Beiträge von djvomght

    Interessante Frage. Ich würde die Orgel möglichst trocken aufnehmen, Raumakustik der Kirche lässt sich mit nur Front- PA sowieso nicht darstellen. Damit es draußen auch schön wird, etwas Hall dazu, Nachhallzeit im Sekundenbereich, langes Predelay. Monokompatibilität ist auf alle Fälle ein Thema, da die Acht schon erwähnt wurde: MS mit Kugel und Acht, letztere nach Belieben dazu schieben für Räumlichkeit. Position mittig vorm Instrument, nicht zu weit weg, ausprobieren, sollte sich leicht machen lassen, da nur ein Stativ 😊.

    Gruß Jörg

    Ungefähr dasselbe, als wenn du 3 Lautsprecher mit 8 Ohm parallel an eine Endstufe anschließt, die nur 4 Ohm- tauglich ist. Wenn du Glück hast, kommt die Schutzschaltung.

    Hallo,


    Mittenanzapfung heißt schlicht und ergreifend, daß eine oder beide Wicklungen aus zwei in Reihe geschalteten Teilwicklungen bestehen und daß der Zusammenschaltungspunkt herausgeführt ist. Wenn nicht benötigt, einfach frei lassen und gut ist.

    Übertrager transformieren Impedanzen mit dem Quadrat des Wicklungsverhältnisses. Gesetzt den Fall, du verwendest wirklich den NTL1:

    Fall A): Der niederohmige Ausgang sieht als Last die 5kOhm des Eingangs. Die Last soll bei Spannungsanpassung mindestens 10 mal größer sein als die Quellimpedanz, das ist in diesem Fall erfüllt -> alles super.

    Fall B): Entweder besorgst du dir einen Übertrager mit etwa 5:1, gibt nach diesem eine Ausgangsimpedanz von 12 Ohm -> siehe oben, paßt.

    Oder du nimmst ebenfalls den NTL1 mit 1:1 und schaltest nach diesen ein passives Dämpfungsglied, welches dann unsymmetrisch sein kann, und eine Eingangsimpedanz von 5...10 kOhm hat, danach eine nicht allzulange Leitung zum HiZ- Eingang.


    HTH Jörg

    +1 für Dante. Als zentrale Verarbeitungseinheit eine Audiomatrix von Yamaha, unterstützt Dante und da gibts viele schöne Dinge, um das Teil auch aus der Ferne zu steuern. Und Strom sollte es ja eigentlich überall bei Verkaufsflächen im Innenbereich geben.

    Mein Verdacht geht dahin, dass es zu einem an der Web-Plattform liegen kann bzw. auch davon abhängt, wie die Situation bei den externen Teilnehmern aussieht.

    Haben die ein Headset auf? Dann sollte es wenig Probleme geben.

    Oder haben die externen Teilnehmer ein Notebook und verwenden die eingebauten Lautsprecher und das eingebaute Mikro? Dann sind Echos, Feedbacks und mulmiger Sound eher zu erwarten.

    Das wäre mein erster Verdacht, hatte gestern erst sowas, da schlug die Echo- Kompensation derartig zu, daß man teilweise nur raten konnte.

    Guten Abend,


    mehrt mal jetzt keinen Dreck untern Lehm :-)

    Man muß Richtcharakteristik und Polarisation auseinander halten.

    Beispiel: Ein horizontal angeordneter Halbwellendipol hat die Richtcharakteristik einer Acht und strahlt auch horizontal polarisiert ab. Stellt man den Dipol senkrecht, wird er zum Rundstrahler mit vertikaler Polarisation.

    Wie man seine Antennen am besten anordnet, hängt durchaus von den räumlichen Gegebenheiten ab, sowie von der Bewegung der Sendeantenne.

    Wenn sich zum Beispiel ein Darsteller mit Bodypack , dessen Antenne bei aufrechter Körperhaltung senkrecht steht, also vertikal polarisiert abstrahlt, auf den Boden wirft, wechselt die Polarisation zu horizontal. Außerdem können reflektierende Gegenstände die Polarisationsebene drehen. Ist also mit solcherlei Ereignissen, z.B. in Innenräumen und bei "Action" zu rechnen, kann die Antennenanordnung als "V" günstiger sein, besonders, wenn man sie nicht räumlich getrennt aufstellen kann oder will (Polarisations- Diversity). Weicht die Polarisation der Antenne um 45° von der des zu empfangenden Signals ab, hat man einen Pegelverlust von 3 dB, was zu verschmerzen ist.

    Hat man hingegen Platz und arbeitet im Freien, funktioniert ein räumlicher Abstand von mehreren Wellenlängen der Antennen mit gleicher Polarisation meiner Erfahrung nach mindestens gleich gut oder besser. Dies nennt man dann "Raum- Diversity".

    Die Diversity- Technik stammt übrigens aus den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts aus dem Kurzwellen- Weitverkehr.


    Grüße, Jörg