Beiträge von maccaldres

    die wichtigsten Punkte was ein Datenblatt/Gebrauchsanweisung an Merkmalen enthalten muss, stehen zB im ProduktSicherheitsGesetz, welches die minimal Vorraussetzung für ALLE gewerblich eingesetzten (Maschinen-)Technische Einrichtung und Betriebsmittel darstellt.


    zusätzlich wären detailliertere Angaben zur Belastbarkeit "in welchem Zustand, ist es wie Belastbar" und auf welchen Grundlagen die bestehen.


    ähnliche Angaben findet man zB an Gabelstaplern: 1 Tonne bei 60cm Abstand zum Gabelrücken.

    Ich kenne die benannten Hercules Stative sehr gut, da ich selber vier Stück im EInsatz habe.


    im direkten Vergleich zu einem der bekanntesten Stative dieser Art dem Manfrotto 087 (welche wir ebenfalls im Bestand haben) würde ich dem Hercules gefühlt weniger zu trauen, es wirkt und ist auch tatsächlich "flimmsiger" bzw lässt mehr Bewegung zu als ein 087.


    Bei beiden Stativen, würde ich nicht auf die Idee kommen, Gewichte dieser Größenordnung (um die 10kg) auf die maximale Endhöhe (plus minus 3,5m) zu bringen. Die Stative sind eigentlich dafür Gedacht einzelne Gerätschaften( zB 2kW Stufenlinse) in kontrollierten Bereichen (Fernsehproduktion, abgesperrte Bereiche auf Veranstaltungen etc) auf Höhe zu bringen.


    auch wenn deine Last ausgeglichen verteilt ist, gilt dies ausschließlich für statische Augenblicke, sobald jedoch Wind oder Personenrempler dazukommen, sieht die Sache anders aus.


    Wenn überhaupt kämen hier Indoor kleine LineArrayGabellifte (zB VMB TL-A220) oder Outdoor LinearrayTower mit entsprechend Ballast zum Einsatz.


    Alles andere, ist meiner Meinung nach unsachgemäßer Gebrauch und somit mindestens Grobfahrlässig

    Entscheidende "Knackpunkt" zwischen Teller und Dreibein ist die Verbindung zur Grundfläche:


    Im Teller ist es die M20 Buchse, die Prinzip bedingt mehr Spiel/Bewegung zulässt als die Versteifung innerhalb der Stativmechanik

    das Stichwort heißt hier Gefährdungsbeurteilung


    Im groben heißt das, das du dir bei jeder zu erfüllenden Aufgabenstellung im Vorfeld gedanken machst, welche Gefahren auftreten können, mit welcher Wahrscheinlichkeit sowie schwere der Folgen.


    Nun gibt es unterschiedliche Möglichkeiten der Verringerung der Wahrscheinlichkeit und der Folgen

    Also bei deinen benannten Beispielen, bei denen die Windlast vernachlässigbar ist (da Indoor)


    1. Steht es an der Wand im Orchester "einklemmt" von Podesten. Ich kann so spontan den Laufweg der Musiker nicht sehen, aber ich glaube nicht das diese sich zwischen Stativ und Xylophon durchzwängen. Deshalb kann hier das Anstoßmoment als zweitranging betrachtet werden.


    2. änliche Situation, das Stativ ist von mehreren Seiten vor "Anstoßen" geschützt.






    Sub/Sat Distanzstangen müssen natürlich unter den selben von dir genannten Aspekten betrachtet werden. Nochmal der Inverkehrbringers einer Gefahrenstelle ist verantwortlich, wenn jemand seinen Pflichten des sicheren Betriebs nicht nachkommt, ist dies grob fahrlässig und wird im Schadensfall auch so behandelt.

    Ist meine Berechnung korrekt oder gibt es einen (Denk-)Fehler?

    Wie kalkuliert ihr das Anstoßmoment für eure Konstruktionen?

    Inwieweit berücksichtigen Herstellerangaben für die Belastbarkeit des Stativs ein Anstoßmoment?

    zu 1:


    Ja sieht korrekt aus.


    zu 2:


    so wie von dir beschrieben. Es gibt nie DIE perfekte Lösung, siehe 3.


    zu 3:


    gar nicht! Es ist die Aufgabe des "inverkehrbringers einer Gefahrenstelle" fundierte Annahmen/Berechnungen durchzuführen, um das benötigte Material für die angestrebte Aufgabe auszuwählen.

    Das Gravity Produkt kenn ich nicht direkt.


    Jedoch das "Original" von K&M als auch das Pendant von Millenium.


    Mein Fazit für BEIDE ist: kleine Leichte Geräte auf Kopf bzw. Ohrhöhe super, schwerer oder höher nicht stabil/kippsicher genug.

    Ich meinte nicht dass das Routing fix ist.

    Aber wenn du die DLive anschaltest musst erstmal sagen wie viele Auxwege, Busse, etc. du haben willst. Wie dein Masterbus aussehen soll.

    Dann musst du dir diese Fader auch erstmal auf die Oberfläche legen, es gibt kein Layer in dem einfach die Auxwege alle liegen. Und - du musst sagen auf welche Ausgänge das überhaupt gehen soll. Es gibt keine Vorbelegung der Ausgänge, du sagst erstmal welche Buchse dein Master Out, deine Auxe etc. sein sollen.

    doch gibt es.


    Du lädst eins der vorgeschlagen Factory Presets. Dort sind dann alle grundsätzlichen Routings, Layer etc vorkonfiguriert.

    Sorry, wenn ich hier mal mit einer Anfängerfrage reingrätsche; Die Dlive sieht sehr intuitiv zu bedienen aus. Braucht man lange, bis man als D-Live-Anfänger die Basics beherrscht? Hat das Pult viele sehr eigene Logiken? Ich arbeite sonst mit Beridas X/M32.

    nicht mehr als andere "richtige" Mischpulte

    da bist du mit der QLXD schon ganz gut dabei, je nach Frequenzband musst du auch an die laufenden Kosten denken.


    Wir haben selber einige Strecken QLXD, vom Analogen/Digitalen Audio Part und der Übertragung sind diese identisch zur ULXD, der unterschied liegt in der Konvinience also zB im "Display", Anzahl der max. Strecken pro Frequenzband, Dante, umschaltbare Sendeleistung, eingebaute Splitter ...


    lass die Finger von dem 2,4Ghz Geraffel


    als Zubehör solltest du dir aufjedenfall mal die das Antennen und Splitter Set von Thomann anschauen

    Ich präferiere die Variante des Leitungsrollers. Abgewickelt werden bereits auch die Bestandstrommeln bzw. es hängt eine so geringe Last dran, das es vernachlässigbar ist (nach Gefährdungsbeurteilung durch Elektrofachkraft ;))

    "lose Hilfswicklung" empfinde ich schon bei Netzwerktrommeln als ein Graus, mit einem 2m Stück 3G2,5 will ich das gar nicht ausprobieren.


    Das Aurgument des defektes an der Einführung, finde ich ist zweitrangig. Als eine unserer Unternehmerischen Pflichten gehören regelmäßige Prüfungen zu den wichtigsten. Im Rahmen einer solchen ist früh genug festzustellen, das sich ein defekt anbahnt. Außerdem ist vor jedem Einsatz, so oder so eine Sichtprüfung durchzuführen.


    Das mit dem Thermoschalter muss ich nochmal nachlesen, hier gibt es aber auch hochwertige Bauteile für dauerhafte mechanische Belastung. Die 10A RCBO Absicherung sollte jedoch gegen Überlast ausreichend sein, hier geht es mir hauptsächlich um einen ZUSÄTZLICHEN Personenschutz und im Falle einer "Bierwagenverkabelung" eine schnellere Zugriffszeit.

    Also kann ich mir deiner Meinung nach das Geld für den

    BBE Sony Maximizer 882i sparen weil es nicht den erhofften Effekt bringen würde?


    Danke vorab für deine Rückmeldung

    Meiner Meinung nach, JA


    aber anders herum: Was ist denn der erhoffte Effekt?


    der Sonic Maximizer oder ähnliche Geräte, erzeugen aus dem Audiosignal "Psychoakkustische Effekte". Wie beispielweise größere Stereobreite, mehr "Bumms" etc.


    Diese Effekte bringen aber auch Nachteile mit sich, wie zB das sich die Bässe in einigen Situationen und Aufstellungsvarianten noch stärker auslöschen können.


    in keinem Fall wird das Ergebnis "qualitativer/besser", sondern lediglich für DICH nach deinem persönlichen Empfinden geschönt






    Gutes Beispiel:


    Fahrgeschäfte/Bierwagen auf der Kirmes:

    Dem Schausteller/Wirt ist der Frequenzgang in Form einer extremen Badewanne am liebsten, weil es zwar Laut ist aber die Gäste/Kunden sich dennoch unterhalten/bestellen können. Ob dies einer dritten Partei gefällt sei dahin gestellt.

    Naja was erwartest du?


    Du hast eine Anlage unterster Einstiegsklasse.


    "Verbessern" kann man klanglich nichts, da "besser" eine persönliche Einschätzung ist. Qualitativ bliebe blos der Umstieg auf hochwertigeres Zeug.


    Was unterumständen etwas bringen würde:


    -wäre Anpassung an räumliche Gegebenheiten (sowas bekommt man "gut" nur mit Erfahrung und KnowHow hin), hier wird aber nicht die Anlage perse verbessert, sondern mit Glück unzulänglichkeiten des Raums geschönt

    -klangliche Anpassung an den persönlichen Geschmack, hier ist erlaubt was DIR gefällt, ob es deinem Kunden gefällt sei dahin gestellt

    Klar entsprechen 50m Kabeltrommeln mit 1,5mm² den Anforderungen der VDE


    du als Anwender musst halt sicherstellen, das die Belastung nicht höher wird als ungefähr 5,5A (bei einzelner Verlegung auf dem Boden und 30° Umgebungstemperatur) da sonst der Spannungsfall zu groß wird und unterumständen die vorgeschalteten Sicherungsorgane nicht mehr greifen.