Beiträge von Walgesang

    Nutzt das überhaupt jemand? Also wenn jemand die Plus Apps nutzt und da mal eine gute Beurteilung schreiben kann fände ich das echt interessant.

    Die Basisfunktionalität ist kostenlos, kannst du also auch selber ausprobieren. Gibt auch nen Demomodus.


    Da es keine Timeline kann nutze ich die App nicht, wäre für mich das wichtigste mobile Feature.

    Auch Cue geht nicht, das wäre noch interessant insbesondere bei Axient mit der Cue-Station Geschichte.


    In Verbindung mir einem AD5D wäre es interessant, aber da man dafür wieder nen AXT610 + WLAN braucht ist es auch zu aufwendig.


    Letztendlich wäre Remote-Desktop auf einen Rechner mit WB die bessere Lösung, aber abgesehen von einem Reichweitentest brauche ich auch keine mobile Lösung. Und dafür finde ich die Timelinelösung unverzichtbar.

    Mich würde ja interessieren, warum die Tio des Threadersteller jetzt funktioniert.


    Zum Thema Receiver Gain bei Axient über Yamaha StageMix Remote:

    Das ist in der QL/CL StageMix App (noch) nicht implementiert. Es geht aber über die Shure App. Da bei QL/CL Device Control und Remote Control in unterschiedlichen Subnetzen sein müssen, kann man nicht beide Apps parallel auf dem gleichen iPad benutzen. Man könnte probieren ob es geht wenn man die Subnetzmaske im iPad auf 255.255.0.0 setzt, aber da bin ich skeptisch.


    Workaround: Receiver Gains der Axients mit Luft voreinstellen um Clipping zu vermeiden und dann in der Yamaha StageMix Remote mit Digital Trim arbeiten. Am Pult kann man es ja wieder gerade rücken. Schlimmstenfalls verliert man kurzfristig etwas Dynamikumfang.


    Bei Zero-Conf/Auto-IP/Link-Local ist die vom Gerät gewählte IP nicht zufällig! Die würfelt sich das Gerät in der Regel aus der eigenen MAC Adresse. Nur wenn die IP schon vergeben ist würfelt es eine Neue.

    in 99,9% wird ein Gerät immer die gleiche IP bekommen.


    Ich weiß nur weiterhin nicht, warum ich die IP eines Dante Gerätes wissen möchte, ich bin sehr dankbar dass ich mich darum nicht kümmern muss.

    Es ist zu 99% scheiß egal welche IP ein Dante Gerät hat, solange es in einem halbwegs gängigen Adressraum ist in dem die anderen Geräte auch sind.

    Aber wie gesagt, wer die Zeit und den Willen hat bei allen Geräten Primär-, Sekundär- und Steuerinterface händisch einzustellen und dabei keinen Fehler macht... ich bin dafür vermutlich zu blöd und zu faul.


    Wer sich mehr zu dem Thema Auto-IP bilden möchte:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Zeroconf

    oder direkt die Primärquelle lesen:

    https://datatracker.ietf.org/doc/html/rfc3927

    Um es vielleicht etwas zu präzisieren:


    Fixe IP: Wenn die Addressierung und Identifizierung über die IP geht. Also z.B. QL/CL Remote, OSC, Watchout Server. Und bei Geräten die nichts anderes unterstützen. (I'm looking at you Blackmagic :cursing: )


    Auto-IP/Zero Conf: überall da wo es vom Hersteller vorgesehen ist und die Identifizierung über Namen (z.B. Dante) oder IDs (z.B. d&b R1, Shure WB) funktioniert. Funktioniert mit WLAN und iPad eher schlecht als recht.


    DHCP: meißt parallel zu fixen IPs, vor allem bei WLAN und Koppelung von LAN/WLAN. z.B Adressen 2-100 im DHCP Pool, 101-254 reserviert für fixe IPs.

    Macht wie ihr denkt, in einem Dante Netzwerk sehe ich keinen Grund für feste IPs.

    Es ist nur eine weitere Fehlerquelle, wenn der Threadersteller alles auf Zero-Conf gelassen hätte gäbe es diesen Thread vermutlich nicht, weil es einfach funktioniert hätte.


    Die Identifizierung der Geräte läuft über die Gerätenamen, da sollte man eine sinnvolle Struktur aufbauen, z.B. Y004-Rio32204-D-XXX-Ampcity oder Y00A-AD4Q-XXX-UHF-1-4


    Wie gesagt, wenn es für euch funktioniert und ihr die Zeit habt macht es mit fixen IPs... aber denkt an mich wenn ihr mal wieder irgendwo einen Tippfehler habt oder euch das Netzwerk auseinander fliegt weil ihr eine IP doppelt vergeben habt :)

    diese erfahrung teile ich nicht. ich gebe grundsätzlich feste IPs an audiogeräte und habe damit bisher null stress.

    aber klar ist: wenn man feste IPs vergibt, benötigt man zwingend auch eine aktuelle liste der vergebenen IPs!

    wer mit IPs rumspielt, ohne diese liste zu beachten, sollte eher an einer supermarktkasse arbeiten.

    Wenn man alleine auf seiner Netzwerkinsel ist mag das stimmen, aber sobald mehrere Personen mit dem Netzwerk arbeiten müssen führt es zu Problemen. Wo findet man so eine Liste? Wie gut ist sie gepflegt? Welche Adresse bekommt ein Gerät das man temporär ins Netzwerk einfügen muss, z.B. einen Zumietartikel?


    Außerdem fallen alle Dantegeräte nach einem Werksreset in der Regel(!) zurück auf Zero-Conf, feste IPs sind einfach ein Arbeitsschritt mehr den ich mir gerne spare. Ich hab doch keine Zeit.

    Musst du die Axients per iPad steuern? Ansonsten Dante + Axient Control per Zero-Conf, Control für Galileo und QL1 Remote auf drittes V-Lan mit Router und W-LAN, Galileo und QL1 mit fester IP außerhalb des DHCP Bereichs.


    Feste IPs bei Dante Geräten lösen fast keine Probleme aber schaffen gerne welche. 99% aller Probleme mit Zumietgeräten habe ich weil irgendjemand meint in den IP Configurationen von Rios oder Tios rumspielen zu müssen.

    Gibt es eigentlich schon Tendenzen in die andere Richtung -

    Techniker/ Helferbuchung nur noch für voll geimpfte Kollegen?


    Hatten gerade im Büro eine Diskussionsrunde,
    weil sich ein Technikerkollege partout nicht impfen lassen möchte.

    Den Impfstatus meiner Auftragnehmer werde ich ab September/Oktober wahrscheinlich berücksichtigen. Aber da fallen kaum welche raus, die Quote scheint in meinem Branchenumfeld extrem hoch zu sein.

    Ich bin keine Verleih Firma von daher fordere ich solche Teile immer an wenn welche benötigt werden.

    Allein Britannia Row hatte (ich gehe davon aus sie haben sie noch) über 1500 Kanäle an aktiven Audio Splitter. Der grösste Teil davon war KT und einige Soundlab/XTA Splitter.

    Die KT und XTA gibt es nicht mehr und die SL werden nur noch auf Bestellung gefertigt mit >10k€ für 10 Kanäle.

    Problem ist, die Teile werden alt, sehr alt und es gibt auch von anderen Firmen keinen guten Ersatz mehr.

    Ich kenn die Problematik vom BR, die kaufen alle SL Splitter auf die sie bekommen können um Ersatzteile zu haben. Ich schätz mal, der gesamte BR hat so 20-30 SL Splitter im Einsatz, die wären schon längst auf einen KT, oder gleichwertigen, umgestiegen wenn es ihn noch geben würde.

    Der XTA DS8000 Aktivsplit ist weiterhin im Programm, in der Regel ab Lager England verfügbar und meiner Einschätzung nach erstaunlich preiswert. Und in halbwegs zumietbar.

    Vielleicht sollten wir uns mal in einem Bierbrauerforum anmelden mit folgender Anfrage:


    Hallo,

    ich plane ein Festival mit 2500 Personen und würde gerne Bier ausschenken.

    Zu Hause habe ich schon einmal 20l gebraut und das hat auch gut geschmeckt.

    Jetzt wollte ich fragen wie groß der Bottich sein muss um genügend Bier für 2500 Leute zu brauen.

    Genügend Flaschen habe ich und die Besucher bringen auch alle einen eigenen Becher mit.


    Danke!


    Im Ernst:

    Lieber nowcloud, nimm es nicht böse, aber frage einfach einen Dienstleister.

    Davon gibt es sehr viele, die meißten sind nett und haben großes Interesse ein konkurrenzfähiges Angebot abzuliefern.

    Bei einem 2500er Festival lohnt sich auch eine weitere Anfahrt.


    Ich habe auch Kunden die machen kleinere Sachen mit 50 Leuten alleine, bei 100 Personen mieten sie eine Anlage ohne Betreuung und bei allen größeren Sachen kommt das komplette Paket mir Personal etc.

    Alle sind glücklich, die Jungs lernen immer was dazu und können nach und nach größere Sachen alleine machen.


    Viel Spaß weiterhin!

    Der Wirkungsgrad ist sehr stark von der Last abhängig und davon für welchen Bereich ein Hersteller seine Endstufen optimiert.


    Beispielsweise gibt es Endstufen mit sehr niedriger Leistungsaufnahme im "Idle", andere Hersteller optimieren ihre Endstufe auf Effizienz unter Volllast.

    Es gibt durchaus hocheffiziente Endstufen die aber ohne jedes Signal schon 500W in Wärme umwandeln.


    Erster Ansatzpunkt um sich einzulesen wären die Endstufen von XTA / MC2, die haben das in ihren Datenblättern recht gut aufgeschlüsselt.


    Andere Hersteller machen das verschieden gut, es hilft nach "Thermal emissions" oder so zu suchen.

    Prinzipiell funktioniert das Tontechnisch, nur die Preamp Steuerung hat einige Einschränkungen.


    Es gibt zwei Möglichkeiten:

    - Standardmodus, Preamps nur durch die QL5 gesteuert, aber es gibt Gain Compensation für die LS9

    - Rio im AD8HR Modus, dann kann eine Console (auch die LS9) den Gain steuern, aber es gibt keine Gain Compensation. Geht nicht mit der D2 Generation der Rios.


    Hier im Detail beschrieben:

    https://download.yamaha.com/files/tcm:39-328626

    Oder in einer Suchmaschine deiner Wahl nach "Rio + AD8HR" suchen. Oder nach "Dante MY16 AUD Rio series HA Remote Control Guide"


    Defacto ist ein 16 Kanal Passivsplit wie so oft die bessere und vermutlich auch billigere Lösung.

    Ich verstehe natürlich prinzipiell was du meinst. Aber wenn wir ehrlich sind laufen ohnehin beide Schukos der Switche direkt hinterm Rack in einer Dreierdose zusammen.
    Und selbst wenn nicht, dann hängt ja irgendwo auch mein Dante-Device am Strom. Mir bringt es dann herzlich wenig wenn zwar mein Netzwerk noch da ist, aber das Pult keinen Strom mehr hat.

    Eher geht einer in die USV, der andere hängt am Netz. Oder wenigstens getrennte Sicherungen/FIs.

    Viele Geräte haben ja auch Dual Netzteile, da geht das dann genau so.


    Aber klar, beim Stadtfest bezahlt das eh keiner.

    Die Ciscos sollten in den Werkseinstellungen RSTP aktiviert haben, da kannst du einfach einen Ring bauen wenn du magst.

    Ob das was hilft muss man selber entscheiden, wenn ein Teil des Ringes ausfällt bekommst du davon erstmal nichts mit, daher ist das auch nur eine Scheinsicherheit wenn du es nicht aktiviert monitorst.


    Ich würde Redundanz eher über getrennte Switche für Primary und Secondary bauen wenn es um Dante geht.

    Korrigiert mich bitte wenn ich falsch liege, aber es wäre auch denkbar das die Endstufe kaputt ist und zusätzlich zu dem Nutzsignal noch nennenswert Gleichstrom abgegeben hat oder?


    Vermutlich hat auch der Chinaklon dafür eine Schutzschaltung, aber wenn die auch kaputt oder fehlerhaft ist könnte es doch sein?

    Sehe ich auch so.

    Fraglos sind auch Menschen und Firmen durch das Raster gefallen, aber wenn ich sehe was es alles an Unterstützung gab und gibt finde ich es seltsam wenn man von einer "im Stich gelassenen" Branche spricht.

    Und so kreativ wie einige Kollegen ihre laufenden Kosten berechnet haben um die Hilfen zu erhöhen würde ich schön die Füße still halten.

    Im hochpreisigen Segment sehe ich seit Jahren nur noch Shure PSM1000, die ist halt noch analog.

    Falls der Nachfolger digital werden sollte, wird da sicherlich auch Dante einziehen.


    Der Markt scheint mir ganz gut aufgeteilt zwischen PSM1000 und ew300, je nach Preisklasse.

    Da ist der Druck etwas Neues heraus zu bringen nicht sehr groß.


    edit: Der große Danteschub kommt auch eher aus dem Installationsgeschäft, da ist In-Ear auch nicht so stark.