Beiträge von niggles

    Ich hab da auch die Erfahrung gemacht das es ganz stark auf den Flügel selber ankommt.

    Da gibt es von „hält vom Stimmen bis zur pause grad so“ bis „Muss innerhalb einer kleinen Tour nur sporadisch etwas nachgestimmt werden“. An was das liegt … keine Ahnung.

    Die grossen Steinway oder Fazioli halten die Stimmung eigentlich ganz gut so lange man Temperatur und Luftfeuchte im Griff hat. Bösendorfer, Blüthner und die Japaner sind da fallweise nicht ganz so pflegeleicht. Hat aber auch sehr mit dem Zustand des Instruments zu tun. Wenn die nur hochkant auf Rollbrettern jahrelang in Busanhängern mit durchgenudelter Federung quer durch Europa gekarrt werden bekommt der Rahmen Mikrorisse und verzieht sich auch schon ganz leicht, da ist dann Essig mit stabiler Stimmung. Quelle: Gespräche mit diversen Flügelvermietern und Orchesterwarten.

    Die Mindestlast ist für die korrekte Funktion der Lastdruckbremse relevant! Da geht nichts kaputt, es funktioniert nur nicht. Ohne Mindestlast schließt die Bremse einfach nicht und der Mast kann ohne weitere Verriegelung spontan einfahren.


    Merkt man ganz einfach daran, dass bei unterschreiten der Mindestlast die Kurbel frei dreht wenn man sie anschiebt, und der Lift sich selbst einfährt. Passiert meist beim letzten Mastsegment das dann leichter ist als die 25kg, wenn keine Last auf dem Stativ liegt. Bei Mindestlast lässt sich die Kurbel nur durch Kraft drehen.

    Die Bremse ist bei einer intakten Winde im Ruhezustand mit Federkraft geschlossen und macht erst dann auf wenn der Kurbelmechanismus gegen eine leichte Haltefeder bis zu dem Anschlag der die eigentliche Kraftübertragung erbringt verdreht worden ist. Wenn die Last zu gering ist wird dieser Anschlag nicht erreicht, die Bremse beim runter lassen nicht komplett geöffnet und schleift mit der Zeit die Beläge kaputt. Da ist nicht wirklich viel Material drauf.

    IDN Bühnen- oder Zeltbauer, die die Frechheit besitzen, Dächer vor Ende Tonabbau abzureissen. Seit das ein mal so richtig sch…limm war, schreibe ich das mit dem zeitlichen Ablauf dem Veranstalter in den Vertrag.

    Kommt aktuell wieder mehr seit die Zeltbauer gefühlt pro Sattelschlepper nur noch mit einem Mann eigenem Personal kommen und mit aller Gewalt abgerissen werden muss so lang noch genug ehrenamtliche Helfer da sind. Den Vertrag liest auf dem Land eh kein Mensch komplett durch. Daher beginnt die Technik-Abbauschicht bei so was mittlerweile um 6 Uhr morgens...

    Die Mindestlast ist halt in vielen fällen einfach nicht einzuhalten. Wenn sie als aufbauhilfe dienen dann müsste man schon ein Seil mit hoch ziehen an das sich nachher jemand dran hängt.


    Bei den Liften vertraue ich ehrlich gesagt lieber auf die klassiker wie Work, VMB usw.

    Auch da leiden die Bremsen beim runter kurbeln ohne Last. Die Mechanik ist so konstruiert dass sie Spannung auf dem Seil (=Drehmoment auf der Trommel) braucht damit die Bremsbeläge beim runter kurbeln komplett abheben und nicht schleifen. Die grossen Lifte (Genie ST25 & Co.) haben das Problem weniger weil da der Turm und die Gabeln allein schon so schwer sind dass das gewährleistet ist. Das ist auch der Grund warum wir die leichten Gabellifte wie z.B. Work WTS 375 ungern für so was einsetzen. Da muss immer ein Seil oder Spanngurt mit an die Gabel an dem jemand beim runter lassen zieht. Sonst schleift wie gesagt die Bremse und das Seil hängt auch gern mal aus einer Rolle aus oder vernöddelt sich auf der Trommel.

    Gute Erfahrungen hab ich gemacht mit den originalen AVIOs, egal ob analog, AES3, USB oder Bluetooth. Zwei der AES3 AVIOs Rücken an Rücken sind ein echter Problemlöser wenn einzelne Tielines zwischen Haus- und Touringanlage oder Beschallung und ELA gebaut werden müssen und es mal wieder organisatorisch absolut nicht drin ist da eine gemeinsame Netzwerk- und Clockingstruktur zu finden.

    DVS ist meiner Meinung nach noch immer nicht stabil genug für Infrastruktur. Zu viele Unterschiede zwischen verschiedenen Netzwerkchipsätzen und Betriebssystem-Implementierungen.

    Fragwürdig sind die diversen China-Dante-Adapter die theoretisch das gleiche machen wie die AVIOs und auch schön das Dante-Logo tragen. Die gibt´s teilweise für weniger als `nen Fuffi beim schnellen Ali, aber ob da wirklich die originalen Chips drin sind? Letztens ist so´n Teil einfach nicht im Dante Controller aufgetaucht obwohl es beim eigenen System des Besitzers läuft.

    70 Jahre FPÖ braucht wirklich kein Mensch

    Bei aller berechtigten Abscheu mit der ich und hoffentlich auch viele andere diese Partei und ihre Pendants wie die AfD, die SVP, Reform UK, das französische RN, Fidesz und viele andere betrachten: Parteien existieren nicht im luftleeren Raum, sie werden von Menschen getragen die sie wählen und sich in ihnen engagieren. Im Gegenzug für die passive Wählbarkeit unterwerfen sie sich bestimmten Regeln wie etwa der bedingten Offenlegung ihrer Finanzen und der Veranstalterhaftung für ihre öffentlichen Auftritte. Die Alternative wäre eine gewalttätige rechtsextreme APO ähnlich der NSDAP in den frühen 20er Jahren, jeglicher Form von öffentlicher Rechenschaftsablage enthoben...

    … aber nur bei Industrie Events gibts es so viele Menschen, die, besser als wir selbst, „wissen“, was unsere Aufgabe und Zuständigkeit ist und wie man die Gesetze der Physik am allerbesten ignoriert. ;)

    Meine Erfahrung mit Eventagenturen und Eventmanagern im Bereich Kultur und Konzerte ist leider auch nicht besser. Wie überall gibt's ein paar Gute die wissen was sie tun; viele Mitläufer die das nicht wirklich wissen aber zumindest dafür sorgen dass die Kohle fliesst, ab und zu auch mal umsetzen was man ihnen im Vorfeld sagte und ansonsten sinnvollerweise nicht im Weg stehen; und dann halt ein paar echte Vollwappler die nur Chaos verbreiten, jeden Blödsinn vom Bandmangement oder dem Designer für bare Münze nehmen und am Ende Schuldige suchen und finden damit sie aus der Nummer ungerupft wieder raus kommen...

    Eine Endstufe mit 1,2kW @ 8 Ohm (bzw 2x600W @ 4 Ohm gebrückt) würde die 100V auch direkt liefern.

    und ist dann auch "erdfrei" am Ausgang. QSC macht das bei den grösseren Installationsendstufen schon ewig so, da will keiner mehr für riesige Ausgangstrafos bezahlen. Wenn die Tröten zusätzlich einen 70V-Eingang haben reicht auch eine etwas kleinere Endstufe. Wichtig: Bandbreite auf das was die Trafos und Tröten tatsächlich können begrenzen und Limiter setzen.

    ...vielleicht weil es immer noch Techniker und BAs gibt, die bi-amped fordern?

    Richtig. Ridergehampel aus dem Jahre Schnee ("Biamped only! Nur Markenprodukte!") im Stadtfest-Monitorbetrieb. Meiner Erfahrung nach in der Praxis in der Grössenordnung inzwischen völlig irrelevant - den Leistungsverlust der Passivweiche holt der Systemamp locker auf.

    Zum Thema G715 statt G712: Kann man machen, muss man aber nicht. Die 712 ist mit 22kg noch grade so sinnvoll allein zu handeln und gut zu greifen weil schlank gebaut. Die 715 wiegt ein paar Kilo mehr, ist sperriger und kann halt etwas tiefer. Da stell ich in der Praxis aber lieber G15 Subs unter G712.

    ich meine die Tontechnische Installation auf der Seebühne in Bregenz.

    Das ist schon eine Menge an Lautsprechern, die dort angesteuert wwerden.

    Mein Kritikpunkt war eigentlich der, daß Lautsprecher unter den Sitzbänkel angebracht sind, die für die Reihen davor gedacht sind, aber durch die reine Masse an fleisch, die sich davor befindet vollkommen Sinnfrei eigentlich ist.

    Die Rears sind wenigstens weit auf Höhe gebracht, aber das ganze hätte man mit einigen Schnitzen mehr in den Arrays in der Front besser lösen können, anstatt dort überall und teilweise sinnfrei alles an Lautsprechern und Bautypen zu verbauen, was der Hersteller hat, nur weil man's als Prestige-Objekt herzeigen möchte...

    Wann war das? Der Richtungsmischer vom IDMT und die dazugehörige Beschallung werden immer mal wieder überarbeitet. Mein letzter Stand ist dass das bei der Renovierung 2021 massiv verschlankt wurde weil eben die über 800 Lautsprecher einen immensen Wartungsaufwand erzeugt haben.

    Das, genau das ist ja die Frage die ich mir Stelle:

    Große Veranstaltung, da sieht man oft 1 Pult zum Show fahren und 1 Pult als Backup .

    Wenn alles läuft, fasst niemand das 2 Pult den ganzen Abend an.


    Wie wird das mit 2 MA3, oder 2 MQ250 M gelöst ?

    MA-Net, beide Pulte in einer Session und Ausgabe auf DMX über Nodes. Ist aber proprietär. Chamsys macht das ähnlich: https://secure.chamsys.co.uk/d…tting-up-network-sessions

    Das Thema ist leider im Gesamtkonstrukt etwas komplizierter :D Es gibt aus Gründen nur die Option JBL, nur kaufen, und nur mit Gewinnerzielungsabsicht behalten.

    Will dir da jemand die Reste seiner Butze andrehen? Finger weg. Dry Hire ohne konkrete bestehende Kundennachfrage funktioniert wenn überhaupt nur mit Material der grossen Drei (L'Acoustics, d&b, Meyer Sound) und selbst da musst du logistisch halbwegs günstig zu deinen potentiellen Kunden liegen und genau das auf Lager haben was die immer wieder mal brauchen.

    Genau, für mein vorprogrammiertes Preset kann ich die pan+tilt Position fest einstellen. Ich möchte jedoch unabhängig von dem Rest meine moving Heads einfrieren. Ich könnte jetzt vorher sagen OK in meinem rot-blau Preset soll die Lampe in die Luft leuchten und das speichern. Ich will aber abwechselnd das "rot blaue Preset" mit der Bewegung der LB295 steuern aber auch eventuell bei dem gleichen Preset die Bewegung der Heads als DMX Signal parallel zu den anderen Lampen nutzen.

    Gibt es vielleicht schaltbare kleine günstige Splitter über die ich das Signal trennen kann? Hab da jetzt nichts schönes gefunden bis jetzt.

    Achso und das mit der programmierten Szene funktioniert natürlich aber ich will nicht jedes Mal zwischen DMX und Szene wechseln und zu den Lampen laufen. Also die Lampen sollen also über DMX laufen sich bewegen und zwischendurch mal für eine bestimmte Zeit solange ich will: in den Himmel leuchten. Den Szenen Modus kann man nur manuell einschalten und wieder deaktivieren, was nicht so schön ist für meinen Anwendungsfall.

    Entweder du nimmst ein Pult das Lampen parken kann oder du nutzt ein zweites kleines Pult/DMX-Recorder/PC-Interface und einen Merger. Der kann dort auch gleich integriert sein.

    DMX Hold/Preset bei DMX-Ausfall ist nicht als Programmiererweiterung für regulären Showbetrieb gedacht sondern soll nur dafür sorgen dass bei Ausfall des Pultes oder Kabelbruch nicht das Licht auf der Bühne komplett ausgeht.

    Wir haben ein 4,5x3m duratent Zelt in der stabilen Version.



    Die Wände werden mit Reisverschlüssen verbunden. Das ist Fummelei und wenn einer aus welchen Gründen auch immer beschädigt wird, dann kannst du die Wand wegschmeißen.

    Das ist bei Dancover clever gelöst: Die Reissverschlüsse haben eine Stelle an der man das Schiffchen (und damit das Teil das meistens kaputt geht) einfach ohne Werkzeug ausfädeln und ein neues einfädeln kann.

    Plötzliche Gewitter sind immer doof.

    Sobald das Ding vierseitig Planen dran hat und gut verankert ist fliegt dir erst jede normale Bühne und was sonst so rum steht auf so Feste um die Ohren und nicht das Mastertent.

    Übliche Bühnendachstatiken gehen mindestens bis Windstärke 8 im abgeplanten Zustand (Schnellabwurf). Bei Mastertent hört die Herstellerberechnung bei WS 6 (50km/h) auf. Das heisst jetzt nicht dass dir das Teil bei 51 km/h um die Ohren fliegt, aber bei dauerhaften Windgeschwindigkeiten in der Dimension reden wir in der Regel eh über VA-Abbruch, Pulte einpacken und Räumung des Geländes.

    ja, aber wenn man sich https://fr.solidstatelogic.com…/images/TCA_Tour_Rear.png anschaut ist der nicht integriert (wie bei einem Laptop) sondern wohl "drangeflanscht"?

    Das ist mittlerweile die einzig vernünftige Art so was zu realisieren. Die Produktzyklen und auch die MTBF so grosser Touchscreens sind deutlich kürzer geworden als die Haltbarkeit des Pultes. Da ist eine 100er VESA-Halterung dran und wenn der Hersteller schlau war ist die auch in gewissen Grenzen höhenverstellbar. Touchscreen fritte -> Nachfolgemodell kaufen, umschrauben und gut ist. Und bei Schäden während der Show (Bierdusche...) kann man wenn's sein muss einfach einen Backupbildschirm aus dem Karton ziehen und damit weiter arbeiten. Die Asiaten machen das seit Jahren so mit grossen Touchscreens an SC Ui24R.


    Völlig albern finde ich aber den integrierten Switch. Braucht kein Mensch und löst nur Wartungskopfschmerzen aus weil der OEM idR nicht der Pulthersteller ist und damit der Support für ein Teil das regelmässige Updates braucht "über Eck" gehen muss. Allein schon die Tatsche dass die SFPs nicht von aussen wechselbar sind zeigt mir dass das ganze Konstrukt wie so oft am grünen Tisch irgendwo in Fernost entstanden ist.

    .

    ok, es wird 3 geben die das noch nicht erlebt haben, aber 95von 100 in der va technik schon.

    es müssen auch nicht exakt 24st sein, 20 tun es auch :)

    OT: Die Frage ist nicht ob man das schon mal (unfreiwillig) erlebt hat sondern ob (und warum) man sich das bewusst in eigener Verantwortung noch mal wiederholt antut.

    Zum Thema: NL2 ist mEn für alles ausser 100V-Technik durch. Standard ist NL4 mit 4x2,5qmm und maximal 3 Tops oder 2 Bässe an einem Ampkanal, dann kann man sich bei einigermassen zivilen Kabellängen das Gewürge und Geschleppe mit 4x4qmm sparen. Multicoresysteme (NL8 aufwärts) sind mit 4qmm auch nicht wirklich spassig wie jeder weiss der schon mal L'Acoustics CA-Com DOxxxx ziehen durfte.