Beiträge von kimix

    :thumbup:  maccaldres: volle Zustimmung!


    Ich hab im Jahr bestimmt 2-3 Kunden die zu mir kommen und sagen sie haben nicht viel Geld und hätten gerne. Ein konstruktives Gespräch ein paar abstriche bei den Vorstellungen und das Leben ist gut.

    Da haben es Deine Kunden zumindest gerafft, einen Fachbetrieb aufzusuchen und mit offenen Karten zu spielen!


    Was anderes wurde Dir auch hier nicht geraten!

    Also bitte immer schön sachlich bleiben.

    Lieber Peter!


    Dann verlagern wir meine Vergleiche auf die Elektroebene.

    Wie würdest Du reagieren, wenn ein Elektro Laie bei Dir fragt, "erklär mir doch mal bitte, wie ich mein Haus installieren soll. Um eine Firma damit zu beauftragen, fehlt mir leider das Geld"


    Und bei Deiner Frage gings - im Ausgangsspot- nun mal nicht darum, welche Glühbirne jetzt am besten wo einzuschrauben ist (um bei der Elektrik zu bleiben).


    Ich hab auch Tipps für Dich:

    - Formuliere ordentlich, was Du benötigst. Warum muss ich nachfragen müssen?

    - Man darf ruhig reinschreiben, dass man es grundsätzlich ordentlich bauen will, dass Budget aber niedrig ist. (Es gibt trotzdem keinen Ferrari zum Preis eines Fiat)

    - Sätze wie "um eine Firma zu beauftragen fehlt uns die Kohle" - (das hörst Du als Elektromeister sicherlich auch gerne!)

    - Es sind unglaublich viele Vereine hier und auch draußen unterwegs, die solche Sachen tatsächlich mit ablegereifem Material bauen oder zu bauen versuchen. Da hab ich schon Sachen gesehen....

    - ein Traversenviereck mit 15x25m auf 4-6m ist schon eine Ansage.

    Da sind wir in der Elektrotechnik schon eher im Verteilerbau.

    Aber da bist Du sicher auch bereit, Laien Auskunft zu geben, wie sie das am Besten mit Baumarktteilen umsetzen. Weil Kohle ist ja keine da.


    Du weißt gar nicht, wie oft ich (aber wahrscheinlich gehts mehreren hier so) mit solchen Anfragen konfrontiert werde. In den allermeisten Fällen sind die aufgewendete Stunden für telefonieren, besichtigen vor Ort und Angebot schreiben vergebene Liebesmüh.


    Und ja, der Zeitpunkt ist sicherlich nicht der Beste. Wir hocken alle zu Hause, keine (oder wenige finanzielle Reserven) aufgrund ewiger "Sozialleistungen" und lächerlicher Stundensätze. Da kommen solche Anfragen gerade recht.

    Aber das nur am Rande.


    Nix für Ungut - ich mach mir jetzt ein Bier auf

    Die einzige richtige Antwort kann hier lauten: Kein Geld für eine Fachfirma, keine Traversen. Klingt hart, ist aber so.

    Hier gehts um sicherheitsrelevante Bauten, die kann nicht mal eben so ein absoluter Neuling aufbauen. Und wenn, dann bitte im eigenen Keller, wo einem der Pfusch nur selber auf die Rübe fallen kann.


    Es fällt ja auch keinem ein "ich habe kein Geld für einen Ferrari, bitte um Tipps, wie ich mir den selber bauen kann"

    Oder "bitte um Tipps, will mir meine 5 stöckige Villa selber bauen, sind aber ein Verein, haben nur wenig Budget." Na was wird einem da ein Fachforum für Bauwesen antworten?!


    Wir sind ein Fachforum, wir beraten und geben Tipps. Aber es wird hier sicher keine Aufbauanleitung geben.

    Da wird jetzt kann und breit ausdiskutiert, welche Traverse passend sein könnte "muss es 4 Punkt sein, reicht 3 Punkt" nur damit dann der Vorstand im Verein beschließt, Dekotraversen zu verbauen, da die ja soviel günstiger sind.


    Es gibt Leute, die haben das gelernt, die können und DÜRFEN das, die muss man sich für so ein Projekt holen und basta. Der kommt dahin, schaut sich das im Vorfeld an, plant das ordentlich und verkauft oder vermietet auch gleich das passende Material.

    Als Verein hat man ohnehin den Vorteil, genügend Manpower vor Ort zu haben. Dann bezahle ich einen Techniker und die Helfer werden gestellt.


    Ich meine, den Mist muss einem wer ja auch abnehmen - sprich Behörde, etc...

    Kann mir nicht vorstellen, dass man da mit eigenem rumgebastel sorglos durch die Prüfung kommt.

    Warum ist das in unserer Branche so verbreitet, dass jeder meint, man kann alles selber bauen?


    Dienstleistung kostet Geld - das ist beim Friseur, in der Autowerkstatt, beim Baumeister, Steuerberater, etc überall das gleiche und vom Kunden wortlos akzeptiert.. Warum wird das in der Veranstaltungswelt nicht so?

    Noch dazu bei sicherheitsrelevanten Aufbauten.

    Fragt hier lieber nach dem passenden Moonflower, soll ich jetzt A oder B nehmen. welcher ist "cooler".

    Wie in der Autowerkstatt - die Alufelgen such ich mir aus, die Bremsen repariert aber der Fachmann.


    Sorry an Peter, aber das musste jetzt sein.

    Darum schafft es Presonus nie wirklich über den Hobby Bereich hinaus.


    Sind einfach zu viele Kompromisse. Von der Akzeptanz am Markt mal abgesehen.

    Kommt darauf an, was Du damit machst, aber sobald Fremdtechniker im Spiel sind, wirst Du mit Presonus nicht glücklich.


    Hatte auch schon spezielle Erlebnisse mit den Dingern - ist schon ein paar Jahre her, irgendeine 32 Kanal Surface- Stagebox Kombi. Kleiner Club, der Haustechniker aufgrund Krankheit spontan ausgefallen, 3 Bands, ich war mit 2 Bands dort, der Headliner überzog den Soundcheck massiv aufgrund des Presonus und seiner eigenwilligen Bedienung. Nix Intuitiv.

    Ich hab mich noch gewundert, warum der solange and er Kick rumdoktert, bis ich selbst am Pult stand.


    Aufgrund des massiven Delays noch ca 45 min für 2 Bands Zeit für Soundcheck.
    Das Ende vom Lied war, dass das Pult den Scene Recall verweigerte, obwohl wir nach Soundcheck anhand der Bedienungsanleitung die Szenen gespeichert hatten. Der Headliner sogar auf 3 Speicherplätze, damit da ja nix ist.

    Die erste Band war kein Probleme, klar die Einstellung nach dem Soundcheck blieben bestehen.

    Umbau auf die 2. Band, Scene recall - WtF?? Name der Scene stand da, nur die Settings wurden nicht geladen.

    Ich hatte insofern Glück, da ich 2 Rockbands mit ähnlicher Besetzung hatte und so die 2. Band on-the-fly in den ersten beiden Songs nochmal einstellen konnte.

    Der Headliner war allerdings am A.... zu Hause. Ich glaube 7 Musiker, inkl. 2 x Background, teils mit inEar... Arme Sau.


    Seitdem mach ich da einen großen Bogen um die Dinger.



    Edit: Es war der StudioLive CS18AI - mit dem "intuitiven" Touch and Turn One for all Settings - Poti!

    Beim EQ besonders lustig

    ok, also die selbe wie ich sie da habe.


    Was ich in der Bedienungsanleitung des Rolands darüber gefunden habe:


    "Einstellen des Ein - und Ausgabeformates" (Seite 14)

    1080 i oder

    1080p

    wobei dem Roland egal ist, ob da 1080i oder 1080p am Eingang anliegen, er konvertiert in das jeweils eingestellte Format.


    Wenn allerdings 720p eingestellt sind, müssen auch 720p am Eingang anliegen.


    Des weiteren gibt es noch die Möglichkeit, die Framerate einzustellen (ebenfalls Seite 14) 50 oder 59.94.

    Die Anleitung schreibt dazu :" Die Frame Rates „59.94“ und „50“ werden unterstützt. Videosignale mit anderen Frame Rates können zu keiner Ausgabe oder zu Frame-Verlusten in der Ausgabe führen."


    Meine ATV spielt , direkt am Fernseher angeschlossen 1080p 60 aus. (iPad und iPhone direkt per Kabel angeschlossen ebenso, was den Fehler einzugrenzen nicht wirklich einfacher macht)


    Aber ich schätze mal, die Einstellungen hast Du schon überprüft.

    News aus unsere Videoabteilung.

    ATV fragt kein EDID ab, wie z.B. ein Blueyray player und benötigt immer zwingend einen HDCP Key.


    So gesehen wird das nicht funktionieren.

    So allgemein kann ich das nicht bestätigen.

    Hab jetzt nochmal folgendes im Detail probiert:


    BlackMagic Atem Mini Pro, Display am HDMI Out.


    1. Bluray Player (Panasonic) an HDMI In des ATEM Mini - spielt nicht.

    einen der berühmten HDMI Splitter dazwischen- spielt - auch Filme. Also hier ein eindeutiges HDCP Problem


    2. ATV (Model 1427) an HDMI Eingang des ATEM Mini -> spielt grundsätzlich.

    Grundsätzlich heißt, Fotos, Screen Mirror, Filmauswahl etc läuft.

    Einzig der Film wird nicht abgespielt. Da fordert die ATV dann explizit HDCP (um diesen Inhalt wiederzugeben ist HDCP erforderlich). Da hilft auch besagter Splitter nicht. Auch nicht nach Neustart nach dem der Splitter zwischengeschaltet wurde.


    Wie gesagt, ich hab den Roland nicht da und kenn ihn auch zuwenig. Aber das Produkt wird mit HDCP Kompatibilität beworben. Also kanns meiner Meinung nach nicht an HDCP liegen. Und Hypomann hat ja auch geschrieben, dass er HDCP am Roland aktiviert hat und es trotzdem nicht läuft.


    @ Hypomann: Was willst denn mit der ATV überhaupt machen? Screen mirroring?

    Hab nie gesagt, dass HDCP und Scaler zusammenhängen.

    Meine Aussage war: "Ansonsten kann das auch, bei reinem Screensharing von iPhone und Co (wo jetzt nicht unbedingt HDCP im Spiel sein muss) an fehlerhaftem EDID Handshake liegen, ähnlich GoPro"


    Und EDID Probleme können sehr wohl von Schlern behoben werden. Schließlich gehts ja da darum welche Auflösung, welche Bildwiederholrate etc. verwendet wird. Hat ein Switch keinen Scaler kann das zum Problem werden, da sich die beiden Geräte nicht einig werden. Hat der Switch hingegen einen Scaler verbaut, biegt er sich das "falsche" Signal der ATV oder GoPro einfach hin.

    Gerade ein Bildflackern spricht für mich für EDID. HDCP bleibt dunkel oder man hat den berühmten Schneefall.


    Blackmagic (und auch alle anderen) darf gar nicht HDCP konform agieren!

    HDCP ist ein Kopierschutz. Und wofür ist ein Kopierschutz da?

    Genau: um zu verhindern, dass das geschützte Material vervielfältigt wird. Und was wäre, wenn HDCP im Switch dekodiert werden würde? Auch richtig: den Stream am Ausgang des Switches recorden.


    Klar gibts Geräte, die HDCP umgehen. Da braucht es keinen "teuren" Decimator. Das geht auch billiger - is halt illegal.


    HDCP und EDID sind 2 völlig unterschiedliche Dinge - auch wenn das Ergebnis im Zweifelsfall das Selbe sein kann - ein dunkler Bildschirm

    Ich kenn jetzt den Roland nicht im Detail - haben da die Eingänge Scaler integriert?

    Ansonsten kann das auch, bei reinem Screensharing von iPhone und Co (wo jetzt nicht unbedingt HDCP im Spiel sein muss) an fehlerhaftem EDID Handshake liegen, ähnlich GoPro

    Muss das mal testen.... das interessiert mich jetzt selber


    Edit: So, gerade getestet:

    Reines Screensharing mit ATV an BlackMagic ATEM Mini Pro funktioniert.

    Das heißt, dass ursprüngliche Problem dürfte am EDID Handshake liegen.

    Sobald allerdings HDCP Inhalte ins Spiel kommen (auch bei Youtube) bleibt´s / wird's schwarz.


    Gegen das Handshake Problem können z.B der BlackMagic UPdownCross der Decimator oder EDID Emulationen helfen

    Eventuell, kann man bei dem Roland HDCP ausschalten.

    Ich bin mir aber auch nicht sicher ob dann der ATV auf macht.

    Da müsste man eher beim Roland HDCP einschalten - geht aber nicht.

    ATV "darf" nur an Geräte senden, die ebenfalls HDCP konform sind.

    Fernseher, Beamer, ,.... aber keine Bildmischer oder -switches, Grafikkarten, Capture Cards,... Das geht genauso wenig wie HDCP über z.b SDI schicken.

    Alles wo die Möglichkeit besteht, den HDMI Stream abzufangen und zu recorden funktioniert nicht.

    Hallo!


    Eine zur Flugschiene passende Flugöse ( z.b die Adam Hall Flugöse 5740A - weiß aber nicht, ob die passt) Von dort dann via Kettennotglied oder Schäkel auf einen Halfcoupler oder Haken.


    Je nachdem wo der Ring auf der Rückseite befestigt is,t, entweder als Sekundärsicherung oder zum Neigen des LS verwenden.

    Dem würde ich widersprechen. Auch beim Bau stehen schlussendlich Menschen auf und unter den Konstruktionen. Der Unterschied ist, dass wir ortveränderliche, "fliegende" Bauten errichten. Da ist die Gefahr deutlich größer, dass verwendete Bauteile durch unsachgemäßen Umgang oder Abnutzung schon vorgeschädigt sind. Dementsprechend erhöht man den Sicherheitsaufschlag.

    Da gehts nicht um Traversenkonstruktionen etc. Da gehts rein um‘s Anschlagen und Aufhängen (Schlupf, Steelflex, Schäkel, Haken, Schellen, etc) da müssen wir die WLL halbieren (WLL = 5 fache Sicherheit, wir brauchen die 10 fache).
    Außer wir haben auch Hinweisschilder mit „Aufenthalt unter schwebenden Lasten verboten“, dann könnten wir uns das sparen

    ;)

    Bei mir gibts eigene Showfiles nur, wenn sie mir vorab übermittelt werden. Dann seh ich schon mal was los ist und kanns ins Festival Setup einpflegen.
    Bezüglich Patch: bei solchen Geschichten gibts einen Festivalpatch. Denn können die Gasttechniker auch im Vorfeld natürlich haben.
    Den kompletten Patch über den Haufen werfen gibts eigentlich nicht. Dann müssen sie ein eigenes Pult mitbringen.... das kann er patchen wie er will. Kommt dann schon mal vor, dass es eine 2. Subverteilung auf der Bühne gibt.
    Alles andere führt nur zu unnötigem Stress.

    Draußen auf dem Kniebänkchen für die Brautleute liegt ne Grenzfläche mit T-Bone-Taschensender dran vom Videomenschen, der das Ganze aufnehmen soll. Frequenz irgendwo bei 823MHz. Mit ziemlicher Sicherheit fängt der hauseigene Funkempfänger die Grenzfläche ein und produziert dadurch ein schönes Feedback.

    Da hätte meiner Ansicht nach ganz klar der Videomensch das Nachsehen!

    Wenn offensichtlich ist, dass mitgebrachte Technik die Hausanlage beeinträchtigt, hab ich als Gast mein Zeug so einzustellen/auszurichten, dass die Fixinstallation weiterhin fehlerfrei arbeiten kann.
    Eine Information über verwendete Frequenzen irgendwo ans Rack getackert würde da schon Klarheit schaffen....