Beiträge von wora

    ein freund von mir hat mal zwei boxen aus holzabfällen zusammengenagelt, ist dann in den elektroladen und hat ein paar lautsprecher und zwei passivweichen gekauft.

    das hat er einfach zusammengeschraubt, noch zwei röhrchen rein, fertig.

    diese boxen klangen erstaunlich ausgewogen und angenehm!


    ermutigt durch dieses ergebnis hat er sich einen drei-wege lautsprechersatz mit passivweichen gekauft und hat sich dann dreieckige boxen dazu gebaut. bei dem gehäuse hat er sich extrem angestrengt. die einzelnen chassis hatte dabei er auch richtig eben in die schallwand eingefräst, die boxen waren ganz glatt mit hochglanzlack gearbeitet, das ergebnis sah richtig edel aus!

    na ja, was soll ich sagen... leider war das akustische ergebnis alles andere als die erfüllung. diese boxen haben nur gedröhnt und gezischelt, das war alles andere als angenehm.

    danach hat er es meines wissens nie wieder probiert. ;-)


    diese geschichte ist übrigens nicht erfunden! ;)

    du weißt doch, wie werbung heute gemacht wird.

    zunächst gibt man nur unscharfe bilder oder unvollständige ansichten preis, um das interesse zu wecken. dann lechzt das technikerhirn nach "mehr infos", die man dann häppchenweise einstreut. so hält man das interesse aufrecht bzw. erzeugt erstmal überhaupt welches.

    und das funktioniert super!

    das ist auch bei anderen herstellern eher selten zu finden.

    aber ich glaube auch, dass es genau hier noch potential gäbe... bei Avid gibt es da ja schon nette ansätze

    ...

    Wobei wir uns wahrscheinlich trefflich streiten können, was an der XM32 von Midas und was von Behringer entwickelt wurde ;-)

    wenn meine infos korrekt sind, dann hat der großteil der Midas belegschaft erst kurz vor markteinführung etwas von der M32 erfahren. in sofern dürfte es wohl stimmen, dass zumindest die M32 viel mehr B als M ist.

    is aber mittlerweile egal, bin gespannt was die neue version so kann.

    Von sapientia gibt‘s halt die bekannten Abstufungen... und wie ich bereits sagte: Selbstbewusstsein und Intelligenz sind völlig unverbundene Variablen menschlichen Seins ... siehe das Donald :rolleyes:

    wobei man ziemlich oft durchaus eine tendenz erkennen kann:

    je selbstbewusster sie auftreten, desto weniger steckt dahinter.

    also quasi so ne art "nach-vorne-verteidigung", was ja wiederum auch eine gewisse intelligenz zeigt: das individuum hat erkannt, dass es auf normaler ebene nicht mithalten kann, aber hat erfahren, dass wenn es etwas mit viel nachdruck behauptet, die gegenrede in der regel sehr schwach ausfällt. warum das so ist, kann es aber wiederum nicht erfassen... oder es ist ihm schlicht egal.


    aber zum glück ist das von mensch zu mensch verschieden.

    es gibt ja auch die selbstbewussten, die auch wirklich was drauf haben --- wenngleich es so scheint, als würden diese exemplare deutlich seltener vorkommen :-)


    wie dem auch sei: die erstgenannte variante geht mir jedenfalls gehörig auf den geist. das sind regelrechte energiefresser.

    das laptop ist ein Lenovo Yoga, das kann ich sogar ganz umklappen und als reines tablet benutzen. hab ich nur hier nicht genutzt, ich komme mit der trackball-maus sehr gut zurecht.

    und für die fader hab ich ja die IP8 fernbedienung.


    aber stimmt, ich hätte das mal probieren können... der job kommt in einem jahr vermutlich wieder, ich werde berichten ;-)

    IDN: menschen mit nahezu krankhaft übersteigertem selbstwertgefühl, die deshalb absolut null kritikfähig sind.


    es ist sehr schade und auch unnötigerweise sehr anstrengend, dass es sowas gibt. kein mensch ist ohne fehler, jeder patzt mal. und wenn man mal mist gebaut hat, muss man auch dazu stehen! das ist auch eine frage der ehre, davon geht die welt nicht unter und man wird dadurch wieder etwas schlauer. aber wenn jemand seine fehler selbst nicht erkennen kann oder will, dann ist das eine belastung für die anderen.

    so, nun auch von mir jetzt mal ein bildchen eines minimal arbeitsplatzes.


    zu mischen war ein Schoeps mikro (Klarinette / Sax), drei gesänge und ein iPad für die zuspielungen.


    das abhören der einzelnen kanäle ging ganz praktisch über die kopfhörerbuchse am mixrack, welches unten drunter stand. 8)

    die in- und outputs hatte ich per DX168 abgesetzt ;-)


    auf dem zweiten bild sieht man das mixrack etwas besser:


    Ich vermute, dass die Klinkenausgänge ebenfalls symmetrisch sind, und der kurzgeschlossene Ausgang Rückwirkung auf den anderen Ausgang hat.

    das würde jetzt zwar nicht wirklich für die entwickler der ausgangsschaltung sprechen, wäre aber durchaus denkbar.

    Die digitalen Stageboxen können bis zum clippen schon deutlich mehr als 6dBu vertragen, Yamahas Rio soll beispielsweise bis zu 30dBu verpacken können. Ob's stimmt, müsste ich mal testen. Aber die Pulte haben ihren Mindestgain bei +5dB, und da wird es dann manchmal schon sportlich. ...

    diesbezüglich ist bei A&H die QU16 etwas schwach aufgestellt. der mikroeingang kann hier tatsächich nur +5dBu, der klinkeneingang verkraftet nochmal 10dB mehr. das ist mir in der praxis bisher noch gar nicht aufgefallen. hier ist es also sicher eine gute idee, eine DI dazwischen zu schalten!


    bei den teureren kandidaten SQ und dLive sind dagegen für den max. inputpegel +30dBu angegeben. und bei diesen pulten gibt es auch PAD schalter. damit kann man also auch hier davon ausgehen, dass die eingänge ausreichend geschützt sind.

    ich denke nach wie vor, dass die beste lösung gegen zu laute DJs ein kräftiges monitoring ist. wie sagte Gert so schön?: der DJ muss angst bekommen, wenn er zu weit aufdreht ;-)

    Aktive DI ohne Pad haben oft nur 6dB Dämpfung, und fangen schnell an zu clippen. Eine AR133 beispielsweise ist am Keyboard schon bei 9dBu zu, dass kann ohne -20dB Pad ganz fies zerren.

    Die von Dir erwähnte passive Monacor DIB-100 ist eine Topsache. Die macht immer 20dB Dämpfung, klingt gut, und ist sogar recht hochohmig im Eingang.

    aktive DIs sollte man am besten nur dann nehmen, wenn man einen möglichst hochohmigen eingang benötigt (z.b. für instrumente mit piezo-tonabnehmer).

    für alle anderen aufgaben sind passive DIs so gut wie immer die bessere lösung ;-)


    zur DIB100 habe ich noch eine anmerkung aus der praxis:

    das ding funktioniert so gut wie immer wirklich super!

    es gibt aber einen anwendungsfall, wo diese DI nicht optimal funktioniert: wenn man sie in die nähe eines netzteils stellt, welches hohe EMV werte hat.

    so ist es mir mal passiert dass ich diese DI auf einen bassamp gestellt hatte und mich über starkes brummen wunderte. so ein brummen bekommt man ja oft weg, in dem man den groundlift schaltet. das brummen ging hier aber weg, in dem ich die DI angefasst und vom bassamp runtergenommen habe!:/

    des rätsels lösung: der verbaute übertrager in der DIB100 ist nicht geschirmt!

    also: immer schön von netzteilen oder sonstigen emitierenden gerätschaften fern halten! ;-)

    @rockline


    vielen dank für die professionellen messungen!

    mir ist ja durchaus bekannt, dass du sehr gutes messequipment im einsatz hast. wenn ich die ermittelten werte so ansehe, dann merke ich dass ich meine messlösung mit soundkarte und software-oszi (zumindest für rechtecksignale ;-) ) in die tonne treten kann ||


    also nochmal:

    vielen dank für die richtigstellung!

    ich werde im ersten beitrag einen entsprechenden hinweis auf die korrekten ergebnisse plazieren



    die sache mit der pegelabsenkung durch die DI box hatten wir ja auch schon angesprochen. bei einem eventuell zu hohen eingangspegel ist das dann eine durchaus clevere lösung!

    verzerrungen, die bereits vom DJ (oder von irgend einem externen gerät) angeliefert werden, kann eine DI aber nicht reduzieren.

    damit ist die hauptfrage geklärt, danke!

    Vermutlich habe ich den ausgangs thread nicht mitgelesen, darf ich fragen warum diese messungen und in welchem Zusammenhang ? D.I. eine interesannte Sache die alltäglich oft angetroffen werden.....entschuldigt wenn ich gerade etwas auf dem schlauch stehe....schon mal danke für die info....best Philippe


    der ursprüngliche ausgangspunkt dazu war die frage, wie man ein (z.b. von einem DJ erzeugtes) verzerrtes signal in den griff bekommen kann.

    dabei tauchte dann die frage auf, ob man mit einem übertrager, der ja keine gleichspannung durchlässt, trotzdem rechtecksignale (also quasi die maximalform einer übersteuerung) übertragen kann, bzw. wie die signalform dann wohl aussehen könnte.


    die signalform "rechteck" habe ich dann gewählt, weil das quasi die maximalform eines übersteuerten signals darstellt - und weil sie als definiertes messignal einfach vergleichbar ist.

    Wenn man sein Zeug als abgeschlossenes System nur für sich selbst verwendet -wie bei vielen mittlere Buden üblich- ist auch die mangelnde Kompatibilität kein Argument.

    so sehe ich das natürlich auch.

    für meine eigenen baustellen nutze ich auch lautsprecher, die quasi nicht ridertauglich sind, dafür aber trotzdem ganz hervorragend funktionieren - und meinen geldspeicher nicht leergefressen haben.


    aber wenn man im vermietgeschäft tätig ist, möge man doch bitte beim original bleiben. ansonsten wäre das ja unlauterer wettbewerb.

    aber natürlich kenne ich auch firmen, die mit selbstgefertigten d&b nachbauten gutes geld verdient haben.


    zur ausgangsfrage kann ich aber leider nichts beitragen, sorry.