Beiträge von Daniel M.

    Ja, ich meinte die 'IN' Buttons. Die 'Umschalt IN', 'Umschalt VIEW' Doppelbelegung würde doch bedeuten, dass man versehentlich in "VIEW Absicht" den entsprechenden Prozess wieder ausschalten kann ... das wäre blöd oder?

    Ja, das wär blöd. In der Vermietung geht sowas gar nicht. Und als Company mit freien Mitarbeitern muss das auch ganz eindeutig sein, was passiert wenn ein Knopf gedrückt wird.


    Als Tonler mit meiner eigenen SQ-5 würd ich das Risiko in Kauf nehmen bzw. würd dann die Beschriftung dauerhaft ändern. Von meinem persönlich workflow hab ich die Dinger eh fast immer an. Lowcut steht halt im Zweifel bei 20Hz und der Threshold vom Kompressor ganz oben. Gate ok, hab ich nicht wirklich immer an, aber ginge über den Thres ja genau so wie beim Kompressor. Ginge also.


    Aber vom Arbeiten her: rechte Hand drück select und wandert in Richtung der Regler (überwiegend Richtung EQ), dann hätte die Linke Hand in der Zwischenzeit nix zu tun und könnte direkt mal einen Soft-Button in ihrer Nähe drücken... bleibt meine favorisierte Lösung.


    In welcher Kundengruppe wird die SQ-5 jetzt die meisten Abnehmer haben?


    btw: Ich nehm die externen FX immer mit, wenn mich ein Yamaha Pult erwartet :P

    Bleibt nur 'Wertänderung öffnet Fenster' oder?

    Im A&H-Forum kam noch der Vorschlag die "IN"-Buttons wahlweise als "VIEW"-Buttons nutzen zu können.

    Ich selber würde die Userkeys, der Wertveränderung vorziehen, aber das ist auch persönlicher Geschmack. Alles ist besser als der Touchscreen!

    So, gestern erster Job auf ner SQ-5 und dann gleich mit vollbelegten 48 Kanälen. Ich seh das Gerät auch als echte (und in dem Preissegment einzige?) Alternative zur X/M32. Auf der X/M32 hab ich vll. so 400-500 Jobs gemischt.


    Meine erste Eindrücke waren:

    - Die Flexibilität und die freie Belegbarkeit der Fader sind ein Traum. Der Job gestern war bestimmt keiner, bei dem man normal zur SQ-5 greift, sondern eher ein Pult eine Nummer größer nimmt, trotzdem lag alles da, wo ich es brauchte und alles lief einwandfrei.

    - die Preamps sind richtig gut; A/B-Vergleich steht noch aus - aber X32 kann da dem ersten Eindruck nach nicht mithalten

    - ich vermisse die VIEW-Buttons. Auf dem Touchscreen rumdrücken, um in die EQ-Ansicht zu kommen nervt; vll. kommt da ja mal was für die User-Keys mit einem Firmware-Update

    - Mit den Effekten bin ich noch nicht so ganz glücklich geworden; allerdings ist da der Vergleich mit der X32 auch nicht fair, weil ich da auch schon viel und lange rumgeschraubt habe, bis ich so zufrieden damit war, wie ich es heute bin.

    - Channel to All-Mix Button: super umgesetzt, da war ich beim Monitoring enorm viel schneller, als auf der X32, gerade die kleinen Korrekturen zwischendurch

    - Copy/Paste: super unkompliziert gelöst; war ein Traum an den zwei Stellen, als der jeweilige Sänger in der Show anstatt zu seinem Mikrofon, das des Moderator Griff

    - Editor für MAC/PC wünsch ich mir noch. Gerade gestern war es aber sehr gut, alles direkt am Pult vorbereitet zu haben; sonst wär die Show doch schwer zu handeln gewesen, wenn ich mich nicht schon vorher mit dem Pult auseinandergesetzt hätte


    Soweit erstmal. Freu mich schon auf die nächsten Einsätze und bin gespannt, was die Firmware Updates so bringen.

    wobei das schon ein Thema ist, bei dem ich es anstrengend finde, wie unterschiedlich das in den Bundesländern umgesetzt ist. Die einen unterscheiden nach Widmung des Raumes, die anderen nach der konkreten Art der Veranstaltung... (und was ist eigentlich Gottesdienst, wo fängt das an, wo hört das auf?)

    Da gibt es vieles, was am eigentlich Sinn, nämlich den Gottesdienst weiterhin in der Dorfkirche XY zu ermöglichen, vorbei reguliert ist.


    Und bei den evangelischen Kirchen- und Katholikentagen zieht dann teilweise auch noch das Versammlungsrecht... das ist dank Föderalismus jedes Mal wieder spannend. Aber bei den (kirchlichen) Großevents mach ich mir weniger Sorgen - eher bei den 400 Leuten, die in den Saal für die 200 eingequetscht werden.

    Beides, Zuspielungen sind aber nur sehr vereinzelt (Telefon, Türklingel, Baulärm, ect.)

    dann nehme ich meine Thomannempfehlung auch direkt zurück. (Auf die Idee bei 200 Leuten Sprache zu verstärken bin ich nicht gekommen)

    8“ oder 10“ Boxen reichen euch völlig; einen Subwoofer könntet ihr immer noch anschaffen, wenn mal entsprechende Einspielungen dies erfordern, scheint ja aber aktuell nicht der Fall zu sein.


    Was für Mikrofone kommen denn zum Einsatz?

    Wenn das Richtung Lavallier geht, würde ich tendenziell gebraucht nach höherwertigen Lautsprechern schauen, da hab ich mit dem was man innerhalb des Budgets neu bekommt keine guten Erfahrungen gemacht und hatte häufig Probleme mit Feedbacks.

    Aehm - mal ein unfassbar offtopische Frage: Ich lese hier immer wieder, dass Thomann-Material verbaut oder verkauft wird. Gibt's in DE auf dem Kram eine Handelsmarge (für solche, die das auch haben dürfen)???

    In dem Fall bekam der Kunde zwei Rechnungen von mir: Eine vorher für die Beratung und eine hinterher für die Installation, das Material hat er schön selber eingekauft - wollte das auch so, weil er an vielen Stellen Rabatte im EK bekommt (da steht man bei vielen Firmen als Verein/Schule/Kirche ganz gut da)

    genau die hab ich in einer Schule (Aula, quadratischer Grundriss, 200 Plätze) für genau den Zweck "Soundeinspielungen im Theater" auch verbaut und alle waren zufrieden

    und immer wenn es mal gekoppelt hat und ich hab den gain untergedreht hat es sogar aufgehört 8o

    also klar, Feedback kommt nur vom gain.

    Mein Erwachen kam dann, als ich auf einen "Kollegen" traf, der ganz entsetzt war, als ich meine Endstufen voll aufgedreht hatte "Spinnst du, dann koppelt es doch sofort!" Seiner Meinung nach kamen Feedbacks ausschließlich von den Endstufen 8o8o8o

    also ich bin der Legende auch ein paar Jahre aufgesessen, weil in einem Fachbuch der Zusammenhang zwischen Verstärkung und Feedback eben direkt beim Gain erläutert wurde und es dann doch noch etwas Hirnschmalz brauchte um zu erkennen, dass sich die Aussage nicht auf den Gain bezieht, sondern auf das Ergebnis der gesamten Kette... damals mit 12/13, das waren noch Zeiten ^^

    Bisher immer zufrieden gewiesen mit dem Leasing bei einem großen deutschen Hersteller und dann dementsprechend dann immer seinen Truck Service genutzt... ob Getriebewechsel Sonntag Mittag oder Turbowechsel früh morgens am Feiertag, ging immer alles flott.

    Was die ganz großen Geschichten angeht, ist der Trend doch aber, dass einem die Zugmaschinen gar nicht mehr gehören und man das einfach outsourced, oder? Dann ist es das Problem des Spediteurs, wenn die Maschine versagt

    na, dann muss man halt schnell zu den amps rennen können, oder bei selfpowered-systemen wissen wo man den strom abschalten kann... :D

    na ja, wenn ich ehrlich bin wünsche ich mir dann doch lieber einen fader...

    das erinnert mich an eine Veranstaltung bei einem großen Chemiekonzern, die ich ausschließlich über die Amps gemischt habe, nachdem sich unser Ui, just zum Veranstaltungsbeginn aufgehangen hatte... das hat Nerven gekostet; 6 Mics, 3 Zuspieler und ich hatte alles nur ganz grob mit mir selbst gecheckt


    Pulte ohne Bedienoberfläche am Gerät sind für mich seitdem eindeutig IDN; eine schlechtere Mischposition für den Fall eines WLAN-Abbruches nehm ich dagegen öfter mal in Kauf

    Welche Software hat den größeren Funktionsumfang bzw. ist einfach für eine große Firma besser geeignet?


    Ich glaube schon, dass easyjob den größeren Funktionsumfang hat, damit ist aber noch lange nicht gesagt, dass die Software auch für größere Firmen besser geeignet ist. Das ist dann doch eine Frage, die sich nur individuell beantworten lässt.


    Was sind denn deine Anforderungen?

    Ich habe das Gefühl, dass die Kluft zwischen den Auftraggebern, die kaum Geld haben, bei denen die Projekte kurz davor stehen überhaupt noch realisiert werden zu können, und den Kunden, die einfach gute Leistung wollen, denen der Preis fast egal ist, immer größer wird.


    Bezahlungstechnisch hatten die Angebote / Anfragen, die mich dieses Jahr erreicht haben, Abweichungen von 300% (Tagessatz, Tontechniker).


    Das es viel zu viele von den Low-Budget-Jobs gibt, bzw. eben auch noch viel zu viele die das ganze mitmachen, hatten wir hier schon öfter. Nur verändern tut das hier wenig.


    Andersrum habe ich auch Kollegen, die mit dem oben aufgerufenen Kurs sogar gut klarkommen würden (Single, Student, günstig in einer WG wohnen, kein Auto...)

    Dann stelle ich mir die Frage, was ist, wenn zu wenig Publikum kommt? Bekommt man dann kein Geld?

    ich hab schon größere Events erlebt, da kam die Crew nicht mehr zum Abbau, weil sie alle davon ausgingen eh kein Geld mehr zu bekommen, nachdem sie gesehen hatten, wie wenig Publikum kam... 8|


    Es gibt leider einige Auftraggeber, die meinen es ist selbstverständlich so, ihr Risiko auf die Subunternehmer abwälzen zu können. Hab da in einem Fall im Messebau, sogar eine größere Insolvenz miterlebt, wo der Auftraggeber den Messebauer, nach weit hinter den Erwartungen geblieben Besucherzahlen, einfach nicht bezahlte.


    Nein, sowas soll und darf nicht sein; aber man muss sich halt auch an die eigene Nase fassen, wenn man sich auf Zahlungs- und Vertragsbedingungen einlässt, bei denen sowas passieren kann.

    Hängt genau so in meinem Büro an der Wand.


    Wobei man die PA der local sound company, mal durch ein großes Linearray ersetzen müsste.

    Mein Bargeschäft zielt auch erstmal nur darauf ab, mein Geld zu behalten (Stichwort "Insolvenzanfechtung"). Um es zu bekommen, macht es "zahlbar sofort" alleine keineswegs besser.


    Oft genug sind es ja auch die finanzschwachen Kunden, die mich direkt aus Ihren Abendeinnahmen bezahlen und sich Vorkasse bzw. Zahlung beim Soundcheck gar nicht leisten können.

    Konsequenterweise nimmt man wirklich hell&dunkel`s Formulierung dazu, nur in der Praxis? Mach ich Soundcheck und nach dem Einlass bekomm ich mein Geld oder geh wieder???

    "Zahlbar sofort" hat doch nur den Hintergrund, ein Bargeschäft abzuwickeln, damit die eigene Leistung im Insolvenzfall des Kunden (wenn man sein Geld denn hoffentlich noch bekommen hat), nicht anfechtbar ist.


    Hat mir auf jeden Fall schon einmal Diskussionen erspart.

    3. alle FX (Sends)


    da ich den Masterfader ja aber immer schnell zur Hand habe, fände ich in dem beschriebenen Setup eigentlich eine Gruppe "alle Wedges" noch ganz sinnvoll - dann ist auch schnell Ruhe und ich hab die Front im Zweifelsfall nicht gleich ganz tot.


    Das mit dem Mikro in den Monitor halten, passiert dann bei Laien aber doch recht häufig: zwischen den Songs, wenn sie einfach den Arm samt Mikro locker runterhängen lassen...


    btw. ich hatte vor mittlerweile 8 Jahren in Dresden mal so eine Nummer, da dachte ich, ich werd blöd: alles Mics gemutet und es pfeift immer noch... kam vom Sampler, den ich in keiner Mutegruppe mit drin hatte - kann ja nix koppeln und die Pausenmusik sollte auch drüberlaufen.

    Aber ein Feedback als Einspielung ohne jede Vorankündigung - eindeutig: idn

    Hängt sehr vom Rahmen ab. Ich nehme i.d.R. was halbwegs robustes wie Sm58, e835 oder etwas um das es nicht so schade ist, wie z.B. die nie benutzen Condenser aus dem Beyer-Drumkit.


    Wenn ich nicht so genau weiß wer da kommt eher viel und möglichst dicht dran an die Kids.