Beiträge von niggles

    Oder mit den bereits von mir weiter oben zitierten Schaltschränken (Dimmern) ;-) Noch viel schneller als mit einem Hotpatch irgend wo im Haus. Ich betreue eine große Paradigm Installation in einem Studio. Das ist ein Traum.

    Wirtschaftlich eher ein Alptraum. Was soll denn an simplen Schützen so oft kaputt gehen dass man die alle in Schnellwechselmodule einbauen muss?

    Das Feature "Kanäle per Mausklick zentral zwischen Dimmer und echtem Switch umschalten" lohnt sich mEn nur in einem Opernhaus oder richtig grossen Theater mit teilweise mehreren Umbauten am Tag. Da spart man sich dann den Mann am Steckfeld.

    niggles : Schaut man etwas genauer hin hat die K20 hat mit einer Q7 mal so gar nichts gemeinsam... was auch nie der Sinn gewesen ist.

    2x 10" auf schräger Schallwand als Dipol, drehbares 1,4" Horn dazwischen...

    Das soll jetzt gar keine Abwertung sein, die Q7 ist mMn noch heute eine klanglich recht ordentliche Vertreterin dieser Bauart.

    Ich kann mich dem ganzen nur anschließen. Im vergleich zu den alten Seeburg Lautsprechern bleiben die aktuell auch immer wieder hinter meiner Erwartungshaltung. Wer vor ein paar Jahren mit einer TSM12 und den alten pappen gespielt hat findet die K20 heute nicht mehr so pralle.

    Ein simpler Q7-Abklatsch der noch schlechter klingt als eine TSM12? Mit modernen Chassis und DSP-Controlling? Wie schafft man das...?

    Ich beziehe mich da ohne weitere Nennung auf das ETC System mit Paradigm - eine Gebäudesteuerung die direkt mit der EOS Software und Pulten verknüpft ist. Ansonsten hast du natürlich völlig recht.

    ETC geht nach wie vor davon aus dass die Mehrzahl der Scheinwerfer in einem Saal Glühlicht sind und daher pro Versatz zumindest die Möglichkeit bestehen muss ein Dimmermodul einzusetzen. Engländer halt. Die glauben ja auch noch dass 30A Ringe über 2x2,5er Stegleitung mit blankem PE das Mass aller Dinge sind...

    Das ist 2020 ausserhalb von Altinstallationen und Sonderfällen wie grossen Opernhäusern wirtschaftlich völlig an der Praxis vorbei. In der Regel werden überwiegend flexibel schaltbare Feststromanschlüsse benötigt und hier und da mal ein Dimmer. Das lässt sich mit Hotpatch viel effizienter lösen.

    Ist in allen modernen Häusern heute quasi Standard. Pult an, Strom geht an, Pult aus, Strom geht aus.

    Quatsch. In aller Regel gibt es da eine Gebäudesteuerung (AMX/Crestron/QSC Q-Sys...) die per Touchpanel und GPIO von der Zentrale aus die entsprechenden Schütze steuert. Kein vernünftiger Installateur verlässt sich darauf so Sachen wie Bühnenstrom oder Videoprojektoren über eine vom Lichtpult abhängige DMX-Leitung zu steuern. Was ist wenn das Pult abschmiert oder spinnt?

    Ich würde das Ganze stumpf per Hotpatch am Dimmer lösen. Speiseseite alle Dimmerkanäle und ein paar schützgeschaltete Feststromkreise; wenn möglich die Dimmerkanäle doppelt und die Feststromkreise vierfach oder sechsfach aufgelegt. Verbraucherseite alle Versätze, ein Schwung Patchkabel und Abfahrt.

    ...mal ne doofe Frage: wie verhindert man, daß bei solchen Bestuhlungsplänen mit geschlossenen Reihen 1,5m Abstand unterschritten werden?

    Gar nicht. Zum einen ist beim Verlassen des Platzes ja wieder der MNS aufzusetzen, zum anderen ist bei allen Vorsichtsmassnahmen ein gewisses Restrisiko immer einzukalkulieren. Der Unterschied liegt letztlich in der Statistik; Einzelne Ansteckungen lassen sich ohnehin nicht vermeiden, das ginge nur mit einem erneuten totalen Veranstaltungsverbot in Innenräumen...

    Ich persönlich bin ehrlich gesagt froh um jeden Veranstalter der kreativ mit dem Thema umgeht und diesen Sommer alles was irgendwie geht nach draußen bzw. auf alternative Veranstaltungsformen (Auto-...) verlegt statt krampfhaft nach Lösungen zu suchen indoor unter maximaler Ausnutzung der teilweise schwammigen, widersprüchlichen und auch national völlig unterschiedlichen Regeln weiter zu machen.

    Fällt mir schon länger auf dass die sich auf den Umweg über Dante in den Festinstallationsmarkt drücken wollen. Da fehlt es aber noch ganz gewaltig an einer effizienten Möglichkeit endbenutzertaugliche Oberflächen zu bauen. Und an der Integration von Video und Raumsteuerung...

    Auf die Idee ist man wohl durch die Projektionen durch Greenpeace gekommen, die ja auch bei Protesten irgendwas aus großer Entfernung an Gebäude projizieren.

    Meines Wissens nach arbeiten die bei den grossen Projektionen auf ganz grosse Entfernung (Kraftwerkstürme etc.) nur mit Dias und setzen auch bei Aktionen die bewegte Bildinhalte verlangen (Uhren, Animationen etc.) eine Kombination aus Dia und Videoprojektion ein. Beides um die Kosten erträglich zu halten.


    Die oben angeführten Rechnungen sind zwar grundlegend korrekt, in der Praxis erreicht man diese Werte aber nicht ganz. Zum einen spielt bei 350m Entfernung bereits die Luftdämpfung durch Staub und Dunst eine Rolle. Zum anderen haben Projektionsoptiken oberhalb von Faktor 4-5 erheblich grössere optische Verluste als die Standardteile weil da extreme Linsenkrümmungen nötig sind.


    Ich würde als Mindestbedingung für so was die 40.000er-Projektorklasse (HD40K etc. ) anpeilen und mir zudem überlegen ob wirklich die komplette Fläche Bewegtbild sein muss. Schon ein noch relativ kompakter Pani BP6 liegt je nach Optik bei der Leistung um den Faktor 1,5-2 drüber.

    Notfalls Streifen aus gummimatte unterlegen,dann ist es fast egal mit welcher Schelle man hantiert.

    Klappt aber bei 50er Schellen auf Traversen mit 50er Gurtrohr nur mit nervigem Gewürge. Stücke von alten Fahrradschläuchen gehen einigermassen, die sind nach einer Produktion aber auch durch.

    https://globaltruss.de/ANSCHLA…-Easy-48-51-30-250kg.html


    Die haben keine rauen oder geriffelten Stellen und halten trotzdem hervorragend. Bei umsichtiger Verwendung sollte es keine Beschädigungen geben, selbst bei beschichteter Truss.


    Edit: Gibt es natürlich auch in Schwarz:
    https://globaltruss.de/ANSCHLA…30-250kg-stage-black.html

    Triggerclamps, vor allem Slimline reiben durch die kleine Kontaktfläche schon bei minimalem Verdrehen auf einer schwarzen Traverse die Beschichtung ab, das ist nix. Ein Vorteil von 337 und Superclamp ist dass sie durch die grosse Auflagefläche mit relativ geringem Pressdruck auskommen.

    Breite klassische Halfcoupler gehen auch ganz gut wenn man die Oberflächen sauber hält. Die sind aber im mobilen Einsatz ein ziemlicher Krampf zum Arbeiten...

    Für grössere Scheinwerfer und Lautsprecher mit TV-Zapfen: Manfrotto 337 und die Backen innen mit Gaffa bekleben. Das muss man aber auch nach jeder Produktion neu machen weil es sich an den Auflagestellen schnell durchscheuert. Für Kleinkram ist die klassische Manfrotto Superclamp immer noch das Mittel der Wahl da von sich aus gepolstert. Hauptknackpunkt ist bei schwarzen Traversen eh das Handling; Clamps auf dem Rohr drehen, zusammengebaute Teile auf dem Hallenboden ohne weiche Unterlage verschieben und ähnliches sind streng verboten...

    Die Plastikteile von Deltatruss sehen sehr nach Ostasien-Direktimport aus. Haben die Dinger überhaupt irgendein Prüfzeichen?

    Ist schade eigentlich, der amp klingt wirklich gut.

    Erinnere mich noch an einen objektiven Hörvergleich Anfang der 2000er gegen eine damals brandneue Vortex, labgruppen und glaube eine qsc PL9.0

    Bis auf weniger Puste im Vergleich zu den Gegnern hatte die carver damals den schönsten Klang.

    *noch* weniger Rumms als eine Vortex? So schlecht waren die Dinger jetzt auch nicht...

    Bloss nicht einfach direkt an die vollen 230V anstecken!


    - Nachsehen ob der Trafo auf die korrekte Netzspannung eingestellt ist.

    - Chassis auf Schäden kontrollieren (Brandspuren, defekte Elkos, lose Drähte, gebrochene Widerstände, an Trafo und Übertrager riechen...)

    - Schaltplan anschauen https://www.radiomuseum.org/r/philips_525a_1.html und Sollspannungen raus lesen.

    - Mit Regeltrenntrafo langsam immer mehr Netzspannung anlegen, dabei Stromaufnahme überwachen und immer wieder die wichtigsten Spannungen kontrollieren und auf heiss werdende Bauteile und Überschläge achten.

    b) Darf ich das System mit den Frequenzen 179,125 und 180,250 MHz überhaupt betreiben oder kann ich dadurch den DAB-Betrieb stören? (Der Test mit dem eigenen DAB-Radio aus der Küche hat zumindest keine Störungen erkennen lassen.)

    c) Müssen auch die bei dem oben genannten Einsatz aufgetretenen Störungen im Bereich 174,250 oder 176,000 MHz auf den DAB-Betrieb zurückgeführt werden?

    b) dieser Bereich hat inzwischen Allgemeinzuteilung, da darf funken wer will so lange er die zulässige ERP nicht überschreitet. Nachteil: Wenn dich dort jemand stört der mit höherer Leistung sendet haste einfach Pech gehabt.


    c) Nicht unbedingt. Zwischen ca. 150 und ca. 300 MHz ist inzwischen unglaublich viel niederpegeliger aber breitbandiger Müll in der Luft. Abgestrahlt wird er unter anderem von billigen HDMI-Kabeln und Flachbildfernsehern, Leuchtstoffröhren-VGs, Schaltnetzteilen aller Art...

    Es hat seine Gründe warum analoge Übertragung in diesem Frequenzbereich praktisch komplett aufgegeben wurde.

    Ich will ja eure Euphorie nicht dämpfen - aber auch meine Frisörin hat eingesehen, dass ich zwar endlich dringend einenTermin brauchte und sie dafür kurzfristig dank starkem Andrang Überstunden machen musste - aber abgeschnittene Haare sind ebenso wenig nachhaltig, wie Veranstaltungen...

    Ich war da, ich komm dann maximal im vor-corona-Zyklus wieder!


    Eher weniger, weil Kurzarbeit bei gleichzeitiger Nutzung der überraschenden Freizeit für (finanzintensive) überfällige (Renovierungs-)Projekte führt nicht zu nachhaltigem Geldausgeben für Veranstaltungen...

    Die PostCoronaÄra wird nicht so rosig, wie man heute meint.

    Das sehe ich ähnlich. Die von billbo erwartete und derzeit tatsächlich auch geplante Welle an Nachholtourneen (ich höre von unseren Ton-Freelancern ähnliches...) wird mEn innerhalb des Jahres 2021 in einer Flut von Absagen aufgrund mangelnder Vorverkäufe in sich zusammenbrechen bis wieder ein normales Mass erreicht ist.

    ich würde das einfach so machen:

    die HF-sendeeinheit muss ja irgend eine möglichkeit bieten, den eingangspegel anzuzeigen. diesen eingangspegel hält man dann gemäss den vorgaben der internationalen fernmeldeunion ITU ein, einen entsprechenden link hatte djvomght im beitrag #3 gepostet.

    Diese Anzeigen sind in der Regel extrem rudimentär bis gar nicht vorhanden. Mein Telefunken S3234, durchaus ein Gerät der Oberklasse hat zwar für alles Messstellen, gibt die Werte aber nur per 7-Segment LCD digital aus. Das reicht nur für Messungen mit statischen Werten. Diese Parameter werden in der Sendetechnik immer am tatsächlich generierten RF-Signal gemessen, mit einem Messempfänger der Hub und MPX-Leistung an schönen grossen analogen Zeigerinstrumenten ausgibt.

    RF-Explorer oder eine SDR-Lösung sind aber ein durchaus brauchbarer Ersatz. Manche alten Tuner haben auch ein Zeigerinstrument das man von Signalstärke auf Hub umschalten kann, das gibt zumindest mal einen Anhaltswert.


    Zitat

    kleines beispiel:

    ich habe mir um das jahr 2005 herum den ersten iPod gekauft. dazu habe ich dann auch einen (zu der zeit in D noch nicht erlaubten) kleinen adapter gekauft, der die musik vom iPod per radiofrequenz in das autoradio vom bandbus übertragen konnte. das hat einwandfrei funktioniert, ganz ohne messungen ;-)

    Die Dinger dürfen maximal 50 nanoWatt abstrahlen und sind damit keine Sendeanlage sondern im Prinzip zulassungsfreies Funkspielzeug, ähnlich wie ein Garagentoröffner. Da interessiert sich niemand für die Einhaltung von Messwerten.

    Veranstaltungsrundfunk bzw. Autokino läuft in der Regel mit bis zu 50 milliWatt, in Einzelfällen bis zu einem Watt. Das ist um die Grössenordnung 1000 bis zu zwei millionenfach mehr Leistung. Da interessiert sich die BNetzA durchaus für Störungen; Bei FM bedeutet Übermodulation ja immer auch gleich dass der Nachbarkanal gestört wird.