Beiträge von UweLam

    Das sehe ich ähnlich. Die von billbo erwartete und derzeit tatsächlich auch geplante Welle an Nachholtourneen (ich höre von unseren Ton-Freelancern ähnliches...) wird mEn innerhalb des Jahres 2021 in einer Flut von Absagen aufgrund mangelnder Vorverkäufe in sich zusammenbrechen bis wieder ein normales Mass erreicht ist.

    Viele Besucher haben ihre Tickets ja schon gekauft/bezahlt, und nutzen diese dann bei den Nachholterminen. Dann sind die Touren einigermaßen sicher (wenn sie stattfinden dürfen). Wenn dann der Konzertbesucher, unterstützt von der Euphorie "es geht wieder los", sein übliches Jahresbudget für Tickets wieder ausgibt, dann könnte es etwas mehr Live Programm im nächsten geben. Wenn die Besucher aber nicht mehr Shows als üblich besuchen wollen, dann wird einiges auf der Stecke bleiben.

    Die Hauptsache ist, das macht nicht die Runde.

    Selbst in der heutigen Zeit, in der es kaum noch Nebel gibt, sondern fast nur noch Haze, gibt es vereinzelt immer noch Künstler, mit denen man diskutieren muss.

    Letztes Jahr hatte ich mal wieder so einen Fall. Eine Schlagersängerin aus dem Ian Anderson Zeitalter. Schon in diesem Vertragsbeiblatt stand: "auf gar keinen Fall Nebel, sonst Auftritt .... gefährdet...absagen...blablabla". Ich habe dann extra eine MDG Atmosphere mitgenommen und in den Raum (nicht Bühne) gestellt. So riecht und sieht man nichts (außer die Beams der Scheinwerfer).

    30 Min vor Showtime kam der Fahrer/CD-Play-Drücker/und-sonst-für alles-zuständige-Mann und sagte:

    "Hier ist noch zuviel Restnebel. Man könne dies bei den Scheinwerfern sehen."

    Wir sollten Lüftung an, und Fenster auf machen. Wir haben dann die MDG ausgeschaltet. Hat aber nicht viel gebracht.

    in den letzten wochen wurden schon ganz andere, zuvor unmöglich erscheinende regelungen bewerkstelligt.

    nicht immer in der gewohnten perfektion, is klar, aber wenn man will dann geht das schon.

    Richtig, es sind schon manche Aktionen gestartet worden, die man vorher nicht für möglich gehalten hätte.

    Es geht aber auch anders: Ich kenne einen Bühnenmeister einer öffentlichen Spielstätte. Er hat angeboten, die Hausmeister im Rathaus zu unterstützen, da es dort Krankheitsfälle (nicht Corona) gibt. Das ging aber nicht, weil ... .. nicht so einfach, und weil so recht keiner Zuständig seien wollte, und keiner Zeit hatte. Jetzt hat er zuletzt mit der Wasserwaage die Wandsteckdosen in den Garderoben nachjustiert (bzw. hat er vorgehabt).

    So respekteinflößend die Bastelarbeiten im kleinen betrachtet auch sein mögen, im Gesamtkontext frag ich mich ob man die Leute in den von Schließung betroffenen Betrieben und Einrichtungen nicht auch anderweitig sinnvoll einsetzen könnte. Eine Armee aus Kulissenbauern, Schlossern, Schreinern, Malern und kreativen Menschen in Verbindung mit ein bisschen Farbe und Werkzeug würde Wunder in mancher Kita, Schule, auf Spielplätzen oder Altenheimen und Kinderkliniken bewirken. Zumindest mal nötige Kleinreparaturen und ein bisschen aufhübschen wäre bestimmt drin. Oder langweilige Trafohäuschen und Parkhausfassaden mit bunter Bemalung freundlicher gestalten.

    Oder professionell Hörspiele für Kinder einzusprechen, oder lebhafte Ansagetexte für den ÖPNV. Oder rentnergerechte "Spielzeuge" für die örtliche Demenz-WG.


    Fände ich persönlich viel mehr gelebte "Solidarität", als den hundertvierundsiebzigsten Rettungsschirm auch noch über den Verband der Gullideckelgießer aufzuspannen...

    Vom Grundsatz ist das gut. Auch ich habe einen meiner Jungs zu Hause im Garten und am Haus eingesetzt, und dadurch etwas die Kurzarbeit hinausgezögert.

    In öffentlichem Dienst sehe ich das aber problematisch. Die Jungs und Mädels in den Ratshäusern und sonstigen Ämtern sind haben z.Zt. genug um die Ohren. Da wird es an Manpower fehlen, so etwas zu bewältigen. Die Bürokratie macht es bestimmt nicht einfach, wenn ein angestellter Techniker aus einer Stadthallen GmbH in einer Kita (kirchliche Trägerschaft) oder Parkhaus (Privatwirtschaft) arbeiten soll.

    ich finde ja, der abstand zu bläsern sollte GRUNDSÄTZLICH 12m nicht unterschreiten. corona hin oder her.

    Wir statten Jedes Jahr (außer wahrscheinlich 2020;() ein 30-tägiges Brass Festival an unterschiedlichen Spielorten aus. Seit Jahren sage ich: "Die VIP Plätze in der ersten Reihe sind die schlechtesten Plätze". Auch wenn man es etwas einsieht, so möchte man den Herrn Landrat, den Herren Abgeordneten, den Herrn Staatssekretär, den Herrn Sponsor und die Herren IchBinAuchWichtig nicht in die zehnte Reihe setzen.X(

    Antrag an zuständige Landesmedienanstalt, diese muss senderechtliche Genehmigung erteilen, kostenfrei.

    Auch die Landesmedienanstalt schickt später eine kleine Rechnung (ca. 40,00). Das wird aber erst nach einem Jahr passieren.

    Boah, krass. Die Trompete löst auf der Liste der gefährlichen Gegenstände die AK-47 ab...

    Dämpfer nehmen. Das mindert die Schussweite der Tröte. Dafür streut es seitlich etwas mehr ;).


    Klarinette stelle ich mir schwierig vor. Die zielt auf den Boden, und die Umlenkung ist schwer kalkulierbar.

    Vielleicht sollte die Klarinette ganz hoch in den Bühnenturm. Dann wären nach unten 12m definierter freier Schallfall.


    Querflöte muss dann 12m nach rechts frei haben, und 3m nach vorne, oder wie?


    Der Dirigent muss dann auch auf einer großen Leinwand gezeigt werden. Sonst sieht den bei den Entfernungen keiner mehr etwas. Er muss sich dann aber am besten auf einen alten Bildwerfer legen=O. Mit diesem modernen Kamera und Beamer Zeug sind die Latenzen wieder zu groß.


    Alles nicht so einfach was die sich in Hamburg ausgedacht haben.

    (*Ordentliches Laminat ist z. Zt. praktisch deutschlandweit 'nicht verfügbar'. Offensichtlich kommen gerade sämtliche beschäftigungslose Veranstalter/ Eventtechniker/ Gastronomen/ Friseure usw. auf die selbe tolle Idee... ^^)

    Seit längerer Zeit versuche ich, eine Plexiglas Scheibe zu bekommen, da im Garten etwas kaputt gegangen ist. Gaaaanz schlechter Zeitpunkt. Das blöde ist auch: das Teil ist schon seit Februar kaputt. Aber wer hätte damals gedacht, dass dieses Baumaterial im März/April fast nicht erhältlich ist.||

    ... und der Safety hängt unbenutzt rum...

    Keine Sorge, der wird dort nicht gebraucht.

    Der Wohnraum zuhause ist nicht Geltungsbereich der Sonderbauverordnung.

    Auch der DGUV Kram hat dort nix verloren.

    Theoretisch kannst du dort die Lampe an einer 6-fach gewickelten Luftschlange aufhängen=O.

    Und wenn man doch safen möchte, dann kann man die Haarspange der virtuellen Zweitfreundin nehmen8|.

    Naja das Zeug war

    Das "war" muss leider unterstrichen werden.

    Ich war früher mal ein großer Fan von 850 und besonders 750. Das waren die großen Zeiten bei EAW. Damals war die Firma auch noch Inhabergeführt und hat Lautsprecher für den Markt produziert.

    Dann wurde die Firma verkauft, und nochmal verkauft, und der Konzern hat sich verändert und und und. Seit letzem Jahr gehört die Firma RCF.

    Dann wurde damals die Produktion von USA nach China verlegt. Da es massive Qualitätsprobleme gab, sollte die Produktion der KF Serie wieder in die USA gehen. Dummerweise ist die chinesische Halle dann bis auf die Grundmauern niedergebrannt (böse Zungen sagen: Billiglohnland = kein Brandschutz). Hunderte Lautsprecher (auch von Mackie) sind verbrannt. Es gab dann teilweise astronomische Lieferzeiten, so das dann dagegen Kara in der Startphase (das müsste kurz danach gewesen seien) fast wie "immer sofort lieferbar" wirkte.

    Dementsprechend haben sich auch ständig die Vertriebs- und Lagerkonzepte geändert. z.B. gab es mal in Rotterdam ein Zentrallager für Europa, Afrika und Amerika. Asien und Australien wurden direkt auch China beliefert. Da hat sich bestimmt einer etwas bei gedacht. In Deutschland gab es gefühlt alle 1,5 Jahre einen neuen Vertrieb, oder auch zwischendurch gar keinen.

    Bei dem ganzen hick-hack ist es auch nicht verwunderlich, dass Entwicklungen und neue Produkte auf der Strecke geblieben sind. Als der große Durchbruch und der Massen-Verkauf der mittleren LA Systeme einsetzte (z.B. Kara), da gab es bei EAW zwar schon das 730, das war aber nicht so toll, und man hat sich lange darauf ausgeruht (wird immer noch gebaut). Als die Mitbewerber die zweite Generation der großen LA auf den Markt brachten, da hatte EAW immer noch das nur mäßig verkaufte 760 im Programm.

    Dann gab es eine Zeit gar kein großes System mehr, bis Anya kam. Ich weis nicht, ob sich das verkauft. In Deutschland hat es vermutlich keiner.

    finde ich aber beruhigender als bei den amerikanischen essbuden, wo auch nach jahrzehnten immer noch alles absolut gleich schmeckt.

    :P

    Und sogar an jedem Ort auf der Welt schmeckt es gleich. Das muss man auch erstmal schaffen:).

    Beauftrage mal zwei gute Köche (mit Sternen), sie sollen an verschiedenen Orten das gleiche Kochen, und es soll auch gleich schmecken. Das schaffen die bestimmt nicht.8|

    wenn man sich die aktuellen ölpreise auf dem weltmarkt ansieht, ist das unverschämt viel geld!

    Gestern war in den USA der Ölpreis negativ. Die Ölproduzenten mussten den Abnehmern theoretisch Geld bezahlen, damit sie das Öl abnehmen.

    Preisliste 2005:

    KF750F = 8.282,93

    KF755F = 8.149,99

    SB750F = 4.343,42

    KF850zF = 7.561,00

    KF850zR = 6.245,00

    SB850zR = 3.380,00

    Alles Liste VK ohne Rabatt


    Das 850er Material war eigentlich schon ausgelaufen. z.B. in einer 2003 Preisliste waren die nicht mehr drin.

    Da es aber immer noch Nachfrage gab, wurden die noch mal kurz wieder aufgelegt. Aber nur die die 850.

    Es gab dann auch ein Upgrade Kit von e- auf z-Serie für schmale 2.000 Euro.


    Preise für die anderen Kisten habe ich nicht.


    Ich verstehe gar nicht, warum ich gerade an meinen Rücken denken muss;(;(;(

    Wenigstens wissen wir jetzt wie es bei den Jungs im Wohnzimmer aussieht, das Charlie eine schöne Plattensammlung hat, und das bei Keith immer ein Softdrink bereit steht:P

    Allgemeine hatte ich das Gefühl das damals noch mehr nach Lochgröße getauscht wurde als nach TSP. Gab halt damals noch nicht die Schwarmintelligenz des Internets, es wurde das gemacht was man sich selber aus der Nase gezogen hat oder jemand kannte jemand der schon mal gehört hatte, das Modell X da echt gut drinnen geht...

    Stimmt, so war es oft. Es gab damals zwar auch schon gute fertige Systeme zu kaufen (Martin, Turbosound...), aber noch öfter gab es die ganzen Leergehäuse. Zig Firmen zimmerten Gehäuse (W-Bin, Martin Bin, Shearer, Karlson, 4560 usw.) und es wurden die Speaker separat (in Abhängigkeit von Geldbörse oder Empfehlung vom Kollegen) gekauft.

    Selbst in den Ridern stand häufig: Bassbin mit Gauss, Midbin mit JBL usw.

    werte Gemeinde,


    ich würde mich freuen, wenn der ein oder andere hier noch etwas hochladen könnte.

    In unserer Firma machen wir nur noch wenig Live Musik (und z.Zt. natürlich gar nicht). Da wäre die frei Zeit recht ideal, dem Azubi, dem Jahrespraktikanten und dem Azubi der befreundeten Videobude, etwas Grundlagen bei zu bringen. Ich habe dies schon öfter mit einen geliehenem Recorder gemacht. Das fand großen Anklang. Den Rekorder gibt es aber nicht mehr.

    Schön wären Live Aufnahmen von einer 0815 Rock Pop Cover Band mit richtigen Instrumenten.

    Danke im voraus.