Beiträge von pfeiffe

    Liebe Gemeinde,

    ich suche einen Scheinwerfer

    • LED
    • IP65
    • Spot möglichst mit 30° oder noch weniger Abstrahlwinkel
    • weiß (RGB ist nicht notwendig
    • DMX nicht notwendig
    • möglichst robust (Festinstallation)
    • unter 300€


    Hab jetzt echt schon viel rumgesucht aber konnt bisher noch nichts finden. Hat jemand einen Tipp für mich?

    Besten Dank und viele Grüße in die Runde!



    naja wenn man ausschließlich professionelles Equipment benutzt ist die wahrscheinlichkeit dass alles sorgenfrei zusammenspielt WESENTLICH höher als wenn billigst produzierte Chinaprodukte mit mangelhafter Entwicklung oder dreist und technisch schlecht gemachte Kopien gekauft und in die Kette gehängt werden...

    Die Handdimmer um 100€ sind schon sehr grenzwertig nah an dieser Kategorie. Dass hier dann nicht immer die DMX-Spezifikationen eingehalten werden ist zwar schade aber lässt sich wohl leider nicht ändern.


    Das heißt natürlich nicht dass es nicht auch mit günstigen Komponenten funktionieren kann, wenn man jedoch grundsätzlich nicht bereit ist, in entsprechende Qualität und Entwicklungsarbeit von Produkten zu investieren darf man sich über solche Unzulänglichkeiten mE nicht beschweren.

    weitere Neuigkeiten zu diesem Thema: Nach einer Erweiterung des Systems hat sich folgendes ergeben: Das Pult hängt jetzt nicht mehr direkt am DMX-Splitterrack sondern geht vorher noch durch einen kleinen Eurolite dxt Merger, der ein kleines DMX-Recorderpult für eine einfache Hauslicht-Szenenspeicherung einbindet. Sobald ich das DMX Signal vom Lightcommander durch den Merger schicke ist das flackern der Handdimmer weg und das Signal ist absolut sauber.


    Ich bin erstmal zufrieden, würde das aber gern verstehen ;) Hat hier jemand eine Erklärung? Kann es sein, dass ein etwas unsauberes DMX Signal, welches aus dem alten Lightcommander kommt durch den Merger "bereinigt" wird?

    Ich war letztes Jahr mit einer meiner Produktionen dort zu Gast. Die Technikcrew war durchweg sehr kompetent, freundlich und außerordentlich professionell. das Hauspult war eine Rivage PM7 wenn ich mich recht erinnere (habe Monitor mit eigenem Pult gemacht). Was da an digitaler Kreuzschine / Haussystem hintendran hing weiß ich nicht. Ich erinnere mich, dass während des Soundchecks mehrfach die Digitalverbindung zwischen Pult und Stagebox abbrach, was die Locals ziemlich ins Schwitzen gebracht hat, weil sie sich die Ursache für den Verbindungsabbruch nicht richtig erklären konnten. Nach einem komplett Neustart des Systems war dann Ruhe und das System hat während der Show komplett klaglos gespielt.


    Da das nun schon mehr als ein halbes Jahr her ist und die Crew wirklich sehr bemüht und professionell war, gehe ich davon aus, dass dieses Problem inzwischen gelöst wurde. Licht ins Dunkel wird hier wohl nur jemand bringen können, der/die vor Ort involviert gewesen ist.

    ich verstehe nicht warum Du Dich da so dran aufhängst... für eine Abwägung ob ein Lautsprecher für Deine Ohren gut oder schlecht klingt und für den von Dir gedachten Einsatzzweck geeignet ist oder nicht spielt der Unterschied zwischen Doppel15 und Doppel12 keine besonders große Rolle. Da gibt es sehr viele Faktoren die viel entscheidender sind, z.B. :


    Skalierbarkeit

    Abstrahlverhalten

    Frequenzgang

    Systemintegration

    Wirkungsgrad

    Handling

    Verarbeitung

    Zumietbarkeit

    Ridertauglichkeit

    Preis / Leistung
    Klangbild


    Du wirst Du auf Deine Frage hier keine für Dich zufriendenstellende Antwort bekommen, weil man diese Frage einfach nicht seriös pauschal beantworten kann. Das was Du offensichtlich hören willst (das eine ist Mist, das andere Toll, 12" verhalten sich immer so, 15" immer so) ist aus fachlicher Sicht Unsinn. Natürlich gibt es konstruktionsbedingte Unterschiede. Kleinere Membrane sind beispielsweise impulstreuer, eine größere Membranfläche kann grundsätzlich mehr Leistung erzeugen. Solche Aussagen helfen Dir aber überhaupt nicht weiter, weil ein Lautsprecher einfach viel mehr ist als die Größe seiner Membran. Diese Aussagen sind damit einfach viel zu allgemein und haben keine Bedeutung für die Frage welcher Lautsprecher für Dich besser geeignet ist.

    Am Ende bleibt der Tipp der hier in fast allen solchen Threads steht. Miete Dir bei der Verleihbude Deines Vertrauens verschiedene Lautsprecher zum Testen zu oder nimm Kontakt zu verschiedenen Hersteller Vertrieben von Lautsprechern die für Dich interessant sind auf. Mache ausführliche und sorgfältige Tests und lasse am Ende Deine Ohren und Deine Vernunft nach Abwägung ALLER Kriterien die für einen Lautsprecherkauf wichtig sind entscheiden.



    Viel Erfolg und beste Grüße,


    pfeiffe

    Also ich hatte jetzt mal Zeit zum Testen: Mit einem einfachen kleinen 16-Kanal Pult tritt das Problem nicht auf. Es scheint also an dem Lightcommander zu liegen. Ich werde das Pult dann wohl nach den Feiertagen mal in die Generalüberholung geben...


    Soweit danke an alle!

    Die Teile sind handgedengelt in der Schweiz (die Firma die die offiziellen Originale herstellt hat meines Wissens vor ein paar Jahren dicht gemacht) und auf eine jeweils dem Instrument eigene Resonanzfrequenz gestimmt. Die weiteren Töne sind dann mehr oder weniger perfekt auf diese Grundfrequenz abgestimmt und machen durch die verschiedenen Schwebungen zu der immer mit resonierenden Grundfrequenz den charakteristerischen Klang des Instruments.


    Es ist wie bei den meisten Instrumenten - man kann das beherrschen, dann ist es ziemlich cool, man kann es auch weniger beherrschen, dann hat man eine laute Dröhnfrequenz und sonst nicht viel. Gut und schlecht unterscheidet sich hier wie gut man diese Schwebungen im Verhältnis zur Resonanzfrequenz im Griff hat.


    Abnahme funktioniert gut mit einem Kondenser von schräg oben, ein normales dynamisches Mic funktioniert ebenfalls gut, wie Du schon richtig bemerkt hast ist das Obertonspektrum bei den Dingern nicht so sehr ausgeprägt, auch wenn man denken sollte, dass das anders ist. Was ebenfalls einen recht schönen direkten Klang gibt ist ein Piezoabnehmer zum drankleben (zB Schertler Basic, AKG C411 oder ähnlich)

    und wenn doch mal mehrere personen gleichzeitig sprechen, dann wird die gesamtempfindlichkeit der offenen mikrofone so heruntergeregelt, dass es die empfindlichkeit des idealen "ein-mikro" systems nicht überschreitet. sowas kann man selbst mit noch so gut eingestellten gates nicht erreichen.

    aber wie gesagt: gaaanz anderes thema! ;-)

    vielen dank, das stimmt, das kann ein gate nicht und kann wirklich sicher sehr nützlich sein. Ich bin nicht im Sprach / Konferrrenzbusiness unterwegs so dass ich da keine Praxiserfahrung habe, danke für die Richtigstellung / Erläuterung :D Für Musicals etc... taugts auf jeden Fall mE nicht, denn ein solches strenges 1-offenes Mic - System will man da ja eigentlich nie haben...

    ich habe nie so richtig verstanden, was diese Automatikmischer besser machen als eine handvoll gut eingestellte Gates. Das einzige Argument was ich sehe ist die Zeitersparnis insb. bei oft wechselnden Sprechern/Rollen im Sprachbeschallungs/Konferenzbereich. Wenn man sich ein wenig Mühe gibt sind Gates perfekte Werkzeuge um nur die wirklich benötigten Mikrofone offen zu haben und mE durch die variableren Einstellmöglichkeiten jedem Dugangedöns weit überlegen. Dugan mag toll sein wenn man in großen Konferenzen sitzt und sich Arbeit sparen will. Für alle anderen Anwendungsfälle sehe ich keinen Einsatz dafür, da gibts einfach Tools, die diese Aufgabe wesentlich besser und flexibler erledigen...


    Ich jedenfalls benutze Gates schon seit langer Zeit sehr ausgiebig in fast allen meinen Mixen und ganz besonders auch in Produktionen mit mehr als 60 Quellen, welche ich ich in der letzten Zeit regelmässig an FOH oder Monitorposition zu betreuen hatte. Wichtig ist die Einstellungen und den Status der Gates immer gut im Blick zu haben und die entsprechenden Parameter wenn möglich im Direktzugriff zu haben. Das geht je nach Pult sehr unterschiedlich gut, und ist für mich neben anderen wichtigen Punkten ein sehr wesentliches Kriterium für die Pultauswahl bei einer solchen Produktion.


    ist aber grad ein bißchen OffTopic, oder ist der Austausch über diese Randthemen der praktischen Organisation solcher Produktionen hier auch erwünscht?

    Außerdem stark reduziert: die Plugins von Soundtoys (Decapitator und Echoboy sind immernoch zwei Plugins die insbesondere im Studiobereich fast schon zum Industriestandard gehören und auch Live eine wirklich SEHR gute Figur machen) und Fabfilter (Saturn ist ein sehr flexibles und cooles Dist. Plugin, die anderen Plugins der Firma sind ebenfalls interessant).

    Ich besitze sowohl von Soundtoys als auch von Fabfilter die kompletten Bundles mit allen Plugins, benutze die Live regelmässig und kann die Plugins wirklich wärmstens empfehlen.

    Wie ich bereits in #1 schrob: Bei dem LLT Dimmer treten derlei pulsiereinde Effekte nicht auf. Dies spricht mE absolut gegen ein Faderproblem des Lightcommanders. Trozudem werde ich in der nächsten Woche mal ausgiebig mit einem andere Pult und vielleicht auch noch verschiedenen Dimmern testen. Das scheint mir im Moment der einzig zielführende Weg zur Fehlereingrenzung zu sein...


    Über weitere Hinweise bin ich natürlich trotzdem dankbar ;)

    Du hast bisher nichts über Deine Anschlusskette geschrieben ...

    Dimmer am Ende der Kette? Terminator gesteckt (siehe Post von Hami)?

    Außerdem habe ich gerade gelesen ( Manual), dass der UP-1 zwei verschiedene Modi beherrscht.

    Eventuell in diesen "Switch-Pack-Mode" mit Schaltung ab DMX 40% gestellt?

    Infos zur Anschlusskette findest Du wenn Du meinen Eingangspost liest ;) Um die Komplexität möglichst niedrig zu halten und die Fehlersuche zu vereinfachen habe ich den Aufbau so weit wie möglich simpel gehalten.

    Lightcommander --> DMX Kabel --> UP-1(incl. Endwiderstand am DMX Out) --> Scheinwerfer


    Im Switch Modus gibts nur An/Aus, das ist ja auch der Sinn dieses Modus, das verstehe selbst ich als Tonler 8) Der Dimmer steht selbstverständlich im Dim-Mode, denn das ist ja was ich machen will, eine Lampe stufenlos dimmen.

    Haben die eventuell Trafos drin? Oder auch zu wenig Last, wie schon geschrieben wurde.

    das ist ein standard Halogen Leuchtmittel was da drin ist. Bitte bedenken: Bei nicht aufgestecktem DMX am Dimmer funktioniert alles einwandfrei. Über die Dimmfunktion im Dimmer selber lässt sich die Lampe absolut sauber und ohne pulsieren dimmen. Der Fehler tritt erst auf wenn ich das DMX Kabel anstecke.

    Jo, das sind kleine Par16 / Par24 Spots die da dran hängen.


    Hi,

    sieht nach einem Problem mit der Nulldurchgangserkennung aus. Hast Du den Dimmer schon mal an einem anderen Stromkreis probiert oder einen GroundLift Adapter in den DMX Kreislauf gesteckt?

    Der Dimmer steckt auf dem selben Strom wie das Pult.


    Ich versuche die Tage mal ein anderes kleines DMX Pult herzubekommen um ein wenig rumzutesten und Fehlerursachen auszuschließen.


    Ich halte Euch auf dem Laufenden, bin jedoch weiterhin für alle sachdienliche Hinweise dankbar :D

    liebe Lichtfraktion,


    Ich mache eigentlich ausschließlich Ton, muss mich in einem von mir betreuten selbstverwalteten Veranstaltungsraum jedoch auch hin und wieder gezwungenermassen mit hell/dunkel auseinandersetzen 8o


    Es steht dort ein guter alte MA Lightcommander 24/6 der das Bühnenlicht (ein paar konventionelle Lampen über einen 12-Kanal-Dimmer und ein paar LED Funzeln) und das Saallicht steuert. So weit so gut, das funktioniert alles so wie es soll. Ab und an muss jedoch hier und da mal noch ein Dimmerkanal zusätzlich an den Start gebracht werden. Dafür wurden kürzlich 6x Handdimmer (Botex UP-1) gekauft.


    Wenn ich an die Handdimmer ein Leuchtmittel anschließe und manuell dimme, tut der Dimmer was er soll. Sobald ich den Dimmer ans Pult hänge und per DMX steuern möchte hält der Dimmer die Helligkeiten nicht stabil, sondern dimmt pulsierend ganz leicht hoch und runter. Der Effekt ist nicht riesengroß aber dennoch so groß, dass das echt nervt und so eigentlich nicht benutzbar ist. Der Effekt tritt über das komplette Spektrum auf, also egal ob ich das Leuchtmittel nur leicht andimme oder auf 90% fahre. Das Phänomen tritt bereits auf wenn ich den Dimmer direkt mit einem DMX Kabel an das Pult anschließe, also ohne dass da irgendwelche Splitter o.ä. dazwischen sind. Endwiderstände, verschiedene Leuchtmittel (Par56, Par36 mit verschiedenen Leuchtmitteln, etc...) hab ich schon probiert, das hat alles keine Besserung gebracht. Mit dem großen 12-Kanal Dimmer (ein alter LLT DIDI 1210) tritt das Problem nicht auf, der dimmt absolut sauber. Das Problem habe ich außerdem nicht nur bei den Botex Handdimmern beobachten können, ich habs auch testweise mal mit einem (baugleichen) Stairville Handdimmer probiert - gleicher Effekt.


    Sind diese billigen Handdimmer einfach Schrott, braucht der Lightcommander (der zugegebenermassen schon ziemlich in die Jahre gekommen ist) mal eine Generalüberholung, oder was kann das sonst noch sein?


    Besten dank für Eure Hilfe und viele Grüße in die Runde!

    Cool, wie löst man das, dass man Cue/Talkback an so eine Touchscreen Lösung erhält?


    LG

    WW

    Zum Beispiel mit einem kleinen Dante-Interface (MonacorADP-DAO-0X2 oder was vergleichbares von einem anderen Anbieter).

    Danke Guma! Ich denke hier liegt der Hase im Pfeffer!


    In Bezug auf die Pegelverteilung ist das was hier gesagt wurde weitesgehend richtig. Unter Berücksichtigung des Abstrahlwinkels und der Entfernungsverhältnisse kann man in gewissen Grenzen auch über weitere Entfernungen mit einem konventionellen System eine gleichmässige Abdeckung hinbekommen. Wir versuchen in der professionellen Beschallungswelt jedoch nicht nur gleichmässige Pegel, sondern auch einen möglichst gleichmässigen Frequenzgang für alle Zuschauerbereiche zu erreichen. Für die gleichmässige Pegelverteilung bei Direktstrahlern liegt insbesondere wenn man weite Bereiche abdecken möchte naturgemäss ein relevant großer Teil der Zuschauerfläche im Off-Axis-Bereich der Lautsprecher. Auch wenn uns das Marketing verschiedener Hersteller immer wieder etwas anderes weis machen möchte, gibt uns die Physik klar und deutlich vor, dass alle praxistauglichen Lautsprecher konstruktionsbedingt einen deutlichen HF-Abfall im Off-Axis Bereich haben. Das Erreichen des Ziels "gleichmässiger Pegel UND gleichmässiger Frequenzgang" in Bezug auf die geschilderten Rahmenbedingen bleibt mit einem einzelnen konventionellen System damit leider ein realitätsfernes Wunschdenken.


    Genau an dieser Stelle können dann Linearray Systeme ihre Stärke ausspielen - dessen Siegeszug im Bereich der Großbeschallungen kommt immerhin nicht von ungefähr... Im konventionellen Betrieb funktioniert das in größeren Dimensionen in einigermassen professionell nur mit viel Material und unter Einbeziehung von auffüllenden Subsystemen wie Near- Out- Side- oder Downfills bzw. Delaylautsprechern. Dass das Ganze am Ende von einem Systemer an den Start gebracht wird, der sein Handwerk versteht und weiß was er*sie da tut, gilt für beide Arten der Systeme gleichermassen und ist absolute Grundvorraussetzung und mE der wichtigste Faktor dafür, dass das egal welches System am Ende gescheit spielt.

    Dodi Da Dir das wahrscheinlich nicht klar ist, hier mal die übliche Vorgehensweise um ein System an der Stelle an der Du gerade bist weiter zu optimieren:

    Das System wird im Freifeld zwecks Ausschließung von Raumeinflüssen aufgebaut und dann mit einem Messsystem durchgemessen. Gemessen werden an verschiedenen Messpositionen die Phasenlage und Frequenzgang der einzelnen Systemgruppen der Anlage. Das Messsystem sollte ein Dual-FFT-System sein. Hierbei wird mit einem definierten Messsignal (üblicherweise Pink Noise) durch das Messsystem das reine Messsignal mit dem Signal welches über Deine Anlage ausgespielt und über das Mikrofon aufgenommen wird verglichen. Auf diese Weise können Frequenzgang und Phasenlage in Bezug zu einem definierten Soll-Wert gesetzt und sichtbar gemacht werden. Nun werden am Controller die einzelnen Baugruppen der PA möglichst optimal aufeinander abgestimmt, indem durch setzen von Delays die Phasenlage angeglichen wird und durch setzen von gezielten EQ-Filtern der Gesamtfrequenzgang angepasst wird. Um diesen Prozess vernünftig und sinnvoll umzusetzen brauchst Du jemand, der entsprechendes Equipment besitzt und dieses auch bedienen kann.


    Der beschriebene Weg ist die Ideallösung wie sie im im professionellen Bereich vielfach betrieben wird. Im semiprofessionellen- und Amateurbereich begnügt man sich zwangsläufig damit, verschiedene einem selbst gut bekannte und gut produzierte Testtracks über die Anlage abzuspielen und anschließend nach Gehör und eigenem Geschmack die Anlage (Trennfrequenzen und Gesamtfrequenzgang) einzustellen.


    Funktionieren tun beide Wege. Mit den Ohren kommt man in der Regel schon recht weit, das letzte Quentchen lässt sich jedoch nur mit Messequipment und dem dazugehörigen Know-How herausholen. Insbesondere durch die die Laufzeitanpassungen für korrekte Phasenbezüge der Systemgruppen einer PA lassen sich insbesondere im Bereich der Trennfrequenzen nochmal sehr viel Verbesserung im Klang und in der Effizienz des Systems erreichen - diese Einstellungen sind nach bloßem Gehör jedoch ein absolutes "Fischen im Trüben", ein Messsystem und jemand der dieses korrekt bedienen kann ist hierfür unabdingbar.


    Ich denke Du solltest Deine Anlage für den Anfang sorgfältig nach Gehör einstellen. Alles andere erscheint mir hier erstmal unverhältnismässig. Du schriebst ja, dass Du mit dem Klang schon recht zufrieden warst, das ist doch schonmal eine sehr gute Ausgangslage! Spiel einfach mal ein paar Tracks über die Anlage ab und schau, welche Frequenzbereiche Dich in allen Tracks stören. Dann versuch gezielt ein paar Filter zu setzen und versuche den Klang zu verbessern. Wichtig dabei: Weniger ist mehr! In der Regel sind bei einem einigermassen ordentlichen System nicht viele Filter notwendig. Wenn Du die Anlage wirklich perfekt haben möchtest, halte Ausschau nach Leuten die das Ganze professionell betreiben. Hier kannst Du Dir ganz sicher ein paar gute Tipps abholen und mit etwas Glück hast Du vielleicht am Ende sogar ein ein perfekt eingemessenes System 8)


    Ich wünsche Dir viel Erfolg beim Rumprobieren!