Beiträge von niggles

    Socapex ist 'ne ganz andere Baustelle (hab' ich schon vor 20 Jahren im Haus mit Dach damit zu tun gehabt - macht keinen Spaß, wenn's um "Normen" geht) [ganz andere IDN-Baustelle - da klink' ich mich aus

    Och, seit es die Dinger mit voreilenden Erden, beidseitig fix aufgedruckter Belegung, vernünftigen Zugentlastungen und ausreichend harten und tiefen Gewinden gibt gehts eigentlich. Die originalen Halbschalenarmaturen waren aber in der Tat eher so ?( ...

    Fies wirds wenn Firma A die "übrigen" Pins in ihren Plugboxen als PE nutzt (weil man den windigen Blechstreifen aussen am HAN16 nicht traut...), der Hotpatch von Firma B aber 8-kanalig belegt ist. Im besten Falle fliegt dann halt der RCD, im etwas schlechteren Fall (früherTM, ohne FI) knallt es beim Einstecken und im schlechtesten Fall standen einige Lampengehäuse direkt unter Strom.

    Weil es aber bei HAN anders als bei Socapex 419 keine Herstellervorschrift zur Belegung gibt hat man diese ganzen inkompatiblen Varianten irgendwann schlicht aus der Norm raus geworfen.

    Die von Soundlight angemerkte DIN 15565 ist zurückgezogen worden, sie wurde durch die DIN 15765 ersetzt, welche seither mehrfach geändert wurde



    https://www.beuth.de/de/norm/din-15565-8/5145900

    Weiterbetrieb, Reparatur und Wiederholungsprüfung bestehender Anlagen sind zulässig, Um- und Neubau nicht. Ich würde die Gelegenheit nutzen um das umzurüsten, 8 Kanäle über HAN16 hat sich aus guten Gründen nie in der Praxis durchgesetzt.

    Ich habe eine VW-Maschine gekauft, bei dem ich eben nicht auf vermehrten Ruß, verkleisterte Abgasrückführungen, hängende Drosselklappen, spinnende Sensoren oder AGR-Ventile achten musste. Das war der Deal: VW bekommt mein Geld und ich bekomme ein Fahrzeug, das funktioniert. As simple as that!

    Der Deal hält exakt bis Ablauf der Garantie und auch nur deswegen weil die Kosten für teilweise unnötige, weil viel zu lange verschleppte Reparaturen (Austausch AGR-Ventil beim CFHC: 1500€...) dann das Werk übernimmt.

    Hubkolbenmotoren sind seit 100 Jahren grundlegend die gleiche Mechanik, und die braucht nach ein paar Jahren Betrieb immer wieder vorbeugende Wartung durch jemand der nicht nur Module tauschen kann um Dauerschäden zu vermeiden. Autovermieter und grosse Firmen stossen ihre Flottenfahrzeuge genau deswegen spätestens nach 3 Jahren ab.

    Der letzte VW, den ich hatte war ein 2003er Passat TDI. Der war eine derartige Krücke, mit dem ich mich drei Jahre herum plagte. Dann kam ich zum Schluss dass der Konzern keinen Cent mehr von mir bekommt.

    :evil: Böse Zungen behaupten ja, dass die gefeuerten QM Leute von Music Tribe da angeheuert haben :evil:

    Kann mich jetzt nicht so arg beschweren, mein tschechischer 2013er Heizölbomber mit 2.0 TDI geht inzwischen stramm auf die 300.000 km zu und läuft bis auf gelegentliche Elektrikzipperlein und die eine oder andere Klapperei aus der Region Kupplung (ist noch die erste) einwandfrei. Und der wird nicht geschont - Allradbetrieb mit Hänger in den verschneiten Bergen, Azubis dürfen auch mal fahren, immer wieder mal laden bis komplett unters Dach...

    Allerdings hab ich den auch rechtzeitig nach Ablauf der Garantie aus den Klauen der Vertragswerkstatt befreit; seitdem sind die Reparaturkosten drastisch gesunken weil mein freier Schrauber halt nicht immer wartet bis wirklich offensichtlich was lohnendes verreckt oder Warnlampen angehen sondern beim halbjährlichen Service aktiv auf die Suche nach verdächtigen Geräuschen oder Messwerten geht.

    Das Problem bei EA189 / 288 nach dem Zwangsupdate sind die Werkstätten, nicht das Fahrzeug...

    Die verringerte Luftmenge zur Stickoxidminderung erzeugt mehr Russ, der muss dann a) öfter nachverbrannt werden (-> Ölverdünnung) und verkleistert b) per Abgasrückführung bewegte Teile im Ansaugsystem. Beide Probleme sind beherrschbar indem man den Ölwechselintervall etwas verkürzt (40000 km schafft unter diesen Bedingungen das beste Motoröl nicht) und regelmässig per Diagnose nach Anzeichen von hängender Drosselklappe, AGR-Ventil oder spinnenden Sensoren schaut. Wer das wie viele VAG-Werkstätten nicht macht sondern den Kunden einfach nach jedem Ölwechsel bis zur nächsten Serviceanzeige weiter fahren lässt provoziert halt irgendwann den teuren bunten Christbaum im Armaturenbrett.

    Hasenkäfig-Gitter gibt's bei Obi und ein Filterhalter ist ja dabei.


    Wobei "Splitterschutz" bei den Par36-Dingern, die da drin sind aus meiner Erfahrung heraus das Ding war, was man am wenigsten gebraucht hätte...

    Mit genug Mutwillen (minutenlang auf der Blindertaste hocken) plus Flugbier oder Regenwasser kriegt man zumindest die DWE650 durchaus in Scherben. Mit 230V (zweite Lampe mit hartem Kurzschluss durchgebrannt) sowieso.

    Ausserdem ist es mWn inzwischen schlicht unzulässig diese Lampen ohne Schutzgitter oder Glaslinse zu vertreiben. Wundert mich ein wenig was da abgebildet ist, zumal DWE650 üblicherweise Klarglas vorne hat...

    Was haltet ihr in diesem Zusammenhang eigentlich von "Prüfsteckern"?


    https://www.as-schwabe.de/prod…-fuer-cee-steckdosen-141/


    Sinvoll, Blödsinn, Gefährlich?

    Wiegt Anwender in falsche Sicherheit weil damit keine losen N-Kontakte erkannt werden. Die Dinger taugen maximal um auf die Schnelle festzustellen dass alle 3 Aussenleiter da sind und die Drehfeldrichtung stimmt.

    Stattdessen manuelle Prüfung mit Duspol mit Lastzuschaltung und zumindest bei grösseren Anschlüssen und geklemmten UVen zusätzlich Schleifen- und Netzimpedanzmessung.

    Würde sich zum Einen ja anbieten, da feste (entsprechend ausgebildete) VA-Haustechniker beide Qualitäten mitbringen würden und zum Anderen in den mir bekannten Gesetzestexten nichts Gegenteiliges geschrieben ist.

    Veranstaltungsleitung braucht in der Praxis ganz andere Qualifikationen (die leider rechtlich nicht sauber definiert sind...) als VFV. Der Schwerpunkt liegt auf Brandschutz und Publikumssicherheit. Das kann man vielleicht als Festangestellter TL einer (kleineren) Halle im Tagungsbetrieb noch zusätzlich machen, aber nicht wirklich als externer Technikdienstleister. Es geht schon damit los dass du als VL das Hausrecht ausüben und ggf. auch mal Leute rauswerfen lassen, Aufbauten untersagen und im Extremfall eine VA abbrechen können musst ohne dich damit direkt persönlich zu ruinieren.

    Ich hab mich bisher immer erfolgreich geweigert diese Position zu besetzen. Das ist ein ganz fieses "schwarzer Peter"-Spiel, denn die Behörden machen den Veranstaltern und Hallenbetreibern Druck Veranstaltungsleiter zu benennen. Das heisst bisher in der Praxis leider oft dass der (nicht anwesende) Hausmeister, "der Typ an der Kasse" oder der Cateringleiter dann auf dem Papier VL macht...

    jahaa, Indoor :D


    3bft von südwestlich hinter der Bühne bringt 1. Windlast mit sich und 2. Wackeln ;)^^

    Ja. Aber auch: Eine 5x10 Bühnenrückwand mit integrierter Rückpro baut(e) sich ziemlich spektakulär selbst ab wenn a) jemand die Leercases die die Stützwände beschweren etwas zu früh entfernt und b) jemand anderes im genau falschen Moment sowohl das Ladetor als auch den Haupteingang der Halle geöffnet hat 🤯. Das Thema ist auch indoor durchaus relevant...

    ...also Stoff wackelt mir persönlich zu arg - egal, wie gespynnt das Zeugs ist. Auf Holzplatte geht's (muß halt farblich passend grundiert sein) - mag auch daran liegen, daß ich Outdoors zuHause bin ^^

    Das hört auf zu wackeln wenn die Hinterkonstruktion a) in sich stabil steht und/oder auf der Bühne befestigt ist und b) selbst mit halbwegs windundurchlässigem Stoff bespannt ist.


    Fünf Rahmen 4x2 aus genuteten 4x6 Keilzinklatten mit je 2 Querstreben und verleimten Dreieckbrettchen in den Ecken, bespannt mit schwarzem 300er Molton. Stützwände hinten 3m hoch, 1m breit. Entweder auf der Bühne anschrauben, mit Zwingen klemmem oder alte Bühnenzuggewichte hochkant rein stellen.

    Vorne drauf dann das gewünschte Motiv in einem Stück auf Dynajet im Spannrahmen gedruckt. Ob man die Schienen beim Transport dran lässt oder jedes Mal abmacht und neu montiert ist eine Geschmacksfrage, ebenso das Verbindersystem (Theaterscharniere vs. Spanplattenschrauben).

    Und in meinem Stammvenue (ebenerdiges Load, 1,2m hohe Bühne) gab's die ersten 15 Jahre oder so auch gar keine Rampe.

    Klassische Tourtrailer (Jumbo mit Dancefloor) haben ja auch genau deswegen drei Rampen dabei: Zwei ordentlich schwere 4m-Klopper mit Rand, transportiert in Einschubschienen aussen unter dem Trailerboden. Und die "Kleine" für den Dancefloor und Ladedocks ohne Hubrampe, aber dafür mit leichtem bis erheblichem Höhenversatz . Den Fehler letztere nach dem Laden des Dancefloors direkt auf selbigem zu verstauen statt ganz hinten macht man genau ein Mal.

    Zum Vergleich wie sich der Beruf (oder auch nur dessen Berichterstattung) verändert hat:
    2017.

    Die Zukunft (Fachkräftemangel und so...):

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    die, die heute in den beruf einsteigen, können sich ja nur noch schwer vorstellen, wie das so mit einem midas verona ... abging.

    Neumodisches Leichtplastikgerümpel. Hat ja nicht mal Einzelkanalmodule. Die richtigen analogen Rückenbrecher die für den "normalen" Schallmöbelvermieter noch leistbar waren sind PM3000, MH4 und vor allem deren Netzteil- und Sideracks.

    Für Ausbildungszwecke hab ich im Lager aber auch bewusst noch eine GB4 und eine Licon (erste Serie). Da sind viele Sachen einfach anschaulicher zu erklären.

    als eines der ersten hot patches kam mir auf einer tour aus ami land ein xlr steckfeld in die finger :)

    das gabs noch lange danach... meine letzte Begegnung mit so was war um 2009 in Basel. Es war auch aufgrund der Casefarbe sofort klar wer das ursprünglich gebaut hat... ;)