Beiträge von kob1

    Hab mir auch unlängst diesen GLM120 gegönnt.

    Er ist deutlich größer als die anderen Bosch Geräte und er muss „hochfahren“. Das dauert zw 1 und 2 sek. Für mich vertretbar, allerdings nicht so schnell wie die einfachen Distos, die praktisch 0 Einschaltzeit haben.


    Ich bin happy damit, ich messe damit ohne Probleme 50m bei vollem Sonnenlicht! Vermutlich auch mehr, hab ich noch nicht probiert.

    Mit der Tiefe allein wirds aber noch immer nicht "3D", da fehlt die Z-Achse (siehe Dolby Atmos oder DTS:X)

    Einfaches Delay an den Inputs und eine LR Beschallung kann ich manchen Situationen schon ok sein. Mein Zugang ist: ich verzögere die PA (den Intput) bis zur Schallquelle (bis zum Mikrofon). Das kann in kleinen Clubs aber auch schwierig sein weils oft nicht so eindeutige Achsen gibt an denen man "entlang verzögern" kann. Da ist zB an einer Stelle der Weg Zuhörerohr-PA und Zuhörerohr-Schallquelle etwa gleich lang, an einer anderen Stelle sind ein paar Meter Unterschied. Wem also recht machen?

    Sorry, aber ich muss euch allen ziemlich vehement widersprechen. [...]Gerade uns als Technikern sollte massiv daran gelegen sein, das unser Klientel, die Künstler und die Kulturlandschaft, nicht langsam aber sicher ausstirbt, weil hier niemand mehr für das was er geschaffen hat adäquat bezahlt wird.


    Ich kann dem Geschriebenen wirklich zustimmen, befürchte aber, dass in diesem Milliarden-Geschäft der Großteil der Marie nicht den Weg bis zum Urheber findet.

    Ich habe den Thread nicht eröffnet um über diese Norm herzuziehen, ich finde es gut wenn es im Bereich Rigging Normen gibt an die sich Hersteller und natürlich auch Ausführende zu halten haben. Schlecht finde ich, dass es noch nix Brauchbares am Markt gibt, obwohl die Sache schon 2015 verabschiedet worden ist. 4 Jahre ist ja in unserem Bereich eine kleine Ewigkeit.


    Ich weiß nicht, ob es wirklich so einfach für die Hersteller zu bewerkstelligen ist, dieser besagten Norm zu entsprechen. So wie ich das kenne, werden die Winden zugekauft (zb Alko) - wer dann beim Endprodukt für eine korrekte Seilführung zu sorgen hat kann man diskutieren, ist mir als Kunde aber auch egal.


    Ich will diese Produkte entsprechend aller Normen und Vorschriften verwenden. Wenn Ende 2019 die Hersteller noch immer nicht reagiert haben und im Fall des Falles Behörden dann ein Auge zudrücken ("Weils halt am Markt noch nix gibt") brauch ich die ganze Norm nicht, dann wird halt weitergewurstelt...

    Hallo Gemeinde,


    speziell an alle gerichtet die in D Traversenlifte einsetzen!

    Wie geht ihr zZ mit dieser DIN Norm um? Hier ein Überblick:

    https://www.production-partner…normung-der-arbeitslifte/


    Soweit ich den Markt verfolgt habe gibt es zZ keine Traversenlifte die diese Vorgaben erfüllen:

    Zitat

    DIN 56950-3 fordert zumindest in der ersten Lage eine Trommel mit Seilrillen. In den weiteren Lagen muss konstruktiv sichergestellt sein, dass das Seil sich sauber in die Rillen der unteren Lagen legt (Seilführung).

    Zitat

    DIN 56950-1 fordert für Triebwerke eine Einrichtung gegen Überlastung. Diese Anforderung gilt auch für Triebwerke an Stativen oder Traversenliften nach DIN 56950-3.


    2015 ist diese DIN Norm verabschiedet worden, nun ist 2019. Für Leute aud D heißt das -soweit ich informiert bin- dass eine Prüfung dieser Hebemittel alle 4 Jahre durch einen Sachverständigen zu erfolgen hat. Dieser prüft ua auch die normative Zulässigkeit.

    Es gibt zur Zeit keinen (am Markt erhältlichen) Lift der dieser Überprüfung standhalten kann! Nach dieser Prüfung wird dem Lift also keine Prüfplakette ausgestellt, der Lift ist also eigentlich nicht mehr verwendbar.


    Wie geht ihr damit um?


    PS: in Ö haben wir das "Glück", dass eine jährliche Prüfung eines Sachkundigen genügt. Dieser prüft nur technisch und nicht normativ!

    in der grafik die umfrage einer großen tageszeitung



    Sorry, aber hier mit nichtssagenden Tortendiagrammen aus der Krone herumzuwerfen ... naja.

    Falls nicht bekannt: die Grafik von dir zeigt die Umfragewerte in der Gruppe der Raucher, sehr aussagekräftig!

    Die einzige Gruppe, in der die Rauchverbotsgegner knapp überwogen (51 Prozent), waren die regelmäßigen Raucher. Doch auch bei diesen Befragten äußerten sich 47 Prozent zustimmend zu einer rauchfreien Gastronomie.

    Fakt ist dass diese Debatte in Ö eine der größten Volksbegehren überhaupt ausgelöst hat.

    Weiters kenn ich KEINEN Wirten der zusperren hat müssen, KEINEN Wirten der sich nicht mit dem 2015 beschlossenen Rauchverbot abgefunden hätte, KEINEN Wirten der das gut findet was die jetzige Regierung gemacht hat (das schon beschlossene Rauchverbot abzuschaffen)

    Mir fallen in meiner Gegend nur zwei Gastronomiebetriebe ein, die noch nicht freiwillig auf das Rauchverbot umgestiegen sind, aber mindestens 5 die im letzten Jahr rauchfrei wurden.


    PS: Ich rauche!


    Ja, miniDV verarbeitet für die Aufzeichnung natürlich ganze Frames. Falls das vorher missverständlich war: ich meinte den AV Out nicht die Aufzeichnung. Ob der Output bei dieser Kamera wirklich erst hinter der ganzen Wandlung sitzt habe ich bezweifelt. Ich kenne das anders.


    Ich hab jetzt meine alten Skripten hervorgeholt, weils mich doch interessiert: Ja der Output eines CCD ist analog. Ich kenn das so, dass jemand sagt "CCD" und die nächte Frage ist "Wieviel Bit?". Auch die verlinkte Überwachungskamera ist digital.


    Was die "Verzögerung" angeht: Der Bildaufbau eines CRT Bildes dauert 1/50s also 20ms. Danach hab ich aber erst die halbe Information, dank der Halbbilder. Rechnet man die vertikalen Austastlücken dazu, beginnt die erste sichtbare Zeile nach 1,6ms, die letzte Zeile irgendwo bei knapp 20ms.

    Ein Ereignis X das zB in der Bildmitte passiert, kann ich also frühestens nach rund 10ms erkennen, und dabei auch nur die Hälfte - die gesamte Information kommt erst nach 20ms - dazu noch zeitversetzt zum ersten Halbbild.

    Am Rande sei noch erwähnt, dass solche zeitdiskreten Werte für mich schon mit einem Fuß in der digitalen Welt sind...

    Also, es gab mal Röhrenkameras. Die sind wirklich analog. Kombiniert mit einem Röhrenfernseher gibt es absolut keine Verzögerung.

    Ein CCD kann man ja auch analog auslesen. Also Pixel für Pixel direkt in einen Spannungswert wandeln.

    Sobald man aber auf ein digitales Medium aufnimmt, wird das ganze bildweise digitalisiert, zwischengespeichert, optimiert und für den A/V-Out wieder in ein analoges Signal gewandelt. Dadurch entstehen mehrere Frames Delay.

    Ich bin sehr sicher, dass die vom TO erwähnte Kamera weder bildweise digitalisiert, noch zwischenspeichert/optimiert und am AV Out genausowenig Delay hat wie die verlinkte Überwachungskamera.


    "absolut keine Verzögerung" - stimmt nicht, aber ich nehm an das weißt du!


    Die Geschichte mit dem CCD für mich eine Sache der Begrifflichkeit. Für mich ist ein AD im CCD drinnen. Aber gut, das wäre jetzt vermutlich schon zu weit weg vom Thema, ich denke Matclou weiß erst mal was zu tun ist.

    Ich fürchte, dass der die Kamara das größte Problem in der Kette darstellt. Wenn du gar keine Verzögerung willst, bräuchtest etwas voll analoges. Also VHS, VHS-C, Hi8.

    Ich stell mir die ganze Zeit die Frage was eine analoge Kamera ist. Ich kenn das so, dass da ein Sensor in der Kamera sitzt (CCD oder CMOS) und dann ists eigentlich gleich mal vorbei mit analog. Auch wenn man dem CCD möglicherweise die Eigenschaft "analog" nachsagen kann, dahinter wird gleich mal abgetastet/quantisiert.

    Ob da ein Output-Latenz Unterschied ist ob auf VHS, DV oder SD Karte aufgenommen wird ... :/

    Latenz in der Kamera kann durch weiteres Processing entstehen - Pictureprofiles, Filter etc.