Beiträge von pfeiffe

    Da habe ich auch eins. Seit ich das mal durch Zufall ausprobiert habe für mich die unangefochtene erste Wahl bei allen meinen Produktionen an der Percussion: mein geliebtes altes Beyer M320 Brikett. Wer kann, auf jeden Fall ausprobieren, ich hab an der Percussionposition schon einiges probiert und gehört, für meine Ohren ist dieses Mikrofon an der Position durch nichts zu ersetzen.

    Wenn die Led sich beim dimmen von 2800 auf 1900 Kelvin verändert, verändert sich auch die Wahrnehmung der Bilder.

    Dass die Leuchtmittel bei Ausstellungsbetrieb nicht gedimmt sein sollen, habe ich in 3 von 5 meiner Beiträge in diesem Thread ausgeführt... ;(


    Danke jedoch für den Hinweis darauf nochmal andere Hersteller im direkten Vergleich zu testen. Das ist bei der Installation am Ende tatsächlich sehr leicht möglich. Gegebenenfalls könnte es auch eine Möglichkeit sein die Leuchtmittel je nach Anwendungsfall auszuwechseln.

    In diesem Fall würde ich eher zu 2700 bis maximal 3000 Kelvin raten.

    das LEDON Leuchtmittel ändert die Farbtemperatur von 2800 Kelvin bei 100% auf 1900 Kelvin bei 10%. Das sollte für die gemütliche Beleuchtung auf jeden Fall passen. Ob es bei 100% für die Bilder funktioniert wird man sehen.

    Ich freue mich grundsätzlich über jeden Beitrag, würde Euch aber bitten, die Fragestellung zu beachten. Es soll keine Museums Bildbeleuchtung sein, die höchsten Qualitätsansprüchen genügt. Wenn die Bilder hell und zu sehen sind, reicht das erstmal aus.

    Viele Grüße,


    Pfeiffe

    "schönes Licht" sind im Heimgebrauch 3.200Kelvin - Im OP-Saal 6.000Kelvin - am Arbeitsplatz 4.000 bis 5.000 Kelvin - auf Theaterbühnen zwischen 2.300 und 5.400 Kelvin- was willst Du denn eigentlich mit "schönem Licht" anleuchten ?

    Danke für die Zahlen. Das ist mir durchaus bewusst. Es geht im Wesentlichen um Kunstausstellungen mit Bildern. Da das Ganze auf non-profit Basis läuft ist der Qualitätsanspruch ist nicht besonders hoch. So lange die Bilder enigermassen zu sehen sind ist alles OK. Die Herausforderung ist eher die Multifunktionsanforderung... Es hängen dort auch sehr oft keine Bilder, dann soll die Wandfläche stark gedimmt mit warmem Licht angestrahlt werden um gemütliches indirektes Raumlicht zu realisieren. Meine Erfahrung nach machen günstige LED Leuchtmittel sehr oft ein ziemlich kaltes und für mein Empfinden sehr unangenehmes Licht. Ganz besonders unschön wird es, wenn diese Leuchtmittel dann heruntergedimmt werden. Ich kann das leider nicht genauer beschreiben, ich bin halt eigentlich eher im Tonbereich zu Hause :D :D :D Ich probiere das jetzt mal mit dem LEDON Leuchtmitteln aus, dieser Vorschlag von floger scheint mir eine ganz passende Lösung zu sein.


    jedoch wirst Du da mit 'nem Unterputzdimmer und 'nem LED-Leuchtmittel in 'ner GU10-Fassung am Schienenträger nicht weit kommen....

    Ich wüsste jetzt nicht, warum mein Plan nicht funktionieren sollte. Du darfst mich aber gerne aufklären.



    Grüße,


    pfeiffe

    Laut dem überaus fachkundigen, freundlichen und auskunftsfreudigen Support des Electron Vertriebs, scheint genau das eins der Hauptthemen bei dimmbaren LEDs zu sein. Die Elektron Dimmer haben dafür eine Einstellung, mit der sich die Dimmkurve exakt auf das Leuchtmittel anpassen lassen, so dass sich beim Dimmen zum Beispiel auch der komplette Faderweg eines DMX-Pults nutzen lässt.


    Zugegebenermassen ist dieser Dimmer nichts fürs Wohnzimmer, aber für meine Zwecke ist das schon schick und ich bin mal gespannt wie gut das funktioniert... :D

    Vielen Dank für die Antworten.

    Dennoch stellt sich so ein bisschen die Frage nach was für einer Beleuchtung du suchst. Die Beleuchtung in einem Ausstellungsraum ist ja eher so (also so kenn ich das), dass es pro Exponat eine oder mehrere von diesen speziellen "Ausstellungs"-Lampen gibt - diese sind aber eher weniger für eine gleichmäßige Saalbeleuchtung geeignet...

    Der Plan ist es, über die Stromschienen 60° Spots an die Decke zu hängen, die die entsprechenden Wandflächen ausleuchten. Wenn dort eine Ausstellung ist und Bilder hängen, beleuchten die Spots in voller Helligkeit die Bilder. Ansonsten hängen dort Vorankündigungen für kommende Veranstaltungen u.ä., so dass im normalen Betrieb die Spots recht weit heruntergedimmt ein gemütliches indirektes Licht machen, und gleichzeitig ein wenig die Plakte beleuchten sollen.


    Ich habe mir jetzt mal die LEDON LED Birnen mit Sunset Technologie bestellt. Das scheint mir eine gute Lösung zu sein, weil die LED's ja insbesondere beim herunterdimmen immer sehr hässliches Licht machen, was mit diesen Leuchtmitteln hoffentlich anders ist.... Insgesamt 17 Leuchten sollen an einem Electron DMR.731 Phasenabschnittsdimmer betrieben werden, den ich ebenfalls bestellt habe.


    Ich werde das mal ausgiebig testen und Euch dann hier Bericht erstatten ;)

    Hallo liebe Lichtfraktion!


    Ich bin gerade in der Planung der Beleuchtung für die Ausstellungsfläche eines kleines Veranstaltungsraums. Das Ganze soll mit einem 230V Schienensystem realisiert werden, an dem am Ende Lampen mit klassischer GU10 / E27 Fassung hängen.


    Bei normalem Betrieb ohne Ausstellungsobjekte sollen die Lampen in gedimmtem Zustand für eine gemütliche Raumbeleuchtung sorgen. Ganz wichtig ist, dass die Leuchtmittel stromparend sein müssen. Konventionelle Lauchtmittel kommen (abgesehen davon dass sie eh nicht mehr erlaubt sind) daher nicht in Frage.


    Frage 1: ich bin auf der Suche nach sehr guten Leuchtmitteln mit Fassung GU10 oder E27, die nach Euren Erfahrungen ein schönes Licht machen und dimmbar sind. Vermutlich wird das Ganze auf LED Leuchtmittel hinauslaufen. Ich bin bzgl. der Lichtqualität von LED Leuchtmitteln jedoch sehr empfindlich und suche ein Leuchtmittel mit wirklich ordentlichem Licht. Der Preis für das Leuchtmittel spielt erstmal eine untergeordnete Rolle. Habt ihr da Empfehlungen?


    Frage 2: Das System soll über einen Dimmer mit DMX gedimmt werden. Kann ich da einen branchenüblichen Dimmer benutzen oder brauche ich da etwas spezielles auf Grund der LED Technologie?

    Vielen Dank für Eure Hilfe!

    nunja... immerhin hat es solide 17 Beiträge gedauert, bis dieses Thema, welches das zugegebenermassen kaum zu widerstehen Schlagwort Delayline im Titel beinhaltet, dann doch erst zaghaft, aber am Ende ganz standesgemäss zielsicher die Abbiegung hin zu einer Diskussion über die Sinnhaftigkeit des Haas-Effekts und der damit verbundenen obligatorischen Frage "wieviele Milisekunden benutze ich so" genommen hat.


    Manche Dinge... ändern sich halt nie...:saint: <3 :S

    Meine Lieblingsstelle auf der Homepage:

    Zitat

    Mein „exzentrisches Gehirn“:

    Es sind etwa 0,01 Prozent der Weltbevölkerung die diese Veranlagung und Gabe haben, das es mir erlaubt, außerhalb der Norm zu denken, zu fühlen und wahrzunehmen, was mich befähigt und woraus sich das erhöhte Talent ergibt, denn Menschen wie ich, sind nicht nur überdurchschnittlich intelligente und kreative Nonkonformisten, sondern auch außerordentlich optimistische und idealistische Menschen, Albert Einstein war so einer! Diese Menschen sind von Neugier statt von materiellen Erfolgen angetrieben und den Wunsch verspüren, die Welt im meinen Fall das Musik erleben zu verbessern, dennoch haben Sie immer eine fehlerhafte Rechtschreibung, bzw. Hang zum Gebrauch von eigenwilligen Neologismen oder Sprachmustern ohne allgemeine sprachliche Akzeptanz, daher werden Sie immer wieder Fehler auf dieser Homepage finden.

    Moin


    Kurze Frage an die X/M32 Gemeinde :P ich muss grad eine Show für ein M32 vorbereiten. Auf dem Gig wird eine M32 mit DL 251 stehen. Kann mir jemand sagen wie ich am offline Editor die Gains vorbereiten kann? Im Routing Tab habe ich die AES A Input Blöcke angewählt. Im Channel Config Tab erscheint dann aber nur der Trim. Gehe ich recht in der Annahme, dass die Gains in der Software nur über den "Setup > Preamps" Tab eingestellt werden können? Werden die dort eingestellten Gains von der DL251 übernommen sobald ich das Showfile aufs Pult lade?


    Besten Dank für Eure Hilfe und viele Grüße!

    Den Text hast du doch aus irgendeinem Hochglanzprospekt geklaut und nicht bei von dreckigen R'n'R-Shows bei Bilbo oder anderen im kleinen Club, oder? :S

    :D Das ist meine Erfahrung aus vielen Jahren Monitor bei den verschiedensten Produktionen. Natürlich macht es einen Unterschied ob wir hier über eine gestandene Tourproduktion, den einmaligen Gig der aufstrebenden Newcomerband aus der Region in einem 500er Club oder die Amateurband am Nachmittag auf einem kleinen Stadtfest reden. Meine Beobachtung ist jedoch, dass ein erfahrener Mensch am Monitorplatz alle diese Situationen in der Regel sehr solide im Griff hat und dafür auch absolut kein Psychologiestudium braucht.

    Und selbst bei absoluten Profibands habe ich selten den Fall, das man den gleichen Monitormix einfach so von Venue zu Venue oder auch von Show zu Show ohne Änderungen verwenden kann ... dazu spielt Tagesform etc. einfach einen zu große Rolle.

    volle Zustimmung! Solche Anpassungen sind vollkommen normal und gehören zum Tagesgeschäft. Wenn jedoch bei mehreren Shows in gleichbleibender Venue an aufeinanderfolgenden Tagen extreme Änderungen von so gut wie allen Musikern gefordert werden, würde ich schon sagen, dass am Mix etwas nicht stimmt. In der Regel ist dann das jeweils eigene Signal des Musikers im Verhältnis zu den Mitmusikern in der Grundeinstellung WESENTLICH zu leise. Das liegt sehr oft an dem klassischen "alle wollen alles" - Verhalten, das man besonders häufig bei unerfahrenen Musikern beobachten kann. Insbesondere bei konventionellem Monitoring führt das auf der Bühne dann sehr schnell zu einem unnötig lauten und undefinierten Matsch mit fehlender Definition. Ein radikales Aufräumen der Mixe kann hier oft Wunder bewirken.

    naja...


    ich stimme Euch natürlich zu, dass man als Monitormensch gelinde gesagt gut mit Menschen umgehen können sollte ;) Trotzdem kommt in den bisherigen Beiträgen mE deutlich zu kurz, dass es im Wesentlichen die Fachkenntnis ist, die den Ausschlag darüber gibt, ob man am Monitor eine gute, sehr gute oder eher mässige Figur abgibt.


    Will man hier einen wirklich perfekten Job machen, gehört schon eine gehörige Portion Erfahrung und Fachwissen dazu. Je nachdem was man grad vor der Nase hat beinhaltet das zB. eine saubere und durchdachte Gainstruktur, exaktes und sicheres Frequenzhören, fundierte RF-Kenntnisse, gutes Einschätzungsvermögen von Übersprechungen der Mikrofone und der akustischen Verhältnisse in Bezug auf Backline-Direktschall für alle relevanten Bühnenpositionen, ein musikalisches Gehör und Verständnis und vor allen Dingen eine ordentlich strukturierte und sorgfältige Vorbereitung.


    Meiner Erfahrung nach spielt die Psychologie eine zunehmend untergeordnete Rolle, je eher man fachlich in der Lage ist, den Musiker*innen das zu geben was sie zurecht von einem einfordern: einen absolut sauber klingenden Mix, der ihnen neben einer unzweifelhaften musikalischen Orientierung im Bandgefüge auch noch Wohlklang und Spaß am Spielen bereiten kann. Ist man in der Lage, dies technisch und von den eigenen Fähigkeiten her SCHNELL UND SICHER umzusetzen, darf man sich über einen wirklich schönen und dankbaren Job freuen. Wer hauptsächlich auf "ich tu nach Wunsch einfach mal so als ob ich am Knöpfchen drehe, die merken eh nie, dass sich garnichts geändert hat", "die Diven sollen sich mal nicht so anstellen" oder "wenn ich ausreichend einen auf Kumpel mache wird das schon hinhauen" baut, hat mE eine falsche Einstellung zu diesem Job und wird an der Monitorposition auf Dauer keinen Blumentopf gewinnen. Bevor dann stumpf auf den Musikern herumhackt wird, würde ich dem ein oder anderen Kollegen dann doch mal empfehlen, sich vielleicht auch mal an die eigene Nase zu fassen, und zur Abwechslung mal die eigenen Handlungen und Arbeitsweisen zu hinterfragen...

    kurze Frage an die Bändchenexperten: Heute im Studio musste ich feststellen, dass eins meiner geliebten Coles 4038 bei lauteren Pegeln ein scharrendes Geräusch von sich gibt. Ich vermute das genannte Problem eines ausgeleierten Bändchens.


    Hat jemand eine gute Adresse um Bändchenmikrofone reparieren zu lassen?


    Besten Dank und viele Grüße in die Runde!

    Liebe Gemeinde,

    ich suche einen Scheinwerfer

    • LED
    • IP65
    • Spot möglichst mit 30° oder noch weniger Abstrahlwinkel
    • weiß (RGB ist nicht notwendig
    • DMX nicht notwendig
    • möglichst robust (Festinstallation)
    • unter 300€


    Hab jetzt echt schon viel rumgesucht aber konnt bisher noch nichts finden. Hat jemand einen Tipp für mich?

    Besten Dank und viele Grüße in die Runde!



    naja wenn man ausschließlich professionelles Equipment benutzt ist die wahrscheinlichkeit dass alles sorgenfrei zusammenspielt WESENTLICH höher als wenn billigst produzierte Chinaprodukte mit mangelhafter Entwicklung oder dreist und technisch schlecht gemachte Kopien gekauft und in die Kette gehängt werden...

    Die Handdimmer um 100€ sind schon sehr grenzwertig nah an dieser Kategorie. Dass hier dann nicht immer die DMX-Spezifikationen eingehalten werden ist zwar schade aber lässt sich wohl leider nicht ändern.


    Das heißt natürlich nicht dass es nicht auch mit günstigen Komponenten funktionieren kann, wenn man jedoch grundsätzlich nicht bereit ist, in entsprechende Qualität und Entwicklungsarbeit von Produkten zu investieren darf man sich über solche Unzulänglichkeiten mE nicht beschweren.

    weitere Neuigkeiten zu diesem Thema: Nach einer Erweiterung des Systems hat sich folgendes ergeben: Das Pult hängt jetzt nicht mehr direkt am DMX-Splitterrack sondern geht vorher noch durch einen kleinen Eurolite dxt Merger, der ein kleines DMX-Recorderpult für eine einfache Hauslicht-Szenenspeicherung einbindet. Sobald ich das DMX Signal vom Lightcommander durch den Merger schicke ist das flackern der Handdimmer weg und das Signal ist absolut sauber.


    Ich bin erstmal zufrieden, würde das aber gern verstehen ;) Hat hier jemand eine Erklärung? Kann es sein, dass ein etwas unsauberes DMX Signal, welches aus dem alten Lightcommander kommt durch den Merger "bereinigt" wird?