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Beiträge von oton

  • Wer hat den Kauf einer d&b Q Serie bereut ?

    • oton
    • 12. Februar 2008 um 13:00
    Zitat von "Thomas Schäfer"


    Hallo erschtmah!
    Das ist doch mal ´ne Aussage - Diese Offenheit würde ich mir öfter wünschen - Agenten aller Hersteller outet Euch :!::!::!:
    MfG der Thomas

    der liebe subbass hat sich erst geoutet, nach dem ich zufällig seine Vertriebstätigkeit hier im Forum gefunden habe. Vorher war davon kein Wort zu hören.

    Ich habe versucht, für gogu eine Lösung zu finden, da es mir seltsam vorkam, das eine Anlage, die ich gut kenne und oft benutze, so schlecht sein soll. Und ich denke ich habe auch eine gefunden.

    Ich schreibe gerne hier im Forum, manchmal gehts mir auch auf den Wecker, aber ich versuche meistens konstruktiv zu bleiben. Wenn ich mir dann aber von Schwätzern wie Herrn Schäfer vorwerfen lassen muss, das ich für d&B Lobbyarbeit betreibe, dann bekomme ich echt das Kotzen !!!

    Und zu allem Überfluss dann noch die KV2 Nummer ... plumper geht es wirklich kaum noch, da gebe ich Klaus recht. Einen konstruktiven Thread mit vielen guten Beiträgen innerhalb zwei Seiten zersägt, Respekt die Herren.

    so, ich hol jetzt meine Kurzen aus dem Kindergarten und reg mich wieder ab, schönen Mittag.

  • Mixen:Frage des alters?

    • oton
    • 11. Februar 2008 um 22:27
    Zitat von "klauston"

    42 junge Jährchen :D

    39 ... ätsch ... :D

  • Wer hat den Kauf einer d&b Q Serie bereut ?

    • oton
    • 10. Februar 2008 um 21:08
    Zitat von "Thomas Schäfer"

    Hallo erschtmah!
    Wenn ich nicht wüßte das es sich hier um ein Unabhängiges und markenübergreifendes (oder sollte ich es freies nennen) Forum handelt in dem keine Hersteller zur fingierten Meinungsfindung beitragen ich würde auch zweifeln.
    MfG

    Was meinst du damit ???


    ach und übrigens subbass ...

    Zitat von "subbass"


    Zusammen,
    Bis es ein Deutscher Vertrieb gibt kann man auch einfach KV2 bekommen via M-Pro BeNeLux ( Import KV2 Belgien / Luxembourg )
    Gruss,
    Marcel
    m-pro

    Zitat von "subbass"

    Nun mochte ich hier nicht bashen es ist halt meine Meinung.

    Is klar näh ....

  • Wer hat den Kauf einer d&b Q Serie bereut ?

    • oton
    • 8. Februar 2008 um 12:47
    Zitat von "Boris Marlaux"


    ... Mir wurde gesagt das es das Beste überhaupt sei.Und bitte keine ironischen Comments.Am Montag geht eh :cry: die Schule wieder los

    und da willst du jetzt keinen ironischen Kommentar .... gefährlich ... :D .... keine Anlage ist "die Beste", wenn dir jemand so etwas erzählt wäre ich da schon sehr vorsichtig ... :wink:

  • Wer hat den Kauf einer d&b Q Serie bereut ?

    • oton
    • 7. Februar 2008 um 23:25
    Zitat von "Swagger-Jacky"


    Dafür erhält O-Ton von mir das Aktivisten-Abzeichen "Held der Arbeit"!

    Mensch Mensch da musste ich mich jetzt aber wirklich reinhängen ... :D ...also, ich habe mir den Mix jetzt angehört auf:

    - Kopfhörer
    - Stereoanlage
    - bei mir im Auto
    - Studiomonitore KRK V6, Genelec 1032 & KS ADM 1
    - JBL VRX mit 2x VRX932 + 3x VRX918 pro Seite
    - d&B Q mit 1x Q7 + 2x QSub pro Seite
    - d&B Q mit 3x Q1 + 2x QSub + 1x B2 pro Seite

    voll der Stress ... nein, die Studiomonitore habe ich selber oder stehen in einem Studio in dem ich oft arbeite, die VRX steht quasi neben dem Studio in einem Club, die grosse Q steht bei einer Probebühne einer meiner Bands, dazu habe ich dann einfach noch 2xQ7 dazu gestellt und die Q1 und B2 ausgemacht.
    Um es kurz zu machen ... der Mix funktioniert auf keiner der Anlagen & Abhören, ich hatte ja schon einiges dazu geschrieben nachdem ich ihn das erste Mal gehört habe. Wie das auf euerer alten Anlage funktioniert haben soll, weiss ich nicht, war ja aber anscheinend auch nur manchmal schön.

    Ok, gehen wir mal kurz den Mix an:

    - BD & Bass sind einfach schlechte Sounds bzw. Samples. die BD setzt sich kaum durch, und verschwimmt schnell, der Bass knurrt nicht und hat so viel zuwenig Mitten. Toms & Hi-Hat sehr synthetisch, die Hat hat zwar viel Höhen, klingt aber trotzdem sehr mäßig. Über eine Stereoanlage und Studiomonitore klingt das bei normalen Abhörlautstärken nur etwas verschwommen, laut über eine PA in einem halligen Raum wird es dann wirklich Matsch. Diese zwei Signale würde ich auf jeden Fall auf Einzelausgänge legen, um sie an verschiedene Locations anpassen zu können.

    - Keyboardssound sind auch etwas "Plastik", passt aber zum gewählten NDW Song. Im Mix etwas zu laut, ein wenig EQ und ein paar FX würden hier auch helfen.

    - Gitarre ist imho viel zu verzerrt und klinisch, das klingt im Studio vielleicht schön fett, matscht aber alles zu und hat keine Definition. Weniger Verzerrung und ein anderer Amp/Preamp/Softwaresimulation würden Abhilfe schaffen.

    - Wenn das alles gut ist, hört man auch den Gesang wieder besser. Der könnte aber auch besser klingen, ist sehr "eng", ich weiss aber nicht woher das kommt, vielleicht kannst du da noch ein paar Details erzählen.

    soooo, das war es zum Sound. Lösungsvorschläge habe ich erwähnt. Das wird denke ich eine Menge bringen, aber das ist natürlich nicht alles. Auch perfekt gemixt werdet ihr vielleicht 80 Prozent rausholen, mehr aber auch nicht.

    Ich kann z.B. BillyBo nur zustimmern, ein Livemix ist einfach etwas total anderes als ein Studiomix. Live sind ständige Eingriffe nötig, und vor allem eine Abstimmung durch den MIX SELBST an den Raum/Location. Das werdet ihr auf jeden Fall machen müssen, dann sind wir schon bei 90 Prozent.
    Die letzten 10 Prozent wird euch nur ein Tontechniker rausholen, der euch und das Material gut kennt. Ich kann auch nur dafür plädieren, hier schnell Abhilfe zu schaffen, dann werdet ihr auch automatisch bessere Gagen verlangen können.

    Warum sage ich jetzt gar nichts mehr zur Anlage? Weil die Anlage hier schlicht und ergreifend wohl kaum eine Rolle spielt. Auch auf einer guten Anlage wie einer Q muss ich einen vernünftigen Mix hinlegen, für gute Ausgangssignale sorgen etc. Solange das nicht gegeben ist, und nicht das Know How da ist (kann man auch lernen), ist es VOLLKOMMEN EGAL, was da an Holz steht.

    Sound ist oft Geschmackssache, Gogu, und ihr habt euch die Q aus Soundgründen zugelegt, eine Entscheidung die ich nachvollziehen kann. Ich würde euch empfehlen, jetzt am Ball zu bleiben und zu versuchen, etwas Grundlegendes zu ändern, um auch wirklich alles aus der Anlage rauszuholen.

    Noch etwas OT: ich coache viele junge Bands, und JEDER Band empfehle ich, sich so schnell wie möglich einen festen Tonmann zu suchen. Das kann auch ein hoffnungsvoller Jungspundveranstaltungstechnikerlehrling sein, nur zur Band muss er passen und den Willen genau so wie eine Band sich durch schlechte Clubs & Miese Locations zu fighten, um das Menschenmögliche rauszuholen, dann kommt auch der Erfolg, für den Tonmann wie die Band.

    und jetzt trink ich erst mal nen Rotwein, bin mal gespannt was an Kommentaren kommt ... ;-))

    P.S. Gogu, wenn ihr Hilfe braucht, ich bin nicht oft in Frankfurt, aber eine Hilfs PM oder auch mal ein kurzer Konzertbesuch wenn in der Nähe ist immer drin, ich finde euch eigentlich ganz witzig .. :D

  • Digitalpult: wieviel "HEADROOM"?

    • oton
    • 7. Februar 2008 um 01:28

    my two cents ...

    ich fahre ein Digitalpult genauso wie ein Analogpult .... nicht zu heiss und nicht zu wenig, so wie mir es die Meteranzeigen die mir der Hersteller ja vorgegeben hat anzeigen. Hat bis jetzt immer zu guten Ergebnissen geführt. Alle esoterischen Betrachtungen lasse ich bei Seite, ich denke das Hersteller wie Yamaha, Soundcraft & Co. sich genauso wie bei ihren Analogpulten auch bei den digitalen Pendants ihre Gedanken gemacht haben.

    Wora, ich verstehe die Intention deines Threads, nur wird der hier von den üblichen Laberbacken wieder ins Absurde geführt. Und Theoriediekussionen kann ich echt langsam nicht mehr ab, irgend wann wird es langweilig.

    Ich weiss genau, wie digitale Verzerrungen klingen, und habe sie bei normaler Gainstruktur noch an keinem modernen Digitalpult gehört. Hier ist imho genug Headroom intern vorhanden, um auch heftige Peaks in den Eingängen zu verkraften.

    @radartüte: das muss ich dann doch mal loswerden, mangelnde Dynamik bei Digitalpulten? Was willst du, vor einem "The Dome" Publikum Beethovens Neunte von Pianissimo bis FF übertragen ????? WAs fehlt dir, wo stösst du an welche Grenzen?? Um es mit Klauston zu sagen, leg doch mal die Fakten/Erfahrungen auf den Tisch !!!! Wo genau war dein Problem, das du nicht genug Dynamikumfang hattest ??? Und bitte detailliert beschrieben, damit wie das alle nachvollziehen können.

  • Wer hat den Kauf einer d&b Q Serie bereut ?

    • oton
    • 5. Februar 2008 um 22:36
    Zitat von "gogu"


    Die Annahme unserer Arbeitsweise war, daß eine CD auch überall "klingt". Dabei hat man auch nur im Summen EQ Eingriffsmöglickeiten.

    Da irrst du dich gewaltig .... ich stehe oft auch bei grösseren Disco/Party-Veranstaltungen am Pult, und du glaubst nicht was man bei vielen Titeln schrauben muss (egal ob Oldie oder aktuell), um sie laut sauber über eine laute PA zu bekommen. Und oft ist auch hier das Ergebnis nicht 100% befriedigend.

    Zitat von "gogu"

    Das Problem ist hierbei, daß man bspw. nicht ohne weiteres auf die Volume einer Snaredrum zugreifen kann. Das ist schon eine etwas tiefgreifendere Geschichte die man im derzeitigen Setup ( Keyboard gibt alles über Summe aus) nicht mal eben schnell verändern kann. Das Key hat aber 2 Sub Outs, die die zugeordneten Signale ohne Effekt ausgeben. Da müßte einiges umgestrickt werden...

    Einen Tod müsst ihr sterben ... mir ist klar, das es mit eurem Setup aufwendig ist, immer wieder neue Sounds/Lautstärken etc. abzufahren, und die Programmierung viel Zeit kostet. Aber nur so habt ihr eine Chance, euch von den 2000000000 anderen Alleinunterhaltern/Coverbands etc. abzusetzen. Ich habe da schon viel viel Schlimmes gehört, manchmal aber auch überraschend Gutes. Und das sticht dann immer besonders heraus.

  • Mikrofonhalterung für Flügelmikrofone

    • oton
    • 5. Februar 2008 um 21:52

    Ich benutze für meine Schoepse (CCM) immer diesen Miniaturständer http://www.schoeps.de/D-2004/table-stands-ccm.html#tc , einfach in den Flügel gestellt, funktioniert hervorragend.

  • Wer hat den Kauf einer d&b Q Serie bereut ?

    • oton
    • 5. Februar 2008 um 21:38

    Hallo Gogu,
    ich habe euren Mix per Mail erhalten. Bis jetzt nur ein paar mal unter dem Kopfhörer gehört. was soll ich sagen ... da könnte man noch viel verbessern, die Syntiesounds/Drumsounds und auch der Gitarren/Basssound sind ziemlich synthetisch und alles etwas matschig ... da hätte ich live schon etwas zu schrauben. Das fällt über eine Anlage in einem nicht idealen Raum auch viel mehr ins Gewicht als im Proberaum über Studiomonitore.

    Allerdings ist der Mix jetzt nicht wirklich "dumpf" oder schlecht. Der etwas synthetische Sound passt ja auch ganz gut zu NDW Cover (weiss nicht was ihr sonst noch so spielt). Ich werde mir die Woche den Spaß machen und kurz mal bei SWR im Lager euer Setup aufbauen und mir den Mix drüber anhören, ich denke Donnerstag komme ich dazu, dann machen wir den Versuch am lebenden Objekt.

    Was ich jetzt glaube ich schon sagen kann:

    - Ohne FOH Mischer wird auf jeden Fall das Ergebnis nicht optimal sein, in dem Beispielsong hätte ich genug Stellen, wo ich etwas nachregeln würde, sound- wie volumenmäßig. Das es auch ohne "geht" kann ich mir vorstellen, aber halt mit Abstrichen.

    - Ich glaube nicht, das ihr mit reinem Summen-EQ ans Ziel kommt, egal mit welcher Anlage, hier werden bei jedem Konzert tiefere Eingriffe in die Kanäle nötig sein. Einfach weil jeder Raum anders auf Pegel & Frequenzen reagiert. Und bevor ich wild Höhen in die Summe kurbel mach ich lieber die HI-Hat & Overheads lauter ... wenn es mulmt den Bass & Bassdrum schlanker ... etc. pp.

    Wie gesagt, ich werde das Ganze mal auf original Q testen, und dann melde ich mich wieder.

  • Beratung zu Analogmischpult ...

    • oton
    • 5. Februar 2008 um 13:16

    schonmal da gemeldet:

    http://www.crestaudio.com/service/

    ansonsten mag ich das 8000er zwar wirklich, allerdings waren alle Exemplare, die ich in den Letzten Jahren unter den Fingern hatte mehr als abgerockt, die Pulte sind einfach schon sehr alt. Ich würde auf jeden Fall das Crest bevorzugen, wenn der Zustand gut ist.

  • Wer hat den Kauf einer d&b Q Serie bereut ?

    • oton
    • 3. Februar 2008 um 22:00

    Spielt ihr auch mal in Richtung Mannheim/Karlsruhe? Wenn ja meldet euch, dann komme ich gerne mal vorbei, kenne die Q gut und kann vielleicht helfen. Hast du einen eurer vorbereiteten Mixe als MP3, den man sich irgendwo ziehen kann? Vielleicht auch fertig mit Gesang zum Vergleich? Ansonsten vielleicht als Mail an marcus.thiel@oTonmusic.de

  • HK Audio mal ehrlich!

    • oton
    • 2. Februar 2008 um 10:47
    Zitat von "ikli"


    -Der Ruf wird nicht durch billigschrott wie bei HK oder JBL leiden.
    -Und man ist nicht überall wie bei Dynacord oder HK vertreten, ein bißchen exklusiver halt!

    Die Frage ist nur, wer verdient mehr Geld, JBL & HK oder Fohhn .... es werden nicht alle Dinge des Lebens nur in hehrer Audioqualität gemessen ... :D

  • Bedienungsanleitung für PCM 70 gesucht

    • oton
    • 2. Februar 2008 um 10:42
    Zitat von "Daniel Schiffner"

    Hallo zusammen,
    habe eine englische Bedienungsanleitung bei der ich teilweise nicht weiterkomme.
    Hat mir jemand eine deutsche Version als PDF oder im ähnlichen Format?

    Ruf doch in Heilbronn an bei http://www.audiopro.de , da bekommst du auf jeden Fall eine gedruckte deutsche Version, oder alternativ ein PDF.

  • Wer hat den Kauf einer d&b Q Serie bereut ?

    • oton
    • 30. Januar 2008 um 13:09

    jeder braucht halt ein Hobby ...

  • Yamaha M7CL 48 vs. Soundcraft MH3 40

    • oton
    • 23. Januar 2008 um 23:41
    Zitat von "oTon"

    ... als wenn ein Vorhang vor den Boxen weggezogen worden wäre ....

    jajajajajaja habs ja schon verbessert Herr Doktor ... :D

  • Positiver Ton im Forum

    • oton
    • 23. Januar 2008 um 19:07
    Zitat von "ukw"


    Da fehlt mir heute etwas :(

    was .... das Gestammel von tthorsten ... :wink:

  • Yamaha M7CL 48 vs. Soundcraft MH3 40

    • oton
    • 23. Januar 2008 um 19:01

    ... als wenn ein Vorhand vor den Boxen weggezogen worden wäre ....

  • I don't need that, 2.0

    • oton
    • 23. Januar 2008 um 15:08
    Zitat von "Jack"

    I don't need: MEINE NEUEN NAHBARN mit Migrationshintergrund und über mir,
    die mit ihrem hyperaktiven Kind, das nie raus geht, die Wohnung der älteren Dame gezogen sind......Wie kann man so laut wohnen??!! :twisted: :twisted: :twisted:

    wenn du mal selber mal Kinder hast, wirst du es verstehen ... :D

  • Linkin Park Hannover

    • oton
    • 23. Januar 2008 um 00:45
    Zitat von "Arndt Stiebritz-Ulrich"


    "Meine Cousine hat ein paar Konzerte gesehen. Sie ist jung und hat keine Ahnung von Technik. Sie hat noch nie über Sound oder sowas Aussagen getroffen. Nur mal so am Rande was die eigentliche Zielgruppe dieser Konzertreihe von sich gibt."
    Diese Randnotiz ist die eigentliche Kernaussage. Weil das liebe Publikum ist ja der eigentliche Auftraggeber und Zahlemann.

    siehe meine oben geposteten Links oder wirf Google an, die überwiegenden Kritiken zu dieser Tour sind äusserst positiv

    Zitat von "Arndt Stiebritz-Ulrich"

    Vielleicht können mir die Praktiker folgendes Phänomen erklären:
    (Selbst mache ich aus Leidenschaft nur sehr wenige beschallungen für ein Open Air Theater eines Freundes ~ 200 pax aber) besuche ca. 10 bis 20 Musikveranstaltungen im Jahr und stelle folgenden Trend fest: Generell wirkt der sound immer komprimierter in Dynamik und Frequenzgang (Digitaltechnik machts möglich). Das geht soweit, daß man eine snare nicht mehr vom Tom unterscheiden kann, daß Hi Hat und Becken nicht mehr wiedergegeben werden etc. Gesang ist nur teilweise verständlich, Sprachverständlichkeit ist meist gar nicht mehr gegeben.
    Während die Künstler sich auf der Bühne oftmals mit einem analogen Pult einen facettenreichen glasklaren Sound abmischen lassen.

    Die Klangerwartungen haben sich wirklich sehr verändert, die Leute wollen den gleichen CD-Sound live auch hören, also auch ziemlich komprimiert etc.
    Was das übrigens mit digital vs. analog zu tun hat ist mir schleierhaft, meistens steht heutzutage eh ein Digitalpult am Monitorplatz ....

    Zitat von "Arndt Stiebritz-Ulrich"

    1. Hat sich der Hörgeschmack geändert. Wollen die Leute tatsächlich "bemulmt" werden.? Wenn JA, Ignoriere Frage 2 bis 4.

    du sagst "mulm", ich würde behaupten 99% der Konzertbesucher sagen wohl "fett".

    Zitat von "Arndt Stiebritz-Ulrich"

    2. Was ist die Ausrichtung der "amtlichen" technik, resp. wie ist die Wertigkeit zwischen den Merkmalen Größe, Rastermaß, Gewicht, schwarzer Farbe, Lautstärke, Wiedergabetreue?


    Da heutzutage das Geld nicht mehr mit CD´s sondern mit Tourneen verdient wird, ist die technische Aussstattung bei grösseren Geschichten doch meistens mehr als gut, da regiert nicht nur der Truckspace. Schau dir doch den Bericht von Linkin Park an, sieht nicht nach Spartour aus ...


    Zitat von "Arndt Stiebritz-Ulrich"

    3. Ist es "In" die durch die Digitaltechnik möglichen Effekte auszureizen nur weil sie da sind

    An einem guten Analog FOH habe ich ebenfalls genug Kompressoren & Outboard um alles zu "zerquetschen" wenn ich will ....


    Zitat von "Arndt Stiebritz-Ulrich"

    4. Liegen meine Soundvorstellungen komplett daneben? Für mich ist eine Anlage dann optimal eingestellt, wenn eine gute DMM Klassik LP (nötigenfalls eine CD) über die PA gespielt an Dynamik und Klang eines Sinfonieorchesters nahe herankommt, respektive Madrigalgesänge unter die Haut gehen.
    Wenn das gegeben ist, läuft erfahrungsgemäß auch jede andere Musik problemlos.

    Ja, ich würde sagen du liegst wirklich komplett daneben. Wenn ich "DMM Klassik LP" und "Madrigalgesänge" lese glaube ich nicht das deine Klangvorstellungen dazu geeignet sind, eine moderne Pop/Rock PA & Mix zu beurteilen. Du wirst vielleicht die Soundpuristen und etwas älteren Herrschaften mit den festzementierten Vorstellungen hier im Forum ansprechen, aber bestimmt kein normales Konzertpublikum.

    Ich mische ja nicht für mich und 3 Kollegen hinterm Mischpult, sondern für die Zuschauer, denen muss es gefallen. Und wenn ich meinen Job ernst nehme dann mische ich das auch nicht mit zusammengebissenen Zähnen, sondern adaptiere das, höre mir neue Musik an und neue Sounds, passe mich immer wieder neu an. Dann mische ich nämlich auch mit Spaß, und das kann man dann auch hören ... :wink:

    nichts für ungut, Marcus

  • Linkin Park Hannover

    • oton
    • 22. Januar 2008 um 14:49
    Zitat von "MIKE"


    Ich frage mich nun haben die Jungs schon die 15905 erfüllt ?
    Wenn ja erklärt das auch den Matschigen Mix.

    Kannst du mir erklären, wieso bei einer Lautstärkenbeschränkung auf 100 dB der Mix matschig sein muß?


    Zitat von "MIKE"

    Und glaubt mir 105 wahren das nicht !

    Hattest du ein Meßgerät dabei? Auch Lautstärke wird stark subjektiv empfunden.


    Zitat von "mikee mike"

    Die Frage ist doch, wie schauts in Amerika aus mit den Regelungen in die Richtung ? Laufen wir Gefahr, dass bald die US-amerikanischen Topacts einfach keine Gigs mehr spielen, weil diese untern den genannten Bedingungen für sie schlicht unmöglich erscheinen ?

    Als ob das der FOH Mann entscheiden würde ... :D ... Deutschland ist einer der wichtigsten Musikmärkte, Sie werden immer kommen, auch wenn es 85 dB sind ....

    Prinzipiell mische ich persönlich auch gerne eher auf 105 als auf 100dB. Aber auch eine Beschränkung auf 100dB ist nicht wirklich "leise", damit kann ich leben. Sollte also ein Soundman wie der von Linkin Park auch können ... und eine PA klingt leiser auch nicht schlechter ... :wink:

    Übrigens, wie immer sind solche Aussagen über Sound bei Konzerten wie immer sehr sehr mit Vorsicht zu geniessen, im Netzt gibt es noch 100000 andere Meinungen ....

    http://www.eventim.de/cgi-bin/info.html?fun=repkue&doc=report/rep_sta_kue&id=EVE_NO_SESSION&kuid=372

    http://www.linkin-park.de/forum/viewforum.php?f=19


    P.S. mich hat an Amerika am meisten genervt, das zwar alle schlecht bezahlt sind und auch laut darüber jammern, aber dafür bei jeder grösseren Produktion 3 konkurierende Gewerkschaftsaufpasser dabei sind die aufpassen, das in den Pausen bestimmt niemand arbeitet und mindestens 5 unterschiedliche Milchsüßer für den Kaffee in der Kantine vorhanden sind ....

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