Beiträge von niggles

    Der ELA Gedanke kann in ein ordentliches Beschallungssystem natürlich jederzeit integriert werden.

    Wenn man auf Schmerz im Hintern steht ja. Ansonsten ist es in dieser Anwendung und bei dem zu erwartenden Budget durchaus sinnvoll ELA und Brüllmöbel getrennt zu halten. Letztere sollten allenfalls ein Relais bekommen dass ihnen bei Feueralarm bzw. Notfalldurchsagen Signal und/oder Stromversorgung unterbricht.

    Zugang für 10x6m eine kleine, steile Seitentreppe und on Top letzte Stufe + 40cm Bütec, weil man unbedingt dort bis an die Bühenkante die Podesterie bauen musste.

    Ich bin mal zu einem '"Stadtfest"'-mischerjob mit der 4m Alurampe auf dem Dachträger des Kombis aufgeschlagen. Alle haben den Kopf geschüttelt und gelacht. Bis die Band (deren Rider offenbar keiner so richtig gelesen und verstanden hatte) kam, mit B3, Leslie, gecasetem Drumset, 24HE Keyboardrack und "allem wiaschtem" im Kofferhänger. Dann hörte das auf...

    Es ist alles total unlogisch.

    Wenn ich 2,7to Material (Licht und Ton) mit nem Sprinter und Anhänger rumfahre, keine Maut.

    Auch das wird nicht mehr lange so bleiben. Die allgemeine Autobahnmaut kommt früher oder später auch in DE, der Unterhalt ist auf Dauer sonst nicht mehr finanzierbar.

    Die lustigen Berufe haben größtenteils teure Spezialfahrzeuge. Foodtrucks, der Vario vom Kanal-TV, der Pumpwagen von Dixi, der kleine Kranlaster mit offener Pritsche und Langholznachläufer vom Zimmerer... Da wäre es unverhältnismäßig die kurzfristig zur Neuanschaffung zu zwingen.

    Bei aller berechtigten Aufregung über die hanebüchene Machart solcher Listen: Es war schon länger klar dass diese Maut kommen wird, DE war eines der wenigen EU-Länder die noch keine hatten. Mit EETS ist auch die Abrechnung nicht so sehr das Problem, und Papierscheibentachos sind ohnehin ein Relikt vergangener Zeiten. Nervig ist nur dass man das offensichtlich komplett Anbietern wie z.B. DKV in den Rachen wirft die auf Teufel komm raus Abo-Dienste verkaufen wollen statt einer einmaligen Pauschale wie z.B. bei der alten TollCollect OBU oder der AT-GoBox. Da wird hoffentlich noch mal nachgebessert wenn genug Leute sich bei TollCollect beschweren.


    Das oft gebrachte Argument mit den Zusatzkosten ist eigentlich auch keins. Es betrifft alle gleich, die Kosten pro km sind im Voraus berechenbar und so werden alle ihre Preise entsprechend etwas anheben müssen. Wo ist das Problem?



    Die Zeit der 7,49-Tonner im allgemeinen Materialtransport (inkl. VT) ist abgesehen davon eh abgelaufen, und das ist angesichts der Auswüchse im "Schnelltransport"-Gewerbe kein Wunder. Diese notorisch überladenen Styroportransporter mit inzwischen bis zu knapp 300 PS auf 2 Starrachsen pflegen teilweise einen Fahrstil der einem angst und bange werden lässt.


    Das einzige was wirklich nervt ist dass nach wie vor das antiquierte Sonn- und Feiertagsfahrverbot auch für die VA-Branche gilt. Da sind andere EU-Länder schon weiter, in AT z.B. sind "Beleuchter und Beschaller" generell davon ausgenommen.

    ich war noch in keinem Zelt, in dem ich für die Strecke FOH -> Zeltdach -> runter Bühnenseite hinten mehr als 80m gebraucht hätte. ;)

    80-85m (70m Standardmuco plus 10-15m Verlängerung weil halt doch Stagebox auf der Bühne) ist aber nach eigener Erfahrung genau der Bereich wo es mit AES50 auf X/M 32 und Wing anfängt eng zu werden. Da hat TMG, Tribe oder wie auch immer der Laden vom Uli sich aktuell nennt in der Entwicklung einfach etwas zu früh beschlossen dass das jetzt "gut genug" ist...

    fühle ich mich in der Annahme bestärkt, dass der Hersteller aus gutem Grund einfach die Länge 70m konservativ so angegeben hat, damit es egal ist, ob das Kabel Litze (stranded) oder Massivleiter (solid) ist. Würde ich, wenn ich an das mutmaßliche Cat Kabel know how der X32 Nutzergemeinde denke, genau so machen. ;)

    Das ist auch mein Eindruck, allerdings ist das in der Praxis aus 2 Gründen Murks:

    1. Es widerspricht den Spezifikationen die für Cat.6 und aufwärts in der IT-Welt gelten, und danach richten sich nun mal 90% aller Festinstallationen.

    2. Es ist in vielen Fällen schlicht zu kurz weil die Veranstalter heutzutage nur noch selten bereit sind Kabelwege mitten durch das Publikum und/oder den FoH mitten drin 25m vor der Bühne zu akzeptieren. Geht man dann aussen rum (Stadtfest) oder über die Decke (Zelt, Messehalle) sind die 70m schon bei VAs mit 2-3000 pax sehr knapp, vor allem wenn noch so Dinge wie Rollriser mit bandeigenen Stageboxen drauf dazu kommen.

    Ja. Das sind viele wackelige, schmutzempfindliche RJ45 Plastiksteckverbindungen hintereinander und das Übertragungsprotokoll hat keinen Puffer und nur rudimentäre Fehlerkorrektur. Ich traue keiner Novastar-Wand bei der nicht mindestens 2 Leitungen aus dem Controller kommen und ich eine beliebige davon im laufenden Betrieb ziehen kann ohne dass etwas ausfällt.

    Als Hinweis an alle die Konstruktion wird nur für ein Tag gebraucht, um ein Spiel von Deutschland zu übertragen. Ich lass das Ganze nun von einem Statiker durchrechnen, damit am Ende auch wirklich alles passt. Danke auf jeden Fall für eure Tipps und Hinweise.

    Miete dir einen LED-Trailer. Da bist du halt nur inzwischen reichlich spät dran...

    Hat der Tec wohl ein Ego-Problem :?:

    Der Künstler hat ein Problem mit Veranstaltern die bei "nur 3 Kanälen" ohne weitere konkrete Anforderungen den örtlichen Mobil-DJ beauftragen weil der das billiger macht als alle anderen. Geht ja auch auf einem DJ-Mischer und zwei 15/3. Irgendwie.

    Solchen Zeitgenossen klatschte man weiland 1985 dann den obigen Rider (Vertragsbestandteil! Kein Auftritt bei Nichteinhaltung! Wo sind meine 32 Inputs?) ins Gesicht, in der Hoffnung dass nun eiligst zumindest der übliche Notfalltechniker mit Wizard oder EFX und kleiner PA beauftragt wurde das wieder grade zu biegen.

    Auch der gute Dave (der es eigentlich besser wissen müsste) schnallt es leider noch immer nicht: Die VA-Branche braucht und will nicht noch mehr teure Sonderkabel (an deren Verkauf er natürlich gut verdienen würde...) sondern endlich halbwegs einheitliche Infrastruktur die a) auf standardisiertem und preiswertem, weil millionenfach hergestelltem und verkauftem IT-Material läuft und b) stumpf nach Norm (EIA/TIA) bestellt und vor Ort mit Messprotokoll übergeben werden kann und dann einfach spielt.

    AES50 ist in diesem Kontext circa so nützlich wie die berühmte Teekanne aus Schokolade.

    Mhm, dafür kenne ich viele VA-Firmen die Sprinter und LKWs als Businesskunden regelmäßig zumieten, wenn der Furhpark nicht reicht.

    Koffer/Plane ist kein Problem, klar; bei Sprintern sind die Grossen meiner Erfahrung nach aber in letzter Zeit echt kleinlich mit Laderaumschäden geworden.


    Zitat

    Ob die Umzugsleute, die außen die Dellen reinfahren, weil man mal ein großes Auto fährt besser sind?

    Da stellt sich die Versicherung nicht so an. Schäden im Innen-/Laderaum sind bei der Vollkasko immer ein Drama zum Durchsetzen...

    Hat jemand eine andere Idee?

    Für so was keine Kastenlieferwagen (Sprinter etc.) bei den grossen Autovermietern holen. Die haben aus eigener Erfahrung auch überhaupt keine Lust mehr auf VA-Technikfirmen. Die hauen mit ihren schweren Cases, Boxen und Liften die ganze Laderaumverkleidung kaputt, parken teure Ladung über Nacht in zweifelhaften Gegenden und wenns dumm läuft riecht die ganze Karre bei der Rückgabe aussen rum dann nach Pisse oder schlimmerem. Das kommt nicht gut wenn man die Autos nach spätestens 2-3 Jahren gewinnbringend abstossen will.

    Lokale kleine Autovermieter und Autohäuser sehen das nicht ganz so eng bzw. haben oft "fürs Grobe" einen oder zwei schon leicht zusammengerockte Transporter bei denen auch mal ein Kratzer nicht so schlimm ist.

    Wenn sich Sixt, Hertz, Buchbinder & Co nicht vermeiden lassen entweder 3,5t mit Kofferaufbau und Hebebühne oder richtiger Laster.

    FrüherTM hat man Lifte ja auch gern gecaset, aber diese Elefantensärge passen dann auch nur liegend auf den Rollen ins Fahrzeug und brauchen je nach Format und Gewicht des Lifts 2-4 Leute zum Aufstellen.

    Der Handgriff ist nicht dafür ausgelegt da ein Safety anzubringen, und an einer einzelnen Ringöse kann man so einen Lautsprecher auch nicht sinnvoll aufhängen und ausrichten. Der ist schlicht nicht dafür gebaut.

    Das eigentliche Problem ist dass bei jeglicher Form von massengefertigten Waren in den Jahren 2020-2023 die Qualität aufgrund von Lockdowns, unterbrochenen Lieferketten und akutem Personalmangel komplett den Bach runter gegangen ist. Es wird noch ein paar Jahre dauern bis der Schrott aus dieser Zeit komplett entsorgt wurde...

    Wieso aber schreibt der Hersteller:

    "... die Ausrichtung bei Vertikaler nutzung ist aber erfahrungsgemäss eher Semioptimal."

    Das bezieht sich rein auf die direkte Aufhängung des Lautsprechers mit Ringöse und Stahlseil oder Kette, ohne Bügel. "Semioptimal" ist auch eine sehr gelinde Umschreibung für "geht eigentlich nicht vernünftig". Das beginnt schon mit der fehlenden Möglichkeit da sinnvoll ein Safety anzubringen.

    Wie würdet Ihr die Lautsprecher an der Traverse befestigen? Mit dem Bügel von RCF oder besser mit Clamps?

    Wie würdet Ihr den Lautsprecher mithilfe des Bügels an einer Dreiecks-Traverse befestigen?

    Gar nicht. Die Art 708 sind eigentlich nicht für horizontale Montage ausgelegt (Abstrahlung 90°x70°, Horn nicht drehbar), es gibt keine Aufnahmen für die vertikalen Bügel (V-BR) und mit dem H-BR lassen sich die Lautsprecher bei horizontaler Montage auch gar nicht vernünftig winkeln. Ausserdem verzieht sich bei Aufhängung an einer einzelnen M10 Schraube der dünne Blechbügel in alle Richtungen; der H-BR ist eigentlich dafür gedacht die Box senkrecht mit 2-3 Schrauben an einer Wand zu befestigen.

    Quelle: Eine Festinstallation in der das so "gelöst" wurde. Coverage im Hochtonbereich quer durch den Gemüsegarten, die Hälfte der Schallenergie verpufft in der Decke und zwischen den Hochtonkegeln der einzelnen Lautsprecher sind auf Ohrhöhe deutlich hörbare "Löcher". Um eine halbwegs brauchbare Abstrahlung zu erreichen wurden die Lautsprecher dort dann mit Baumarktketten durch die Griffe (!) zusätzlich nach oben verspannt...

    Der Kunde des OP sollte sich entweder flugfähige Lautsprecher anschaffen oder höhere Stative mit Neigeadaptern verwenden.