...und hatten schicke Boxen dabei…
In den 70ern hat man halt eben 901 genommen. Kam auch Musik raus ![]()
...und hatten schicke Boxen dabei…
In den 70ern hat man halt eben 901 genommen. Kam auch Musik raus ![]()
Vor zwei Wochen mit bis zu 300km/h 500km gehn Westen gedüst um sie eine knappe Stunde lang zu sehen und zu hören.
Ist wahrscheinlich ein Schreibfehler.
Du meinst bestimmt mit Sol 8 Antrieb 500 Lichtjahre zum Planeten Melmac gedüst. ![]()
ich nehme an, dass sich da in näherer zukunft etwas ändern wird.
Morgen schon.
Die Rammstein Tribute Band Völkerball muss in Duisburg auf die komplette Pyroshow verzichten.
oder die Spidercam ist bemannt, und der Kollege will auch etwas hören.
Damals hatten wir Inventarlisten für alles, aber kein Carnet dabei. Das ging an der Grenze problemlos.
Da hast du aber Glück gehabt. Eigentlich benötigst du ein Carnet. Ich fahre seit 1990 gelegentlich in die Schweiz,
immer mit Carnet.
Inzwischen regle ich auch:
Arbeitserlaubnis für Kurzaufenthalte (Amt für Wirtschaft & Arbeit BS, Eidgenössisches Justiz- und Polizeidepartment EJPD).
A1 Nachweis (gibt es über ITSG in Heusenstamm).
Eine Bestätigung vom Eidgenössisches Starkstrominspektorat ESTI, dass ich für meine Arbeit keine Bewilligung benötige.
Im Anschluss meldet sich gelegentlich das Departement für Wirtschaft, und hat auch einige Fragen.
Wenn du beim Amt für Wirtschaft einen "weltweiten" Jahresumsatz von über 100.000,00 angibst, dann benötigst du eine Schweizer Umsatzsteuer Nr. und musst dort auch einen Jahresabschluss machen (auch wenn dein Rechnungsempfänger/Auftragsgeber in D ist, und du keine Steuern in der Schweiz bezahlen musst).
Du benötigst hierzu aber einen Fiskalienvertreter in der Schweiz, und der kostet Geld.
Ich weis, viele machen das nicht. Aber, wenn man dich erwischt wird, dann kann dies teuer werden.
Wir müssen uns den Grundsatz gewöhnen, dass wir Deutschen für die Schweizer Behörden als "billig" Arbeiter gelten, und man möchte nicht, dass wir den Schweizern die Arbeit wegnehmen (dies prüft das Departement für Wirtschaft). Darum macht man uns das Leben (Arbeiten) etwas schwer.
Ein Bekannter (andere Branche) hat für einen Tag alleine in der Schweiz gearbeitet. Er war angemeldet.
Er ist vom Zoll (an einem Sonntag) geprüft worden. Eigentlich war alles ok. Aber dann viel auf: Er war beim Amt für Arbeit noch als Einzelunternehmer gelistet. Inzwischen hat er aber eine GmbH. Das hatte er vergessen zu ändern. Man sagte ihm vor Ort, dass er mit einem Bußgeld von ca. 2.000 CHF rechnen müsse. Ich weis aber nicht, was daraus geworden ist.
Wir sind es doch seit Jahrzehnten gewohnt ein K&M 217 o.Ä. ein zu kleben.
Durch so ein neues Sennheiser Teil müssen wir doch nicht unsere Angewohnheiten ändern.
edit: in der Vorgeschlagenen Playlist ist doch glatt ein "110 Hours Of Pure White Screen in Hd" drinne
![]()
![]()
Zum Glück in Hd, sonst würde ich mir das nicht anschauen ![]()
Die aller erste "Lichtorgel" zur Schuldisko waren ein paar farbige Lampen welche über Starter von Leuchtstofflampen betrieben wurden.
Das hatte ich auch mal. Aber kein Geld für bunte Lampen.
Dafür gab es auf dem Schrottplatz Auto Rückleuchten.
Da war nur die Farbauswahl etwas eingeschränkt
.
Die Bude bei der ich erste Schritte gemacht hatte verwendete damals isolierte Bananenstecker bzw Laborkabel fürs Hotpatch - war super weil man durch aufeinanderstecken aus einem Dimmerausgang mehrere Harting Eingänge (oder auch Siemens Messerleiste ...) speisen konnte. Allerdings auch anders herum
Gab es irgendwelche Bedenken?
Nachdem sich meine ersten Kabelverbindungen per Lüsterklemme als unpraktisch ergeben hatten,
habe ich einen budgetorientiert Steckverbinder für meine ersten, selbstgebauten Scheinwerfer (230V) gefunden.
Ich habe auch noch eine eine alte Scheinwerfer Holzkiste mit 8 bunten Lampen.
(Es war ganz schön staubig, um die ca. 53/54 Jahre alte Kiste für das Foto hervor zu kramen)
Von vorne ist es nichts besonderes,
aber innen ist es interessant.
Für Fassungen reichte das Geld nicht mehr.
Aber es gab noch Nägel, Draht und Telefonkabel.
Zum Lampen wechseln brauchte man immer einen Lötkolben.
Und schon ganz fortschrittlich mit Multipin Stecker. (230V versteht sich
)
Man nehme ein Scheibenwischer Gestänge von einer Ente (für die jüngeren: Auto von Citroën),
etwas Rohgestänge aus dem Schrottcontainer vom Fernmeldeamt, baue ein Case drumherum.
Schon hat man 8 PAR36 Schwenkspots.
Ich hatte das damals im Musikladen im TV gesehen, und dann für einen unbezahlbaren Preis
(ich glaube 700-1000DM) im Stiers Katalog gefunden.
Und das Teil funktioniert sogar noch.
Ich fange mal mit Lichtsteuerung und altem an:
Wer von euch hatte auch Selbstbauten am Anfang?
und was für welche
![]()
Dies war in den 70er Jahren.
Das war im Schwerpunkt eine Matrix Steuerung aus Relais.
Die Siemens Relais gab es aus dem Schrottcontainer vom Fernmeldeamt (war um die Ecke).
Eigentlich waren die nur für 60V ausgelegt. 230V ging aber auch
.
Natürlich backten die andauern fest. Ich hatte aber immer genug Reserve Relais dabei.
Die mussten dann zwischen Einleuchten und Showtime ausgetauscht werden (s. zweites Bild).
Die Frontplatte war nur mit einen Scharnier befestigt, ohne weitete Schrauben.
So war schnellerer Service möglich.
Späte 70er
Dieses Pult hatte mehr Design und was besonders ergonomisch.
Ich hatte zum Bestimmen der Bohrlöcher für die Flash Taster meine Hand auf das Blech gelegt,
und an den Fingerspitzen den Bohrpunkt gesetzt.
Diese Frontplatte existiert heute noch, und steht in meiner Vintage Vitrine.
Die Faderschlitze habe ich mit einer Stichsäge + Feile erstellt.
Das ist eigentlich recht ordentlich geworden.
Die 80er Jahre.
Dies ist kein Eigenbau, aber es war ein Bausatz. (es gab auch Soundlight Dimmer als Bausatz).
Das Pult steht auch in der Vitrine, und könnte noch funktionieren.
Es ist aber seit 30-35 Jahren nicht mehr genutzt worden.
Das Pult sieht auch noch gut aus, kaum abgerockt. Es ist auch nicht lange Zeit viel genutzt worden.
Mitte der 80er kam der erster Zero88 Lightmaster heraus. Der war programmierbar und dadurch
natürlich angesagter als das Soundlight mit seien Diodensteckern.
Das dazugehörige Fader Pult gibt es auch noch.
1989.
jetzt gab es kaum noch Eigenbau.
Links eine 125A Verteilung (Eigenbau). Die ist heute noch im Betrieb.
2.v.links oben: ein 0-10V Softpatch mit Bananensteckern (Eigenbau).
Darunter ein Switchpack (Eigenbau)
Darunter ein Avolites Dimmer Rack.
3.v.links: das sind 6-Kanal MA Dimmer (ja, so etwas gab es auch mal
)
rechts sind Zerro88 Rackmaster Dimmer.
Auf dem zweiten Bild ist zu sehen, dass wir früher viel Schuko-Hotpatch hatten.
Dies ist zwar kein Eigenbau, aber es ist die älteste Lichtsteuerung, die ich noch besitze.
ca. 1974/75
Der einzige Mensch, der den Urknall gesehen hat. 😜
Und Sheldon Cooper hat ihm vor ein paar Jahren erklärt, was er damals gesehen hat.
Denn er war ja schon ein bisschen älter zu der Zeit. ![]()
übrigens: schon bei den Römern saßen die wichtigsten Gäste immer in der ersten Reihe
Zum Beispiel Keith Richards. Denn so wie wir ja alle wissen, war der damals schon dabei
.
Bei diesen Dingern hilft oftmal der 'Bauerntrick': Stecker andersrum in die Steckdose.
Oder der "Bauerntrick" mit dem Iso Band
![]()
Im Frühjahr hatten wir auch Manfred Mann. Beim Soundcheck nervte das brummen und surren der Gitarren Amps ganz schön. Als ich den FOH Mensch darauf ansprach sagte er:
"Das ist die Soundwolke, in der sich die Band wohl fühlt."
Dann ist ja alles ok.
...ich schlußfolgere mal:
1. Du hattest ztum Jahresende immer Geld übrig, was du in Endstufen investiert hast
und
2. Du hattest zu Fasching immer zu wenig Endstufen
Ja, Punkt 1 stimmt durchaus
. Punkt 2 eher nicht
.
Wir haben seit dem Jahr 2000 EasyJob.
Ich habe mir im ersten Jahr die Arbeit gemacht, alle Rechnungen seit der Firmengründung zu durchsuchen,
und alle Kaufpreise und Bezugsquellen von noch existierenden Geräten nachträglich einzutragen.
Daher waren es nur ein paar Mausklicks dort mal eben nachzuschauen.
Dass ich Daten vom Jahresende genommen habe, war aber eher Zufall,
00.00.1987: Camco LA 601 = 1.415,00 Euro
20.12.1991: Camco DL 1500 = 1.035,00 Euro
20.02.1992: Camco DL 1000 = 998,45 Euro
23.02.1996: Camco DL 1500 = 1.334,00 Euro
23.12.1996: Camco DL 3000-2 = 1.890,00 Euro
04.02.1999: Camco DX12 : 1.312,80 Euro
Alles HEK netto
Wir hatten in den 90er Jahren fast 50 Camco Endstufen.
Da war der Preis bestimmt etwas günstiger.
Zum Thema, letzte Woche, Monitor Al di Meola Festspielhaus Baden-Baden:
Musste es auch unbedingt, und auf gar keinen Fall etwas anderes als der Meyer MJF 212 sein?
Um den Wedge dann hinter ihm stellen zu lassen und ihn dann im ca. 120° Winkel nach hinten drehen zu lassen, um nur noch indirekten Mulm zu hören
.
Ich hatte den FOH Mann gefragt, ob ich das alles so richtig verstanden hätte; ja, hatte ich.
Das ist schon gut 10 Jahre her. Damals noch mit M7.
Spannend! Aber klar, was soll man auch machen wenn über 32/40/48 Inputs zusammenkommen.
Ich nehme an am Monitorplatz war das ähnlich? I
Wir hatten damals zwei TAC blue Monitorpulte. 24-8 und 16-8. Man konnte die Outputs linken, und somit gab es ein 40-8. Das war schon etwas.
Wenn man mehr als 8 Outputs brauchte, dann konnte bedingt gebastelt werden.
Z.B. wurde der letzte Output nicht gelinkt, sondern wurde von jedem Pult an einen anderen Wedge geschickt.
Diese Wedges bekamen Musiker, die wenig Input Kanäle benötigten, und am besten möglichst verschiedene.
Dann wurden die Kanäle für den ersten Musiker nur auf das erste Pult gepatcht, und für den zweiten Musiker auf das zweite Pult. Und die Kanäle, die beide benötigten wurden per Y-Kabel auf beide Pulte verteilt.
Ab wann gab es eigentlich die ersten IEM Systeme?
Der erste IEM Nutzer war Stevie Wonder (blinder US Soul Musiker) ab ca. 1980.
Es wurde damals ein kleiner UKW Sender genutzt, und zum Empfang ein kleines Taschenradio.
Es ging aber nicht hauptsächlich um den Monitorsound, sondern es wurden ihm Anweisungen gegeben, damit er sich ohne sonstige Hilfsmittel alleine auf der Bühne bewegen konnte.
Ansonsten ist dies für einen blinden Menschen auf ständig neuen Bühnen nicht so einfach.
Die Vorteile, dass sich diese Technik auch für den Monitorsound eignet, hat sich dann mehr nebenbei ergeben.
Unser erstes eigenes System haben wir uns 1989 von Beyer gekauft.
Damals starteten bei uns in NRW viel Lokalradios. In den ersten Jahren gab es dort viele AÜs.
Damals wurde von jeder Pommesbuden oder Tankstelleneröffnung live gesendet.
Es gab immer 1-2 Moderatoren mit Handsender und IEM. Wir haben damals für mehrere Radiosender gearbeitet. Da gab es reichlich Aufträge.
Ich hab nur 90x60 Transflexen … da liegt man doch ziemlich gestaucht
Aus dem Grund habe ich hier noch ein altes 6er Bar Case stehen.
Da passe ich ausgestreckt mit Plateauschuhen rein ![]()