Beiträge von Christian S.

    Gegenfragr: Wer die Elektrik hinstellt, behauptet die Gefahrenquelle kommt ja erst wenn es leitfähige Teile in der Nähe gibt?


    Von demjenigen der eine Bühne aufbaut erwarte ich auch, dass er/sie mit dem grün/gelben Kabel ankommt und es zur Not dem Auftraggeber/Veranstalter mit entsprechendem Hinweis in die Hand drückt...


    Aber ja, in der Praxis und dem Schulbespiel mag es übertrieben oder eher praxisfern erscheinen - aber kein Grund nicht auch dort besser zu werden. Die Erdungsmöglichkeit beim nächsten Umbau, RCDs für alle(s)... Und wenn für den RCD kein Geld da ist, sollte man besser eh aufhören.


    Ansonsten ein schöner Thread mit Fachaustausch und hoffentlich Sensibilisierung! :thumbup:dafür*

    Mal zurück zum Anfang: Welche Objekte zählt ihr zu solchen, die gefährliche Berührspannungen annehmen können bzw. welche Szenarien legt Ihr für dieses Annehmen zugrunde?


    Jeweils nicht als einzelne Frage gemeint, aber das Feld der Aufbauten ist doch recht groß und wo zieht Ihr die Grenze zum Einsatz eines separaten Potentialausgleich?...


    Das Alu-Stativ mit der einzelnen Stufenlinse? Der 3m Trusstower mit Deko-Scheinwerfer draußen? Die Tri/bü(h)ne ohne Elektrik aber viel Gerüst/Trussmaterial?

    SDI, Medienserver und das am besten dreistellig? Wunsch und Wirklichkeit - aber gerade in Schulen kann man gut lernen was mit Köpfchen und Kreativität machen kann, wenn die "Fachplaner" Geräte hinstellen ohne an alles zu denken... ;-)


    Man kann durchaus Videozuspielsoftware per Rechner so konfigurieren, dass man nicht immer die Oberfläche sehen muss, Powerpoints kann man auch ohne Desktopgehampel starten... ja, wechseln zwischen Quellen geht nicht so gut, aber für viele Fälle reicht es. Professionell heißt auch sowas hinzubekommen.

    Vermutlich kann ein einfacher Videomischer Euch bei vielen Sachen mehr helfen... dann legt man sich die Quellen vor und fertig. Flexibel, egal wer womit ankommt.

    Wer zur Party nur mal lichtmäßig Videocontent zeigen will, kann auch bei Chamsys vorbeischauen - zum üben reicht die Gratis-Lösung. Videozuspielsoftware gibt es natürlich auch noch bis 1000€, die auch professionell genutzt wird.

    Ansonsten siehe Vorschlag oben.

    Weitere Ideen:

    Diffuse LED-Leisten in die Decke, quasi unsichtbar bis immer edel.


    Gibt auch sowas wie House-Light


    Moving Heads mit weißer Lackierung (oder des Umfeldes angemessen) ab Werk oder von passenden Firmen umgestaltet (ich glaube die früheren Modelle mit Einbau in die angehängten Deckenraster sind heute nicht mehr so das passende)


    Ansonsten ggf. auch ein Fall für Astera: Jeweils schnell ein paar davon verteilt, je nach Spielmodus können die meisten eh mit nem Tablet umgehen oder ein paar Grundfunktionen reichen.


    Irgendwas mit "smarten" Lampen - das sehe ich aber eher als Bastellösung.

    Moin,

    dann steig ich kurz ein (und danach aus):

    Ich versteh nämlich ohnehin nicht, warum man unbedingt etwas umrüsten will und vor allem als erstes eine willkürliche, dem Gesetzen von Physik und Markt widersprechendes unrealistisches Preislimit pro Gerät setzt und dies dann noch alles können soll...?!?


    Dann werden quasi überwiegend die billigsten China-Gerate genannt, vielleicht nochmal was halbwegs professionelles, wobei sogleich über den Preis gejammert wird. Alle professionellen, anerkannten, seit Jahren bewährten und vielfach verbauten Marken werden eh nicht genannt und sind völlig unbekannt. Die laufen aber auch nach 30 Jahren noch... ja man kann sie sogar reparieren oder so.

    Auf jeden brauchbaren Vorschlag kommt dann meistens nur noch ein billigeres oder qualitativ schlechteres Modell, sofern man von diesem Gerät/Hersteller/Import schon man gehört hat.


    Wer etwas für die Umwelt tun will, der rüstet nicht sofort auf LED um, sondern stellt zunächst man den Strombezug auf Ökostrom um. Wer Lampenwechsel spart, der geht auf 95% Output oder setzt ein einfaches Ledputzlicht dazu. Da wäre vielfach mehr mit erreicht. Und günstiger und nachhaltiger.


    LED mit Output und langer Lebensdauer = aktive Kühlung oder schwer. Und meistens ohne Grund dann eben auch nicht mehr unter dem Tagessatz eines Technikers. Klingt halt im Jahresbericht nicht so toll wie "haben auf LED umgerüstet".


    In dem Fall hier wären weniger Geräte, dergleichen aber bessere, die auch teurer sind eh eine bessere Wahl. Ginge trotzdem gleichmäßig in der Ausleuchtung.


    corn*

    Moin zusammen,


    vor mir liegt ein SC-Vector Plus Kabel und mich ein wenig ratlos werden lässt: Der Stahl-Geflechtschirm widersetzt sich hartnäckig einem sauberen Schnitt. Auch mit verschiedenen Entmantelern und durchaus einigen Jahren/Kilometern Kabelbauerfahrung im Rücken. Oder ich bin zu kritisch was den Schnitt ins Dielektrikum angeht...


    Ja, das passende Youtube-Video habe ich gesehen, es passt nur nicht so recht zur Realität ?( (Okay ich habe auch nicht exakt dasselbe Werkzeug ausprobiert, welches bis auf die vorhandene aber nicht benutzte Madenschraube recht ähnlich zum normalen Produkt des gelben Herstellers zu sein scheint).

    Habt Ihr noch einen Tipp für passendes Werkzeug oder besseren Technik?

    Budget ist zweitranging? Nur Vergleich?

    Dann würde ich es einfach mal ausprobieren... ;) Man bekommt sicher grad gute Konditionen und hat sicher Zeit in der Spielstätte.


    Ansonsten: Über welche Distanzen, Bühnengrößen, Anforderungen an das Abshuttern reden wir denn hier überhaupt? Wurden konventionell eher so 4-6 oder mehr 30-60 oder 100+ 2kW Stufen benötigt?


    Interessiert Euch Lautstärke? Soll's farbig, sehr dynamisch oder mit hohem Colorrendering sein?


    Es mag ja vielleicht mal gute Gründe geben es damit zu probieren, aber ich tippe darauf, dass jeder der die Wahl hat eine Flächenausleuchtung vorzunehmen wohl nicht zu diesem Gerät greifen würde. Außer es gibt einen wichtigen, expliziten Grund dafür.

    Das sind Spezialmikrofone! Die nehmen kein Ton, sondern Bier auf... aber wenn man zuviele verbaut oder gar versucht zu mischen, dann ist der Frequenzgang nicht mehr linear - oder besitzt eine Richtwirkung auf bestimmte Örtlichkeiten.

    Phantomspeisung hilft beim herauszögern.


    P.S.: Einzelne Quellen äh Senken lassen sich damit hervorragend delayen. Und den Mikrokoffer kann man sehr gut als Limiter einsetzen.

    Klientel ja, Alter evtl. Gerade in der "heißen Phase" war das Klientel welches am wenigsten Abstand hielt - in der Öffentlichkeit und beim Spaziergang - eben jenes der höchsten Risikogruppe: Meistens wohl jenseits der 65 Lenze. Am verständigsten schienen alle zwischen Mitte zwanzig bis Mitte fünfzig. Wohl mehr eine Frage in wie weit man Ursache, Folgen, Zusammenhänge verstehen konnte...


    Heute würde ich es nicht mehr am Alter festmachen. Rücksichtsvolles Verhalten findet man bei allen. Und das Gegenteil auch. Kaffeekränzchen und private Feiern haben einige nie aufgegeben und tun dies auch wenn in der Umgebung gerade die Zahlen durch die Decke gehen. Im ländlichen Raum gab es in den letzten Tage gefühlt viele private Feiern mit vielen Gästen. Dafür demonstrieren die Städter halt eher.


    Wer mehr das Thema verstanden hat, Risikogruppen in der Familie oder schon immer sich mehr daran gehalten hat, tut es auch weiterhin eher.


    Wie hieß es so schön? Wir dachten erst es sei ein Virus, danach es wäre eine Pandemie. Und am Ende war es ein weltweiter Intelligenztest.

    Muss das Flugzeug fliegen? Die stehen doch im Moment eh nur rum - wenn ich also die Kulturveranstaltung in den Airbus verlege... welche relativistische Raumkrümmung geschieht dann: Schrumpft der Platzbedarf oder die Personenanzahl?

    Wobei besser keine Bedienung mit Grillhaxe und Bier am Sitz stattfindet, denn sonst ist Heisenberg überfordert. Oder die Sache mit der Katze... oder die Behörde.


    wenn man ein dynamisches Mikro hatte, dann kam da aus dem Mikro, sofern man die XLR LS Adapter artgerecht falschgelötet hatte, sogar Ton raus.

    Das erklärt warum einige ältere Semester Mikros wie ein Telefon halten...

    ... und die Kohlenstoffatome fühlen sich im Holz wohl ;-)


    Mhm, ob die (theoretisch) sortenrein trennbare PP-Plate mit Recycling-Anteil oder das nachwachsende Holz mit viel Verleimung und Kunststoffbeschichtung - die Vorteile sind wohl leider jeweils weniger relevant im Vergleich zum tatsächlichen Case-Lebensende :-/


    Am besten ist es doch, wenn es lange hält, dabei zwar wenig Platz und Gewicht braucht, aber den Inhalt schützt und sich danach noch für neuen, anderen Inhalt eignet.

    Naja, das ein anständiges Case nicht aus nackter Holzplatte ala Multiplex und nicht aus Baumarktselbstbau ala Siebdruck besteht, sondern auf das Holz eine tourtaugliche Beschichtung aufgebracht ist, hab ich mal als griffigen Vergleich vorausgesetzt ;)


    Es hat ja einen Grund, dass eben jene Bauweise seit Jahrzehnten zu Tausenden gebaut wird... Als Transflex/Varioflex/o.ä. ist mir so eine Kunststoffausführung ja auch noch nicht untergekommen. Aber vielleicht hat das ja jemand ausprobiert und war doch positiv überrascht...:S

    Moin zusammen,


    hat jemand Praxis-Erfahrungen mit Cases, die nicht aus Multiplex mit Beschichtung und Gegenzugfolie sind - konkreter also in Richtung PP-Wabenplatten / AiR? Taugt das wirklich und wo sind die Grenzen im Vergleich? An sich mag ich Holz weitaus lieber (eben auch weil bekannt ;-), aber ein paar Kilo weniger bzw. manchmal ein leichter Preisvorteil sind zumindest eine Überlegung wert...


    Vielen Dank!

    Christian

    Naja, es dürfte auch stark von der Struktur der von einem betreuten Veranstaltungen abhängen...

    Betreut man mehr Konzerte, mehr Messen, mehr internationale Zusammenkünfte, etc. ?
    Bis zu einem gewissen Grad sind noch Nachholeffekte möglich, aber nicht nur.


    Aus meinem bunten Mix würde ich pro 10 Veranstaltungen sagen

    • 1-2 VA wird ggf. in ein digitales Format überführt
    • 1 VA wird evtl. dieses Jahr nachgeholt
    • 2 VA werden evtl. nächstes Jahr nachgeholt oder entfallen
    • 6 VA entfallen, weil im Jahresrythmus die Gelegenheit vorbei ist bzw. das Risiko durch aktive Entscheidung minimiert wurde.

    Wer sich eine treue Kundschaft erarbeitet hat, wird davon viel behalten können - sofern deren Veranstaltungen stattfinden. Evtl. muss bei finanziellen Problemen sehen, ob man gemeinsam die Sache meistert ("ok wir wollen gerne die VA machen, können dieses Jahr aber nicht soviel ausgeben, weil die Quereinnahmen dafür fehlen. Reduzier notfalls die Technik" - hier kann man vielleicht gute Lösungen finden, dass die Beaucher trotzdem wiederkommen oder man gleich das Folgejahr mit bucht).


    Wer nur durch Dumping zu Aufträgen gekommen ist, wird es vermutlich schwerer haben, sofern die Konkurenten noch am Markt sind. Wer überwiegend durch Ausschreibungen Aufträge aquieriert hat, dem kann evtl. ebenfalls ein schärferer Preiskampf drohen.


    Gewinnler (weil schon vorher fit in Streaming, interaktiv, agil mit anderen Lösungen, Hygiene-Konzept und -baubedarf) wird es auch jetzt geben.


    Bei den kleinen 1-Personen-Buden kann es in beide Richtungen schlagen: Gute Preise und Kundschaft = anders aber nicht direkt besser oder schlechter als vorher. Oder er steht eh am wirtschaftlichen Scheideweg und die Krise war dann eine zuviel.


    Und der gemeine Hobbybeschallender-Fullservice-Dienstleister hat sich eh noch nie dem Verhalten eines ökonomisch denkenden Menschen unterworfen: Der gibt auf, weil man selbst als Paketauslieferer nehr verdienen kann, der macht mit Kapital aus anderer Quelle weiter, weil er das so will und eh so getan ha oder noch günstig Material aus Insolvenzmasse kauft oder steigt deshalb mit großen Träumen auf Nachholbedarf ein...


    Die Geldmenge bei den Besuchern ist begrenzt und sicher nicht gestiegen, gleichzeitig geben einige eh nicht vorhandenes Geld für unwichtige Dinge aus.. Da hat jeder andere Prioritäten... ;-)

    Man kann auch einen FußballVEREIN mit Millionenumsatz nehmen... der springende Punkt ist eben die "Gemeinnützigkeit" und selbst wenn ein Verein eben solche anerkannt bekommen hat, so können Bereiche oder Veranstaltungen vom ihm auch gewerblichen Charakter haben. Da sollte der Kassenwart dann etwas fitter sein und sauber trennen (und bei der Kalkation schon berücksichtigen).


    Zurück zu Punkt 3.1:

    Wie wird der Amtsschimmel wohl "professionell" bzw. "fachmännisch" definieren? Und ganz wichtig: Darf man das Frequenzspektrum entziehen oder nutzen wenn der/die/dasjenige sich damit zu blöd anstellt?! :-)

    Am besten die Schlagzeile hinterfragen: Das Öl kostet nach wie vor auch in den USA Geld.

    Dort haben sich einfach nur Spekulaten verzockt - und weil Spekulaten weder Interesse daran haben Öl physikalisch zu erhalten (jedenfalls ihre gehandelten Mengen) noch in der Lage sind mal eben etliche Tausend Kubikmeter Öl am fälligen Stichtag an einem vorher bestimmten Ort entgegenzunehmen, dann stehen sie halt mit ihrem Papier dumm da. Und offenbar lohnt es sich eher diese Option mangelns Nachfrage und Vertragsstrafen an jemanden zu geben, der das kann: Und eben noch ein bißchen Geld dazuzulegen.

    Ergo wer nicht zufällig über ein leeres Tankschiff verfügt, zahlt nach wie vor... ;-)

    Unabhänging vom Dimmer/Switchpack-Problem: Der Sprung von Licon zu Chamsys bedeutet auch sich mal mit den Änderungen auseinanderzusetzen, statt einfach altes nachzubauen. Und grad bei Chamsys kann man VOR dem Kauf nun wirklich fast alles vorher ausprobieren.

    Lamp On/Off Befehle kann das Pult auch so. Executer-Page kann auch belegt werden. Die Möglichkeit z.B. die Playback-Prio zu ändert scheint die Quick-Serie nicht zu haben.

    Warum beinflusst der Clear-Befehl bitte, den Master versteh ich notfalls ja noch?

    Dann bleibt ja nur noch die eigene Auswahlverantwortung, dass der Statiker auch die entsprechenden Normen und Regeln für den jeweiligen Bereich und Anwendungsfall kennt... Um das zu prüfen und den Auftrag richtig zu erteilen sollte man also selber ein wenig Ahnung haben.


    Und irgendwie greifen ja meist bei jedem Aufbau auch noch andere Lasten an - die sollte man selber bewerten (= bestimmen, berechnen) können.


    Das formschlüssige Einprügeln von Konusverbindern - selbst richtig herum - qualifizert eben noch nicht zum Aufbau von Bauwerken mit Prüfbuch.


    Immerhin ist der Ansatz richtig.

    Kein Grund zu streiten! ;-) So langsam ziehen alle Bundesländer nach... Bis Ende der Woche (wenn überhaupt) haben wir überall Verbote von Großveranstaltungen. Mag unterschiedlich genannt oder verpackt werden, aber das ändert für uns doch wenig. Für den einen sind 50Pax "Groß", für den nächsten 1000. Spannend ist eher die Dauer der jeweiligen Erlässe...

    Aber ganz ehrlich: Planen kann man so nicht mehr. Jede Kundenabfrage bringt derzeit nur Absage. Und einige Termine werden dieses Jahr einfach nicht wiederkommen.