Beiträge von niggles

    Nee Du, sehen wir‘s doch mal realistisch.


    Das durchschnittliche Bildungsniveau bei Veranstaltungstechnikern ist erschreckend niedrig. Humanistisches Bildungsideal? Wissenschaftliche Methodik? Kritisches Denken? Ideal der Aufklärung? Breite Allgemeinbildung? Teilnahme am „normalen Leben“ der „normalen“ Bevölkerung? Doch nur bei einem hauchfeinen Bruchteil der Kollegen.

    Na ja, den Vorwurf kannst du aber auch vielen Ingenieuren und ITlern machen. Insbesondere bei letzteren finden Verschwörungstheorien erschreckend viel Anklang.

    Dunning und Kruger haben auch nach Meinung vieler wissenschaftlicher Kollegen unterschätzt wie viel inselbegabte und insel-trainierte Menschen es auch auf unterdurchschnittlichem Intelligenzniveau gibt. Die "funktionieren" dann zwar weil sie fachkompetent sind, glauben aber ausserhalb ihres Spezialgebietes jeden Quark der auf Youtube erzählt wird.

    Das mag ja alles stimmen. Aber was ist mit den Freiberuflern, wie soll das mit denen aussehen? Denen die kein eige es equipment haben sondern "nur" ihre Arbeitsleistung zur Verfügung stellen?

    Mag kleinlich klingen, ist aber tatsächlich wichtig: "Veranstaltungstechniker" findet sich nicht auf der Liste der freien Berufe. Das hat auch gute Gründe, unter anderen den Mangel an einem funktionierenden Versorgungswerk. Also sind alle von uns die nicht in irgendeiner Form angestellt sind Unternehmer und damit in DE komplett aus dem Sozialsystem (mit Ausnahme von H4) entlassen. Mit allen Vor- und Nachteilen die das hat.

    wie kommst du darauf, dass gerade die billigheimer überleben werden?

    denen sollte doch als erstes das geld ausgehen.


    ok, ausgenommen die, welche das geld vom papa oder vom opa verheizen können...

    Ein-Mann-Buden die effektiv für Umme arbeiten weil ihre Einkünfte gerade mal die Kosten decken gab und gibt es schon immer. Denen hab auch ich grundsätzlich mal nix am Zeug zu flicken (persönliche Freiheit und so...) so lange sie nicht nach dem Zusammenbruch der Bude Hartz4 beantragen (anderes Thema...).


    Böse wird es wenn "VT-Firmen" in Wirklichkeit nur noch ein umwegrentabler Nebenerwerb und willkommenes Abschreibungs- und Kapitalverschiebungsobjekt von Leuten sind die ihr Geld ganz wo anders verdienen. Die können auch dauerhaft professionelle Produktionen zu Preisen durchführen bei denen klar ist dass das unterm Strich ein dickes Minusgeschäft sein muss. Das wirre deutsche Steuerrecht macht's möglich.

    Ohne das jetzt werten zu wollen (auch ich finde Teile der deutschen Steuergesetzgebung höchst fragwürdig...), aber du hängst einem Unternehmensideal nach das heutzutage leider an wirtschaftlichen Selbstmord grenzt.


    Eine GmbH im Dienstleistungsgewerbe hat in der Regel keine über Jahrzehnte aufgebauten Immobilien und Produktionsanlagen deren Marktwert den Jahresumsatz um ein Mehrfaches übersteigt. Wenn so eine Firma grössere Vermögensrücklagen anhäuft verbrennt sie damit bei den derzeitigen Zinsen unter dem Strich einfach nur Geld. Bei massiven Liquiditätsproblemen ist es tatsächlich oft günstiger den Laden dicht zu machen und nach Beruhigung der Lage neu zu eröffnen. Die Frage ist halt wie dieses "dichtmachen" abläuft. Von geordneter Liquidation aufgrund glücklicher Umstände (Firmenimmobilie massiv im Wert gestiegen) bis hin zur plötzlichen Insolvenz (mit dem Ziel die Gläubiger in die Röhre kucken zu lassen...) ist da je nach persönlicher Skrupellosigkeit und Findigkeit von Anwalt und Steuerberater so ziemlich alles möglich.

    http://brkbtd.drkcms.de/was-wir-tun/strukturen/btp-500.html


    https://www.idf.nrw.de/service…0731_konzept_bhp_b_50.pdf


    Ein gutes weiteres Suchstichwort ist MANV (Massenanfall von Verletzten).


    Hauptproblem ist dass unser reguläres Gesundheitssystem in den letzten 25-30 Jahren dermassen kaputt"optimiert" wurde dass eine zwar sehr ernste, aber unter medizinischen Gesichtspunkten eigentlich durchaus berechen- und beherrschbare Epidemie de facto zum Katastrophenfall werden wird. Und das angesichts einer Veränderung der Altersstruktur die das Problem noch deutlich verschärft und einer enorm beschleunigten Verbreitung von Erregern durch billige, weltweite Mobilität.


    Wirtschaftlich befürchte ich leider dass genau die Fremdgeldverbrenner und Querfinanzierer die seit Jahren die Budgets bei kleinen und mittleren Standardveranstaltungen in Richtung Abgrund drücken die Krise am ehesten überleben werden. Erwischen wird es einige Grosse die sich schon etwas länger verspekuliert haben und viele Einzelkämpfer die nur von der Hand in den Mund lebten.

    Können wir das Stammtischgebabbel und die Verschwörungstheorien bitte mal lassen? Weder die Neonazi-Arschlöcher von der AfD noch die armen Schweine die von unserem grössenwahnsinnigen "Freund" Erdogan missbraucht werden um sich Geltung auf der Weltbühne zu verschaffen tun hier etwas zur Sache. Danke.

    Im Manual der Karte steht folgendes...


    "The recommended order of powering the components in a RedNet system is as follows:• Power up the Gbit switch;• Power up all RedNet units on the networks one by one (power-on sequence takes approx. 40 s per unit)• Boot the host computer."

    Was haben die bitte geraucht? Denen ist hoffentlich klar dass ein so fein granuliertes Sequencing in einer grösseren Installation mit Nachtabschaltung (Freizeitpark, Kaufhaus, Museum...) in der Praxis kaum durchführbar ist. Da drückt entweder der letzte Schichtmitarbeiter in jedem Sektor bei Feierabend die Hauptsicherung raus und der erste morgens wieder rein oder es gibt simple digitale Zeitschaltuhren auf Hutschiene mit Schützen dahinter die das automatisch erledigen...

    Ist auf jeden Fall spannend. Denke für einige wird die Luft ganz schön eng werden, sowohl die vermeintlich "Selbständigen" wie auch diverse Firmen die schon lange nicht mehr auf natürliches Wachstum, sondern waghalsigen Finanzierungsmodellen basieren.

    Mag sein dass hierdurch auch eine gewisse Selbstbereinigung stattfindet.

    Da hoffen wir alle bei jeder Krise drauf. Leider ist es aber noch immer viel zu lukrativ für grosse Konzerne Tarifverträge, Kündigungsschutz und Arbeitszeitgesetz zu umgehen indem man Messen und Events an Firmen auslagert die dann 95% ihres Umsatzes mit diesem einen Kunden generieren. Wenn es jetzt ein paar Dutzend von denen in die Insolvenz reisst stehen auf den neuen Verträgen die in einem halben Jahr gemacht werden dann halt andere Namen. Die Mitarbeiter auf der Baustelle werden auch nächstes Jahr in etwa die selben sein. Die Bezahlung eher nicht; da wird's 2021 meiner Meinung nach richtig bitter...

    Wenn dann noch im die IT Infrastruktur DHCP vorschreibt da sie die Vergabe von IPs nicht aus der Hand geben will... Bei größeren Netzwerken reden immer viele Leute mit und einige Vorgaben gefallen nicht jedem.

    Wenn die IT anfängt der Medientechnik in die Verwaltung ihres Netzwerks reinzureden ist es sowieso schon vorbei...

    Audio- und Videonetzwerke gehören in gemischten Infrastrukturen mindestens auf ein eigenes VLAN wenn es schon nicht möglich ist ein physisch getrenntes Netz aufzubauen.

    Alsdann wäre das beispielsweise eine Lösung, einen RCF M20X so auszurüsten, dass man sich das Muco sparen kann...

    Wieso sollte Chinese A (der die Studiomaster-Sachen liefert) auf einmal mit Chinese B (der RCF beliefert) kompatibel werden...? Die wollen beide komplette Systeme zum Kampfpreis liefern, da stört so was nur.


    Und ein digitales Pult analog (AD-DA-Wandlung) hinter ein komplett autarkes digitales Multicore zu hängen ist einfach Unsinn.

    Ein Netzwerk mit mehreren hundert Clients in zconf laufen zu lassen ist völliger Irrsinn, egal ob Audinate behauptet dass sie das mit ihren Tools (die sehr gut sind...) noch beherrschen oder nicht.

    So was gehört sauber sektionalisiert: Infrastruktur und ortsfeste Geräte statische IPs, mobile Geräte die zur Installation gehören (Kassenterminals, Steuertablets etc.) DHCP gelockt auf die jeweilige MAC und nur öffentlich zugängliche Teile bekommen eine eigene DHCP-Range mit vergänglichen Leases.

    Audinate hat für Dante grundsätzlich erst mal Adressverteilung per DHCP vorgesehen um dem Endbenutzer das Konfigurieren einzelner Geräte (die oft gar keine eigene Benutzeroberfläche haben...) zu ersparen und zumindest kleinere Systeme "Plug`n`Play" lauffähig zu bekommen. Optional gibt es natürlich die Möglichkeit alles manuell mit statischen IP-Adressen aufzusetzen was in grösseren Festinstallationen auch dringend anzuraten ist. Machen leider selbst grosse Festinstallationsfirmen oft nicht weil dann nicht mehr jeder Hausmeistergehilfe defekte Geräte einfach so auswechseln kann...

    Ich hab zumindest die Vermutung dass die Folien nur einseitig (innen) leitend sind. Damit haben Sie Kontakt zum Beilaufdraht des jeweiligen Signals und bieten so eine vollflächige Schirmung, sind aber zur Masse der benachbarten Kanäle isoliert.

    Im fabrikneuen Zustand ist das auch noch so. Durch regelmässige Bewegung scheuert sich aber die dünne Plastikschicht auf der Alufolie weg und es wird mit den Jahren ein Zentralmasse-Core draus...

    Sind die Geräte, nachdem sie nicht mehr in dem Controller auftauchen pingbar?
    ggf mal mit einem UDP port tool überprüfen ob Sie auch hören würden.

    Wenn das eintrifft dann würde ich nochmal mit dem Audionate Team reden und fragen ob man ein rescan machen kann.

    Ggf hilft denen dann ein Netzwerk trace.

    Meiner Erfahrung nach klemmt es bei solchen Problemen in TCP/IP-Netzen eher selten an den Endgeräten. Viel häufiger ist vernachlässigte, über die Zeit unkontrolliert gewachsene oder von Anfang an falsch gebaute Infrastruktur. Zu viele Hops durch nachträglich hintereinander gehängte Switches, falsch konfigurierte Switches (passiert gerne wenn defekte Geräte ausgetauscht werden müssen), beschädigte oder falsch aufgelegte Leitungen, Überschreitung der zulässigen Leitungslänge in Kupfer durch "kreatives" Patching, überforderte Zentralswitches und DHCP-Server, "fremder" Traffic auf der Leitung...

    - Wie ist die Netzwerktopologie? Sind da irgendwo Switches an normalen Ports stumpf hintereinander geschaltet oder ist das eine saubere Baumstruktur an der jeder Switch nur über seinen Uplink-Port (ggf. Glas) an einem Zentralswitch hängt?

    - Ist das ein reines Dante-Netzwerk (VLAN bzw. physisch getrennt) oder hängen da noch andere Sachen (Haussteuerung, Videostreaming, Kassen) mit drauf?

    - Wie ist die Leitungsqualität? Sind alle Leitungen und Verbindungen nachweisbar zertifiziert?

    - Sind alle Switches managebar und fernüberwachbar? In der Grössenordnung ein Muss.

    - DHCP oder statische Adressen? DHCP ist zwar bequemer zum Verwalten aber in diesem Fall kontraproduktiv. Es dauert eine ganze Weile bis nach dem Einschalten wirklich alle 250 Geräte ihre IP haben und dann hat Dante ggf. schon aufgegeben.