Beiträge von wora

    vielen dank billbo, dass du das so schnell eruieren konntest. das spart mir gleich mal die arbeit ;-)

    "auf dem papier" hatte sich das aber schon verlockend angehört...

    interessantes projekt.

    für die Schleuse III, also dem dröhnproblem nach draussen, könnte sich auch eine aktive lösung anbieten.

    also ein basslautsprecher, der aktiv per DSP angefahren wird und ganz gezielt die störprobleme bekämpft. das müsste dort gut funktionieren, da die wände ja definitiv nichts durchlassen und dort auch keine fenster sind oder ähnliches. in sofern ist da so ein alter bunker das beste was einem pasieren kann ;-)

    das sollte natürlich von jemandem eingerichtet weden, der über die nötige erfahrung verfügt.


    ansonsten sehe ich jetzt für die tops erstmal keinen großen spielraum bei der aufstellung. da müsste man wenigstens noch ein paar fotos sehen, um das besser beurteilen zu können.

    die subs an einer stelle zu haben, ist auf den ersten blick nicht die schlechteste idee. ansonsten baut man sich möglicherweise noch mehr probleme, die immer schwerer kontrollierbar sind. aber habt ihr mal probiert, die subs auf der anderen bühnenseite zu positionieren? was passiert dann?


    aber klar ist: die wände sind natürlich unerbittlich, weil sie durch ihr riesiges eigengewicht gegen schallwellen quasi imun sind. die werfen alle energie zurück. vorteil ist natürlich, dass ausserhalb der wand dann ruhe ist. problemstellen mit schallübertragungen zur nachbarschaft gibt es definitiv nur durch die lüftung - und durch die schleuse III

    Nicht dass wir die Kunden zu sehr verwöhnen! Jedenfalls müssen wir langfristig wieder auf gesunde Preis-Leistungs-Vehältnisse achten.

    da bin ich ganz bei dir!

    im rider der jazzband stehen aber schon relativ genaue anforderungen an die mikrofonie, die ich noch ein wenig übertreffen kann. so setze ich statt der geforderten Neumann KM185 dann eben meine Schopes supernieren ein. gerade im märz, eine woche vor dem lockdown, hatte ich mir eine dritte kapsel für HH abnahme gekauft. die lag jetzt - nagelneu - 4 monate im koffer.

    klar, im moment kann sowieso niemand geld mit den gigs verdienen. deshalb bleibe ich mit meinen preisforderungen für die mikrofone auch wirklich moderat. aber umsonst mach ich das definitiv nicht! ;)

    Grundsätzlich ähnlich, jedes oft nervig harsch in den S-Lauten mit etwas weniger Durchsetzungsvermögen.

    die 6066 haben wir zwar nicht, doch genau diese beobachtung habe ich auch im vergleich von unseren 4066 zu unseren d-fine headsets gemacht. die etwas günstigeren d-fines reagieren bei s-lauten von manchen rednern manchmal ein bisschen seltsam. ist schlecht zu erklären, aber dann klingen sie einfach unnatürlich. für mich funktionieren die 4066 eindeutig neutraler.

    ja ich meinte Mitte / Seite

    ok, dann meinen wir doch etwas anderes. ich meinte mit mittensignal eher den spektralen anteil der snare, den man bandbegrenzt herausfiltern kann. du meinst eher, dass man das mono-signal aus einem stereosignal herausfiltert.

    das ist auch ne idee, aber ich mache das nicht so, weil ich auch oft mit mono-OH (in 8er charakteristik) arbeite.

    schurik

    ich weiß zwar nicht, was ein kompressor mit MS modus ist, aber das was du da beschreibst ist vollkommen korrekt. genau so gehe ich auch vor.

    ich nehme dafür fast immer den Dyn8 in der dLive, der bietet hier sehr viele spielräume an. aber nicht jedes pult hat solche möglichkeiten. welches werkzeug man dafür nimmt, bleibt damit jedem selbst überlassen. Scheps Omnichannel kenne ich jetzt allerdings nicht.


    was diese sache mit dem zweiten invertierten snarekanal angeht: sicher kann man das auch mit expandern erreichen.

    aber so wie ich das verstehe, bekommt man damit eine ideale hüllkurve, die nicht von irgendwelchen zeitkonstanten gesteuert wird, sondern mehr oder minder vom eigentlichen nutzsignal. das ist zwar auch ein bisschen abhängig von der arbeitsweise des kompressors, aber besser kann es ja fast nicht gehen.

    ich darf ja schon seit anfang juni wöchentlich kleine gigs mischen.

    die reaktionen der künster sind dabei tatsächlich fast immer gleich: sie freuen sich wahnsinnig, beim musizieren endlich mal wieder in die gesicher der gäste zu schauen und am ende jedes songs den geräuschen zu lauschen, die beim zusammenschlagen der hände entstehen! ^^


    und nächstes wochenende wird es für mich ganz interessant: da hab ich zum ersten mal seit 4 monaten wieder eine band mit schlagzeug zu mischen.

    ist zwar "nur" jazz, aber ich hab meinen drummikro-koffer jetzt schon mit den edelsten mikros bestückt, die ich habe :D

    Was ist das?


    so einen koffer habe ich auch noch. vor 20 jahren hab ich damit meine mikros transportiert, jetzt steht er im lager rum und kommt nur noch sehr selten zum einsatz.

    dieser koffer war mir auf meinen, oft kleinen, bühnen oft zu sperrig. ich musste ihn dann im gedränge des aufbaus oft auf den boden stellen, was mir aber irgendwie zu gefährlich wurde (manche musiker haben einen gewissen hang zur rücksichtslosigkeit)

    ausserdem war er voll beladen doch recht schwer.8)


    wenn ich mal dazu komme, kann ich ein foto davon machen.


    deine füllung ist aber durchaus beeindruckend, das darf man mal erwähnen.;)

    Wenn ich das richtig verstehe, hat Kollege 'schurik' den aktuellen Trick im Mai diesen Jahres auch schon mal beschrieben.

    sieht ganz danach aus, wenngleich die vorgehensweise auch minimal anders ist! ;-)

    das ist auf jeden fall eine interessante idee. schätze, dass ich das mal ausprobieren werde.

    allerdings bin ich mir gerade nicht sicher, ob hierbei die ghostnotes noch übrig bleiben. denn wenn man den threshold des kopressors so weit runter zieht, damit auch die leiseren töne der snare nicht ausgelöscht werden, kommen doch sicher auch wieder die übersprechungen der anderen trommeln und cymbals durch... wie gesagt: ich mag eigentlich keine gegatete snare. für heavy-drums kann das aber durchaus eine brauchbare sache sein.

    Dann herrscht ja eigentlich wieder Maskenpflicht, wie es in BaWü z.B. bis vor dem 1.Juli in der Gastronomie galt. Am Sitzplatz darf die Maske abgenommen werden, aber sobald man aufsteht und sich umherbewegt (Toilette, Ausgang, etc.) mußte man die Maske wieder aufziehen.

    Genau so werde ich es im Theater (Freilicht !) ebenfalls durchführen - also überall mit Maske, außer am zugewiesenen Sitzplatz auf der Tribühne.

    genau so handhaben wir das auch seit anfang juni.


    die allermeisten leute haben damit überhaupt keine probleme.

    ein paar trottel sind aber immer wieder mal dabei (wie z.b. die, die den schutz nicht über die nase ziehen)

    Ein großes 3-Wege Topteil fände ich persönlich auch sehr geil. Wenn es dafür ernsthaft genügend Bedarf gäbe, hätte ich direkt was in der Schublade. Aber klar: Klein und leicht ist das nicht.

    so eine lösung gibt es ja zum glück auch von anderen herstellern ;-)

    klein und leicht ist das aber tatsächlich nicht unbedingt, dafür entschädigt die performance um so mehr ^^

    ... allein, daß "01v" und "klingt" im gleichen Satz auftauchen dürfte bei vielen doch schon für Schnappatmung sorgen :-)

    schnapp ... schnapp ... schnappp .......... ------------------------------------------------------------------



    mit dem alten 01V habe ich vor 20 jahren viele konzerte gemischt - und zwar ganz einfach, weil das pult damals der band gehörte. ich fand das für kleine gigs ganz in ordnung.

    irgendwann hab ich mir das nachfolgemodell 01V96 gekauft - und war zwei jahre lang unglücklich, bis ich es wieder verkauft habe.


    neulich, zu corona-pausezeiten, hab ich mal wieder über das alte 01V der band (mittlerweile 20 jahre alt!) einen kleinen gig fürs internet gemischt. zwar funktionierte da die eine oder andere taste nur noch mit nachdruck, aber für diesen zweck fand ich es dann wieder ganz ok.

    egal, die bayern sind für dickköpfige sonderwege ja durchaus bekannt. das muss nicht immer die cleverste lösung sein, aber sie wird dort einfach mit vehemenz durchgesetzt. die letzten verkehsminister haben das ja eindrucksvoll bewiesen.

    lautsprecherbau ist wie immer ein kompromiss. ohne diesen geht es nicht.

    du kannst natürlich versuchen, die bässe höher laufen zu lassen. wenn sie dann nicht zum dröhnen neigen oder sonstwie unangenehm werden, ist aus klanglicher und elektronischer sicht nichts dagegen einzuwenden.

    nachteil ist aber, dass bei höheren trennfrequenzen auch immer mehr andere probleme wie ortbarkeit der bässe zum tragen kommen. wenn es ganz blöd läuft, dann hört man zwei unterschiedliche systeme. und dieser effekt wird mit zunehmend höherer trennfrequenz auch immer positionsabhängiger.