Beiträge von pfeiffe

    Awareness heißt sowohl Wachheit (so kenne ich das aus meinem früheren Beruf) als auch Wachsamkeit. Hier ist wohl die Wachsamkeit gemeint, die Wolfgang schon so treffend als Kompetenz beschrieben hat, die früher einfach da war.

    Naja... es haben sich ja früher schon auch Menschen massenhaft daneben benommen... Das hat man dann (auf diese oder jene Art) "unter sich" geregelt. Oder die ein oder andere ekelhafte Grapscherei o.ä. fiel halt einfach unter den Tisch und es wurde munter weitergemacht...


    Ich frag mich bei diesen Diskussionen immer warum man sich nicht einfach freuen kann, dass es Leute und Veranstalter*innen gibt denen ein gesittetes Miteinander und friedliches Feiern ein solch wichtiges Anliegen ist, dass dafür Leute abgestellt werden, die sich (im Übrigen meist ehrenamtlich) Gedanken über ein entsprechendes Konzept machen und sich dann professionell darum kümmern. Das schafft dann nicht nur Awareness für die Menschen die betroffen sind, sondern eben auch dafür, dass derartiges Verhalten grundsätzlich nicht unter den Tisch fällt, sondern auch konsequent verfolgt wird und das dann in der Folge eben vielleicht auch einfach endlich mal weniger wird!!!


    Es geht dabei also einfach nicht darum, dass solche Übergriffe mehr geworden sind und man deshalb auf einmal aktiv werden muss oder so, sondern einfach darum dass konsequent einen Riegel vor jegliche Art von übergriffigen und sonstwie unpassendem Verhalten vorgeschoben wird. Wenn man das verstanden hat gehen mMn alle Diskussionen über "warum brauchen wir sowas heutzutage, ging doch früher auch ohne..." komplett am Kern der Sache vorbei...


    Alta, Kannst Du bitte mal mit diesem Geschwurbel aufhören? Es wurden hier FAKTEN incl. entsprechenden Quellen geliefert! Du faselst als Gegenargument irgendwas von Lebensweisheit im Alter, gelebter "Realität" und Erzählungen Deiner Eltern. Dazu wird wild im Thema gesprungen um wieder die ganz groß diffusen Feindbilder an die Wand zu malen die natürlich an allem Elend der Welt Schuld sind. Ich weiß das bringt hier alles nichts, aber merkste was? Kotz*

    wenn man im dLive Director auf FX klickt braucht die Software beim ersten Klick erstmal ca. 10 Sekunden. Das ist ja das Verhalten um dass es hier bzgl. der Surfaces auch geht. Dass sich der Director (übrigens auch im Offline Modus) so verhalten muss dafür fehlt mir tatsächlich jegliches Verständnis... Aber dass das ein ziemlich ineffizient und schlecht programmiertes Stückchen Software ist, ist ja nun auch nichts Neues...

    Das mit dem doppelt auflegen und Crossfaden über DCAs ist ne coole Idee, das checke ich mal aus. :love:

    Ich sags jetzt gerne nochmal in der Hoffnung dass es vielleicht beim dritten mal erhört wird: Es gibt kein echtes Problem! Ich bin mit dem Bandsound grundsätzlich schon sehr zufrieden. Trotzdem geht da auf jeden Fall noch mehr und möchte weiter dran arbeiten und freu mich einfach darüber, wenn ihr Eure Praxiserfahrungen teilt...

    Wow, hat er wirklich gesagt. Ich würde immer versuchen auf der gleichen zeitlichen Ebene zu bleiben, um möglichen Problemen mit Latenzkompensation aus dem Weg zu gehen. Also z.B. alle Instrumente via Gruppen auf Master A und alle Vocalgruppen auf Master B und das dann in die PA Ausspielmatritzen. Somit bist Du immer auf der selben zeitlichen Ebene und hast keinen Versatz von ein paar Samplen gegenüber der Scovillvariante.

    jepp so löse ich das auch in meiner Variante. Die Scovill Videos kenne ich und muss sagen dass ich mit vielem was er so von sich gibt nicht wirklich einverstanden bin... Ist vielleicht einfach eine andere Mixphilophie...


    Magst du eventuell nochmal die Besetzung etwas genauer aufzählen? Spielen alle Instrumente quasi immer, oder wechseln Musiker auch mal Instrumente? Wie viele und welche Bläser? Was für Sounds spielen die Keys? Eher Flächen oder doch dominante Synthie-Sounds? Gibt es darüber hinaus noch Backing-Tracks, die darunter liegen?


    Du bist ja schon sehr weit und hast schon viele Dinge umgesetzt, die man als generelle Tipps geben kann. Von daher würden weitere Tipps vermutlich sehr speziell und auf die Situation und auch auf die Besetzung zugeschnitten.

    Ich brauche eigentlich garnicht so sehr Hilfestellung bei meiner konkreten Band. Ich würde mich einfach über einen Erfahrungsaustausch freuen. Also was macht ihr so in solchen Situationen. Trotzdem der Vollständigkeit halber: Drums, 2x Egit, Trompete, Klarinette, Bass, Keys, 5x Voc. Monitoring mit gemässigten Lautstärken auf Wedges (ist auch nicht verhandelbar), Vocalmics dpa2028 für Lead, beta58 für Backings.


    Grundsätzlich bin ich wie gesagt schon ganz zufrieden soweit, ich würd mich halt freuen wenn ihr mal aus Eurer Praxis berichtet und ich dann vielleicht noch den ein oder anderen Kniff abstauben kann ;)

    Das mit den Subgruppen ist eine gute Idee die ich mal weiter verfolgen werde. Ich mische auf dLive, dynamische EQs etc... ist also alles an Bord. Die Sidechaingeschichte mache ich bereits wie von dir beschrieben mit einem Dyn8 und den Vocals als Sidechain im entsprechenden Band.


    Es geht nicht nur um das Drumset, sondern auch darum ein konsistentes Gesamtbild hinzubekommen bei dem die Groove/Low Passagen laut, druckvoll und ordentlich verstärkt rüberkommen und einem bei den lauten Stellen dann nicht komplett die Birne wegschallert...

    Werte Kolleginnen!


    Ich arbeite gerade mit einer richtig tollen Band zusammen, die einen sehr interessanten Stilmix machen. Da diese Musik über einen sehr großen Dynamikbereich verfügt stellt mich das auch tontechnisch vor neue Herausforderungen.


    Vereinfacht ausgedrückt gibt es in der Musik zwei Szenarien, die relativ oft und schnell hin und her wechseln.


    A) gemässigt / ruhig: mit durchsichtigen und sehr gut ausgecheckten Arrangements. Drumset im Jazz-Style gespielt (also eher frickelig, detailreich), mit insgesamt sehr vielen Reverbs und Delays


    B) Rock/Punkrock/Indie Style: laute verzerrte Gitarren, trashig lautes Drumset


    In beiden Szenarien gibt es neben den Leadvocals noch 4 Backingvocals, die musikalisch sehr wichtig sind und stets gut hörbar sein müssen. Wir spielen in diesem Jahr kleinere Clubshows 200-400er Bereich. Also die Liga in der Direktschall noch eine sehr große Rolle spielt, was sehr wesentlich zu der Problemstellung beiträgt. Die Herausforderungen liegen für die mitlesenden Technikerinnen, die sowas schon häufig gemacht haben auf der Hand:


    - Backingvocals fangen im lauten Szenario so viel Bleed ein, dass es schwer wird dagegen mit Kontrolle und Sinnhaftigkeit anzumischen

    - Drums brauchen eigentlich zwei komplett unterschiedliche tontechnische Behandlungen (Gains von Kickdrum und Snare, Overhead Anteil, HiHat, etc... sind in beiden Szenarien komplett unterschiedlich)

    - damit der Sound jederzeot gleichermassen druckvoll daherkommt muss die Mainlautstärke aufgrund des wesentlich höheren Direktschallanteils von Szenario B drastisch eingebremst werden, jedoch nur selektiv (Keys, Holzbläser, Vocals sowie der komplette Bassbereich brauchen weiterhin die volle Verstärkung). Hier bin ich im wesentlichen am Arbeiten daran ein Setup zu finden welches mir erlaubt das stufenlos und schnell zu steuern, da das sehr Venuegrößenabhängig ist.

    - Der Effektanteil ist komplett unterschiedlich und matscht bei Szenario B den ganzen Sound zu wenn man nicht aufpasst.


    Ich bin schon einen weiten Weg mit der Band gegangen und die Kommunikation ist sehr offen und richtig gut. Wir haben schon die Banddynamik in mehreren Tourproben radikal angepasst, sind an die Lautstärken der Sounds und an die Arrangements rangegangen und es hat sich schon richtig viel getan. Tontechnisch hab ich auch schon einiges am Start:


    - Trigger und Piezo Pickups für alle Trommeln, sowie Optogates an allen Vocals für möglichst sauberes Gating der Direktsignale und FX Sends

    - Szenensteuerung für on/off für verschiedene dieser Gates separat sowohl für den Mainmix als auch für alle FX Sends

    - ausgecheckte verschachtelte DCAs für das Anpassen von grundsätzlichen Lautstärkeverhältnissen wenn es im Arrangement laut wird

    - per Fader regelbare Sidechain Kompression der Bratgitarren / Keys / etc... zu Gunsten der Vocals wenn es laut wird.


    Das funktioniert auch alles soweit ganz gut. Ich bin aber immernoch dolle im Ausprobier- und Bastelmodus und habe noch nicht das Gefühl dass das Setup für die Band fertig ist. Ich würde mich daher sehr über einen Austausch von Praxiserfahrungen und das Teilen von Mixtricks zu solchen Problemstellungen freuen.


    Besten Dank soweit und viele Grüße in die Runde!


    pfeiffe

    das ist bei der dLive aber erst so seit es UltraFX gibt. Und interessanterweise verhält sich die Director Software genauso :rolleyes:

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    IWMO!!!

    Ein riesen Respekt an die Kolleg*innen vor Ort! Das wird eine deutlich dreistellige Kanalanzahl sein. Das als Live Broadcast Mix SO zu mischen ist eine Leistung vor der ich wirklich nur bewundernd den Hut ziehen kann!!!

    hat alles entspannt geklappt. Morgen ist show über mein Setup, die cdm32 habe ich heute vor der Einrichtung aber schonmal testweise erfolgreich ins Hausnetz eingebunden.


    Danke nochmal an Euch. Mir war eigentlich vorher klar dass das so klappen müsste, bei der Nummer war aber wenig Zeit und definitiv kein Platz für Fehltritte, so dass ihr mir die nötige Sicherheit mit auf den Weg gegeben habt.

    ich werde die Einrichtung und die erste Show bei der ich vor Ort bin autark mit meinem dLive Setup machen und ganz klassisch eine analoge Stereosumme übergeben.


    Vor meiner Abreise werde ich dann meine Stagebox gemeinsam mit den Kolleg*innen vor Ort in deren Dante Setup einbinden. Da das ja dann nur ein Dante Gerät ist sollte meine Stagebox ganz flott mit ein paar wenigen Handgriffen so umkonfiguriert sein dass das läuft. Vorsichtshalber nehme ich zusätzlich noch einen Schwung NF-Looms mit um die Übergabe im Zweifelsfall mit eingeschränkter Kanalanzahl analog zu fahren.


    Danke für die Tipps und Hinweise, das war wie immer hier sehr hilfreich!

    jep so wäre der Plan. Danke nochmal für die Zusammenfassung, das gibt mir die Sicherheit die ich haben wollte dass das so funktioniert wie ich es im Kopf habe :love:


    Die beiden Yamaha Stageboxen werden für weitere Quellen benutzt die derzeit schon in der Produktion benutzt werden und bereits eingerichtet sind.

    Dantebridge: Da müsste ich mich auf jeden Fall krass reinfuchsen und hab auch erstmal keinen Zugriff auf so ein Gerät.


    Wahrscheinlich wird es auf eine dieser beiden Lösungen hinauslaufen:


    a) ich mache die Übergabe analog mit einer zusätzlichen DX012


    b) ich mache Soundcheck und die erste Show mit meinem System und übergebe dafür erstmal nur eine Stereosumme. Danach stecke ich dann mein Pultgeraffel ab (wird ja dann eh nicht mehr gebraucht) und binde lediglich meine Stagebox in deren System ein. Das ist ja dann kein Hexenwerk mehr...


    So, nun aber erstmal genug den DM7 Faden gekapert. Ich freue mich natürlich über weitere Ideen, aber vielleicht ist es dann besser den Faden abzutrennen. Eventuell ist ja das Zusammenführen von mehreren in sich erstmal autark arbeitenden Dante Netzwerken auch für die/den ein oder andere*n auch sonst noch interessant...

    Eine von mir betreute Band soll in eine laufende Produktion eingebunden werden, die anschließend mit mehreren Shows von dem Techniker vor Ort betreut wird. Rio und Tio gehören zum hauseigenen System. Ich mache Soundcheck und die erste Show, danach soll mein Stagerack stehn bleiben und es werden die von mir vorgemischten Einzelspuren aufs die DM7 als Hauspult übergeben.


    Ich muss auf jeden Fall nochmal ein paar Infos einholen, dann wird vieles klarer werden. Wenn da Tio und Rio in deren System spielt, muss ja in irgendeiner Form auch schon ein funktionierender Switch am Start sein auf den ich mich im Idealfall mit meinem System aufstecken kann.


    Ich bin halt grad am für mich auschecken ob das so überhaupt sinnvoll ist, oder ob ich nicht einfach mit einer zusätzlichen DX012 alle Signale analog übergebe. Mein System hat halt auch in sich schon 4 Dantegeräte und läuft auf statischen IPs, das heißt da müsste an einem Ende die komplette Adressierung angepasst werden, ein Clocking Master definiert werden, etc... Ich weiß da in der Theorie schon recht genau was ich machen muss, habe da aber wenig Praxiserfahrung außerhalb meines Systems...

    jo, das ist schon klar dass ich die DM7 nicht meine Stagebox steuern kann ;)


    Genau, es geht nur um Signale hin und her schicken mit Dantekarte im CDM. Danke für die Antwort!

    kurze Frage nur für meine Sicherheit:

    Ich habe kommenden Freitag die Einrichtung einer Show vor mir, bei der ich Signale aus meiner dLive CDM32 Stagebox per Dante an ein DM7 schicken muss. Zusätzlich hängt noch eine RIO und eine TIO im System, am Ende sollen alle Quellen in der DM7 zusammengemischt werden.


    Das funktioniert ganz klassisch mit einem dummen unmanagd Switch und entsprechendem Dante Routing im Dante Controller sowie im DM7 Dante Patching, oder übersehe ich da irgendetwas Wesentliches?


    Beste Grüße und vielen Dank!

    Es ist bis jetzt noch unbekannt wie groß der drehbereich ist. 180 oder 360 oder 359?

    Das ist Theater...


    Bei der ersten technischen Besprechnung wird besprochen, dass sich die Bühne nur um max 60° nach links und rechts dreht, und zwar mit einer maximalen Geschwindigkeit von 20%.


    Der Regisseur findet es dann total toll die Bühne wärend des ganzen Stücks drehen zu lassen und zwar mit ständig ansteigender Geschwindigkeit.


    In der ersten Hauptprobe verfängt sich dann einer der Hauptdarsteller mit seinem ausladenden Kostüm in der Mechanik und die Drehung der Bühne wird bis auf eine Effektstelle komplett gestrichen.


    In der Generalprobe dann gibt's riesen Stress weil das Stück an allen Enden nicht funktioniert und die Bühnendrehung wird mit 200% Geschwindigkeit im Randomisierten Modus in alle erdenklichen Richtungen...


    Das Feuilleton ist anschließend voll des Lobes - mal wieder alles richtig gemacht ass

    warum nicht einfach die Remote-Lösung? Wenn man sich da einen vernünftig großen Touchscreen ans FOH stellt lässt sich das doch einigermassen OK bedienen und man hat eine einfache und saubere Lösung ohne viel Trara und Gebastel...