Beiträge von wora

    so eine arbeitsweise deutet dann darauf hin, dass diese kollegen gewohnt sind, immer mit dem selben material zu arbeiten.

    das kann man ja auch akzeptieren, wenn diese kollegen in der lage sind aufgrund ihrer stellung solche systeme verbindlich einzufordern. das dürften aber nicht sehr viele leute sein.

    alle anderen sollten sich sinnvolllerweise eine arbeitsweise zulegen, die nicht von der PA abhängig ist. und dann können sie auch erkennen, das klirrarme systeme keinesfalls schlechter sein müssen :*:*

    ich meine nicht den dialekt, sondern den unnötigen hallanteil der sprachaufnahme. bei professionell produzierten youtube videos habe ich keine probleme, aber bei dem hier ist es mit meinem laptop definitiv anstrengend. klar, wenn ich muttersprachler wäre oder wenigstens viel mehr übung hätte, könnte ich das vermutlich einfacher wegstecken. aber ich finde es einfach schade und auch unprofessionell, dass das mikro hier offenbar am anderen ende des raumes stand. als tontechniker sollte man das doch wirklich besser im griff haben.


    meine zwei cents...

    es ist durchaus auch möglich, dass ganz einfach nach dem prinzip geurteilt wird: "das nicht sein kann, was nicht sein darf". und wenn eine solche meinung über viele jahre vehement genug vertreten wird, dann ist es eben irgendwann "allgemein bekannt"

    es gibt ja durchaus sehr, sehr viele vorurteile in unserer branche...

    ganz genau, an USB sticks hatte ich das auch schon.

    wenn man sie neu kauft haben sie eine angenehm weiche oberfläche, das ist eine spezielle beschichtung. nach ein paar jahren fängt das material aber übelst an zu kleben...

    typischer fall von "wir hatten leider keine zeit für einen langzeittest"

    vorsicht!


    eine solche funkstrecke hatte ich vor wenigen jahren mal in einem hörsaal in berlin, wo ich die beschallung geplant hatte.

    die beschallung hat auch einwandfrei funktioniert, aber der dienstleister der das installierte, hat leider so eine DECT funkstrecke verbaut. das sprechgefühl im referentenbereich war wegen der hohen latenz regelrecht grauenhaft.


    ich würde mal sagen, dass man diese funkstrecken nur für videokonferenz benutzen kann, wo man das eigene signal nicht hört. zum singen definitiv absolut ungeeignet!

    SQ-5: ich bin hin und hergerissen, einmal ein Super-Pult, ABER ich fürchte, dass in den Tastern Weichmacher verwendet wurden. Nach 5-6 Jahren fangen diese Teile an "klebrig" zu werden. Erlebe das gerade (mal wieder) beim iTrack Dock von Focusrite...

    ich weiß genau was du meinst: ich habe zuhause eine programmierbare Philips fernbedienung, die ich so langsam gar nicht mehr anfassen mag, weil sie immer klebriger wird. und das hat nichts mit siff zu tun, sondern mit der seltsamen beschichtung...

    aber zu deiner beruhigung: diese knöpfe sind vom material her das gleiche wie in den tastern der GLD konsolen. diese pulte sind nun auch schon viele jahre auf dem markt und bisher zeigen sich da, meines wissens nach, keine auflösungserscheinungen.

    Problem sind immer Störaussendungen. Um die einzugrenzen braucht es Filter. Wenn die Filter breit sind (müssen sie für eine Hohe Schaltbandbreite ja) dämpfen sie keine Nebenaussendungen. Oder man braucht viele überlappende schaltbare Filter -> teuer. Oder man gleicht die Filter per Hand ab-> nicht praktikabel bzw. macht sie steuerbar-> noch teuerer

    ein filter mit sehr hoher bandbreite vor dem ersten ZF mischer macht ja wenig sinn, weil man dann schneller probleme mit spiegelfrequenzen bekommt. bei sehr hohen schaltbandbreiten bleibt also nur ein mitgeführter bandpassfilter - oder eben mehrere, schaltbare filter für die einzelnen frequenzbereiche übrig. das ist dann auch einer der gründe, warum solche systeme deutlich mehr geld kosten.

    Demnach hat nur beyer mit der TG1000 eine Anlage am Start, welche sowohl empfänger- als auch senderseitig die gesamte Schaltbandbreite abdeckt und das über mehr als 300 MHz.

    das erstaunt mich jetzt auch. bisher ging ich davon aus, dass es triftige technische gründe dafür geben muss, dass die sender nicht die selbe bandbreite liefern können. denn neben Wisycom hat auch die neue 5000er funkstrecke von audio-technica nur einen empfänger, aber verschiedene sender im programm, um die ganze bandbreite des empfängers abdecken zu können. und die wissen ja eigentlich schon, was sie tun.

    es würde mich daher sehr interessieren, wie beyerdynamic dieses problem in den griff bekommen hat.

    Da empfehle ich einen Besuch auf Mallorca... Ich hab dort Mal vier Strecken IEM anmieten müssen, da die bandeigenen auf dem Flieger verschollen sind... Der Zustand des Materials war in etwa "würde ich vor dem Wegwerfen noch putzen", der Mietpreis hingegen war NICHT von dieser Welt...

    habe auf dieser insel ähnliche erfahrungen gemacht. material war zwar nicht versifft oder kaputt, aber da war nur billigstes spielzeug zu bekommen - für hohe preise. die eigene anlage im flieger mitzunehmen war unter dem strich billiger, zudem für die ohren viel angenehmer ;-)

    möglicherweise ist es aber so, dass die preise bei uns hier einfach insgesamt viel zu tief sind. :-)

    das ist aber nicht nur deine meinung, sondern auch die vieler hersteller ;-)

    und auch ich fand das frühere konzept als musikmesse einfach besser.

    Ich habe noch 2 ATM350 PL übrig, die ich nicht mehr brauche.

    also bevor du neue mikros kaufst, solltest du die 350er vielleicht einfach ausprobieren.

    das sind ja klanglich sehr neutrale mikros, die für den zweck auf den ersten blick natürlich nicht so sehr in frage kämen, vor allem wegen des preises... andererseits lassen sie sich aber sehr gut verstecken bzw. unauffällig und einfach anbringen.

    und wenn sie im moment ohnehin für nichts anderes gebraucht werden, wäre das für mich auf jeden fall einen test wert.

    lavaliers und monitor lehne ich grundsätzlich ab, weil sowas nie schön hinzubekommen ist... wenn überhaupt nennenswerter pegel aus den wedges kommen soll. durch die Lavalier-position verliert man einfach viel zu viel nutzpegel, das kann ich meinen kunden aber auch erklären.


    ansonsten setze ich krawattenmikros in verbindung mit beschallungsanlagen nur dann ein, wenn der kunde es ausdrücklich fordert.

    wenn die raumakustik es zulässt, die lautsprecher gut gewählt und positioniert sind - und der redner laut genug spricht(!), kann man das aber schon machen. ein gutes beispiel ist Matthias Richling, der bringt genug pegel ins Lavaliermic, damit kann man auch in größeren sälen gut arbeiten.

    aber normalerweise setze auch ich hier auf nackenbügel-mikros.

    na ja, ich habe in den letzten jahrzehnten viele installationen gemacht, die im normalen betrieb ohne tontechniker laufen müssen: konferenzräume.

    in einigen dieser räume kamen wir um lavaliers mit richwirkung nicht herum, weil die beschallungssituation problematisch war und es mit kugeln nicht klappte. und die kunden wollten unbedingt lavaliers, denn im fernsehen geht das ja schliesslich auch :)

    zugegeben: das konnte man in meinem obigen beitrag nicht wirklich herauslesen.

    ein DX hub kann keine verschiedenen sampleraten verwalten. er arbeitet ausschiesslich mit 96kHz.

    an eine Avantis kann man DX hubs auf zwei möglichen wegen anschliessen: entweder über den SLink, oder über eine zusätzliche GigaACE karte.


    wenn er also eine alte 48kHz stagebox UND ein paar neue DX168 anschliessen will, dann geht es nur so:

    die AR84 am SLink

    die beiden DX168 über eine GigaAce karte am DX hub.