Beiträge von MuellerSound

    Kann ich mir das Material für eine Baustelle aussuchen, dann wird es das ideal (bzw. möglichst am Besten) passende verfügbare.

    Habe ich eine feste Vorgabe wegen "das ist im Koffer und kommt an die Truss" und Alternativen sind nicht gegeben und gewünscht, muss man manchmal mit Material zu einer Lösung kommen, das nicht die idealen Voraussetzungen mitbringt.

    Hierfür gabs den beschriebenen Versuch.

    Wenn ich mich nach was neuem umschauen würde und hätte absehbar das Problem vielleicht auch und häufiger, würde ich wohl lieber etwas anderes nehmen.

    Wie immer: passendes Material für die jeweilige Baustelle ist der Idealfall.

    Um Feedback zu vermeiden, müsste man mit einer parallelen Aufstellung zur Bühnenkante leben und Reflexionen von den Seitenwänden in Kauf nehmen. Man könnte auch eine Absorbermatte an der wandnahen Außenseite der Box anbringen, um die Schallabstrahlung Richtung Wand zu vermindern (Caruso IsoBond WLG 035 in 10cm, stabil und leicht). Wäre eine ziemlich unkonventionelle Idee :) (Hat schon mal jemand sowas in akustisch ungünstigen Situationen ausprobiert?)

    Exakt dieses Problem habe ich hin und wieder hinsichtlich der Banana angerissen.

    Ich kenn ja die BigBanana aus ner Musicalproduktion und bei kleinen/mittleren Hallen und Sportstätten hat man häufig das Problem, dass die Halle "zu schmal" in Relation zur Breite ist. Das gibt v.a. bei nackten Wänden genau den Reflexionsmüll, den Du beschreibst.
    Okay, man kann dann nen FX-Slot sparen, weil dann eh Hall satt da ist ;)

    Tatsächlich haben wir in Einzelfällen auch schon mal drüber nachgedacht, ein Stück Molton seitlich an die Tops zu hängen; da wir ja eh unter unserer Fronttruss fliegen, ginge das relativ einfach. Meist ist jedoch weder die Zeit, die Truss runter und wieder rauf zu kurbeln um es zu testen, oder es ist bereits absehbar, dass es aus optischen Gründen vom Chef nicht akzeptiert wird (wobei ich mich frage, wer da hingucken soll ausser eben so Leuten wie uns, die dann auch wüssten, warum..)

    In dem einen Fall in dem wir es tatsächlich getestet haben, brachte es nicht allzuviel spürbaren Effekt, wahrscheinlich hatten wir den Überstand zu kurz gewählt. Allerdings war das auch blöderweise ein Tag, an dem die Tops ausnahmsweise am vorderen Gurt hingen, normal isses anders rum, dann lässt sich ein Stück Molton oder Dämmung allein deshalb schon dezenter mit besserer Überstandslänge anhängen...

    Bleibt noch die Banana, die mir immer noch im Kopf rumspukt. Ich frage mich immer noch, ob die in zwei Reihen nebeneinander angeordneten und eher hoch laufenden Tiefmitteltöner nicht zwangsläufig zu Interferenzen in der horizontalen Ebene führen müssen und welchen Einfluss das auf das Hörergebnis hat.

    Bei der Banana ist zu beachten, dass diese tatsächlich horizontal sehr breit und vertikal sehr eng abstrahlt. Da muss man von vornherein wissen, ob das zur Anwendung passt. Zur Mitte eindrehen ist (quasi) nicht möglich, wenn auf der Bühne mehrere offene Mikros sind. Das wird sonst gern haarig.


    Zur Interferenz-Frage: Ich habe mir tatsächlich diese Frage auch schon gestellt und bin diesbezüglich eher "empfindlich" oder "schnell genervt" - es ist mir bei vielen Aufbauten und Halle abschreiten diesbezüglich nichts negativ aufgefallen. Wenn es also Kammfiltereffekte gibt, so sind diese nicht stark wahrnehmbar ausgeprägt.
    Scheint also konstruktiv nah genug beieinander inkl. passender Trennung.
    Bissi OT, dennoch btw.: wenn man sich die Frage stellt bei der Banana, die ein Mini-Line-Array nachempfinden soll, so muss man sich die Frage prinzipiell genauso stellen bei allen Arten von TMT-Doppelbestückten Hängeschachteln ;) Aber ja, ich habs mich halt auch gefragt, weil ich bei der Größe erst mal an eine normale Punktschallquelle denke und das dort eben als ungut gilt.

    Grüße Andy

    wora, ist das die UMC22, von der du schreibst?

    Dann verstehe ich glaube ich gerade ansatzweise, warum bei Ausgabe eines Signals über das Interface Arta bei mir mit dem Eingang des Messmikros nichts zu tun haben will :/

    Ich suche daran tatsächlich schon ne Weile - steht leider auch nirgends :rolleyes:

    Falls dem so ist - dickes merci, dann weiß ich wohl, wo ich ansetzen muss..

    VG Andy

    Hanseat - gerne.


    Richtig, die BigBanana hat knapp die Fläche eines 212er Tops. Für die Größe und das Gewicht ziemlich okay und durch die mehreren HT-Treiber tatsächlich obenrum genug Headroom. In vielen 212ern muss ein einzelner 1" HT das auf die Reihe bekommen, bei oft größerer Coverage...
    Bleibt das "Problem" mit der engen Vertikalen - Einsatzabhängig kann es gut sein, ggf. kann es nerven.
    Zur Monitorersparnis durch die breite Horizontale sehe ich in dem geschilderten Fall einen besonderen Einzelfall.. Bei vielen offenen Quellen kann das nach hinten losgehen - spätestens bei nem Haufen Sänger/innen mit Kugel-Headset oder gar Lavalliers.

    Zur Frage Fullrange: Frag einfach mal bei PL - meine Vermutung lautet "Nein, No way". Allerdings kenne ich die BB auch nur in der Kombi als passiver "Satellit" zum aktiven DSP-Gorilla-Bass.


    VG Andy

    Moin,


    ich arbeite wie oben angerissen gelegentlich mit PL-Material.

    F10pro kenne ich recht gut und mag sie gern, auch das F12pro finde ich super. Das macht schon durchaus Spaß. Bitte auf das "pro" im Namen achten. Es gibt oder gab auch F-Tops ohne "pro" - die sind nicht vergleichbar.


    Das Banana kenne ich in der Variante BigBanana. Dazu vier 18er, zwei Self-Powered und zwei Passive - glaube die heißen was mit Gorilla. Damit habe ich öfters zu tun, wenn ich meine Dienste als Sub in einer Musical-Tour anbiete; gespielt werden damit idR 400er-600er Venues, also mittleres Stadthallen/Sporthallenformat. Dazu schrieb ich schon mal irgendwo etwas hier. Geht ganz ordentlich, reicht in Dampf und Zeichnung dafür an sich aus, wenn man ein bissl Gefühl beim Anpassen auf die Halle an den Tag legt. Fix aufgebaut und eingerichtet, ziemlich plug and play, also auch mit Hands und gar einfach gestrickten Helfern unproblematisch.

    In meinen Augen die größten Probleme: Die horizontale Breite (110 oder 120 Grad iirc) ist für viele Hallen doof, da viele Hallen dieser Grüße eher tief als breit sind. Also gibts oft Reflektions-Matsch von den Seiten und Eindrehen ist nicht, da dann Feedbacks drohen (logisch, weil strahlt dann auf die Bühne).
    Weiter ist die vertikale Coverage oft limitierend. Wir fliegen in der Regel bei rund 4,5-5m Trusshöhe; bis etwa Reihe 10 müssen die Frontfills den Hochton liefern und ca. ab Reihe 40/45, bei Tribünen manchmal eher, ist halt zunehmend nix mehr mit Hochton.

    Wenn es für die eigene Anwendung passt, ist das System nicht schlecht. Für den Einsatz, wo ich es oft in der Hand habe, finde ich die Abdeckung etwas ungünstig zur Aufgabe gewählt - habe ich aber keinen Einfluss drauf.

    T20 kenne ich nicht. Die vergleichbar dem T24 von Seeburg veräußerte K24 habe ich schon oft vor der Nase gehabt, sowohl in der 60 als auch 90 Grad Version.
    Sehr gutes Holz imho - damit geht ordentlich was bei ziemlich kompakter Kiste. Einzig der Preis ist schrecklich ;) Ich erwähne das eigentlich nur, da ich bauartbedingt bei der 210er Kiste von ähnlichen Eigenschaften ausgehe wie bei der 212er.


    Vielleicht konnte das ja bissi beitragen ;)
    Grüße Andy

    Ich schließe mich an, man sollte sich möglichst einige passende Dinge vorauswählen und dann idealerweise anhören, ob es wirklich zum eigenen Projekt und Geschmack passt.

    Zur konkreten Frage der PL-Produkte:
    F8 pro kenne ich nicht, F10pro kenne ich gut und mag die tatsächlich inzwischen sehr gern. Sehr direkt und gut auflösend, dazu auch sehr laut noch schön entspannt. Habe ich ab und an für kleinere Bandjobs/Top40 oder Akustiksets vor der Nase, macht Spaß.
    Die 12" Bässe hab ich mal iwo gehört, kenne ich aber nicht gut. Die 18er hab ich öfters erlebt.

    Wie gesagt: Auswahl treffen und anlauschen ;)

    ich fand und finde es eigentlich immer toll, wenn auf der bühne alle zu gleichen teilen mithelfen.

    so etwas wie kollegialität gibt es da also eher nicht mehr, oder zumindest seltener.

    eigentlich schade, solche tendenzen.

    +1

    Ich sehe das in meinem Mikrokosmos in unterschiedlichsten Formen.

    Bei den "guten" Produktionen in dieser Hinsicht machen alle gemeinsam die Show startklar und am Ende die Bühne wieder leer, bei den "nicht so guten" isses eben so, dass die Querflöte oder ein Vocal mit als letztes auftaucht und ziemlich als ersten weg ist. Da ist dann die Anwesenheitszeit teils nur noch über die Menge des persönlichen Materials definiert; gemeinsames Bauen/Abbauen Fehlanzeige.

    Diese Schattierungen lassen sich imho übrigens nicht wirklich an Faktoren wie VA-Größe/Pax, Produktionsgröße und Art (drei Mann, ne größere Band oder ein Musical), Alter von Künstlern und Zielgruppen und ähnlichen Dingen festmachen. Es ist eher dynamisch und von Charakteren abhängig...

    Vote hier tatsächlich fast +1...

    Ich mag recht gern E935, ggf. E945 je nach Bedarf und Einsatz.
    835/845 gehen auch okay, finde die 9er klingen aber besser und etwas offener.

    Beta 57 und 58 als Standardwaffen.

    Kondenser gefallen mir tatsächlich sehr gut das E965 und das KSM9.

    Sehr gerne beyerdynamic TG D57. Unkompliziert, klingt vernünftig und lässt sich sehr gut befestigen und ausrichten. Ist mir wegen dem Schwanenhals etwas lieber wie das TG D58.

    Danke zegi für den Hinweis auf TG D35 - kannte ich bisher nicht, schaut auch sehr gut aus.

    Stimmt schon.

    Wenn man halt einfach ne schön blinkende "db-Anzeige" braucht, ist prinzipiell alles mit ner LED-Kette richtig...
    Ich habe es grundsätzlich aus der Frage im Sinne von "wie viel dB hab ich im Raum" aufgefasst, was eher zu einem Schallpegelmessgerät gehen würde (in den günstigen Regionen aber teils eher zweifelhaft funktioniert und mit "Anzeige" halt eben allenfalls das Gerätedisplay mitbringt...).

    Vielleicht bekommen wir ja noch ne Ergänzung des TE, dass wir weniger raten müssen :)

    Wobei das LED-VU-Meter zwar hübsch blinkt und mitzappelt, über die tatsächlich vorherrschende Lautstärke aber alleine erst mal so "nix" aussagt...
    Es sei denn, man könne wiederum nach Einsatz entsprechder Messtechnik oder zumindest einer hinreichend guten rechnerischen Herleitung des maximal mit dem System erreichbaren Schalldruckpegels einen entsprechenden Rückschluss ziehen...

    Ansonsten halt was Hami eigentlich schon sagte...

    Und wieder was gelernt

    Lissajou

    Kannte ich nicht, den Namen dazu

    Sogar solche Boni gibbet hier, dass man seine Kenntnis von namentlich unbekannten Dingen um deren Namen erweitern kann :)


    Die Kreis- & 8-Bewegung fand ich sogar logisch herleitbar, wobei ich sinus und cosinus nochmal in den Unterlagen ausm fixen Workshop hätte suchen müssen, wenn es net auf Anhieb funktioniert hätte...

    An eine Welle u. ä. hatte ich jetzt gar net gedacht - und dabei ist es so naheliegend - die Farbverläufe sind ja nix viel anderes :thumbup:

    Danke.

    Der Umbau ist an sich in bummelig drei Minuten pro Top auf dem Tisch oder Case passiert: Vier Schrauben vom Gitter lösen, danach drei oder vier Schrauben an der Gehäusenaht. Teile auseinander, Sicherungsdraht um den Steckverbinder ab, neu stecken, Draht drum, Boden/anderes Teil dranschieben, Schrauben rein, Gitter vordrücken und wieder festziehen. Das geht ja durch die Klemmung sehr einfach und schnell.

    Fakt ist aber bei mir, dass ich auch eher zu faul bin zum Umbau und öfters dann einfach die 212er so nutze, wie sie eh im Case stehen, anstatt auf 1*12" umzubauen. Fläche macht halt Spaß - mir selber ja auch 8o8)

    Wenn das große Ding zu groß ist, habe ich inzwischen genug Single 12" u.a. Alternativen, so dass ich mir auch deshalb das Schrauben meist sparen kann. Schön ist immer noch eben die Möglichkeit, dass ich das flexibel von Mal zu Mal entscheiden kann, also ja, die Tops sind noch immer im Bestand und haben schon einigen Spaß produziert :)
    Passend zu den Tops, die in der Größe variabel sind, hab ich ja auch das "Case" so gebaut, dass es ein Mittelteil hat, das man herausnehmen kann, wenn nur die Kleinen mitkommen (oder man mal wieder alleine ist und den riesen Deckel net am Stück da rauf und runter bekommt :rolleyes: )

    Kleinbaustellenundoftalleinearbeitendgeschädigt halt - sieht man dann eben auch in Planung und Umsetzung solcher Speziallösungen... Sorgt aber für einen hohen Wiedererkennungswert. Bei Forentreffen weiß man sofort wer ich bin, wenn die große graue Kiste aus dem Anhänger rollt :D

    Grüße Andy

    Moin...
    Ich bin der, der es mit Jobstis JL-Sat12/JL-Sat212 gemacht hat. Motivation war seinerzeit ähnlich - verschiedene Kisten für verschiedene Anwendungen; jedoch eigentlich nicht das freie Spielgeld für ein Paar Kleine und ein weiteres Große.

    Jau, geht. In eben genau dieser Konstellation war das nach einigem rum überlegen tatsächlich lösbar, näheres dazu gerne meinem Baubericht entnehmen...

    (Edit: Link: https://www.lautsprecherforum.eu/viewtopic.php?f=79&t=6547 ab Beitrag #7)

    Was einfach nix zufriedenstellendes geworden wäre: ne zusätzliche passend getunte Kiste seperat drunter basteln gab einen recht komischen Sound. Auch waren die Abstände der TMT zueinander zu groß. War nix. Mit dem entfernbaren Boden und dem verlängerbaren Gehäuse ging es, da damit das nötige wirksame Gesamtvolumen für beide TMT sowie die zusätzliche Portfläche zu bewerkstelligen waren. Vermutlich hatte der zwei-Kisten-Ansatz auch irgendwelche Schweinereien mit der Phase, die es nun nicht mehr gibt. Das Endergebnis funktioniert gut, man hat für verschiedene VA-Größen das Material für "kleines Geld" am Lager.

    Nachteile an der Geschichte gibt es auch:
    Man muss es je nach Einsatz umbauen.

    Man braucht beide Weichen (für den Single12" Betrieb und für den 212-Betrieb). Es liegen immer irgendwo die gerade nicht benötigten Teile (anderes Frontgitter, Ansatzteil bzw. Bodenstück) herum.


    WENN es aber für den Anwenderzweck passt, geht das sehr wohl mit diesem Topteil. Mit denen aus der M-Serie zB geht es nicht, da jeweils immer irgendwelche Komponenten anders sind.


    Zum Hochtöner: Ja, der D2544 ist nur ein kleiner 1". Ja, viele sagen, der ist eh schon bei der Single 12 schon schnell am Limit. Ja, viele sagen auch, der ist mit zwei 12" Pappen hoffnungslos überfordert.

    Ich sage: Sicher und logisch ist irgendwann einfach Ende von schön mit einer 2*12"/1" Kombi. Bei Soundchecks und Vergleichen habe ich das auch schon durchaus festgestellt. Allerdings muss ich auch gestehen, dass im tatsächlichen Einsatz ich den Punkt noch nicht hatte, und nein, ich fahre nicht nur Kindergeburtstage. Mit der JL-Sat212 kann man schon was raushauen - mehr, als manchen Locations und Zuhörerohren gut tut. Es ist wie immer eine Frage der richtigen Materialwahl - wobei die Definition von "richtig" sicher auch philosophieabhängig ist. Meiner Meinung nach ist es so: Fahre ich das Zeug wirklich in den letzten 3 db vorm Limit, hätte ich vielleicht mehr / was anderes stellen sollen.


    Langer Rede, kurzer Sinn:

    Mit dem "richtig" ausgewählten Material kann so eine Überlegung funktionieren. Wenn das für die eigene Situation ein vernünftiger Ansatz ist, why not?
    Ob ich es nochmal so machen würde? Möglicherweise nicht; mit dem Wissen von Heute und dem ohnehin über die Zeit gewachsenen Materialpark hätte man einfach ne Weile gewartet und irgendwann die größere Waffe zusätzlich beschafft. Oder sich mit dem Workaround mit den vier Single-Tops und einem Clustern oder Headstacking begnügt.
    Andererseits war es für mich eine interessante Herausforderung, ich hab eh Spaß an sowas und in meinem kleinen Universum funktionieren mehrere Sonderlösungen tatsächlich in der Praxis wunderbar.

    VG Andy

    MatzeRockt verweist hier auf Bestandteile des höflichen und gepflegten Umgangs, auch bisweilen "Netiquette" genannt, @azzubi .
    Es ist kein Problem, wenn man mehrere Plattformen mit seiner Frage bemüht, um ein breites Feld an Information zu bekommen.

    Nett ist es jedoch, wenn man auch darauf hinweist, wenn man dies macht.

    Es kommt immer wieder vor, dass sich in verschiedenen Foren etliche Leute einiges an Gedanken machen, um zu helfen. Dies ist am Ende jede Menge Zeit, die von hilfsbereiten Menschen aufgebracht wird - und oft geht es plötzlich iwo anders in ganz andere Richtungen; eine Lösung wurde gefunden; eine Rückmeldung gibts nicht mehr - kann man beliebig fortsetzen.

    Daher ist es gerne gesehen, wenn multiple Postings kenntlich gemacht werden, das erspart unnötiges doppeltes Gedanken machen und fehlinvestierte Zeit.

    Dass wie in Deinem Beispiel nur eine andere Antwort im anderen Forum kam, ist nun nichts vorhersehbares....

    Nun, warten wir mal ab, was Dir an Hilfsbereitschaft entgegen gebracht werden kann - so Du auf einen solchen Kommentar hier bereits ziemlich freundlich antwortetest...


    Beste Grüße


    Oh - ich merke ich schreibe langsam wenn ich in der Mittagspause nebenbei mit der Katze rede :D:D

    wenn sich der werte Schlagzeuger dazu überreden lässt, auf ein E-Drum umzusteigen. Hier stößt man nun aber auf das nächste Problem. Man kann die einzelnen Drums nicht mehr voneinander steuern. Man bekommt das L+R Signal vom E-Drum und das wars. Versucht der Drummer nun während der Show seine E-Snare zu durchstoßen, kann ich am Pult nur das gesamte Drum leiser machen. Hat dazu jemand schon Erfahrungen gemacht und gute Ideen?

    Mich den Vorrednern anschließend stelle ich fest, dass dieser Dein Drummer seltsame Gepflogenheiten hat ;)
    Ich habe bisher bei jedem E-Drum eine vernünftige "Einzelabnahme" erhalten. Ausnahmen: die als Stereo ausgegebene "OH-Summe" und evtl. ein asiatischer Klopfhelfer, auch Drumcomputer/Sampler.


    Ja - akustisches Drumset auf / unmittelbar an der Bühne und Gesänge per Kugelmikros sind absolute und natürliche Feinde. Auch in unserer Kat II-Tour haben wir jenes Problem recht oft. In vielen Spielstätten spielt die Band direkt neben der Bühne, dann ist man heilfroh, wenn es wenigstens an der Stelle noch einen Molton / Seitenvorhang gibt. Hilft aber auch kaum noch was, wenn der Drummer sich in sein Vergnügen schlägelt und eine ehemals moderate Bühnenlautstärke plötzlich Kampfjetniveau bekommt. Eine Produktion setzt die Musiker gar mit ins Bühnenbild - hier kann man mit Akustikset wirklich garnicht arbeiten... Plexi wird übrigens vom Drummer und auch der Produktionsleitung abgelehnt ?(
    In dieser Produktion und manchen sonstigen Spielorten bekommen wir es hin, dass er - unter protestierendem Verzicht auf sein Spielgefühl und die Körperwirkung - dann doch E-Set spielt. Bei gemischtem Einsatz ist das lustig, wenn man gestern noch zusammengezuckt ist, weil er plötzlich reinhaut und heute kommt nur töck-platsch-deng.

    Aber es hilft ungemein - allen anderen zumindest ^^