Beiträge von UweLam

    Wir haben mehrere Teile davon. Genutzt werden sie fast ausschließlich im Corporate Event bereich.

    Man muss sich darüber bewusst seien, das solche Teile eher kippen können, als ein 3-Bein. Deshalb muss der Aufstellungsort bedacht seien. Bei uns kommen meist Arri300/650 oder 6"-8" Boxen drauf. Das ist recht safe.

    Bei 20 kg sollte das Stativ schon gut "versteckt" seien, damit niemand damit "in Kontakt" treten kann.


    Die Arretierungsbolzen sind nichts für den rauen R`n`R Betrieb (können abreißen, verloren gehen). Aber mit guten Transporttaschen, kein dry hire, und Nutzung bei kleinen Jobs mit eigenem Personal kann man damit leben. Wir haben seit ca. 2 Jahren 10 Stative, und es ist noch alles ok.


    Großer Nachteil: fast kein Stativ steht richtig gerade. Bei manchen fällt es kaum auf, bei anderen werden immer Bierdeckel benötigt. Aus diesem Grund würde ich sie mir wahrscheinlich nicht noch einmal kaufen (außer ich wüsste, dass sich dies verbessert hat).

    Als Vergleich habe ich von K&M das kleine 26735 Lautsprecherstativ. Das steht 100% gerade.

    Der heutige Rider geht bis "Leitung 21", wovon 19 Inputs wohl tatsächlich benötigt werden, bei denen anderen Kanälen steht nichts drinnen. Vor 4 Jahren war der gleiche Comedian/Kabarettist da, da warens noch 11 Inputs.

    Kenner werden wohl wissen, von wem ich rede wenn ich sage, dass da auch ein Terzband-EQ als Outboard lokal zu stellen ist, während die Terzband-"Simulationen" in Digitalpulten Spielzeug seien und keinen Gefallen finden. Der EQ kann aber bei Bedarf günstig vom Tourtechniker gemietet werden - während das M32 schon im Preis enthalten ist.

    Wobei der Kollege eigentlich ein ganz netter ist. Wir haben dieses Zeug noch (in gutem Zustand), und daher waren die Jobs mit ihm recht entspannt (auch ohne Schuhe).

    Im Ruhrpott gibt es auch so ein Fall. Da will es aber der Herr Musiker unbedingt so. Inzwischen bringt man das analog Core selber mit, da es beim örtlichen Stellen zu oft Stress gab.

    Wieso denn Kreuz und Quer? Dafür gibt es Pläne was wo hängt und auf welche Plugbox auf welchen Feststromverteiler mit Harting Abgängen kommt.

    Mit kreuz und quer meine ich kein planloses verkabel.

    Ich finde es oft einfacher (und schneller), wenn ich 6 nebeneinander hängende Lampen (oder gemischt mit Moving Heads) mit kurzem Kabelweg in eine 6er Harting Box stecken kann, obwohl die Kanäle am Dimmer nicht nebeneinander liegen (Lastverteilung), oder ggf. noch 2 Feststromkanäle dabei sind, die nicht auf den Dimmer kommen.

    Wenn ich nicht patchen kann, dann muss ich in der Truss längere(mehr) Schuko Kabel legen, um bis zur nächsten Plugbox zu kommen auf der ich meinen Kanal finde. Das meine ich mit kreuz und quer.


    Kleines Beispiel: Ich habe in einer Truss 8 Kanäle Dimmer, und 4 Kanäle Feststrom. Da lege ich 2 Harting Kabel hoch. Am Dimmer Rack werden 8 Kanäle auf den Dimmer gepatcht. Die anderen 4 Kanäle kommen mit Hotpatch - Schuko Adapter direkt in die Stromverteilung im Dimmerrack. In jedem Dimmerrack (auch bei den kleinen 12-Chn. Racks) gibt es Stromverteilungen, die auch ein paar Schukos haben.

    Somit muss ich nur 2 Kabel in die Truss legen. Ohne Hotpach müsste ich 3 Kabel hoch legen (2x Dimmer, 1x Feststrom). Bei kleinen Jobs, mit wenig Feststrom in der Truss, und nicht voll ausgelasteten Dimmerracks, spare ich mir dann ggf. sogar einen Harting-Feststromverteiler.


    Anderes Beispiel: Ambiente Beleuchtung. Wenn über dem Publikum nichts geflogen werden kann, dann bauen wir gerne: Trussstempel mit Moving Head, 2 Stufenlinsen zur indirekten Deckenbeleuchtung, und an der Wand irgend ein LED Kram. Da kommen schon mal 100m Kabelweg bis zum letzten Stempel zusammen. Da ist es doch einfacher, wenn alles, was nah beieinander liegt, auch durch ein Kabel laufen kann, und dann am Dimmer und Feststromverteiler gepacht werden kann. Wenn ich bei z.B. bei 12 Trussstempeln immer Dimmer und Feststrom getrennt legen muss, dann habe ich schnell eine zusätzliche Transe mit Harting und Schuko dabei (und es gibt mehr Muskelkater, wenn so viele lange Harting Kabel gewickelt werden müssen;().


    Oder ein anders Beispiel: Zur Zt. plane ich einen Messestand mit ca. 80 Tageslichtlampen (3 Verschiedene Leistungsklassen). Dort müsste eigentlich unser 63A - 8xHarting Feststromverteiler mit Hotpatch hin. Es ist aber kein Platz für das große Rack. Jetzt wird die Harting Verteilung ausgebaut, und kommt lose dort hin. Im Rig wird dann gepatcht. Da der Strom knapp ist (es gibt nur 3x 50A auf den Anschluss), und ein weiterer CEE kostet zusätzlich Geld, muss ich recht genau im Rig die Last verteilen. Dadurch ergeben sich teilweise lange Schuko Wege im Rig, bis man den richtigen Verteiler erreicht hat. Das wäre mit einem Hotpatch einfacher.


    Kürzlich hatten wir etwas exotisches verkabelt. Ca. 16KW Stufenlinsen mussten auf 2 CEE16A Dosen. Man hätte ein Rack mit 2 Dimmern nehmen können. Aber Platz und Design Gründe sprachen dagegen. Wir haben dann nur ein kleines 12 Kanal Rack genommen, und damit eine CEE Dose belegt. Dann haben wir noch drei kleine 1-Kanal Dimmer genutzt, und diese mit einer kleinen Verteilung an die zweite CEE Dose angeschlossen. Von diesen 1-Kanal Dimmern ging es per Schuko-Hotptch Kabeln auf das Patching, und damit auf die Harting Kabel.

    Das wäre auch irgendwie anders gegangen. Aber wenn man das Zeug dafür hat, dann kann man es machen8))


    Noch ein Beispiel: Ich benötige 16 Dimmerkanäle mit je 2KW, Dazu nehme ich ein 24 Kanal Dimmerrack, mit 2 12-Kanal Dimmern. Viele Lichtler legen dazu 3 Harting Kabel in die Truss, nutzen vom ersten Dimmer alle 12 Kanäle, und vom zweiten Dimmer die ersten 4 Kanäle. Geht, kann man so machen. Je nach Dimmermodell ist dann ggf. L1 etwas stärker belastet.

    Wenn Dauerlast gefahren wird (ist bei uns sehr häufig), wird es dem ersten Dimmer bestimmt etwas etwas warm, und bei dem zweiten ist nicht viel los. (ebenfalls bei den Sicherungsautomaten in der Stromverteilung). Ich verteile deshalb die Kanäle gerne auf beide Dimmer (und den 3 Phasen) gleichmäßig.

    Ohne Hotpach müsste ich dann ein zusätzliches Harting Kabel legen.

    es gibt auch die Möglichkeit, nur für die Patches Szenen zu speichern, ich lege mir da gerne für den Virtual Soundcheck jeweils den Bühnen- und den DVS-Patch auf einen eigenen Userkey.


    Der Patch an sich geht am schnellsten mit der Dante Controler Software.

    Genau so.

    In unseren QLs ist die 01 Szene ein Dante Patch. Und damit starte ich immer.

    Da die Pulte nur selten komplett leer gemacht werden, ist die Szene fast immer da.

    Hand aufs Herz: 17/2 oder 18/3? Mit 17/2 geht so was nicht vorschriftsgemäß

    Für Dimmer und Stromverteiler gibt es nur noch 18/3. Vor vielen Jahren haben wir mal extra 2 neue leere Racks gekauft, damit wir alte 2-pol gegen 3-pol tauschen konnten. Es kamen von Connex die HOTG-D48E mit HOTG-24-24E. Darüber haben wir damals lange diskutiert. Denn es war zusammen viel Geld, "nur" um das Hotpatch zu tauschen.


    Ein altes 12 Kanal 2-pol. Hotpatch ist hier noch in einem einzelnen Rack vorhanden. Das ist zum letzten mal vor über 10 Jahren im DryHire genutzt worden. Will das jemand kaufen???.


    Das 17/2 kenne ich auch nur mit 50V / 16A Aufdruck. Das ist so von Lightpower verkauft worden.

    Gab es das auch mal mit 230Vß

    Braucht kein Mensch mehr, wir daher kaum noch angeboten. Ich habe seit bestimmt fünf Jahren kein Patchfeld mehr gesehen oder gebucht.

    Das kann ich nicht bestätigen. Bei uns haben alle 12 und 24 Kanal Dimmer Racks ein Hotpatch. Alleine die Tatsache, dass ich dadurch doppelt so viele Harting Anschlüsse habe ist Goldwert, Die sind oft alle belegt.

    Wir haben auch Feststromverteiler (z.B. 63A - 8x Harting) mit Hotpatch. Das sind dann die gleichen 3-Deckel Racks wie ein 24 Kanal Dimmerrack.

    Wir haben auch ein paar längere Patchkabel, um ein crosspatch vom Feststromverteiler zum Dimmerrack zu machen.


    Man kann natürlich auch im Rig kreuz und quer verkabeln. Aber das geht auf dem Boden einfacher und schneller. Wenn vorher genau klar ist, was wie aufgebaut wird, dann wird auch schon mal vorab im Lager gepatcht.


    Wenn mal alle Hartings belegt sind, und es müssen 2 Lampen auf dem Boden verkabelt werden, dann gibt es dafür Hotpach - Schukokupplung Kabel. Wird bei uns immer wieder mal benötigt. Es gibt auch die Version mit Schukostecker - Hotpatch, die benötigen wir aber nur selten.

    Auch die Lastverteilung kann bei Bedarf noch einfach geändert werden, wenn das Rig schon oben ist.

    Wir haben auch immer wieder Situationen, bei denen der Strom knapp ist. Da verteilen wir gerne alles, was dauerhaft Strom benötigt (Movingheads und Scheinwerfer die fast durchgehend an sind), auf alle Phasen oder CEEs möglichst gleichmäßig, und das was nur gelegentlich blinkt, wird ebenfalls gleichmäßig verteilt.

    Das geht mit dem Hotptch deutlich einfacher.

    Mit Harting Feststromverteilern verkabeln wir auch Messezelte. Der Veranstalter sichert jedem Stand eine feste Stromleistung zu, und auf Antrag gibt es mehr. Beim Aufbau stellt sich dann oft heraus, dass manche mehr Strom benötigen als bestellt, dafür brauchen andere fast nichts. Das kann durch ein Hotpatch dann schön verteilt werden, ohne das in der Zuleitung eine Phase kocht, und auf der anderen ist nichts drauf.


    Insgesamt sehe ich aber auch bei vielen Kollegen, dass die Hotpatches weniger werden (natürlich auch weil die Dimmer weniger werden). Teilweise denke ich mir dann "Jungs, hat das Geld nicht für ein Hotpach gereicht? Denn mit Hotpach ging das jetzt einfacher"


    Bei großen Livemusik Produktionen (dort, wo in Trailern geladen wird) ist der Hotpatch Bedarf inzwischen auch gering. Dimmer werden fast nur noch für DWE Blinder benötigt. Das sind dann oft so viele, dass beim 1-1 patch die Dimmer gleichmäßig voll sind. Auch die großen Mengen an Movingheads können einfach der Reihe nach gesteckt werden, und in der Summe passt die Lastverteilung.

    Vor ein paar Tagen hatte ich dies auch anderswo gelesen. Ich weis aber nicht mehr wo. Interessant fand ich auch einen anderen Punkt der dort stand. Dort wurde von der Zuständigkeit der Berufsgenossenschaft ETEM (Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse) geschrieben. Das wundert mich etwas. Eigentlich gehören wir doch zur VBG. Dort werden auch die Vorschriften (eigentlich sind es ja Versicherungsbedingungen) für unsere Branche erlassen. Auch meine Jungs sind dort versichert.

    Theoretisch könnten man meinen, dass eine BG aus dem Bereich Elektro/Medienerzeugnisse eher zu unserer Branche passt als eine BG für Verwaltungsberufe, bei denen wir nur unter "sonstige Branchen" laufen.

    Kennt jemand ein Unternehmen aus unserer Branche, dessen Jungs bei der ETEM versichert sind?

    Ich hatte vor einigen Wochen mal ein Gespräch mit einem Mitarbeiter des RCF Deutschlandvertriebs. Dort wurde am Rande erwähnt, dass sich die Firma auf den zukünftigen EAW-Vertrieb vorbereitet. Wenn, dann würde ich es dort einmal versuchen.

    Dann hatte ich ja die richtige Vermutung.

    Der Norbert von RCF hatte 6 Vertiebe zuvor (habe gerade mal nachgezählt) schon einmal den Produkt Support bei EAW gemacht. Es ist gut, jemand zu haben, der mit den Produkten schon länger vertraut ist. Das gibt Hoffnung.

    Die EAW Vertiebssituation in D ist ein Drama. Es gibt wohl kaum eine andere Pro Audio Marke, welche in den letzten 25 Jahren so viele Vertriebswechsel hatte. Zuletzt hatte ich vor ca. einem Jahr versucht, einen Reservespeaker zu kaufen. Damals war Ken Dewar (GB) für D zuständig. Ich habe mehrmals angefragt, und er hat sich mehrmals entschuldigt, das noch nichts geliefert worden ist. Es ist nie etwas gekommen. Inzwischen habe ich es aufgegeben.

    Den ComLine Vertrieb hatte ich zum Jahresanfang auch entdeckt. Ich dachte erst, ich hätte mich vertippt, als ich auf deren Seite gelandet bin. Aber die verkaufen auch Mackie. Bis vor ein paar Monaten gehörte EAW, genau so wie Mackie, zum Loud Konzern. Jetzt ist EAW aber von RCF gekauft worden. Vielleicht kann man demnächst über den RCF Vertriebsweg auch EAW kaufen.

    Solltest du es schaffen, irgendwo EAW kaufen zu können, dann teile uns das bitte mit.

    http://eaw.com/docs/2_Legacy_Products/Processor%20Settings/ KFe oder KFz

    Ratschlag: betreibe die 695 als tri-amp. Besonders wenn es die alte "e" Version ist. Als bi-amp ist der 2" zu laut, trotz aufwändiger Weiche.

    Suche nach EAW MX 8750 Controller. Die werden um die 500,00 gehandelt.

    SB600 ist zu schlapp. Wir hatten die auch mal, aber selten genutzt, da selbst im 2:1 Verhältnis bei den meisten Musikrichtungen zu wenig Sub vorhanden war. Mit einem SB750/850 fährst du deutlich besser.

    An meine erste Begegnung mit der Beamer PA kann ich mich noch gut erinnern.

    Anfang der 80er Messe Essen. Da gab es eine Messe (Sound&Light oder so ähnlich), bei der in einer Halle

    jeder Aussteller zur vollen Stunde für 5 Min. mit seiner PA Vollgas geben konnte. Das haben die meisten auch gemacht. brrr.

    Die Musik kam damals noch vom Tape Deck. Nur EV hatte schon einen CD Player (Revox). Ich habe damals

    zum ersten mal so ein Gerät in Natur gesehen. Das Problem war aber, die Beamer PA brachte den CD Player

    immer zum springen. Das hielt EV aber nicht davon ab noch mehr Gas zu geben.

    War das alles gruselig. Für mich war damals klar: So ein neumodischer CD Player kommt mir nicht in die Bude.

    Die 15 Jahre sind vorbei 8o da kann du uns bestimmt jetzt sagen, warums besser klang?

    Ein Piezo ist ja nun nicht für super Klangqualität bekannt.

    Billbo meint wohl kaum die Piezos, sondern

    Zitat


    war mechanisch vollkommen phasenlinear aufgebaut; sämtliche Treiber lagen auf einer akustischen Ebene

    Mit einem ähnlichen Projekt experimentiere ich seit letztem Sommer.

    Ich habe mir eine Photovoltaik Anlage mit einem 12KW Akku für mein Reihenhau gekauft.

    Da wir in unserer Branche oft den ganzen Tag nicht zu Hause sind, ist es teilweise uneffizient seinen Strom selber zu erzeugen, den man nicht benötigt. Oft ist der Akku am nächsten Tag noch zu 98% geladen, obwohl schon wieder die Sonne scheint, und neuer Strom erzeugt werden könnte.

    Darum habe ich den Akku in ein Case gebaut und mit CEE16A Steckverbindern ausgestattet. Dadurch kann ich den Akku mit auf einen Job nehmen, und einen Teil der Anlage damit betreiben.

    Ich will für diesen Sommer noch einen Stromzähler einbauen. Der Veranstalter soll mir dann den Strom bezahlen, den er beim Grundenergieversorger eingespart hat.

    Das wird bestimmt anfangs auf Verwunderung stoßen, aber irgendwer muss ja damit anfangen.

    Ich werde in genau einem Jahr von weiteren Erfahrungen berichten.

    Ich meine bei Queen 1986 erstmalig etwas von LEDs gehört zu haben.

    Bei der geringen Bautiefe wird es kaum etwas anderes gewesen seien.

    Ab 3:28


    Sowas vieleicht? Eidophor

    Wohl eher nicht. Ein Eidophor hing in den späten 70er bei den legendären WDR Rocknächten in der Grugahalle Essen. Der hing aber gegenüber der Bühne, dort wo es schön dunkel drumherum war.