Beiträge von niggles

    Es gibt mehrere Varianten bei dem Hersteller


    https://www.dreitec.de/kabelme…-7-ac-mains-3x-1.5mm2.htm

    unter hochflexibel verstehe ich aber was anderes. "Anwendungsbereich: Installation" ist auch eine eindeutige Aussage. AWG26/7 in RJ45-Stecker zu crimpen ist ausserdem ein furchtbarer Krampf.

    Zurück zur Kernfrage: Klotz hat 1,5er Hybrid nur mit Cat.5e in Foliengesamtschirm. Meiner Erfahrung nach tut das aber bei allen vernünftigen digitalen TP-Audiomulticoresystemen (d.h. alles ausser "Behridas" AES50 und dem MADI-Bastard-Glump von Soundcraft) bis zur bei B16 maximal möglichen Länge von 60m völlig problemlos. Artnet ist eh kein Problem, und meine Einstellung zu Video über TP im Mobilbetrieb dürfte bekannt sein...

    gut, das hatte ich am Anfang überlesen. Trotzdem halte ich es für dezent unschlau so ein System ausgerechnet in einem ISM-Band zu betreiben...

    Ja, alle Schiedsrichter verwenden das Adeunis-System (Unterrubrik Vokkero). Schon seit einigen Jahren. Ist ein reines Konferenzsystem ohne Hauptstation und im UHF-Frequenzbereich. Wenn ich mich recht entsinne, etwas über 865 MHz.

    Ähm, 863-865 MHz? Mit nur 10 mW (die 200 mW wären in der EU ja unzulässig)? Da könnte man beim nächsten Bundesligaspiel mit wenig elektronischem Aufwand viel Unsinn veranstalten...:evil:

    ...sicher dass aus dem SCART-Adapter FBAS kommt? Je nach Belegung und Einstellung des Receivers kann da alles mögliche raus kommen. Das Y von YpBpR, das Luminanzsignal von Y/C oder sogar das Grün (wahlweise mit oder ohne Sync) von RGsB. Ersteres und Letzteres muss nicht mal PAL SD sein, da geht auch analoges HD.

    Vermutlich sind deine Ausgabegeräte nicht HDCP compliant, und selbst wenn sie es wären ist das splitten eines Signals auf 2 Senken im HDCP-Standard nie wirklich anwendergerecht gelöst worden.


    Lösung 1: HDCP weg. DVI Magic oder CAT-6066.

    Lösung 2: Wandeln auf analoges HD (HDFury) und dann analog in die Geräte.

    Technische Gründe sind es meist nicht. Ebenso wenig kaufmännische, da auch die Produkte kleinerer Marken eine gute Wertstabilität haben

    Es genügt ein Blick auf eine der gängigen Gebrauchtmaterialbörsen (GVT u.Ä.) um das zu widerlegen. Leider. Die dort aufgerufenen Preise für Gebrauchtmaterial der gängigen "Premium"-Hersteller liegen inflationsbereinigt teilweise über dem damaligen EK der Neugeräte...

    Swopper. Nix zum einschlafen hinterm Pult, aber besser fürs Kreuz. Unfassbar robust und gut verarbeitet. Nachteil: teuer, unhandlich und nicht gerade leicht. Geht unterwegs eigentlich nur mit Case.

    nun ja...

    Der XOP-Röhre im klassischen 3kW Atomic ist es relativ Rille wie die Ladeschaltung davor bei Dauerfeuer ins Schwitzen kommt. Grenzen setzt allerdings die drastisch verringerte mechanische Belastbarkeit von hellrot glühendem Quarzglas. Das weiss aber auch die Elektronik und geht dementsprechend vorher vom Gas. Für die zünftige Fear Factory-Covernummer oder ähnliches empfiehlt es sich daher die Strobotruss (und deren Stromversorgung...) von vorn herein um den Faktor 2 überzudimensionieren.

    Den praktischen Wert von 380W-Chinaspielzeug (auch wenn "Martin" drauf steht) in so einer Anwendung auszuloten überlasse ich jetzt eurer Kreativität. Der Wirkungsgrad von LED im Pulsstrombetrieb dürfte nicht drastisch viel besser sein als der einer Xenonröhre.

    Helligkeit um 30% runter drehen, dann hält es auch durch. Ist exakt gleich wie beim konventionellen Atomic 3000. Das hat aber für den doppelten Preis ziemlich genau die 10fache Leistung...

    Das höchste der Gefühle wären eben ein DMX Kabel und ein Gerätchen im Zigarettenschachtelformat gewesen, in dem man 1=178, 2=223, 3=47...usw eingibt.

    Selbst das brächte dich in halbwegs modern ausgestatteten Sälen überhaupt nicht weiter. LED-Saallicht hat mal getrennte Farb(-korrektur) - und Dimmerkanäle und mal nicht, manchmal müssten Control-Kanäle von LED-Balken dauerhaft auf einem bestimmten Wert gehalten werden weil damit der Betriebsmodus gewählt wird, andere Säle haben die Decke voller Wackler und sonst gar nix...

    DMX in zum Aufrufen von Cues oder Submastern am Hauspult kann klappen, muss aber nicht. Hat nicht jedes Pult und wenn vorhanden ist das oft recht umständlich zum Programmieren. In der Regel heisst es da tatsächlich ganz (komplette Anlage übernehmen, ggf. per Merger) oder gar nicht (-> Hauspult).

    Vielleicht könnte man an dieser Stelle mal einsehen dass die DMX-Implementierung der Soundcraft Si offenbar von Leuten programmiert wurde die in den letzten 20 Jahren keine moderne Lichtanlage mehr von nahem gesehen haben...

    Das Konzept funktioniert nämlich wunderbar wenn a) nur konventionelles Licht vorhanden ist und dieses b) an einer Pinmatrix oder einem 1mm-Steckfeld zwischen Demux und Dimmern von Hand frei patchbar ist.


    Im Jahr 2018 floppt das. Selbst in unserem relativ kleinen Saal (380 pax Theaterbestuhlung) hat die fest installierte Minimalstausstattung (Saallicht, ein paar Schaltkanäle und 6 Dimmerversätze für die Bühne) bereits 24 Kanäle. Mit nur ein bisschen Kosmetik (2-3 Gruppen LED-Uplights, 6 zusätzliche Dimmerkanäle für Blinder, Logo-Profiler, Rampenlicht...) knackt das Setup bereits die 48 Kanal-Grenze vieler Billigpulte. Da wäre selbst mit dem Performer 3 nicht mehr viel zu reissen.


    Leg dir ein ausreichend flexibles Lichtpult zu. Keinen Scene Setter (unsauberes DMX-Signal) oder 12/2er LC (zu wenig Kanäle) und auch kein Cuety (Live-Eingriff unmöglich weil er beim Presetprogrammieren alle anderen Kanäle schwarz schaltet). Wichtig ist dass das Pult die Möglichkeit besitzt bestimmte Control-Kanäle unabhängig vom jeweiligen Submaster auf einem festen Wert zu halten. Ansonsten hast du bei LED-Beleuchtung relativ schnell verloren.

    Geeignete Geräte sind z.B. das Strand 200 Plus in der 12/24 Version (da kann man ggf. vorhandenes LED-Gezumpel zusätzlich zu 48 einzeln patchbaren Dimmerkanälen anlegen) oder aber eine Ipad-Lösung (Luminair, AirDMX).

    Da stellen sich auch mir ein paar Fragen..


    - Zur Erfüllung der Aufzeichnungspflicht ab 96db (LAeq) lt. alter SLV gab und gibt es schon ziemlich lange die Standardlösung Cesva RS-60. Wird der jetzt nicht mehr anerkannt?


    - Warum müssen die Schweizer Behörden jetzt unbedingt noch mal eine neue Norm in Eigenregie bauen anstatt einfach die DIN 15905-5 sinngemäss zu übernehmen?


    Den pseudopädagogischen Unfug zum Thema "versteckte Schallpegelmessung" habe ich jetzt mal beschlossen zu ignorieren. Was hat so was eigentlich in Normen zu suchen?

    Die müssen auf jeden Fall auf Stative - oder spielst du auf 1,80m hohen Bühnen? Für deinen Anwendungsfall mMn komplett das falsche System.

    Wenn du mit dem Sound der bei kleineren Sub/Sat-Systemen üblichen 8"/1"-Tops Probleme hast (schlechte Richtwirkung im unteren Mittenbereich, knappe Leistungsreserven) aber Einmanntauglich bleiben willst brauchst du grosse, leichte konventionelle 12" oder 15"-Tops. Das geht heutzutage am besten mit aktiven Plastikboxen. RCF ART kommt mir da als erstes in den Sinn.

    Du solltest dich vielleicht vorerst erkundigen und dann urteilen. Ich sehe das jetzt mal als deine eigene Meinung und nicht als üble Nachrede. Denn das könnte teuer werden.

    Den schnellen Euro, um es mal richtig zu stellen, verdienen wir mit der Herstellung nicht erst seit gestern, sondern seit 1945 sind wir im Metallbau und Elektrobereich tätig und eben seit 2015 im Bereich Trailer Bau für LED Wände und seit 2018 im Bereich Event Beleuchtung, wobei diese Endwicklung schon seit 2015 tätig ist.

    Gefertigt wird komplett in Deutschland und das immer schon nach den aktuell geltenden Regeln und Normen. Nur mal soviel dazu.

    So zum Thema zurück, WLAN fehlt im Moment gänzlich, ist in der Pipeline für spätere Upgrades und kommt im Laufe des Jahres. Wie kommst du auf Plastikklammern? Magnete gibt es bei einigen Scheinwerfertypen, was anders ohne großen Eingriff ins eigentliche Gerät nicht möglich wäre um die Befestigung herzu stellen. Im Übrigen, auch diese Befestigungen sind zertifiziert.

    Da am eigentliche Scheinwerfer nichts geändert wird verliert dieser weder seine Garantie noch sonstige Konformitätserklärungen etc.

    Ist erst mal nur meine Meinung, klar. Der "Krattler" bezog sich auch nicht auf dein ganzes Unternehmen (das ich nicht kenne) sondern nur auf das Auftreten der Marke Mapix. Siehe weiter unten...


    Unter "nichts geändert" verstehe ich aber was anderes als den Einbau zusätzlicher Verkabelung und Elektronik (wie bekommst du eigentlich Strom und Signale da raus? gibts da herstellerspezifische Adaptersätze?) und die Befestigung der Schnellverschlussbasis durch Schrauben/Nieten/Bohren/Kleben. Das sind erhebliche Eingriffe in das Gerät.

    Die CE-Problematik löst sich wenn du Freigaben aller namhaften Hersteller (Robe, Martin, JB, Varilite...) für den Einsatz des Produktes auf ihren Scheinwerfern veröffentlichst. Ansonsten bleibt es dabei: Wer die Teile auf seine Lampen schraubt wird lt. Produkthaftungsgesetz selbst zum Hersteller und muss den kompletten Prüfprozess der zur Ausstellung einer CE-Konformitätserklärung führt noch mal durchführen und dokumentieren. Ansonsten ist er bei einer Schädigung Dritter (Ring fällt ab und verletzt jemand am Auge oder zerkratzt den historischen Rolls Royce der drunter steht, Wechselwirkung zwischen Original-Elektronik und Mico verursacht Funkstörungen im BOS- oder militärischen Frequenzbereich) nicht nur als Anwender dran sondern auch als Inverkehrbringer von Waren die nicht mal auf dem Papier der EU-Maschinenrichtlinie entsprechen. Das kann richtig teuer werden.


    Die Sache mit der Traversenbefestigung des Nodes per Plastikklammern inkl. Safety-Öse an den Gehäuseseiten halte ich auch für sehr fragwürdig. Wenn da mal länger eine CP60 oder eine grössere Deckeneinbauleuchte mit Metallreflektor drauf brät war´s das. Mach doch wie alle Anderen einfach zwei M10 Einpressgewinde hinten rein.


    Und die (Video-)Werbung müsst ihr dringend mal überarbeiten. Sorry, aber das ist übelster Chinaböller-Style.

    Was soll denn das bitte sein? Befestigung mit Magneten bzw. windigen Plastikklammern, Stromversorgung ungeklärt, CE-Konformitätserklärung des Scheinwerfers wird ungültig, unzuverlässige Ansteuerung nur per WLAN...

    Das ist albernes Fernost-Gebastel (man beachte das Chinglish im Werbevideo) mit dem ein kleiner Krattler in Deutschland unter Missachtung grundlegender Regeln zur Produktsicherheit den schnellen Euro machen will.

    im prinzip gehe ich mit deinem beitrag völlig konform, aber diesen einen satz kann ich leider nicht unkommentiert lassen. wenn du mal gehört hättest, wie sehr sich ein günstiges kleines behringerpult negativ auf den sound auswirken kann, dann würdest du diesen satz wirklich nicht schreiben.

    in der genannten umgebung spielt es vermutlich wirklich keine große rolle. aber die grundaussage ist problematisch, das habe ich leider selbst schonmal erleben müssen.

    ansonsten aber: volle zustimmung!

    na gut, die kleinen Behringerschüsseln (und ihre neuen Verwandten von "Midas") sind für mich selbst für diese Anwendung raus. In erster Linie wegen mangelnder Zuverlässigkeit und bei Belastung mit mehreren Senken (diverse Systemendstufen analog durchgeschleift) unberechenbarem nichtlinearem Pegelverlust...


    Ich habe jetzt Gerätschaften zum Analogsplit gekauft und wir werden dies einsetzen. Mikrofonierung über den Split, Ausgänge von dem andern Pult dann wieder über freie Wege in unserem Pult. Somit haben wir die Kontrolle beim Output.

    Genau so sollte es nicht sein. Wenn du zwei im Wechsel betriebene FoH-Pulte summieren willst (weil z.B. die Moderation noch über das eine läuft während auf das andere umgebaut wird) nimm ein kleines Analogpult vor der PA. Leute die dir hier was über Klangverschlechterung erzählen wollen lachst du aus. Zwei 0dBu-Linesignale zu summieren kriegt auch das kleinste Mackie oder A&H ZED hörbar und messbar völlig transparent hin. Oder nutze die ggf. vorhandenen zusätzlichen Eingänge am PA-Controller.

    Alles andere erhöht nur unnötig die Latenz und potenziert mögliche Fehlerquellen (im Hauptpult beim Vorbereiten der Aftershowband verpatcht, Main EQ versehentlich nicht auf Bypass, irgendwelche versteckten Kanäle beim Muten vergessen die dann plötzlich anfangen zu lärmen...)

    Monitorwege kann man dagegen stumpf umstecken, das dauert bei 6-8 Wegen nicht mal eine Minute.

    Du hattest a) einen Monitorplatz und -Mischer und b) keinen Schlagzeugwechsel. Merkst was?


    Zitat

    Verstehe das Problem ebenfalls nicht, in der Liga der Stadt- und Nachwuchsfeste unter 1000 Leuten sind 15Minuten doch Gang und Gäbe, sowas habe ich als Tonmann immer alleine gemacht...

    Da gibts in der Regel aber keine 7 Bands pro Tag, teils mit eigener Backline und schon gar nicht eigenen Pulten (Ausnahme: Karneval. Da nehmen einem aber die Bandcrews die Umbauten weitgehend ab...)

    Wer sich auf so was einlässt muss halt nicht nur A sondern auch B sagen.