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  2. simonstpauli

Beiträge von simonstpauli

  • Sennheiser kaputt...

    • simonstpauli
    • 24. November 2015 um 20:26

    Ich habe die besten Erfahrungen im Bereich "schnell aufsetzen und keiner hat Ahnung" mit den HS2 gemacht, auch ganz gut finde ich ein Earmic von Audio Technica, welches sich mit einem Bügel und zu einem Headset umbauen lässt. Hab nur vergessen, wie das hieß.

    Die filigranen Sennheiser HSP und die guten alten DPA sind in der Beziehung extrem fragil, finde ich.

  • Speakon Pro und Contra

    • simonstpauli
    • 23. November 2015 um 18:37
    Zitat von "ThoSchu"

    Wenn ich Fehler in der LS Verdrahtung suche, will ich mich keinen Gefahren aussetzten.

    So ein XLR Male mit 200V+ im Betrieb ist nichts für mich.


    Deshalb war und ist die "amtliche" XLR-LS-Verkabelung natürlich berührungssicher als XLR-female-schickt ausgeführt, so wie früher bei Meyer Controller-Amps z.B.

    XLR male als Ausgang ist inakzeptabel, wenn Spannungen über 25V erreicht werden. Was ja relativ schnell passiert. Keine Ahnung, wer sich diese Idiotie hat einfallen lassen, Ausgänge ohne Not nicht berührungssicher auszuführen. Das ist in der Tat ein IDN.

    Zum Thema Speakon oder nicht, ich kenne tatsächlich einige Speakon Kabelparks, die anständig funktionieren, teilweise konsequent als Verlängerungs-Leitungen mit Patch-Leitungen für den Anfang ausgeführt. So macht es dann auch wieder Spaß, eine verteilte Anlage zu verdrahten. Für Systemverkabelung mag ich CA-COM, am Ende ist in den Lautsprechern dann aber doch wieder Speakon angesagt. Da ist es natürlich, wenn man schon Speakon nutzt, wichtig, daß sowohl Buchsen als auch Stecker in gutem Zustand sind und gehalten werden. Es ist ein recht wartungsintensives System.

    Self-Powered Lautsprecher machen die Thematik nicht viel besser, weil da dann schon 2 Steckverbindungen versagen können, der Signal-XLR und die Stromversorgung, meistens per Powercon. Wobei ich den PC true gar nicht mal so schlimm finde. Er scheint stabiler zu sein.

  • Bass-Chaos bei Live-Events

    • simonstpauli
    • 17. November 2015 um 14:30
    Zitat von "Karel Noon"

    Da muß man wirklich nicht zur Oberliga gehören um dieses Phänomen zu erleben, obwohl ich es in kleineren setups noch unverzeihlicher finde.

    Bei den großen habe ich das Gefühl das insgesamt vielleicht etwas zu viel versucht wird, klar ist die Idee überall einen gleichmäßigen klang zu haben erstrebenswert. Dieses Ziel wird ja auch in "unserer Bibel" dem netten Heftchen von Bob McCarthy als oberste Lehre angepriesen.

    Aber dieses ganze filtern, cardioid machen, Beams steuern etc. kann durch die Komplexität eben schnell schief gehen.

    Es gab zwei sehr gute Artikel zu dem Thema, der eine von Merlijn Van Veen und den anderen suche ich noch.
    Viel Spaß beim lesen:
    https://www.merlijnvanveen.nl/index.php/en/s…-lack-of-impact


    Ganz ehrlich, ich denke nicht, daß die erhöhte Komplexität das Problem ist. Je komplexer der Job, desto wahrscheinlicher ist auch ein Systemer dabei, idealerweise einer, der es drauf hat. Und in den letzten Jahren sind doch einige fähige Systemer hinzugekommen. Ich gehe davon aus, daß das System in den meisten Fällen genug "Impact" hat.

    Ich denke es ist eher das hier:

    Zitat von "Pfälzer"

    Ohne jetzt in die von 4Art definierte Liga zu gehören, sehe ich das Ungleichgewicht zwischen Bass und Low Mids in der A-Bewertung der Lautstärkemessung.
    Will man kräftige Low Mids und den Attack des BD-Anschlags mitnehmen ist man ganz schnell an der Zulässigkeitsgrenze. Bei 50 Hz kann man jedoch noch eine ordentliche Schippe drauflegen.

    Gruß Wolf

    Und natürlich Geschmack. Ich gehe privat nicht mehr so oft auf Konzerte, wenn ich es mal tue, fällt mir das ab und zu schon auch auf, daß viel LowMid-Anteil in den SubLow-Bereich verschoben wird. Was dann auch nicht wirklich hilft, ist die teilweise aggressive Kompression auf den Mixen.

  • Dante Via

    • simonstpauli
    • 13. November 2015 um 13:56
    Zitat von "marcoboy"

    Hmm meiner Meinung nicht wirklich. Es können ja immer nur 2x2 Kanäle pro Anwendung eingebunden werden.
    Ein Thread "Dante Kanäle abhören " hätte sich damit erledigt. Denn genau das ist mit Dante Via nun möglich.

    Da die Lizenzen am Rechner gebunden sind wird es im Produktiven Alltag Schwierigkeiten geben mal eben Rechner xy ins Netzwerk einzubinden. Wie unproblematisch die Applikation ist wird sich zeigen. Die DVS läuft jedenfalls nicht ohne spezielle Konfiguration.


    Ich finde die Möglichkeit, unkompliziert Dante-Kanäle ohne Zusatzhardware abzuhören, super!

    1. In der Wireless City
    2. Am Patch-Platz
    und mir fallen mit der Zeit sicher noch mehr Anwendungen dafür ein.

    Ich würde gerne mal die Oberfläche dafür sehen.

    Mit der DVS kann man ja auch Dante-Kanäle abhören, es ist nur nicht so komfortabel und teilweise komplex, es auf einer Host-Anwendung mit 2 verschiedenen Soundkarten vernünftig und mit niedriger Latenz zum Spielen zu bringen. Wenn Dante Via eine eigene Abhörmatrix mitbringen sollte, wäre das ein klarer Kaufanreiz zusätzlich zur DVS für mich.

  • Konzeptänderung Musikmesse 2016

    • simonstpauli
    • 12. November 2015 um 13:36
    Zitat von "guma"

    Und dann gibt's ja immer noch die großartige Alternative, die ich für mich bereits beschlossen habe:
    Gar nicht mehr hin fahren, nachdem ich das Jahr für Jahr immer blöder finde. :roll:


    Auch gut.

    Ich handhabe es so: Entweder gar nicht fahren oder die Messe als "Meet and Greet" sehen. Also Kollegen treffen, Standparties, Frankfurt erkunden (kleiner Scherz).

    Für 2016 habe ich das Appartment schon während der Messe 2015 gebucht und bin dementsprechend glimpflich davongekommen. 2016 wird also ein "On-Jahr"

    EDIT:
    Ach so, angeblich werden ja auch ab und zu neue Produkte auf der Messe vorgestellt. Bei den meisten Kategorien kann man sich auf einer Messe schwer ein Urteil bilden, Lautsprecher nenne ich mal als Extrembeispiel. Daher nehme ich neue Produkte zwar wahr und lasse mir gerne etwas dazu erzählen, fahre aber nicht deshalb auf die Messe.

  • Midas PRO - Firmware-Updates

    • simonstpauli
    • 2. November 2015 um 21:06
    Zitat von "gert"


    Oft scheinen die Dinge einfacher als sie sind. Die Frage ist so alt wie die Serie und auch genauso beliebt. :D


    Kann man nicht einfach ein Hardware-Upgrade rausbringen? Eine Plastik-Abdeckung, wie bei einem "Fire"-Knopf oder bei den "SIP"-Knöpfen? Für 10 Euro symbolischen Kaufpreis? Das könnte sogar günstiger werden, als eine Herde Programmierer zu binden, die eigentlich andere Dinge programmieren könnten.

  • Garantie bei Austausch-Neugeraeten

    • simonstpauli
    • 1. November 2015 um 17:11

    Übrigens ein schöner Leitfaden zum Thema Gewährleistung bzw. Mängelhaftung:

    http://www.it-recht-kanzlei.de/Thema/gewaehrl…aftung-faq.html

  • monitorrack mit split einrichten

    • simonstpauli
    • 1. November 2015 um 10:46

    BillBo,

    Du triffst mal wieder ins Schwarze.

    Wirst mir langsam unheimlich.

    Ich finde auch, daß man an der Verkabelung eine Verleih-Firma bzw. eine durchreisende Kapelle ziemlich gut einschätzen kann, die Fehlerquote ist sehr gering. Wer dort saubere Systeme einsetzt (und dafür auch nennenswert Geld bezahlt und sich Gedanken macht), arbeitet meist auch professionell.

    Es gibt z.B. eine Dry-Hire-Bude, bei denen man Pultplätze selbstverständlich mit eingebautem Passivsplit bekommt. Und das Multicore beinhaltet selbstverständlich Strom, Redundanz und dezidierte Analogwege für Intercom und Tie-Lines. Da muß man sich also überhaupt keine Gedanken machen, welches Zumietpult man jetzt wie am Besten in die Infrastruktur einbindet, es passt einfach immer.

    Bei meiner letzten Club-Tour wurde z.B. jeweils das lokale FOH-Pult genutzt, die Minimalanforderung war dann Mikrofonie, In-Ear-Strecken, Subsnakes, Split (fest in der Monitor-Stagebox verbaut) und Monitorpult. So kommt man einigermaßen schnell und streßfrei auf die Bühne und steht vor der Local Crew nicht da wie der letzte Depp. Und kann darauf aufbauend andere täglich wechselnde Baustellen beackern. Und als Krönung auch noch das Catering genießen.

  • Unfall in Rumänien

    • simonstpauli
    • 31. Oktober 2015 um 11:50

    Ich würde schon jetzt gerne einen Aspekt beleuchten, nach übereinstimmenden Berichten wurden Verkleidungen aus Polystyrol verbaut. Diese brennen natürlich wie Hulle. Ist sowas in Europa überhaupt noch erlaubt, und wenn ja, wo?

  • monitorrack mit split einrichten

    • simonstpauli
    • 31. Oktober 2015 um 10:29
    Zitat von "ThoSchu"

    Ich verstehe die digital Splitt Allergie einiger nicht. Dafür gibt es sehr wohl Anwendungen.

    Etwas Zutrauen zum Kollegen, der den echten Gain steuert vorausgesetzt, kann man damit super arbeiten. Zumindest mit einigen Systemen.

    Die Helene Fischer Crew machte das so. Ist nur ein Beispiel... Wenn Ihr wollt nenne ich noch mehr.


    Die feste Touranwendung mit bekannten Kollegen und festen Pulten ist ja nun eine der wenigen Anwendungen, bei denen ein Digitalsplit gut funktioniert.
    Eine weitere ist ein Festeinbau in einem Theater.

    Für den TS ist er dann sinnvoll, wenn er ein festes FOH-Pult hat, welches fast immer benutzt werden kann.

    Die teilweise erheblichen Nachteile in anderen Situationen kann auch Namedropping nicht wettmachen.

  • Unfall in Rumänien

    • simonstpauli
    • 31. Oktober 2015 um 01:00
    Zitat von "ThoSchu"

    http://www.spiegel.de/panorama/rumae…-a-1060483.html

    Extrem blöd... Warum kann das immer wieder passieren?

    Bein Beileid allen betroffenen...


    Oha. Mein Beileid.

    Pyro, brennbare fest eingebrachte Materialien und ein blockierter Notausgang, das ist schon viel auf ein Mal. Es legt den (voreiligen) Schluss nahe, daß es kein Sicherheitskonzept gab. Oder daß es gründlich ignoriert wurde.

  • monitorrack mit split einrichten

    • simonstpauli
    • 30. Oktober 2015 um 13:43
    Zitat von "lisa f."


    Oder auch nicht. Solange es nicht zufriedenstellend geloest ist dass 2 Pulte auf einen Preamp zugreifen koennen ohne sich gegenseitig zu beeinflussen wuerde ich auf eine Digitalsplit Loesung verzichten. Trim hin und her.
    (Oder habe ich hier eine Entwicklung verpasst?)


    Das sehe ich genauso.

    Es ist ja physikalisch nicht möglich, daß 2 Pulte sinnvoll auf einen Preamp zugreifen. Daher wird es die Probleme, die daraus entstehen, immer geben und nur mehr oder weniger zufriedenstellende Software-Lösungen, die diese Probleme verringern. Für ein festes Tour-Setup meinetwegen, eine flexible Lösung für wechselnde Situationen ist es nicht. Was ist z.B., wenn man den eigenen FOH aus Platzgründen nicht nutzen kann?

  • Kaufberatung drahtlos Funkstrecke

    • simonstpauli
    • 30. Oktober 2015 um 13:15

    Es kommt wie immer sehr darauf an.

    Und zwar

    1. bauliche Gegebenheiten: Sollen die Antennen abgesetzt sein oder ist der Empfänger mobil?

    2. Wie weit sind die zu überbrückenden Strecken? Ist immer eine Sichtlinie gewährleistet?

    3. Wie ist die Frequenznutzung im Umkreis?

    Und sicherlich gibt es noch 3-20 andere Faktoren, die eine Rolle spielen. Eine Planung per Forum kann es daher nicht wirklich geben, allenfalls Ideen und Denkanstöße.

    Im Moment würde ich 2 Frequenzbereiche empfehlen:

    Für Kurzstreckenanwendungen bzw. wenn eine gute Sichtlinie (innerhalb der kompletten Ersten Fresnelzone) gewährleistet ist: 1.8GHz.

    Wenn es etwas mehr Reichweite sein darf: UHF 470 - 698 MHz (So liegt man nicht im Bereich der zweiten Digitalen Dividende), dann mit Lizenz. Falls die Anschaffung weiterer Strecken schon relativ fest geplant ist, gleich eine Lizenz für die maximale Ausbaustufe holen, sonst ärgert man sich über die mehrfachen Gebühren zur Urkundenausstellung.

    Bei den Geräten empfehle ich derzeit Sennheiser Evolution Wireless (eW300 G3) und Shure QLX-D (wenn keine In-Ear-Anwendungen nötig sind). Das sind bezahlbare, erprobte Strecken, die anstängige Qualität bieten.

    2.4GHz funktioniert ohne Publikum meist hervorragend, sobald 1000 Smartphones im Saal sind, sinkt die Reichweite doch beträchtlich.

  • Sennheiser ew100 G1 Problem

    • simonstpauli
    • 26. Oktober 2015 um 19:43

    Ich kenne Empfänger, die anstelle von RF und AF im Display RFA und RFB anzeigen. Hab vergessen, ob es G1- oder G2-Empfänger waren.

  • Anlagendimensionierung anhand von Personenzahlen - Watt-Pax

    • simonstpauli
    • 26. Oktober 2015 um 19:41
    Zitat von "Dosenfutter"


    Die Stellung der Pegelregler sagt rein garnichts über die abgegebene Leistung aus.


    Stimmt. Man wäre erstaunt, wüsste man die aktuellen Leistungspegel bei einer echten Veranstaltung.

  • Anlagendimensionierung anhand von Personenzahlen - Watt-Pax

    • simonstpauli
    • 24. Oktober 2015 um 12:44
    Zitat von "Dosenfutter"

    Wora, hp, billbo und andere haben's schon sehr gut dargestellt. Um es nochmal deutlich zu sagen: Leistung ist immer relativ. Relativ zum Wirkungsgrad. Bester Vergleich: Was nützen 500PS, wenn Du 40t mitschleppst? Du wirst trotzdem nie ein Rennen oder Drag Race gewinnen. Selbst in einem LKW sind 500 PS als simpler Wert völlig wertlos, weil es dort vor allem auf Drehmoment ankommt. Abstrahlung und Wirkungsgrad eines Hornsystems wird je nach Location locker Direktstrahler mit 4x mehr Leistung in die Tasche stecken.

    Watt alleine sagen NICHTS.


    Wenn wir schon bei der Auto-Analogie sind, würde ich die Verstärker-Watt mit dem Verbrauch eines Motors gleichsetzen.

  • Midas PRO - Firmware-Updates

    • simonstpauli
    • 22. Oktober 2015 um 18:45
    Zitat von "guma"

    Ich finde die farbigen Schalter eigentlich ganz nett, wenn man wirklich was mit szenischem Ablauf einrichtet oder fährt, wobei man sich das in den meisten Pulten auch als benutzerdefinierte Tasten einrichten kann, wenn man's braucht.
    Für eine Bandnummer ohne Szenen freue ich mich aber auch über die Abschaltoption. :wink:


    Ganz ehrlich, ohne Abschaltoption ist das ein No-Go. Gerade auch, weil es eine "safe scene" gibt.

    Und wenn man ehrlich ist, sind die Pulte ja schon nennenswert oft in Situationen unterwegs, in denen man keine Szenenautomation braucht / haben möchte. Es ist mir unbegreiflich, wieso die Abschaltoption:

    1. nicht von Anfang an in der Firmware enthalten war.
    2. jetzt immer noch nicht bei allen Modellen enthalten ist.

  • Midas PRO - Firmware-Updates

    • simonstpauli
    • 22. Oktober 2015 um 17:38
    Zitat von "daniel wilhelm"

    Das wäre wirklich blöd!
    Ich schwitze manchmal ganz schön wenn der fremdmischer hektisch auf den tap button drückt....


    Ich bin ja für ein Hardware-Upgrade. Eine Plastikklappe, wie früher beim SiP-Taster. Das wäre doch mal Midas-standesgemäß-

  • wie man auf Festival zügig zu einem guten Ergebnis kommt...

    • simonstpauli
    • 22. Oktober 2015 um 12:40
    Zitat von "billbo"

    Sehr schön geschrieben, incl. einiger echter 'Kernlehrsätze':

    Und, natürlich:

    :D

    Im Prinzip das, was ich gerne 'Mixing by numbers'/ 'Malen nach Zahlen' nenne. Wenn man die Zusammenhänge begreift und an der Quelle für einigermaßen konsistente Grundvoraussetzungen sorgt, kann man damit bereits im Vorfeld sehr viel erreichen, noch bevor man überhaupt einen Ton gehört hat. Ob's dann gleich zu einem "stellar mix" reicht sei zwar mal dahingestellt – aber größtmögliche Schadensvermeidung ist ja auch schon mal ein hehres Ziel. :wink:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo


    Schadensvermeidung und die bestmögliche Basis für die Arbeit, das ist ein guter Ansatz, den viele Kollegen auch so fahren. Ich finde den Artikel auch gut geschrieben. Wenn mir doch mal die Mixe des Herren so gut gefallen würden, wie seine Schreibe ;) Egal. Konsistenz, Konsistenz, Konsistenz! Mikros immer an die gleichen Stellen, möglichst immer die gleichen Mikros, noch besser: die selben. Gains aufschreiben ist klar. Auf diese Art habe ich schon Monitormixe (48in, 6 Stereo Out) von Null auf ein fremdes Pult gebracht, die fast von Anfang an gepasst haben. Die Zeit, die ich dadurch gespart hatte, konnte ich für Feinarbeit nutzen. Und das ist genau der Punkt finde ich, je besser die Basis, desto mehr kann ich hintenraus erreichen.

    Ich lege übrigens auch viel Wert auf soziale Aspekte, die local crew freundlich begrüßen, fragen, ob man eventuelle Catering-Sorgen beheben kann, wie man sich am Besten in den Ablauf vor Ort einfügen kann etc. Nach meiner Erfahrung ist eine gute Zusammenarbeit zwischen local und touring crew eine der wichtigsten Voraussetzungen für einen guten Gig.
    Das Negativbeispiel: der Headliner aus den Staaten, der ab morgens 8 Uhr aufbaut und gegen 22 Uhr den Aufbau durch den Gig unterbricht, dort kann man spätestens ab 17 Uhr von der local crew keine Wunder mehr erwarten.

  • Anlagendimensionierung anhand von Personenzahlen - Watt-Pax

    • simonstpauli
    • 21. Oktober 2015 um 18:07
    Zitat von "blade11"

    Klar, der Wirkungsgrad ist sehr entscheidend - ich gehe dabei von Standardmaterial aus, also z.B. PL-Audio, Seeburg, RCF - also keine Chinakübel oder Reiskocher. Bei einer Hochzeit komme ich mit den 6W pro Gast bei üblichen Wirkungsgrad und gemittelt über das gesamte Frequenzband für eine gehobene Lautstärke auf der 30-40qm Tanzfläche aus.

    Bei einem Zelt, 15x30m, mit einer 10x15m Tanzfläche komme ich da einfach nicht hin - nicht im Ansatz. Sind wir zu basslastig geworden?


    In einem Zelt brauchst Du ja auch architekturbedingt mehr Leistung im Bass-Bereich, ohne mehr Leistung auf den Gast zu bekommen.

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