Beiträge von rubicon

    Kurzform: ich habe meinen ersten Boxen vor 50 Jahre gebaut. Damals gab es nur "learning by doing".

    Heute denke ich mir, es ist besser ein "vernünftig getestetes" System zu kaufen und die "Anfängerfehler" gleich zu umgehen. Kommt am Ende billiger!

    Meiner (österreichischen) Meinung nach sind 1.000 Brutto für diesen Job OK.

    Die Seile werden fertig geprüft eingekauft. Am Besten gleich doppelt so stark wie sie sein müssen. Die Montage dürfte in 2 Stunden erledigt sein. (30 Min pro Seil).

    Dazu An-Abfahrt. 2 Personen, ja, wenn es bezahlt wird.....


    Ich muss noch was los werden:

    Wenn ich mir manche Beiträge hier so lese, bräuchte man auch beim Reifenwechsel gleich noch ein Gutachten, ob jeder Schrauben/Mutter 100%ig angezogen ist (auch ob das Drehmoment stimmt). Da kann es ebenfalls um viele Menschenleben gehen..

    Hallo,

    ich würde mir 3 bzw. 4 Stück Seilzüge im Baumarkt kaufen (Stück um die € 80,-)

    Diese "preiswerten" Seilzüge können und dürfen als "Hebehilfe" benutzt werden.

    Anschließend Traversen mit Stahlseilen "Tothängen" und vielleicht nochmals mit einem Stahlseil sichern.

    Ist vielleicht nur eine "österreichische" Variante, aber funktioniert prächtig.

    Die Steuerungen kann man problemlos mit Kabeln und geeigneten 5 poligen Steckern verlängern. (anschl. alle Kabel wieder weg).

    Es versteht sich von selbst, dass während des rauf- runterfahren der Traverse keine Person darunter steht.

    Hallo,

    ich finde die Herangehensweise mancher Systemer hinten genauso Laut wie vorne, falsch.

    Warum?

    Weil es meiner Meinung seit fast hundert Jahren "normal" ist, dass es vor der Bühne lauter ist als hinten. Das ist schon lange in den Köpfen der Menschen drinnen.

    Wer eine Anlage so einstellt kommt mir vor als jemand, der ein Auto so konfiguriert, dass es auf einer Geraden gleich schnell fahren kann wie in Kurven. (Oder umgekehrt).

    Wer denkt dann bei einem Open Air auch an die Menschen, die außerhalb eines Festivalgeländes wohnen? In doppelter Entfernung zur Bühne ist es dann nur um vielleicht 6 db leiser.....?

    Ich denke, ein sinnvoller Pegelabfall ist des Beste.....

    Hallo,

    ich habe einen Ui12, der rauscht auch - zumindest mehr als mein Ui 24.

    Ui12 und Ui16 haben im Prinzip das gleiche Innenleben. Der Ui 24 war eine Neuentwicklung.

    Mastersignal auf die Sidefills - NIEMALS!

    Ich würde die Sidefills über Aux 1 und Aux 2, natürlich pre Fade ansteuern.

    Dort wird alles so aufgedreht das es passt.

    Will jetzt der Git. sein Solo lauter hören, dann ist er hoffentlich in der Lage seinen Sound so anzupassen, das er auch lauter ist.

    Die Dynamic macht die Band und nicht der Techniker!

    Der Rest, klingt in jeder Location anders usw. wurde schon mehrmals erklärt.

    Um mich zu wiederholen, die Bose (und andere Säulen mit über 2 Meter), vorausgesetzt es sind nicht x- mal viele Tiefmitteltöner, aber nur 1-2 Hörner , funktionieren ähnlich einem geraden Line Array bis 170 Hz, was für Sprachbeschallungen reicht.

    Die Lautsprecher, welche eine Reihe von kleinen Lautsprechern haben, summieren sich zwar bei den tieferen Frequenzen, die 1-2 Hörner strahlen aber eigentlich einzeln ab, wie in jeder "normal" 12/2 Kombination.

    D. h., die unteren Frequenzen agieren wie Line Array bei - 3 dB und die Hörner wie eben Single Hörner mit - 6 dB.

    Es gibt aber einige "Stäbchen" auf dem Markt, welche die Hochtöner ebenfalls über die ganze Länge haben (JBL, Seeburg und noch einige mehr).

    Da gilt dann wieder die - 3 dB Regel. Vorteil, vor der Box plärrt nicht ein Horn.

    Die Bose ist für den Preis (ca. 2.300, - pro Stück) ein wirklich brauchbares Werkzeug für nicht laute Veranstaltungen.

    Noch ein Vergleich am Rande:

    Einer fragt im Autoforum welches Fahrzeug er für das oftmalige Heimbringen von 3 Fenster mit 1,30 Meter brauchen wird.

    Der Erste schlägt einen passenden Kombi mit 1,5 m Ladefläche vor.

    Der Zweite unbedingt einen 3,5t Kleinlkw.

    Der Dritte kommt mit einem Sattelschlepper, weil er könnte ja dann auch noch etwas anderes transportieren.


    In unserem Fall geht es (glaube ich) um Lautsprecher/Endstufen um max. € 5.000,--, oder?

    Nur so am Rande: Ein Hornbass ist kein Subwoofer.

    Damit Hörner Tiefbass machen brauchts mindestens 2 x 2 m Hornfläche, besser mehr. Für Tiefbass gibt es 21" und 18" , meist im Doppelpack. Hörner mache Druck auf das Brustbein.

    Eine Kombination von beiden, wenn sie gleichphasig abstrahlen, geht auch.

    Keine Endstufen bei 4 Ohm Mono Brücken (max. 8 Ohm). Eine gute, bezahlbare Endstufe ist Crown XTI 6002 (vielleicht auch schon gebraucht am Markt) 2 x 2.100 Watt RMS an 4 Ohm, das würde passen.

    Wie mit jedem Lautsprecher, kann man auch mit Bose schlechte Veranstaltungen abliefern. Es kommt natürlich auch an dem Techniker an, der das Ganze bedient.

    Wobei der Techniker noch wichtiger als ein Lautsprecher ist.

    Der Vorteil einer "Stäbchenanlage" ist, dass es vorne nicht so laut ist und hinter noch immer laut genug. Das funktioniert bei der Bose sehr gut.

    Man hat nichts von der tollsten Box, wenn den Leuten in der ersten Reihe die Ohren klirren und hinten dann so naja ist.

    Das vorne laut und hinten viel leiser ist bei allen Lautsprechern, die als Single Speaker/Horn gebaut sind.

    Bose (und dergl.) ersetzen ein 2m langes Linearray für Veranstaltungen, wo keine höheren Schallpegel gebraucht werden (Sprache, Liedermacher usw.)

    Für solche Jobs gibt es mehrere Lautsprecherhersteller für verschieden große Geldbeutel.

    Wobei, die Länge ist schon entscheidend. 2 m soll die Stäbchenanlage mindestens lang sein (170 Hz, dann Bass drunter)

    mit 2 Bose, L1 Model II/B2 bespiele ich einen Saal mit Breite 60 m und Länge 20 m (Höhe durchschnittlich ca. 7 m )


    Die Bühne steht auf der langen Seite mittig an der Wand, 8 x 6 m. Die Bose steht hinten an der Wand, L+R neben der Bühne, Abstand ca. 15m zueinander. Dazu habe ich für jede Bose noch einen Tisch (Füße zum abnehmen) gebaut, wo der Bass darunter steht und ich auch auf eine "vernünftige" Höhe komme.


    Das funktioniert sehr gut bei Sprache und alles, was "nur" leicht verstärkt werden muss.

    Für Rock könnte man es vergessen.

    Bei dieser Veranstaltung sitzen die Menschen auf Sesseln (ca. 2/3 Kreis) und sind bei den Darbietungen auch still.

    Die ganz Anlage (2x Bose, SC UI24, Funkmikros, Mic Stative, Kabeltaschen, 2 Tische) geht in die meisten Autos rein.


    Es geht sich mit dem genannten Budget auch aus.....