Beiträge von phlownd

    Gerade entdeckt, kommt aus der Schweiz und hat 25kWh gespeichert bei 50kVA Leistung. Kostet UVP aber auch etwa 63.000€ (ohne Anhänger!) 😳


    https://www.emost.ch/

    Was ich da etwas... "fragwürdig" finde, ist die Liste mit Dieselgeneratoren, die (angeblich) von so einem Riesenakku "ersetzt" werden können.

    Bzgl. der Nennleistung mag das stimmen, das Thema Laufzeit wird aber überhaupt nicht erwähnt.

    Es gibt bestimmt Anwendungen dafür (Indoor, Naturschutzgebiete, lärmsensible Umgebung, geringe Last, ...), aber hier den Anschein eines gleichwertigen Ersatzes wecken zu wollen halte ich für so unseriös, dass ich mich frage, wo der Hersteller es noch überall nicht so genau nimmt. Schade.

    Die private Grundstückssuche ist endlich abgeschlossen - am Ende stand sogar schon ein passendes Haus drauf, das gar nicht mal mehr so viel Liebe braucht. IWMO solche Erlebnisse.

    Der einzig von der Aufbaulogistik her sinnvolle Platz für die Bühne ist an der linken (westlichen?) Schmalseite der Wiese vorne direkt an der kleinen Straße wo auf dem ersten Bild erkennbar Autos parken.

    Wenn die "Chillout-Becken" auch noch etwas sinnvolles abbekommen sollen, würde ich einen einzigen Delaytower für die Becken aufstellen und den so ausrichten, dass alle Becken erreicht werden.

    Den Delaytower wenn möglich so platzieren, dass der Delaytower für alle Chill-Out-Schwimmer einigermaßen zwischen Haupt PA und Schwimmer steht, so daß es mit der Delayzeit möglichst passend für alle wird.

    Mit über die Wasserbeckenfläche mehrfach verteilten Delayboxen und entsprechend unterschiedlichen Delayzeiten dürfte das gerade bei den Wasserflächen und den schallharten Böden dazwischen keine rechte Freude geben.

    Das sehe ich ganz genau so.


    Ich denke, das Chillout-Becken könnte das mit dem Wildwasserkanal sein - das Springerbecken ist dafür zu tief und das Schwimmerbecken vermutlich zu kalt.

    Wenn die Bühne so steht wie Fux es beschreibt, braucht man wirklich nur eine Delayline hin zum Becken; je nach Materialaufwand auf der Hauptbühne hört man eh alles weit über die Grenzen des Schwimmbads hinaus. Man müsste dazu genau die Anforderungen kennen. Wenn im Becken anderes Programm laufen soll wie auf der Tanzfläche, bleiben m.E. nur noch wasserdichte Kopfhörer.

    Wenn man mich mit Waffengewalt zwingen würde, mit einem dieser Systeme ein Festzelt zu beschallen, dann wäre meine Wahl das erste.

    Ich hab seit geraumer Zeit auch immer irgendwas Bluetooth-fähiges dabei, nur um im Fall der Fälle vorbereitet zu sein.

    Inzwischen kann jeder Küchenwecker kabellos bespielt werden, da kann ich schon verstehen, dass viele Leute denken, ein professionelles Abspielgerät mit „so vielen Knöpfen“ kann das automatisch auch. Es stimmt mich ein bisschen traurig, aber für meinen Blutdruck ist dieser Weg einfacher, als immer wieder die gleiche Litanei runterzurattern.


    Zum Apple-Bashing:

    Microsoft bekommt es auf seinen eigenen Geräten nicht hin, die Hardware mit dem Betriebssystem ohne Rülpser laufen zu lassen.

    Seitdem ich auf ein MBP umgestiegen bin, musste ich bei Gigs nie wieder schwitzen. Man hat so oft mit Dingen zu tun, die erst mühsam ans funktionieren gebracht werden müssen, dass ich ganz froh bin, wenn Laptop/Handy/Tablet einfach mal tun. Allerdings hab ich dafür auch immer eine Handvoll Adapter dabei… kein Licht ohne Schatten.

    Na was du aus 2 Treibern rausholen kannst unter 60%Auslastung hol ich aus einem raus = punktuell. Nur in der Potenz gesehen. Außerdem weniger Holz zu schleppen.

    Ich habs noch nicht verstanden.

    Koppeln tut doch alles, was weniger als λ/2 auseinander steht - bei 0,5m Treiberabstand ist unter 340 Hz alles eine Punktquelle, was nicht so lang ist, dass man in mehr als ein paar Metern Abstand nicht schon wieder im Fernfeld steht.


    Das mit der Materialmenge kann ich nachvollziehen, aber die Abstrahlung im Bassbereich wird mit einer Kiste nicht mehr oder weniger punktuell als mit zwei oder vier im Rudel; bei 80 Hz sind 10 typische 18"er nebeneinander in knapp 4 Metern Abstand schon wieder eine Punktquelle...

    Das sehe ich nicht ganz so, denn voll ausgefahrende Bassboxen können nochmal ein deut besser klingen wenn sie sehr gut versteift sind und das Amping nicht am Limit ist. Außerdem ist eine punktuellere Abstrahlung möglich was gewünscht ist.

    Ich verstehe nicht, warum das Abstrahlverhalten abhängig von der zugeführten Leistung ist.

    Zum Thema „Frequenzgangangabe ab 20 Hz“ - das ist doch meistens nur der Bereich, ab dem bis 20 kHz (oder mehr) eine Linearität von +-1 dB oder dergleichen gegeben ist, oder nicht?

    Die untere Grenzfrequenz würde ich einfach beim Hersteller erfragen, die liegt aber sicherlich deutlich drunter, wie es schon mehrfach gesagt wurde.


    Wenn’s um verlässliche Leistung im Bassbereich geht, würde ich auch als allererstes in Richtung Hoellstern schielen.

    Ich bin, was Backup/Redundanz angeht, tatsächlich zwiegespalten.


    Einerseits sollte immer und überall gelten: "You get what you pay for". Wer Ausfallsicherheit bzw. schnell verfügbaren Ersatz weder verlangt noch bezahlt, sollte auch keinen erwarten.


    Andererseits bin ich auch Dienstleister, und selbst wenn ich als solcher nur nebenberuflich aktiv bin, habe ich doch den Anspruch, dass es wegen mir bzw. meiner Technik niemals abendfüllend dunkel oder leise werden soll. Die Gäste (und damit auch potenzielle neue Kunden) interessieren sich typischerweise nicht dafür, ob der Veranstalter geknausert hat - die sehen mich und/oder mein Logo und assoziieren das mit der gestorbenen Party. Dann wird demnächst eben einfach jemand anderes gebucht.


    Zur Vermeidung von schlechter PR habe ich immer daher irgendeine Art von Backup/Ersatz dabei, womit ich (u.U. eingeschränkt) die Show zuende bringen kann. Die Mehrkosten auf meiner Seite dafür sind dann, vereinfacht betrachtet, "Ruferhaltungskosten", die ich gerne in Kauf nehme.


    Bei besonders wichtigen Veranstaltungen lege ich dem Kunden auch die Zumietung von etwas Reservematerial ans Herz bzw. ist bei größerem Materialeinsatz ein Totalausfall sowieso sehr unwahrscheinlich. Ich bin aber auch im nicht-ganz-günstig-Segment unterwegs, da sind ganz harte Geizdiskussionen prinzipbedingt eh schon weniger häufig...


    Edit: Wenn ich einen Werkvertrag abgeschlossen habe, dann liegt es allein an mir, alle Voraussetzungen für die erfolgreiche Durchführung zu schaffen. Ausfall eines Gerätes wäre da vermutlich im Streitfall eine vorherzusehende Situation, bei höherer Gewalt mag es wieder anders sein. Ist vermutlich auch Verhandlungssache, aber ich bin kein Jurist...

    Warum denn so pampig?


    2.500 € sind kein völlig weltfremdes Budget und der Tipp mit der Lucas 2k15 ein ganz passender (wenn auch nicht meine erste Wahl).

    In der Preisklasse lohnt es sich aus meiner Sicht, mal bei RCF zu gucken, da wirst Du m.E. glücklicher als mit den Hausmarken.

    Würde vielleicht einen kleinen PA Subwoofer in weis nehmen. Zum Beispiel den DB Technologies DVA S08dp. Der ist auch nicht wirklich größer als ein guter Hifi Subwoofer.

    Mir haben PA-Subwoofer fürs Wohnzimmer zu wenig Tiefgang und zu viel Pegel... Zusätzlich ist "klein" bei PA was anderes als bei HiFi ^^

    Nur ist mir noch nicht aufgefallen, was den Schlachttag auslöst. Es gab schon so manche Anfrage, da dachte ich, jetzt geht es wieder los.

    Aber dann, alle blieben ruhig, sachlich und hilfsbereit.

    Ich habe jetzt nicht in jeden einzelnen derartigen Thread geguckt, aber mein Bauchgefühl sagt mir, dass der ab der zweiten bis dritten Antwort des Threaderstellers anfängt.


    Sofern auf den ersten Gegenwind irgendetwas aus der Schublade

    • Okay, was wären realistische Anwendungsfälle für mein Gerät?
    • Welche Infos brauche ich eurer Meinung nach, um mein Vorhaben besser bewerten zu können?
    • Wo finde ich diese Informationen?
    • Zu welchem Grad sollte ich mir welche fachliche Unterstützung holen?
    • Danke für eure Einschätzung
    • ...

    kommt, bleibt es meistens sachlich bzw. geht wieder zurück in Richtung Sachlichkeit.

    Kurzum: Ernsthaftes Interesse und Lernbereitschaft werden wohlwollend aufgenommen.


    Schlachtungsfördernd wirken meist:

    • Völlig unrealistisches Budget und/oder Größenordnung des Vorhabens
    • Vernachlässigung von bzw. völliges Desinteresse an rechtlichen/sicherheitstechnischen Aspekten
    • Jonglieren mit aus der Luft gegriffenen Datenblattangaben und angeblichen Erfahrungswerten, Beratungsresistenz in dieser Richtung
    • Arroganter Tonfall
    • u.v.m.

    Zugegeben, es mag zu einem nicht unerheblichen Teil auch daran liegen, dass Aussagen wie "es muss einfach voll fett drücken" den "seriösen" Profis in dieser Runde auch ein Stück weit wie eine Entwertung des eigenen Tuns vorkommen muss, was nicht unbedingt dazu führt, dass der eigene Erfahrungsschatz bereitwillig geteilt wird.


    Letztenendes ist es wie fast immer im Leben eine Frage der Kommunikation, das können manche besser als andere. Gegebenenfalls wären hier die Moderatoren im wörtlichen Sinn gefragt.


    Ich habe auch schon ein, zwei Mal die "Anfängererfahrung" gemacht, wobei speziell das Wort "Laser" bei mindestens zwei Usern regelmäßig eine gefühlt schaumbemünderte Belehrungstirade auslöst. Hier wären ein paar neutral formulierte Fragen zum Hintergrund des Fragestellers nicht immer unangebracht.

    In meiner Wahrnehmung ist es in den allermeisten Fällen nicht der Grad der Erfahrung des Fragestellers, die zu den oben bemängelten Antworten führt, sondern die Art der Fragestellung.


    Die ist nämlich meist derart, dass (Erfahrung und Budget) und (Pläne und Erwartungen) so weit auseinander gehen, dass man lieber schnell und direkt sagt "lass es", als bei Adam und Eva anzufangen.


    Typischerweise wird meist nicht nach Rat und Erfahrung gesucht, sondern nach Absolution für das eigene Vorhaben, ohne den Willen, sich mit der Thematik überhaupt eingehender zu beschäftigen.

    Und nachdem das in diesem Forum mit erstaunlicher Regelmäßigkeit passiert, oft in direkter zeitlicher Korrelation mit irgendwelchen Schulferien, stumpft man eben irgendwann auch ab.


    Ich finde es durchaus ok, dass man sich nicht auf jedes Niveau herablässt, nur um des guten Tons Willen.

    Und beim Schreiben des letzten Satzes bemerke ich die Ironie meines Tuns...