Beiträge von niggles

    Hallo in die Werkstattrunde,

    hat jemand zufällig schon mal einen Astera AX5 offen (gehabt) und kann mir ein Foto der Sektion rund um den MAX485 DMX Transceiver machen/schicken...?

    . Und dann braucht die Clubtour halt auch schon 3 Sattelzüge, weil ja immer min. einer für 8 Std. oder so an der E-Tankstelle steht und nachladen muss.

    "Brauchen" tut eine Clubtour einen Nightliner mit Transportkapazität für Backline, Merch, Mikrokoffer, ggf. IEM-Rack und ein mittelgrosses Digitalpult. Der darf auch gern Batterie-Elektrisch sein, bei den üblichen Distanzen von 400-500 km pro Nacht und garantierter Auflademöglichkeit und -Zeit an jedem Standplatz ist das mit heutiger Technologie kein Problem.

    Clubs die nur funktionieren weil jede halbwegs ernstgemeinte Tour komplett eigene PA und Monitoring und/oder das halbe Bühnenlicht selber rein baut und wieder mit nimmt haben dann halt keine Zukunft mehr. Kein Mitleid.

    Zitat von Marcel

    Mal sehen wann dann die erste Ansage vom Energieversorger kommt: Heute bitte nur max. 5kW Licht, mehr Leistung wird nicht freigegeben, weil die Autos nebendran auch noch bissl laden müssen sonst gibt das wieder Ärger mit der Nachbarschaft.

    Mit 5kW kann ein guter Lichtler mit schlau eingesetzten LED-Lampen auf der üblichen 10m x 6m Clubbühne durchaus 2 Stunden lang eine ganze Menge interessanter Dinge machen. Wenn dann noch die Musik was taugt und der restliche Strom für die Bierkühlung reicht wird das ein unterhaltsamer Abend und alle sind wieder zufrieden.

    Das würde mich nun doch genauer interessieren. "Definitiv Schluss" klingt ja definitiv und endgültig. Meiner Kenntnis nach sind ja ALLE Zuteilungen grundsätzlich immer befristet - was aber nicht heißen muss, dass es nicht mehr oder weniger wahrscheinlich ist, dass die Zuteilungen verlängert werden könnten.


    • Die LTE-Mittenlücke ist bis Ende 2025 befristet.

    Es gibt zwar noch keine offiziellen Aussagen dazu, aber es ist absehbar dass dieser Bereich irgendwann ähnlich wie die 700 MHz-Mittenlücke als SDL an Mobilfunkanbieter vergeben wird. Ich würde da nix mehr investieren...

    ...die hab' ich vor über 'nem Jahrzehnt schon aussortiert, weil die im Vergleich zu den Shure UA8 wirklich einen schlechteren Empfang haben...

    Na ja, schlechter als ein BNC-Stecker mit nem Stück Litze dran (mehr sind die Sennheiser 576131 nicht) sind die auch nicht. Bei Einzelempfängern auf kurze Entfernung merke ich da keinen Unterschied, und für alles andere gibts eh Richtantennen.

    Meine neuen Anlagen sind im Bereich 500 - 600 MHz angesiedelt und deren Antennen sind länger als die meiner alten Anlage im Bereich 800 MHz aufwärts. Das sieht man deutlich und ist auch gut so.

    Sennheiser ew? Die gibts mWn seit der G2 (also seit gefühlten Ewigkeiten) ab Werk mit der immer gleichen Chinaplastikschrottantenne. Andere Antennen haben im UHF-Bereich nur die grossen Serien. Die 2000er hat die etwas robustere 577758 weil das Sennheiser da wohl doch zu peinlich wurde. Die 1000er und 3000er haben noch Teleskopantennchen weil es die halt auch schon ewig gibt. Mechanisch sind die aber auch nicht so der Hit...

    Wenn man es genau nimmt, nein. A-Band 5xx MHz, E-Band 8xx MHz. Die Antenne (deren Länge) sollte hierauf abgestimmt sein, so dass die im A-Band geringfügig länger sind.


    Wenn die Sennheiser Antenne in der bezifferten Frequenzrange arbeitet, dann diese. Frag mich nicht wie die das machen. Evtl. einfach kompromissbehaftet.

    Die Sennheiser 576131 Stummelantennen sind "Universalantennen" - die funktionieren auf allem was im mittleren bis oberen dreistelligen MHz-Bereich rum fuppelt gleich *schlecht*. Ausserdem sind die mechanisch der letzte Rotz. Der einzige Grund die Teile einzusetzen ist weil sie kostenlos dabei waren...

    Zum Nachkaufen würde ich immer Sennheiser 577758 oder gleich die Shure UA400(B) im entsprechenden Band nehmen; vor allem letztere sind deutlichst robuster.

    Wie auch immer: Drei Geräte sollten sich im E-Band ja wohl auch ohne Probleme betreiben lassen.
    Eine Frage zur Zukunftssicherheit: Mittenlücke und ISM-Band sind noch bis 2025 freigegeben, von einer Verlängerung sollte man aber wohl ausgehen können?

    Nein und ja. ISM ist seit jeher dermassen mit Kleinfunkanlagen überlaufen dass es für kommerzielle Mobilfunkanbieter uninteressant ist. Genau das macht das Band aber auch für jeden anderen halbwegs professionellen Funkbetrieb untauglich.

    Die Mittenlücke ist eine zeitlich befristete Kompromisslösung zum Weiterbetrieb von Altanlagen. Da ist 2025 definitiv Schluss.

    Die 5.1 lassen sich über die 4 Master schon realisieren, der offline Editor fehlt langsam wirklich…

    ...und eine passende Dante-Stagebox. AES50/HyperMAC wird sich auf Dauer im mobilen Live-Bereich nicht durchsetzen.

    Bist du Veranstalter bzw. Betreiber des Schwimmbades? Dann musst du einen dafür befähigten VfV beauftragen dir ein Sicherheitskonzept zu schreiben, ansonsten wird die Veranstaltung bzw. Nutzungsänderung vom zuständigen Ordnungsamt gar nicht erst genehmigt.

    Bist du "nur" der Technikausstatter? Dann bau deine Sachen nach den geltenden Gesetzen, Regeln der Technik und natürlich dem genehmigten Sicherheitskonzept auf, betreibe sie (oder bei einem z.B. wetterbedingten Abbruch dann eben nicht mehr...), bau wieder ab und schreib die Rechnung.

    Will ein ahnungs- und/oder skrupelloser Veranstalter dass du für ihn auf dem Papier vor der Behörde nebenbei auch den VfV machst ohne dafür qualifiziert und erfahren genug zu sein? Dann lass das bleiben.

    https://us.stagemaker.com/wp-c…ads/2017/07/truss_sr1.jpg


    Das sollte, laut Hersteller, klappen...

    Sicher? Trailerbühnen haben gern so was:

    https://www.alspaw.com.pl/inde…standard-truss-line/290-q


    Die Frage ist auch wo der Kettensack dann noch Platz hat und wie man 10kg Motor, Kabel und Kettensack alleine in 5m Höhe auf der Leiter da rein manövrieren und am Gizmo anschlagen soll ohne dabei etwas an der Traverse zu verdengeln. Da machst du dir doch nen Knoten in die Arme...

    Deswegen sollte so was ja der Hersteller mit liefern. Der kann dann auch das Material entsprechend anpassen und z.B. 3mm Gurtrohre und verstärkte Ecken in seinen Wings verbauen.

    Und da passt dann der 320er D8+ besser?

    160er d8+ oder Handkettenzug nehmen sich von der Bauhöhe nix. Der scheinbare Vorteil des HKZ das man ihn in der Traverse verbauen kann ist meiner Erfahrung nach keiner. Entweder köpft dich der Bühnenbauer dafür weil ihm auf die Art schon mal wer ein Bracing in seiner schwer erhältlichen Super-Spezial-Traverse von Polska Alu verknickt hat und/oder es geht schlicht nicht ohne übles Kettengeschrabbel auf diversen Metall- und Holzteilen mit entsprechendem Gejammer der Besitzer.

    Frage an die Trailerbühnenhersteller: Warum baut ihr da eigentlich nicht eine 250kg-Handwinde mit 2 Umlenkrollen ein...?

    Irgendwann war ich das leid und stopfe seitdem auf solchen Jobs statt Kettenzugcase und Riggingkiste einfach einen ST25 mit in den Laster. Gibt mehr Höhe und weniger Mimimimi.

    Bei grösseren Bühnen mit PA-Wings >6m über Grund ist der Platz für den Motor dann eh kein Thema mehr.

    Vielleicht atmen einfach Mal alle locker durch die Hose und lassen das Ego im Case? Da fragt jemand nach zwei Biomotoren für 500 Kracher - aber ein Set Motoren nebst Kabel und Controller ist die Einstiegsdroge... Drunter ist HKS... Oder wie?

    Das Zeug kann man auch mieten wenn man es nur selten braucht...


    Zitat

    Weiter oben war zu lesen: preiswerter, leichter und raumsparender wie mit einem 250er HKZ geht nicht. Isso! Kettenspeicher dazu, aus der Last fahren - fertig.

    Ganz so easy ist das dann doch nicht... HKZ in der Traverse ist aus den oben erwähnten Gründen Mist und geht manchmal aufgrund der Traversengeometrie selbst mit 250ern nicht. Also muss er drunter hängen, damit ist der Höhenvorteil gegenüber kleinen Motoren schon mal Geschichte. Dazu kommt die hässliche Kettenschränzerei an Gehäusen, Bumpern und Kabeln und am Schluss wimmert der Systemkollege dann noch dass er die 25cm höher doch dringend brauchen würde...

    Wie kommst du darauf, dass ich das am Kettenzug hängen lassen will?


    Ich will es nur hochziehen, anschlagen und entlasten.

    Ich weiß echt nicht wie ihr darauf kommt... Ich kann mir aber auch nicht vorstellen, dass jeder Verleiher für ein 100 Kilo Array einen x-Tausend € Motorlift verwendet um es auf 3-4 Meter Höhe zu bringen....

    Meine 2c dazu: Wer sich Line Arrays zur Vermietung anschafft sollte auch noch zwei kleine (160er oder 250er) D8+ Motoren, eine Handflasche und ein Paar Kabel budgetieren können. Sonst bleibt er besser bei der üblichen Stängeles-PA mit Tops im 3er Pack. Wenn man das neben die Bühne auf Scherenpodeste stellt sind die dann auch über 3m Höhe.


    Ein Genie ST25 ist im übrigen noch teurer, wäre aber bei den allseits "beliebten" 5m-Bühnendächern und -trailern mein Werkzeug der Wahl. Näher an die Traverse geht es nicht ohne potentiell gefährliches Gemurkse.


    Dazu zähle ich auch die weiter oben erwähnte Variante mit aufgeschellter Pipe und Handkettenzug; Das Drehmoment ist nicht ohne und eine 30er Traverse mit 2mm Gurtrohren verzieht sich unter einer etwas schwereren Banane (150 Kilo aufwärts) dabei ganz ordentlich.

    Kette durch die Traverse oder gar Zug drin ist immer problematisch; wenn der Besitzer der Trailerbühne (was ich jetzt mal vermute...) auf sein Material etwas Wert legt wird er dich das nicht machen lassen. Da ist einfach zu schnell mal ein Bracing verdengelt oder gleich abgerissen wenn sich der lose Haken beim Ablassen drin verfängt.

    Bei klassischen Bumpern mit Vierkant-Querrohren geht das stattdessen am einfachsten mit einem Genie. M16 Gewindestange durch Gabelzinken und Bumper, rechts und links ne Mutter als Sicherung drauf, Banane bauen, hochdrehen und ganz normal mit Steelflex anschlagen. Beim Abbauen im Dunkeln sollte man halt eine Stirnlampe dabei haben um das auch oben auf der Leiter noch zu treffen...

    Wetterfest im Sinne von "kann jahrelang ungeschützt draussen bleiben" sind die Monacor PAB und auch andere passive IP44/45/54-Plastikboxen nicht. Da muss zumindest ein Dach drüber das nicht nur Dauerregen und schmelzenden Schnee abhält sondern auch direkte Sonneneinstrahlung. Letztere lässt den Kunststoff ansonsten in wenigen Jahren ausbleichen und hart und brüchig werden.


    Für auch nur annähernde Fullrangetauglichkeit müssen wetterfeste Hornsysteme richtig gross sein; das beisst sich in den meisten Fällen mit dem Budget und auch den Anforderungen eines Sportvereins der nicht gerade in der Säbener Strasse zuhause ist.


    Die übliche Lösung für so was sind 2 getrennte Anlagen: Eine klassische Horn-ELA für Durchsagen (bei der man auch eine ggf. in Zukunft notwendige Zertifizierung nach EN54 im Auge haben sollte, falls es das nicht schon vor Ort gibt) und irgendwas mobiles akkubetriebenes (Teufel Rockster etc.) für den Übungsbetrieb wenn es nicht möglich ist diese Lautsprecher wie oben beschrieben geschützt anzubringen.