brüll ... :D

  • Live Stereobild

    • oton
    • 29. August 2008 um 09:18
    Zitat von "Volker Holtmeyer"

    Ja, das nennt sich Virtuell Surround Panning. In der aktuellen Software ist schon die zweite Version davon drin. Habe ich heute erstmalig gehört - sehr beeindruckend!
    Dabei werden quasi zwei Mikrofone simuliert, wobei man die Richtcharakteristik und die Positionen virtuell vor der Schallquelle frei wählen kann.

    Wer Interesse hat kann demnächst in Mannheim vorbeikommen und sich das Ganze anhören, in unserem neuen Studio steht ein Vista 5. Kurze Mail langt.

    Jetzt müsste es das Ganze auch noch im VI6 geben, ich finde die Sache gerade für Live genial.

  • Mal wieder Systemvergleich: Dynacord vs Concert Audio

    • oton
    • 28. August 2008 um 10:04

    er kennt sich wahrscheinlich selbst am besten ... :D

  • LS9, wo bleibt die Praxis ???

    • oton
    • 15. August 2008 um 19:56
    Zitat von "guma"

    Muß ich mit irgendwelchen Problemen rechnen, wenn das Pult "untergeordnet" ist und kann jemand was aus dem eigenen "Yamaha-Pulte wordclock Erfahrungsschatz" berichten ?

    Solange die Clock stabil läuft ist es im Prinzip egal, wer der Clockmaster ist. In den meisten Studiosetzups läuft ja eigentlich immer das HD System als Master. Bei richtig grossen Setups würde ich auf Dauer (wie wiederum auch im Studio) auch auf eine sternförmige Verkabelung incl. externe Clock setzen, bei M7CL oder LS9 mit ein wenig Outboard ist das aber imho overdosed.

    Das einzige Problem hatte ich, als ich einen HD Recorder an einem 02R hatte, das Pult als Slave, und der HD Recorder hing über Time Clock an einer Zuspieler-VideoBandmaschine. Um der Maschine genau folgen zu können, hat der HD-Recorder immer leicht seine Samplefrequenz angepasst, und das hat das Pult gelinde gesagt gar nicht gemocht ... :D

    Es gibt allerdings Karten für die Yamahas, die können eine Sample Rate Conversion in realtime, so haben wir damals das Problem dann gelöst.

  • Digitaltische und FOH Racks

    • oton
    • 23. Juli 2008 um 23:36

    Noch im Rack:

    1x TC M5000 mit 2 Engines - Spezielle FX und meine eigenen Vocal & Drum FX - wird noch oft gebraucht, wird aber weniger.

    1x SPL Transient Designer - gibt es nur im Digidesign Venue, und auch nur wenn ich meinen eigene iLok dabei habe und 2000 Installations CD´s ... sonst unverzichtbar.

    1x Motu 896 HD Recordinginterface - wann gibt es eigentlich endlich ein Digitalpult, das sich per Firewire gleich als 48´er Interface anmeldet !!!

  • Wert Soundcraft 800B?

    • oton
    • 22. Juli 2008 um 18:22
    Zitat von "wora"


    es ist natürlich immer ein wagnis, gebrauchte pulte zu kaufen. zumal wenn es sich um so ne alte kiste handelt... seit wann wird es nicht mehr produziert? seit mitte der 80er?
    aber es WAR jedenfalls mal ein tolles pult!

    Das meinte ich, ich fand es auch mal ein schönes Pult, aber die, die man heutzutage noch sieht, sind doch immer schon seeeeeeeeehhhhhhhr abgerockt. Und das macht dann keinen Spaß mehr.

    Und fürs Studio kaufe ich mir lieber ein paar ordentliche Preamps, die nehmen längst nicht so viel Platz weg ...

    Und jetzt auch mal OT:

    Ich kann Woras Klangeindrücke sehr gut nachvollziehen. Ich habe eine Band, die ich sehr oft die letzten Jahre gemischt habe, meistens auf ihrem eigenen A&H ML4000. Das klang immer gut, und alle waren es zufrieden.

    Bei grösseren Geschichten, wo die Anlage gestellt wurde, waren es dann oft PM5D oder ein H3000, und was soll ich sagen, das klang einfach anders, und wie es Wora beschreibt auch wirklich "luftiger", das ML4000 Ergebnis hatte dagegen immer ein wenig "Schnupfen".

    Jetzt haben wir seit 2 Monaten ein VI6, und habe mal einen ausgiebigen AB Vergleich gemacht. Und auch da ist es nicht nur der Klang, sondern wirklich auch die Auflösung, die man wirklich hören kann.

    Und ob man das messen kann ist mir ehrlich gesagt vollkommen wurscht ...

  • Wert Soundcraft 800B?

    • oton
    • 22. Juli 2008 um 10:59
    Zitat von "guma"


    ....genau, alte analoge Pulte "zerbröselt" es nicht einfach, vor allem wenn sie wie das 800b modular sind, sondern sie werden zu ewigen Baustellen. Das wäre zwar auch nicht mein Fall aber es gibt durchaus renommierte Studios, die damit für einen geliebten Oldie leben. Wers also mag.... dafür finde ich eben den Preis o.k.

    Naja, wer einen "Klassiker" für sein Studio kaufen will, der kauft sich eine 4000 er SSL oder eine alte Neve ... aber kein 800B. Ich finde den Preis ja auch vollkommen ok, die Frage ist wo er herkommt. Wenn ich das Pult noch ein paar Jahre ohne Probleme einsetzen kann, vielleicht auch nur als Preamp, wie Mediennutte geschrieben hat, dann ist ja alles schön .... wenn ich auf jeder Aufnahme Rauschen, Britzeln und andere schöne Nebengeräusche habe, dann sollte ich es eher gleich lassen. Deswegen würde ich mir die Kiste genau ansehen, jedes Pult das gebraucht angeboten wird stammt ja prinzipiell aus einer Festinstallation .... :wink:

  • Wert Soundcraft 800B?

    • oton
    • 22. Juli 2008 um 00:15
    Zitat von "Carl Carlton"

    Hallo,
    ich möchte mir für unser Studio eine 24/8/2 Konsole kaufen und kann von einem PA Verleiher ein Soundcraft 800B bekommen, welches in einem sehr guten Zustand ist und einwandfrei funktioniert. Es war bis vor kurzem noch in einem Theater im Einsatz. Das Teil ist inkl. Case und 2 Netzteilen. Das Pult soll 900 Euro kosten, ist der Preis o.k.?

    Der Preis ist ok, nur würde ich mir, gerade für Studiozwecke, so ein altes Pult nicht mehr ans Bein binden. Das Risiko, das dir der Tisch die nächsten paar Jahre komplett zerbröselt ist doch relativ groß.

    Was für ein Studio betreibst du, das du ein solches Pult überhaupt sinnvoll einsetzen kannst.

  • Auslagern der Analog digital Diskussion aus dem FOH Lern Tre

    • oton
    • 14. Juli 2008 um 13:09
    Zitat von "Christopher Hafer"


    Sorry, und wenn ich der letzte Mensch bin der noch so denkt:
    Ein Laptop zur "Bedienhilfe" eines Digitalpultes ist nicht nur ein Eingeständnis an die technische Unausgereiftheit einer Bedienoberfläche, es ist einfach ein Unding.
    Grundsätzliche Dinge wie Ergonomie und Betriebssicherheit stehen einem solchen Konzept ELEMENTAR entgegen und hätte bei einem analogen Pult zu kompletter Ablehnung geführt (Beispiel? Eine H3000, deren Automation nur per PC ordentlich zu verwalten wäre hätte am Markt keine Chancen, ebensowenig wie ein Analogpult, dessen elementares Display bei direkter Sonneneinstrahlung nicht lesbar ist... klingelt es irgendwo?)

    In der Praxis heißt das außerdem, dass ich als Techniker gezwungen sein soll mein eigenes Gerät mitzuschleppen, samt Verschleiß und hohem Diebstahl/Transportrisiko - das mir NIEMAND zahlt, ebenso wenig wie die Anschaffungskosten und den Zeitaufwand für Einrichtung und Pflege - oder was verstehe ich hier falsch?
    Wer das OK findet und Chic, mit den restlichen Funktionen (die meistens auch NIEMAND braucht) aufzufahren kann das ja mitspielen, ich finde es NICHT OK - erst recht nicht Grundvoraussetzung oder "Pflicht".

    Wenn DU in deiner Arbeitssituation ohne Laptop auskommst, mag das passen. Ich sehe das allerdings so, das gewisse Dinge inzwischen von mir als Soundman verlangt werden, und ich auch gerade dafür gebucht werde:

    - ich kann schnell flexibel Pausenmusik/Trailer etc. einspielen, aus einem grossen Fundus den ich auf dem Rechner habe.

    - Ich kann relativ leicht einen Mitschnitt machen, inzwischen auch ohne Probleme als Mehrspur.

    - Ich habe eine Messystem drauf und kann die Anlage bei kleineren Geschichten selber einmessen, ausserdem schneller Fehler im System finden.

    - ich kann mein Pult, so denn digital, in Ruhe vorkonfigurieren und mir so wertvolle Cateringzeit rausschinden.

    Für mich ist das Laptop inzwischen eine ELEMENTARER Bestandteil meiner Arbeit, und ich könnte auch ehrlich gesagt ohne meinen Job nicht mehr gut machen. Und ich meine nicht ein altes geknechtetes Produktionslaptop mit Win98 drauf, sondern mein eigenes mit dem ich umgehen kann und bei dem ich sicher bin das es spielt.

    Zitat von "dark"


    Warum wehren sich so viele Tonleute gegen unterschiedliche Prinzipien?Im Lichtbereich ist es seit Jahren so das es 3-4 "Standards" gibt die völlig unterschiedlichen Bedienprinzipien folgen.Und ich habe das als Chance gesehen sein persönliches Lieblingsprinzip herauszusuchen.Also warum ist es so schlimm das sich A&H und Yamaha unterscheiden?In jeder Klasse setzen sich 2-3 Pulte durch und die sollte man können oder sind Tonis unflexibler und lernresistenter als Lichtleute?
    Warum freut man sich nicht einfach ein zusätzlich sehr flexibel gehaltenes Arbeitsinstrument für seine Aufgaben zu bekommen?Gab es denn damals die selbe Diskussion als digitale Effektgeräte eingeführt worden?
    Natürlich geht alles mit analog aber jetzt hat man eben eine gute Option für anspruchsvolle Aufgaben - man muss sich halt jetzt Gedanken zur Arbeitsweise und Vorbereitung machen.Die "Ich komme dahin und irgendwie wirds gehen" Einstellung wird jetzt schwierig

    Ich hatte es schon einmal geschrieben, Tonleute sind einfach um Längen konservativer als Lichtleute. Ich weiss nicht woran das liegt, aber es ist einfach so.

    Fall 1: Tonmann kommt auf eine Produktion, da steht ein Digitalpult das er nicht kennt - erstmal Ablehnung, grosses Gejammer, der Babysitter wird erst einmal zusammengeschissen, um dann als Belohnung die Show auf halb von hinten geknurrte Anweisungen hin selber mischen zu dürfen ... oder auf Anweisungen EQ´s & Auxe zu bedienen, während der Herrr & Meister die Fader schiebt.

    Fall2: Lichtmann kommt auf eine Produktion, da steht ein Lichtpult das er nicht kennt - er lässt sich die Grundfunktionen erklären, macht seine Patches zusammen mit dem Babysitter und fährt (meistens) die Show dann problemlos, wenn er etwas nicht versteht fragt er nach.

    Mehrfach selber so erlebt.

  • Auslagern der Analog digital Diskussion aus dem FOH Lern Tre

    • oton
    • 14. Juli 2008 um 00:37

    Wolfgang, ich gebe dir ja recht. Nur wird es , wie überall, Kompromisse geben, und das LS9 ist ein klassischer Kompromiss, bei seinen meisten Einsatzzwecken ist wahrscheinlich sehr schnelle & intuitive Bedienung nicht die oberste Priorität, sondern Kompaktheit & Features.

    Sind wir doch mal ehrlich, die Möglichkeiten sind für den Preis schon extrem ... dafür verzichte ich gerne auf ein wenig Bedienfreundlichkeit, wenn ich sonst voll in die Trickkiste greifen kann, was EQ, Kompressoren etc. greifen kann. Jedenfalls wenn es eine kleinere Baustelle ist.

    Ich arbeite im Augenblick meistens mit VI6, PM5D & Studer Vista 5 und weiss, das ich da eher auf der schönen Seite der Digitaltechnik gelandet bin .... und sehe so auch eher die problematischen Seiten an M7CL und LS9 & Konsorten .... aber sind wir doch mal ehrlich, gegen den kleinen abgerockten FOH Platz mit A&H/Soundkraft irgendetwas incl. ein paar halbgarer Kompressoren & EQ´s incl. madiger Verkabelung ist mir ein LS9 doch immer noch um Längen lieber !!!

    Trotzdem, da hast du Recht, sollte man sehen das die Entwicklung weitergeht, und vielleicht liest ja auch mal jemand von Yamaha/Roland/Soundcraft etc. hier mit.

  • Auslagern der Analog digital Diskussion aus dem FOH Lern Tre

    • oton
    • 13. Juli 2008 um 22:58

    Chris hafer: zum Thema tolle Digitalpulte im Funk:

    Zitat

    Ich verstehe nur nicht so ganz was dies mit dem ursprünglichem Thema zu tun hat.
    Die Toningenieure die mit diesen Pulten arbeiten (bei denen das Bedienkonzept KOMPROMISSLOS ausgelegt ist...) haben wohl wenig zu tun mit Einsteigern, die sich dagegen mit 01v/LS9 anfreunden müssen, deren Oberfläche vergleichsweise mehr an einen Game-Boy erinnert...

    Ich muss dir ehrlich sagen das das nicht so ist, 01V Und LS9 sind, was die Bedienung angeht schon sehr viel weiterentwickelt als viele alte "grosse" und "kompromisslose"Pulte.

    Als Beispiel nur mal zwei, einmal ein SSL Axiom, ein Pult bei dem versucht wurde, einem Digitalpult komplett mit einer analogen Oberfläche zu versehen, groß, mächtig, teuer ... und alle die daran arbeiten mischen fast komplett in Pro Tools und verwenden das Pult eigentlich nur als Faderbank, die Bedienung ist einfach zu nervig und das Pult zu unübersichtlich.

    Anderes Beispiel, Euphonix CS2000 in einem anderen Studio, das Pult klingt wunderbar, nur leider ist die Bedienung sagen wir mal "gewöhnungsbedürftig" ... d.H. du brauchst ein paar Monate, um auch nur annähernd damit klar zu kommen und schnell zu sein.

    Ach und alle Lawo Pulte vor MC2, das nackte Grauen ....


    Da sind die modernen Yamahas ein weiter Schritt nach vorne. Wo ich dir recht gebe ist das Yamaha beim LS9 einfach zu viele Bedienelemente abgespeckt hat, um die riesigen Möglichkeiten zu bedienen, es geht einfach alle langsamer als an z.B. einem M7CL. Hier ist es ganz klar Pflicht, sich besser vorzubereiten, da mal ja viele Bedienschritte per Computer schon im Vorfeld erledigen kann ... vielleicht ist hier auch ein wenig Umdenken/Lernen bei den Toningenieuren gefragt.
    Und ein Laptop als weiter Bedienhilfe Plicht.

  • Auslagern der Analog digital Diskussion aus dem FOH Lern Tre

    • oton
    • 13. Juli 2008 um 12:32
    Zitat von "DirkB"

    Nur ich würde ehrlich gesagt lieber zu einem ausgesonderten, aber überholten Rundfunkpult greifen als zu irgendwas mit einem "amtlichen" britischen oder amerikanischen Namen drauf.
    Selbst wenn es etwas schwerer und unhandlicher sein sollte: was der Hersteller in den Daten angibt, stimmt auch.

    Lustig nur, das im Funk mit die ersten waren die massiv auf Digitalpulte gesetzt hat, im SWR gibt es bis auf ein paar uralte Übertragungswagen mit alten Studer 10-Kanal Mischern keine Analogtische mehr ...

  • Wie sollte ein FOH zum Lernen aussehen ?

    • oton
    • 13. Juli 2008 um 00:15
    Zitat von "guma"

    Äh, ob mit oder ohne core ist mir eigentlich wurscht...allein der Läppe als Bedienoberfläche ist einfach nonsense, es sei denn es geht nur um Hausmeisterfunktionen aber sogar da gibts intelligentere Bedienkonzepte.

    Nee jetzt nicht sooo ... :wink: ... es gibt einfach Dinge, die kann man mit dem Laptop um Längen besser zeigen, auch in einem Fortgeschrittenen-Seminar.

    Ein Punkt, der mit richtiger Attack/Releasezeit den Treshold auf einer Kompressorkennlinie entlangsaust, hat schon manchem Teilnehmer meiner Seminare besser als ich es je hätte erklären können gezeigt, wie verschieden Einstellungen/Anwendungen funktionieren ... so etwas hätte ich auch zu gerne in einem Digitalpult, und nicht nur in Logic/Cubase.

    Deswegen ist mein Lieblings-Digitalpult auch ganz klar das Venue, auch wenn die offene Architektur auch manche Probleme in der Praxis bereitet. Und ich es nie für Schulungen zur Verfügung habe ... :D

  • Auslagern der Analog digital Diskussion aus dem FOH Lern Tre

    • oton
    • 12. Juli 2008 um 15:24
    Zitat von "LC2412"


    Kannst Du bei Deinen Digitalpulten per Übersicht sehen, wie es in etwa auf dem Monitor aussieht? Also, wer in etwa wie laut ist?

    ja, wie Klaus schon erwähnte gibt es bei fast allen Digitalpulten eine Funktion, über die alle Fader zu Reglern für den gewählten Aux/Gruppe werden, so das man mit einem Tastendruck eine genaue Übersicht bekommt, welche Signale z.B. wie laut auf einen Monitor laufen.

    Zitat von "LC2412"

    Oder wo noch eine Lücke im Frequenzbereich zwischen Bass und BD ist, weil der Keyboarder da noch irgendwie rein muss?

    Das gibt es jetzt bis jetzt leider nur im EAW UMX, ein Pult das leider noch nicht richtig in Europa angekommen ist, hier läuft praktisch ein Smaart im Pult mit, und du kannst den Frequenzgang direkt im EQ Fenster anzeigen lassen. Solche Ideen werden bestimmt auch Einzug in die Pulte anderer Hersteller finden.

    ZUM ANSEHEN:

    http://mixonline.com/video/mixtv/dave-rat-eaw/

    Aber Dave Rat hat es auch nicht mit Digitalpulten ... :wink:

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