Beiträge von MuellerSound

    Moin,

    zu dem 15-300/8A habe ich auch schon widersprüchliche Infos gelesen, manche sagen der geht spitze als Sub, andere definieren ihn als Topteilpappe.
    Kann ich weder bestätigen noch dementieren.


    Die Masteraudio-Chassis scheinen fürs Geld wirklich sehr gut zu taugen, ich las inzwischen mehrfach, dass es B&C Kopien sind.

    Mega-Low-Budget und tatsächlich erstaunlich gut im Sinne "Best Buy for Buck" haben mich die Thomann 15-LB075UW4 überrascht. Das 4 Ohm-Teil ist gelistet als Ersatz für einen (wohl ausgelaufenen?) Eigenmarke-Sub. Hab ich neulich mal zum Spaß in ne 215er Kiste mit Tuning um 40 Hz und einem Volumen von etwa 240L gesteckt - lässt sich wirklich sehen. Verschiebevolumen fürs Geld ist enorm und klanglich garnet mal übel.

    Ich werde mir ein paar davon hinstellen, brauchbar passendes Gehäuse ist beispielsweise auch der JL-Sub15N vom Jobst, den man später mit potenteren Chassis upgraden könnte, wenn man mag und die Kohle da ist.

    Kann man freilich nichtmal im Ansatz mit og. 18s vergleichen, der kann um Längen mehr logischerweise. Aber der kostet ja auch das 5-fache.


    Ist wie immer der klassische Zielkonflikt:
    Qualität kostet. Wer net viel zahlen will, muss mehr schleppen, weil dann einfach mehr Material ran muss.


    Grüße und viel Spaß bei Auswahl und Entscheidung

    Dem kann ich mich nur anschließen - mag hier und da den spontanen Umständen geschuldet sein, dass Gesang und Musik pegelmäßig net ideal passen, aber ist ja auch nischt gemastered oder sonsat was.

    Das gesanglich so mal eben rauszuhauen ist schon nen Daumen wert, hat die Frau J offensichtlich drauf.

    Danke schön :thumbup:

    Stimmt - mir dem Ding geht tatsächlich was ziemlich gut klingendes für vergleichsweise kleines Geld.

    Ich bin recht glücklich mit der Entscheidung, das einfach auszuprobieren.

    Weitere drei Gehäuse entstehen gerade so immer mal wieder ein bisschen weiter, wie gerade Zeit und Lust ist.

    Wird ja iwann auch nochmal Jobs geben, wo die dann auf meine kleine Bühne dürfen... :)

    Freut mich, dass Deine Lautsprecher dir so gut gefallen und auch den Vergleich für sich entscheiden können ;)

    Grüße Andy

    Schön,

    Scenes funktionieren also mal grundlegend. :thumbup:

    Probiere auch mal mit den verschiedenen Funktionen Flash/Latch, Swap, This/All Keyboards.

    Aus Deinen S-Plätzen kannst Du dann Chaser zusammenstellen. Programmierung ist ziemlich einfach, schnell mal lesen und dann ausprobieren ;)

    Ähm ja - so Fehlerchen wie ne versehentliche Fadezeit passieren schnell mal und dann kanns schon seltsam werden, was da so passiert... ^^

    Chases kannst Du auf viele Arten steuern. Auch hierzu les mal die Infos, da ist etliches ausgeführt, was man mit der Vorgabe der Lauf-Richtung, den Step-und Überblendzeiten sowie auch FadeIn-und Out-Zeiten anstellen kann ;) Alle diese Variablen kann man einbeziehen und dann Chaser auf diese Art laufen lassen, miteinander oder mit Szenen (zb ein Blauer Hintergrund) kombinieren oder auch manuell weitersteppen...

    Da gibt's schon viele Varianten..

    Nabend ;)


    Es gibt irgendwo noch Speicherkarten für MPs, ich find aber gerade die Adresse net und ich meine auch zu erinnern, dass es sich nicht um SRAM Karten handelt. Aber nicht sicher.


    Zu Pin 4&5 kann ich nix sagen.


    Schön, dass Du Deinen PowerPack nun ansprechen kannst ;)

    Rechts unten im Bereich Flash/Latch/Keyboard kannst Du unterschiedliche Modi einstellen.

    Du kannst alles flashen, Du kannst Blockweise oder generell Funktionen (Scenes, Chases, alles) schalten, sowohl exclusiv als auch kumulativ, und du kannst per Anwahl einer Funktion andere aktive deaktivieren.

    Damit lässt sich bereits einiges anstellen.

    Zusätzlich kann man von den Fade In & Out Zeiten Gebrauch machen.

    Oder man kann anhand der Scenes Chases anlegen, in denen nacheinander diverse Scenes abgerufen werden.

    Zu alledem empfiehlt es sich, die Tipps und Hinweise durchzuarbeiten.

    Weiter wäre es ganz gut, wenn Du uns beschreibst, was Du wie nun gemacht hast - dann kann man etwas klarer einschätzen, was Du gerade machst ;) und wie die nächsten sinnvollen Hilfen aussehen könnten...

    LG Andy

    Erste Schritte:

    Baue Scenes:

    Beispiel:

    Ch 1 60%, SOTS S1-Platz 1

    All Off

    Ch 2 100 %, SOTS S1- 2

    All Off

    Ch 3 80%, SOTS S1- 3

    All Off

    Ch 4 100 %, SOTS S1- 4

    …(5+6)


    All Off

    Ch 2 und 4 100 %, SOTS S1- 7

    All Off

    Ch 1 und 3 100 %, SOTS S1- 8

    All Off

    Ch 1 und 2 100 %, SOTS S1- 9

    All Off

    Ch 3 und 4 100 %, SOTS S1- 10

    ... (da gehen noch Dinge auf S1-11 und 12 oder auch mehr...)

    Oder so...

    Stecker und Stelle sehen m.E. schonmal gut aus.

    Das MP ist eigentlich recht katastrophensicher gebaut - iwo im Manual steht sinngemäß, wenn Getränke drüber verschüttet wurden, solle man nur sehen, dass möglichst nix in die Fader läuft, aber sonst könne man es einfach abspülen und trocknen lassen... Lassen wir das mal so auf uns wirken ^^

    Vorsichtig mit Isoprop und DL könnte gehen, allemals besser als direkt schon ans löten denken oder sonstwas noch zusätzlich reinfluten. Viel Glück ;)


    Bis zum Beweis des Gegenteils will ich jetzt mal noch nicht vom üblen Hardwareschaden ausgehen im Sinne von weggeätzt - probiere reinigen, und korrekt "nullen" ;)

    Dann schauen wir weiter..


    Ja, AllOff bedeutet und macht genau so wie es heißt - aber eben nur, wenn es auch ne Weile in der Reihenfolge gedrückt wurde. Siehe hierzu auch mal #131.

    In den folgenden Beiträgen kann man übrigens gut nachlesen, wie man sich selbst veräppeln kann, selbst wenn man glaubt, erste Schritte schon easy verstanden zu haben ;)


    Darf ich Dir noch einen Tipp ans Herz legen?

    Lass uns ein bissl der Reihe nach gehen und Step für Step Wissen und Handling aufbauen.
    Ich neige auch immer gern dazu, drei Schritte vor und einen zurück zu tanzen, weil ich ja vorankommen will. Ist hier aus eigener Erfahrung definitiv die falsche Taktik, führt nämlich ganz schnell in die Verwirrung. Es klappt nämlich zufällig mal, was man wollte, und dann geht's plötzlich nimmer. Dann wird nur die Verwunderung und ggf. der Frust größer.

    Also, erst mal Scenes blank machen und alles abschalten. Dann einzelne Szenen bauen (egal, ob nun per DMX mit ner LED-Funzel oder einem Dimmer oder mit einem Dimmer/Switch per DIN/0-10V) und aus einzelnen Szenen bauen wir dann Chases, u.a. eben auch Lauflichter.

    Ich hab ganz am Anfang schon immer gequengelt und überlegt, wie ich mit dem MP Lauflichter, Chases oder bewegtes Licht gesteuert bekomme. Und habe mir u.a. damit das Leben unnötig schwer gemacht. Hätte ich mich direkt an Rebeccas Rat gehalten und Ihre Tipps der Reihe nach durchgezogen, wäre ich stressfreier zu einigen Ergebnissen gekommen ;)


    Edit: Prima!!

    Das nenne ich dann mal einen wohl gelegten Grundstein ;)

    Einige male GANZ RAUF und GANZ RUNTER helfen meistens.

    Stimmt, vergaß ich eben in meinem Text:

    Zunächst wollte ich Dir empfehlen, Alle sechs Output Select Pages nacheinander durchzugehen und jeweils alle Fader komplett rauf und dann auf Null zu ziehen. Damit würde man einen eventuell noch ausgegebenen (aber gerade nicht ad hoc ersichtlichen) Wert ebenfalls dann auf Null bekommen, weil man mit dem Fader an seinem im Hintergrund abgegebenen Ausgangswert vorbeikommt und diesen dann praktisch mit händischem Override mitnimmt zu 100 % und dann zur Null.

    Wollte ich aber nicht verkomplizieren - ein (wirklich sauberes) All Off hilft genausogut. Aber es muss ein paar Sek gehalten sein, nicht nur schnell angetippt. Das macht nämlich auch zwar Licht aus, aber die Werte werden nicht hart auf Null gesetzt - weiss gerade nicht, wie ich es schöner erklären soll.

    Moin,

    net die Ruhe verlieren ;)


    EInfachster Weg:

    alle Fader runter,

    All Off (Fläche zw 12+13 halten, dazu dann zw 6+7 zusätzlich halten, bis im Display A. Off erscheint.)

    SOTS drücken und halten.

    Nacheinander S1, Platz 1 bis 18 drücken (ich meine das Pult flasht jeweils kurz zur Bestätigung, kanns grad net probieren.) Mit S2 usw entsprechend verfahren, prinzipiell geht das auch für C, E und EC, dann eben mit der dazu gehörigen Programmiertaste.


    Da seltsame Verhalten des Faders kann ich auch nicht erklären und zum Innenleben kann ich nichts sagen.

    Vielleicht verschwindet das komische Verhalten aber, wenn Du schon mal wirklich leere Scenes hast. :/

    Moin,

    schön, dass Ihr wieder zu einer besser lesbaren Lautstärke zurückgekehrt seid ;)


    Jaja, das MP ist schon speziell. Sehr geil, was damit geht, aber es fordert einen schon auch durchaus.

    Du wirst nicht umhin kommen, Dir die Tipps und Hinweise in diesem Thread wirklich hellwach und sehr aufmerksam auch mehrfach durchzulesen und idealerweise mit Deinem Gerät auch nachzuspielen.

    Glaube mir, ich bin schon nicht ganz unbegabt im Nachdenken und auch mir etwas vorstellen; wenn Rebecca mir da immer wieder mal noch einen Tipp gibt oder mich zu etwas ausprobieren anstiftet, bin ich manchmal erstaunt bis fassungslos... ;)

    Ein echtes "Reset" gibt es so nicht - da gibt's aber Hinweise, wie man Scenes und Chases löschen kann und Tipps von Rebecca, wie man das so und sinnvoll anlegt, dass man sicher erkennen kann, welche Plätze wirklich frei und welche belegt sind.

    Ich selbst habe auch noch nicht in aller Konsequenz alle Tipps umgesetzt (v.a. die, zur "Frei-Markierung"), da ich selbst noch in der Aufbauphase und programmtechnisch noch an basteln, try and error resp. Ersetzen durch bessere Idee usw. unterwegs bin.

    Absolut wichtig: Müde und abgeschlagen dran setzen bringt wirklich mehr Murks als Fortschritt. Das Ding ist eben völlig frei belegbar, in einem frühen Stadium als Neu-Bediener und gerade in der Kombi mit einem noch leeren Pult kann das schon durchaus ab und an auch mal frusten. Da muss man durch und es wird sehr schnell sehr viel besser, glaube mir. (Das ist sicher bei anderen Pulten aber auch zu Beginn so denke ich mal)

    Aber vorher muss eben einiges gelesen und begriffen werden - nimm die bereits genannten Tipps mit, und wenn Du wirklich Zeit und Muße dafür aufbringen kannst, dann kämpfe Dich gerne auch mal durch die (letzte Version der) englischen Anleitung. Die ist sperrig, aber dennoch grundsätzlich hilfreich. (Nein, gut ist sie nicht, das wäre vermessen. Dennoch kann man was mitnehmen und sich in der Logik und Ideologie zurechtfinden lernen.)


    Patchen musst Du erst mal nix, das hilft Dir aktuell nicht weiter und macht es nur zunächst komplexer.

    Gebe erst mal alle Tasten frei (SUAL; ist wohl jetzt gelungen)

    "Nulle" erst mal alle Outputs, stelle sicher, dass Deine Dimmer/Switche korrekt adressiert sind.

    Im Zweifel nehme bitte mal irgendeine beliebige Led - Funzel und stelle sie auf DMX Ch 1 und teste mit den ersten ungepatchten Kanälen mal die grundsätzliche Funktionsfähigkeit. Ein DMX- oder Mikrokabel wird sich sicher finden, nötigenfalls beim Kollegen... ;)

    Dann kann man über das erstellen von Scenes reden, aus diesen bauen wir dann Chases... ;)


    VG Andy

    die Physiotherapiepraxen nicht zur noch geöffneten Grundversorgung gehören

    Hm, ich frag mich grad, wie es jetzt auf die kommt, aber:
    aus relativ erster Hand meiner so tätigen Frau weiß ich, dass die hier (westliches RLP) als genau solches noch angesehen werden und tatsächlich noch arbeiten dürfen/sollen/müssen - was ich hinsichtlich eines großen Teils der Zielgruppe (v.a. eben angeschlagene und/oder ältere Menschen) nicht gerade für unbedenklich halte... :/ Eigentlich leider sehr effiziente Multiplikatoren oder auch RV-Bereiniger, wenn man das nüchtern-mathematisch formulieren möchte. ?(
    Klar, in Kliniken, Tageseinrichtungen und Heimen geht schon ne Weile eh nix mehr und die ersten auf Dauer freien Terminblöcke ergeben sich da auch schon durch Nichtbehandlung :huh:

    lol - Du machst mich gerade darauf aufmerksam, dass eine der Aufgaben beim letzten Kindergeburtstag aus heutiger Sicht mehr als dekadent war... :/


    Da sollten sich die Kids im Park gegenseitig mit den kleinformatigen Abreißbinden einwickeln und mumifizieren. 8)


    Heute wärs wohl gesellschaftlich als ein No-Go anzusehen :/

    … Wahrscheinlich bin ich deshalb auch auf dieses Video gestossen:


    Man muss ein paar Minuten Geduld haben, zuerst wird die Firma vorgestellt, aber dann geht es zur Anleitung. Ok Fantasie ist auch nötig, wegen der schlechten Qualität.

    Die machen da aber echt lustige Sachen - ein Blick lohnt allemal.

    Ist zwar schon ein paar Tage her, aber ich wollte mich für das gepostete Video noch bedanken :):thumbup:

    Jau, bei einer Laufzeit von gut 2 Stunden braucht man schon etwas Geduld, aber mal (und wenn auch in Etappen) da durch gucken, lohnt tatsächlich.

    Merci :)

    Aus einen Thread vor ca. gut einem Jahr blieb mir in Erinnerung, dass jemand für eine Ausstellung iirc in der Schweiz sehr zufrieden Osram-LEDs eingesetzt hat. Diese gibts in einer bestimmten Ausführung als GU10 und dimmbar sowie mit ordentlicher Lichtfarbtemperatur.

    Auch als Ersatz für Sunstripes wurden die hier schon mal diskutiert.

    Danke. :)

    Zum Gretchen: Ja, unterm Strich hast Du damit vollkommen recht - ernsthaft sinnvoll ist es sicher nicht, gerade unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten und eventuellen Diskussionen.

    Für mich ist so was einerseits der Spaß am selbst erschaffen, andererseits eben meine Linie.

    Meinen üblichen Kleinkram mache ich mit meinem Zeugs und die bisher mutigen sind froh und bleiben gern dabei. Auf dem Gebrauchtmarkt ist vieles unterwegs - da weiß man auch oft nur bedingt, was man da bekommt. Aber wie gesagt - es ging hauptsächlich um den Spaß und den Einsatz in meiner kleinen Welt.

    Wo mein Zeugs net reicht, wird entweder vom Kollegen "richtiges Material" beigemietet oder er bekommt den Auftrag weitergereicht, oder wir machen eben ein gemeinsames Dings draus...

    (....)


    Das Finish:






    Die Befestigung mit Klett hatte ich letztes Jahr beim Kollegen gesehen, als er zum Festivalende den völlig durchnässten Schaum abzog und beiseite legte – der ansonsten trocken gewischte Monitor konnte dann aber ins Case. Fand ich gar net so übel, die Idee – wenn der nasse Schaum im Case die Nässe an Einbau und Chassis abgibt, bis daheim im Lager alles zum trocknen ausgebreitet wird, ist ja auch net sooo dolle (zumals bei ihm der dicke Schaum ist, da geht ja richtig Wasser rein).

    Bisher hab ich immer mit Sprühkleber, Bodenbelagskleber oder Lack den Schaum aufgeklebt.

    N Versuch isses wert. Das sind selbstklebende Streifen, der Schaum etwas größer geschnitten als die Front, auf leichtem Zug ins Klett gedrückt und rundum mit dem Spachtel versteckt.


    Grüße

    Andy

    Hallo zusammen,

    endlich kann ich nochmal was gescheites berichten. Das Projekt ist abgeschlossen, ich bin mit dem Ergebnis ziemlich zufrieden.

    (TLDR: hier Ende, nur noch Bildchen gucken ;) )


    Etliche Runden „Hören“ und auch begleitend mit Boxsim spielen führten nach dem Tipp auf 22l CB in einem britischen Forum dazu, dass ich mich am Ende bei rund 25-26 Liter eingeschossen habe.

    Immer wieder wurde nochmal ein Ohr an meine Protobox gehalten, die durch die bewegliche Rückwand ja alle erdenklichen Varianten zuließ.







    Was ihr klanglich auch sehr gut steht, sind zwei BR-Ports von je ca. 5 cm Klopapierrolle. Auch 7,5 cm macht sich relativ nett, 10 ist zu lang, 1,5 (Frontstärke) zu wenig. Mit Ports gefühlt minimal runder, lässt sich mit Lsh 125 Hz 3 db oder mittlerer Güte ca. 80 Hz +2,5-4 dB schön anschubsen. Sweep mit ganz hoher Güte (also engem Peak) zweigt, dass das Tuning wohl auch um die 80 Hz liegen müsste, denn dort tut sich mit Abstand am meisten. Geht auch wesentlich rummsiger und schöner, wenn man sich auf 40-45l einlassen mag – war mir aber deutlich zu groß, ich möchte ja (handliche) Monitore.

    Ich habe mir jedoch selbst auferlegt, lieber noch ein paar mal drüberzuhören und auch mal irgendwas zum Messen davorzuhalten, wenn auch spontan die Kiste an der Stelle wohl die Ports und etwas lockere Füllung bekommen hätte. War zwar noch nicht "wissenschaftlich" belegt, wie das Ding dann spielt, aber das Gehör fands OK... (Und vermutlich auch irgendwie der Wunsch, dass mit BR doch einfach untenrum „mehr“ gehen muss…)

    Einfach mal alternativ nachgerechnet auf micka.de ergibt sich bei knapp 25 Liter CB ein flacher Rolloff ab ca 150 Hz, 100 Hz ca. -3 db. Resonanzfrequenz und untere Grenze knapp über 70 Hz. Das ähnelt meinem Versuch aus Boxsim und könnte etwa auch zum Höreindruck passen.


    Leider stehe ich (bzw. vielmehr irgendeine Einstellung von Win10) noch immer auf Kriegsfuß mit Arta – ich bekomme statt einem Eingangssignal nur nen doofen Fehler, so kann man net arbeiten. Also; Arta wollte net, aber Tablet sagt geht ganz okay: (rote Linie aus dem PeakHold oben; die gelbe ist Restmüll aus der Umgebung)

    Gemessen (also geTab-schätzt) habe ich mit dem Tab A 10,5 und der Spectroid App (allerdings auch keine wirklich gute Messumgebung, Indoor, wenig Platz, allerdings reflexionsarm). Ich werde mal die Tage noch ne Kiste mit einer bekannten „echten“ Messung mit dem Tab abnehmen, dann weiss man ein wenig besser um die Aussagekraft. Für den Zweck, den ich hauptsächlich Samstag brauchte, nämlich eine Aussage zum Rolloff untenrum, hat mir das definitiv so gelangt und zeigte sich eigentlich weitgehend zum Höreindruck passend.

    Bleibt definitiv nun cb, einfach flacher und gutmütiger im Rolloff. BR war ganz bissl besser rummsiger abzuschieben, bricht aber in allen Versionen (15,50,75,100mm *2 Ports à ca. 38mm) unsauberer und steiler weg. Messung ist ungeglättet...



    Kann man so durchaus mit arbeiten.

    EQ ist ja im Monitor eh am Start und selbst ohne recht gescheit brauchbar.

    Die Kiste spielt sehr direkt, ab ca 115 Hz gut fallend, zur Not aber ganz okay anschiebbar. Ein Dip zwischen 4,5 und 6,2 k etwa, der aber bei Ausgleich gegen null mit EQ eher nervt, also gar net so tragisch ist trotz der Lage im oberen Präsenzbereich. Ab 11k fallend - auch net tragisch...

    Alles in allem ziemlich okay fürn Preis, genau das war ja Ziel: günstig und brauchbar.

    Klar ist ein KMT oder d&b ne andere Liga, wäre auch schlimm wenn net, bei etwa Faktor 10.


    Eine Protozeichnung für den Monitor ergab einen seitlichen Footprint H36, T43, Hinterkante-Frontschaum 33 cm. Front 42*42 cm, ergibt mit einer Innenbreite von 42 cm gut 26 Liter.

    In dieser Richtung 30° zum Boden, also Achse 60°aufwärts, in der anderen 49°/41°.

    Sollte was brauchbares mit gehen....



    (Bild steht genau anders rum wie oben die Maße genannt wurden. Also Variante 2.)


    Ich hatte überlegt, das Gitter und den Schaum mit einer leichten Wölbung anzuschrauben, damit es direkt "Antirappelgespannt" ist, zudem ein fitzelchen gefälliger wirken kann, als einfach gerade. Allerdings ist das in Betrachtung des Ziel-Budgets unverhältnismäßig aufwändig in Relation zu einem geraden Schnitt der Wangen. Entrappelt bekomme ich das kleine Gitter auch einfach durch Dichtband, wäre also wurscht.

    Was stand noch auf dem Zettel? Frontschaum wird schön ins Karree eingepasst und an jeder Seite einen halben gefrästen Butterfly. Flach liegend links eine Einbauschale mit 2x Speakon, mittig in die linke Seite ein Stativflansch, dann gehen die auch mal als Top, Delayline oder was auch immer.

    Nach dem Zuschnitt (aus Faulheit grobe Maße aus dem Baumarkt, nur noch die Gehrungsteile selbst geschnitten) wurden die überstehenden Bretter oben und unten direkt an die Schallwand geleimt und geschraubt, dann den Rest vom Korpus dazugeleimt und mit nem Gurt verspannt. Die Seitenkontur habe ich dann auf die Platten L&R übertragen und dort schon mal die Ausschnitte für die Griffe gemacht. Auf der linken Seite, wo Griff, Flansch und Einbauschale rein sollten, wurde das tatsächlich recht eng, ging aber hin.





    Gewogen hab ich sie noch nicht, rechnerisch ca. 10,4 Kilo MDF, bissl Gitter und Farbe und der Treiber - müsste so auf rund 16 Kilo ausgehen. In Multiplex ziemlich genau 2 Kilo weniger, dafür 35 € teurer. War es mir an der Stelle nicht wert, zumal sich das mittelfristig ja mindestens vervierfacht... Und wir reden hier ja über wirkliche Budgetklasse, zwar vernünftig und optisch wertig, aber das sollte ja schon zueinanderpassen. Wenn‘s Gehäuse am Ende mehr kostet als der Treiber, läuft was verkehrt...

    Man könnte auch 12mm nutzen, dann wirds auch gut 2 Kilo nochmal leichter, aber andererseits wirds dann auch schon wieder empfindlicher und beim bauen doofer - das mdf platzt ja gerne mal, wenn man da in die Stirnfläche schraubt. Das sind dann die Momente, wo ich mich über mich selber ärgere, aber wie gesagt, teures Holz ist hier eigentlich fehl am Platz. OSB wäre auch leichter, aber das ist dann wieder so blöd mit den Ausschnitten, dass die Splitterfrei werden und das Oberflächenfinish wird net hübsch, ohne furchtbar viel Arbeit reinzuhängen.

    Andererseits jucken mich 2 Kilo bei nem 12" Moni auch nicht so richtig wirklich (sieht wieder anders aus, wenn man dann so die 20-kg-Marke knackt, das muss auch net sein...)


    (....)