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Beiträge von simonstpauli

  • I-live IDR16 R72

    • simonstpauli
    • 15. Januar 2010 um 08:58
    Zitat von "guma"

    Das wars, was ich meinte ! Es gibt da noch einiges, was man in der Verknüpfung Funktion-Encoder-Graphik besser machen könnte. Vielleicht sollten wir aber für Verbesserungsvorschläge einen extra Thread aufmachen oder das in "Wo geht die Reise hin" posten ?


    Gute Idee, zusätzlich ist es immer ratsam, Verbesserungsvorschläge in englischer Sprache direkt im iLive-Forum zu posten, weil dort ja dann die Entwickler direkt mitlesen können.
    http://www.ilive-digital.com/forum/forum.asp?FORUM_ID=2

  • Allen & Heath iLive-T, wo geht die Reise hin?

    • simonstpauli
    • 14. Januar 2010 um 19:58
    Zitat von "timotimo"


    Das geht IMHO beides (noch) nicht.


    So richtig.

    Geplant ist meines Wissens:

    zwei iDR an einem Surface

    Zwei Surfaces an einer iDR macht keinen Sinn, da wichtige Funktionen dann nur einfach vorhanden sind ("select", PFL etc.)
    Eine iDR0 (T), komplett ohne I/O wäre hier noch denkbar.

  • Kollege soll sich bewerben...

    • simonstpauli
    • 14. Januar 2010 um 10:19

    Dito in Mainz. Der Kollege hatte mir damals den Allerwertesten gerettet.

  • Wer setzt denn nun den Kreuzerder?

    • simonstpauli
    • 14. Januar 2010 um 00:59

    Ich kenne es so: Jeder erdet, was geerdet werden muß. Im Falle einer mobilen Bühne mit Metallelementen also der Bühnenbauer.

  • Excalibur

    • simonstpauli
    • 13. Januar 2010 um 15:55
    Zitat von "klauston"

    Ich hab ja von jemanden von der Tour gehört, das das CHina Nachbauten sind, die modifiziert wurden und mehr Output bringen. 8)

    Aber ist es eigentlich nicht egal, was für Bässe das sind ?


    Mir ist es nicht egal, "weil es so schön hat geprickelt in mein Bauchnabel" ;)

    Obwohl sich die Wellen schon eher nach Amerika als nach China angehört haben. Also glaube ich das erstmal nicht...
    Teile des Feuerwerks waren China, das habe ich gerochen...

  • Risiko Schlafmangel

    • simonstpauli
    • 13. Januar 2010 um 15:20

    Klaus, Du buchst die Tourhands ja nicht und bist auch nicht dafür verantwortlich. Ich nehme an, das sind Freelancer?

    Ich konstruiere jetzt mal den Fall: einer der besoffenen Hands (Achtung, bildlich formuliert, aufgrund der Erkenntnis von Quarks&Co, daß 48 Stunden ohne Schlaf einer Menge von 2 Flaschen Rotwein entspricht) lässt Dir etwas Schweres auf den Fuß fallen und Du kannst 1 Monat nicht arbeiten.

    Etwas Ähnliches ist wohl gerade im Norden passiert, 10x80kg Stahlplatte auf Bein => viele Schrauben im Bein. Die Umstände kenne ich nicht aber ich kann mir Schlafmangel als (Mit-)Ursache durchaus vorstellen.

    Daß ich mich nicht mal in der Nähe von Rigger-Arbeitsplätzen aufhalte ist auch eine Konsequenz aus den Mörder-Schichten, die diese Jungs teilweise fahren.

    Ich als Mischer kann Arbeitszeiten schon durch ein einfaches Argument kurz halten: "Nach 15 Stunden möchte keiner meinen Mix hören" (viel zu laut, viel zu spitz).

    Gerade gestern hatte ich wieder so einen Bandmischer in der Halle. Mit Mütze auf dem Kopf schön 8k in der Front durchkoppeln lassen. Ist doch egal. Vom FOH-Betreuer angesprochen kam "ist mir egal". Ich hab am Monitor irgendwann meine Ansprüche runtergeschraubt, ich war ja safe. Statistisch betrachtet passiert das in ca. 50% der Fälle, abhängig davon, wie lange die Tour schon läuft und wie gut die Planung / der Nightliner ist.
    Ganz schlimm sind dann die Kollegen, die zusätzlich zu nur 2 Stunden Schlaf auch noch Restalkohol von der After Show Party intus haben und darauf auch noch stolz sind. "Rock'n'Roll", ist klar.
    Bei solchen Kollegen fasse ich nicht mit an, da gibt es Dienst nach Vorschrift.

  • Soundcraft Si1

    • simonstpauli
    • 13. Januar 2010 um 01:09
    Zitat von "rockline"

    Ich kann mir jetzt nicht so wirklich einen Unterschied zwischen 44.1kHz und 48kHz Abtastrate vorstellen. In beiden Fällen kommen wir mit Ach und Krach an etwa 20kHz Grenzfrequenz. Bei 96kHz sieht das mit knapp 50kHz Fg schon besser aus. Ich bin ja schon froh das ich noch 14kHz höre, unser Flocki schafft noch um die 22kHz :wink: ...


    Wenn man auf 20kHz begrenzen will darf der AA-Filter bei 48kHz Samplingfrequenz quasi die halbe Güte haben als bei 44,1kHz. Mal ganz ungenau unwissenschaftlich formuliert. Das Filter muß ja bei Fs/2 "unten" sein, sonst wird es böse. Eine Fg über 20kHz macht in meinen Augen für live-Anwendungen überhaupt keinen Sinn.

    Zu den 44,1: das kommt von der Sony U-Matic, dem ersten Mastering-Medium für die Redbook-CD, 294 Zeilen * 6 Samples pro Zeile * 50Hz Zeilenfrequenz / 2 Kanäle = 44100 Samples pro Sekunde.

    EDIT: PAL-U-Matic, nicht NTSC, wurde für den Standard verwendet. Das wird wohl damit zusammenhängen daß Europäer an der Entwicklung beteiligt waren.

  • Soundcraft Si1

    • simonstpauli
    • 12. Januar 2010 um 19:31
    Zitat von "rockline"

    Da hast Du Recht Wolfgang, in der Tat treten die Aliasing Effekte praktisch nicht auf, weil die A/D Wandler alle (!) einen Tiefpass benötigen. Das Problem ist ja die Güte des TP, geringe Sampleraten erfordern ein steileres Filter als bei beispielsweise bei der doppelten Samplerate. Ob man die Nachteile steilerer Tiefpässe gegenüber geringflankigeren Ordnungen hört möchte ich nicht beurteilen. Oder sagen wir das mal so: ich kann das live nicht hören.
    Halten wir nochmal fest:
    kleine Samplefrequenz = steiles Antialiasingfilter
    hohe Samplefrequenz = flaches Antialiasingfilter

    stepu: klar, mehrere A/D Wandler in Reihe = mehrere Tiefpässe für Antialias.


    Steiler und/oder tiefer runter...

    Man verliert so oder so "Fidelity" im oberen Grenzbereich. Gegen die schwächeren Glieder der Kette (Mikrofone, Lautsprecher) ist das aber nicht so gewichtig, es sei denn man wandelt oft auf niedrigen Sampleraten. 48kHz bringt allerdings in Bezug auf AA-Filter schon eine Menge im Vergleich zu 44.1kHz.

  • Risiko Schlafmangel

    • simonstpauli
    • 12. Januar 2010 um 17:11

    Das Arbeitszeitgesetz ist ja schon mal ein guter Ansatz.

    Tour-Hands sind leider am unteren Ende der Nahrungskette, Techniker achten schon eher auf Arbeitsbedingungen. Alleine die Idee, Doppelzimmer zu buchen, wurde von mir schon mehrmals mit einem "gerne, wenn ich alleine im Doppelzimmer bin" quittiert. Eine Tourhand, die so reagiert ist eher selten.

    Es gehören ja immer 2 zum Tango-Tanzen,

    1. der Disponent / Auftraggeber, der sich solche Arbeitsbedingungen ausdenkt
    2. der Freelancer, der es mit sich machen lässt

    Im Falle eines Unfalls: wer bekommt kräftiger zwischen die Hörner?

  • Risiko Schlafmangel

    • simonstpauli
    • 12. Januar 2010 um 12:09

    Das Thema Arbeitszeiten und Schlafmangel möchte ich hier noch einmal offensiv angehen. Auf den meisten Jobs gilt ja schon ein (in meinen Augen sehr sinnvolles) Alkohol- und Drogenverbot, Schlafmangel habe ich bis jetzt in keinem Regelwerk gesehen.

    mein Blogbeitrag dazu:
    http://klanggestaltung.wordpress.com/2010/01/12/die…-im-speziellen/

    der Ursprungsbeitrag von Dan:
    http://admiraldon.wordpress.com/2010/01/11/sch…istung-bringen/

    Dan hat als Haupt-Aufhänger Tourproduktionen, wo dann, wenn mal Schlaf möglich ist, auch beste Bedingungen dafür vorhanden sein sollten (z.B. gute Nightliner und Hotels)

    Bei mir geht es eher um lokale Produktionen und Festivals, hier wird es schwieriger, weil es im Verhältnis um mehr Geld geht.

    Wie versucht ihr, nicht schlaftrunken (also nachgewiesenerweise wie unter Alkoholeinfluß) zu arbeiten?
    Gibt es Regelungen bei der Disposition von Jobs und wie unterscheiden sich Firmen hinsichtlich der Größe und des Wirkungsbereichs?
    Wie macht es eine Top-40-Crew?

  • I-live IDR16 R72

    • simonstpauli
    • 11. Januar 2010 um 13:06
    Zitat von "TomyN"

    Und bei der Preisdiskussion dran denken, dass die R72 als Komponente der iLive Serie (ohne T) gedacht und plaziert ist. Evtl. gibt's ja mal ne mini T...


    ???
    Sowohl die iDR16 als auch R72 sind ACE-basiert.
    Die iDR16 folgt der Benennung der T-Serie, technisch dito, nur weniger I/O. Die iDR16/32/48-Preise sind konsistent, soweit man das jetzt schon beurteilen kann.
    Die R72 passt nicht an die großen Mixracks (es sei denn, man baut eine ACE-Karte in die iDR10 ein).
    R wohl deshalb weil es ein Rack-Surface ist. Ansonsten auch hier die Features der T-Serie (z.B. 8x I/O fix am Surface)
    Auch hier passt der Preis zur T-Serie.

    Nach all dem ist das die momentane Mini-T, wenn man von 12" Tablet-PCs und PL-Remotes absieht.

  • Soundcraft Si1

    • simonstpauli
    • 11. Januar 2010 um 12:45

    Ich versuche gerade mal die Liste komplett zu machen, in der sich die Si-Serie bewegt, also Preis (grob 10-30TEUR), Features, Bauart (Wandler und CPU im Pult) ähnlich:

    Yamaha: M7CL, PM5D (beide recht weit verbreitet)
    Avid: Digidesign Venue SC48 (kennt man das hier schon?)
    Soundcrat: Si1, 2, 3
    Digico: kleiner Bruder vom SD8 geplant?
    Music Group: gibt es hier mögliche kleinere Designs von Midas? Eine interessante Möglichkeit finde ich...

  • I-live IDR16 R72

    • simonstpauli
    • 11. Januar 2010 um 11:29
    Zitat von "timotimo"

    Da muss ich mal nachfragen: in der Kombination von 2 iDR-48 mit 2 T-112 kann ich doch nur auf die Inputs/Outputs EINES Mixracks zugreifen, oder? Wären also nur 1x64 Kanäle.
    Das gleiche also auch für die Kombination aus iDR-48 und iDR-16. Bitte korrigiert mich, wenn ich da falsch liege.
    Hat das iDR-16 jetzt wirklich das Processing für 64 Kanäle? Dann kann ich ja in Kobination iDR-48 mit iDR-16 alle 64 Inputs auf 2 T-112 aufsplitten :D


    Alle iDR haben Processing für 64 Kanäle. Lediglich die analogen I/O sind verschieden. Sonst könnte man die Shows auch nicht zwischen den Pultkombinationen austauschen.
    Es gibt eine digitale Split-Möglichkeit, da ist die iDR16 in der Tat spannend. Also: iDR48 ist "Master", daran ein Surface. Im Slot steckt eine ACE-Split-Karte, davon geht es zur iDR16 ("Slave"), ebenfalls mit ACE-Split-Karte. Am fest eingebauten ACE-Bus hängt ja jeweils das Surface, deshalb die beiden Split-Karten.

    Die Surfaces sind ohne Rack strohdumm und zu nichts zu gebrauchen. Das ist systembedingt Fakt. Für die Ethersound-Serie gibt es eine iDR0, komplett ohne analoge I/O, ich muß direkt mal checken, ob es auch eine iDR0 für ACE gibt.

  • I-live IDR16 R72

    • simonstpauli
    • 10. Januar 2010 um 22:50
    Zitat von "timotimo"

    Was brauche ich im direkten Zugriff: FoH: ich habe gerne die Klangregelung und die Kanalfader im Zugriff. T-112 oder T80 sind schon ok. Ob einem das Design nun gefällt oder nicht. 01V ist da schon anstrengend, das R72 ist daher....naja. Dynamics sind schön im direkten Zugriff, brauche ich aber nicht so oft (siehe T-80). Wenigstens könnte ich die Standard-5-Mann-Rockband auf einem R72 leichter unterbringen als auf einem 01V.

    Monitorplatz: ich brauche meist die Auxsends der einzelnen Kanäle im Zugriff, weniger oft die Aux-Master, oder die Kanalklangregelung und Dynamics. Daher könnte ich mir die R72 hier schon vorstellen. Was Größeres ist natürlich immer schöner.

    Konferenz: auch hier ist ein direkter Zugriff auf die EQs schön, alles anderes geht natürlich auch, wenn auch weniger schön. Ob man jetzt die Funkempfänger an die Bühne stellt...? Manche wollen sie am FoH im Blick haben, um zu sehen, ob die Taschensender eingeschaltet sind, die Batterien noch voll sind, usw. Alles Geschmackssache.

    Interessant finde ich: wie habe ich denn mit 12 Kanalfadern Zugriff auf die 27-Band-EQs? Wie ist das denn bei der T-80 gelöst?


    Das R72 hat immerhin einen Touchscreen. So kann ich den EQ relativ schnell mit einem Patschefinger bearbeiten (antippen und ziehen = Frequenz und Gain gleichzeitig bearbeiten).
    Nur 12 Fader sind für einen Band-Mix schon arg eng. Das kann ich mir gut für ein Jazz-Trio vorstellen, für eine Rock-Band nur mit kleinem Setup auf Tour, also eine Situation, die beherrschbar ist.

    Zum Monitor: hier brauche ich z.B. ein größeres Surface als am FOH, weil die Anfragen schnell abgearbeitet werden müssen.
    Am FOH weiß ich was ich machen will und wann.

    Zu den Drahtlosempfängern an der Bühne: das mache ich grundsätzlich gerne, weil dadurch viele Probleme wesentlich beherrschbarer werden. Den Batteriestand überprüfe ich z.B. bei Sennheiser per Wireless Systems Manager. Schlechtes Foto aber ich denke es wird klar was ich meine:
    http://klanggestaltung.wordpress.com/2009/08/04/all…sennheiser-wsm/

    Zum Grafik-EQ auf den Fadern bei der T80: es wird in zwei Etappen gelöst, beim ersten Klick die unteren Frequenzen, beim zweiten die oberen. Das Ganze überlappend. Nicht so elegant wie bei der 112 aber brauchbar.

    Zitat von "Oliver Derks"

    Ach Leute - macht ihr das eigentlich zum erten Mal?

    Kein Mensch möchte 48 Kanäle auf einer zwölf Fader Oberfläche verwalten.
    Dafür ist das kleine Surface doch auch gar nicht gebaut. Es ist aber möglich.

    Für dieses Surface ist das 16 in 8 out Mixrack gedacht. Wir erinnern uns: Jop - damit kann man fast alle kleinen Jobs machen. Sogar ein kleines Konzert. Das ich auch mal eine Band mit 24 Kanälen mit der Kiste machen kann indem ich ein 32iger Mixrack mitbringe (das ich vielleicht eh im Lager stehen habe) ist doch nett.

    Unglaublich auch, dass im zweiten Beitrag der Karel schon dies zum Besten gegeben hat:


    Lest ihr eigentlich auch mal Beitrage oder technische Daten, schaut euch das Konzept an?
    Oder werden nur Fotos angeschaut und dann gemeckert?

    Alles anzeigen


    Wieso sollte man nicht 64 Kanäle mit dem Surface verwalten können? Es kommt ja schon auf die Art der Kanäle an.

    Und eins ist für mich sicher, als reine Insellösung R72/iDR16 würde es kein Verkaufsschlager. Das ergibt nur im Gesamtsystem als Ergänzung einen Sinn.

    Also auch z.B. die iDR16 als System-DSP fest verbauen und mit PL-Remotes für kleine Sprach-Jobs programmieren, bei kleinen Musik-Beschallungen kommt das R72 dazu, welches wiederum auch flexibel im Verleih eingesetzt werden kann.

  • Soundcraft Si1

    • simonstpauli
    • 10. Januar 2010 um 13:24
    Zitat von "rockline"

    Die Si Serie würde auf ein Rieseninteresse stoßen, wenn es denn preislich attraktiver wäre.
    Ein Pult ohne digitales Multicore gilt grundsätzlich nicht als "chick" - da kann es so gut sein wie es will. Kostet es dann auch noch bedeutend mehr als die japanische (Multicore)Konkurrenz, ist die Sache fast vom Tisch.
    Besonders vor dem Hintergrund das diverse Gerätschaften digitaler Mischtechnik ohne Multicore bereits für <10K zu haben sind, wird es für SC ungleich schwieriger die durchweg klasse gemachte SI Serie zu vermarkten.
    Wirklich schade :(


    Ich denke aber, aufgrund der inneren Werte dürfte der Preis gerechtfertigt sein. Und in anderen Märkten ist das Fehlen des Digicores nicht mal schlimm (überall dort, wo viel Geld in Kupfer investiert wurde, also bestehende Multicores einfach mal rumliegen). Aus den USA kommt auch oft die Frage "Was habt ihr Deutschen immer mit den Digicores, ah, Truckspace, Dieselpreise, okay. Wir nehmen CAT5 immer gerne wenn wir es verbuddeln und nach der Veranstaltung einfach liegen lassen können weil die Reinigung teurer wäre als der Neukauf. Disposable multicore". Das ist zwar nicht ökologisch aber es kurbelt die Wirtschaft an und rechnet sich. Ansonsten möchte man seine Alt-Investitionen weiter Geld verdienen lassen.
    Den selben Ansatz hat ja das M7CL schon erfolgreich bedient, das neue Digitalpult ersetzt das analoge Equipment, die Verkabelung bleibt. Ich denke, solche Szenarien werden noch einige Jahre bestehen.
    Auch ist das im unteren und mittleren Preisbereich immer noch die in meinen Augen praktikabelste Split-Lösung, analoge Split-Box, analoges Multicore, digitale oder analoge FOH- und Monitorplätze. Hier hat die Si-Serie schon ihren Platz, auch für den Preis.
    Das Si1 hingegen ist in der Tat im Vergleich zum Rest der Si-Serie und zum allgemeinen Markt zu teuer.

  • I-live IDR16 R72

    • simonstpauli
    • 10. Januar 2010 um 13:08
    Zitat von &quot;rockline&quot;

    Was ist das?
    Ein 16 Kanal Pult auf 2 Layer mit 8 Ausgängen, dazu eine 16/8er Stagebox für ein Cat5 Core?

    Gehen damit auch irgendwie mehr als 16 Eingänge von der Bühne, und wie könnte man am FoH ein EQ Rack mit 8 Wegen einschleifen? Bis jetzt sehe ich noch nicht den Vorteil gegenüber einem Yamaha LS9 bzw. 01V.
    Was kostet das.................9000 Euro???

    Es ist ein 64 auf 32 Pult mit 6 Layern pro Faderbank 16 DCAs und 8 Effektmaschinen. Am Surface werden wohl wieder unsymmetrische Ein-und Ausgänge sein sowie S/P-DIF. Aber was willst Du da mit einem EQ-Rack, in Ausgang bzw. Bus ist ein GEQ (Ausnahme sind nur die dezidierten Effekt-Sends, wenn man sie denn benutzt).
    In der Engine sehe ich schon ein paar Vorteile gegenüber einem LS9 bzw. 01V96. Bei der Bedienung ist es zum Einen eine Beschränkung des Platzes, zum Anderen eine andere Art des UI.

    Ohne es in den Fingern gehabt zu haben: Es ist eine Abrundung der Produktlinie, die sinnvoll ist.

    Ich kann z.B. Club-Tourproben mit T112/iDR48 machen und die Tour mit R72/iDR48 fahren, weil wenig Platz am FOH ist. (typische Support-Situation). Ich habe den schnellen Zugriff nicht mehr, das Setup ist aber so gewachsen, daß ich ihn seltener brauche.
    Oder T112/iDR16 wenn ich schnellen Zugriff auf wenig Kanäle brauche.

    Oder, oder, oder. Das Konzept ist flexibel.

  • I-live IDR16 R72

    • simonstpauli
    • 10. Januar 2010 um 11:23
    Zitat von &quot;4Art&quot;

    Wenn man der russischen Seite glauben daruf: Knapp 9000 Euro - Mhhh.... :roll: :roll: :roll:


    Ja, richtig. Sonst meckern immer alle: "Allen&Heath ist zu billig" ;)

  • Frage zum Anwendungsbereich 15905-5: Pyrotechnik

    • simonstpauli
    • 10. Januar 2010 um 11:21

    Die Formulierung ist ja eindeutig. Es geht um den zeitlichen Zusammenhang, also wenn eine Veranstaltung durch ein Feuerwerk an einem anderen Ort (was ja aufgrund von Sicherheitsbereichen nun mal so ist) unterbrochen wird gilt die Norm auch dafür.
    Ein Großfeuerwerk ohne jegliche Beschallung auf der gleichen Veranstaltung-> Norm nicht anwenden.
    Eine EON für eine Ansage davor. -> Norm anwenden.

    Jetzt lasse ich die Ansage Stunden vorher passieren -> zeitlicher Zusammenhang oder nicht?
    Was ist mit der Ermittlung der Korrekturfaktoren für das Feuerwerk? -> keine Proben möglich (der Feuerwerker wird uns etwas von Budget erzählen)
    Oder messen wir einfach an unseren Meßpunkten mit den PA-Korrekturfaktoren weiter?

    Admin?

    PS: andere Regelwerke gelten natürlich weiterhin. Vor Allem die TA Lärm! Und Angestellte sollten auch nicht während des Feuerwerks auf dem Abbrenner rumlaufen, die haben ihre Dosis dann auch ganz schnell voll.

  • I-live IDR16 R72

    • simonstpauli
    • 10. Januar 2010 um 11:00
    Zitat von &quot;timotimo&quot;

    Habe ich ja beschrieben: zurück zu Digitalpulten, bei denen man den Kanal selektieren muss, den EQ ins Display holen muss, den Parameter selektieren muss, und dann erst den Parameter beeinflussen kann. Da liefert ein 01v durch seine mehrere Encoder für den EQ noch mehr analoges Feeling.
    Ein Schritt zurück vom iLive-T mit seinem kompletten Channelstrip zu einer der üblichen Digitalkisten, die ich oben schon erwähnte.

    Für uns höchstens sinnvoll für Konferenzjobs (wo ich aber kein digitales Muslticore benötige), Kneipen-Jobs, oder mit vielen Abstrichen als Monitorpult, jeweils ergänzend zu unserer T-112/iDr-48-Kombination.


    Ich werde wohl nie verstehen, warum gerade beim Monitorpult immer wieder abgespeckte Lösungen angedacht werden. Gerade dort braucht man schnellen, direkten Zugriff. Wenn, dann doch so ein kleines Surface eher am FOH, wenn es der Ego-Faktor zulässt.

    Ich sehe dir R auch eher in Konferenz-Jobs, kleinen Beschallungen (also das Jazztrio beim Firmen-Event). Das Digicore kommt mir da gerade recht, die Drahtlosempfänger können an die Bühne, wo sie hingehören. Eigentlich alle Jobs, wo man genug Zeit hat und die T80 ein wenig übertrieben erscheint bzw. aufgrund ihrer Größe nicht akzeptiert wird.

    Die "üblichen" Digitalkisten haben im Unterschied keinen Touchscreen.
    Wenn ich jetzt mal das LS9 heranziehe (das 01V96 wird preislich nicht zu schlagen sein, wenn man das Digicore rauslässt) kommt dabei heraus:
    - zwei völlig unterschiedliche Konzepte, die beide ihre Vor- und Nachteile haben.

    Ich finde es ja schon mal gut, daß jetzt wohl die 3. Phase in der Digitalmischpulttechnik eingeleitet ist.
    1. Heureka - es geht (wird aber noch belächelt weil nicht so viel geht)
    2. Feature-itis (schau mal, ich kann 768 Kanäle auf 19")
    3. Bedienkonzepte, Interaktion (...und jetzt kann man damit auch was anfangen)

    Ernsthaft, ich habe die Phase 2 so satt. Da kommen Ideen für kleinformatige Pulte gerade recht. Gerade hier ist ein gutes UI eine Herausforderung. Und das R72 ist ein Schritt auf dem Weg dorthin.

  • Excalibur

    • simonstpauli
    • 10. Januar 2010 um 10:27

    Ich kenne auch nur die Trapez-Version.

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