Beiträge von pfeiffe

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    Interessant finde ich die direkte Schnittstelle auf A&H GigaAce und DX, sowie Hyperport.


    Wenn das Teil preislich einigermassen auf dem Boden geblieben ist, wird es bald in meinem Pult wohnen ;)

    Also mein IDN zu dem Thema ist warum man diese Diskussionen 2026 überhaupt noch braucht...


    Wenn ich in einer Venue mit professioneller Tonanlage am FOH den 15905 Grenzwert reisse, dann ist es definitiv zu laut!!!


    Ich versteh einfach nicht warum manche KollegInnen weiterhin denken Lautstärken fahren zu müssen, bei denen sich rund die Hälfte der Gäste irgendwas in die Ohren stecken muss um die Musik schmerzfrei zu ertragen. Wenn dann dazu noch die Qualität von den Preamps im Pult und der neuste Boutique-Master-EQ, den man sich ins Outboard Rack geschraubt hat um dem Mix noch den letzten Feinschliff zu geben angepriesen wird, kann ich manchmal nur noch mit dem Kopf schütteln...

    Also da Interesse besteht -

    Habt Ihr auf sowas Lust an einem Sonntag Abend? Oder lieber um 9 Uhr morgens unter der Woche?

    Falls es an einem Chat Tag sein soll kann ich den 3. März anbieten (4.3. bei mir

    geht beides. vormittags ein wenig cooler für mich.

    Ich fahre einmal im Jahr mit meiner Band in die Schweiz, anfangs immer mit Carnet.

    Ich habe dann beim Zoll angerufen und gefragt ob das unbedingt nötig ist, da der Aufwand ja unverhältnismäßig hoch ist.

    Man sagte mir daraufhin, ich solle einfach eine Liste mit dem Equipment dabei haben und die nach Aufforderung vorzeigen. Das gilt aber wohl nur so lange wie Du das Zeug selbst transportierst. Wenn das eine Spedition macht brauchst Du das Carnet.

    Gleiches hier. Ich war im letzten Jahr für etwa 5 Gigs in der Schweiz. Equipment war nie ein Problem, Merch muss allerdings penibel angemeldet werden, und bei Ein- und Ausfuhr Menge und Umsatz dokumentiert werden. Die Band macht das seit 20 Jahren so, es gibt immer mal wieder Gespräche und Zweifel über das "korrekte" Vorgehen, aber bisher hat der Zoll auf beiden Seiten das immer so in Ordnung gefunden (wir haben immer an der Zollstelle angehalten und das mit dem Merch mit denen abgewickelt, da kam nie eine Rückfrage zum Equipment).


    Wenn Du Dich absichern willst, mach das aber bitte nicht in diesem Forum, sondern kontaktiere direkt den Zoll.

    Entweder prügel ich die Disziplin da rein oder …. Gäbe es denn eine sinnvolle Alternative zu Headsets, bei der Konstellation?

    nein.

    Grundsätzlich ja. der Teufel liegt aber wie immer im Detail. Hier ein paar Punkte:


    1) Headsets in solchen Konfigurationen sind grundsätzlich ziemlich feedbackanfällig. Das bedeutet, dass die Feedbackfrequenzen des Systemssehr genau gezogen werden müssen. Außerdem sollte die Gainstruktur unbedingt ordentlich aufgebaut sein.

    2) Funk ist nicht immer zuverlässig. Es braucht ein ordentliches Frequenzmanagement, damit die 8 Strecken störungsfrei in Eurer Location spielen.

    3) Die Positionierung der Headsetkapsel ist absolut wichtig! Einige Zentimeter machen einen riesigen Unterschied! Hier braucht es viel Disziplin, gute Nackenbügel, guten Hautkleber, viel Erfahrung. Bei Kostümwechsel oder Headsetwechsel während der Show ist besondere Aufmerksamkeit geboten! Außerdem gibt es andere physikalische Herausforderung wie zB Schweiß der in die Kapsel läuft und das Signal sehr dumpf macht.

    4) Schauspieler sind mal krank / verschnupft. Dein Routing System muss so gebaut sein dass Du das szenenübergreifend anpassen kannst

    5) Stimmen mit Verstärkung sind sehr dynamisch und können schnell hier im einen Moment viel zu leise und im nächsten Moment unangenehm laut sein. Du brauchst Erfahrung mit Kompressoren / Dynamischen EQs.

    6) Es gibt immer (!) zu wenig Probenzeit. Es wird schwierig sein so viel Zeit für Deine Einstellungen zu bekommen wie Du brauchst, Insbesondere wenn Du noch wenig Erfahrung hast. Dazu gibt es während der Proben ständig Änderungen / Streichungen / Umstellungen auf die Du mit Deinem System flexibel und schnell reagieren können musst.


    Dein Vorhaben ist nicht unmöglich, mit wenig Erfahrung aber ziemlich ambitioniert. Positiv ist: Du kannst viel daraus lernen! Stell Dich aber auf eine Menge Stress und Scheitern auf dem Weg ein...

    Technisch funktioniert das. Ihr braucht jedoch zwingend (!) eine fähige Person am Mischpult, die dafür ausgebildet ist und das dazu auch nicht das erste Mal macht. Außerdem braucht es eine Menge Disziplin der Mitwirkenden, sowie massiv zusätzliche Probenzeit um den Umgang und die technische Einrichtung am Pult ordentlich hinzubekommen. Lass Dir kein Pult ohne vernünftige Szenenverwaltung verkaufen (die Wing ist dafür gut geeignet).


    An dieser Aufgabe scheitern mit großer Regelmässigkeit die meisten Laientheater deshalb, weil die genannten Faktoren nicht ernstgenommen werden:


    a) es muss zwingend Fachpersonal am Start sein

    b) es braucht massiv Probezeit

    c) die tontechnische Werkzeuge müssen einen gewissen Mindestqualitätsstandard erfüllen


    Also mein Tipp: Macht Euch zuerst mal Gedanken ob a) und b) für Euch realistisch und bezahlbar sind. Danach könnt ihr c) angehen.


    Zu dem angefragten Equipment: das klingt soweit schon ganz gut, sofern ihr jemanden habt die damit umgehen kann. Ich weiß ich wiederhole mich, aber es wird ansonsten einfach komplett schiefgehen...

    Naja... es gibt halt Leute die sich, wenn sie über eine Unbequemlichkeit stolpern, diese als allererstes erstmal als solche erkennen und bemängeln. Für diese Leute wird der entsprechende Kritikpunkt immer eine Unzulänglichkeit bleiben, bis der Hersteller entsprechend "nachbessert".


    Dann gibt's andere, die stets Wege und Mittel finden um mit vorhandenen Realitäten klarzukommen und deswegen ggf. vorhandene Unzulänglichkeiten einfach nicht als Kritikpunkte sehen.


    Recht hat hier wohl niemand. Es ist einfach eine Frage der Sichtweise und des Umgangs mit sich in den Weg stellenden Unbequemlichkeiten.

    Es kommt sehr auf die Umgebungsvariablen an. Bei Musik der eher härteren Gangart und / oder dichten Arrangements, sowie mit lauter Stimme, die eher wenig Gain braucht funktioniert die Absenkung mit ~40db wunderbar. Das ist dann vorne nicht störend bemerkbar wenn das Gate auf und zu geht, weil der Rest der Musik das zudeckt. Sobald es etwas feiner wird und auch wenn die Stimme viel Gain braucht ist dieser 40dB Pegelsprung beim Öffnen/Schliessen schon sehr deutlich hörbar und fällt ggf. störend auf. Da funktioniert die 16dB Variante dann einfach unauffälliger. wir hatten mit einer meiner Bands vor ein paar Jahren beide Varianten ausprobiert und sind dann bei der 16dB Variante hängengeblieben. Dabei war aber vor allen Dingen das InEar Argument ausschlaggebend. Hier ist mE wie immer bei InEar Sound auch die psychologische Komponente bzw. das "sich-dran-Gewöhnen" ausschlaggebend. Da ist die Bereitschaft der KünsterInnen, sich mit einem erstmal ungewohnten Sound anzufreunden bekanntlich sehr unterschiedlich hoch...

    Ich habe die PB-05 D Variante mit -16dB Bedämpfung. Das war für meine Anwendungen im Livebereich stets vollkommen ausreichend und macht genau was es soll sowohl auf kleinen als auch auf großen Bühnen. Wie bereits erwähnt ist mit InEar die Version mit 42dB Absenkung zumindest mit meinen Künstlern nicht benutzbar und auch am FOH waren die Pegelsprünge damit deutlich zu krass. Die Abschattung eines Körpers zwischen Drums und Mikrofon sind deutlich weniger als 16dB, selbst mit Plexiglas sind diese Werte schwer zu erreichen. Bedenke außerdem, dass diese physischen Abschattungseffekte nie frequenzlinear sind, was in der Praxis einen riesengroßen Unterschied zur reinen Pegelabsenkung eines Optogates darstellt! Außerdem ist der Vorteil eines Optogates ja eben genau dann die Absenkung zu schalten, wenn sich der Körper nicht mehr direkt vor dem Mic befindet ...

    Wenn man davon vier Stück an der Snare braucht, interessiert es mich doch weniger. *finger

    Ich hatte die anderen drei zwischenzeitlich für eine Weile an den Toms, da haben mir aber die 4099 dann doch besser gefallen. Die Mics sind aber immer mal wieder an allen möglichen Positionen am Start und machen fast überall einen mindestens soliden und oft auch einen wirklich tollen Job!

    Ich hatte vor vielen Jahren auch mal ein Digicopult mit dem selben Problem als Monitorkonsole auf einem Festival stehen. Nachdem einer Notfallkorrespondenz mit dem Service in England war damals die Lösung, das Pult im DJ-Style zu bedienen. Also Daumen und Zeigefinger rechts und links vom Fader. So hat das komplett einwandfrei und ohne jegliches haken funktioniert, mit Finger in der Griffmulde war das Pult komplett unbedienbar. Am dritten Festivaltag hat sich das dann angefühlt als hätte ich nie was anderes gemacht, die ersten zwei Tage waren echt ein wenig unangenehm ;)

    Das stimmt, rechtfertigt solche Entscheidungen aber in keiner Weise. Im Gegenteil. Wer es nicht nötig hat sollte sich umso mehr der gesamtgesellschaftlichen Verantwortung zur Verbesserung der Lebenssituation aller seiner Mitmenschen stellen.

    da ergeben sich in der Tat spannende neue Möglichkeiten im Hinblick auf Zementeinsparungen:

    https://www.heise.de/news/US-F…on-Haeusern-11093488.html

    Jaja, Dieses formschöne Etwas steht gemeinsam mit zwei anderen Gebäuden die gerade im Druck sind 3 Fußminuten von meinem Haus entfernt. Der Bauherr lässt keine Gelegenheit aus, öffentlich zu proklamieren wie zukunftsweisend diese Bauweise doch sei, da die Baukosten stark gesenkt werden könnten.


    Da denkt man sich doch: Ach RICHTIG cool, dann kann ja in der Stadt ENDLICH mal der kostendeckende günstige Mietwohnraum geschaffen werden, der seit Jahren so dringend notwendig ist <3 <3 <3


    DENKSTE! :cursing: Die Häuser werden als Boardinghäuser zum Höchstpreis und komplett möbliert an Businesskunden vermietet. Interessant. So lässt sich im Mietwohnungsbau mit noch weniger Baukosten noch mehr Rendite machen - GRATULATION! Kotz*