Beiträge von pfeiffe

    Dann hätte Dir jetzt auffallen können, dass ich ausser Deinen Transportbedingungen noch etwas anderes zu hinterfragen versucht habe, aber ich mach's Dir noch mal ganz leicht:

    Ich glaube das ist genau die Art von Tonfall, die hier immer mal wieder als "von oben herab" wahrgenommen wird. Es wäre doch eigentlich garnicht mal so schwer gewesen hier einfach eine Formulierung auf Augenhöhe zu finden? :saint:


    Sorry fürs Offtopic aber so toll ich dieses Forum finde so sehr nervt mich manchmal der Umgangston. Es muss wirklich nicht immer überall streng nach Schema Kuschelpädagogik kommuniziert werden, aber es könnte hier so viel schöner (und nebenbei auch sachlicher) sein, wenn hier und da ein wenig mehr darauf geachtet werden würde sich ein klein wenig umsichtiger auszudrücken...

    Soll das Teil mit TF Messungen im Livebetrieb auf die Strasse oder bleibt das irgendwo in der Werkstatt / im Lager stehen? Was willst Du messen? Auch Schallpegel mit Kalibrator? Welche Software benutzt Du? Falls Du auch Schallpegel überwachen willst, bzw. über verschiedene Messungen Referenzpegel vergleichen willst könntest Du über digitale Gains nachdenken, dann musst Du nicht immer neu kaibrieren. Ein guter und für diesen Zweck oft benutzter Kandidat ist die Roland Octacapture. Die Kiste hat allerdings mit 8Ins etwas mehr als Du eigentlich brauchst und bewegt sich auch in einer andere Preisklasse, hat dafür aber wie gesagt den Vorteil der digitalen Gains, die Du zB aus SMAART heraus auch direkt ansteuern kannst.

    ich hab mir da so eine zweiteilige Klammer im 3D Drucker gedruckt, die man unter den Taster schieben kann. Ist im Prinzip nichts anderes als die Fahrradspeiche oder die Büroklammer...

    Ich glaube, er denkt an Erhöhung von GBF durch Reduktion von NOM.

    Genau das. Und das ist auf kleinen Bühnen mit lauter Backline, halbtauben Musiker*innen, konventionellem Monitoring, vielen Backingvocs und dazu vielleicht noch nicht perfekt trainierten Stimmen oft eine wirklich effektive Variante um sich nicht den ganzen Mix zu vermatschen. Und ja, man bekommt die Vocs durch Reduktion von offenen Mics wie Guma richtig klargestellt hat wirklich um einiges lauter ohne dass man sich latent in der Gegend der Koppelgrenze bewegen muss.


    Wir können diese Randnotitz an dieser Stelle beenden, ich wollte nur nicht unerwähnt lassen, dass ich damit abseits der Lohnarbeit in diversen Punkrockschuppen und Juzis immer wieder gute Erfahrungen gemacht habe und das unter diesen Bedingungen wesentlich durchschlagender war als die Wahl des Mikrofons.

    Nun aber zurück zum eigentlichen Thema! :*

    Das ist jetzt zwar kein Mikrofon aber wenns um kleine aber laute Bühnen, GBF und Backlinelärm geht, könntest Du Dir überlegen das Stanni-SM58 aus der Club Grabbelkiste zu nehmen und die Kohle eher in ein paar Optogates zu stecken. Das kann bei den genannten Vorraussetzungen ggf. einen wesentlich spürbareren Effekt haben als ein schickes neues Mikrofon.

    4099 sind auch an Percussion sensationell. Sehen nach einem Stick-Treffer allerdings mitunter traurig aus.

    das kann ich nicht bestätigen. Vielleicht bin ich auf zu braven Bühnen unterwegs oder hatte bisher einfach glück, aber meine haben in den letzten Jahren auch schon so einiges abbekommen und spielen immernoch einwandfrei und sehen aus wie neu. Problem können die sehr dünnen Kabel zum Speiseadapter machen, weshalb sich auf jeden Fall die Mehrkosten für die Variante mit den etwas dickeren und stabileren Kabeln lohnt!

    Wenn etwas Kohle da ist und es nicht die wildesten Bühnen sind funktionieren dpa4099 sensationell gut für Toms.

    Das ist eh ein tolles Mikrofon! Das 4er Set incl. einem kopletten Schwung verschiedene Halter ist zwar teuer, war aber einer meiner besten Mikrofonkäufe in den letzten Jahren, das funktioniert fast für jede Anwendung. ein Set mit drei Toms und 4099 mikrofoniert braucht in vielen Settings keine Overheads, die Clips nehmen bei richtiger Positionierung genau den richtigen Anteil an Blech mit und klingen Off-Axis auch so gut, dass das wirklich ordentlich klingt!

    zu fest zugedrehten Verbindungen lösen, wenn der Kollege mal wieder mehr Kraft hatte oder es zu gut meinte, auf dem Steiger mal flott einen Kabelbinder entfernen, verbogenes Zeugs wieder geradebiegen, allerhand Kleinkrams halt. Ist aber in der Regel die Zange, die ich benutze. Den Rest selten bis nie.


    Natürlich bleibts auch oft unbenutzt, aber wenn ichs mal brauche bin ich froh es zu haben. Für speziellere Sachen hab ich Werkzeug im Toolcase.

    was hat denn das mit Alter zu tun? Das ist einfach ein nützlicher Helfer, mit dem ich 90% der spontan auf der Baustelle anfallenden Arbeiten bei denen ich mal kurz ein Werkzeug brauche schnell und effektiv erschlagen kann, ohne zum Toolcase zu rennen.

    nochmal zum Thema HiQ Systemamp vs. Amp von Fremdhersteller + BSS Controller. Ich habe hier zu Zeiten als es noch Konzerte gab in einem Club vielfach einen Mix aus beidem auf der Bühne gehabt und es ist in der Praxis kein Unterschied festzustellen.

    schau Dir mal PL-Audio F8 passiv in Kombination mit einem B12 aktiv Sub an. Das finde ich klangmässig und preis-leistungstechnisch sehr ordentlich und die Tops sind wirklich klein und leicht.

    Ist halt vielleicht eine Liga höher als die von Dir vorgeschlagenen Systeme aber spielt auf jeden Fall sehr schön!

    +1 für 115XT HiQ.


    Habe ich an der Monitorposition viel und oft mit gearbeitet, das ist ein toller Monitor. Leider wirklich schwer, das geht alleine ohne Rollbrett auf einer größeren Bühne schon merklich in den Rücken wenn man das jeden Tag macht.

    Wie die Kollegen schon bemerkten ist eine Systemendstufe oder BSS Controller, sowie Bi-Amping Betrieb Pflicht.

    es liegt ja vielleicht an meinen ohren, aber der shure "stört" mich irgendwie, er lässt sich nicht so leicht einsetzen wie der andere

    Bei den Teilen sind die richtigen Ohrpassstücke superwichtig. Es gibt da die verschiedensten Varianten in unterschiedlichen Größen und aus verschiedenen Materialien. Beim großen T sind die dankenswerterweise alle als Zubehör aufgelistet wenn Du den Artikel aufrufst. Es lohnt sich absolut, bzw. ist mMn fast Pflicht, sich da einen Satz von allen vorhandenen Varianten zuzulegen und dann ausgiebig zu vergleichen. Bei der letzten Tour, wo wir die Dinger benutzt haben, hatten am Ende fast alle Musiker°innen verschiedene Passstücke für sich ausgewählt...