Beiträge von mslr

    Ich bin mal gespannt auf mein neu geordertes iPad pro mit USB-C (ja, ja, ich weiß, braucht man eigentlich nicht..... ;-)) damit müsste das Thema ja einfacher zu lösen sein oder?

    Löten funktioniert, wie aber niggles schreibt, ist das Problem der lackierte Draht, der auch nicht sehr gut Lötzinn annimmt. Mit dem Lötkolben und Flussmittel bekommt man den Lack schon ab und die Sache verzinnt. Das Ergebnis ist allerdings nicht besonders hübsch und sieht immer irgendwie 'gebastelt' aus.


    Bewährt hat sich bei mir jeden Litzendraht einzeln zu 'entlacken' und Einzeldraht um Einzeldraht der Litze miteinander zu verbinden (dazu braucht man - oder zumindest ich - ein Mikroskop, Pinzette und einen Mikrolötkolben). Dann einen aufgeschnittenen Kabelmantel über eine Kabelader drüberstülpen und über alles dann einen Schrumpfschlauch. Ich verwende meist transparenten Schrumpfschlauch sodass die Flickstelle sich nicht allzu deutlich von dem meist hautfarbenen Kabel absetzt. Wenn man es sauber macht, braucht man schon 1-2h.


    Schön ist anders, aber als Reserve immer noch besser als nix.


    Für Gala definitiv ungeeignet, für ein Kindermusical aber ok dann ist es nicht ganz so schlimm wenn was kaputt geht.


    Im übrigen brechen die Kabel dann, wenn man auf die Zugentlastung beim Tragen nicht sauber achtet. Ich sehe oft, dass gerade beim DPA das Kabel NACH der Zugentlastung noch zusätzlich in die Bügelclipse eingehängt wird. An der scharfen Kante der Clipse bricht es dann durch einen Ermüdungsbruch. Das Thema Biegeradius und Zugentlastung wird in den seltensten Fällen verstanden und Ernst genommen.

    Oha, das ist nicht so einfach.

    Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, dann sind das lackierte Litzen, ähnlich einem Trafo aber aus Stahl - nicht aus Kupfer. Nehmen Lötzinn nur ganz schwer an. Jeden Litzendraht muss man separat verbinden und alles sauber isolieren. Wird dann ein dickerer Knubbel, der nicht mehr so sehr ansehnlich ist. Aber es geht, wenn man ein Mikroskop nutzt. Kann schon verstehen, dass man das als nicht reparabel bezeichnet.

    Nichtsdestotrotz verhindert der DC-Widerstand einen viel höheren Strom.

    Das ist so, wenn wir aber einen idealen Lautsprecher mit 0Ohm Widerstand hätten (Vorsicht, das ist nur ein Denkmodell außer jemand macht die Spule supraleitend), dann würde der Strom doch so steigen, dass dem Verstärker bei gleicher Spannung bei doppeltem Gegendruck durch die Halbierung des Raumes der doppelte Strom abgefordert wird. Damit verdoppelt sich die Leistung und wir bekommen die gesuchten 3dB, oder?

    Nein. Also nicht in dem Maße, da ja die meiste Energie in Widerstand der Lautsprecherspulen verheizt wird. Der Strom müsste sich ja verdoppeln. Und das tut er nicht. Abgesehen davon führt die Gegen-EMK zu einem geringeren Strom, der durch höhere Spannungen ausgeglichen werden müsste.

    Die Auslenkung, bzw Kraft in einem Magnetfeld wird ja durch den Strom bestimmt und nicht durch die Spannung. Dass Lautsprecher mit einer konstanten Spannung angesteuert werden ist der eigentliche Fehler im Konzept.

    Ich habe mir folgendes überlegt: Höherer Luftwiderstand beim Halbraum sorgt für höhere Gegenkraft und damit für eine kleinere Amplitude und eine geringere Geschwindigkeit der Membran. Damit ist nach dem Induktionsgesetz die induzierte Spannung (Gegen-EMK) geringer. Der Verstärker arbeitet aber als Spannungsverstärker und liefert unverändert die ursprüngliche Spannung. Bei geringerer Gegen-EMK steigt damit zwangsläufig der Strom. Höherer Strom sorgt für größere Kraft bis die Gegen EMK der Verstärkerspannung wieder Paroli bietet. Natürlich ist der Gleichstromwiderstand konstant und der höhere Strom erzeugt auch hier einen höheren Spannungsabfall.

    Aber richtig ist: Der Fehler im Konzept ist die Ansteuerung mit einem Spannungsverstärker statt einem Stromverstärker. Ein Stromverstärker müsste eine viel bessere Kontrolle der Membran ermöglichen.

    Wie wäre es mal: Strom auf der Lautsprecherleitung messen wenn der Lautsprecher an verschiedenen Positionen steht - oder zumindest bei hohen Leistungen die Stromaufnahme des Verstärkers.

    Sicherlich ist der DC Widerstand dominierend aber ein Stromanstieg müsste messbar sein. Je höher der Wirkungsgrad desto höher der aufstellungsbedingte Stomanstieg. Der dürfte damit besonders hoch sein bei einem Horn mit bis zu 50% Wirkungsgrad.

    Ich denke patec bringt es auf den Punkt:

    Strahlungswiderstand: Durch die Änderung des Raums kann sich die Anpassung der Membran an die Umgebung verändern bzw. verbessern. Das ändert den Wirkungsgrad. Bei gleicher elektrischer Leistung setze ich mehr Energie in Schalleistung um, es wird lauter.

    Jetzt mal eine Frage an die Lautsprecherbauer im Forum: Eine bessere Anpassung verringert die Amplitude der Membran, erzeugt eine geringere Gegen-EMK und damit steigt der Strom bei gleicher Spannungsamplitude des Verstärkers.

    Kann es sein, dass im Prinzip die Verstärkerleistung steigt und wir daher 6dB statt der theoretischen 3dB hören?

    Also als Physiker überlege ich mir das einfach mit dem Prinzip der Energieerhaltung:


    Ein Lautsprecher sendet eine bestimmte Energiemengen in einen Raum. Die kann nicht verloren gehen (sondern nur in Wärme umgewandelt werden wenn Dämpfungsvorgänge an Wand oder in der Luft vorkommen)


    Im idealen Fall ohne Wände ist dieser Raum Kugelförmig. Steht der Lautsprecher auf dem Boden ist der Raum nur halb so groß, also eine Halbkugel. Die Energiemenge bleibt gleich, die verbleibende Halbkugel (Halbraum) hat damit die doppelte Energie bei 2 Wänden (LS steht am Boden an der Außenwand) die vierfache usw.


    Wird der Lautsprecher geflogen fehlt der Vollkugel jetzt nur eine Kugelscheibe. Die Energiemenge dieser Kugelscheibe verteilt sich auf die angeschnittene Vollkugel und da kommt es jetzt auf den Abstand zum Boden an wie viel Energie in Summe ankommt.


    Phaseneffekte spielen bei der Energiebetrachtung erst einmal keine Rolle. Und auch die Richtcharakteristik des Lautsprechers ist dabei nicht berücksichtigt.

    Wie sieht es denn mit leicht unterschiedlichen positiven und negativen Versorgungsspannungen entweder in der Vorstufe oder in der Leistungsstufe aus? Wenn die Signalpegel nahe an die Versorgungsspannung kommen könnte sich eine Gleichspannung im Signal überlagern wenn nur z.B. die positive Halbwelle ins Clippen kommt. Es wurde doch ein Anstieg der DC-Spannung auf dem Signal gemessen? Einfach mal die positiven und negativen Versorgungsspannungen vergleichen.

    Das galt dem Thema EMV und das ist kein Spaß. Die Politik hat ja gerade festgestellt das DAB+ unter LED Laternen zusammenbricht. So ist das wenn man einer Industrielobby auf dem Leim geht.

    Ja, kann ich absolut nachvollziehen, wenn man die Grenzen reißt macht die Entwicklung Überstunden. War lange Jahre als Entwicklungsleiter eines Automobilzulieferers für Leistungselektronik unterwegs. EMV ist kein Hexenwerk aber eben auch kein Pappenstiel.

    Wenn man Netzteile aus China für geringstes Geld für LED Beleuchtung kauft muss man sich auch nicht wundern.

    Hier mal ein paar Kommentare von mir dazu:



    Ich finde die Idee prinzipiell ganz nett.

    Nur vermutlich kaum umzusetzen.

    Da müßte schon ein großer GlobalPlayer, wie etwa Bosch dahinterstecken.

    Da müßten globale Standards eingeführt (und von allen anderen genutzt werden, wie z.b. die noch heute gängigen Batteriegrößen. Oder einst die VHS Kassette oder die CD.

    Nur wer macht da so einfach mit?

    Ja, an den Normungsgremien arbeitet wir aktiv mit. Vor allem an den Normen, die Wechselbatterien betreffen. Einige davon sind bereits verbindlich.


    Interessant für alle, die jetzt nicht unbedingt ihre Zeit und Energie darauf verwenden wollen eine wechselbare Batterie zu entwickeln und zuzulassen. Sondern die viel lieber ihr Know-How in ihrem Kernmarkt investieren.


    Klar, wenn man nur € und kWh vergleicht kaufe man besser aus China eine Batterie und ein BMS und schraube die irgendwie in sein Gerät. Das ist aber nicht der Zielmarkt.

    marcoboy schrieb:

    Hust DC/DC Wandler ich habe so ein ähnliches Produkt 200Wh und wenn ich das anmache ist mein Radio tot :(.

    Oh - der war wohl besonders günstig. Das geht auch anders..... Radioempfang wird in Zeiten des Streamings aber völlig überschätzt.;)



    skyper schrieb:

    Für Massenartikel wie LED Floorspots oder Funkmikros ist das Ding schlicht zu groß. Akkuboxen waren eine Option, da ist aber fraglich welcher Hersteller auf den Zug mit aufspringt und mit welcher Stückzahl.

    Ja, genau das versuche ich herauszufinden. Es ist klar, dass diese Artikel speziell dafür entwickelt werden müssen.


    skyper schrieb:

    Notbeleuchtung wäre tatsächlich interessant, Sicherheit ist ja ein schwegewichtiges verkaufsargument in Zeiten der großen Panikmache und arbeitstäglichen Katastrophen...


    Für Sprachalarmierungsanlagen und Brandmelderei wäre das evtl. auch Interessant, da die Energiedichte verglichen zu Bleigelakkus höher zu sein scheint. Frage wie das Ding nach vier Jahren Erhaltungsladung ohne aktive Nutzung performt. Und Du hast eine ordentliche Lobby zu überzeugen, solltest eine VDS Zulassung haben etc, das ist in jedem Fall was für den langen Atem und ordentlich Risikokapital. Und einen gewissen Preisdruck hast Du auch, ein 12v x 65ah Akku kostet grob 120 Euro, das wären im Vergleich etwa 8-9 Tubes, also 15 Euro pro Stück incl. Verkabelung und Trägergestell.

    Den Gedanken verfolgen wir auch gerade.

    Ja, die Rechnung ist grob richtig. Berücksichtigen muss man dabei allerdings, dass in kritischen Infrastrukturen die Batterien vorsorglich alle 2-3 Jahre getauscht werden. Das ist bei einer intelligenten Batterie nicht nötig und man rechnet mit 10 Jahren. Im (für uns) best case also muss Blei 3-5 Mal in 10 Jahren getauscht werden. Also (ich rechne mir das jetzt mal schön) 5x15€ plus (!!) 5x Montage- und Entsorgungskosten. Da ist eine smarte Batterie definitiv günstiger.


    Das Thema USV in der IT ist auch ein hochinteressanter Anwendungsfall. Viele moderne Server laufen in den Rechenzentren mit 24V oder 48VDC.


    Im Prinzip mache ich eine USV auf DC-Seite und sichere damit das anfällige Netzteil zusätzlich ab.

    Sind Samsung LiIon Zellen. Die Batterien akzeptieren jeden Gleichstrom von 36-60V durch den vorgeschalteten Dc/DC Wandler egal ob zum Laden oder zum Versorgen. Ob der von der Sonne kommt oder woher auch immer ist denen egal....

    Idee ist z.B. eine LED Leuchte mit einem Slot auszustatten. Die ist dann in einer Sekunde gewechselt. Die selbe Batterie kann ich dann in eine Akkubox stecken oder in ein E-Bike oder in eine USV ... Ob die Flexibilität unnötig teuer ist muss jeder selbst entscheiden. Ich habe aber nur eine Art von Batterie die ich nutze und um die ich mich kümmern muss, egal welches Gewerk. Brauche auch kein spezielles Ladegerät.

    Ob das wirtschaftlich ist versuche ich ja gerade herauszufinden.

    Hallo zusammen,


    ich lese seit vielen Jahren hier im Forum mit und betreibe die Veranstaltungstechnik als 'Hobby' im kirchlichen Umfeld. Hin- und wieder beteilige ich mich gerne an Diskussionen, als studierter Physiker hauptsächlich dann, wenn es 'theoretisch' wird.


    Im Hauptberuf habe ich über 20 Jahre Erfahrung in der Produktentwicklung (Elektronik, Mechanik, Software), vor allem für Haushaltsgeräte und Automobilelektronik und war bis vor kurzem in der Geschäftsleitung eines Automobilzulieferers für den Bereich Entwicklung.


    Seit diesem Monat bin ich freiberuflich tätig und berate Firmen im Innovationsmanagement, der Produktentwicklung und im Networking in der Elektronikindustrie.


    In dem Zusammenhang unterstütze ich auch eine Firma, die in den letzten Jahren eine modulare Batterie entwickelt hat. Da Hobby und Beruf(ung) oft eng beieinander liegen war es für mich naheliegend darüber nachzudenken, ob diese Batterie nicht auch ihren Platz in der Veranstaltungstechnik haben könnte. Als Hobby-VT-ler maße ich mir aber nicht an, den Alltag in der VT so zu kennen um das abschließend beurteilen zu können.


    Damit ihr euch ein Bild machen könnte, hier der Link zur Produktseite mit einem kurzen Film dazu:

    Energytube Vorstellung




    Ich würde gerne in die Runde fragen ob ihr euch ein Produkt dieser Art in der Veranstaltungstechnik vorstellen könnt?


    Einsatzgebiet könnte überall dort sein wo mobile Energie nötig ist: Beleuchtungstechnik, Batteriebetriebene Lautsprecher, WLAN-Infrastruktur, USV, Notbeleuchtung usw. Aber eben eine einzige Batterie für alles.


    Das besondere daran ist, dass die Batterie ihre Spannung nach Bedarf einstellen kann, das Ladegerät integriert ist und sie durch zusammenstecken fast beliebig in der Speichergröße skaliert werden kann.

    Im Betrieb kann der Ladezustand über unterschiedlichste Datennetze überwacht werden. Das Handling bleibt dabei so einfach wie bei einer Primärbatterie, die man in eine Fernbedienung einlegt. Der Integrierte Datenlogger schreibt die reale Nutzung intern mit (abgegebenen Energie, Temperatur, Beschleunigung usw.). Die eindeutige ID lässt keine Zweifel über Eigentumsverhältnisse.


    Was meint ihr dazu? Lohnt es sich den Gedanken weiter zu verfolgen? Mit wem müsste man sprechen um so ein Produkt in den Markt zu bringen?


    Um transparent zu sein: Ja, diese Frage ist mit einem kommerziellen Interesse der Firma verbunden, die ich unterstütze und dafür bekomme ich auch einen finanziellen Ausgleich. Falls es daher in dieser Rubrik falsch ist, gerne verschieben.

    Das Produkt zielte bisher auf Hausspeicher, E-Bikes und andere mobile Gerätschaften - aber warum nicht auch in der VT einsetzbar?


    Würde mich sehr über euer Feedback oder auch einen Gedankenaustausch freuen.


    mslr




    freiberuflicher Berater für EnergyTube

    Also meine Erfahrung mit umblättern und Nebengeräuschen und so. Es ist meistens die schlechte Entkopplung von Körperschall von Pult zu Mikro. Gerade wenn es ein Schwanenhalsmikro ist, das am Pult befestigt ist.

    In der Bucht mal unter „headphone case“ suchen. Ich hab da mal für ein paar Euro was aus China bestellt. Gibt es in allen Formen und Größen. Funktionieren gut. Allerdings fehlt mir die Langzeiterfahrung und wir brauchen sie nur alle paar Wochen.

    Aber wenn die defekt sind einfach wegschmeißen.