Beiträge von phlownd

    Von was für Resonanzen sprecht ihr eigentlich? Gehäusedesign und -material beeinflusst vor allem das Resonanzverhalten im Mitteltonbereich.


    Die Auswirkungen für den Helmholtzresonator im Bassbereich beschränken sich (in sehr überschaubarem Masse) auf die Gehäusegüte, die den BR-Höcker vllt etwas stärker oder flacher verlaufen lässt.


    Mögliche Klangunterschiede bei genannter "Rekonstruktion" der reinen tiefpassgefilterten Bassbox dürften damit im Bereich rein akademisch interessanter Grössenordnungen liegen.


    Ich hab mal quick & dirty das Gehäuse nachkonstruiert und ein paar Eigenmoden rechnen lassen.

    Die Wandstärken sind geschätzt (20 mm Seitenwände, 15 mm oben, unten und hinten; nach Augenmaß vom Bild auf der HK-Website), ebenso die Tiefe der Ports (400 mm).

    Außerdem sind das erstmal keine zusammengesetzten Platten, sondern ein Block "aus dem Vollen", die echte Welt wird also etwas anders aussehen.




    Im relevanten Frequenzbereich passiert hier tatsächlich nichts, wie audiobo schon sagte.

    Auch ein Wechsel von MDF auf Siebdruck oder Multiplex sollte hier keine weltbewegenden Auswirkungen haben.


    Also alles gut :thumbup:

    Das was secluded da verbauen will ist um den Faktor 4 besser als was HK jemals in ihren Boxen verbaut hat.

    Die Kisten können nur besser klingen. ;)

    Das Gehäuse selber soll nicht resonieren, nur der Hohlraum. Solanger der gleich groß bleibt, und sowohl Material als auch Konstruktion stabil genug sind, um nicht zu sehr mitzuschwingen, ist es völlig wurst. Man kann das Ding auch aus Beton gießen.


    Ich dachte auch eher daran, dass die Auswirkungen etwaiger durch Kostenoptimierung bedingter Resonanzen des Originalgehäuses ggf. mit dem internen DSP geradegebügelt werden. Wenn man dann ein besseres/steiferes Gehäuse drumrum baut, klingt es evtl. anders als das Original.

    Aber ich hab im Eingangspost überlesen, dass es hier um die passive Variante geht. Und vermutlich bin ich da wohl gerade auch päpstlicher als der Papst... :)

    Ich mag JBL im PA Bereich nicht, aber gerade die EON 1500 klingt meiner Meinung nach wirklich nicht gut, gerade in Richtung Techno bzw. allgemein Musikbeschallung, da sie ein zu großes Mittenloch haben.


    Die Frage, sind die gut, ist immer schwer zu beantworten, da vieles Subjektive Meinung ist, und es einfach auf die jeweilige Preisklasse ankommt.

    Evtl. einfach mal hören und schauen ob es einem passt.

    Grüße

    Dem kann ich mich nur anschließen - für deine Anwendung wirst du mit den Kübeln nicht froh.

    Techno hören bzw. selber Raves veranstalten würde ich ohne zusätzliche Bässe auch nicht - mit welcher Besucherzahl rechnest Du denn so bzw. wie groß wird zu beschallende Fläche?

    Es ist zwar ein eigenständiger DMX-Controller, könnte aber eine Lösung für dich sein:

    Ich nutze für die von dir beschriebenen Situationen den Eurolite Color Chief.

    Da kannst du deine 8 Leuchten jeweils als Gerät anlegen und die Kanäle den Bedienelementen frei zuweisen.

    Kostet nicht die Welt und kann, bis auf die Steuerung via Bluetooth, imho alles was du brauchst.

    Keine gute Idee. Derartige Geräte schalten bei erreichen der eingestellten Tempeatur ab und erst nach einer Abkühlphase wieder ein. Dann ist die Grundlast zwischenzeitlich immer mal wieder weg.

    Das war nicht wirklich ernst gemeint von mir, aber du hast natürlich Recht. Und stehen bleiben sollte das in der Form hier auch nicht, daher danke für die Richtigstellung.

    Ich werde schon was passendes finden.

    Mist, ich hab gerade gesehen, dass Zeppelin nur an gewerbliche Kunden vermietet.

    Kennt jemand zufällig im Raum NRW, noch besser irgendwo im Pott Verleiher außer Boels, bei denen ich auch als Privatmann mal anfragen könnte?


    Google war leider bisher nicht allzu ergiebig...

    So aufwändig und teuer ist so etwas ja nicht für einmal Schuko.

    Da hast du schon recht, es geht mir nur darum dass ich schon ein (vergleichsweise teures) Gerät für genau diesen Zweck habe, nur eben in dreiphasig. Und da ich meistens ohne Sprinter oder LKW unterwegs bin, ist Platz eben heiliger als alles andere ;)

    An einem vernüftigen Aggi ist auch ein entsprechend gekennzeichneter Erdungspunkt. Da muss die 16mm² grün-gelb dran.

    Wird gemacht :thumbup:


    Ich habe bei Laser halt immer DAUs, Laien und Vollpfosten vor Augen, die nicht wissen was sie tun oder auf Krawall aus sind.

    ...was mit Sicherheit auch nicht völlig unbegründet ist. Lieber einmal zu oft darüber geredet als einmal zu wenig. Wobei ich glaube, dass sich jemand, der so ein Ding auf Teufel komm raus einsetzen will, auch nicht davon abbringen lassen wird.


    3-4 1kW PAR64 würden auch reichen. :)

    Die hab ich leider nicht, aber vielleicht lass ich eine Fritteuse laufen, oder sowas in der Art.



    Das würde ich lassen. Bitte den Verteiler so nutzen wie er auch erdacht wurde, also an einer voll und richtig belegten CEKON


    Hm, blöd. Dann brauch ich für Fälle, wo ich nicht beeinflussen kann, wo der Strom herkommt und nur ein einphasiger Anschluss vorhanden ist, nochmal eine extra Kiste. Mit einem solchen Adapter (der zumindest nach meinem Kenntnisstand keiner VDE-Richtlinie entgegenläuft) hätte ich auch in solchen Fällen die Möglichkeit, zumindest eine rudimentäre Sicherheit zu integrieren.


    Also so ein Erdspieß tut nicht weh und ist auch schnell installiert. Also machen. Erde drum rum ein wenig anfeuchten.

    Und das dann mit dem Erdungsanschluss des Stromverteilers verbinden, richtig?


    Bei 400 mW optischer Ausgangsleistung reicht das Dicke um am Auge Schaden anzurichten. Es muss ja auch nicht sein. Es reicht ja schon, wenn ein Gast behauptet. Dann bist du als Betreiber in der Beweispflicht, dass das Safe war.

    Im übrigen riecht das auch nach Chinakracher. Die DPSS da drin geben oftmals eine sehr hohe Leistung im IR Bereich ab, da ja IR Diodengepumpt und das wird nicht immer konsequenz weggefiltert und steht vor allem nicht auf dem Datenblatt. Man muss also davon ausgehen, dass die nicht sichtbare Laserstrahlung mitunter höher sein kann, als die angegebene sichtbare.


    Wenn du LSB bist, dann weißt du was du tust. Nochmal ein Punkt, weswegen man darüber dringend nachdenken sollte und deswegen dieses Gerät nicht einsetzen sollte.

    Ich möchte an dieser Stelle eigentlich gar keine Diskussion über das Laserthema anfangen, weil zumindest bei mir) der Schuh aktuell an anderer Stelle drückt.

    Nur soviel: Das Gelände ist so beschaffen und der Laser so montiert, dass sein Scanbereich ca. 2-2,5 m über Augenhöhe ist und am Ende des Geländes an einer blickdichten Holzwand endet. In den Himmel wird auch nicht geschossen, keine Einflugschneise in der Nähe.

    Bei dem Gerät sind die Farben rot und blau Halbleiterlaser, nur der grüne ist ein Festkörper. Hab ich nach dem Kauf im Labor mit Spektrometer und Leistungsmesskopf vermessen und nichts besorgniserregendes festgestellt. Mag sein, dass das Ding aus China kommt, aber zumindest werden hier entweder direkt vernünftige Quellen verbaut oder nachträgliche Filter eingesetzt.

    Die von Dir (völlig zurecht!) geäußerten Bedenken teile ich also in dem Fall nicht.


    Zum Aggi zurück

    5% der Maximallast des Aggis.


    Und auch immer schön nach dem Tankinhalt sehen. Wenn das Aggi abstirbt, stirbt oftmals auch die daran angeschlossene Elektronik. Daher immer rechtzeitig nachschütten. Dies gilt vor allem für die Benzinerfraktion aus dem Baumarkt.


    Dann werd ich wohl noch ein paar Heizlüfter brauchen ;)

    Ist die Netzüberwachung in einem vernünftigen Stromverteiler (s. Eingangspost) nicht schnell genug um in einem solchen Fall entsprechend zu reagieren?

    Die Baumarkt-Modelle sind sowieso raus...

    Bevor ich mir Gedanken mache welches Aggi ich denn brauche, sollten vor allem Dinge über den Aufbau, Erdung und Verteilung der Last auf das Aggi klar sein.

    Deswegen auch hier die Frage nach Empfehlungen bzgl. Lastverteilung je nach Equipment bzw. Bauart von Stromerzeugern und nach dem Erdungsspieß. Letztere insbesondere deshalb, weil bei manchen Aggregaten explizit steht, dass man keinen braucht - und bei anderen überhaupt nichts.


    Vor allem habe ich persönlich Bauchweh bei Laser mit 50W Consumption am Eingang.

    Da spielt ja das Netzteil, aber insbesondere die Galvos (bzw. in dem Fall ist es eher ein Spielzeug mit Steppern) am Scanner die Hauptrolle. Optische Ausgangsleistung ist 400 mW, die sich auch nochmal auf mehrere Farben aufteilt.


    Bist du LSB?

    Ja, unter anderem auch das.


    Ansonsten ein Industrie Diesel Aggi mit 20 kVA+, ohmsche Grundlast mit 5% und gut ist.

    5% der Maximal- oder der mittleren angeschlossenen Leistung?


    Achso, je nach Aufstellort sollte man auch mal bei der Behörde von wegen Wasser- und Landschaftsschutz nachfragen. Es kann sein, dass du aufgrund dessen an der Örtlichkeit gar keinen Stromerzeuger betreiben darfst.

    Das ist ein guter Hinweis, da werd ich mich mal drum kümmern.

    Leider gibt die Bedienungsanleitung auch nur folgendes her:


    Wählen Sie mit dem Schalter AC LINE SELECT (3) den korrekten Netzspannungswert für Ihr Land aus. Achtung: eine falsche Einstellung führt zu ernsthaften Schäden an der Aktiv PA-Box.


    Welche Einstellung bei dieser zweideutigen Beschriftung die richtige ist, finde zumindest ich da nicht. Das hätte herstellerseitig deutlich besser gelöst werden können...


    Der Tip von floger scheint mir da sehr zielführend zu sein.

    na ja, bevor ich mir so einen nach Sprit stinkenden 150 Kilo-Klotz in den Kofferraum wuchte nehm ich lieber den Diesel mit Hänger für 'nen Zehner mehr. Brandgefahr ist dann auch immer noch ein Thema bei den Benzinern...


    Da bin ich ganz bei dir, zumal man dann vor Ort das Ding auch noch halbwegs gut umstellen kann, falls man das mal muss.

    Ich war erst hocherfreut über diese doch sehr humanen Mietpreise - bis ich gesehen habe, dass „1 Miettag“ hier gleichbedeutend ist mit „8 Betriebsstunden“. Scheint zwar nicht ganz unüblich zu sein, aber wenn das Ding durchlaufen soll bzw. wird landet man direkt bei ganz anderen Kosten. Wir sind drei Tage auf unserem Gelände und nicht nur einen Abend.


    Wie sind hier eure Erfahrungen, ist das die Norm oder gibts auch Vermietfirmen die sowas einfach von Freitag bis Montag vermieten, unabhängig von den tatsächlichen Betriebsstunden?

    Tritt das Problem auch auf, wenn Du die Reihenfolge beim Anstecken der Heads vertauschst?

    Also, läuft der, der Mucken macht, wenn Du ihn dazusteckst, alleine problemlos?


    Ich hatte mal ein ähnliches Problem, da war bei einem Gerät die Startadresse verändert, weswegen es nie getan hat, was ich wollte...


    Ich kenne die Heads nicht, aber falls die verschiedene DMX-Modi (Kanalanzahl) haben, würde ich da auch mal hinschauen.


    Viele Grüße

    phlownd

    Liebe Forengemeinde,


    es ist soweit! Nach einer langen Zeit des passiven Mitlesens hat sich nun eine Gelegenheit für meinen ersten Beitrag ergeben.

    Es geht – wie schon öfter – um die richtige Auswahl eines Stromerzeugers und potenzielle Fallstricke beim Umgang damit.


    Ich habe schon zahlreiche Beiträge zu dem Thema hier gelesen (sind unten verlinkt), aber mich interessiert insbesondere die Meinung von Leuten mit deutlich mehr Erfahrung als ich, ob ich daraus auch die richtigen Schlüsse für meine Situation gezogen habe bzw. ob es auch noch andere Möglichkeiten gibt.


    Hintergrund: Wir veranstalten demnächst ein kleines, privates Open-Air-„Festival“, vergleichsweise abgelegen ohne Anschluss ans reguläre Stromnetz. Klein bedeutet in diesem Fall ca. 50 Pax, also für die meisten hier vermutlich eher winzig bis vernachlässligbar. Nichtsdestotrotz möchten wir das aus Spaß an der Freude auf halbwegs ordentlichem Niveau abhalten, weswegen ich mich auch hier an euch wende.

    Gespielt werden wird ausschließlich Konserve (nur falls das relevant ist).


    Für den obligatorischen Kleinkram (Kühlschrank & Co.) steht irgendein ein kleines, älteres Aggregat unbekannter Bauart zur Verfügung; damit hab ich aber organisatorisch nichts zu tun. Ich möchte meinen Teil (Licht & Ton) separat und vor allem ohne irgendwelche Gefahren für Mensch & Material organisieren.


    Mindestens folgendes muss versorgt werden:

    • 2 Endstufen basierend auf den Pascal X-Pro3 Modulen (2400 + 2x 800 W an 4 Ω) als Antrieb für
    • 3x 18“ Bässe (je 1200W/8Ω, geplant ist ein Cardioid-Array)
    • 2x 10“/1“ Tops (je 400W/8Ω)
    • 8 LED-Kannen (max. je 60 W)
    • 2 DJ-Controller, Laptops und ein kleines Digitalpult, ich schätze hier max. 200 W


    Zusätzlich wäre noch da:

    • Noch eine baugleiche Endstufe sowie 2 12“-Bässe mit ein paar 4“-Breitbandbrüllwürfeln als DJ-Monitoring oder anderweitig übers Gelände verteilt
    • Nebelmaschine (ca. 1000 W)
    • 1 kleiner Laser (50 W (Anschlusswert, nicht Laserleistung ;)))
    • 2 Movingheads (je 170 W)


    Wenn ich jetzt alle Leistungen stumpf aufaddiere, 20% Reserve einplane und einen Leistungsfaktor von 0,8 annehme, dann lande ich bei knapp über 12 kVA. Das erscheint mir nicht nur maßlos überdimensioniert, sondern bringt auch gewisse… logistische Herausforderungen mit sich.

    Mir ist wohl bewusst, dass die Angaben der Endstufenleistung wenig mit der tatsächlichen mittleren Leistungsaufnahme aus dem Netz zu tun haben und man deshalb nicht so rechnen kann/sollte wie ich es gerade getan habe. Ich habe aber leider keine Ahnung, wie sich Stromerzeuger unterschiedlicher Größe bei solchen dynamischen Belastungen im Vergleich zur Steckdose mit C-Automat verhalten und ob man deshalb nicht grundsätzlich überdimensionieren sollte.


    Nach den positiven Berichten über Stromerzeuger mit Inverter hier und einem Praxistest unter relativ ähnlichen Bedingungen hier frage ich mich, ob nicht mit einem oder zwei Honda EU30is auch hinkäme (eins für den „Pflichtteil“, ggf. ein zweites für die nicht unbedingt notwendigen zusätzlichen Sachen).

    2800 W Dauerleistung sind beim "Minimalsetup" möglicherweise noch im Rahmen (oder?), Sorgen machen wir nur die Strompeaks von bis zu 37A, die rockline hier an einem nahezu identischen Ampmodul gemessen hat – im Übrigen Danke für diesen ausführlichen Test! :thumbup:

    Machen diese „kleinen“ Generatoren auch solche ungleichmäßigen Belastungen mit?



    Hier also nochmal zusammengefasst die Möglichkeiten, die ich aktuell sehe:

    1. Das Minimal-Setup mit einem Honda EU30i, die LED-Pars als Grundlast

    2. Zusätzlich ein zweites baugleiches Aggregat für den Rest an Licht & Ton (teurer - würde das auch an nur einem Stromerzeuger funktionieren?)

    3. Größeres Dieselaggregat in der 10-15 kVA-Klasse für alles (wie würdet ihr hier die Lasten auf die drei Phasen aufteilen?)


    Wir haben bis dahin auch noch einen Stromverteiler (ETS Professional) mit Netzüberwachung, der mir mindestens für Variante 3 hilfreich & sinnvoll erscheint. Um den Über-/Unterspannungsschutz auch für Variante 1 oder 2 nutzen zu können, hab ich kurz überlegt, mit einem Adapterkabel von Schukostecker auf CEE-Kupplung (dort dann nur L1 und N belegt) in den Verteiler zu gehen, SOFERN das Ding dann nicht gar nicht erst einschaltet, weil es L2 und L3 vermisst.

    Hat da jemand Erfahrungen, wie die Überwachung funktioniert? Ein solcher Adapter würde natürlich zum Verteiler ins Case gekettet, damit niemand auf die Idee kommt, ihn für was anderes zu benutzen…


    Sind meine Überlegungen halbwegs richtig oder bin ich völlig auf dem Holzweg?

    Welche der drei Möglichkeiten würdet ihr empfehlen? Oder habt ihr Vorschläge?

    Und vermutlich auch nicht zu vernachlässigen: Brauchen wir einen Erdungsspieß?


    Viele Grüße und schon mal vorsorglich danke an alle, die mir helfen möchten :S

    phlownd


    P.S.: Ich weiß, dass es noch einen großen Bruder des Hondas gibt (EU70is) – der wäre vermutlich optimal, aber leider finde ich den hier in der Gegend nirgendwo zum mieten, deswegen taucht er in meiner Liste nicht auf.