Beiträge von Walgesang

    -Für die Kombination aus langen Distanzen und dezentralen Abgriffen/Einspeisepunkten finde ich persönlich auf Rocknet unschlagbar. U.a. weil es eine aussagekräftiges Monitoring der Leitungen bzw. detaillierte Fehlermeldungen gibt. (Angeschlossenen Funkempfänger lassen sich auch über den Netzwerk Tunnel bedienen)

    Stimmt, das wäre auch eine Möglichkeit. Dafür gibt es ja auch Umsetzer auf Faser.

    Ich weiß nur nicht ob die MY16 RockNet Karte mit der CL5 kompatibel ist und die Headampsteuerung funktioniert.


    RockNet hätte auch den Vorteil das es in sehr großen Mengen mietbar ist.

    es ist durchaus auch möglich, dass ganz einfach nach dem prinzip geurteilt wird: "das nicht sein kann, was nicht sein darf". und wenn eine solche meinung über viele jahre vehement genug vertreten wird, dann ist es eben irgendwann "allgemein bekannt"

    es gibt ja durchaus sehr, sehr viele vorurteile in unserer branche...

    Und es gibt auch Kollegen die benutzen eine PA anscheinend als Summen/Masteringkompressor, das funktioniert nie so richtig, aber bei verzerrarmen PAs mit genügend Headroom wird es dann sehr hässlich und laut.

    Schöne Aufgabe.


    Am besten ist natürlich eine Glasfaserlösung. Ich sehe folgende Möglichkeiten, die du ja auch schon zum Teil angesprochen hast:


    - IP basiert (also Dante), dann mit Switchen und Single Mode SFP Modulen/Fasern.

    - Riedel MediorNet, lohnt sich wenn noch irgendetwas anderes als Ton mit übertragen werden muss.

    Im Rental bei Riedel direkt erfahrungsgemäß günstiger als man denkt

    - analoger Funk mit Shure PSM1000 und UHF-R im P2P Mode. Da bräuchtest du eben noch einen PreAmp, vier (Korrektur: sind nur zwei im P2P) Kanäle könntest du über eine Strecke schicken. Ich würde Helix Antennen sowohl Sende als auch Empfangsseitig benutzen. Wie weit das reicht ist natürlich stark von der "örtlichen Physik" abhängig. Wenn die Antennen hoch genug hängen und Sichtverbindung haben kann man auch deutlich mehr als 200m schaffen (Stichwort Fresnelzone). Ich würde notfalls einfach mehrere Windups verwenden um auf Höhe zu kommen. Wenn du Masten, Bäume oder sonstiges hast umso besser.

    Die PSM1000 konnte in früheren Firmwareversionen für andere Länder auch mehr als 50mW Sendeleistung, da müsstest du gegebenenfalls mal bei Shure direkt nach Support fragen, vielleicht kann man das ja auch offiziell anmelden.


    SingleMode Fasern und Zubehör würde ich bei Riedel (Wuppertal) oder AV-X (Hamburg) anfragen, vielleicht auch bei der LANG-AG(Lindlar). Für Analogen Funk bei Freaksound in Hanau, die müssten noch PSM/UHF-R Kombinationen in legalen Frequenzbereichen haben. Und auch genügend Helixantennen.


    Viel Spaß und hoffentlich gutes Wetter wünsche ich dir!


    Nachtrag: AES/EBU könnte auch noch eine Option sein wenn man das auf BNC (impedanz-)wandelt und über lange SDI Kabel schickt. Aber aufwendig und immer nur zwei Kanäle pro Kabel.

    Nachtrag2: Anzahl Kanäle bei PSM1000 korrigiert, hatte ich verwechselt

    Das habe ich mich auch schon mal gefragt... ich glaube auch, dass es da eine Marktlücke gibt. Spannend fände ich eine App/Webbasiertes Steuerung (EQ, Auxe, Effekte) mit einem einfachen haptischen drehencoder für jeden Kanal. Damit könnte das "Barpersonal" die Lautstärke regeln.

    Yamaha TF Rack mit User Rechten oder Yamaha MTX mit Remote Wandpanel. App-Steuerung entweder über die "große" App oder als Custom App mit " Provisonaire Control/Touch".

    Kostet halt "echtes" Geld

    Ich vermute mal das der Kollege außerhalb des Beams gestanden hat.


    Das Vida produziert ganz lustige Nebenkeulen, das klingt dann dementsprechend und kann auch für kapitale Rückkopplungen sorgen.

    Um die zu vermeiden kann man die Option "Optimize Beam" wählen, das geht aber auf Kosten des Maximalpegels.


    On-Axis sollte aber alles super sein.


    Hier mal ein Screenshot aus dem Vida-App Manual, Seite 26:

    Man muss halt beachten das Disarm nur den Output von diesem einem Cue deaktiviert.

    Alles was sonst mit Follow oder Continue getriggert wird funktioniert schon noch. Also mit Vorsicht genießen.


    Ansonsten ist das Q-Widget Pro ein sehr praktisches Gerät, da ist der Druckpunkt so das man eigentlich nicht aus Versehen eine Cue abfeuern kann.

    Und es ist die einfachste Möglichkeit Redundanz zu haben.

    Die Panasonics sind (in meiner Welt) der absolute Standard, was anderes sehe ich fast nie.

    Wenn es billig sein soll sieht man hin und wieder noch die Epson LCD Laser, aber da habe ich keine fundierte Meinung zu.


    Der PT-RZ12K ist ein 3-Chip DLP Laser

    Der PT-RZ120 der 1-Chip DLP Laser


    Der RZ12K ist meines Wissens der älteste der RZ Serie und laut der LANG AG genauso hell oder sogar dunkler als der RZ120.


    Der große Unterschied zwischen der 1-Chip und 3-Chip Serie sind die Optiken und der Objektivflansch.

    Die 3-Chip Optiken sind deutlich teurer, aber auch deutlich stabiler und besser einzustellen wenn es ans Auflager geht.

    Die 3-Chips haben auch oft die besseren Rahmen.


    Ich würde für Single Projektionen immer den 120er nehmen weil er leichter und billiger ist.

    Wenn du Mehrfachprojection oder abgefahrene Sachen machen willst würde ich immer den 3-Chip nehmen, einfach weil die Toleranzen besser sind und man im Laufe einer Veranstaltung weniger nachjustieren muss.


    Dann ist der 12K aber auch fast immer zu klein, dann ist der RZ21K das Standardmodell oder eben RZ31K.


    Von daher geht meine Empfehlung zum RZ-120 und für alles größere nen RZ-21 oder RZ-31 mieten.

    Und bei der LANG-AG den besten Rahmen kaufen. Und dazu gleich das ET-UK20 "Warping" Upgrade.


    Grundsätzlich spricht für Panasonic das man an jeder Straßenecke zumieten kann und einfacher fähige Projektionstechniker findet. Christie und Barco sind da deutlich exotischer.

    zu 1) Es gibt keine Exclusive Cues. Als Workaround kann man die Tastensperre zwischen den Go's länger einstellen.

    Anderer Workaround wäre wenn du nach einem wichtigen Cue einen Disarm Cue für den nächsten machst, gefolgt von einem Arm Cue mit einer Pre-Wait Zeit.

    Damit würde nichts passieren wenn du aus versehen auf GO kommst.

    Nach Ablauf der Pre-Wait Zeit ist der nächste Cue dann wieder "scharf"

    zu 4) keine Change die Wellenform ohne herumspringen in der Liste zu sehen. Andererseits hat das Licht jetzt einen eigenen Monitor auf dem mein QLab gespiegelt ist. Insofern sehen sie auch die Restzeit des gespielten Stückes.

    Workaround dazu wäre einen zweiten Inspektor aufmachen und den hart auf einen bestimmten Cue linken.

    Mit "Float" bleibt der immer auf der Oberfläche.

    Das funktioniert aber nur im "Edid" Mode und immer nur für einen bestimmten Cue.


    SInd eben beides Work-arounds.

    So hab mal gekramt und aus 2017 noch nen Messergebnis gefunden.


    Bei der Messung ging es uns primär um Delayanpassungen, die Veranstaltung war in einer Kirche, deswegen haben wir glaube ich im LowMid schon nach Gehör gut was gezogen. Das weiß ich aber nicht mehr genau.


    Setup:

    jeweils 1x Vida L mit C-Modul auf ca. 2m hohem Steher

    2x Main L+R

    2x Delay L+R

    Bässe d&b V-Sub (da ist die Messung aber irgendwie schief gelaufen, wir hatten enormen Zeitdruck)


    Ist mit Tuning Capure gemessen, Messfile anbei.

    Da sollten wir die Kirche mal im Dorf lassen.

    Ich hatte das System ein Paar mal in der Hand, immer mit dem C-Modul und das ist klanglich im allerbesten Sinne unauffällig. Und im Hochton fehlt da definitiv nichts.


    Ich kann mir deinen Höreindruck nicht erklären um ehrlich zu sein.


    Für mich war es das erste Zeilen/Beamstearing System das natürlich klang und das ich auch für Musik gerne einsetzen würde.


    Ich muss mal suchen ob ich noch irgendwo Messdaten hab, aber bisher hab ich das bei kleineren Sachen immer aufgehängt und nach Probehören für gut befunden.


    Schade das dir das System nicht gefällt.

    Was mich aber noch interessiert. Wenn die Antennen nicht richtig angeschlossen sind, wie kann der Receiver dann trotzdem ein zufriedenstellendes Signal erhalten. Wie gesagt diese "MUTES" waren ja nicht ständig.

    Squelch hochstellen? Der war ja auf High sollte doch wieder auf low runter laut diesem Thread

    Düsseldorf

    Alles ist irgendwie eine Antenne :)

    Auch mit gar nichts am Antenneneingang wird man irgendwas empfangen


    Mit "Squelch hochstellen" meine ich auf den passenden Wert stellen. Das hab ich falsch ausgedrückt, entschuldige bitte die Verwirrung.

    Das kann auch "Low" sein, vielleicht aber auch "Mid", das musst du testen.

    Da geht noch mehr... 8) duck und weg :*

    Bestimmt! ;)

    Zitat

    Wenn ich mir allein die Verkabelung des Audioprozessors, die nicht vorhandene Befestigung der Strecken, das Gebaren der Firma beim Auftreten von Störungen und den fehlerhaften Anschluss der Antennen gewärtige geht mir das Messer in der Hose auf beim Gedanken dass dafür meine Steuergelder drauf gegangen sind...

    Gut finde ich das auch nicht, aber so ist das halt bei uns.

    Dafür gibt es Gutachter.

    Wer so schlampig einbaut und verkabelt, Funkstrecken in mittelfristig nicht mehr nutzbaren Frequenzbereichen in Festinstallationen verkauft und dann auch noch solche groben Böcke wie die Antennenverkabelung schiesst hat im Rest der Installation ziemlich sicher noch weitere "Ostereier" versteckt.

    Ich weiss schon, Mängelrügen und Klagen nach Bauende sind unbeliebt weil der Bauherr da erst mal Gutachterkosten vorstrecken muss und im besten Fall (Prozess gewonnen) mit +- Null und einem nachgebesserten Bau da steht. Schadensersatz für den Ärger und internen Arbeitsaufwand gibts meistens nicht.

    Aber wenn solchen Firmen keiner auf die Füsse trampelt machen die immer so weiter...

    Die Problematik sehe ich auch.

    Schön das wir den Fehler gefunden haben.


    Ansonsten würde ich raten die Kirche mal im Dorf zu lassen.


    Bei (öffentlichen) Ausschreibungen kann man froh sein wenn überhaupt mehr ausgeschrieben ist als "3x Mikrofon mit Funk". Modellbezeichnungen oder gar Bänder sind rar und können auch substituiert werden.


    Und auch wenn ich jetzt ein Paar Illusionen zerstöre: Bei öffentlichen Ausschreibungen zählt einzig und alleine der Preis. Und wenn vor zwei Jahren ew100 G3 Mikrofone im C-Band die billigsten waren dann ist das so.

    Selbst wenn die beauftragte Firma kompletten Mist baut ist das noch lange kein Grund das die nicht auch die nächste Ausschreibung wieder gewinnen.

    You get what you pay for.


    Deal with it. Wer das anders haben will muss viel Geld für Fachplaner ausgeben die sehr genau ausschreiben. Und die muss man erst einmal finden, meistens sitzen die Leute mit dem Knowhow bei den Firmen die zu teuer für die öffentliche Hand sind...


    Abgesehen davon kann man in einem abgeschlossenen Raum mit schlechten LTE Empfang auch noch ne Weile arbeiten.

    Von daher würde ich mal die Handwerklichen Fehler aus dem System ausbügeln, den Squelch hoch stellen und abwarten.


    edit: Rechtschreibung "optimiert"

    Deine Punkte sind sicher alle nicht von der Hand zu weisen. Wenn ich bezahlte VAs damit machen würde (was ich nicht tue) wäre das ganz klar ein No-Go, da gebe ich Dir recht. Zumal ja auch die interne digitale Verarbeitungsgüte + PreAmps etc. nicht mehr "State of the Art" sind, wie man so schön sagt :-)


    Gebrauchte 96er hab ich mir auch schon angesehen; nur weiß man halt nie was damit getrieben wurde... "Nichtraucher, nur Studio, kein Road" schreiben die ja fast alle hin. Oft genügt schon ein Blick auf die Fotos um zu erkennen, dass das etwas geschönt ist ;) Die Geschichte meines Pults kenne ich vom Tag 0 an...


    Naja, vielleicht kennt Ihr ja sowas... man hängt halt an manchen Sachen die einen lange begleitet haben... :) Wirtschaftlich gesehen ist es sicher unsinnig Geld in sowas zu stecken.

    Probier es doch einfach.

    An die Potis kommt man ganz gut ran, die Tasten weiß ich nicht.

    Aber entweder hast du nachher ein funktionierendes Pult das noch Jahre bei dir arbeitet oder aber du hast Erfahrung gewonnen :)

    Anderen Geld dafür geben würde ich sicher nicht, das lohnt sich nicht.

    Also du verwendest passive Richtantennen, dann kommen ca. 15-m-HF-Leitung und dann kommt der Splitter (ASA 214?). Damit ist der Empfang auf Grund der Leitungsdämpfung vermutlich ähnlich schlecht, wie mit Stummelantennen direkt am Receiver.

    Nö. 15m RG58 machen keine 10db Dämpfung, eher weniger. Vermutlich sind es auch nur 10m, dann bist du theoretisch bei knapp 5db.

    Da macht Sichtverbindung und Antennengewinn deutlich mehr gut.


    Bei abgesetzen Richtantennen und quasi Sichtverbindung sollte man einwandfreien Empfang haben und man könnte den Squelch dann herunter stellen.

    Ich tippe auf einen Verkabelungsfehler.