Beiträge von ERICH

    Ehrlich gesagt bin ich was Leitungslängen betrifft auch eher wenig zimperlich. So eine Fullrange Box an 50m 2x2,5² ist eigentlich kein Problem.


    Einmal im Jahr haben wir einen Waldgottesdienst zu beschallen.

    Da hängen dann auch etwa 12...14 Fullrange Kisten in 2 Kreise um die Musiker / den Prediger herum aufgebaut. Das ganze in Mono und so gemacht, das man mit zwei Verstärkern (Vision 3500) hinkommt.

    Innerer und äußerer Ring bekommen entsprechend Delayline und gut ist.

    Mit bis zu 4000 Besuchen ist das dahingehend unsere größte Veranstaltung.

    Wenn ich mal grob Überschlage hat die letzte Box in der langen Kette etwa 150m 2x2,5mm² davor hängen. Klanglich ist das nie negativ aufgefallen.


    Bei solch einer Anwendung mit zahmen Pegeln hab ich da überhaupt keine Bedenken. Auch nicht so eine Eisenschwein Endstufe an 2x2Ohm laufen zu lassen. Ich glaube irgendwann hatten wir sogar 2x1Ohm getestet - so als Notfallplan. Geht auch.


    Also - da geht mehr, als man erst denkt.

    Es handelt sich nicht um Rock n Roll Pegel.

    Teste das einfach mal im Lager.

    Das würde ich erstmal mit den anlaufenden Kosten der Installation und Inbetriebnahme Gegenrechen wollen.

    Zudem ist es ja auch eine Investition in zukünftige Projekte ähnlicher Form.


    Alternativ ist mein Rat bei sowas immer:

    Einfach nicht machen und eine Bäckerei eröffnen, da braucht man sowas nicht.

    Das aber bitte vorher wirklich prüfen.
    Es gibt da bei manchen nicht ganz so Pro - Geräten Ausnahmen.

    Ein Mackie DL1608 hat z.B. satte 600 Ohm Ausgangsimpedanz.

    Ich hatte mal testweise eins hier und wollte 4 Endstufenkanäle an einen Ausgang hängen.

    3 gingen gut, beim anstecken des 4. brach das Signal um reichlich 10dB ein.


    Was daran etwas verwunderlich ist - die Auxwege haben scheinbar etwas bessere Treiber.



    Noch eigenartiger finde ich, das sie den fast identischen Aufbau als alten Irrweg darstellen - selber aber genau das verkaufen.


    Es ist wirkrlich der gleiche Aufbau - nur das der Ethernet Adapter im Bild durch ihre Gerätschaft ersetzt wird. Der Rest ist aber mehr oder weniger gleich.



    Warum eigentlich keine 100V Übertragung?

    Ist doch eh Mono - also Ideal dafür.




    Es gibt Übertrager für beide Richtungen.

    Also 2 an der Ausgangs- Endstufe und je einer pro Box.

    Das spart massiv an Verkabelungs- und Materialaufwand.

    Zudem müssen nicht überall Endatufen stehen, was alle möglichen Probleme mit sich bringt.

    Statt Strom, NF und Lautsprecherkabel legen, Endstufen stellen und sichern, Brummprobleme bekämpfen,... ziehst du einfach nur ein 2 Adriges Kabel pro Zone an jede Box und hängst die Übertrager ran.

    Dauernd im Sinne von zu jeder Veranstaltung.

    Man muss immer den Ladezustand mit bedenken - bei einem fest verkabelten Gerät reichlich lächerlich.

    Was macht denn diese verlinkte Kiste besonderes?

    Lightning zu LAN geht auch anders.


    Wenn schon solch eine spezielle Kiste, dann bitte mit Ladefunktion.

    Soo life ist das Gehackte auch nicht.


    Ich empfinde solche Geräte als recht sinnfrei, solange sie nicht auch das Problem der Stromzufuhr lösen.

    Was bringt es mir so ein Streichelbrett an ein Kabel zu hängen, wenn ich dann dauernd zwischen Netzwerkverbindung und Ladekabel hin und her hüpfen muss.

    Ich glaube hier liegt ein Missverständnis vor.

    So wie ich das bei Billbo lese steht die hintere Reihe unter dem Schlagzeug und die vorderen (verzögerten) dann entsprechend weiter vorn Richtung Bühnenkante.


    Ich gehe davon aus, das mit erste Reihe die zeitlich erste gemeint ist - nicht die erste hinter der Bühnenkante.

    Puuh- ich dachte schon ich bin der einzige, der auf solch ketzerische Ideen kommt. :S


    Weiterer Vorteil dieser Variante ist, das man keine spezial Hardware anschafft, die außer Matrix Zauber (wie oft der auch immer gemietet wird) für wenig weiteres taugt.

    Wenn mehrere Pulte (Gastpult, DJ, ...) Und dann noch Moderationen und Pausenmusik zugegen sind finde ich ein kleines 19" Pult ala 01V96 oder ähnlich dafür eine gute Lösung. Da hat man reichlich Möglichkeiten Signale zu Routen und auch EQs zu setzen und ebenfalls permanent ein Pult für so Kleinigkeiten wie Umbaumusik und den Ansager.

    So neu und so schlimm finde ich das nicht. Damals beim 01V96 gab es auch diverse FX gegen Bares. Wer den RevX Glitzer haben wollte konnte ihn kaufen. Alle anderen hatten halt den Standard Hall.

    Irgendwann gab es das dann kostenlos dazu.


    Seinerzeit hat sich da soweit ich weiß niemand darüber aufgeregt.

    Im Gegenteil ich finde die Möglichkeit gut, das der Hersteller kostendeckend die Software erweitern kann.


    Solange an dem Konzept nicht zu viele BWL Menschen "optimieren" kann das für Hersteller und Kunde eine gute Sache werden.


    Ich finde den Gedanken gut, das man speziellere Effekte oder ähnliches einfach als Software zukaufen kann, anstatt dafür irgendwelches Outboard Zeug mitschleppen zu müssen.