Beiträge von MuellerSound

    Au ha - das ist ärgerlich was da bei Dir läuft...
    Dennoch Glückwunsch zum coolen Bild, das geklappt hat ;) :thumbup:

    Bei uns - ländlich - klappt DHL meist problemlos, auch mit Abstellgenehmigung (die bei mir alle bis auf DPD haben). Hermes klappt eigentlich auch immer super, allerdings ist manchmal das Paket ein wenig Ostern-inspiriert versteckt. GLS ist selten aber klappt wenn. UPS noch seltener, aber auch gut.
    DPD ist der einzige Chauffeursverein, wo ich regelmäßig Puls bekomme. Oft gehts, gerne sind aber mal die Kartons bereits Zeuge übler Misshandlung, dafür aber dann auch oft so abgestellt, dass dies "hinten oder unten" verborgen ist, natürlich mit eigenem Beweisfoto des Kuriers, dass es "unversehrt" abgestellt wurde. Lustigerweise haben die (extra) keine Abstellgenehmigung, stellen aber praktisch immer ab. Die Benachrichtigung darüber liegt aber idR nicht im Briefkasten, sondern unter der Sendung - sehr sinnvoll. :thumbup: Auch hier ist gern mal Ostern und man findet das Paket hinter anderen Sachen im Carport verborgen, hinterm Haus oder auf dem Grillplatz. :rolleyes:

    Highlight 1 war ein durch übelstes Tumbeln und Stürzen bereits am komplett zerstörten Karton indiziell ersichtlich beschädigter Generator vor ein paar Jahren. Ging übrigens dank gleichgültigem Versender zu meinen Lasten aus - Kunde hat(te) kein Nachprüfungs- und Beanstandungsrecht, der Versender hatte "geliefert" auf dem Zettel und das "zerstört" hat leider beide nicht interessiert Kotz*

    Highlight 2 war vor ein paar Wochen irgendeine Sendung mit dringend für das VA-Wochenende benötigtem Zeugs, das extra mit Overnight Zustellung beauftragt wurde. Leider kam es per DPD. Ich sitze sogar daheim im Homeoffice, höre plötzlich Technobeats von draußen und sehe den Lieferwagen vor unserer Einfahrt. Ich stehe auf, sehe wie der Typ gerade den Straßenbelag berührt und sich wieder auf den Sitz flitscht - noch bevor ich die Treppe runter war kam die Mail "Wir haben Sie nicht angetroffen und versuchen kommenden Mittwoch eine erneute Zustellung" Kotz*
    Am liebsten wäre ich ihm nachgefahren - aber im Zweifel findet man den Kameraden nicht und/oder geht künftig eh dann alles nur noch beim "dritten Zustellversuch" oder tatsächlich zurück...
    Traurig X/

    Diese Dosenlampen habe ich auch schon einige Male gesehen, allerdings bewusst erst nachdem ich meinen Bastelweg gegangen bin...
    Damals waren bei der örtlichen Filiale des Musicstore in GM (jap, sowas gab es tatsächlich mal) mit Müh und Not 2 Par36 drin. Die bedienten dann die Spiegelkugel oder wurden gar mal in der Technik-AG vom FOH der Schulaula als (im wahrsten Wortsinn) handgeführter "Verfolger" eingesetzt :saint:
    Für den Rest an Partylicht waren mit Farbfolien bestückte bzw. auf bogenförmigem Gitter überspannte Baustrahler meist als Uplights über ein Schalter-Panel verantwortlich, zeitweise unterstützt durch die gute alte Conrad-3Kanal-Lichtorgel mit Ansteuerung über einen Lautsprecherkabelstecker und ähnliche Holzkisteneigenbautentürmchen wie bereits erwähnt - paar E27/Par38 Reflektorlampen in bunt - den ausgedienten Aktenkoffer mit den Ersatzbirnen sowie auch die Lichtorgel hab ich neulich im Keller gefunden ^^
    Weil Par-Kannen schick waren, aber auch für mich unerschwinglich, habe ich seinerzeit dann als Upgrade zu den Holzkisten "Kannen" gebastelt, die auf Grundlage eines Abschnittes von 30 cm 100er HT-Rohr mit in Spanplatte eingelassener Fassung wiederum bunte Reflektorlampen zum Anhängen mittels schwarz beschichtetem Lochband an irgendwas örtliches, eine Gardinenstange, eine Zugstange in der Altbaustabilisierung oder zur Not auch den Besenstiel auf der Ausschiebeleiter für etwas Geflacker gesorgt haben.

    Irgendwann kam dann Mitte/Ende der 1990er die Zeit, wo selbst die Dinosauriersteuerung in der Aula ein paar Dimmer bekommen hat und ich dem eigenen suboptimalen Geflacker allmählich überdrüssig wurde. Da wurde dann verdammt lang auf einen DLC1810 oder sowas vom Conrad gespart und ein wenig Schwarzlicht bei gelegt... Damit hatte man dann zumindest ein "kontrollierbares" 6 Kanal Lauflicht und eine regelbare Geschwindigkeit - damit war man damals im Kleinkramsektor schon gar net mal mal so schlecht unterwegs :)

    Da kann man sich doch ganz bestimmt was auf einen der CC Buttons legen, dass dann die Show Control bzw Library auf dem Screen erscheint bzw. wieder verschwindet, oder?

    Wobei ich da einen deutlichen Unterschied fühle zwischen dem Fall, dass das Mietfahrzeug / Mietgerät nicht vollgetankt zurückgegeben wurde, weil Nutzer zu bequem oder wenn das Pannenfahrzeug aus entsprechenden Umständen nicht vollgetankt werden konnte...
    In letzterem Fall wäre mein Ruhepuls wohl dann auch schlagartig dreistellig...

    Meistens hab ich einen Win-Laptop am FOH, der für Editor und Einspieler, Pausenmucke sowie ggf. Setlist herhält. Manchmal muss der auch reapern, dann ist meist aber hierfür eine zweite Maschine dabei.
    Während der Show ist der Laptop idR dann zu, weil ich dann (meistens) nicht mehr den Editor nutze, die Setlist lieber auf nem Blatt Papier habe und Einspieler sich meist auf Intro/Outro beschränkt, zur Pause ist der schützende Deckel ja schnell offen, wenn die Musik starten soll.
    Bei manchen Projekten bleibt der Editor im Zugriff, da von dort Snaps oder FX aktiviert / geändert werden, wenn es ein wenig "mehr als üblich" ist bei den fest betreuten Truppen, wo man doch n paar ausgefeilte Spielereien mehr hat manchmal ;)  
    Neben dem Laptop (manchmal auch an Stelle) sind meist 2 Tablets mit MS am FOH. Beide haben auch Pausenmucke und mögliche Einspieler griffbereit, so dass hier immer irgendwas griffbereit ist. Alle Mobilgeräte haben Apps wie Spectroid und Pegelmessung im Hintergrund geöffnet, um im Zweifel neben dem primären Werkzeug Ohren mal flott nen Anhalt zu haben.
    Habe ich zwei oder gar drei Tablets dabei, bleibt eins oft auf dem Technikrack auf der Bühne, damit ich nix rumschleppen muss, sofort auch dort alles im Blick habe wenn man mal was suchen geht oder nach einem Fehler (Kabel, DI, Mikro getauscht) sofort geprüft werden kann, ob das Signal da ist.
    Mit MS laufe ich gern halt immer wieder auch mal durch die Fläche, weils ja eben doch net überall klingt wie am FOH. Am Pult habe ich dann entweder grad für mich interessante Übersichten, FX oder Monitoring auf dem Pad.

    Schön, dass hier tatsächlich so gut und wertvoll einiges an Info zusammenkommt. :thumbup: :thumbup:
    Hab ich auch wieder einige Sachen mitnehmen können, die sich offenbar noch wieder etwas geändert haben seit meinem letzten Stand...


    Ich war davon ausgegangen, dass es sich bei Dir wie bei mir nicht um einen kompletten Neuerwerb der BK-Grundquali, sondern lediglich um die Ergänzung der Module zur Fahrerlaubnis eines gewissen Alters drehen würde. Bei mir wars daher tatsächlich mit den 5 Modultagen gehalten, dazu ne Fahrerkarte. Auf die Unternehmerkarte durfte ich verzichten, da ich kein eigenes Fahrzeug mit Gerät habe und ich "als mein Disponent" ausschließlich mich selbst auf die Gass schicken konnte. Was natürlich den sonstigen Formularwahn wie Bescheinigung übers Nichtgefahrenhaben oder sowas nicht ausschloss... Zumindest der Bürger in mir darf ja hierzu auch die Augen rollen: EU und Deutschland in ihrem Regelungswahn...

    So eine Überlegung, einen Betrieb zu übernehmen, ist tatsächlich verlockend. Etliche kleine Betriebe laufen auch ohne eigene oder angestellte FK oder Meister der VAT. Dabei muss man freilich dann auch sehr genau drauf schauen, was man normalerweise macht, ob man sich für gewisse Projekte mit dem Kollegen zusammentut oder ggf. der gebuchte Lichtler die Quali hat und für den Abend zur Verfügung stellen kann. Da können andere aber genaueres zu sagen, will mich da net groß aus dem Fenster lehnen ;)

    Hellas Marcel,


    habe Deine Beiträge und den Thread mit Interesse gelesen.

    Zunächst mag ich mich den anderen die das schon schrieben anschließen - frag Dich rum, geh als Schweizer Taschenmesser mit bauen, helfen, Probleme lösen und mal Ton machen, wenn ne Bude Bedarf hat.

    So bin ich vor einigen Jahren über die Band eines Freundes auch mal an deren kleine Technikfirma gekommen, wo ich als Hand, Aushilfslichtler, Taschenmesser und später mal Toni für Kleinkram auf der Zweitbaustelle reinwuchs.

    Inzwischen mache ich als Sub allein für diesen Laden ca. 40-50 Jobs im Jahr, meist von Laden am Lager über die komplette VA vom Geburtstag bis zur Stadtfestbühne bis zurückräumen. Herumgesprochen hat sich das auch bei anderen Bands und Buden, so dass ich nebenher oft schon sortieren muss, dass ich net zuviel annehme (mit Familie und Hauptjob im Büro). Ich komme nichtmal aus dem Handwerk, sondern bin (handwerklich halbwegs geschickter und technikaffiner) Beamter :D

    Mithin, als Elektriker(..) hast Du in vielen Belangen für Technikfirmen einen enormen Mehrwert, gerade mit Deinem Hintergrund und Werdegang.

    Nur zu, ich drücke Dir die Daumen.


    Zur Fahrerlaubnis und dem BKF-Gedöns gibt es leider ein seeeeehr weites und unübersichtliches rechtliches Feld...


    Viele Grüße


    Andy

    Schon einige aus verschiedensten Sortimenten probiert, vieles machte mich auch nicht froh oder hat gar erst recht ärger gemacht bei knapp 100 Kilo, einem net ganz optimalen Gewölbe und zeitweise einem leichten Fersensporn.
    Tatsächlich absolut ohne Ärger gehen bei mir Oberstdorf von Strauß, sind halt relativ schwer.
    Mit denen kann ich sogar notfalls 16 Stunden stehen, was normalerweise in jedem Schuh binnen max 3 Stunden unangenehm wird.
    In deutlich leichter hab ich Celtus von Würth, haben wohl statt Blech Kevlar drin und das Äußere ist halt Leichtbau. Nachteil bei denen im Vergleich zu Oberstdorf: Feuchte Wiese = nasse Füße. Bisschen kürzere beschwerdefreie "Standzeit" bei mir.
    Aber wie schon geschrieben wurde: Das ist höchst persönlich und von vielen Faktoren abhängig, was einem gut tut oder nicht so.

    Das wiederum erinnert mich an die deutsche Covertruppe "brothers in arms" die gerne die Geschichte erzählen, dass vor dem Konzert Jemand zu ihnen kam und gefragt hat, ob sie denn auch "meantime" spielen

    Wenn auch OT - die hab ich letztes Jahr mal als local betreuen dürfen, coole Truppe mit tatsächlich sehr nettem Schatz an Schnack und Stories :)
    Diese Geschichte kam allerdings an der Stelle nich

    Ich hab mehrere USB-LED-Schwanenhälse im Toolkoffer, dazu ein paar Steckernetzteile und ein paar USB-Verlängerungen, wo man nötigenfalls auch mal die Leuchte entfernt vom Mehrfachstecker ans Case oder gar ans Pult tapen kann. Damit kann man sich zumindest helfen, wenn keine Pultleuchte da ist oder meine auf das lokale Pult mal nicht passen. Auch an Stageboxen ohne Licht schon gemacht, hilft soweit dass man net immer Taschenlampe oder Handy braucht.

    Für auf der Bühne, durch die Ecken pp. sind derzeit meine liebsten Lampen ganz schmale Akkuleuchten im Format 3 Kulis, die ich zum Spottpreis beim Action gefunden hab. Kleines Lämpchen an der Spitze reicht für vieles, Minifluter an der Seite ist zur Not sogar Abbaulicht und Ampcity-Lampe unter der Bühne, weil mit dem mehrfach verstellbaren Magnetbügel eigentlich fast immer was da ist, wo mans dran machen kann; zur Not ne Butterflyschale. Nervt auch länger in der Hosentasche nicht unbedingt, also praxistauglich. Für als Abbaulicht und Co hab ich davon noch eine in größer und 2 ähnliche Akku-Fluterchen wie Marcel gezeigt hat in der Lidl oder Aldi Version...


    Stirnlampe hab ich eine, mag sie aber iwie nicht wirklich. Entweder zu eng und drückt oder rutscht. Beides doof, dann schon fast lieber die kleine Stableuchte mit dem Haken in den T-Shirt Kragen oder an die Kette gehängt, wenn ich Licht mobil brauche und wirklich keine Hand frei hab oder die Leuchte iwo geparkt werden kann.

    In meinem Fall war es eine andere AC/DC-Covertruppe. Aber das Thema quasi identisch.

    Beim Soundcheck lief der Manager über den Platz und fluchte, man höre ja nur Gitarre. Bin mit dem Tablet zu ihm und hab ihn bei zuziehen/aufziehen der Git-DCA gefragt, ob er einen nennenswerten Unterschied findet und ob er bereit ist, selbst mit den Herren zu sprechen, damit ich ihnen dann einfach viel mehr Gutes tun könne. Habs dann noch zwischen zwei Titeln selbst versucht, weil ich schon geahnt hab, dass da nix passiert.

    Resultat: Ich habe nach dem SC mit dem Manager, dem Veranstalter, dem eingebundenen Caterer und meinem Auftraggeber klar kommuniziert, dass ich freilich das Beste versuche zu holen, aber dass es unter der gegebenen Beratungsresistenz halt weder geil wird noch das irgendwas mit "normalen" Brett-Pegeln zu tun haben wird. Schade. Hätte ein um Längen schönerer Abend für alle werden können.

    Ich kenne da min. einen Kandidaten den würde man auch in einer Halle mit deutlich 4-stelliger Pax-Größe noch sehr gut hören, weil "is ja Rock'n Roll" und "na klar is das alles an"....vier 4x12er + zwei Marshall Tops schon im Klubgig bei 200-300 Nasen. Wirds größer und passt auf die Bühne, stellt er auch sechs 4x12er und nen 3. Amp hin. Die Menschen am Mischgerät schlagen jedes Mal die Hände überm Kopf zusammen. Ich bin da nur als Gast und ggfs. mal mit anpacken, aber hab's auch aufgegeben da was zu sagen.

    Klingt fast so, als hätte ich letztes Jahr eben jene Bekanntschaft gemacht; zumindest war die Argumentation deckungsgleich und ich habe - nur um halbwegs mit den Gitarren mithalten und was drumherum bauen zu können - die bisher lauteste Show meines Lebens gefahren...
    Schön war das wahrlich nicht, aber die Herren inkl. Manager waren auch vollständig desinteressiert an einem Beratungsansatz mit Verbesserungsoption... 8|

    Bevor ich einen FP10-Klon im Systemrack hatte, kamen bei mir Bässe gleicher Leistungsklasse immer an die XA1400. Performt wirklich prima, manche sagen etwas besser als Proline.

    Aus fauler Praktikabilität bleiben die (mit Case) deutlich über 40 Kilo heute aber fast immer daheim, weil auch die FP10 bis zu vier Bässe und die Tops souverän versorgt.
    Ja, im direkten Vergleich kann man einen Unterschied finden, wenn mans wirklich richtig ernsthaft wissen will. Braucht man das eine db? M.E. nein, weil dann hab ich zu wenig Material da stehen, wenn ich so ans Limit muss.

    Eisenschweine sind einerseits prima, weil katastrophenfest und zur Not kannste damit ne Schweißnaht nachziehen. Andererseits darf man die Überlegung durchaus legitim auf CVR Amps u.ä. sowie sonstiges Zeug was genügend Leistung hat ausweiten.

    Egal wie man es dreht und wendet liegt das alles im oberen dreistelligen Bereich; die Entscheidung fällt da m.E. nach Bauchgefühl, Rücken und Gusto.

    Bei vielen unserer Jobs steht das Pult auf einem Tisch oder Case grds im möglichen Zugriffsbereich Dritter. Ich habe mir daher angewöhnt, das Pult eigentlich immer zu sperren, wenn ich den Pultplatz für mehr als "kurz mal vom FOH zum paar Meter weiter hören gehen" verlasse. Selbst dann drücke ich meist zumindest einen Layerwechsel und ein potentielles Spielkind hat ne leere Seite oder FX-Returns und gemutete Auxe vor sich. Damit ist zumindest das Maß an möglichem Unheil überschaubar.

    In der Praxis hatte ich bisher nur zwei Leute, die wirklich aufs Pult gepackt haben - eine Dame, der die Auskehrmusik zu leise erschien und ein Typ, dem die Bitte sein Bier woanders zu verschütten zu aufdringlich war. Beide anschließend von Secu entsorgt.

    Ansonsten hab ich wiederkehrend einen Veranstalter, der während Aufbau/Bühnenverkabelung manchmal meint, er müsste an Playlist und Pegel rumfingern. Der ist eh unbelehrbar, kennt leider die Home-Taste und muss dann regelmäßig damit leben, dass ich via MixingStation die Summe mute und verärgert rüber gucke.

    Am WE hätte ich mir eine Sperre auf VI1 gewünscht (wobei die Leute unproblematischer waren als befürchtet), da gabs dann halt einfach einen anderen Layer.
    Bei einem Job auf der Base fanden die kleinen Kinder in unserer Pause die Chamsys super zu rumspielen - die Eltern hat es leider NULL gejuckt und ich hab das dann einfach per Ablage vom Pulli unterbunden...

    Ich spiele tatsächlich alle Strecken durch, nur PA links mal 2 passt gerne auch mal nicht, wenn Stromanschluß, Amp-und Dimmercity links hinten (also SR) auf oder neben der Bühne stehen und dann PA rechts 15 Meter mehr Zuleitung braucht als links 8|
    Auch im Monitoring kann das schnell Unterschiede machen - weiß ich es nicht, müssen eben mehr oder generell die langen Strippen mit.
    Beim Licht isses stark abhängig, was mit kommt. Welche MH, Par oder Fluter, manches hat Schuko, anderes hat Powercon, für einiges gibt es Systemverkabelung.. Im Prinzip muss ich vorher grob wissen was ich wo hänge oder stelle, damit das richtige Zeug dabei ist oder zumindest die Eurobox mit den Hybridkabel auch im Transporter landet, wo es Sinn macht...

    Bei den Veranstaltungen in unserer Ecke machen einige Kollegen und auch ich das immer so, dass alle Signalwege von Quelle bis Ende komplett beim Packen durchgespielt werden (gerne auch vorab schonmal auf m Zettel, wenns was wichtiges, größeres, anderes als üblich ist). Klappt eigentlich sehr gut bei allem, was wir bis Festzelt oder Stadtfestbühne mit z.T. auch mal vierstellig Pax ausstatten.


    Los gehts: Auf der Bühne steht das Stativ, da dran das Mikro, mit dem Kabel (aus dem XLR-Satz) zur Stagebox, Cat (unter Brücken) zum Pult, FOH Zubehör wie Rechner und Router stehen daneben und der Po verdient nen Hocker, zurück zur Ampcity, mit den Speakon zu den div. LS, die dann mit Stativ, Distanzstange pp kombiniert werden.

    Alle Stationen natürlich in entsprechender Vielfalt (4 Vocals, x Gitarren, Drums...) sowie x-mal Monitoring, Fills pp.


    Dem entsprechend flitzt man zwar manchmal auch nochmal ein drittes Mal an das gleiche Regal (wenn man vorher net schon das Cat-Kabel und die FOH-Kabeltrommel rausgenommen und zum Haufen gestellt hat), aber am Ende sollte alles zum Verladen da sein, was mit muss.

    Das gleiche Spiel beim Licht und beim Strom.
    Für Längen und Mengen hat man recht bald ein gutes Gespür, ich persönlich hab lieber n paar Kilo mehr und "was auf Reserve" dabei als an dem vorletzten dreifach Stecker zu landen oder das letzte Speakon aus dem Case zu nehmen. Ist die Location unbekannt, müssen von allem ein paar Längen mehr mit und eher mal noch zwei extra Spookies. Je nachdem was Rider/Patchplan hergeben, hat man für viele Dinge die Infos ja auf einen Blick und rundet das passend auf.
    Geht eigentlich immer super auf, Aufwand und Fehlerquote sind tatsächlich extrem gering und man braucht net irgendeine Software, der man aber leider vergessen hat zu sagen, dass zum Frontlicht neben Clamp und Torblende (idealerweise im gleichen Case) aber noch n Dimmer, ggf. ein DMX Split und mind. 2 lange Schuko sowie 2 Stative extra gehören und das dann ärgerlicherweise nicht im Auto landet...