Beiträge von mslr

    Aus der Erfahrung: Das größere Problem als die Anlage wird sein, dass die Kinder mit Mikrofonen überhaupt richtig umgehen. Vom "direkt an den Lippen" bis "halten wie eine Handtasche neben dem Körper" wird alles vorkommen. Falls möglich unbedingt eine kleine Probe mit den Kindern machen und - noch wichtiger - jemand direkt bei den Kindern stehen haben, der darauf achtet und liebevoll unterstützt.


    Ich würde auch den Kompressor zwischen Pult und Boxen schalten und ihm eine Art "Limiter" Funktion geben also relativ starke Kompression ab einem gewissen Pegel und schnelle Ansprechzeit.

    Es hilft, die "Hallo wach" Momente zu vermeiden wenn ein Kind ein Mikro fallen lässt oder urplötzlich mit aller Kraft in das Mikro spricht (schreit) weil jemand "lauter" gerufen hat und das Kind pflichtbewusst darauf reagiert......


    Vorschlag: Mischpult - MDX2600 - Dual 15-Band Graphic EQ - Verstärker (oder Aktivboxen)


    Die Ohren aller, die nahe an den Boxen stehen, werden es dir danken.


    Bitte auch beim Stellen der Box darauf achten - ein Kleinkind auf dem Arm auf Höhe der Box läuft Gefahr einen Hörschaden zu erleiden.

    Ich würde hier mal auf ein Multicast Problem oder ein IP/DHCP Problem tippen. Firewall mit Multicast-Filter? Ist ein Switch im Spiel und entsprechend konfiguriert? IGMP-Snooping und Querier passen? DHCP-Server im Spiel?


    Entweder DHCP oder fixe IP's, nie gemischt. Sonst sind die Geräte beim Start in unterschiedlichen Netzen. Gerade wenn ein Switch Boot-Zeiten von Minuten hat und dieser den DHCP Server macht wird es wild bis alles hochgefahren ist und alle ihre IP's haben. Sie starten dann mit Link-Local Adresse weil sie (noch) keinen DHCP Server finden. Oder läuft auf dem PC/MAC ein DHCP-Server? Der Dante Controller zeigt Geräte in anderen Subnetzen rot an.


    Im RX (Empfänger) ist gespeichert, welchen Streams er empfangen will. Der Dante-Controller sucht über Multicast die Geräte und fragt bei den Empfängern (über UDP Port 8080) das Routing ab und kann natürlich erst dann den Patch anzeigen.


    ZweckMulticast-AdressePortProtokoll
    Dante Discovery / Control & Monitoring224.0.0.230 – 224.0.0.233UDP 8700–8708proprietär Dante
    mDNS / DNS-SD Discovery224.0.0.251UDP 5353mDNS

    ich hab das beim ersten mal tatsächlich auch gemacht, aber seither spare ich mir das. es bringt niemandem etwas.

    Doch, man bleibt in Übung wenn man dann tatsächlich ab und zu mit echten Menschen zu tun hat. ^^

    Es gibt ja schon Studien, dass sich die Sprache bzw. das Vokabular aufgrund häufiger Kommunikation mit KI verändert. Vielleicht kann man so dem einen oder anderen doch ein etwas sozialverträgliches Verhalten beibringen, wenn die KI auf höflich gestellte Antworten hilfreichere Antworten gibt. So könnte KI die Welt doch tatsächlich besser machen.... :saint:

    Na ja, ich komme eher von der Hardware her weil ich immer wieder defekte Yamaha Pulte repariere und da stelle ich fest, dass Yamaha ganz gut darin ist Entwicklungen wiederzuverwenden. War bei LS9/M7CL so - im Schaltplan der LS9 findet man sogar Hinweise auf den Touch-Screen der M7CL. Oder bei 01V96/DM1000 ist das Netzteil lediglich eine Bestückungsvariante, viele Gleichteile. Auch die analogen I/Os der DME64/DME24 sind ähnlich der Mischpulte.


    Betrachte ich jetzt die Dante-Kanäle DM7:144 Kanäle DME7 bis zu 64...256 Kanäle, DME3 16Kanäle, DM3 16Kanäle, DME5 64 Kanäle, dann wäre die Plattform des DME5, was den DSP/Schnittstellen betrifft eine gute Basis für ein DM5, gerne mit Hardwareelementen (Fader, Screen usw.) des DM7 oder DM3.


    Daher meine Vermutung. Aber schaun'mer mal was die Zukunft bringt. Das Marketing wird da sicherlich die Entscheidung treffen.

    Ja, das kann sein.

    Ich hatte da mal enormen Stress mit einem Flow8 in einem mobilen Setup (Akku-Box + Flow8 mit Powerbank als Mixer). Ein einfaches Power-Kabel hat bei meiner Powerbank dazu geführt, dass die nur 4,5V rausschickte. Das wiederum hat dazu geführt, dass die XLR-Ausgänge gemutet waren während das Flow8 problemlos mit allen Funktionen incl. Metering lief - es kam aber nix raus...... Da suchst du dir erst einmal einen Wolf. Ich habe das Flow8 dann aufgemacht und die Schaltung analysiert - und tatsächlich, das Pult hat eine Mute-Schaltung bei den XLR-Ausgängen, die bei 4,5V Versorgungsspannung gerade so abschaltet. Bei Test war die Powerbank 100% geladen und die Ausgangsspannung noch bei 4,6V. =O

    Ich würde daher auch nach der Spannung und nicht nur nach dem Strom schauen.


    Ach ja - mit einem USB Protokoll/Spannungstester wurde brav immer 5V angezeigt - der hat ja auch kommuniziert... Schalte mal so ein Messgerät zwischen Powerbank und dem USB auf Rundstecker Kabel. Das könnte dann funktionieren.

    Zitat
    Zitat von guma Ja, vom M7 kommend, wollte ich auch immer auf dem LS9 Schirm tatschen! :saint:

    ich glaube, das ist damals jedem von uns passiert ;)



    Wenn man ab und an die LS9 repariert hat stellt man fest, dass im Schaltplan der LS9 noch ein paar Reste eines Touch übriggeblieben sind. Habe aber noch nicht versucht, eine LS9 mit Touch auszustatten. Da war das iPad daneben der bessere Touch....

    Wie wäre es statt Schrauben unsymmetrisch Löcher in die Installationsschale zu bohren und dann PU-Schaum punktuell in diese Löcher einzubringen. Damit müsste man es doch erreichen können, dass sich die Schale an einigen Punkten an der Außenwand 'abstützt' und die Resonanzen der Schale dämpfen oder verändern müsste.

    Alternativ an passenden Stellen Masse an die Innenwand anbringen (Hängeschrank) und damit die Eigenschwingungen verändern.


    Das sind nichts anderes als Partialschwingungen von Lautsprechermembranen, nur dass hier die Membran eben die Innenschale ist.


    Versuch:

    Basslautsprecher im Außenbereich mit Sinusgenerator - Resonanz suchen - dann von Innen an verschiedenen Stellen gegen die Wand drücken - wo verändert sich die Resonanz deutlich. Das wären die Angriffspunkte für Veränderungen.


    Ja, ja - ich bin Physiker......

    Ich weiß nicht genau was mit „über den USB“ gemeint ist, aber das Playback von mp3 und wav Dateien über einen USB Stick (fat oder exfat) als auch über das eingebaute Interface sind am DM3 möglich. Soweit ich weiß gibts beim Playback über ein USB Device ein paar Einschränkungen: mp3 mit VBR zickt, wavs mit 16Bit scheinen nicht erkannt zu werden. Ob das in v3 noch so ist weiß ich grad nicht

    Ich kann am iPAD Anschluss (USB1) direkt ein Smartphone oder ähnlich über ein passendes Kabel anschließen und kann Audio vom Smartphone direkt einspielen, z.B. Spotify usw. Im Prinzip wie ein traditioneller Kopfhörerausgang. Das Phone wird dabei auch noch geladen. Das geht bei der DM3 nicht.

    Ja, die DM3 ist ja so gesehen fast als "Nachfolger" für 'ne TF1 zu betiteln (vom Umfang her fast gleich)

    Na ja, fast - TF1 hat 8 Mono und 6 Stereo Aux-Busse, Stereo geht auch als zusätzlicher Effekt oder Submix und kann doppelt so viele Input-Kanäle aber halt nur 48kHz. Schätze mal beide werden eine ähnliche DSP Leistung haben.

    Ich weiß, dass die TF-Serie nicht sonderlich beliebt bei den Profis ist. Möchte doch aber 2 Aspekte ganz pragmatisch hervorheben:

    Eine TF3 mit Dante steht bei uns am FOH in einer Kirche. Ehrenamtliche mit Smartphone-Erfahrung (also alle) kommen damit erstaunlich gut und ohne große Erklärung zurecht. (Gut, wir hatten vorher ein 01V96....)


    MonitorMix für die Laienmusiker und iPad Remote funktionieren wirklich gut. Wedges und InEar auch parallel gar kein Problem. Inzwischen habe ich mich auch daran gewöhnt habe aber immer ein iPad als 'Bildschirmerweiterung' daneben liegen. Mir selbst fehlen vor allem die Inserts im Kanal. Sobald ich etwas spezielles brauche wird es unübersichtlich oder geht gar nicht.


    Die Oberfläche findet sich fast so im DM3 aber mit größerem Bildschirm und deutlich erweitert wieder. Das Konzept hat sich also scheinbar bewährt - oder?


    Nur am Rande: Der DM3 fehlt gegenüber der TF, dass ich über den USB Musik einspielen kann. Das vermisse ich und alle Laien, die nur mal kurz Musik anmachen wollen, am schmerzlichsten. Das ist bei der TF klasse.

    Also seid es PayPal und Ebay-Käuferschutz gibt bin ich da gelasser. Ich habe auch schon Dinge aus Italien etc gekauft. Wenn's nicht ankommt gab's immer das Geld zurück.

    ... nicht wenn der Verkäufer eine Produktkategorie wählt, für die der Käuferschutz nicht gilt...

    Die Ducking-Lösung von wora nutzen wir schon einige Jahre für den Livestream in unserer Kirche aber nicht über das Mischpult.

    Wir haben einen Yamaha MRX7-D mit dem wir das Processing für die PA machen. In dem erzeugen wir einen Submix aller wichtigen Kanäle (Sprache, Gesang, Instrumente - Quelle Stagebox per Dante) der ausschließlich als Sidechain auf den Ducker der Atmo-Mikros (NT5) geht. Dabei kommt es nicht auf den sauberen Submix an sondern nur darauf ob Signal da oder nicht. Die Atmos werden dann der Stereosumme zugemischt. Zeitkonstanten des Duckers sind relativ lang.

    Position ist am FOH mit angepasstem Delay der Stereosumme für den Stream. Wir haben die Position gewählt weil zum Beispiel Posaunenchor / Orgel auch über die Atmos in den Stream kommen ebenso wie ein wenig der Gesang der Besucher. Nicht in allen Situationen optimal, funktioniert aber 'good enough' automatisch. Gerade wenn Laien am Pult sitzen und lediglich Fader schubsen.

    Die Atmos stehen den Musikern (ohne Ducker) zur Verfügung für ihren eigenen In-Ear-Mix per Monitor-Mix App. Gibt ihnen zumindest etwas Raumgefühl - wenn sie es wollen oder brauchen. In der Regel reicht denen aber der Spill der offenen Bandmikros.

    Es wäre tatsächlich mal eine Idee ob die Atmos mit dem Ducker nicht besser für die Musiker - trotz FOH Position - geeignet wären. Bisher hat aber noch kein Musiker hinsichtlich Atmo Wünsche geäußert.

    Meine Eselsbrücke:

    Hardmute - Ist wie ein mechanischer Schalter (Hardware) - da geht nix mit programmieren. Aus ist aus.

    Softmute - Mit Software und damit allen möglichen Logiken je nach eigener Vorstellung kontrollierbar.

    (Es stört mich dabei nicht, dass Hardmute auch per Software realisiert wird.)


    Um das Sommerloch weiter zu füllen. Wie ist es mit dem Gegenteil - gibt es auch HardSafe bzw. SoftSafe? corn*

    Also ich würde zuerst InEar Kabelgebunden beginnen. Gerade im Proberaum. Funk erhöht die Komplexität vor allem dann wenn man InEar für sich erst einmal erarbeiten muss.

    Dann würde ich mal - wenn nicht schon geschehen - 100-200€ in einen Kopfhörerverstärker investieren. Damit sollte ‚laut genug‘ kein Problem sein.

    Hatte schon oft die Situation, dass man direkt an XLR Out angeschlossen hat und wundert sich dass symmetrische Signale auf L-R komisch klingen.

    Als nächstes könnte gerade um Proberaum wenn nicht alle InEar haben ein einfaches Mikrofon helfen die anderen wieder zu hören.

    Ein professioneller InEar Kopfhörer mit Passstücken ist zwar klasse kostet aber leider sein Geld. Ein guter Hörer, nicht gerade ein 10€ Grabbelkisten Teil ist eine gute Investition und tut auch darüber hinaus in der Freizeit seinen Dienst wenn man nur Musik hört.

    Dann als letztes mit einer App sich in die Lage versetzen sein InEar selbst zu mischen.

    So würde ich starten.