Beiträge von UweLam

    aktuelle Produktions Gruppe z.b.


    Ein „die gesamte Ton Crew trifft sich in zehn Minuten bitte im catering“ i

    Das ist aber genau das, was ich nicht mag. Diese Info würde ich bestimmt verpassen, weil ich nicht bei jedem Pieps auf mein Smartphone schaue.

    Je nach dem, welchen Kollegen ich dabei habe, und welches Kundenklientel ggf. mit im Raum ist, gebe ich schon mal die Anweisung: "Keine Smartphone Nutzung während der Arbeit, sondern nur in der Pause."

    Mir ist es dem Kunden gegenüber immer unangenehm, wenn meine Jungs während der Arbeit ständig das Smartphone aus der Tasche kramen weil eine Nachricht kommt.

    Bislang habe ich vom Kunden erst einmal eine passende Ansage bekommen. Die war sinngemäß:

    "Bitte sorge dafür, das deine Jungs die Handys in der Tasche lassen, wenn die Produktmanager oder die Geschäftsleitung im Raum ist. Auch dann, wenn jemand gerade nichts zu tun hat".


    Oder ein befreundeter Vermieter hat mir mal erzählt: "Ich buche den Kollegen ... nicht mehr. Teilweise bekommt der im Minutentakt Nachrichten, schaut jedesmal auf sein Handy, egal ob er auf der Leiter steht, oder der Kunde 2 m neben ihm steht. Was soll denn der Kunde denken, wofür er uns bezahlt". Nach einiger Zeit hat mir der betroffene Kollege erzählt, er würde von ... nicht mehr gebucht, und er weiß nicht warum. Ich habe mich dann auch nicht getraut zu sagen: Job verloren wegen Whatsapp, Facebook und Co während der Arbeitszeit.


    Leute, die mich kennen, wissen das sie mich anrufen müssen, wenn es etwas wichtiges gibt. Denn da gehe ich teilweise rann, oder rufe zurück, wenn ich Zeit habe. Und Leute, die mich besser kennen, rufen auch nur an, wenn es wirklich wichtig ist. Wer mir Textnachrichten schick (geht nur per Mail und SMS) muss schon mal einen halben Tag auf eine Antwort warten, wenn ich auf einem Job bin.

    Da bin ich aber froh, dass ich als "nur Email" Nutzter doch nicht so ganz alleine da stehe, wie manche von mir denken.


    Ich nutze Outlook Exchange, und habe alle Mails mit allen Ordnern auf dem Eierphone und Firmenserver identisch. Mails mit relevantem Inhalt (empfangene und gesendete) zu einzelnen Aufträgen werden zusätzlich als normale Textdatei in einem normalen Dokumenten Ordner gespeichert (dort, wo auch die Pläne, Zeichnungen, Rider, OT Dokumentationen, Fotos, AGs und alle sonstige Unterlagen zu den einzelnen Aufträgen sind). Dieser Ordner ist dann auch mit Easy Job verknüpft. Wenn ich nun wissen möchte, was ich für den Job, der in 2 Wochen stattfindet, ich vor 2 Monaten mit dem Kunden kommuniziert habe, dann habe ich das alles mit wenigen Mausklicks in 3 Sec. vorliegen. Und das habe nicht nur ICH vorliegen, sondern je nach Rechten, auch der Kollege im anderen Büro, oder der Lager PC, Werkstatt PC und die Offline Version auf dem Notebook für unterwegs.

    Ich halte dies für eine klare und professionelle Struktur. Kann Whatsup, Facebook und die anderen Dinger, die ich gar nicht kenne, das auch?

    Ich halte es auch für wichtig, dem Kunden/Geschäftspartner gegenüber, immer in der gleichen Kommunikationsform aufzutreten.

    Da ich zu 50% Firmenkunden habe, wäre es mir auch recht Fremd, die Frau Müller vom Marketing immer sofort nach der Mobil Nr. zu fragen, um auf dem Weg Kommunizieren zu können.


    Alle paar Tage nutzte ich auch mal SMS. Dies ist dann aber eher archivierungsunwürdige Kommunikation zwischen eigenen oder nahen Kollegen, oder mal etwas privates.


    Facebook nutze ich über eine Nickname Account (ohne Freunde) nur zum lesen, nicht zum kommunizieren, ohne Benachrichtigungen, ohne Smartphone App.


    Warum ich bei Likedin bin weis ich selber nicht. Aber auch hier ohne Kommunikation und ohne Benachrichtigung. Wenn sich darüber jemand meldet dann lese ich das vielleicht erst in ein paar Wochen.


    Ja, ich bin angenervt, bei den Menschen in meinem Umfeld, bei denen alle paar Sekunden das Dingen in der Tasche "pling" macht, und die Person dann sofort nachschaut (arbeit liegen lässt, oder dem aktuellem Gespräch nicht mehr folgt), um dann zu erkennen, dass es wieder eine unwichtige Nachricht war.

    Dicht gefolgt sind die Menschen, die nervös werden, wenn sie nicht nachschauen dürfen, oder nicht nachschauen wollen, weis sie merken, dass es gerade unpassend ist.

    huch!!! Ich habe mir gestern so ein Teil bestellt. Da stand die Abkündigung noch nicht auf der HP. Dann werde ich wohl eines der letzten bekommen.

    Weil diese Pult so einfach seien soll, will auch ich (eigentlich Ton-Mann) mir die Grundfunktionen erlernen, damit ich auch mal eigenständig einen Dimmerkanal oder eine LED Funzel zum leuchten bekomme. Bislang war ich beim alten Lightcommander stehen geblieben, und die GrandMA habe ich den reinen Lichtleuten überlassen.

    Für den Wiederverkaufswert in einigen Jahren ist es natürlich unvorteilhaft wenn man ein Pult kauft welches gerade ausläuft.

    naja es gibt ja auch noch andere Konzerte als "USB Stick Partys" ... ;-)

    Da sagst es genau richtig "es gibt auch noch andere Konzerte".

    Die Kombi EDM und die Tänzerin hat bei mir das Stirnrunzeln verursacht.

    Das wäre so, wie eine schöne Butterweiche James Last Non Stop Dancing Produktion zum PA Check für das Speed Metal Festival 8)

    Aber die Frage war ja eine andere. Ist es überhaupt möglich Scheinselbstständig zu sein wenn das ganze im Nebenerwerb geführt wird? Ich halte die Frage für interessant.

    Für die RV ist es bei einer Prüfung inzwischen irrelevant, welche anderen Tätigkeiten der Prüfling ausübt, und wie er dort versichert ist. Es wird der Einzelfall für sich alleine geprüft.

    Wenn in diesem Fall die RV feststellt, dass du wie ein Angestellter auf der Tour gearbeitet hast, dann wird dich dein Auftraggeber auch so versichern müssen. Wenn du für einen anderen Kunden einen Werkvertrag erfüllst (Equipment+Personal Fullservice) dann bleibt dies, ebenso wie eine andere Sozialversicherungspflichte Anstellung, unberührt, und fließt nicht mit in die Bewertung ein.


    Ich bin letztes Jahr geprüft worden (und habe auch zahlen müssen). Nachdem zuerst beim Steuerberater das Fremdleistungskonto geprüft wurde, sind bei mir die Rechnungen von einigen (nicht allen) selbstständigen (rechnungsschreibenden) Technikern/Helfern angefordert worden. Dazu gehörten auch Rechnungen von Nebenberuflern (zum Teil nur wenige hundert Euro im Jahr). Da ich Ersttäter war, sind die kleinen Rechnungen der Nebenberufler mit der Bemerkung "beim nächsten mal so nicht mehr" ignoriert worden, und ich musste nur für die großen Fische bezahlen. Die genauen Gründe, warum ich für den einen zahlen musste, jemand anderes gar nicht geprüft würde, und manch ganz kleine Rechnungen geprüft, aber ignoriert wurden, ist mir jedoch nicht ganz klar.


    Einen Techniker für eine Tour würde ich nicht mehr als Selbstständigen buchen. Er müsste bereit seien, sich in Teilzeit anstellen zu lassen.

    Ja, Zanki war früher echt ein geiler Funk Musiker. Hört euch mal Jump back an. Super Klasse, ich habe hier noch irgendwo die LP.

    Bei der Tänzerin bitte nicht die tolle Cosa Rosa am Keyboard vergessen. Auch so eine Granate.

    Bei der Studio Aufnahme von der Tänzerin saß aber Edo persönlich am Piano.

    Bei Edo hatte ich ein paar mal örtlich Monitomix gemacht. Nett, stressfrei, ein angenehmer Mensch.

    Leider habe ich ihn dadurch nie von vorne gehört.

    Cosa Rosa habe ich Live nie gesehen (war auch eher Charts orientierte Musik). Als ich Ulla zu ersten mal auf der Bühne hatte, war Cosa Rosa bereits verstorben. Das muss in den frühen 90er gewesen seien.


    Mich wundert aber, dass die Tänzerin heute noch als Referenz für USB Stick Partys genommen wird.

    Das ist doch eigentlich eine ganz andere Welt.

    Die jeweiligen Monitor Versionen hatten schon mal keine fader, so eben auch bei der Delta.


    Aber was heißt hier 25 Jahre? Ich kenne eine in tadellosem Zustand die bei mir vielleicht gerade mal vor 5 Jahren im Einsatz war ^^

    Scorpion, vor 5 Jahren, tadellos8|, Respekt:), Wir hatten einen Scorpion FOH ca. 1985 gekauft, und einen Scorpion Monitor (12 AUX) ca. 1990 gebraucht gekauft. Ende der 90er mussten beide Pulte weg. Die Gains haben fast alle gekratzt, und einige andere Potis fingen auch an. Fader waren ok.

    Das es die Monitorversion mit Fadern gab, wusste ich nicht. Wahrscheinlich dann nur mit 8 Aux. Denn bei unserem 12 Aux Pult waren die 8-12 Potis unten, da wo sonst Fader sitzen.

    Weis jetzt gar nicht mehr, das diese Soundcraft Pulte mit der "Eins" am Fader anfingen.

    Aber gut, Ausnahmen bestätigen die Regel. ;)

    Das ist ja auch schon 25+ Jahre her. ;) Aber wie kommst du auf "Fader"? Beim 500B konnte man froh seien, dass es unten einen Poti als "Fader gab.:D Wir hatten hier damals TAC Scorpion und TAC Blue. Da war unten gar nix. Wenn man den kompletten Kanal lauter machen wollte, dann musste man an die Gain ;(. Aber wir haben es überlebt.

    Stöckelwild als Rigger mit highspeed Arbeitstempo = :saint:

    Andere Länder = wahrscheinlich keine Vorschriften.


    Ansonsten ist das 3. LA Element von unten etwas anders:/

    So wie ich schon in einer anderen Antwort geschrieben habe: Wer einen Gemischtwarenladen hat, und das ganze Equipment in einen 3,5-Tonner passt, für den ist das Normmaß nicht ganz so wichtig.

    Aber ich möchte behaupten, dass der größte Teil unseres Equipments in unserer Branche mit LKWs transportiert wird. Und dort muss das laden fluppen. 4 Kisten nebeneinander, ggf. Kantholz daneben, und alles ist formschlüssig.

    Manche unserer Cases mit Moving Head, Scheinwerfer, LED Kram, Kompaktspeaker etc. könnten 5-10cm schmalen seien. So etwas kaufe ich aber nicht, da sonst das Truck laden eine Zumutung ist. Selbst 19" Racks sind 60x60 oder 60x80. Kleine 8"-10" Boxen sind idR 4-fach verpackt, damit es ein 60er Case ergibt. Podeste stehen hochkant im 60er Dolly. Alle Lampen Dollys haben 60er Maß. Kabelbaum/Trommel Cases sind 60. Geschätzte 80-90% der Kisten mit Rollen hier im Lager haben 60er Maß.

    Und wenn ich dann jetzt mit einem 3,5tonner zu einem kleinen Job fahre, dann brauche ich einen Wagen, in dem ich 3 Kisten nebeneinander packen kann. Wir haben auch bewusst nur den mittleren Ducato mit 3,5m Laderaum gekauft. Mit Speditionsausbau hat der 1,5t Zuladung. Damit kommen wir fast nie in Bedrängnis.


    Ich schreibe dies auch nicht aus der Theorie, sondern Langzeiterfahrung. Früher hatten wir Sprinter und VW LT.

    So wie ich schon in einer anderen Antwort geschrieben habe: Wer einen Gemischtwarenladen hat, und das ganze Equipment in einen 3,5-Tonner passt, für den ist das Normmaß nicht ganz so wichtig.

    Aber ich möchte behaupten, dass der größte Teil unseres Equipments in unserer Branche mit LKWs transportiert wird. Und dort muss das laden fluppen. 4 Kisten nebeneinander, ggf. Kantholz daneben, und alles ist formschlüssig.

    Manche unserer Cases mit Moving Head, Scheinwerfer, LED Kram, Kompaktspeaker etc. könnten 5-10cm schmalen seien. So etwas kaufe ich aber nicht, da sonst das Truck laden eine Zumutung ist. Selbst 19" Racks sind 60x60 oder 60x80. Kleine 8"-10" Boxen sind idR 4-fach verpackt, damit es ein 60er Case ergibt. Podeste stehen hochkant im 60er Dolly. Alle Lampen Dollys haben 60er Maß. Kabelbaum/Trommel Cases sind 60. Geschätzte 80-90% der Kisten mit Rollen hier im Lager haben 60er Maß.

    Und wenn ich dann jetzt mit einem 3,5tonner zu einem kleinen Job fahre, dann brauche ich einen Wagen, in dem ich 3 Kisten nebeneinander packen kann. Wir haben auch bewusst nur den mittleren Ducato mit 3,5m Laderaum gekauft. Mit Speditionsausbau hat der 1,5t Zuladung. Damit kommen wir fast nie in Bedrängnis.


    Ich schreibe dies auch nicht aus der Theorie, sondern Langzeiterfahrung. Früher hatten wir Sprinter und VW LT.

    Hat nicht AKG in den letzten Jahren sowieso schon einen ähnlichen Weg wie Behringer eingeschlagen und eher auf außereuropäische Arbeitsplätze gesetzt?

    Der finale europäische Cut (Produktionsschließung in Österreich und der Slowakei) kam aber erst zeitgleich mit der Samsung Übernahme.

    Ich kann das sehr wohl verstehen. Die Zuverlässigkeit und die Fahreigenschaften der Italofranzosen der 3,5t-Klasse sind nach 3-5 Jahren Gebrauch (also dann wenn die Karre allmählich mehr Gewinn erwirtschaftet als sie kostet...) einfach unterirdisch. Das tun sich maximal Leute an die nur lokale Jobs damit fahren.

    Mit den 7 oder 8 Kabeltransen die ich in so ein Ding rein bringe ist der dann auch hoffnungslos überladen.

    Zu Zeiten von konventionellen Tops, grossen Bässen und viel 19" Racks war das mal anders. Modernes Material ist aber so kompakt und dicht dass man solche Autos ohnehin nicht mehr "voll" packen darf.

    Diese Erfahrung kann ich nicht bestätigen. Natürlich kann man immer mit einen einzelnen Fahrzeug Pech haben. Das passiert bei jedem Hersteller. Ich kann es auch verstehen, dass man dann von diesem Hersteller abweicht. Solche Erfahrungen sollten aber nicht verallgemeinert werden.

    Wir haben zum letzten Jahreswechsel einen Mercedes Atego abgegeben, weil er in den letzten beiden Jahren viele Reparaturen hatte (und das bei nur 230.000 km). Trotzdem rede ich den Atego nicht schlecht, und wir haben wieder einen gekauft.

    Ich kann inzwischen auf mehrere Ducatos zurückblicken. Das sind sowohl eigene Fahrzeuge, als auch die von 2 befreundeten Kollegen, mit denen ich mich gerne über NFZ Erfahrungen austausche. Da gibt es keine negativen Auffälligkeiten bei den Fahrzeugen. Es gab lediglich in einem Zeitraum Probleme mit abblätterndem Lack. Zuverlässigkeitsprobleme hatte ich erst ein mal. Der Wagen war fast neu, und bei ca. -20° viel der Anlasser nach dem Starten nicht sofort aus der Schwungscheibe.

    Der letzte Sprinter, den wir bis vor ca. 10 Jahren hatten, war aber auch problemlos, bis auf den vielen unschönen Karosserie Rost, welcher nach 3-4 Jahren kam (das macht immer einen schlechten Eindruck, wenn man bei Corporate Kunden vorfährt).

    Unser aktueller Ducato hat nach 5 Jahren jüngst die 100.000 überschritten und alles ist Top.

    Keine Erfahrung habe ich mit alten Karren. 12-15 Jahre alt und 250-300.00km möchte ich weder von Fiat, noch von Mercedes haben.

    Den Verschleiß beim dauerhaften überladen kann ich auch nicht beurteilen. Da wir hier auch LKWs haben, kommen wir beim 3,5t kaum in die Versuchung.

    Dein Beispiel mit 9 Kabeltansen im 3,5t ist auch unrealistisch, und hinkt dadurch. Solch ein Fahrzeug ist hier für die kleinen Jobs. Dadurch ergibt sich ein recht gemischter Inhalt, welcher in der Summe nicht ganz so schwer ist.

    Ich kann das sehr wohl verstehen. Die Zuverlässigkeit und die Fahreigenschaften der Italofranzosen der 3,5t-Klasse sind nach 3-5 Jahren Gebrauch (also dann wenn die Karre allmählich mehr Gewinn erwirtschaftet als sie kostet...) einfach unterirdisch. Das tun sich maximal Leute an die nur lokale Jobs damit fahren.

    Mit den 7 oder 8 Kabeltransen die ich in so ein Ding rein bringe ist der dann auch hoffnungslos überladen.

    Zu Zeiten von konventionellen Tops, grossen Bässen und viel 19" Racks war das mal anders. Modernes Material ist aber so kompakt und dicht dass man solche Autos ohnehin nicht mehr "voll" packen darf.

    Diese Erfahrung kann ich nicht bestätigen. Natürlich kann man immer mit einen einzelnen Fahrzeug Pech haben. Das passiert bei jedem Hersteller. Ich kann es auch verstehen, dass man dann von diesem Hersteller abweicht. Solche Erfahrungen sollten aber nicht verallgemeinert werden.

    Wir haben zum letzten Jahreswechsel einen Mercedes Atego abgegeben, weil er in den letzten beiden Jahren viele Reparaturen hatte (und das bei nur 230.000 km). Trotzdem rede ich den Atego nicht schlecht, und wir haben wieder einen gekauft.

    Ich kann inzwischen auf mehrere Ducatos zurückblicken. Das sind sowohl eigene Fahrzeuge, als auch die von 2 befreundeten Kollegen, mit denen ich mich gerne über NFZ Erfahrungen austausche. Da gibt es keine negativen Auffälligkeiten bei den Fahrzeugen. Es gab lediglich in einem Zeitraum Probleme mit abblätterndem Lack. Zuverlässigkeitsprobleme hatte ich erst ein mal. Der Wagen war fast neu, und bei ca. -20° viel der Anlasser nach dem Starten nicht sofort aus der Schwungscheibe.

    Der letzte Sprinter, den wir bis vor ca. 10 Jahren hatten, war aber auch problemlos, bis auf den vielen unschönen Karosserie Rost, welcher nach 3-4 Jahren kam (das macht immer einen schlechten Eindruck, wenn man bei Corporate Kunden vorfährt).

    Unser aktueller Ducato hat nach 5 Jahren jüngst die 100.000 überschritten und alles ist Top.

    Keine Erfahrung habe ich mit alten Karren. 12-15 Jahre alt und 250-300.00km möchte ich weder von Fiat, noch von Mercedes haben.

    Den Verschleiß beim dauerhaften überladen kann ich auch nicht beurteilen. Da wir hier auch LKWs haben, kommen wir beim 3,5t kaum in die Versuchung.

    Dein Beispiel mit 9 Kabeltansen im 3,5t ist auch unrealistisch, und hinkt dadurch. Solch ein Fahrzeug ist hier für die kleinen Jobs. Dadurch ergibt sich ein recht gemischter Inhalt, welcher in der Summe nicht ganz so schwer ist.

    ich finde ja die Jumper / Ducato / Boxer allein schon aufgrund der Ladebreite (3x 60iger Packmaß auch in 1,5m Höhe) und der niedigen Landekante allen Sprintern, Ivecos, Movanos und Transits überlegen. ;-)

    Das kann ich zu 100% unterschreiben. Dieser Vorteil überwiegt so stark, dass ich es kaum verstehen kann, dass jemand in unserer Branche einen Sprinter o.ä. nutzt. Für den Kleinvermieter, welcher nur 2 Normtransen hat, und ansonsten nur kleine Kisten und Koffer hat, da mag das funktionieren. Aber für einen größeren gewerblichen Vermieter ist dies uninteressant.

    Schließlich kauft auch niemand einen LKW mit 2,35m Koffer. Solche Fahrzeuge gibt es gebraucht teilweise bei Möbelhäusern. Da muss man aufpassen.