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Beiträge von oton

  • Umfrage: Externe Helfer für Digitalpulte

    • oton
    • 8. Januar 2015 um 10:19
    Zitat

    :shock: Okay, okay! Ich konnte ja nicht ahnen, dass die Wirklichkeit noch viel, viel ... ähm ... na ja, also ... doch, schon, das erscheint mir bei genauerem Hinsehen wie der perfekte Ansatz für eine stressresistente, praxisorientierte, unübertreffbar fehlertolerante Alltagslösung. Doch, ich versteh' das. Wenn ich irgendwie helfen kann... ? Käffchen vielleicht?

    naja, ich benutze mein "Handgeschnitztes" System mit RME Karte/Mainstage/Logic jetzt seit 2 Jahren, und bis jetzt ist noch nichts abgestürzt oder gefreezed, ich habe aber auch darauf geachtet, mein System sauber zu halten und nicht zu überlasten. Den "Insert NotAus" Knopf habe ich trotzdem immer programmiert.

    Ich denke auch, das es eine Havarielösung geben sollte und auch geben wird/gibt, wie gesagt, ich kann das erst wirklich testen wenn alles da ist. Allerdings war das definitiv ein Grund, Waves Soundgrid zu nehmen, einfach weil es das ausgereifteste System am Markt ist. Und wenn ich daran denke, was wir alles mitgemacht haben die letzten 10 Jahre an Softwareproblemen in "geschlossenen" Digitalpultsystemen, höre ich bis jetzt sehr wenig an Problemen mit Soundgrid&Co.

    Mal ganz davon abgesehen, das ich auch nicht zählen kann, wie oft ich in einem früheren Leben während der Show hinter eine Konsole geturnt bin, um notfallmäßig eine madige Insertleitung aus dem Pult zu reissen, oder den Masterbus meines ML4000 mit einem gezielten Faustschlag neben den Masterfader wieder zu 100% Einsatz zu bewegen ...

  • Umfrage: Externe Helfer für Digitalpulte

    • oton
    • 7. Januar 2015 um 20:11

    dann wäre Stille, natürlich habe ich mir bei meinen bisherigen Lösungen eine Möglichkeit gebaut, die Inserts über einen zuweisbaren Schalter etc. schnell abschalten zu können, die Gefahr besteht aber natürlich. Bis jetzt ist mir keine "Havarielösung etc.bekannt, ich bin aber auch noch nicht 100% mit dem Soundgrid vertraut.

  • Umfrage: Externe Helfer für Digitalpulte

    • oton
    • 6. Januar 2015 um 23:24
    Zitat

    Der Rest hat in seinem persönlichen Steckbrief unter Hobbies an allererster Stelle 'IT- Masochismus' o. ä. stehen.

    Hier !!! Hier !!! Unterschreibe ich sofort !!! :D:D:D

  • Umfrage: Externe Helfer für Digitalpulte

    • oton
    • 6. Januar 2015 um 21:14

    Im Augenblick noch ab und zu im Einsatz als Hardware:

    Lexicon PCM 60
    TC M3000
    SPL Transient Designer
    DBX Quantum
    Waves MaxBCL


    Als Software:

    Über eine RME HDSP MADI Karte, oder ein MOTU 828

    Logic Space Designer mit verschiedenen Impulsantworten (Lexicon, EMT, TC etc.)
    AppTrigga als Drumreplacer
    Waves c6 Multibandcompressor als Gruppen/Masterinsert


    Ab und zu bei einem Verleiher für den Ich viel arbeite die Soundcraft UAD Hardware + großes Softwarepaket, mit VI-Pulten gekoppelt


    Demnächst ein Waves Soundgrid System mit MGO & Yamaha/Waves Karte, vor allem um die Hardware endlich komplett zu ersetzen. Und das Lexicon DSP Paket über Waves Studiogrid angebunden.


    Als Recording/Virtual Soundcheck Lösung im Augenblick die RME MADI Karte und Reaper als DAW, demnächst mache ich das dann über das Waves MGO Interface.

  • Compact Spar MIDAS

    • oton
    • 5. Januar 2015 um 18:37
    Zitat

    Verstehe nicht, wie man heutzutage eine nicht größenskalierbare Oberfläche rausbringen kann

    Macht allerdings auch keiner der Mitbewerber ... ich denke an Touchscreenbedienung auf einem externen Schirm etc. denkt im Augenblick noch niemand, ausser vielleicht spezielle Hersteller wie Crest Tactus oder Slate Raven (das im Augenblick ja auch ein reines Studiosystem ist)

    http://www.peaveycommercialaudio.com/news.cfm?id=777

    http://www.slateproaudio.com/products/raven-mtx/

  • Digitalpulte und externe FXe/Läppe-plugins ?

    • oton
    • 5. Januar 2015 um 11:59

    Ich benutze Plugins auch nur, wenn ich genug Zeit habe sie einzurichten oder mit einer Band mit einem festen Setup aus Pult & Mikrofonierung, die immer gleich bleibt. Für die "schnellen" Jobs benutze ich auch die internen FX/Dynamics, auch ich bin der Meinung das die inzwischen bei allen Pulten gut spielen und für ein gutes Ergebnis vollkommen ausreichend sind.

    Da ich aber oft Zeit habe, sogar oft mehrere Tage Zeit habe, Pulte exakt vorzuprogrammieren, oder meine festen Bands mit den gleichen Setups mische, macht es für mich Sinn, die Möglichkeiten, die mir Plugin Lösungen bieten, auch auszuschöpfen.

    Ich richte jetzt im neuen Jahr eine VI3000 ein, und bekomme wohl ziemlich gleichzeitig mein Waves Soundgrid System, ich werde mal versuchen, anhand einer Aufnahme zu demonstrieren was mit den internen Möglichkeiten geht und was mit dem Soundgrid. Ausserdem mische ich dann auch "LIVE" Bands damit und werde berichten, wie sich die Waves Lösung schlägt.

  • Digitalpulte und externe FXe/Läppe-plugins ?

    • oton
    • 4. Januar 2015 um 20:41

    Aus Latenzgründen nutze ich im Augenblick auch hauptsächlich Drumreplacer und FX, her sehr gerne Faltungshall, ich habe inzwischen eine umfangreiche Library, die eine Menge in sehr guter Qualität abdeckt. Ab und zu noch Masterbearbeitung wie Multibandkomoression, das ist mir allerdings mit nativen Systemen einfach ein wenig heikel. Was noch so alles geht kann ich erst sagen, wenn Waves endlich die MGO für mein Soundgrid System liefern kann ... :roll:

  • komplizierte Technik einfach erklärt !!

    • oton
    • 2. Januar 2015 um 22:25
    Zitat

    bin mal Deinem Link gefolgt.......MCS......hat nette Kollegen.....aber die Firmenstruktur ist gaaaannnzzz, räusper...
    Was machen die eigentlich bei Dir im Umfeld. War es wieder das billigste Angebot!

    Na ja man kann sich ja auch fragen was ich in Lübeck mache ... :lol:

    Also es war eine offizielle Ausschreibung für die Hansetage in Lübeck, und sie haben die Ausschreibung bekommen. Ich kannte sie vorher nicht. Über Firmenstrukturen kann ich dir nichts sagen, allerdings was ich sagen kann ist, das sie einen extrem professionellen Job abgeliefert haben, Material und Crew 1A, es war wirklich alles rund, da kenne ich nur wenig andere Firmen die das so rund hinbekommen hätten.

    Und das ich meine eigenen etwas eigenen Techniker mitzubringen pflege (siehe Video), haben sie auch ertragen ... war auf jeden Fall ein lustige Woche, ich bin doch ein großer Fan von Spaß bei der Arbeit !!

    Zitat

    Wenn ich richtig aufgepasst habe, war der sittende Kollege ja der Meinung, dass der spannende Layer-Vortrag durchaus Pa-Forums-Niveau habe. Ich möchte das ebenfalls so bestätigen und anbieten für den Kollegen eine extra Vortragsecke ein zu richten. Wie war doch noch mal gleich der Name ? Also wenn ihn sein Arbeitgeber dafür freischaltet, einfach pm an mich. :wink:

    guma, die Pultsitter waren nicht im Bild, die waren glaube ich gerade Krokantbecher mit Sahne für alle holen ... der filmende Herr heißt Dirk Müller und hat auf der Bühne eine SD10 als Monitorpult bewacht (und hat bei solchen Klassik/Crossover Nummern eigentlich immer den härtesten Job), der Her am Orchestermix/VI6 heisst Denis Kopacz und den Dicken mit der Sonnenbrille kennst du ja ... :D

    Wir sind natürlich als Vortragsreihe über Klassikpopbeschallungen im Paket buchbar, allerdings sind wir nicht billig .... :roll:

  • komplizierte Technik einfach erklärt !!

    • oton
    • 2. Januar 2015 um 20:08
    Zitat von "madmax"

    Entspannte Sommerlangeweile. :D

    ne, warten auf Godot ... ich meine die Orchsterwarte beim aufbauen ...

  • komplizierte Technik einfach erklärt !!

    • oton
    • 2. Januar 2015 um 20:02

    Aaaalso,

    ich wurde gesittet, und zwar aufs Beste, und das mit der Klimatechnik hat auch hingehauen, es war nämlich nach der Show um 24 Uhr nachts immer noch linde 20 Grad warm, was laut Lübecker Ureinwohnern im Frühsommer eigentlich unmöglich ist ... :D .. aber diese verborgenen Zusatzfeatures hat nur die SD7, die restlichen Pulte warten da immer noch auf das Update ... :lol:

    Und zu den Feuerlöschern, es gab noch ein "etwas" umfangreicheres Feuerwerk gegen später ... ;-))

    wenn es interessiert

    http://www.otonmusic.de/?p=220

  • komplizierte Technik einfach erklärt !!

    • oton
    • 2. Januar 2015 um 01:24

    Also ich habe das als normale Baustelle empfunden ... vielleicht arbeite ich mit den Jungs einfach schon zu lange ... :D

  • komplizierte Technik einfach erklärt !!

    • oton
    • 1. Januar 2015 um 23:36

    Da Guma ja immer drauf herumreitet, das kaum einer die "großen" Pulte in die Pfoten bekommt, hier mal ein schonungsloser Undercoverbericht was so abgeht in den FOH Plätzen mit den "großen" Pulten und wie das so alle funktioniert ...

    https://www.youtube.com/watch?v=QgbUC0WRuGw&feature=youtu.be

  • Behringer X32 und Midas M32 - Erfahrungsberichte / Fragen / Tipps and Tricks ( X/M32 Hilfeboard für unerfahrene User ab sofort weiter unten im Hobbyforum)

    • oton
    • 24. Dezember 2014 um 17:10

    Bis jetzt Midas und Digidesign, soweit auch ich informiert bin. Und unsere Studer Vista 5 kann das auch. Allerdings heisst das nicht, das es soooo kompliziert ist, die Hersteller sollten ja am besten wissen wie viel Latenz über ein Busrouting dazukommt.

  • Behringer X32 und Midas M32 - Erfahrungsberichte / Fragen / Tipps and Tricks ( X/M32 Hilfeboard für unerfahrene User ab sofort weiter unten im Hobbyforum)

    • oton
    • 24. Dezember 2014 um 01:37
    Zitat

    Wie hier bereits angemerkt wurde betrifft das logischerweise nicht FX-PlugIns, wohl aber bspw. Subgruppenrouting

    natürlich betrifft das FX Plugins, reines Subgruppenrouting wäre ja keine Kunst ... ;-)) ... ich denke, den reinen Ausgleich von verschiedenen Routings haben inzwischen so gut wie alle Hersteller im Griff, aber mit den Anwachsen von internen Plugins bekommt das ganze eine andere Dimension .... und im Normalfall will ich auch nicht darüber nachdenken, was passiert wenn ich Plugin XY in einen Bus inserte ... das Pult soll einfach automatisch das Richtige tun ... nur gibt es halt manchmal nicht "das Richtige", schon allein wenn wir von FOH vs. Monitor reden.

  • Behringer X32 und Midas M32 - Erfahrungsberichte / Fragen / Tipps and Tricks ( X/M32 Hilfeboard für unerfahrene User ab sofort weiter unten im Hobbyforum)

    • oton
    • 23. Dezember 2014 um 13:17
    Zitat


    ich finde auch, das der automatische latenzausgleich überbewertet wird.
    ich sehe eher vorteile, wenn die busse nicht voneinander abhängig sind, denn dann kann man die monitor-sends mit möglichst geringer latenz fahren und kann sich in den masterbussen trotzdem austoben ;) ich würde so eine funktion daher eher deaktivieren wollen.

    mein persönliches fazit zu dieser thematik:
    wenn man weiss was man tut, kann man getrost darauf verzichten.

    Bei Midas z.B. kann man einstellen WAS genau "latenzausgeglichen" wird ... ist bis jetzt aber das einige Pult das ich kenne. Ich finde die Möglichkeit eigentlich sehr charmant, allerdings nehme ich an, das sie 80% der Mischer schlichtweg überfordert, gerade bei komplexeren Setups. Ich habe da auch noch nie etwas verstellt, obwohl ich Woras Einwand mit den Monitorwegen gut nachvollziehen kann. Midas unterteilt auch in sinnvolle "Zeitregionen", mit dem Focus auf wenig Latenz auf den Monitorwegen.

    Zitat

    Latency management
    In the interests of reduced latency the primary channel types are restricted to three time zones and the interconnecting buses are restricted to the time in between.
    • First time zone: Input channels, including aux inputs that are set to input channel mode. (Aux bus time is here.)
    • Second time zone: Aux channels, including aux inputs that are set to effects return mode. (Master and matrix bus time is here.)
    • Third time zone: Master and matrix outputs.

    Es gab ja schon genug Menschen die nicht verstanden haben warum man bei manchen Effekten in M7/LS9 & Co. nicht Bypass schalten sollte, sondern den Return muten, was dann immer zu interessanten Flangereffekten bei den Ansagen zwischen den Songs führte ... :D

    Und um noch mal auf Gumas Argument zurück zu kommen, und das soll jetzt wirklich nicht überheblich klingen, aber GERADE bei X32 erlebe ich sehr oft vollkommen überfordertes Bedienpersonal ... nach dem Motto "endlich mal die Chance, in moderne Digitaltechnik zu investieren .... die erfahrenen Techniker sind uns aber leider immer noch zu teuer ... ". Hier geht es nicht um Latenzausgleich, sondern um "wie lege ich einen Auxweg an" und "was ist den jetzt wieder eine Matrix???"

    von daher sollten wir tendentiell Parallelkompression und Latenzausgleich hier aus dem Thema rauslassen ... :wink: :wink: :wink:

  • Kleines leichtes (Windows) Mess-Laptop

    • oton
    • 23. Dezember 2014 um 01:30

    Bei mir ist es ein Lenovo Thinkpad X201 geworden, hat mit einem zusätzliche Expresscard Adapter 4x USB und 2x Firewire, und sollte für Systune und Pulteditoren locker langen ... :D ... Touchscreen oder Ähnliches brauche ich nicht, Systune lässt sich über ein Webinterface vom iPad aus fernsteuern.

  • Behringer X32 und Midas M32 - Erfahrungsberichte / Fragen / Tipps and Tricks ( X/M32 Hilfeboard für unerfahrene User ab sofort weiter unten im Hobbyforum)

    • oton
    • 23. Dezember 2014 um 00:32
    Zitat von "ulf trappmann"

    K
    mellotron: das weis ich wohl; möchte aber den Monitormix ansonsten nicht seiner Dynamik berauben.
    Desweiteren nutzt die Keyboarderin IEM, und auch die möchte von denn lauteren Ausbrüchen verschont bleiben,
    ohne das ihr Mix auf den Ohren einbricht.

    Naja, das kann man pro Kanal/Auxweg schalten, deswegen könnte die Keyboarderin ja auch das komprimierte Signal bekommen. Allerdings ist dieses Thema zu vielfältig und zu situationsabhängig, um sich hier über die richtige Arbeitsweise zu streiten .. ich habe z.B. auch oft einen sehr sanften/hohen Limiter im Gesangsweg, der nur ein paar kleine Spitzen wegnimmt, und komprimiere dann auch im Bus noch einmal. Manchmal lasse ich den Limiter weg, wenn es um größtmögliche Lautstärke vs. miese Monitore geht .. ;) ... oder wenn der Sänger von sich aus seine Dynamik kontrolliert, was es ja durchaus gibt.

    Beim Thema Parallelkompression schließe ich mich Guma an, ich habe so etwas zwar immer in meine Mixtemplates drin, aber bei den meisten kleinen Clubkonzerten etc. macht man den Busfader schnell wieder zu ... das gibt in diesen Situationen meistens nicht mehr Druck, sondern nur mehr Matsch ....

    Einen Tip übrigens noch, viele Digitalpulte machen in den Bussen/Kanälen, wenn man die internen Plugins verwendet, einen Latenzausgleich. Oft hilft es, WENN man Parallelkompression verwenden will, das unkomprimierte Signal auch noch mal über einen Bus zu jagen, auch wenn man in diesem Bus nichts bearbeitet. Das hilft auch bei externen Gerätschaften wie WAVES Soundgrid & ähnlichen Systemen. Man muss halt wissen / ausprobieren, wie z.B. ein Latenzausgleich in einem Pult/System funktioniert, dann klingt z.B. die Drumsumme zum Schluß auch nicht wie ein Phaser aus den 70ern ... :D

  • Richtrohre in bezahlbar

    • oton
    • 19. Dezember 2014 um 10:20
    Zitat


    oton: ich versuche auch immer zu delayen wenn sinnvoll möglich. Es ist bei mir halt so, dass ich Veranstaltungen habe wo Umbauzeit sehr knapp ist und wo es auf der Bühne ziemlich abgeht. Rekord ist aktuell 8x Blasorchester zwischen 25 und 70 Mann in 6h, davon 6 Blasorchester in 3h. Dabei natürlcih gut Bierkonsum, Showeinlagen mit Pyro, Konfetti, Kunstglas (reiner Zucker! ...) usw. Da möchte man so wenig wie möglich auf der Bühne haben und muss trotzdem irgendwie über 2500 gröhlende Zuschauer drüberkommen (98 dBLAeq ++).

    Das ist natürlich ein Argument .. :D ... wenn du es probiert hast berichte doch mal, wäre ja durchaus reizvoll wenn es funktionieren würde.

  • Richtrohre in bezahlbar

    • oton
    • 16. Dezember 2014 um 22:48

    Ich habe mit Rode NTG 3 sehr gute Erfahrungen gemacht, hier halten sich auch die eher nicht so schönen klanglichen Seiten von Richtmikrofonen noch in Grenzen. Allerdings weiss ich nicht, ob ich sie gegen echte Stützen mit Niere/Superniere nur aus Bequemlichkeit eintauschen wollte ... und seitdem ich meine Stützen, gerade bei klassischen Orchestern gerne noch ein wenig mit Delay "korrigiere" haben sie auch keine Nachteil mehr was "gefühlten" Klang angeht, ich weiss aber genau was du meinst.

    Aber einen Versuch/Test ist es bestimmt wert, AB Vergleiche habe ich auch noch nie gemacht.

  • Musikalisches Live Mischen

    • oton
    • 9. Dezember 2014 um 09:27
    Zitat von "florina"

    Was macht eurer Meinung nach einen guten Mix aus? Soll es wie eine Studio Produktion klingt? Oder gibt es da andere Aspekte für euch?

    Ein guter Mix, egal ob im Studio oder live, löst Emotionen aus, reisst die Leute mit. Das kann ein "fast schon CD- Mix" sein, oder eine massive brüllende Klangwand bei einem Grindcore Konzert ... man muss, wie ein Vorredner schon gesagt hat, sein Publikum kennen und dementsprechend mischen. Persönlich finde ich, das ein Livekonzert auch "live" klingen darf, mit mehr Dynamik und nicht so geschliffen wie eine CD. Man kann als Livemischer halt auch anders mit Lautstärke und extremen Klangeffekten arbeiten als ein Studioengineer.

    Persönlich wichtig ist mir immer das man die Vocals gut hört/versteht, solange das die Musikrichtung zulässt und gewünscht ist ... :D


    Zitat von "florina"

    Wo fängt die Kontrolle über den Sound/Mix an und wo hört sie auf?
    Und wie geht ihr damit um?

    Bei einer guten Band hat man als Livemischer sehr viel Kontrolle, bei schlechten Musikern / schlechter Akustik verliert man sie aber dann auch sehr schnell. WENN alles gut läuft versuche ich einen für mich möglichst guten Mix hinzubekommen,, ohne jetzt total meinen "Soundstempel" draufzudrücken, habe ich wenig keine Kontrolle versuche ich halt zu retten was geht. Die Erfahrung, was wann geht macht imho dann auch oft die guten Livemischer aus.

    Zitat von "florina"

    Wie wichtig findet ihr es, dass man als Live-Tontechniker einen Musikalischen Background hat? Gehörbildung, Musik Theorie, Genre Kenntnis.

    extrem wichtig, ich kenne keinen wirklich guten Kollegen der das nicht mitbringt. Vielleicht ist die Kenntnis aller Kirchentonarten nicht unbedingt zwingend nötig, aber ein musikalisches Grundverständnis und ein gutes "musikalisches" Gehör helfen ungemein. Hilfreich ist auch, wenn man auch die andere Seite des Multicores aus eigener Erfahrung kennt ... dann ist die Kommunikation mit den Musikern auch viel einfacher.

    Zitat von "florina"

    Kann mal als Tontechnik mit der Band/Musikern musikalisch mit Agieren/mitspielen?

    Muss man sogar. Klappt natürlich umso besser, umso besser man die Band/Musikrichtung/Songs kennt.

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