Beiträge von mslr

    Das galt dem Thema EMV und das ist kein Spaß. Die Politik hat ja gerade festgestellt das DAB+ unter LED Laternen zusammenbricht. So ist das wenn man einer Industrielobby auf dem Leim geht.

    Ja, kann ich absolut nachvollziehen, wenn man die Grenzen reißt macht die Entwicklung Überstunden. War lange Jahre als Entwicklungsleiter eines Automobilzulieferers für Leistungselektronik unterwegs. EMV ist kein Hexenwerk aber eben auch kein Pappenstiel.

    Wenn man Netzteile aus China für geringstes Geld für LED Beleuchtung kauft muss man sich auch nicht wundern.

    Hier mal ein paar Kommentare von mir dazu:



    Ich finde die Idee prinzipiell ganz nett.

    Nur vermutlich kaum umzusetzen.

    Da müßte schon ein großer GlobalPlayer, wie etwa Bosch dahinterstecken.

    Da müßten globale Standards eingeführt (und von allen anderen genutzt werden, wie z.b. die noch heute gängigen Batteriegrößen. Oder einst die VHS Kassette oder die CD.

    Nur wer macht da so einfach mit?

    Ja, an den Normungsgremien arbeitet wir aktiv mit. Vor allem an den Normen, die Wechselbatterien betreffen. Einige davon sind bereits verbindlich.


    Interessant für alle, die jetzt nicht unbedingt ihre Zeit und Energie darauf verwenden wollen eine wechselbare Batterie zu entwickeln und zuzulassen. Sondern die viel lieber ihr Know-How in ihrem Kernmarkt investieren.


    Klar, wenn man nur € und kWh vergleicht kaufe man besser aus China eine Batterie und ein BMS und schraube die irgendwie in sein Gerät. Das ist aber nicht der Zielmarkt.

    marcoboy schrieb:

    Hust DC/DC Wandler ich habe so ein ähnliches Produkt 200Wh und wenn ich das anmache ist mein Radio tot :(.

    Oh - der war wohl besonders günstig. Das geht auch anders..... Radioempfang wird in Zeiten des Streamings aber völlig überschätzt.;)



    skyper schrieb:

    Für Massenartikel wie LED Floorspots oder Funkmikros ist das Ding schlicht zu groß. Akkuboxen waren eine Option, da ist aber fraglich welcher Hersteller auf den Zug mit aufspringt und mit welcher Stückzahl.

    Ja, genau das versuche ich herauszufinden. Es ist klar, dass diese Artikel speziell dafür entwickelt werden müssen.


    skyper schrieb:

    Notbeleuchtung wäre tatsächlich interessant, Sicherheit ist ja ein schwegewichtiges verkaufsargument in Zeiten der großen Panikmache und arbeitstäglichen Katastrophen...


    Für Sprachalarmierungsanlagen und Brandmelderei wäre das evtl. auch Interessant, da die Energiedichte verglichen zu Bleigelakkus höher zu sein scheint. Frage wie das Ding nach vier Jahren Erhaltungsladung ohne aktive Nutzung performt. Und Du hast eine ordentliche Lobby zu überzeugen, solltest eine VDS Zulassung haben etc, das ist in jedem Fall was für den langen Atem und ordentlich Risikokapital. Und einen gewissen Preisdruck hast Du auch, ein 12v x 65ah Akku kostet grob 120 Euro, das wären im Vergleich etwa 8-9 Tubes, also 15 Euro pro Stück incl. Verkabelung und Trägergestell.

    Den Gedanken verfolgen wir auch gerade.

    Ja, die Rechnung ist grob richtig. Berücksichtigen muss man dabei allerdings, dass in kritischen Infrastrukturen die Batterien vorsorglich alle 2-3 Jahre getauscht werden. Das ist bei einer intelligenten Batterie nicht nötig und man rechnet mit 10 Jahren. Im (für uns) best case also muss Blei 3-5 Mal in 10 Jahren getauscht werden. Also (ich rechne mir das jetzt mal schön) 5x15€ plus (!!) 5x Montage- und Entsorgungskosten. Da ist eine smarte Batterie definitiv günstiger.


    Das Thema USV in der IT ist auch ein hochinteressanter Anwendungsfall. Viele moderne Server laufen in den Rechenzentren mit 24V oder 48VDC.


    Im Prinzip mache ich eine USV auf DC-Seite und sichere damit das anfällige Netzteil zusätzlich ab.

    Sind Samsung LiIon Zellen. Die Batterien akzeptieren jeden Gleichstrom von 36-60V durch den vorgeschalteten Dc/DC Wandler egal ob zum Laden oder zum Versorgen. Ob der von der Sonne kommt oder woher auch immer ist denen egal....

    Idee ist z.B. eine LED Leuchte mit einem Slot auszustatten. Die ist dann in einer Sekunde gewechselt. Die selbe Batterie kann ich dann in eine Akkubox stecken oder in ein E-Bike oder in eine USV ... Ob die Flexibilität unnötig teuer ist muss jeder selbst entscheiden. Ich habe aber nur eine Art von Batterie die ich nutze und um die ich mich kümmern muss, egal welches Gewerk. Brauche auch kein spezielles Ladegerät.

    Ob das wirtschaftlich ist versuche ich ja gerade herauszufinden.

    Hallo zusammen,


    ich lese seit vielen Jahren hier im Forum mit und betreibe die Veranstaltungstechnik als 'Hobby' im kirchlichen Umfeld. Hin- und wieder beteilige ich mich gerne an Diskussionen, als studierter Physiker hauptsächlich dann, wenn es 'theoretisch' wird.


    Im Hauptberuf habe ich über 20 Jahre Erfahrung in der Produktentwicklung (Elektronik, Mechanik, Software), vor allem für Haushaltsgeräte und Automobilelektronik und war bis vor kurzem in der Geschäftsleitung eines Automobilzulieferers für den Bereich Entwicklung.


    Seit diesem Monat bin ich freiberuflich tätig und berate Firmen im Innovationsmanagement, der Produktentwicklung und im Networking in der Elektronikindustrie.


    In dem Zusammenhang unterstütze ich auch eine Firma, die in den letzten Jahren eine modulare Batterie entwickelt hat. Da Hobby und Beruf(ung) oft eng beieinander liegen war es für mich naheliegend darüber nachzudenken, ob diese Batterie nicht auch ihren Platz in der Veranstaltungstechnik haben könnte. Als Hobby-VT-ler maße ich mir aber nicht an, den Alltag in der VT so zu kennen um das abschließend beurteilen zu können.


    Damit ihr euch ein Bild machen könnte, hier der Link zur Produktseite mit einem kurzen Film dazu:

    Energytube Vorstellung




    Ich würde gerne in die Runde fragen ob ihr euch ein Produkt dieser Art in der Veranstaltungstechnik vorstellen könnt?


    Einsatzgebiet könnte überall dort sein wo mobile Energie nötig ist: Beleuchtungstechnik, Batteriebetriebene Lautsprecher, WLAN-Infrastruktur, USV, Notbeleuchtung usw. Aber eben eine einzige Batterie für alles.


    Das besondere daran ist, dass die Batterie ihre Spannung nach Bedarf einstellen kann, das Ladegerät integriert ist und sie durch zusammenstecken fast beliebig in der Speichergröße skaliert werden kann.

    Im Betrieb kann der Ladezustand über unterschiedlichste Datennetze überwacht werden. Das Handling bleibt dabei so einfach wie bei einer Primärbatterie, die man in eine Fernbedienung einlegt. Der Integrierte Datenlogger schreibt die reale Nutzung intern mit (abgegebenen Energie, Temperatur, Beschleunigung usw.). Die eindeutige ID lässt keine Zweifel über Eigentumsverhältnisse.


    Was meint ihr dazu? Lohnt es sich den Gedanken weiter zu verfolgen? Mit wem müsste man sprechen um so ein Produkt in den Markt zu bringen?


    Um transparent zu sein: Ja, diese Frage ist mit einem kommerziellen Interesse der Firma verbunden, die ich unterstütze und dafür bekomme ich auch einen finanziellen Ausgleich. Falls es daher in dieser Rubrik falsch ist, gerne verschieben.

    Das Produkt zielte bisher auf Hausspeicher, E-Bikes und andere mobile Gerätschaften - aber warum nicht auch in der VT einsetzbar?


    Würde mich sehr über euer Feedback oder auch einen Gedankenaustausch freuen.


    mslr




    freiberuflicher Berater für EnergyTube

    Also meine Erfahrung mit umblättern und Nebengeräuschen und so. Es ist meistens die schlechte Entkopplung von Körperschall von Pult zu Mikro. Gerade wenn es ein Schwanenhalsmikro ist, das am Pult befestigt ist.

    In der Bucht mal unter „headphone case“ suchen. Ich hab da mal für ein paar Euro was aus China bestellt. Gibt es in allen Formen und Größen. Funktionieren gut. Allerdings fehlt mir die Langzeiterfahrung und wir brauchen sie nur alle paar Wochen.

    Aber wenn die defekt sind einfach wegschmeißen.

    Weil es hier ganz gut reinpasst: Hat jemand die Service Software von Sennheiser für die G2? Ich habe hier mehrere defekte G2 und würde da gerne aus 2 wieder eine ganze machen. Einschicken lohnt nicht. Man muss halt die verschiedenen Platinen miteinander 'kommissionieren'. Das geht aber nur mit der Service-Software.

    Würde mich über eine PN freuen.

    Also ich hatte mal so was ähnliches als ich zwei Mischpulte kaskadiert habe (LS9 auf 01V96) und beim Eingang die Phantomspeisung irrtümlich aktiv war (geht ja beim 01V96 nur in 4er Gruppen. Es könnte (Analogschluss) eine in den Schirm eingestreute Störspannung sein. Die kann durch die Ein- oder Ausgangsschaltung (elektronisch symmetriert) in das Signal einstreut. Hier würde mal helfen den Schirm auf der Verstärkerseite aufzutrennen sodass Störspannung nur an den zentralen Massepunkt (Mischpult) abgeleitet wird. Ggfs aber auch mal an der Mischpultseite probieren - je nachdem of die Ein- oder Ausgangsstufe die Probleme macht.


    Laut Beschreibung hängt der Fehler am Veranstaltungsort und and dem Mischpult (Ausgangsstufe X32 / S32 vermutlich identisch). Würde also für örtliche Störstrahlung in Verbindung mit einer dafür empfindlichen Ausgangssymmetrierstufe sprechen. Örtliche Sender in der Nähe?

    Wenn ich das Bild richtig interpretiere:

    Endstufe hat gemeinsamen Gleichrichter und gemeinsame Siebung mit den dicken Elkos.

    Mit je einer Sicherung für die plus (rot) und minus (blau) Rails sind die Endstufen angebunden.

    Beide Sicherungen der defekten Seite sind ausgelöst. Relativ sicher fetter Kurzschluss durch defekte Ausgangstransistoren. Möglicherweise auch die Vorstufen mitgerissen.


    Kann man reparieren wenn man sonst nix zu tun hat oder es ist ein Liebhaberstück an dem man hängt.

    (Über diese Endstufe haben wir zum ersten Mal unser Lied gehört....)


    Vermutlich sind die Preise für die Ersatzteile, wenn man als Privatmann kauft, in der Größenordnung einer gebrauchten intakten Endstufe gleichen Typs aus der Bucht.

    Also wenn ich die Leiterplatte anschaue müssten es Entstörkondensatoren sein um die Störabstrahlung der Schaltspitzen des Gleichrichters in den Griff zu bekommen.

    Ich würde empfehlen alle erst einmal auszulöten um die Werte ablesen zu können. Der einzelne Kondensator an der gegenüberliegenden Seite des abgebrannten müsste der gleiche sein.

    Dann Leiterplatte reinigen ggfs. schwarze Stellen (die sind leitfähig) abfräsen. Ohne Kondensatoren wieder anschließen und schauen ob nach Zusammenbau die Feinsicherungen halten.

    Dann Kondensatoren durch Neue ersetzen. Zur Auswahl der Ersatztypen gerne hier ein Bild des Aufdrucks der Kondensatoren einstellen. Dann sieht man ob es nicht doch Varistoren sind.

    Häng das hier Mal an, kenn jemand die Fehlermeldung? Hab ein Faderboard instand gesetzt, das einen Platinenbruch hatte. Bei der Gelegenheit auch die Fader geöffnet und gereinigt. Kalibrierung, Selbsttest alles einwandfrei. Im Servicehandbuch steht nix dazu. Hab leider gerade kein Faderboard um mal querzutauschen. War nach Rücksetzen des Pultes und Faderkalibrierung plötzlich da.

    paforum.de/index.php?attachment/740/


    Hier der Selbsttest, alles

    Ok


    Jemand schon mal gesehen?



    Also außer für spezielle Soundeffekte oder Arrangements kenne ich nur eine Situation bei der ich gerne an mehreren Stellen gleichzeitig schrauben würde. Nämlich dann wenn der erste Song im Prinzip der Soundcheck ist weil zu wenig Zeit war und noch dazu wenn FOH auch das Monitoring macht.


    Mir kommt gerade dann die sequentielle Abarbeitung entgegen. Im Stress habe ich bei analogen Pulten ab und an schon mal den Channel daneben erwischt wenn rechte und linke Hand an verschiedene Monitor-Auxen greift. Im Prinzip ein Sync-Fehler (zwischen Hirn und Händen) in der analogen Welt. Mit dem Unterschied dass bei diesem Sync-Error analog nicht gemutet wurde sondern eher im Gegenteil.... ^^

    zusätzlichen Midicontroller einrichten, inkl Pultfile in welchem ich die Parameter, welche ich im Direktzugriff haben möchte, entsprechend gemappt habe. Eine "Siderack-Knobmachine" sozusagen

    Interessanter Gedanke - Ich mache mir meine persönliche Oberfläche mit Controller xyz und docke dann an das vorhandene Pult (Hersteller Y, A, D, ...) an. Im Prinzip mache ich mir meinen persönlichen Channel-Strip mit den für meine Arbeitsweise passenden Bedienelementen. Wäre eine Marktlücke. Heute schon wird vor allem in den USA fast jeder LKW mit einem individuell gestalteten Cockpit ausgestattet. (Nebelscheinwerfer bitte auf einen Kippschalter oben links usw.). Im Zeitalter von Industrie 4.0 könnte man sich vorstellen einen individuell gestalteten Controller bei Stückzahl 1 (bzw. 2 für eine Spare) herzustellen und das bei vernünftigen Lieferzeiten.

    Simultanes bearbeiten durch 2 Bediener ist dann kein Problem um das Thread-Thema nicht aus dem Auge zu verlieren.

    BTW In der Regel arbeite ich simultan. Während ich am Channel-Strip schraube habe ich meistens die 2. Hand an einem passenden Fader um die Balance im Mix die ich durch das Schrauben beeinflusse zu justieren.