Beiträge von Christian S.

    Kleinkram! Oder habt ihr etwa keine Boxen mit 3000000W pro Stück?!

    Ich schaue mir gerade die Leistungsschau von https://overaasen.no/ an.. (Die haben auch Gebrauchtgeräte...) So mit einem Dutzend der orchestrierten Kehrblasmaschinen und Fräsen inkl. der TV2200 an, während ein LKW nach dem nächsten voll Schnee vorbeirollt. Ergebnis: Eine Verzögerung die bei der deutschen Bahn als erfreulich pünktlich gelten würden.


    Nur Festival-Matsch bekommt man nicht in dem Tempo weg.

    Was für ein Presenter? Es gehen immer beide Wege, Laptop auf der Bühne oder am FOH - ich baue meistens gleich Setups die beides können.

    Nur wird das nix mit 20€ Presentern die nach 10m aufhören. Das tunndie meisten. Und wer weiß wann der Kunde da mal nach den Batterienngeguckt hat - vermutlich wenn es nicht mehr geht.

    Aber das ist alles weder ein professioneller Vortrag noch Setting.

    Wenn's günstig sein soll, tut Logitech Spotlight noch erstaunlich weit. 20m in Sicht.


    Ansonsten nimmt man halt ein richtiges System ala PerfectCue oder MicroCue und hat solche Probleme nicht!

    Ansonsten wirkt aber auch ein USB-Verlängerungskabel oft Wunder. Und auch irgendwelche USB-Extender geringsten Misstrauens um den Empfänger an die Bühne zu bekommen sind ein weiterer Weg.

    Einerseits, daß Menschen so reagieren und dann noch filmen - andererseits aber, daß diese Videos dann noch an die Öffentlichkeit gelangen und zum Dritten, weil die Filmenden ja i.d.R. überlebt haben, sonst gäbe es die Videos nicht unmittelbar nach der Katastrophe.

    Für die Ursachenforschung ist die Verbreitung hilfreich, zumal manche Geräte und Karten mehr überleben als Menschen. In gewisser Hinsicht ist es vielleicht auch gut, das Quellen nicht nur einigen zur Verfügung stehen. Aber bedenklich für den Zustand von Menschen und Gesellschaft ist nicht nur die Aufnahme, sondern auch die Verbreitung. Aber am Ende freut es die meisten Plattformen: Es bringt Aufmerksamkeit, Relevanz und damit letztendlich nur Geld und besteht wenig Eigeninteresse das zu verhindern.

    Was man bei Brandverletzen und dem Ganzen Thema auch nicht vergessen darf: Das Drama ist noch lange nicht vorbei! Aus der Bar raus heißt noch lange nicht überlebt. Da können leider noch einige Menschen den spezialisierten Fachärzten bei bester Versorgung unter den Fingern wegsterben - denn ob man die Folgen überlebt zeigt sich gerade erst jetzt. Das ist heimtükisch und der Körper ähnlich wie bei anderen Sachen anfällig für jede Kleinigkeit die sonst ein Imunsystem kaum registriert. Daher können die Zahlen auch noch steigen und virale Inhalte brauchen vielleicht mehr als eine Content-Warnung.

    Unabhänig von der Technik aus eigener Bühnenerfahrung: Macht Sprachtraining und holt Euch ggf. jemand dafür ran! Das macht nicht nur Spaß und fördert den Spielgeist, sondern bringt fürs Spiel und jede andere Lebenslage was. Und auch als Techniker kann man da gerne mal bei den Übungen mitmachen...

    Denn in jeder akustisch schwierigen Lage helfen Betonungen, Tempo und Aussprache was. 2-3h und ein paar Sachen als Aufwärmübung wiederholt bringt eine deutliche Verbesserung. Man schminkt ja schließlich auch.

    MagicHD ist Bestandteil der MagicQ-Software? Oder ist das ein eigenständiges Programm?

    Ist einzel lauffähig und kommt in der MagicQ Software mit. Wird leider eingestellt und nicht mehr entwickelt, weil man hat ja zugekauft... Dabei wäre das ein gutes Alleinstellungsmerkmal für kleine Dinge.


    Ansonsten triggert doch Start/Stop einfach per OSC, Companion oder so. Damit kann man heute doch fast alles mit allem verheiraten.

    Ich wäre etwas weniger forsch im Behaupten es gäbe eine klare Ursache, selbst für die Zündquellen gibt es mehrere plausible Erklärungen (die sogar parallel richtig sein können). Ich prüfe aus Respekt nun auch nicht jede Quelle mit Vidos und Fotos nach...


    Ich möchte aber einwerfen, dass die Kausalkette die zur Katastrophe geführt hat, sicher umfangreicher ist und es vermutlich nicht nur einen begünstigenen Faktor gab.

    Ein Flashover entsteht nicht in Sekunden (auch wenn falsche Materialien oder Schmutz auf diesen in Verbindung mit Deko schon schneller für sorgen können oder ein schneller Vollbrand bzw. viele Einzelbrandherde Panik begünstigen) das Thema Entfluchtung und Alarmierung verdient leider auch Aufmerksamkeit. Der Zeitpunkt tut sicher ein übriges.


    Zumindest scheint keine direkte Showtechnik involviert zu sein, daher sollten wir auf Fakten warten (Pyro sollte eh wissen was es tut). Aber nachdenken lohnt trotzdem: Hand auf's Herz - wer hat in ähnlicher Feiersitation mal durchgespielt was zu tun wäre? Lichtler und Tonler haben da viel in der Hand, wenn sie am Platz sind. Ein CUE Putzlicht, Musik Stop und klare Durchsage (Worte die man vorher überlegt hat, weil man sich mit der Möglichkeit auseinandergesetzt hat) - das sind die 20-60 Sekunden die zwischen Glück/Held und Panik/Katastrophe unterscheiden können. Dinge die quasi nix kosten, außer wach(!) seinen Job zu machen.


    Da appeliere ich als guten Vorsatz an uns alle, gerade für die kleinen VAs ohne professionelle Betrachtungen, bei der WIR im Zweifel die Expertiese über Ursachen, Maßnahmen und Folgen mitbringen. Das ist ein anderer Thread.

    Ich kanns nicht genau erklären, aber das hält alles besser zusammen, wenn ne Scheibe drunter ist.

    Man kann mit der Rändelschraube kontern und dadurch das selbstständige Lösen etwas verhindern (und durch die größere Auflagefläche anstelle des kleinen verspannten Gewindes hat man noch etwas mehr blockierende Reibung). Dafür nervt sie halt an anderer Stelle oder geht verloren.

    Die Praxislösung kann auch noch lauten: Habe mehrere Sticks dabei!/Für die Modelle, für die Hersteller. Manchmal muss noch irgendeine Firmware auf irgendein Gerät oder ein lange lauffähiger Stick zickt plötzlich rum. Das ein Stick mal eben neu formartiert werden will ist nicht so selten. Und wenn was nicht spielt wird eben nicht lange rumgesucht sondern schlicht der nächste vom Schlüsselbund verwendet..


    Ansonsten: Markenware aus seriöser Quelle!! Wie bereits erwähnt... Die Sandisk Usb A/C Kombidinger tun ganz gut, ebenfalls wie deren kurze A Ausführung (die stecken bleiben kann ohne groß abzubrechen). Ansonsten muss man schon auf Level Chipsatz und Batch heruntergehen und das wird vor dem Kauf nie klar sein. Mit Pech kann auch ein Pultupdate neue Probleme hervorrufrn.

    Und vielleicht jetzt kaufen, bevor demnächst niemand mehr an Menschen, Endkunden oder so liefert, weil man das lieber für KI hortet oder Geld verbrennt statt sinnvolle Funktionen für Industrie und Menschen zu erfüllen und zu beliefern.

    Stream ist gerne absichtlich delayed wegen Puffer und wegen Umkodierung (wobei man das beim Audiostream nicht bräuchte).


    Man kann natürlich auch eine einfache Punkt-zu-Punkt Verbindung aufmachen (mit OBS oder VLC). Ob als Stream oder mit dem Kommunikationstool der Wahl (solange man dort einen Musikmodus oder Einfluss auf die Audiokodierung hat).

    Es ist nicht gerade Selbstbau, aber eben vielleicht doch möglich.

    Zumindest ist ein tragbarer Bluetooth-Lautsprecher mit Anspruch auf Reparierbarkeit nicht unspannend und vielleicht stecken in den Quellen, Schaltplänen, etc. ja auch Ideen für andere Projekte. Ich teile statt des Produkts (was ich nicht getestet oder gehört habe) mal ein lesenswertes Interview:


    ttps://hardware.prototypefund.de/teufel-entwickler-es-tut-nicht-weh-den-schaltplan-zu-veroeffentlichen/


    Falls jemand das Ding in freier Wildbahn getestet hat, wären Erfahrungen auch spannend. Da wäre ein OpenHardware Movinghead doch eigentlich auch mal fällig!

    Systemlösungen oder Einzelkomponenten ab einer gewissen Liga sind nicht grundsätzlich besser oder schlechter. Das Know-How bei Bedienung und Aufstellung ist zunächst entscheident und damit kann man viel Müll anstellen und Geld versenken. Umgekehrt helfen Systemlösungen aber oft beim Erzielen guter oder schneller Ergebnisse, denn eine gute Abstimmung, Presets, etc. nehmen einem viel Arbeit ab!

    Auch das Thema Bediensicherheit ist oft unterschätzt: Der teure, sperrbare Systemamp, der die Lautsprecher niemals tötet kann locker viel mehr wert sein und Geld sparen als eine Bastellösung ein. (Und auch für Lautstärkebeschränkungen zum Schutz von Gästen, Anwohnern, usw.). Brauche ich das alles nicht und habe gute Menschen zur Bedienung ist das zweitrangig.


    Ob beim späteren Verkauf vielseitig (aber auch reichlich vorhandene) Einzelkomponenten oder Systeme (weil oft hochwertig oder bekannt) mehr Geld einbringt, mag man unterschiedlich beantworten.


    Für mich erscheint die Frage ob ihr reele Vergleiche macht: Mag sein, dass Eure zweite Variante doppelt so teuer ist, aber da bekommt ihr auch andere Dinge für. Offenbar habt ihr aktuell auch Leute die es bedienen und Vorstellungen haben - da würde ich dort ansetzen, diskutieren, anmieten und Vergleichen und nicht im Forum nach billigen Lösungen suchen. ;)


    Man kann natürlich auch schrittweise wachsen und wahlweise mehr Lautsprecher oder passendes Amping ergänzen. Am Ende entscheidet auch der Business-Case: Nutzt ihr das selber, kann es vermietet werden, hauen ehrenamtliche zur Betreuung ab, wenn sie kein Handwerkszeug etc. haben?

    Da liefern die mal was aus und es ist doch nicht recht. Meine letzte Meckeraktion waren Speditionen die unter hunderten Menschen bei mehreren 24/7h besetzten Stellen niemanden angetroffen haben wollen... Wie auch immer:

    Wir brauche nicht spekulieren, ob das Ding abgestellt wurde, der Empfänger unterschlägt, der Fahrer geknechtet wurde, etc. Da gibt es diverse Chancen - es empfielt sich da nur Videoüberwachung auf dem.Hof, wo man auch sieht, wenn die Paletten vom LKW fallen. Dumme Sache und viel Ärger. Drücken wir die Daumen!

    Leiht Euch das Material und probiert es einfach aus...

    Aber wenn die Wiedergabe für Sprache gut ist, muss sie das nicht für Musik sein.

    Habt ihr überhaupt die Chance unterschiedliche Zonen unterschiedlich anzusteuern? Um.zwar unabhängig vom Gottestdienst-Setup. Sonst kann man das eher ziemlich gleich vergessen!


    Und ob mehr offene Mikros und Kombi mit Verstärkung in einer Kirche "Verdeutlichung" bringen, wage ich anzuzweifeln. Da hilft es schon dicht an die Quelle zu kommen, statt allen Krempel einzufangen.

    Also irgendwie wird dieser LED-Wand Krempel zu günstig für das eigentlich benötigte Know-How einer fachgerechten mobilen temporären Installation - und des insgesamt benötigten Zubehörs...


    Egal ob der Garagenverleih nun sich fragt wie das neue Spielzeug funktioniert oder die eigentliche Mittelklasse realisiert, dass man zu den sechsstelligen, schnell eingespielten Beträgen nochmal einige Tausender extra braucht, bis das Signal zuverlässig im Controller ist und die Techniker wieder basteln dürfen.


    Und nicht zuletzt: wenn man bei Kunde oder Agentur merkt, das der geile Content dafür leider auch ein paar Taler kostet, selten ad hoc entsteht und man dafür sich über Inhalte und Abläufe mal frühzeitig Gedanken machen muss.

    Eartec geht grundsätzlich solange man grob Sichtkontakt hat, tut für kleine Jobs ausreichend gut. Bei Wänden ist schnell Schluss. Ob ich die aber gerade für eine laute Karnevalsumgehung nutzen würde? Da haben die Kamerleute im Saal bei Konferenzen schon oft genug Probleme mit der Verständlichkeit und Sprachqualität. Wobei billige PMR-Funken eher noch schlechter abschneiden.

    Braucht es überhaupt Bidirektional oder könnte es auch einfach in Richtung InEar gehen?

    Ich hätte es nachvollziehen können, wenn da jemand mit der grossen Kelle angerührt hätte. Aber so. Schade. Da gibt es auch Profis, die pragmatischer sind.

    Wahre Profis erkennt man darin, dass sie die große Kelle gar nicht brauchen. Und sich von den von denen verabschiedet haben, die um des eigenen Egos hervorheben in dessen Schatten die große Kelle anrühren lassen wenn es keine Gründe dafür gibt.