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Beiträge von oton

  • Ducker

    • oton
    • 10. Oktober 2006 um 20:53
    Zitat von "R880"

    ICH mache dies gerne bei sehr harter und schneller Musik.
    Hier fällt es MIR definitiv leichter einen druckvollen Bassbereich zu mischen, indem ich bei jedem Kickdrumschlag den Bass einige dB absenke.

    Mag ja sein das es dein persönlicher Trick ist, aber ich habe noch in keinem Studio dieser Welt davon gehört ...

    Habe das Ganze mal gerade in Logic simuliert, bei einem Metal Track. Wie du damit mehr Druck in einen Track bekommst ist mir schleierhaft. Denn Druck ensteht normalerweise durch die Kombination aus BD & Bass, mir schwankt bei deiner Idee der Bassbereich zu sehr.
    Ich versteh die Idee die du verfolgst, aber (bei mir, Geschmackssache) funktioniert das nicht. Die Sache mit der Kompression dagegen ist eine Standartsache.

  • A&H iLive und Soundcraft Vi6

    • oton
    • 10. Oktober 2006 um 20:41

    Gegen XP hat ja keiner was ... seltsam sind nur die gegensätzlichen Aussagen vosn DSH Audio und Jörg ter Veer , wobei ich letzteren kenne und der erzählt eigentlich keinen Quark.

    Die Frage ist ja auch, wie man bei einer offiziellen grösseren Veranstaltung sich ein Vorserien/Testpult hinstellt, wenn anscheinend noch einiges im Argen liegt. So etwas nennt man wohl fahrlässigen Leichtsinn ....

  • Ducker

    • oton
    • 10. Oktober 2006 um 18:31
    Zitat von "Telly"

    Das ist ein alter Studiotrick. Das soll angeblich den Mix im Bassbereich tranparenter und trotzdem druckvoller machen. Man erreicht dadurch auch ein paar dB weniger Dynamik, was ja in modernen Mixes sehr erwünscht ist.

    Also das ein Ducker ein Gate ist weiss ich auch ... und das einen "alten Studiotrick" mit einem Ducker auf dem Bass NICHT gibt auch ... :D ... was der Herr Threaderöffner wahrscheinlich meint ist die (gängige) Studiopraxis, beim Mix über einen Aux Bass & BD extra auf einen Kompressor zugeben, stark zu komprimieren und das Signal wieder zuzumischen, um mehr Druck im Bassbereich zu erhalten und die Transienten etwas anzugleichen. Kann man durchaus auch Live machen, ich mache das z.B. oft mit Mehrbandkompression mit Drums & Bass, wenn die Rythmustruppe mal wieder zu dynamisch spielt ... :lol:

  • A&H iLive und Soundcraft Vi6

    • oton
    • 10. Oktober 2006 um 18:23
    Zitat von "djvomght"


    Dann werde doch bitte mal konkret (das Thema interessiert mich "zufälligerweise" nämlich brennend): Welche serienmässig hergestellte Digitalkonsole im halbwegs professionellen Bereich ist dir bekannt, welche die von dir angedeuteten Probleme verursacht?

    na zum bsp anscheinend das Vi6 ... :D

  • Q-Serie: Q-1 Grounstack?

    • oton
    • 10. Oktober 2006 um 12:43
    Zitat von "Criz"

    Geplant ist also ein Groundstack pro Seite mit 2x Q1 auf 3x QSub.
    Durch die 75° der Q1 spare ich mir das Frontfill, aber reichen pro Seite 30° vertikaler Abstrahlwinkel aus??
    Oder würdet ihr eher pro Seite zwei Q7 hochkant gestackt benutzen?

    Ich würde 3x Q1 pro Seite vorsehen, dann passt das (eigene Erfahrung mit ähnlich grosser Location.)

  • Ducker

    • oton
    • 10. Oktober 2006 um 12:38

    was willst du mit dem Ducker den bezwecken ?

  • A&H iLive und Soundcraft Vi6

    • oton
    • 9. Oktober 2006 um 00:45
    Zitat von "DSH-Audio"

    Hab den Monitor-Mix gemacht damit, ist ein absolutes TOP-Pult.
    Leider immer noch in der Betatestphase mit sehr vielen Bugs incl Totalabsturz. Das Betriebssystem basiert auf Windows ME, und einige Dynamics und die grfischen EQ's fehlen auch noch in den Outputs.

    [/quote]

    also irgenwie passen die Aussagen noch nicht zusammen ... und Windows ME KANN NICHT SEIN ... hoffe ich doch sehr ... :D

  • Studio Monitor Entscheidung

    • oton
    • 6. Oktober 2006 um 21:20
    Zitat von "Rockland"

    Mal blöd gefragt, kann man die NS10M nicht mehr empfehlen ??
    Ich meine, die Dinger gehen doch richtig ordentlich !!

    Die gehen was ... ich habe jahrelang auf den Dingern mischen müssen, und richtig spassig war dieses mischen nicht, wenn es immer leicht schreien muss und keine Bäasse haben darf, damit es draussen richtig klingt ... abgeklebte Hochtöner etc. ... buahhh

  • Tony andrews artikel in der Lighting and Sound International

    • oton
    • 3. Oktober 2006 um 01:37
    Zitat von "thieloliver"


    Da lob ich mir die Linearrays, die in den meisten Fällen von geschultem Personal aufgehängt werden müssen.
    Entsprechend ist auch meist das Ergebnis.

    Wobei man sagen muss, das das F1 Flugsystem auch sehr durchdacht und einfach aussieht. Und wahrscheinlich auch meistens von Leuten gehängt werden die wissen was sie tun.

    Ich würde sehr gerne mal eine Resolution 4/5 hören & darauf mischen, trifft man in Deutschland leider nur selten an. Vielleicht kann mal jemand ein paar Tips geben wo man das Holz mal live hören kann.

  • Tony andrews artikel in der Lighting and Sound International

    • oton
    • 1. Oktober 2006 um 00:48
    Zitat von "RaumKlang"

    Von vielen Seiten höre ich trotzdem immer wieder, dass durchaus einigen eher "Unwissenden" (Nicht-Technikern) auffällt, dass die "früher" verwendeten großen Clustersysteme durchweg besseren Sound geliefert haben als die heute verwendeten LAs.

    Ich kenne mindestens genau so viele "Nicht Techniker" die den Sound heutzutage besser finden, imho auch meine Meinung, obwohl das nicht nur allein an den Anlagen liegt somdern an vielen Faktoren.


    Zitat von "RaumKlang"

    Während konventionelle Systeme in einer gewissen Größenordnung noch halbwegs simpel zu clustern sind, steht und fällt ein LA mit dem Systemtechniker, der das System plant und betreut.
    Oder andersherum: Konventionelle Systeme halte ich für toleranter gegenüber Fehlern beim Hängen (zumindest in gewissen Grenzen).

    Ich weiss ja nicht, woher diese Meinung heutzutage noch kommt. Ein modernes Linearray das mit ein paar Messungen und einem Programm berechnet werden kann ist einfach und schnell gehängt, und nun wirklich nicht schwer einzurichten. das kann ein jeder bessere eingewiesene Tonmann der ein wenig Ahnung hat.

    Ein grösseres konventionelles System zu clustern ist bei weiterem schwerer, und erfordert eine Menge Erfahrung. Wenn ich mich da an die epischen Diskussionen über 3 Tops hoch / 4 Bässe weit 16 im Quadrat beim d&B C4 fliegen erinnere ....

  • Tony andrews artikel in der Lighting and Sound International

    • oton
    • 29. September 2006 um 13:16
    Zitat von "mediennutte"

    Hi,
    ich wollte nach dem lesen des artikels einfach mal die diskusion hier lostreten, es ist doch einiges sehr extrem, aber ich glaube der gute man sagt da auch das ein oder andere wahre wort, oder wie seht ihr das?
    http://funktion-one.com/images/Tony%20…perspective.pdf

    Ganz ehrlich, ich weiss nicht wieso du zum 10000000 Mal die Diskussion pro/contra Line Array lostreten willst. Ausserdem ist es immer schwer über "Glaubensfragen" mit "Gläubigen" zu diskutieren ...

    Die meisten höherwertigen PA Anlagen heutzutage sind alle "gut", die limitierenden Faktoren liegen woanders. Die eine hat vielleicht ein wenig mehr Druck, die andere mehr Auflösung, die andere eine bessere Diektivity ... aber ganz ehrlich, gute Band und gescheit gemischt und kommt immer was ordentliches raus, dem geneigten Konzerthörer sind die kleinen Unterschiede wohl auch schnuppe.

    Mir gefallen Line Arrays sehr gut (vor allem wegen der gleichmäßigeren Lautstärkenverteilung, das merkt nämlich auch das Publikum ... ), Eine gut eingestellte konventionelle Anlage stellt mich aber auch genauso zufrieden. Es geht mir nur darum das es KLINGT, was da hängt ist mir im Grunde egal. Aber ich bin ja auch nur ein Mischer und kein PA Verleiher ... :D

  • neue Digital Pulte

    • oton
    • 28. September 2006 um 15:49
    Zitat von "AFi"

    Wer mit der Zeit geht, wird auch weiterhin seine Brötchen verdienen, die Anderen landen wohl dann unter der Brücke und können in dem Case ihrer letzten Analog-Konsole schlafen und von den "guten, alten Zeiten" träumen... :D

    In dem Casedeckel einer PM 4000 konnte man wenigstens noch gut schlafen ... die Zeiten sind wohl auch endgültig vorbei ... :D

  • Labeklappe vom Anhänger sehr rutschig!!!

    • oton
    • 28. September 2006 um 11:57
    Zitat von "Stephan Graeske"

    Einziger Nachteil: Regen und Turnschuhe sind auf Riffelblech super rutschig. Aber wer trägt schon Turnschuhe beim Ausladen?

    ca. 95 % aller Hands ... ?? :D:D:D

  • tipps für kolumbien ?

    • oton
    • 25. September 2006 um 11:08
    Zitat von "oops"

    ich muss/darf da hin. hat jemand einschlägige erfahrungen gemacht bezüglich technikstandart & co. ?

    Ich war vor 2 Jahren mit einer kleinen Produktion in Mexico, hier ein paar generelle Tips in Bezug auf Südamerika:

    - nimm eine PA Company die auch ausländische Produktionen (USA) betreut, davon gibt es bestimmt in Kolumbien genauso viele/wenige wie in Mexico, das hat ein paar entscheidende Vorteile:

    - das Material ist einigermassen unseren Standarts angepasst, in meinem Fall war das Yamaha Pult / Meyer Gear, alles etwas "schmuddeliger" als bei uns aber hat alles gespielt.

    - die Leute in solchen Firmen sind an amerikanische/europäische Arbeitsweise & Mentalität gewöhnt, was dir viel Stress ersparen kann, da nur so gewährleistet ist das die Crew das Wort "JETZT" auch richtig versteht ... :D

    - ruhig bleiben wenn etwas klemmt, Hektik lassen die Jungs selten an sich heran, dafür können sie hervorragend improvisieren. Mann kann das ruhige Arbeiten durchaus geniessen, wenn man sich dran gewöhnt hat.

    - versuche ein paar Brocken spanisch zu lernen, das hilft ungemein, auch im Alltag.

    - im Umgang mit Behörden/Reiseleitung etc. tritt auch oft viel Chaos auf, aber meistens funktiniert es doch irgendwie, damit muss man einfach leben.

    - versuch nicht nur zu arbeiten sondern auch etwas von Land & Leuten mitzubekommen, Südamerika ist äusserst fazinierend, ich habe an die Produktion noch einen kleinen Urlaub angehängt, wenn man schon mal da ist. Und iss auf jeden Fall das einheimische Essen, es schmeckt viel zu gut um sich von Angst wg. Durchfall davon abhalten zu lassen ...

  • Digital-Klang ? Analog-Klang

    • oton
    • 20. September 2006 um 21:54
    Zitat von "willaudio"

    Ob Analog oder Digital, teuer oder billig, schlussendlich ist doch der Mischer immer noch der Hauptpunkt in der ganzen Geschichte !!!

    Nee die Band ... aber das ist eine andere Geschichte ....

    Die Aussagen bezüglich "Wärme" sind zu 99,9 % genauso Voodoo wie Röhren vs. Transistortechnik. Das die ersten Digitalpulte oft schlechte Wandler hatten und bedingt durch niedrige (Bit)Auflösung etwas hart klangen (EQ) stimmt, allerdings gab und gibt es im Analogbereich genau so Gurken und Pulte mit schrecklichen EQ´s.

    Im direkten Vergleich sind Unterschiede zu hören, allerdings zwischen MISCHPULTEN, nicht zwischen ANALOG oder DIGITAL. Ein PM5 D RH klingt im Direktvergleich"fetter" als die meisten Analogpulte (und imho auch besser als ein H2000/3000, ein M7CL im Direktvergleich besser und differenzierter als ein MH4000, um mal in der "normalen" Liga zu bleiben.

    Das man das Beste nimmt das man kriegen kann verstehe ich, allerdings ist es ab einem gewissen Niveau (sagen wir mal z.B AH GL Serie und vergleichbar) für den Zuschauer und soundmässig wahrscheinlich zweitrangig, was für ein Pult da steht, wenn der Mann dahinter weiss was er tut und vor allem WENN DIE BAND GUTE SIGNALE LIEFERT UND SPIELEN KANN.

    also, bevor ihr anfangt, wild "Röhrenwärmer" auf die Inserts zu schaufeln, sprecht lieber mal mit der Band ihre Arrangements durch ... :roll:

  • EQ-Einstellungen für Chor

    • oton
    • 15. September 2006 um 14:34
    Zitat von "martin_d"


    Was würdet ihr da so als Ausgangspunkt für die EQ-Einstellung vorschlagen?

    Naja am besten so das es gut klingt ... Scherz beiseite, es git da keine Regeln , bei einem Chor und Raummikrofonierung versuche möglichst wenig zu EQ´en, nur wenn Frequenzen nerven oder es Feedbacks gibt wirst du diese suchen & bearbeiten müssen .... viel Glück

  • Robbie Williams Tour 2006

    • oton
    • 15. August 2006 um 21:47
    Zitat von "fatfrog24"

    Aber mit einer Sache kam ich nicht so ganz klar.
    Die Show startet, Robbie kommt auf die Bühne, fängt an zu singen und alles was man hört ist nur Matsch (genau wie in Köln).
    Meiner Meinung nach darf so etwas einfach nicht passieren. Oder war der FOH Ing. einfach zu blöd am Vorabend im gleichen Stadion an seiner DiGiCo die Speicher Taste zu finden? Es hat sich zwar alles zum guten gewendet, aber es ist doch erschreckend wenn man viel Geld für Robbie bezahlt und die Show einfach schlecht beginnt (Ton).

    Meine grössten Venues die ich gemischt habe sind zwar so maximal 5000-6000 Leute, also kann ich schlecht mitreden, aber ich habe auch schon einmal die schmerzhafte Erfahrung gemacht, das man bei einer Doppelshow nicht davon ausgehen kann, das es automatisch am nächsten Tag wieder genauso klingt, was sich bei den Dimensionen von 90.000 Leuten wahrscheinlich noch dramatisch steigert, sprich:

    - Temperatur/Wind anders
    - Leute stehen anders
    - Die Band ist noch nicht warmgespielt
    - Der Sänger ist nicht warmgesungen (war in Hockenheim so, er hat gut 4-5 Lieder gebraucht bis die Stimme da war, da kann der FOH nichts dran drehen ... )
    - deine Ohren gewöhnen sich über den Abend ja auch an Akustik und können oft ein wenig "schönfiltern" (dein Hirn)
    - Wenn Emotionen im Spiel sind klingt oft alles "besser", das ist am Anfang einer Show noch nicht so gegeben.

    Ganz ehrlich, ich finde es doch eigentlich sehr tröstlich das der FOH Mann von Robbie bei aller tollen Technik und aller Erfahrung & Können doch eigentlich mit den gleichen Problemen zu kämpfen hat wie unsereiner .... :D

  • Robbie Williams Tour 2006

    • oton
    • 15. August 2006 um 16:17
    Zitat von "christophh"


    Mir viel auch auf das der Sound bei den Vorbands nicht so "imposant" war wie bei Robbie selber.
    Ich meine gehört zu haben, das die ganze Delay Line noch garnicht gespielt hat.
    Woher weist du denn das die Bässe zu der Zeit auch nicht alle an waren?

    Nein die Delay Lines liefen die ganze Zeit. Aber der Schub und vor allem die Klarheit im Bass, die beim Hauptakt auf einmal da war, hat vorher gefehlt ... obwohl auch die Techniker der Vorbands versucht haben, ordentlich Bass zu mischen .... aber gerade bei Bassment Jaxx mit ihren vielen Samples war doch ziemlich schnell Ende.

    Zitat von "christophh"

    Z.b. Wieviel Freiheit hat bei so einer Show eigentlich der Lichttechniker?
    Ist das alle zu annähern 100% programmiert, und es wird plump gesagt nur der "Start" Knopf gedrückt?
    Ich komme darauf, da gerade im Video-Bereich sehr viel Video Samples <(z.B. aus Musikvideos) eingespielt wurden, sowas muss ja auch die Sekunde stimmen, wie passiert sowas?Wieviele Leute braucht es eigentlich um so eine Show zu fahren?
    Ohne alle die an Spots etc auf und vor der Bühne standen.
    Ich meine wieviele Leute sind aktiv am FOH während des Konzerts an Pulten?
    Ich Frage, da die Vorstellung, die ganze Lichtshow wird von einer Person bedient, schon echt unglaublich für mich wäre...

    Oh weh, vielleicht kommt demnächst mal ein Bericht im Production Partner o.ä., kann man von aussen schwer schätzen. Ton FOH Mann pro Band + 2-3 Systemoperator, Lichtregie bestimmt 3-4 Leute, Videoregie auch ein paar ... mir kam die Show ziemlich programmiert vor, die meisten Sachen laufen wahrscheinlich zu Timecode, ist sonst auch kaum zu realisieren.
    Nicht zu vergessendie Pyroleute, Verfolgerfahrer, Backliner etc. pp.

  • Robbie Williams Tour 2006

    • oton
    • 14. August 2006 um 20:52

    Es war ja gestern anscheinend das halbe Forum in Hockenheim .. :D ... anyway, die Geschmäcker/Erfahrungen sind glaube ich einfach zu verschieden, um von so einer Show einen gleichen Eindruck zu bekommen. Mal meiner ...

    Sound: Für die Verhältnisse sehr gut, leichte Windschwankungen manchmal, aber wirklich nicht gravierend. Wirklich auch schöner Bass, auch wenn er nicht "die Hose" zerissen hat ... normaler guter Subbass, hing ja auch genug da ... witzig fand ich das erst beim Hauptakt alle Bässe gespielt haben ... :wink:

    Am Anfang seines Sets noch etwas verwaschen, aber nach 2-3 Songs wirklich sehr gut, und ich stand relativ weit weg, so 10m vor den Delay Lines.

    Beim Reinlaufen habe ich gemerkt, das der Sound fast überall ganz gut war, ausser vielleicht ziemlich direkt im Übergangsbereich der Delays, aber bei so einer zu beschallenden Fläche gibt es irgendwann auch Grenzen ... und man muss sich ja nicht da hinstellen.

    Licht/Bühne: Schliesse mich meinen Vorrednern an, wirklich beindruckend, und auch mit viel Liebe zum Detail programmiert. Wirklich sehenswert.

    Show: Fand ich eher mager, bin aber jetzt auch nicht gerade der Höllenfan ... aber die ganzen Scherze waren schon meistens echt "Basic" Niveau, über einem EQ von 80 war es oft schwer zu lachen ... und ganz schön fertig war der Herr auch. Die ersten Stücke waren stimmlich doch ein arger Ausfall, dann wurde es besser.
    Was ich auch schade fand, das es eine reine "Robbie Williams" Show war, bis zur Zugabe hätte er auch Halbplayback spielen können, die Band trat kaum in Erscheinung, war auch alles ziemlich gespielt wie auf der CD. Bei so guten Musikern eigentlich schade.
    Stimmung war auch irgendwie "verhalten", ich dachte bei einem Williams Konzert geht es mehr ab.

    Zu den Videwalls, die waren nun wirklich gross genug, gute Regie, von überall zu sehen. weiss nicht was es daran auszusetzen gibt.

    Fazit: Das es einem bei einem Open Air mit 90.000 Leute passieren kann, das man soundtechnisch schlecht sitz/steht ist wohl kaum zu vermeiden, beim besten System nicht, wenn z.B. die Akustik des Venue nicht stimmt ... als Tonkutscher sollte man aber doch wissen wo man sich am besten hinstellt ...

    Viele "tontechnische" Mängel kommen aber denke ich auch von dem Macken der Gesammtshow, wenn einen ein Konzert nicht mitreisst oder man den humoristischen Gehalt von 20x wilkürlich eingebautem "scheisse" nicht ganz nachvollziehen kann, dann "klingt" es halt auch nicht so gut.

  • Umstieg von C4 auf????

    • oton
    • 13. August 2006 um 16:22

    Also, habe gestern erst eine schöne Show auf KF 730 gemischt, mit 2x 12 er Banane und ne Menge Bässe (6 pro Seite und noch ein paar unter der Bühne), klang wie immer sehr gut, aber das Ganze ist natürlich schon grösser und schlechter zu handeln als eine Kuh, auch was fliegen etc. angeht. Auch als Einzelbox einfach grösser/schwerer.

    Ist für mich eine andere Grössen/Einsatztliga, das schöne an der Kuh ist ja gerade das geringe Gewicht/problemlose Handling.

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