Beiträge von wora

    Wieso ist hierbei eigentlich nichts zu finden?

    ich schätze mal das hat etwas damit zu tun, dass diese marke von behringer gekauft wurde und die alte website einfach nicht mehr da ist.

    für die bereits verkauften geräte fühlt sich der neue eigentümer möglicherweise nicht mehr zuständig, so dass es da keine site für die bereits vor vielen jahren abgekündigten produkte gibt.

    das ist aber nur meine meinung dazu, ich bitte das auch so zu bewerten.

    ich habe mehrere China-Clones der FP10.000Q im lager und bin mit deren audioperformance absolut zufrieden.

    bei der zuverlässigkeit muss man allerings definitiv abstriche machen! bei wichtigeren jobs habe ich immer einen amp in spare im auto.

    leztlich kommt es hier aber extrem darauf an, wie viele jobs die amps im durchschnitt machen sollen. für 12 jobs im jahr macht die anschaffung eines originalen LAB amps (oder eines anderen amps der etwas besseren sorte) meiner ansicht nach finanziell keinen sinn.

    wenn die dinger aber oft im einsatz sind, vielleicht sogar auf tour, dann sind die mehrkosten der originalen amps ganz schnell kein thema mehr. und in diesem falle würde ich dann selbstverständlich auch die höhere qualität empfehlen.


    der threadersteller muss also erstmal für sich entscheiden, was für ihn infrage kommt.

    wenn klang ein sehr wichtiges kriterium ist, darf man auch über LAB nachdenken. die gibt es auch gebraucht.

    der klassiker für solche jobs ist die FP10000Q, die man aber auch z.b. zum antreiben von bässen verwenden kann. dieser amp ist sehr universell einsetzbar.


    wer das original nicht finanzieren kann, für den gibt es auch die clones aus china, die mittlerweile recht ausgereift sind.

    das ATM450 habe ich auch längere zeit an der HH benutzt. das funktioniert ganz gut, aber mir war es an der stelle irgendwie einen tick zu hart im sound. es geht da so in die richtung AKG C451. vielleicht auch deshalb die ähnliche bezeichnung?

    praktisch ist es aber allemal - und ich nutze es nach wie vor sehr gerne für alle möglichen percussion-anwendungen. auch an Bongos und Congas lässt es sich sehr gut ausrichten.


    im letzten jahr, kurz vor Corona-beginn, hab ich mir extra für die HH ein Schoeps MK41 mit gelenk zugelegt. leider hatte ich nur zwei einsätze damit im letzten sommer. aber bei diesen beiden einsätzen hat es mir wirklich sehr gut gefallen. es hat eben die bekannt seidige hochtonperformance, die das 450er so nicht hinbekommt. das ist aber natürlich auch eine preisfrage. und die superniere hat an der stelle für mein empfinden sehr gut gepasst.


    auf deinen vergleich dieser kapsel gegen andere bin ich gespannt, mir fehlt da einfach die vergleichsmöglichkeit.

    dazu kann ich ein bisschen licht in die sache bringen:

    der hintergrund ist, dass ende letzten jahres eine große fabrik eines chipherstellers in japan abgebrannt ist (Asahi Kasei Microdevices).

    https://www.prosoundnetwork.co…kes-up-pro-audio-industry

    da die lieferungen nun ausbleiben, kommen weltweit viele hersteller in lieferengpässe. das betrifft auch die auto-industrie und auch andere hersteller. soweit ich weiß, mussten auch bei Yamaha einige produktlinien eingestellt werden.


    damit man wieder liefern kann, hat man sich bei A&H zu einem sogenannten re-design entschlossen und das auch bereits umgesetzt. damit können sie jetzt auch chips von anderen herstellern nutzen, so dass eben wieder geliefert werden kann.

    um diese neuen boards, bzw. die neuen chips nutzen zu können, waren aber auch anpassungen an der software nötig.


    dies betrifft aber nur die neueren pulte, die nun ausgeliefert werden. die älteren pulte funktionieren natürlich auch mit der firmware V1.52.

    "um das jahr 2000" kann durchaus auch 1999 oder ähnlich bedeuten ;-)

    aber auf keinen fall deutlich früher. da gab es meines wissens nur die LAB1300 und LAB1600.

    wann die 2000 und die 1200C kamen, weiß ich aber auch nicht mehr.

    eine 1200C hab ich 2001 gekauft - die lief im letzten jahr noch einwandfrei ;-)


    ach so, ja: ganz am anfang gab es noch eine LAB1000.


    und die LAB300 war ein kleiner, lüfterloser 1HE amp, den wir um die jahrtausendwende in wirklich vielen konferenzrauminstallationen verbaut haben.

    Das akustische Zentrum entsteht ja nur durch den Laufzeitunterschied zwischen vor und hinter dem Sub. Und der entsteht einfach dadurch, dass der Schall um den Sub herum muss. Dadurch rutscht die virtuelle Quelle nach vorne.

    ahhh... endlich hab ich den zusammenhang verstanden, vielen dank für diese einfachen worte!

    genau so habe ich das auch in erinnerung.

    die LAB4000 so um das jahr 2000, die FP6400 ein paar jahre später. 2003 passt da ganz gut in meine erfahrungswelt.


    mich hatten diese amps damals übrigens ein bisschen enttäuscht. sowohl die 4000 als auch die 6400. der klangliche maßstab für mitteltöner war für mich damals die LAB1600. und im bass waren die alten eisenschweine nicht zu toppen.

    WLAN oder Bluetooth funktioniert leider nicht immer und überall, sonst wäre diese Lintech lösung sicher interessant


    was audio über netzwerke angeht, ist das Dante-format sehr weit vorne.

    da gibt es mittlerweile eine unfassbare fülle an gerätschaften, in- und outputs in fast jeder nur denkbaren größe.

    man kann sogar auf dem abspielrechner einfach eine DVS (virtuelle soundkarte) einrichten und benötigt dann nicht einmal ein weiteres audio-interface.



    PS

    yamaha4711 war ein paar minuten schneller...

    auch von mir einen großen dank für dieses aufschlussreiche und auf den punkt gebrachte video!

    die allermeisten youtube-videos zum thema haben ja leider viel zu viel text und eher wenig verwertbaren inhalt.

    also mir gefällt das wirklich ausgesprochen gut!


    ich werde das auch mal in unserer halle ausprobieren, allerdings haben da seit monaten ein podest vor die bühne gebaut - für die gemeinde- und kreistagssitzungen. das bekomme ich nicht so einfach wieder weg ;-)

    aber um den effekt messen zu können, müsste das ja auch vor einer normalen wand funktionieren.

    preislisten werden in der jetzigen corona-phase ohnehin überbewertet. :-)


    ich finde es jedenfalls ziemlich mutig, im moment eine neue firma für professionelle lautsprecher zu starten.

    ja, aber ob man ohne die artefakte überhaupt etwas hören würde ... ?


    aber so hat man jedenfalls den beweis, das mikrofone ohne windschutz auf dem mars ebenso schlecht funktionieren, wie auf unserem planeten.

    das ist doch eine total wichtige erkenntnis, für die sich die forschungsausgaben voll gelohnt haben.


    beim nächsten mal schickt man dann mikros mit katzenfell - und stellt dann fest, dass die mikrofonposition total schlecht gewählt war.


    und beim übernächsten mal stellt man fest, dass der vorverstärker nicht genügend dynamik kann, wenn mal einer der mars-stürme kommt.


    und irgendwann, in ferner zukunft, muss auch ein tontechniker mit auf den Mars fliegen, um die probleme endlich mal in den griff zu bekommen. bei mir brauchen sie dann aber nicht anzurufen, ich bin dann in rente.





    ironiemodus off.

    ha ha, das hört sich aber eher nach ner kaputten vorverstärkerstufe an ;-)


    habe mir gerade die töne vom mars angehört:

    ähem, wer hat denn da die tote katze über dem mikro vergessen?? :D:D



    ok, scherz bei seite:

    da man auf dem Mars sicher keine tiergeräusche erwarten kann, sondern eher "nur " wind, macht es natürlich keinen sinn, die windgeräusche zu unterdrücken. frech*