Beiträge von pfeiffe

    wie sieht es denn mit unterschiedlichen Stageracks aus? Laut dem (übrigens überaus freundlichen und hilfreichen) Supportmitarbeiter aus England haben die verschiedenen Stageracks systembedingt teils unterschiedliche interne Gainstrukturen, so dass bei einer Übertragung eines Files auf ein anderes System mit ggf. auch unterschiedlichen Stagerackkonfigurationen Anpassungen der Gains notwendig sein können.


    Der Channelcount für die von mir betreute Produktion geht gerade steil in Richtung 72in/34out, so dass mehrere Stageracks zum Einsatz kommen werden. Wie genau die Konfiguration der Racks für Proben und Shows sind versuche ich gerade herauszubekommen, will da aber wenn möglich böse Überraschungen vermeiden.


    Kann mir jemand dazu Genaueres sagen?

    Besten Dank Guma! :thumbup:


    Dann werd ich mir mal ein File bauen. Morgen starten die Produktionsproben auf dem kleineren Pult, bleibt zu hoffen dass am Showtag alles glatt läuft. Da ich von klein > groß konvertiere bin ich da jetzt aber erstmal zuversichtlich. Die Software schaut ja schon auch aus als hätte man sich da ein paar mehr Gedanken gemacht und das nicht nur mal schnell hingeschustert ;)


    Danke nochmal für die schnelle Info!


    Paul

    Moin,


    kann mir jemand von Euch regelmässigen Digico Usern auf die Schnelle sagen inwieweit Pultfiles zwischen den verschiedenen Pultversionen kompatibel sind? Ich habe gesehen, dass es da Converter auf der Digico HP gibt, werde daraus aber noch nicht so 100% schlau und würde mich über Eure Praxiserfahrung freuen. Wie genau habe ich mir das vorzustellen, wie zuverlässig funktioniert das und was gibt es zu beachten? Konkret geht es um


    1) SD9 --> SD10

    2) SD11 --> SD10 (bitte hier nicht nach Sinn oder Unsinn fragen... :cursing: )


    Besten Dank und liebe Grüße in die Runde,


    Paul

    Hi Krzysztof,


    es ist schön dass Du Dich mit den Möglichkeiten Deines Mischpults auseinandersetzen möchtest. Es gibt haufenweise Informationen im Netz, die Dir die grundlegende Arbeitsweise eines Kompressors mit bunten (teilweise auch bewegten) Bildern sehr detailreich erklären. Es wäre schön wenn Du erst die schon vorhanden Informationsquellen im Netz ausschöpfen würdest bevor Du diese Fragen hier postest. Damit sparen sich alle Arbeit (Du beim Formulieren der Frage und alle anderen beim Schreiben der Antwort).


    Da die Infos wirklich einfach im Netz zu finden sind spar ich mir jetzt eine Antwort auf Deine Frage. Eines möchte ich Dir jedoch noch mitgeben: Tontechnik ist ein Dreischritt. Du hast eine Ausgangssituation x und eine Wunschvorstellung y. Je nach technischen Möglichkeiten und Know How kannst Du die Ausgangssituation durch den Einsatz von Tontechnik gezielt in die Wunschvorstellung überführen. Das bedeutet in der Praxis:


    1. Du hörst ein Signal (z.B. Deine Stimme) über die PA ab und beurteilst das Ergebnis

    2. Du entwickelst eine konkrete Wunschvorstellung wie das Signal am Ende klingen soll und gleichst diese Vorstellung mit dem Ist-Zustand ab (zum Beispiel: Stimme klingt zu dumpf, zu schrill, hat zu viel Dynamik, zu trocken, etc...)

    3. Du benutzt gezielt die verfügbaren tontechnischen Mittel um von x nach y zu kommen


    Wenn Du einen der drei Schritte überspringst oder Dir irgendwo unsicher bist, stocherst Du beim Drehen an den Reglern und Knöpfen komplett im Dunkeln und das Ergebnis ist nicht mehr als Zufall. Wenn Du nicht beurteilen kannst was Du hörst, weil Dir die entsprechende Hörerfahrung fehlt (oder Du mal wieder vom Veranstalter einen bescheidenen Mischplatz zugewiesen bekommen hast ;) ), wirst Du generell Schwierigkeiten haben guten Ton zu machen. Wenn Du keine konkrete Vorstellung davon hast was Du eigentlich erreichen willst, wird jede Aktion am Pult niemals zielgerichtet sein, sondern immer zufällig bleiben. Wenn Du nicht weißt, wie Du Deine Zielvorstellung technisch erreichen kannst, weil Du Deine Werkzeuge noch nicht verstanden hast, wirst Du ebenfalls mit Sicherheit nicht die richtigen Einstellungen am Pult finden.


    Ich habe bei Deinem Kompressorprojekt das Gefühl, dass es zumindest an Punkt 2 und 3 bei Dir noch hapert. Warum willst Du überhaupt komprimieren? Musst Du überhaupt komprimieren? Was ist das, was Dir an der unkomprimierten Stimme nicht gefällt? Erst wenn Du diese Fragen für Dich sehr genau beantworten kannst, macht der Griff zum Kompressor überhaupt Sinn. Wenn Du weißt was Dir an dem was Du hörst nicht gefällt und Du sicher bist dass der Kompressor diesen Missstand lösen kann, solltest Du Dich technisch sehr genau mit dem Kompressor auseinandersetzen um ZIELGERICHTET von x nach y zu kommen. Alle Antworten wie "nimm diese Ratio, diesen Threshhold, diesen Release sind VÖLLIG daneben, weil die drei oben geschilderten Schritte aus der Ferne einfach nicht zu beurteilen sind und niemand Dir die entsprechenden Entscheidungen und Beurteilungen abnehmen kann. Ob das Ergebnis der "Fremddiagnose" oder des Preset-Tipps dann in irgendeiner Form Sinn macht ist dann wirklich nur absoluter Zufall...


    Tipps:

    - Bemüh das Internet und mach Dich schlau was ein Kompressor genau macht und wie die verschiedenen Parameter funktionieren. Wenn Du eher in der analogen Welt unterwegs bist, kann ich Dir als Literaturtipp das Buch "Mixing Audio" von Roey Izhaki sehr ans Herz legen. Hier bekommst Du einen SEHR guten Überblick über alle relevanten Bereiche und Werkzeuge der Tontechnik incl. gut gemachten Audiobeispielen. Das Buch liest sich hervorragend, ist nur leider ziemlich dick, auf englisch und nicht ganz billig ;)

    - setz Dich in Ruhe zu Hause hin und probiere das gelernte mit verschiedenen Quellen aus. Stell verschiedene Parameter ein und hör Dir den Unterschied im Ergebnis an. Versuche dabei stets ZIELGERICHTET zu arbeiten.



    Ich wünsche Dir ganz viel Erfolg und Spaß beim Forschen! Sollten nach Deiner Recherche und dem Ausprobieren noch Fragen übrig geblieben sein beantworte ich (oder jemand anderes) sie Dir bestimmt gerne hier.


    Soweit beste Grüße,


    pfeiffe

    Idie 1m Abzweige sind bei den niedrigen Frequenzen von DMX kein wirkliches Problem

    An dieser Stelle würde ich mich als hauptamtlich auf der guten (lauten) Seite der Macht Schaffender gerne mit einer kurze Frage an die netten Kolleg*innen der Hell/Dunkel-Fraktion hier einklinken:


    Wie sieht das denn mit einfachen Y-Kabeln als DMX-Split aus? Rein technisch gesehen ist das doch ein genauso klares NO-GO wie die Mikrofonkabel für DMX oder sehe ich das falsch? Dass das nicht die feine englische ist und möglichst vermieden werden sollte, ist völlig klar und muss in den Antworten nicht unbedingt noch 100 mal wiederholt werden ;)


    Trotzdem läuft es im Alltag ja dann aus den verschiedensten Gründen doch immer mal wieder auf eine gute alte Rock'n'Roll-Schweinelösung hinaus. Deshalb die Frage: In welchen Dimensionen spielt ein einfacher Y-Split bei DMX noch einigermassen stressfrei?

    naja, um zu schauen was nu alles über den Jordan gegangen ist bzw welche Geräte überlebt haben brauchts noch keine Fachwerkstatt.


    Wie schon mehrfach hier geschrieben:

    Besorg Dir ein einfaches und sicher funktionierendes DMX Pult und bastel Dir einen maximal simplen Testaufbau (Pult -> Dimmer --> Lampe). Dann steckst Du da all Deine verschiedenen potentiell gegrillten Geräte einzeln und nacheinander auf und testest sie unter Benutzung Deines gesunden Menschenverstandes auf Funktion.


    Von dem dem auf diese Weise identifizierten Grillgut lässt Du dann tunlichst die Finger und gehst damit zum nächstbesten Elektronikklempner mit Fachkenntnis. Gegen ein kleines Trinkgeld lässt er*sie sich bei der Reparatur viellecht über die Schulter schauen und kannst aus der Ganzen Sache vielleicht noch zusätzlich was lernen.


    Viel Erfolg!

    Wir sprechen hier aber von einem Theaterverein. Ich denke nicht, dass die Bühne so groß ist. Bei einer kleinen Bühne kann das durchaus funktionieren. Hängt halt sehr von den Gegebenheiten und den Beteiligten ab.

    klar. Je kleiner die Bühne und je unaufwändiger die Aufbauten und Umzüge desto besser und einfacher kann das funktionieren.

    Da das Thema ja offensichtlich schon auf Interesse stößt, führe das gerne nochmal etwas genauer aus. Meiner Erfahrung nach gibt es bei einer Theaterbeschallung mit Raummikrofonie im Wesentlichen drei Hauptprobleme:


    1) Abstandsverhältnisse


    Ich spreche hier nicht von kleinen Kulturtheatern, sondern von großen Bühnen mit Bühnenmassen mit über 8m Bühnenbreite. Generell sind die Aufstellungsmöglichkeiten bei solchen Produktionen eigentlich immer extrem begrenzt. Das liegt zum einen daran, dass größere freie Spielflächenim Bühnenbereich nicht für Mikrofone zur Verfügung stehen, zum anderen daran, dass die Bühnenbilder- / Regisseur*innen meist klare optische Vorstellungen haben, denen man sich unterordnen muss (sichtbare Mikrofone sind bis auf bei Musicals eigentlich immer ein no-go, damit fallen dann zB. meist auch in einem sinnvollen Abstand gehängte Mikrofone über der Bühne aus). Es bleiben dann oft nur noch sehr ungünstige Positionen zB irgendwo am Bühnenrand übrig. Von diesen Positionen aus ist es in der Regel nicht mehr zufriedenstellend möglich, das Geschehen in der Bühnenmitte (wo sich meist ein Großteil der Handlung abspielt) vernünftig laut zu bekommen. Manchmal lassen sich Mics geschickt in das Bühnenbild integrieren, hier stellt die Verkabelung bzgl. der Umbauten jedoch eine Herausforderung dar (Funkstrecken sind teuer!).

    Hinzu kommt, dass sich beim Theater ja oft mehrere Schauspieler an unterschiedlichen Orten aufhalten. Ein Schauspieler steht dann am Rand, mit 2m Abstand zum Mikrofon. Ein anderer steht hinten in der Mitte, wo wir vielleicht kein Mikrofon positionieren konnten, mit einem Abstand von 7m zum nächsten Mikrofon. Hier kommen jetzt bei einem Dialog am Pult sehr ungleiche Lautstärkeverhältnisse an. Manchmal lässt sich das szenisch lösen, die Akzeptanz der Regisseur*innen, sich aus tontechnischen Gründen in ihre szenischen Vorstellungen reinpfuschen zu lassen ist aber meist sehr begrenzt. Generell würde ich sagen, dass eine gleichmässige Bühnenabdeckung mit annehmbaren Abstandsverhältnissen auf größeren Bühnen in der Praxis so gut wie nie umsetzbar ist.



    2) unnatürlicher Klang / Störschall


    Durch die hohen Abstände zu den Mikrofonen ergeben sich weitere Probleme: Man braucht einen sehr hohen LowCut um genügend GBF zu bekommen. Dadurch klingt das Ergebnis dünn und hart. Außerdem werden alle Nebengeräusche (Schritte, umfallende Gegenstände, etc... selbstverständlich im gleichen Maße wie die Sprache mitverstärkt. Diese Geräusche sind in der Regel jedoch schon laut genug, so dass das im Gesamtmix sehr unnatürlich und störend wirkt. Alle Beteiligten gehen immer wie selbstverständlich davon aus, dass wir mit einer solchen Mikrofonierung nur die Nutzanteile (Sprache) laut bekommen können und der Rest bleibt wie er ist. Das ist jedoch natürlich NICHT so - dies ist nur bei einer Nahmikrofonierung möglich. Wenn wir mit den Mikrofonen nicht einigermassen nah an die Quelle kommen (siehe Punkt 1) bekommen wir diese Probleme nach meiner Erfahrung nicht zufriedenstellend in den Griff.



    3) Bedienbarkeit / Umsetzbarkeit


    Die oben angesprochenen Probleme lassen sich natürlich teilweise lösen. Mikrofone können je nach Szene geschickt in das Bühnenbild eingebaut und/oder die Positionen verrückt werden. Das Bühnenbild könnte sich hier selbstverständlich auch an die tontechnischen Anforderungen anpassen (auch wenn das praktisch irgendwie nie passiert ;) ). Löcher in der Mikrofonierung können szenisch ausgespart - also einfach nicht bespielt werden. ungleiche Lautstärkeverhältnisse in Dialogen können bei den Proben durch die Schauspieler*innen ausgeglichen werden. Es kann an der Besohlung der Schuhe gearbeitet werden um Schrittgeräusche zu minimieren. Am Pult kann durch den Einsatz von gezielter (Multiband-) Kompression, sorgfältigem EQ'ing je nach zenischen Anforderungen der Klang optimiert werden, etc...


    Das Ganze wird jedoch schnell zu einem unkontrollierbaren Drahtseilakt. Alle Beteiligten müssen AKTIV UND ENGAGIERT mitarbeiten. Der Hauptfokus der anderen Gewerke ist jedoch verständlicherweise meist nicht beim Ton!


    Im Tonpult müssen im Pult Szenen gespeichert werden in denen sich Einstellungen ändern, während der Proben müssen Mikrofonpositionen ausprobiert und eingerichtet werden. Der Verkabelungsaufwand auf großen Bühnen ist hier bei verschiedenen Positionen bzgl. der Zeit die das braucht und alle Beteiligten warten müssen nicht zu unterschätzen - und bevor ichs vergesse: Funk ist teuer!.

    Meist ist es so, dass 1-2 Kollegen aus der Tonabteilung die Proben betreuen. Es ist SEHR WENIG Zeit vorhanden. Die vorhandene Zeit wird zu 90% benötigt um szenisch zu proben. Das Gewerk Ton macht seine Arbeit hier gut, wenn die Kollegen bzgl. der Herstellung der Sprachverständlichkeit möglichst unauffällig und vor allen Dingen ohne wertvolle Probenzeit in Anspruch zu nehmen mal eben..... ähhh... wie war das nochmal...... ach ja genau! die Sprache - und bitte NUR die Sprache laut machen, und zwar so, dass es absolut natürlich klingt :P Kann doch nicht so schwer sein? Wie, Du brauchst eine Extraprobe oder zumindest mal eine Stunde Zeit? Haben wir nicht, wir müssen noch dies und das und jenes, außerdem ist morgen dieser Schauspieler nicht da, da kommen wir eh in Verzug.........



    Ist eine professionelle Beschallung mit Raummikrofonen im Theater wirklich unmöglich?


    Natürlich ist dies nicht unmöglich! Hier ein wirklich GUTES Ergebnis zu bekommen ist jedoch mit dem klassischen Theater- und Probenalltag so wie ich ihn in meiner Arbeit als freier Techniker immer wieder erlebt habe sehr schwer zu vereinbaren und deshalb in der Praxis meiner Erfahrung nach eigentlich nie wirklich umsetzbar. Um hier ein wirklich gutes Ergebnis zu bekommen braucht es:

    • die Bereitschaft ALLER Mitwirkenden teils größere Kompromisse einzugehen
    • einiges an eingeräumte Probenzeit die nur (!!!) für die Optimierung der Tontechnik verwendet wird
    • wirklich sehr (!!!) fitte und erfahrene Techniker*innen am Pult, die schnell und unauffällig einen Großteil der Arbeit während der szenischen Proben abarbeiten können, ein gut vorbereitetes Pult und ein sorgsam ausgearbeitetes und flexibles System bzg. Szenenspeicherung, Recall-Safe, etc... Die Kolleg*innen am Pult müssen das Pult und ihr System superschnell (!!!) und stressfrei beherrschen.
    • eine exzellente Beschallungsanlage, hervorragende Mikrofone und ein den Anforderungen gewachsenes Pult.


    Die Beschallung mit Headsets/Lavalliers stellt einen sehr wirksamen Lösungsansatz zu den Problemen 1) und 2), und auch teilweise 3) dar. Eine Theatervorstellung auf diese Weise professionell zu verstärken ist ebenfalls alles andere als trivial! Darüber könnte ich jetzt hier nochmals einen längeren Aufsatz schreiben, aber das ist ja an dieser Stelle nur ein Nebenschauplatz :D Egal wie , aus den oben genannten Gründen würde ich auf großen Theaterbühnen Headsets/Lavalliers IMMER einer einer Raummikrofonie vorziehen!

    Ich habe sehr viel Theater gemacht. Meine Erfahrungen:


    - Wenn Sprache verstärkt werden soll funktioniert das nur mit Headsets/lavaliers.

    - in diesem Fall bevorzugt Kugelkapseln nehmen, die sind unanfälliger gegen verrutschen und klingen natürlicher. Anschminken ist ideal, verschiedene Positionen ausprobieren (z.B. an der Stirn am Haaransatz hab ich immer mal wieder gute Erfahrungen gemacht

    - alle Lösungen mit Richtrohren, Stereomikrofonie, Grenzflächen o.ä. funktioniert nur SEHR (!!!) eingeschränkt, hat viele unangenehme Nebeneffekte (Körperschall, unerwünschte Kulissengeräusche beim Spielen, unnatürlicher Klang durch weit aufgerissenen LOW CUT, den man braucht um das ganze passabel laut zu bekommen , etc...)


    Mein Fazit: wenn die Rahmenbedingeungen vorraussetzen, dass Du die Sprache verstärken musst, nimm Headsets/Lavaliers. Die restlichen Werkzeuge funktionieren in speziellen Anwendungsfällen (z.B. als lokale Spotmikrofone für einzelne Szenen o.ä.), NICHT jedoch zufriedenstellend als Hauptmikrofonie.


    Beste Grüße und viel Erfolg bei Deinem Vorhaben!

    Wenn ich das selber erkunden muss, müsstest du mir aber bitte verraten, was genau du mir da für ein Teil in Bild 2 geschickt hast (das mit dem USB Kabel)


    Und wie sieht es mit dem Pult aus was ich rein gestellt habe?

    come on. Was steht auf der Kiste? Folge den gelben Pfeilen... :/:/:/


    Klick doch vielleicht mal hier und schau was passiert: >>>KLICK MICH<<<


    OH!!! eine..... Anleitung???



    Was jetzt wohl zu tun ist? :/:/:/:/

    Ich suche eine Insertpeitsche


    - mind. 12 Kanäle (gern auch nicht viel mehr ;) )

    - klassische Auflösung 1x Stereoklinke --> 2x Monoklinke

    - Länge mind. 3m

    - gute Qualität, kein abgerocktes Zeug.


    Hat jemand sowas noch aus den guten alten Zeiten im Lager rumliegen und möchte es loswerden? Angebote gern per PN.

    Für die richtige Anwendung ist nicht der Hersteller verantwortlich, sondern der Anwender.


    Wo in welcher Dings und Bums steht das? hast Du einen Link?

    Das Interressiert mich jetzt dann doch sehr!

    Das ist doch immer so. Wenn Du Dir einen Rasenmäher kaufst und auf die Idee kommst damit eine Schotterpiste ebnen zu wollen, wird Dir der Hersteller zurecht einen Vogel zeigen wenn Du ihn für den Defekt des neu gekauften Geräts verantwortlich machen willst...


    Also sind wir dann doch bei

    "...nach eigenem ermessen..."X(:cursing:

    Ja sicher! Du als Anwenderin musst eine Risikobewertung machen und abwägen ob die verwendete Gerätschaft zu dem von Dir vorgesehenen Einsatzzweck passt und SICHER verwendet werden kann oder nicht. Bei dieser Abschätzung können Dir Herstellerangaben helfen. Wenn diese nicht vorhanden sind gilt: SAFETY FIRST! Wenn Du Dir nicht absolut sicher bist und eine mögliche Gefahr vorstellbar ist, kommt diese Gerätschaft für den Anwendungszweck NICHT in Frage.


    Grundsätzlich wirst Du nichts falsch machen wenn Du bei gefahrenrelevantem Material immer deutlich überdimensionierst, Dir ganz genau überlegst was alles passieren kann und im Zweifelsfall entweder einen Fachmann/frau fragst oder einfach Material benutzt bei dem Du Dir wirklich sicher sein kannst dass das ZU 100% GEFAHRENFREI funktioniert. Die Sicherheit geht IMMER vor und es ist einfach absolut unprofessionell und fahrlässig auch nur darüber nachzudenken Lösungen zu benutzen bei denen Du nicht 100% weißt, dass sie IN JEDEM FALL sicher sein werden.


    Bei der Idee zB einen mittelschweren Lautsprechern auf einem Billig-Lichtstativ mit Gegenballastierung durch ein paar PAR Scheinwerfer auf mehr als 3m Höhe zu bringen kann man nicht mehr von einer Safety-First-Mentalität und vernünftiger Gefahrenabschätzung reden. Deshalb melden sich hier zurecht die vielen kritischen Stimmen. Ich rate Dir daher ganz dringend, Dir nochmal grundsätzlich Gedanken über Deine Sicherheitsmentalität im Einsatz von Material im VT-Bereich zu machen!

    Liebe Rebecca, mit einem Shitstorm hat das nicht unbedingt was zu tun.


    Es ist halt nur irgendwie immer merkwürdig wenn einige Menschen bei jeder Anforderung das selbe empfehlen und das dann noch zufällig das einzige System ist was sie selbst im Lager stehen haben...


    Dieses System scheint dann offensichtlich die eierlegende Wollmilchsau zu sein (von der wir doch alle wissen dass es sie nicht gibt)... oder aber.... der*die Schreiber*in ist so verliebt in seine*ihre Kisten dass längt alle Scheuklappen für jegliche Systeme rechts und links am Wegesrand runtergegangen sind.


    Dann gibts zurecht Kritik, denn das ist dann leider keine professionelle Beratung mehr wie sie hier wünschenswert wäre!!!

    ist mir schon klar, ich mach das auch nicht erst seit gestern. Und da sich der Plan mit der passiven Absenkung wie vermutet auch Euren Einschätzungen nach als tatsächlich "halbseiden" herausgestellt hat wird nun einfach ein Satz zusätzlicher Amps besorgt oder ggf. einfach der untere LS abgesteckt.


    Besten Dank nochmal an alle!