Beiträge von MuellerSound

    Ich halte die Idee mal für eine echt Coole...:thumbup:


    Großartig was an Ideen hab ich sonst nicht dazu, finds aber einfach schön, dass Du sowas mal testen willst. Könnte mir vorstellen, dass das eben mal tatsächlich was ganz anderes ist und ein netter spezieller Effekt wird. Im Worst Case nimmt man eben hinten die Tops wieder raus, vertut man sich zur Not an der Stelle ja nix.

    Keine Hängepunkte ist gerade für hinten halt schade, weil u.U. dort hohe Stative und viele Füße blöd wird.

    Ich habe in einer Location der Gemeinde (mittelhallig, ca. 16*7 m, genutzt rund 10*7) hier mal für eine Filmvorführung quasi 5.1 gebaut, da läuft halt keiner rum und mit gut runtergewinkelten hinteren Tops wars auch net mehr matschig. Darf eben m.E. noch weniger als sonst Reflexionsfeuer von der Decke kommen...

    zegi - ymmd :D:thumbup: Fettes Merci dafür!


    Hobby Nun ja - machen kann man vieles, ob es Sinn macht und tatsächlich auch irgendwie brauchbar (geschweige gut) wird, ist erstmal ne andere Sache.

    Gemischter Kram ist immer eher suboptimal (nein, ich meine keine geilen Tiefbässe)


    Eigentlich hat zegi schon einiges angerissen; Du solltest Dich in der Tat dringend mit eigenständiger Informationsbeschaffung (viel aufmerksames Lesen in Foren schafft unglaublich viel Bildung auf dem Sektor) und dem Willen zu lernen und verstehen beschäftigen. Frag nach Jobs als Hand oder mach Praktika bei VT-Buden ;)


    Nun, ich versuch noch ein paar Tipps anzubringen:


    Variante 1: Bau den Kram zum Testen auf und probiere aus, ob Deine bisherige Lösung Tops und KME Subs Dir besser zusagt als die Tops mit den B&C Subs. Was besser geht, fasst Du ins Auge und guckst, dass Du mit deiner Weiche und Deinem Ohr was brauchbares hingefummelt bekommst.


    Variante 2: Probiere einfach aus, ob du klanglich zufrieden bist, wenn Du an einem Amp-Kanal zwei Bässe hintereinander steckst. (Wenn ich Dir jetzt wirklich erklären soll, wie man Bässe mit einem Speakon-Kabel verbindet, dann helfen Dir meine weiteren Tipps auch nicht. Achtung, wurde oben schon geschrieben: Beim Verbinden zweier Lautsprecher durch Parallelschaltung sinkt die Impedanz. Aus zwei 8-Ohm-Bässen wird ein Gesamtwert von 4 Ohm; darunter sollte man den meisten Endstufen im Bass nicht kommen. Hierzu gibt es unglaublich viel gut und verständlich geschriebenes Infomaterial. gidf.)

    Du wirst sie keineswegs voll auslasten können mit Deinem Amp (dennoch vorsicht, clip tötet auch bei "zu wenig" Leistung), helfen könnte Dir in dem Fall das Mehr an Membranfläche, so denn die Bässe nicht gegeneinanderspielen. Im Worst Case hast Du doppeltes Material da stehen und weniger Output. Oder klanglichen Matsch. Kann Dir aber niemand voraussagen.


    Variante 3: Besorge Dir Hilfe zu 1 und 2. Frag jemanden, der etwas davon versteht, ob er Dir unter die Arme greift. Vermindert die Bauchlandungs-Gefahr. Ggf. verrate uns, wo Du herkommst. Vielleicht hat jemand in Deiner Nähe noch Zeit und Lust, gute Taten zu tun ;)


    Unabhängig von all diesen Varianten: Prüfe, ob die Anfrage der Dorfjugend, die vorgesehene Örtlichkeit, das "Was" (Party vollgas mit wie viel Leuten...?) und Dein Material zusammen in einen Satz geschrieben werden dürfen oder man das besser bleiben lässt, weil am Ende das Zeug gnadenlos überfordert ist und voraussehbar totgeritten wird.


    Spätenstens mit der gerade genannten Sorge oder auch, wenn Du einfach nicht sicher genug liefern kannst: Dann nehme Variante 4 und zeige Eier, in dem Du sagst, dass das aus demunddem Grund so nicht funktioniert: Vorhaben-Material-Konflikt, Du hast einen Fehler noch nicht gefunden, Du traust es Dir (noch) nicht zu oder oder.... Eine ehrliche Absage ist besser als ein "Kein Problem" und eine plötzlich stille Fete.


    Achso - fast vergessen und noch schnell nachgelegt: Semipro? Nö, eher nicht. Vielleicht grad an der unteren Kante am kratzen m.E.

    Das Zeug ist nun kein Müll, wenn man ein paar Dinge beachtet und sich damit auseinandersetzt, bekommt man schon ewas brauchbares damit an den Start. Aber eben auch nicht viel mehr.

    Ich finde Deine Ursprungseinschätzung "Hobby-PA" treffender.


    just my....


    Grüße

    Bin grad im Mail Kontakt mit dem Vertrieb.

    Werd mal 2 ordern🤔

    Fachkundige Infos kann ich später leider nicht geben da ich nur mit Behringer oder halt dem 18-500 vergleichen kann 😅

    ich frag jetzt 6 Wochen später einfach mal so frei, wie Du die Dinger findest. Auch wenn es evtl. "nicht fachkundig" und nur mit den genannten Kandidaten verglichen ist, aber interessieren würde es mich dennoch.

    Bei mir stehen einfach zu viele andere Baustellen im Weg, um einen zeitnahen Selbstversuch zu unternehmen....

    Moinsen,


    nachdem ich u.a. wegen der letzten Beiträge zu 4-Kanal-Amps einfach noch mal ein wenig auf der Homepage vom T. gestöbert habe, fielen mir zwei neue Vertreter der E-Serie auf.

    Offenbar ist die Serie gerade im Juli 19 um die E-1200 (Leistung: 2 x 1200 W an 4 Ohm, 2 x 800 W an 8 Ohm (@1 kHz, THD<=0,1%)) und die E-1500 (Leistung: 2 x 1430 W an 4 Ohm, 2 x 950 W an 8 Ohm (@1kHz, THD<=0,1%)) erweitert worden.

    Für viele hier wohl aufgrund der E-Serie und der 15-16 Kilo eher uninteressant, dennoch wollt ich einfach mal den Hinweis da lassen - für die eine oder andere Budget- oder Installationsanwendung vielleicht mal interessant, zu wissen, dass es die Dinger nun gibt...


    Grüße

    Ich denke, der eigentlich schon fast ein wenig verschrabbte Hinweis ist hier doch noch mal angebracht (Vielleicht nicht nur für Magnus, sondern auch allgemein für mit/nachlesende...):


    Vorsicht: Strom macht klein, schwarz und hässlich!


    Bitte in Geräten nur rummengen, wenn man wirklich weiß, was man da tut. Harmlos aussehende Dinge können richtig böse werden. Auf mancher Platine liegt neben harmloser Steuerspannung volles Netzpotential. Kondensatoren erhalten z.T. über längere Zeit durchaus echt häßliche Ladungen, dass es mit einem verwunderten "Autsch" nicht getan ist.
    Und ja - gerade Strobos sind elektrisch etwas mit Vorsicht zu genießen. Da ist nicht nur die Infrastrukur drinne, die man braucht, um klaglos und dauerhaft diese Leistungen zu transportieren, sondern die haben auch teils wirklich boshafte Steuer- und Trigger- Spannungen anliegen...

    Woher kommst du denn? Ich könnte dir das gerne auscodieren :-)

    Danke, das ist lieb von Dir. :thumbup: Ich bin bei Wittlich/Trier - Du bist von hier aus leider so um 350 km entfernt...

    Ich gebe meine Hoffnung noch nicht gänzlich auf, dass "mein" freier Servicemann mit seinem Tester doch noch irgendwann das richtige Menü geöffnet bekommt 8)

    Lol...

    es wird ja aus der heutigen Zeit noch Assistenzverwöhnte "Selbstdenker" geben, die doch noch nicht autonom fahren, jedoch während der Aufmerksamkeit der Assistenten auf das Handydisplay gucken.....


    das Michelinmännchen ist dann für die, die doch noch auf die Straße müssen, um den obengenannten zu entgehen

    :D

    Darf man sich in der Tat immer wieder fragen und ich finde es irgendwo zwischen (mich persönlich) beruhigend und entsetzend, dass es soooo vielen hier genauso geht, wie ich es oft empfinde. (Und das bereits in unserem relativ kleinen Mikrokosmos hier...)
    Ich hatte irgendwie schon angenommen, ich sei einfach nur überempfindlich und hart schnell genervt...


    Viele Stichworte sind schon gefallen: Blenden, Laserwaffe, die ganzen elektronischen Helferlein, auf die sich wahrlich blind verlassen wird und nicht zuletzt auch die Ignoranz der Hersteller gegenüber anderen Interessen, beispielsweise die des vorausfahrenden oder entgegenkommenden Kunden der Konkurrenz - wozu soll ich denn den vor meiner Flutlichtanlage schützen...

    Traurige Entwicklung, der man komischerweise iwie so hilflos ausgesetzt ist und wird.


    Komischerweise wird die ebenfalls schon mal angesprochene natürliche Selektion damit scheinbar iwie ein Stück ins absurde verkehrt: Nicht falsch verstehen, aber ich gehöre auch eher zu dem Lager, in dem man darauf setzt, dass ein verantwortlicher Fahrzeugführer eben genau das ist. Und wer das nicht kann, der möge bitte die Pfoten da weg lassen und nicht mit Millionen von Hilfssystemen erst lebensfähig gemacht werden, um dann in dem Glauben "ich mache ja nichts falsch" auf ahnungslose und unschuldige Mitmenschen losgelassen zu werden... Sorry, musste raus.

    JA, das eine oder andere Hilfsdings ist auch mal ganz nett und bringt ein Komfortplus, zugegeben. Aber bitte nicht blöd und blind drauflos...


    Ich habe neulich auf der Autobahn im Gischtnebel versuchen wollen, einen RTW-piloten darauf aufmerksam zu machen, dass er (wohl durch das blinde Verlassen auf das automatische Tagfahrlicht) von hinten erst kurz vor Berührung sichtbar war. Früher hat man das kurz nach dem Überholen durch kurzes Abschalten der eigenen Beleuchtung auch mal machen können und wurde meist verstanden. Leider hat es VW bei mir gut gemeint, aber nicht gut gemacht: Bei meinem Auto ist Licht ausschalten tatsächlich unmöglich, der Skandinavieneinstellung sei Dank. Diese weigert man sich übrigens hartnäckig, herauszuprogrammieren, da mein Hobel noch keine "richtigen" Tagfahrleuchten besitzt. Ich könnte ja mangels Bevormundung vergessen, das Licht einzuschalten (was mir durch die tagtägliche nun gegebene Bevormundung nun gelegentlich passiert, wenn ich denn man das Auto meiner Frau nehme - denn dort darf man noch denken...)

    Willkomen in Absurdistan....

    Die Frage ist, wie man heute MIT diesem Firlefanz überlebt...

    ich hoffe ja, dass man diese helferlein auch abschalten kann??

    Das denke ich mir auch allzu oft - und leider sind die tollen technischen Rafinessen oft auch die Dinge, die einem gern selbstdenkenden Fahrer ein einfaches und sicheres Handling der ehemals "dummen" Kisten vermissen lassen damit u.U. die Lage verschlimmbessern und gar gefährlich machen...

    Beispiel (hier vom Van, jedoch bei vielen Lieferwagen ebenfalls derweil Standard): Berganfahrhilfe, Halteassistent oder wie auch immer: Meist, und so auch bei mir, nicht abschaltbar. Wurde lustig in einer rutschigen Einfahrt im Winter: Früher hätte man einfach die Bremse losgelassen und sich gefreut, auch mit der wenigen Traktion noch den Kurs vom Hindernis wegzubeinflussen.
    Heute denkt der Assistent, er müsse noch eineinhalb Sekunden warten, bevor die Bremse auch wirklich aufgeht. Wenn der Kasten aber eben bereits rutscht, fehlt damit die entscheidende Möglichkeit zur Kurskorrektur...

    Nur ein harmloses Beispiel, und es war auch nur ein Bäumchen vor der Mauer - aber es war auch ne neue Kotflügellackierung X/ Und nicht zu vergessen: Statt dem Bäumchen hätte dort auch eine Person stehen können.

    ....Und dann die Frage stellen " will ich das?"

    Und dann lieber in Moving Heads investieren, mit denen kann man nämlich auch richtig geile Lichtshows machen...

    unterm Strich +1 ...


    Wenn ich mir (okay, ich darf wohl von mir behaupten, ohnehin recht sensibel auf starkes Licht zu reagieren) vorstelle, was wohl ein halbwegs brauchbarer Showlaser anzurichten vermag, wenn bereits das mich streifende Milchstraßengobo in einem amtlichen MH mir persönlich manchmal als Migränetrigger ausreicht, na dann Mahlzeit...

    Kurzum: nur, wer einwandfrei weiß, was er tut und den Schein hat und alle Auflagen einhält, hat so ein Ding aus einem Case freizulassen. Und spätestens am Kostenrahmen für das Einhalten aller Auflagen ist Lasereinsatz für fast alle Veranstaltungen in einem normalen Preisniveau in solchen (und noch weit größeren) Größenordnungen einfach nicht machbar.


    Wenn es unbedingt so aussehen muss wie Laser, dann würde ich hier Projektion mit entsprechend dicken Beamern und geeigneter Software mal als Anregung nennen.

    Kann man auch zwei verschiedene Lautsprecher nehmen oder sind 2 Baugleiche sinnvoller?

    Nehmen kann man grds alles und theoretisch auch quer durch den Garten. Empfehlenswert finde ich das nicht.

    Es hat schon einen gewissen Charme, mal gänzlich abgesehen von Optik und Co, wenn möglichst viele Monitore "gleich" sind. Der Klang, das Verhalten, die jeweiligen Eigenschaften in Abstrahlung, Feedbackresistenz und und und sind dann zumindest mal grundlegend identisch, man muss nicht bei jedem Ding irgendwas gänzlich anderes beachten...

    Viele Kandidaten, die ich auf Bühnen bisher ganz lecker fand, sind einfach zu weit weg vom Budget.

    Was ich ziemlich häufig als Monitore finde, sind neben "üblichen Wedges" so Kisten wie Art310 oder Art312. Funktioniert in aller Regel recht entspannt. Preislich eventuell auch noch gerade verkraftbar, wenn man welche günstig 2nd Hand bekommt.

    Den Tipp mit der Behringer Kiste finde ich gut, die hatte ich selbst gar nicht aufm Schirm.

    Die Foren sind nicht verknüpft. Das hat etwas mit Anstand zu tun.

    Richtig.

    Zur Erläuterung, warum das viele so sehen, Leon_bass :

    Es kommt immer wieder vor, dass jemand in zwei, drei, fünf verschiedenen Foren die gleiche Frage stellt. Das ist an sich nicht verwerflich, denn so kann man sicher aus unterschiedlichsten Richtungen und von noch mehr Leuten Infos und Antworten beziehen und u.U. eine noch größe Bandbreite an Wissen anzapfen.
    Doof ist das nur, dass sich dadurch viele viele Menschen die gleichen Gedanken machen und Dir oder jemand anderem die Entstehung des Erdballs unabhängig voneinander eben bis zu fünf mal zu erklären versuchen.
    Das ist einfach dann unnötig aufgebrachte Zeit und Energie für bis zu vier hilfsbereite Menschen, die vielleicht nix von der bereits geschriebenen Antwort an anderer Stelle wissen.

    Daher empfiehlt es sich, darauf hinzuweisen, wenn man die gleiche Frage mehrfach stellt. Dann kann jeder gucken, was bereits wo gepostet und dikustiert wurde und man muss nicht den gleichen Aufsatz wie jemand anderes nochmal schreiben... ;)

    "dann bringst du dein spezialkabel bitte entweder selber mit, oder du informierst uns rechtzeitig vorher, dass du sowas brauchst. dann wird das auch klappen"

    Richtig, das ist auch bei mir an sich gängige Praxis - und doch nervt es mich kolossal, an jeder zweiten Veranstaltung den gleichen Aufsatz mindestens drei Leuten vorbeten zu müssen...

    Es wird nach wie vor klar kommuniziert, dass für Einspieler/Geräte des Veranstalters/Gastgebers eine Miniklinke und/oder RCA zur Verfügung steht und dass alles was davor von dort kommen soll, bitteschön deren Aufgabe ist. Da sich erfahrungsgemäß zumindest die og. Fraktion nicht dran kratzt, hilft eben dieses Kistchen dann öfters meiner persönlichen Streßminderung und Entspanntheit ;)

    Kommt einer unangemeldet mit nem Stick oder was auch immer, hat er eben nach wie vor Pech. Ohne Anforderung hab ich auf (meinen Klein-) Jobs keinen FaltPC dabei.

    Das Teil hat einen (ich glaub Mini-USB?) Ladekabelanschluß, wie er bei den meisten Android-Handys und ähnlichem Zeug verwendet wird. Läuft auch am Kabel hängend völlig problemfrei.

    Ich hab eh fast immer irgendwo diese USB-Netzteilstecker rumfahren, da Handy, Tablet, MP3-Player und LED-Schwanenhals meistens in Pultnähe eben jene Spannungsquellen gern mögen ^^

    Ich habe vor einigen Wochen auch nach einem BT-Empfänger gesucht, vor allem um mir endlich das lästige "ich hab aber nur n I-Phone und keinen Adapter" / "mein Handy braucht aber dieunddie Strippe, warum hast Du das net" und Co vom Hals zu schaffen.

    Es gibt ja immer mal Einspieler, Pausenmuckewünsche des Gastgebers oder was auch immer.


    Ein paar Tests zu verschiedenen Geräten habe ich gelesen, ein recht marktübliches günstiges Brot-und-Butter-Gerät ist das häufig zu sehende Logitech-Teil.


    Bei mir wurde es ein "AUKEY Bluetooth Empfänger V4.1" - kost keine 20 € und ist völlig Deppensicher. Tatsächlich ziemlich lange haltender Akku drin, üblichste (kurze) Käbelchen dabei und es tut. Liegt ja eh hinten auf der Pultkante oder neben dem Pult im Case. Klanglich finde ich es OK, ich denke da wird sich idR eh kaum was "merklich" tun, wenn ich eh schon irgendwas von irgendwem auf Handy oder Tablet angeliefert bekomme - das wird vermutlich das BT-Dings nicht das schwächste Glied der Kette sein...

    Hm, vielleicht kann ich ein paar kleine Eindrücke beisteuern.


    Ich kenne die Topteile „F10“ und „BigBanana“ sowie die Subs 1*15“, 1*18“ und 1*18“ Aktiv, also „Gorilla DSP“ oder so.

    Kurz: das ganze Zeug ist net verkehrt. Die Sachen sind teils richtig potent und haben allesamt ihren Daseinszweck – manche Sachen muss man aber durchaus im Kontext zur eigenen geplanten Anwendung auch mal kritisch hinterfragen (was eben nicht jeder tut). Aber das ist eigentlich auch bei allen Produkten so – egal ob PL, braunes Holz oder whatever. Einsatzzweck und Holz müssen eben zusammenpassen.


    Das F10 macht Spaß, ist wirklich federleicht und für ein so handliches Töpchen kommt da verdammt ordentlich was raus. Mit 2x15“ Bässen sind Midi-Kneipenjobs oder auch mal lockere 300/400 Leute Bandjob im Zelt (dort gern ein paar Outfills) drin. Hätte ich kaum gedacht, geht aber tatsächlich noch gut entspannt, da ist tatsächlich noch etwas Luft.

    Das BigBanana hab ich auf Musicalproduktionen öfter mal in der Hand. Meist in ca. 4,5-5 m geflogen, gelegentlich auch auf den Bässen mit Stange und Bügel gestackt, das dann meist auf der Bühnenkante, damit die Höhe halbwegs reicht. Es spielt erstaunlich homogen und auch gut laut noch ziemlich entspannt, da hatte ich andere Befürchtungen.

    Vorsicht: das Ding macht horizontal sehr breit (ähnlich einem „richtigen“ LA - ich meine um die 110 Grad, keine Lust nachzulesen…) und vertikal ist es recht eng, ich meine 35 Grad. Damit wäre es von der Abdeckung prima für kürzere und recht breite Hallen. In der Praxis trifft man meist eigentlich eher das Gegenteil an, wenn wir ehrlich sind. Klar geht auch das, jedoch sollte man dann einfach folgendes beachten:

    Nearfills sind unumgänglich, sonst kommt mind. in den ersten 6-10 Sitzreihen nix gescheites an. Ist die Halle sehr tief und u.U. hinten mit Tribünen bebaut, ist irgendwann schlicht Schluß mit Hochton. Dann ist hinten nur noch eingeschränkt Spaß, kann man ja ausrechnen/malen.

    Glatte Flächen v.a. an den Wänden sorgen gern für Ärger, da gibt es schon einigen Matsch. Tops eindrehen, um das zu vermindern, ist kaum machbar, weil sonst wegen der breiten Horizontalen die Feedbackneigung auf der Bühne deutlich (!) steigt. Mal ein Ausflug der Künstler durch den Saal (idR mit dpa Kugel an Shure) und auch unmittelbar vor der PA vorbei ist grds. jedoch machbar, wenn man am Pult weiß, was zu tun ist.


    Größte Stärke des BigBanana in Verbindung mit 2 passiven und 2 aktiven DSP-Bässen imho: Absolut narrensicheres System auch für Beginner-Hands, mit vier 18“ Subs und zwei Tops in Rekordzeit spielfertig und fast nicht falsch aufbaubar – weder im Stack noch geflogen, das ist schon durchdacht. Für das einfache Handling und das insgesamt ziemlich kompakte Zeug kommt da auch ordentlich was raus, kann man durchaus mit arbeiten, wenn man sich der og. Faktoren bewusst ist.

    Bei den Produktionen, auf denen ich Kontakt mit dem System habe, sind Hallen von 500-1000 Personen damit zu machen. Aufgrund des Zuschnitts (s.o.) würde ich persönlich da meist eher entsprechend potente „normale“ Tops (zB 2*12“ plus kleines Nearfill für die vordere Mitte) bevorzugen.


    Grüße

    So ähnlich denke ich auch - 18/500 ist eben bekannt und erprobt, das ma-Chassis ist bisher weitgehend unbekannt. Anscheinend kanns aber fürs Geld ziemlich ok. Wie gesagt, eigene Erfahrung bisher nicht und in der Location, die der Gute ausgestattet hat, war ich auch noch nicht. Ich weiss aber, dass er einen ziemlich ordentlichen Anspruch pflegt und (zumindest für den genannten Kontext) sein persönliches P/L-Brauchbarkeitsattest formulierte.

    Laut der HP lassen sich Bestellungen ab 500 Steine weiterklicken.