Beiträge von wora

    jepp, auf die zwingend nötige vergrößerung des horns durch hinzufügen weiterer hornboxen, um damit auch bei tiefen frequenzen effektiv zu funktionieren, hatte ich auch schon hingewiesen.


    das ist eben eine frequenzabhängige eigenschaft von hornboxen, die sie für tiefe frequenzen bei einzelanwendungen unwirtschaftlich machen. denn in dieser situation sind sie anderen boxentypen einfach unterlegen.

    die physik lässt sich eben nicht so einfach austricksen.

    ganz offensichtlich gab es da also unschöne bugs in der bisherigen Avantis firmware.
    und der sinn von updates sollte sein, entweder neue funktionen zu implementieren - oder aber bugs zu beseitigen.

    und das hat man jetzt also gemacht.

    mir ist völlig bewusst, dass meine vorliebe ein paar pulte dieses herstellers von manchen mitschreibern hier sehr skeptisch gesehen wird. aber ich selbst habe in den 13 jahren, seit ich mit iLive, QU, SQ und dLive arbeite, noch keinen einzigen showstopper erlebt. das hat bei ein paar anderen, konkurrierenden, herstellern auch schon ganz anders ausgesehen.


    also:

    kommen wir mal wieder zurück zum pult.

    ich selbst kenne niemanden, der eine Avantis hat. und mangels konzerten im letzten und in diesem jahr ist mir auch noch keines über den weg gelaufen. möglicherweise war die "spielpause" also ein glücklicher zufall, dass dieses pult keine showstopper erzeugen konnte. aber nach der überarbeitung sollte es jetzt eben besser laufen.

    also ich kann mich noch an diskussionen hier erinnern, wo der allgemeine tenor war: neue softwareversionen werden von den meisten erstmal gar nicht aufgespielt, weil man abwarten möchte, ob die neue version buggy ist. damals ging es meines wissens aber noch um Yamaha M7 und co., ist also schon ne weile her. ich hatte damals gefordert, dass man digitalpulte doch bitte aktuell halten sollte, wenn sie auch gasttechnikern zur verfügung gestellt werden sollen. damals hatte ich mehrmals pulte vor der nase, die wegen veralteter software mein showfile nicht akzeptieren wollten, was ich gar nicht gut fand.


    wenn ich deinen beitrag richtig verstehe, dann werden heute firmwarupdates also auch beim kunden vor ort gemacht?

    ich wollte als datenschutzbeauftragter nur darauf hinweisen, dass bei der nutzung einer cloudlösung unbedingt auch der datenschutz zu beachten ist. das wissen viele leute einfach nicht.

    aber informationen zu diesem thema müssen auch nicht ausufern. ihr könt euch ja selbst informieren, die gesetze dazu stehen im netz.

    in der DSGVO steht klipp und klar, das die datenverarbeitung und speicherung von geschäftlichen daten NICHT in drittländern erfolgen darf.

    und die USA sind rechtlich gesehen ein drittland.


    punkt.

    das hab ich auch nicht behauptet. es ging mir darum, dass sich viele techniker das leben selber schwerer machen als es sein müsste.

    viele gute beiträge hier!


    man sieht also: PA basslautsprecher benötigen zwingend einen locut. und limiter sind ebenfalls essentiell, wenn man das maximale rauskitzeln muss.


    noch eine info, die bisher noch nicht genannt wurde: gerade hornbässe verlieren extrem an wirkungsgrad, wenn die hornöffnung zu klein ist. man kann sie aber sehr einfach vergrössern, in dem man viele bässe zusammen stellt und so eine hornöffnung von mehreren qm ereicht.

    ein hornbass spielt also nur dann ganz tief mit genug pegel, wenn er im rudel kommt. dann fühlt er sich aber richtig wohl und macht ordentlich spass.

    im umkehrschluss kann man sagen, dass einzelne hornbässe bei tiefen frequenzen gegenüber bassreflex- oder auch bandpasskonstruktionen im nachteil sind. erst in grösseren mengen machen sie einen super job.


    und dann noch zur endstufe:

    die leistet an 4ohm min. 2100W. das hab ich selbst mal nachgemessen. und wenn diese energie (wie hier vermutlich) im unhörbaren bereich abgegeben wurde, dann kann man damit sehr wohl seine chassis killen.

    beim nächsten mal solltest du die leistung vielleicht über das rückseitige mäuseklavier begrenzen.

    was mich allerdings ein bisschen stutzig macht ist deine angabe, dass die magnete der chassis beim ausbauen kalt waren. wie viel zeit ist denn da ins land gegangen, bis du sie ausgebaut hast?

    Wogei sich die Gelehrten ja noch streiten, ob eine dem US-Recht unterliegende Firma wie Microsoft (aber natürlich auch Google, Apple, Facebook und Konsorten) überhaupt DSGVO-konforme Dienste anbieten kann. Stichwort Cloud Act...

    zumindest microsoft hat da wohl extra eine europäische firma gegründet, die DSGVO konform arbeiten soll. ob das dann letztendlich zu 100% safe ist, müssen andere leute herausfinden, die mehr ahnung von dieser materie haben. aber zumindest hat man sich da wohl ziemlich angestrengt, um die auflagen zu erfüllen.


    besser ist es natürlich, wenn man gleich einen europäischen dienstleister beauftragt. schliesslich dürfen neben den datensätzen auch gerne die steuergelder und die arbeitsplätze komplett in der EU bleiben.


    viele leute gehen da imho einfach ein bisschen zu blauäugig an diese sache heran

    ist soweit super gelaufen!

    Flügel mit ATM350, Cello und Violine mit MK41, rednerpult mit EV schwanenhälsen.

    publikum, veranstalter, musiker und techniker zufrieden.


    und heute abend kam noch eine anfrage für ein openair konzert im august rein.

    das war endlich mal wieder ein tag, der ein stück zufriedenheit zurück bringt!

    ich habe in den letzten 30 jahren immer wieder mit 100V LS systemen zu tun gehabt.

    und ich darf bestätigen, dass die kollegen hier, die nicht so viel übung damit haben, bereits absolut richtige kommentare abgegeben haben.


    was bei einem zu schwachen 100V verstärker passieren könnte, weiß ich allerdings auch nicht. habe das noch nie ausprobiert, sondern immer entsprechend dimensoniert. frech*


    was den klang von 100V sytemen angeht:

    der schlechte ruf dieser technik kommt vor allem daher, weil da meist nur lautsprecher verbaut werden, die möglichst keine 20,- kosten dürfen ;-)

    mit hochwertigen komponenten kann man aber sehr anständige sounds erreichen.


    dennoch sollte die 100V technik am besten nur dort eingesetzt werden, wo es wirklich nötig ist. denn die übertrager kosten ja zusätzliches geld, das dann von der qualität der komponenten (bei gleicher investitionssumme) abgeht.

    ausserdem schränkt man dann sich die mögliche auswahl an produkten ein, wenn man unnötigerweise auf 100V setzt.

    Also ich beneide ja jeden Kollegen, der jeden Job so gut vorbereiten kann, dass „unter gewissen Umständen“ (unvorhergesehene Tastenkombination, komische Netzwerkkonfiguration etc.) beim Job definitiv nicht passieren kann... 😉

    zu dieser thematik möchte ich aber auch mal anführen, dass wir techniker oft selbst dafür verantwortlich sind, wie kompliziert und komplex wir die technik für eine VA aufbauen. ich habe schon oft den eindruck gehabt, dass da gerne mal übers ziel hinaus geschossen wird. und je komplexer ein gesamtsystem, desto anfälliger ist es für fehler.


    eine alte weisheit, die einmal von wirklich guten leuten geprägt wurde, heisst:

    keep is simple! ;-)

    ist nur leider, zwischen den ganzen digitalen matrixmöglichkeiten, ein bisschen in vergessenheit geraten 8)

    da auf meine frage zum standort der cloudserver geantwortet hat, kommt hier noch eine anmerkung von mir:

    mit seinen privaten daten kann man machen was man will.

    aber geschäftliche daten dürfen NUR auf servern, die in europa stehen, gespeichert werden!


    wer das nicht weiß, macht sich evtl. sogar strafbar.

    aus diesem grund betreibt sogar microsoft mittlerweile server in europa, weil sie sonst nicht DSGVO konform wären und die ganzen industriekunden verloren hätten.
    es gibt aber nach wie vor aussereuropäische serverbetreiber, dis das nicht wirklich interessiert. denn der betreiber ist ja nicht haftbar, wenn seine server z.b. in USA stehen. der kunde ist selbst dafür verantwortlich.


    also schaut bitte nach, ob ihr eure clouddienste geschäftlich nutzt - und bei welchem anbieter ihr da seid!

    siehe flogers antwort... bei sehr vielen mobiltelefonen ist das genau so gelöst. mit dieser einfache ngeste kann man den focuspunkt z.b. in dunklere bereiche verscheiben, dann ändert sich die belichtung des ganzen bildes. oder man kann auf nahe gegenstände oder ferne fokussieren, dann wird der schärfebereich angepasst (und immer auch die belichtung für diese stelle optimiert)


    das ist also recht einfach und damit kann man zum teil sehr schnell gute ergebnisse erzielen.


    allerdings... das funktioniert auch nicht immer ;-)

    sehe ich auch so.

    neben AKM gibt es ja durchaus noch andere hersteller, die mikrochips bauen können. nach meiner information kommen hier jetzt chips von Texas Instruments zum einsatz. das ist ja jetzt auch kein unbekannter oder unerfahrener hersteller von mikrochips. vermutlich ist da nur der anschaffungspreis höher.