Beiträge von MuellerSound

    Normalerweise ist einem CD-Player das überaus herzlich, in welcher Lage er transportiert und gelagert wird. Sogar spielen würden die meisten - sodenn die CD vorher sicher vom Antrieb gepackt wurde - hochkant auf der Seite, auf dem Gesicht oder gar über Kopf, wenn auch das nicht empfohlen wird ;)

    Wie marce schreibt - gelegentlich gab es Fälle, wo der Antrieb sich geöffnet hat und die CD dann iwo im Gehäuse war, entweder durch extrem ruppigen Umgang oder eben durch CD-auswerfen-wollen in falscher Gerätelage.


    Das von dem Verkäufer beschriebene Problem will ich jetzt nicht völlig ausschließen und schlechtreden, zumal ich auch net grad alle Geräte von innen kenne, jedoch ist das bei sachgerechtem Umgang (bei den Geräten, die ich kenne!) m.E. kaum zu erreichen. Für mich heisst sachgerechter Umgang im Gegensatz zu manchen anderen Menschen, die ich bei Produktionen mal um mich habe, aber auch dass Geräte zb. abgestellt werden - nicht irgendwo fallen gelassen... ?(
    Ich persönlich würde da eher ein Abladen aus der oberen Casereihe oder aus dem Regal in Richtung Schuhsohlenhöhe vermuten, evtl. gepaart mit der Vermutung, dass nun irgendein Plastikteil seine Führungs- und Leitungsaufgaben für den Schlitten nicht mehr in Gänze wahrnimmt...

    Das Californiaholzkistendingens war IHMO schon vor 10 Jahren ein historisches Klangmöbelstück.

    Man konnte zudem die verschiedenen Entwicklungsstufen einiger Mitschreiber hier zum Teil recht gut verfolgen: Beim Californiahorn ist keiner hängen geblieben, was eher nicht für die Konstruktion spricht

    Offensichtlich so. Das Teil wurde anno dazumal durchaus mal "gehyped" wie man wohl heute sagen würde, ist aber sicherlich längst nicht mehr Stand der Technik (Nun ja, ist auch fast vierzig Jahre her, dass das seinerzeit erfolgreich eingesetzt wurde :/). Stimmt - die Berichte der letzten gut 10 Jahre, wo jemand sich diese Kisten gebaut hat, endeten allzumeist in Ernüchterung und regelmäßig mit wieder-loswerden...

    Die Selbstbaulinksammlung (in diesem Unterforum oben festgepinnt) funktioniert zu großen Teilen nicht mehr, was hier anscheinend bis jetzt keinen zu stören scheint. Imageshack hat in laufe der Jahre zudem recht viel Information (in jpg-Form) zum Thema quasi vergessen.

    Auch leider wahr... Der Spaß am Durchstöbern ist inzwischen leider recht trüblich, da geht vieles net mehr...

    Ich bin ja bekennender Selberschrauber, weil es mir eben unglaublichen Spaß macht.
    Dabei ist mit Jobst-Tops sicherlich auch anerkannter und zumindest mittelhochwertiger Kram in meinem Lager - dennoch ist man aber eben idR damit auch auf die Spaß- und Kleinzeugliga begrenzt - Thema hatten wir ja die Tage an anderer Stelle, muss hier nicht neu.

    Den Eindruck über die Beschallungsbastler muss man vermutlich so definieren, wie Du es formuliert hast, Armin - wer daraus seinen Lebensunterhalt bestreitet, braucht heute anderes Zeug im Lager, da kann man allenfalls mal noch ne Abifete, ne Disco auf dem Eis* o.ä. mit dem Zeug aus der Ecke hinten links bestücken...

    Die meisten Selberbauer (ob nun Hobby, Spaß, keine Kohle oder keine Ahnung) tummeln sich inzwischen in einigen anderen Foren und v.a. in diversen Facebook-Gruppen. Schon deshalb ist hier der Anteil deutlich dünner geworden, denke ich.

    Irgendwie auch bissl schade... Ist ja eben net alles kacke.
    Man muss halt lernen, zu unterscheiden, einzuordnen und sinnvolle Anwendungsgebiete zu erschließen - mit einer "boah geil is beschde" - Einstellung des Selberschraubers gewinnt man jedoch kein Land, sondern vergrault eher Leute (zumal jene Gruppe überproportianal häufig dann auch eher bedenklichen Selbstbau auf eher bedenkliche Art betreibt....)


    Grüße Andy


    *gibbet sowas eigentlich noch..? war früher bei uns n Highlight, wenn alle paar Wochen die vor den Tribünen der Halle gestapelten Tonmöbelwände die Halle erbeben ließen ^^

    Bidde ;)

    Muss Dir nix leid tun - Fragen darf man jederzeit stellen, und die dürfen auch "einfach" sein. Für Dich war die Frage wichtig und daher ist sie grundsätzlich nicht verwerflich.

    Bei manchen Fragen muss man einfach aber auch damit rechnen, dass in der Antwort auch der Hinweis enthalten ist, wie man sich das Ergebnis mit etwas Eigeninitiative erarbeiten soll und eben nicht alles fertig serviert bekommt ;) Das ist zugleich ja auch ein wenig Unterstützung bei der Weiterentwicklung :)

    Wer nicht in der Lage oder zu faul ist, einen komplett bemaßten Bauplan in eine Stückliste umzuwandeln, sollte den Boxenselbstbau ganz sein lassen.

    ...unterschreib...

    Trotzdem noch n Tipp für den Threadersteller:
    der übliche Plan von diesem Konstrukt ist tatsächlich extrem gut bemaßt und lässt (fast) keine Wünsche offen - über 90 % der Längen und Winkel kann man quasi abschreiben. Beim Rest helfen z.B. ein Ausdruck und ein Geodreieck, je nach Ausdruck dann evtl. noch der gute alte "Dreisatz" zur exakten Längenermittlung.

    Ansonsten schaden die Nutzung von guggl und ein paar Minuten aufmerksames Lesen in älteren Themen betroffener Foren nicht - hier findet man tatsächlich sogar bereits zum nur-noch-ausdrucken von jemandem eine freundlicherweise schon aufbereitete komplette Stückliste...

    Servus.

    Unsere beiden passiven Warwick Boxen spielen nur noch über den großen Woofer Musik ab. Beide Hochtöner sind ohne Funktion

    Ferndiagnosen sind natürlich schwer. Wie würdet ihr vorgehen!?

    Neue Fostex FH 300 Ersatzspulen kaufen?

    Zunächst gilt es herauszubekommen, ob tatsächlich beide Hochtöner ohne Funktion sind, die Weiche(n) nen Schlag haben oder u.U. gar nur irgendwo ein Kabel die Weiterleitung verweigert.

    Einfachste Variante: Messen mit zumindest nem Multimeter, alles mal auch Durchgang prüfen. Zumindest weiss man dann schon mal, wo genau gesucht werden muss.

    Sinds tatsächlich die Treiber: Ersatz (original) besorgen und austauschen - da gibts laut 1,5 sek. guggl auch die Diaphragmen recht günstig einzeln.

    Anschluß- oder Kabelprobleme solltest Du aufspüren, falls es solche sind.

    Tote Teile auf der Weiche kann man auch meist finden und dann entsprechend tauschen.


    Tipp am Rande: Falls beide Hochtöner tatsächlich abgeraucht sind, würde ich mir u.a. auch etwas Gedanken in Richtung Verwendung und Signalkette machen. Vielleicht habt Ihr es etwas gut gemeint und das Limit nicht ernst genommen - fix mal ein (evtl. etwas klein dimensionierter?) Amp im Clip und dann tötet es recht schnell den Hochtöner.... Aber anderes Thema ;)


    Erst mal genau suchen, Fehler beseitigen, danach nicht wieder töten ;)


    Grüße

    Moin ;)

    Bin nicht der totale Fachmann, aber nach meinem Wissenstand sollte es so sein:


    Alles, was werkzeuglos lösbar ist (also prinzipiell jede Flügelmutter und jeder "normale" Coupler) benötigt zur normkonformen Montage eine Sekundärsicherung. Kein Wenn und Aber.


    Installiert man eigensicher, d.h. entsprechend der Vorgabe wird jeder Befestigungspunkt* für die x-fache Last ausgelegt und es wird so verbaut, dass ein werkzeugloses Lösen unmöglich wird (d.h. mind. frische (!) selbstsichernde Muttern oder zwei gegeneinander gekonterte Muttern, jedoch keine Flügelmuttern), dann ist die Sekundärsicherung aufgrund der mit diesen Maßnahmen erreichten Eigensicherheit entbehrlich.


    Grüße Andy


    *= jeder Befestigungspunkt in dem maßgeblichen nicht sekundärgesicherten (Teil-)System natürlich. Alles, wo davor und danach mit Safeties erledigt wird, muss diese Anforderungen freilich nicht erfüllen.

    Apropos:

    Selbstbau?

    In aller Regel auf den meisten Baustellen, die in einem professionellen Rahmen und oberhalb der ich sag mal 200-300-Pax-Liga laufen - wohl leider nicht...

    Argumente wurden oben ja schon genannt: Vorhersehbarkeit, Bekanntheit, keine Diskussionen pp.

    In mehr oder weniger zufällig zueinander gefundenen Konstellationen, wo konkreter Selbstbau dem konkreten Veranstalter/Tonverantwortlichen bekannt ist, kanns auch mal anders sein, aber es sind sicherlich Ausnahmen...

    Definitiv eine gute Idee, Rebecca , und wer mich bissl kennt, der weiß auch, dass ich mit der Umsetzung solcher Bau-Ideen gewissermaßen scham- und gnadenlos bin. Von daher bin ich grundsätzlich voller Fan einer solchen Lösung. :thumbup:

    Jetzt wirds bissi offtopic, sorry: Bei mir gibts sogar etliche Kisten, Multiflex-Nachbauten für Amps und Cases in Eigenbau, bei denen ich teils auch vor der ultra-lowest-budget-Variante, dem Bau aus OSB oder Kisten/Pappelsperrholz, nicht zurückgeschreckt bin :D

    Allerdings: mittlerweile überlege ich bei Sachen, die es einfach "zu billig" von der Stange gibt, teils lieber zweimal, ob ich es denn wirklich selbst baue.
    Klar, das ist integraler Bestandteil dieses meines Hobbies, aus dem die nebengewerbliche Tätigkeit entstand, und macht immer noch Spaß, jedoch isses manchmal schlicht unwirtschaftlich ?(

    Ein Beispiel dafür ist mein etwas kürzeres 4HE-Case für 2 ADA8000 und Funkstrecken, das ich einfach aus Spaß und Idealismus einmal selber basteln musste, ging eben nicht anders 8) War am Ende allein an Teilen (und das mit Standardzeugs und nicht mal dedizierte Case-Profile) genauso teuer wie ein frisches von thon oder was auch immer - eingentlich aus der finanziellen/wirtschaftlichen Sicht schon schade drum.

    Ähnlich verhält es sich mit ner Holzkiste, so dass ich mich für die billig-Lämpchen dagegen entschied:
    Selbst in extrem günstig aus OSB oder dünnem Sperrholz kostet die 3-6 € Material und nen (halben) Abend in der Werkstatt. Für 8-12 € bekommt man im Normaltarif ne E2/E3 im Baumarkt. Reproduzierbarkeit bei Zerstörung oder Mehrbedarf - in etwa eine halbe Mittagspause 8o

    Bei anderen Leuchten wiederum gibts auch selbst gebaute Kisten - weil eben nix von der Stange gut und billig genug war, um mich zu erfreuen. Oder weils eben wie von Dir auch angesprochen, mir dabei mehr um die Optik ("nicht Plastikkiste") ging. ;)

    Oder graue Euro Kisten mit Deckel nehmen.

    +1

    eine der einfachsten Möglichkeiten. Vom Lampenkarton die "Deckelteile" entfernen, acht Stück mit bissl Tape zusammenfügen und schon ist das Transportkisten-Inlay fertig. Daneben passen dann noch die evtl. gerade nicht genutzten Bodenplättchen, ne Rolle Gaffa oder ein paar Schuko-auf-zweidreiEurostecker-Adapter..

    Bei mir ist eh auch viel Kabelkram in E2/E3-Boxen, daher verzichte ich idR gar auf den Deckel, weils ja eh (zu)gestapelt wird - best buy for buck würd ich sagen

    Hammer Thema....

    Mal einen Dicken Dank an Euch für die Erstellung und Belebung dieses höchst interessanten wie auch krass erschreckenden Themas! :thumbup:

    Bisher hatte ich (dann wohl zum Glück) keine Gelegenheit, mit den benannten Pulten zu arbeiten. Die App hatte ich - von Kollegen, die sie alle nicht (mehr) nutzen - auch als relativ schlecht im Vergleich zur Mixing Station auf dem Ohr - dass es aber (bei Weitem) nicht nur an der App liegt, hätte ich so heftig niemals erwartet =O

    Die VI1 habe ich ein paar mal vor mir gehabt - finde ich eigentlich ziemlich gut erlern- und handelbar. Von den restlichen genannten Kisten kann man ja dann schon fast nur Abstand halten, wie sich das liest X/

    Die ursprüngliche Idee, da eine bessere App zu bauen, find ich klasse - respekt! Was damit ans Licht kam, ist leider echt ein Knaller.

    Vielleicht tut sich ja auch noch mal bei den vielen "Features":/|| was, dass die Kisten zumindest wieder / mal stabil nutzbar werden...

    Schade eigentlich - warum macht sich ein Hersteller mit gutem Namen mit solchen Undingen Flecken aufs Hemd...?

    Ich habe als Uplights sowie für solche Spässchen ne Kiste mit China-Spots von Lixada ("damals" <10 € Straßenpreis / Stück). Die sehen dem Vorschlag von DJheini zum verwechseln ähnlich, wobei beim T auf der Webseite inzwischen auch für 33 € der (nach Tri-Led wohl 2te) Nachfolger mit QCL-Led zu finden ist: Dann leuchten alle LEDs hübsch in der gleichen Farbe mit, die alten LED Pots oder auch meine Dinger sind noch mit je drei LED pro Farbe...

    Erichs Worten kann ich mich nur anschließen.

    Ich muss sagen, ein wenig bauchwehverdächtig vor machem Lachen ist der Thread hier stellenweise ^^ Da guck ich mal kurz net hier rein und Du baust hier nen Comic, ERICH :D:thumbup:YMMD ;)


    Neee ganz im Ernst: Deine Erkenntnis ist tatsächlich Gold wert. Und dazu beglückwünsche ich Dich wirklich ernsthaft, denn es zeigt mir, dass Du über eine Selbstreflektion verfügst, Dir Gedanken machst und gegebenen Rat durchaus annehmen und verarbeiten möchtest. Das ist viel wert.

    Es gibt sehr viel wissenswertes rund um all diese Themen. Von 0 auf wirklich ernsthaft geht definitiv nicht, wenn man nicht wirklich bereit ist, sich (gut) in die Materie reinzuschaffen.

    Tipp: Forenbeiträge lesen, lesen, lesen. Weitere Forenbeiträge inhalieren. Bedienungsanleitungen und google sowie Wikipedia durchfressen. Alles das hilft ungemein.

    Weiterer Tipp: Such Dir einen Veranstaltungstechnikladen in Deiner Nähe und frag, ob Du als Hand / Helfer mitgehen darfst. Erwarte erst mal kein Taschengeld, solange Grundlagen und (auf Auftrag halbwegs) selbständiges Mitarbeiten nicht flutschen, aber Du kannst dort seeeehr viel lernen, wenn Du dazu bereit bist.

    Dann kommt auch "Deine Zeit" schneller bei, wo Du selbstsicher und ausreichend wissend Deine ersten kleineren Feten ausstatten kannst, ohne dass es Glücksspiel wird.


    Edit: Das von Dir vorgeschlagene Pult würde tatsächlich (und auch gut für den geahnten Zweck) funktionieren. Tatsächlich hat es aber auch viele Features, die Dich mit dem jetzigen Wissensstand vermutlich gut zanken können, wenn etwas versehentlich verstellt ist. Den Fehler dann zu finden, dürfte Dich stressen. Daher hat der Tipp, ein im Handling einfacheres Pult zu beschaffen, eine deutliche Berechtigung.

    Habe schon von Merten oder Busch-Jäger AP-Dosen verbaut und dort 2* D-Norm für XLR oder Speakon eingesetzt.

    Gibt ja alles mögliche an Einsätzen dazu - die dortigen Standard-2-Loch passen wimre nicht ganz, waren aber schon mal ne gute Grundlage für den dicken Kegelsenker. Die komplett geschlossenen Blindplatten sind noch ein wenig flexibler in der Bearbeitung / Positionierung.

    Ich benötige noch ein kleines Mischpult, mit dem ich jeden Kanal einzeln ansteuern kann.


    Was verstehst du unter "jeden Kanal einzeln ansteuern" ?

    Welche und wie viele Kanäle / Inputs brauchst du?

    bin mir gerade nicht ganz sicher, ob damit die Inputkanäle gemeint sind oder tatsächlich die Ausgänge einzeln ausgesteuert werden sollen :/

    neuling92 - was genau ist der Plan dazu?

    Willst Du den fertigen Mix, der vom Pult zu der Lautsprecheranlage gehen soll, variabel haben? Im Sinne von Links was weg, Rechts Vollgas...?

    Das ist zwar grds. machbar, jedoch in der Regel nicht sinnig, wenn wir spezielle Anwendungen mal außen vor lassen. 08/15 Normalfall würde bedeuten, beide Bässe und beide Tops spielen auf einen gemeinsamen Bereich. Dann wirds normalerweise mit gleichem Pegel L/R angefahren.

    Andere Anwendungen könnten sein, dass man einen Hauptbereich und irgendwelche Nebenbereiche (Theke, Sektbar, vor der Tür) mit anderem Pegel bedienen will. Ich weiß im Moment nicht so recht, ob das (Fortgeschrittenenlevel mit meist erheblich mehr Materialaufwand) wirklich das ist, was Du meinst...

    Ich habe schon mit so Antworten wie deinen gerechnet.

    hmm. interessanterweise schreibt Dir hier (fast) jeder, Du mögest bitte die BDA studieren, häufig in der Form "RTFM".

    Ich habs mal versucht, Dir in freundlich und ausführlich nahezubringen, inkl. einer kleinen Hilfestellung, wie man grundsätzlich erheblich bessere Hilfsbereitschaft erntet...

    Erich hat es Dir nun ziemlich detailliert dargestellt, doch auch damit kommst Du nicht drumrum, Dich BITTE mit der BEDIENUNGSANLEITUNG auseinanderzusetzen.

    Schnapp Dir die Brocken und das Buch dazu und guck Dir an, was das beschrieben steht. Dann nimm Kabel dazu und versuche nachzuvollziehen, warum das so gesteckt wird, wie aufgemalt. Jeweils ein Out mit einem In verbinden und die wichtigsten Einstellungen Deines Gerätes sollten eigentlich autodidaktische Grundlagen sein, erst recht, wenn schon ein ausführliches und gutes Manual verfügbar ist.

    Zunächst mal (das alles unter der Annahme, dass Du uns nicht trollst, ansonsten vergiß meine Gedanken bitte...):

    Ja, Dir kann sicher geholfen werden. Es werden sich auch hier Leute grundsätzlich bereiterklären.

    ABER: Ein kleines bisschen Eigeninitiative ist weder unangemessen noch strafbar!

    Ein Blick in die Bedienungsanleitung ist ein guter Anfang - normalerweise solltest Du dann (so gut wie) alles verstehen, was Dich jetzt noch fragend umtreibt.

    Btw., nicht böse gemeint: Warum kauft man sich so Zeug, wenn man prinzipiell gar keinen Plan hat und lässt es sich vom Verläufer nicht gescheit erklären? Verstehe ich nicht so recht.

    Also bitte: Mach Dich mal schlau, lies Dir die BDA durch und dann frage uns den fraglichen Rest..


    Anekdötchen:

    Ich bin (zum Glück) kein Ausbilder, habe jedoch manchmal Azubis und Praktikanten in der Nähe. Gerne bringe ich Menschen was bei und spiele Erklärbär. Aber wenn jemand noch nicht mal willens ist, einen Zusammenhang z.B. zwischen Bild, Hammer und Nagel zu erkennen und ohne einen Hauch eines Lösungsansatzes schon fragen kommt - dann werde ich wortkarg.
    Ein Altmeister in der Firma, in der ich damals nach dem Abi gejobbt hab, warf mit ausgewachsenen Vorschlaghämmern in solch Situationen. Hatte man (egal wie falsch) wenigstens eine mögliche Idee zur Frage, war der herzlichst und extrem geduldig. Da hat man was gelernt.

    Ich sags ja nur ;)

    Verstehe ich, weiß jedoch nicht, ob Dir am Ende verschiedene Meinungen wirklich helfen oder Dich mehr verwirren. Eine gescheit erarbeitete Lösung, bei der jeder Mitdenker alle Schritte mitliest, ist da imho sinniger.


    Ich bin selbst nicht ausreichend fit in der Entwicklung von Lautsprechern und Weichen, um dazu fundiert zu beraten. Ich habe jedoch gesehen, dass Dir zwei recht versierte Herren in ihren Beiträgen sehr hilfreiche Tipps gaben.

    Die Daten zum 15lb100 findet man durchaus auch, nur am Rande ;).

    Die Daten zum Kappa 15A sowie zum Alpha 8 MRA helfen Dir, nach meinem Dafürhalten, für eine erste Einschätzung, ob das Zeug halbwegs gescheit zusammenpassen kann. Das muss man "lesen" können. Ich kanns nicht gut.

    Nach diesem ersten Schritt folgt jedoch das, was Heini und Jens umrissen: Entwicklungsarbeit unter Zuhilfenahme von Messtechnik - die angegebenen Eigenschaften inkl. der Impedanzen und Phasenverläufe verändern sich nämlich in Abhängigkeit zur Einbausituation (hier ist der Alpha 8 MRA etwas im Vorteil, da hier viele Parameter durch sein eigenes geschlossenes Volumen bereits nicht mehr veränderbar sind).

    Um diejenigen abzufiltern, die dann "egal-minimal-Set" bereitstellen würden, würde ich zumindest bei (mir) unbekannten Locations und Techs aus Sicht der Band erst mal den "dicken" Rider vorlegen, in dem dann drunter steht, dass einige Dinge je nach Location verhandelbar sind. Dann kann man sich immer noch auf die kleinere Lösung reduzieren, ohne verarscht zu werden.

    Ich weiß nach den (durchaus verständlichen) Beiträgen nach meinen vg. Sätzen nicht so recht, ob ich mich wohl missverständlich ausdrückte und das evtl. hier und da mit rein spielte.

    Falls ja: folgende Ergänzung - ansonsten einfach überlesen ;)


    Mit dem "dicken Rider" meine ich keineswegs einen Wunschzettel (schon gar nicht aus dem Traumland), sondern eine ernst gemeinte Ausstattung, die die Band üblicherweise zum optimalen Arbeiten braucht (und natürlich auch einsetzt).
    Sofern man je nach Location Abstriche machen kann, die das Ergebnis noch akzeptabel, jedoch sukzessiv weiter weg von Optimal erscheinen lassen, kann man u.U. über geringere Anforderungen reden.

    Ideal und vernünftig ist eine gescheite Vorklärung durch ein Telefonat - volle Zustimmung.

    Wäre ich Verantwortlicher einer Band, dann stünde auf meiner Webseite der vollständige Rider für die "optimale" Ausstattung.
    Vielleicht ist es aber auch ein (manchmal besserer?) Ansatz, diese Infos erst nach / in einem Vorgespräch zur Verfügung zu stellen.

    Offtopischer Nettikette-Hinweis:

    Auch in diesem Falle wäre es einmal mehr höflich, den hilfsbereiten Mitmenschen im Forum, die sich hier und anderswo direkt um die Beantwortung einer ersten Frage unmittelbar nach der Anmeldung auf der Seite kümmern, einfach dazuzuschreiben, dass man die wortgleiche Frage an mehreren Stellen im Netz ausrollt.

    Nein, verboten isses natürlich nicht - dennoch isses einfach netter und respektvoller denen gegenüber, die sich Zeit nehmen und helfen (und vermeidet u.U. gar gegenläufige Beratung auf verschiedenen Plattformen...)