Beiträge von niggles

    FF : Die massiven Stahlträger möchte ich keinesfalls anbohren. Mich interessiert eher, ob man an direkt an das Blech der Dachunterseite entsprechende Befestigungen montieren kann. Die Lampen wurden ja auch daran befestigt.

    In der Regel hängen die Leuchtstoffröhren an Blechclips am unteren Trapezblech. Das System ist aber nur für relativ geringe Flächenlasten ausgelegt, einen 10kg schweren Scheinwerfer würde ich da nicht anhängen.

    2 Gravlocks mit Rohr erlauben dir den Scheinwerfer neben dem Träger aufrecht direkt unter dem Dach zu befestigen. Je nach Typ des Leuchtmittels (Baustrahler? LED? Parkanne? 1kW Frese?) ist dann eher noch der Mindestabstand zur Dachfläche zu beachten. Da ist nämlich meistens irgendwelches Isolierzeug oben drauf das nur begrenzt hitzefest ist.

    Zumal: im B2B erzeugt quasi NIEMAND eine emailgruppe, sondern setzt alle betreffenden in 'CC'. Versuch mal aus so einer Nummer herauszukommen, wenn der emailverkehr nicht chronologisch erzeugt wird, sondern jeder erstmal auf die erstbeste/möglichst älteste Mail 'an Alle' antwortet.

    Das ist zumeist kein technisches sondern ein Organisationsproblem. Projektkommunikation muss ab einer gewissen Anzahl an Beteiligten auch per E-Mail aktiv moderiert werden. Das bedeutet vor allem dass sich der Projektleiter (bei richtig grossen Nummern: dessen Büro) hin setzt und den jeweils aktuellen Informations- und Entscheidungsstand regelmässig an alle veröffentlicht. In grossen Firmen gibt es für so was ERP/Projektsteuerungssoftware, bei "uns" reicht oft schon ein für alle zugänglicher Ordner.

    E-Mails mit tief verschachteltem Zitatwust sind aber wirklich ein Graus. Wann lernen die Leute endlich mal dass man das auch editieren kann...?

    Am Telefon direkt oder persönlich ist alles schneller besprochen, als ewiges abhören, zurücktexten, lesen, hin-und-her-schreiben und wasauchimmer.....

    Jein. Sprachnachricht geht gar nicht, aber E-Mail ist für mich ein unverzichtbares Werkzeug zur Gesprächsvorbereitung, gern dann auch wirklich vor Ort. Schnelle interne Nachfragen und Terminabsprachen funktionieren per Messenger mMn auch ganz gut.

    Telefon bindet immer auf beiden Seiten der Leitung Leute in Echtzeit, mit ungewissem Ergebnis und oft fragwürdiger Effizienz. Wenn ich nicht grade im Auto sitze oder wirklich mal Leerlauf habe (ha ha...) muss ich also meine Arbeit unterbrechen. Wenn's blöd kommt müssen dann sogar mehrere Andere auf mich warten die jetzt grade vor Ort eine Entscheidung oder eine Ansage brauchen oder endlich erste Ergebnisse sehen wollen. Blöderweise haben gerade die notorischen Anrufer und Ewiglaberer da überhaupt kein Verständnis für. Die glauben alle wer eine Visitenkarte und ein Firmenauto hat hockt eh nur noch im Büro oder im Auto rum und meckern sofort über die schlechte Erreichbarkeit wenn man sie mal weg gedrückt hat...

    Zusätzlich gibt's noch die Kategorie der Jammerer und Schnorrer die glauben dass man jemand am Telefon leichter zu fragwürdigen Zugeständnissen weichklopfen kann als schriftlich. Führt bei mir regelmässig spontan zu ganz schlechtem Mobilfunkempfang :evil:

    Stell die originalen 802 und den Controller bei ebay rein, mit ordentlichen Bildern, Beschreibung auch auf englisch und Versand zumindest EU-weit. Es gibt tatsächlich einen HiFi-Sammlermarkt für so was. Die 802 mit dem zermetzgerten Anschlussfeld (vermutlich passten die vorhandenen Anschlusskabel nicht in einen XLR-Stecker...) und die restliche Elektronik sind eher ein Fall für niedrige Beträge auf GVT.

    Hallo!


    Nach der plötzlichen Abkündigung der Dot2 (siehe Homepage) stellt sich die Frage, ob nun die Dot3 kommt

    Hoffentlich nicht. Die ganze Dot-Serie war von Anfang an ein Fremdkörper im Programm. Warum soll ich mir eine Konsole kaufen auf der "MA" drauf steht wenn das Showfile dann nicht mal im Notfall auch auf einer überall auf der Welt zu mietenden 2er Fullsize, Light oder notfalls onPC läuft? Das können andere billiger und genauso gut.

    Probleme gibt es immer dann wenn andere Pulte dort dran hängen. Das eine ist ein ZED14, das andere war ein ILive R72 Surface. Mit Funkstrecken (ew500) und Mikros (SM58) gibt es keine Störungen.

    Derzeitiger Workaround sind Symmetriertrafos (Neutrik) auf Cinch und dann in die entsprechenden Eingänge vom Pult. Funktioniert und brummt auch nicht, ist aber auf Dauer nicht so das gelbe vom Ei.

    Hallo zusammen,


    wer hat denn noch eine GLD im Einsatz und benutzt dort auch die lokalen XLR-Inputs (41-44) am Surface für was anderes als Talkback? Bei unserer GLD 112 sind die sehr anfällig für Störgeräusche sobald das dort angeschlossene Gerät selbst eine PE - Verbindung hat, auch wenn beide direkt auf kurzen Wege am gleichen FoH-Strom hängen. Selbst ein Trenntrafo (Neutrik ZNPKL) bringt erstaunlicherweise nichts...

    Strassenbaufirma fragen. Ampelmast, Kabelbrückenträger (Stahltraverse) etc. Wenn die ein bisschen was auf der Pfanne haben haben sie Lösungen wie man das mit passend geformten Betongewichten schnell und sturmsicher festlegt. Ist für die ja Routine.

    Radlader und Lkw ist bei solchen Jobs in der Regel ja kein Problem.

    Früher gern genommen, heute wegen vielen Leitungen im Boden nur noch mit guter Vorbereitung und notfalls Messgeräten (oder völliger Schmerzfreiheit...8|) möglich: Heavy Base Plate mit 2 grossen Zeltnägeln durch die Grifflöcher.

    Wie verhält sich dieses Setup wenn vor Ort eine normgerechte Messung nach DIN 15905-5 durchgeführt wird? Oder noch schlimmer: Eine von der lokalen Behörde angeordnete LAeq-Messung und entsprechende Begrenzung um den Anwohnerschutz zu gewährleisten?


    Einen Brandschutz RCD mit 100 oder mehr mA gibt es meines Wissens nach nicht.

    Ein Brandschutzschalter, kurz AFDD (Fehlerlichtbogen Schutzeinrichtung) wird nur in Wechselstrom Endstromkreisen bis 16A eingesetzt und ist etwas anderes. Als Kombigerät werden diese inzwischen auch mit einem integriertem RCD 30mA angeboten. Jedoch nur 2 polig.

    Das ist der ganz normale RCD mit 100, 300 oder 500 mA für Anschlüsse mit 32, 63 oder 125A Nennstrom. Der wird umgangssprachlich als "Brandschutz-RCD" bezeichnet, denn das ist seine Hauptaufgabe: Verhinderung von Kabelbränden wenn es zu einem Erdschluss z.B. an einem Metalltürrahmen kommt. Da ist der PA oft nur in 6qmm ausgeführt, das kann ein 125er NH bei entsprechender Länge locker bis zur Metallverdampfung beheizen bevor er selber auslöst.

    Zitat

    Den selektiven (zeitverzögerten) RCD gibt es nur mit 300 mA und ist, wie bereits bei den vorherigen Posts geschrieben, nur mit nachgeschaltetem RCD <=30mA für den Endstromkreis zulässig,.

    Es gibt speziell für diesen Zweck noch die KV (kurzzeitverzögerte) Variante, auch in 30mA. Rechnerisch ist damit noch keine Selektivität gegeben, in der Praxis funktioniert es so leidlich. Echt selektive Absicherung ist natürlich immer besser, leider aber nicht mehr "idiotensicher":rolleyes: sobald Teile der Anlage nicht ortsfest sind.


    Dieses Thema treibt in der VT wundersame Blüten, bis hin zu kleinen LED-Trailern mit etwa 10kVA Leistungsaufnahme die als Anschluss einen CEE63 (!) haben. An einem CEE32 mit 0,03er RCD tut sich das Teil nämlich mächtig schwer mit den gesammelten Ableitströmen. Macht total viel Spass beim "mal eben alleine verlegen" so ein 5G16.

    Im Idealfall (wenn bei der Installation jemand mitgedacht hat) ist der RCD im ortsfesten Verteiler dann ein zeitverzögert auslösender.

    Noch besser (bei Anschlüssen >16A): Nur Brandschutz-RCD mit 100 oder mehr mA Auslöseschwelle. Wesentlich höhere Betriebssicherheit weil sich die Ableitströme der Geräte auf dieser Ebene heutzutage schon im normalen Betrieb so hoch summieren dass da kaum mehr Luft bleibt.

    Traut sich nur leider bei CEE32 kaum mehr jemand so zu installieren weil dann der Anlagenbetreiber sicherstellen muss dass die nachgeschaltete UV den Personenschutz gewährleistet.

    Das wäre an sich kein Problem (Anschluss nur durch EFK/EFKfVT); in der Praxis stopft dann aber die nächstbeste Coverband oder das DJ-Team ihre Racks mit den so beliebten 32er 2HE Verteilern mit 3xLS da rein und Essig ist's mit dem Personenschutz.

    Es gibt durchaus Veranstaltungshallen / Messehallen in denen Kettennotglieder nicht erlaubt sind.

    Schäkel aus der industriellen Anschlagtechnik sind in der Regel sauber nach einer Norm gefertigt und mit einer WLL bzw. SWL direkt ablesbar gekennzeichnet. Beides ist bei Kettennotgliedern sehr häufig nicht der Fall. Wenn in einer Messehalle ein Rigg an massenweise 50kg-Punkten geflogen werden soll hätte ich da als Verantwortlicher auch ein Problem mit der Verwendung solcher "Anschlagmittel".

    Das ist die ekelhafteste schlechteste mieseste beschissenste unnötigste Erfindung aller Zeiten.

    ...wenn man sie falsch anwendet. Twenty Clamps sind gedacht zum paarweisen Einsatz bei der Montage leichter Movinglights (Mac250-Klasse), dafür funktionieren sie einwandfrei.


    Mit obigen Schimpfwörtern bedenke ich viel lieber die noch immer zirkulierenden Altbestände an simplen G- und C-Haken aus Stahl die schon unzählige 2mm-Traversengurtrohre auf dem Gewissen haben. Lasst die Teile bitte den Theatern mit ihren Stahlrohr-Zugstangen, auf Alu hat das heutzutage auch mit Federblech unter der Schraube nix zu suchen.

    Hallo IT- und programmieraffine Kollegen,


    ich suche ein Programm (wenn's sein muss auch eine Arduino- oder Raspi-Lösung...) mit dem ich RS232- oder IP-Kommandos eines Gerätes in die "Sprache" eines anderen Gerätes umsetzen kann.

    Konkret geht es darum dass ich gern für meinen Analog Way PLS350 (Pulse2) einen Controller mit Blendenhebel hätte. Die von AW angebotene Control Box 2 arbeitet nicht mit dem PLS zusammen und der RK350 hat nur einen viel zu kurzen Fader und ausserdem zu wenige Memories.

    Im Lager steht noch ein Extron RCP2000 rum, der hat hardwaremässig eigentlich alles was ich da so bräuchte. 2x12 Buttons, Blendenhebel, Cut und Take.

    Die Kiste hat sowohl einen RS232-Ausgang als auch Netzwerk.

    Eine Tabelle der Befehle gibt es bei Extron in der Anleitung für den ebenfalls noch vorhandenen ISS408 https://www.extron.com/downloa…s/userman/68-575-01_H.pdf (Command and Response Table). Leider wird sich da nicht genauer drüber ausgelassen wie der RCP2000 die Position des Blendenhebels überträgt, das müsste man notfalls aber ja "belauschen" können. Funktionieren tut es jedenfalls. Ich meine auch das irgendwo schon mal im Internet genauer aufgedröselt gefunden zu haben...


    Der PLS350 nimmt bekanntlich zur Steuerung sowohl RS232 als auch Befehle per Netzwerk an.

    Die Befehle zur Fernsteuerung des PLS sind hier dokumentiert:  Programmer's Guide - Midra™ series - 06/11/2017 (ZIP) . Daraus geht hervor dass sich die auf der Oberfläche der Software vorhandene Blendenhebel-Funktion des PLS tatsächlich auch fernsteuern lässt indem man einen Wert zwischen 0 und 10000 (GCtba) da rein schickt. Die anderen Befehle wären simple Knopfdrücke. Feedback (gewählter Memory-Knopf leuchtet auf, Take-Taste leuchtet während des Übergangs) wäre nett aber ist kein Muss. Ebenso würden erst mal die internen 8 Memories in der Hardware reichen.



    Aber wie bekomme ich das jetzt übersetzt? Bin nun mal eher ein Hardwaremensch und kein Programmierer...

    Für mich die wichtigste alelr Versicherungen, die freiwillige Unfallversicherung bei der Berufsgenossenschaft: http://www.vbg.de/DE/1_Mitglie…ge_versicherung_node.html

    Meinetwegen als drittes Element hinter BH und RS. Ohne Nachweis des Haftpflichtschutzes wirst du in vielen Fällen aber gar nicht erst gebucht, und der in vielen Versicherungsfällen unvermeidbare Rechtsstreit kostet dich selbst bei offenbar klarer Faktenlage ohne RS erst mal ordentlich Anwaltsvorschuss...

    Das sieht nicht nach einer differentiellen Messung aus. Zudem fehlt der wichtigste Messpunkt: In der Mitte der Leitung, da wo die Lampen dann tatsächlich ihr Signal abgreifen.

    Dann sollte man auch noch das Timing messen. Wenn der Flankenbeginn sich durch Ringing zu stark verschiebt fangen die Lampen an zu spinnen; spätere Überschwinger wie oben zu sehen stören weit weniger.

    Nächster Punkt: Audioleitung ist nicht gleich Audioleitung. Durch die fehlenden Vorgaben zum HF-Verhalten gibt es sehr grosse Unterschiede zwischen den Herstellern.

    Ich hab so was vor Urzeiten mal mit einem Scancommander, ein paar Mac 500 und 600 und einem Differentialtastkopf mit XLR-Adapter durchprobiert. Da kamen teilweise böse verzogene Signale bei raus, vor allem mit starkem Ringing. Mit Terminator war's allgemein besser, aber bei einigen Kabeltypen (ganz schlimm: altes Analogsteuerkabel und Swissflex NK2) war auch da klar zu sehen dass das Timing nach 250m Kabel für die Füsse war.

    Recht gut funktioniert haben übrigens dünner Baumarkt-Klingeldraht und Telefon-Verlegeleitung...

    Abgesehen von der Sozial- und Rentenversicherung (ganz eigenes Thema...) brauchst du als absolutes Minimum 2 Versicherungen:


    - Eine Betriebshaftpflichtversicherung. Die schützt dich vor dem Ruin wenn du Dritten (Besucher, andere Gewerke) ihr Eigentum beschädigst oder sie verletzt. Wenn du oft und viel teures Material zumietest (Mikrofone, Kameras) solltest du Schäden daran explizit mit abdecken lassen.


    - Eine Rechtsschutzversicherung die auch deinen Gewerbebetrieb mit abdeckt. Es ist unglaublich wegen welchen Lappalien nach wie vor Anwalt und Gericht bemüht werden. Da bist du ohne Versicherungsschutz schnell mal einen vierstelligen Betrag im Vorfeld los nur um dich schriftlich bei Gericht vernünftig vertreten zu lassen.


    Eigenes Material versichern zu lassen ist in der Regel für Klein- und Mittelbetriebe nicht rentabel. Schau dir deine Kunden vorher ein bisschen genauer an und lass dir ggf. mal den Nachweis der Veranstalter-Haftpflichtversicherung zeigen; die ist nämlich in 90% der typischen Diebstahl- und Vandalismusschäden durch Publikum zur Leistung verpflichtet.