Beiträge von skyper

    Für 100MBit brauchst du aber immer noch _zwei_ Coax-Leitungen...

    Das ist richtig, aus dem Eingangspost ist aber nicht eindeutig ersichtlich

    dass tatsächlich physikalisch nur eine Strippe vorhanden ist :-)


    Vielleicht hilft die Info ja trotzdem jemandem, die eine oder andere Coax/VGA-Schnur liegt ja beispielsweise noch in diversen Konferenzräumen zu irgendwelchen Beamern verlegt

    Jetzt bin ich verwirrt. Wie soll das gehen ohne Converter?

    sehr gut, zumindest testweise für Büroanwendung :-)


    hatte das damals aus Interesse sowohl mit DMX wie auch BNC stumpf hart adaptiert getestet...

    War beim Coax sogar jeweils eine 100m Trommel, kam auch was raus, wenn auch vermutlich keine verlässlichen 350MBit...


    Die blauen Adapter sind GND-Lifts, da in den XLR/BNC-Dingern vom Chinesen meines Vertrauens Pin 1 und 3 gebrückt sind.


    Das ist so allerdings eher Elektromechanik als IT...

    Hab bei mir am Schreibtisch mal aus reiner Neugier das Internet über ein voll belegtes 50m DMX -Kabel zugeführt - das hat bei irgendeinem ominösen Speedtest bis 50MBit keinen nachweisbaren Unterschied gemacht.

    Erst ab ca. 70m ist die Datenrate signifikant eingebrochen.


    Bei Coax wäre ich da recht emotionslos, solltest nur gucken dass sich die Stecker nicht berühren, da ggf. Signal an der Tülle anliegt.

    Und auch beim Netzwerk sollte es EtherCon sein und nach Möglichkeit redundant.


    Aber zurück zum Thema :)

    Wobei ein richtiger Field-Stecker u.U. nochmal robuster ist,
    und ohne sackteure Adapter Ethercon -> RJ45 (oder Abschrauben der Tülle und verlieren der Kleinteile im inneren) in handelsübliche Netzwerkbuchsen passt.

    Aufgrund der Hebelwirkung muss aber das eingesteckte Kabel richtig zugentlastet werden,

    sonst belastet es die Buchse unnötig.

    Das ist dem löblichen Anspruch geschuldet ein völlig berechtigtes Setup, und eigentlich nix anderes als es früher (notgedrungen) gemacht wurde.


    Die klassische Kombi im kleinen Maßstab über Jahrzehnte war Scancommander / Lightcommander, oft der 24er, selten der 48er.


    Das hat erst mit der Hog II bzw der Licon angefangen breitbandig auf Hybridkonsolen umzuschwenken, sehr auf Kosten des direkten Zugriffes. Avolites hatte damals schon versucht dem Fadersterben mit der Walze als schnelles und übersichtliches Umschaltwerkzeug entgegenzutreten, aber auch da muss man sich gut organisieren.


    Besser - oder zumindest flexibler - hat es der pauschale Umstieg auf Hybrid imho nicht gemacht. Jetzt hat mal halt doch noch ein faderbrett mit dabei um wenigstens ein paar Stimmungen oder das Weißlich irgendwie im direkten Zugriff zu haben.


    Ab einer gewissen Größe teilt man auch heute noch auf, vor allem beim Fernsehen. Da hat man u.U mehrere Pulte für mehrere Wirkungsbereiche - Effektlicht, Weißlich, Publikumslicht.


    Ich kann mich noch an mein erstes Tote Hosen Konzert Mitte der 90er erinnern, bei dem ich damals die Ehre hatte als ganz kleine Leuchte mit Herrn Becker zu sprechen - der fand es schade dass durch Dmx die Pult weniger direkt/langsamer geworden sind. Analog war der Fader quasi direkt mit dem Dimmer verbunden und damit um Sekundenbruchteile schneller als nach zweimaliger Wandlung. Das ist noch eine Technikverbundenheit von der man heute in den meisten Fällen meilenweit entfernt ist.

    Damals nutzte man übrigens auch mehrere Pulte - ein Celco Gold 90 (oder 120?) mit bereits damals Led-Kanalbeschriftung in Klartext auf den Preset - Fadern (für dieses Feature hat der Ton gefühlt fast zwei Jahrzehnte länger gebraucht ;)),

    Einem Scancommander mit zusätzlichen drei oder vier Extensions im Beistellcase und dazu nochmal einen separaten Controller für die Unmengen an Farbwechslern.

    Zwei Leute, ständige Absprache über Intercom und dann wurde gearbeitet statt gelangweilt die effect-engine durchgenudelt.


    Heute darf man ja teils schon froh sein wenn bei kleineren Festivitäten in Spielpausen zumindest die Lampen nicht weiter rumrühren ..


    Ich finde es völlig legitim und professionell Deinen Foh so aufzubauen wie Du zum besten Ergebnis kommst!

    Nur weil die Hersteller Trends folgen/schaffen/vorgeben muss das nicht immer die allgemeingültig beste Lösung sein.

    Magst Du mal einen link zu so einer Buchse posten? Und wie die Dinger belegt sein sollen?

    Und wie das panel hinten aussehen soll, so sind die Vorgaben etwas dürftig

    Für Massenartikel wie LED Floorspots oder Funkmikros ist das Ding schlicht zu groß. Akkuboxen waren eine Option, da ist aber fraglich welcher Hersteller auf den Zug mit aufspringt und mit welcher Stückzahl.


    USV natürlich zwecks Gewicht interessant, aber der Anteil mobiler VT vs permanenter Netzwerkinstallation geht vermutlich im rauschen unter.


    Notbeleuchtung wäre tatsächlich interessant, Sicherheit ist ja ein schwegewichtiges verkaufsargument in Zeiten der großen Panikmache und arbeitstäglichen Katastrophen...


    Für Sprachalarmierungsanlagen und Brandmelderei wäre das evtl. auch Interessant, da die Energiedichte verglichen zu Bleigelakkus höher zu sein scheint. Frage wie das Ding nach vier Jahren Erhaltungsladung ohne aktive Nutzung performt. Und Du hast eine ordentliche Lobby zu überzeugen, solltest eine VDS Zulassung haben etc, das ist in jedem Fall was für den langen Atem und ordentlich Risikokapital. Und einen gewissen Preisdruck hast Du auch, ein 12v x 65ah Akku kostet grob 120 Euro, das wären im Vergleich etwa 8-9 Tubes, also 15 Euro pro Stück incl. Verkabelung und Trägergestell.


    Ohne Zahlen zu kennen vermute ich ja dass herstellerseitig eine gewisse finanzielle Honorierung des Entwickumgsaufwandes gefordert wird...


    Allerdings: das Argument mit der Nachhaltigkeit kann sich der Verein in den Hintern stecken (Bauform passt ja...), das ist schon wieder hochkomplexer Sondermüll als Geschenk an die nächste Generation mit einer Menge Verpackung für den eigentlichen Nutzinhalt und jeder Menge dezentralisiertem Elektronikschrott.

    Und gänzlich unkritisch kann man leider die Umweltbilanz von lithiumbasierten Energiespeichern auch nicht betrachten.


    Insofern nur halbgeil, auch wenn die Idee durchaus Potential hat.

    Frag mal bei b&k nach, bkbraun.com

    Die haben/hatten zumindest lange Zeit den Botox Vertrieb.

    Der pd512 ist ein dmx analyser/tester und hat mit dem verlinkten Pult leider nix zu tun...

    Zumindest mit der wenig audiophilen Qualität des Feldfernsprechers eindeutig Laurel.


    Interessantes Phänomen auf jeden Fall, danke für den Hinweis!

    Genau deswegen empfehle ich Dir ein Statikbüro. Die wissen nicht nur wann und wo das Alu knackt, sondern z.B. auch wie es mit Wind in Häuserschluchten, Reibbeiwerten, sachgemäßer Befestigung der Ballaste aussieht etc. (z.B. weil Ballaste die konstruktion auch gegen verrutschen sichern müssen, nicht nur gegen abheben/kippen/knicken) Und können vielleicht Tipps geben wie man den Ballast aufgrund von Positionierung oder anderer Maßnahmen wie Windverbänden oder Verstrebungen reduzieren kann, weil z.B. die Kommune keine IBC Tanks akzeptiert und Du Beton stapeln musst etc.


    Frag doch hier hier im forum mal den User Uwe R. (Runtemund.De) ob er Dir zumindest eine Hausnummer für eine Statik nennen kann, oder beim Herrn Lück von Expo engineering oder Bastian und Grasenbrink oder Statico oder oder. Angebot einholen kost ja nix...

    Gab noch mehr,

    z.B. bei connex die Sitzkissen passend zu den Ruggbox Stromverteilern,


    Neutrik hat jetzt Dante/XLR Interfaces in praxistauglichen Kombinationen aus EIn/Ausgängen


    Sommer ebenfalls ( ähnlich wie Amphenol als Kabelpeitsche ), dafür vierkanalig.

    Dazu eine Installationssäule/Wandkanal im Sysboxx Rastermaß, kann man also zukünftig seine Stagebox als Meterware konfektionieren.


    die klappbaren Lampenhaken bei Doughty,


    die Auslegerriegel bei Layher um endlich kleine Vordächer in Systembau zu realisieren,


    eine super kompakte Kabelführung bei Admiral nebst anderen cleveren Helferlein.


    Die Erkenntnis dass es immer mehr Dry-Hire-Buden in ordentlich groß gibt,

    und slovakische Cola komisch schmeckt.


    Keine Ahnung ob die Endstufe bei Four Audio mit den vier kleinen Displays neu war oder schon vorher da. In jedem Fall interessanter Ansatz vorne vier kleine Touchscreens zu verbauen.


    Powersoft hat angeblich nochmal einen neuen Amp vorgestellt, die erhoffte vierkanal Touringvariante der Quattrocanali fehlt aber noch.


    Bei Dynacord ist die Evolve50 in jedem Fall lieferbar, für die Größe und den Preis definitiv ein vielversprechendes Produkt. Soll es jetzt auch in weiß geben wenn ich mich recht erinnere.
    Nachdem außer IPX und einer Schnitte XLine keine Exponate ausgestellt waren sind diverse neue Produktlinien natürlich nicht zum Tragen gekommen, auch wenn sich da ganz viel getan hat. Z.B. Install-Lautsprecher die man ganz einfach aus der vorverdrahteten Wandhalterung nehmen kann. Für die Wandhalterung gibt es dann sogar eine Streichkappe, also erst hindübeln, verdrahten und testen, dann Box wieder mitnehmen und nach Fertigstellung final installieren.

    Außerdem komplett neue Linien für Festinstallation aus Holz und portabel aus Plastik.


    Titanex/Elmat hat erstmalig ausgestellt - keine Revolutionen, aber man hat wohl realisiert dass die Branche gar nicht so unattraktiv ist.


    Gibt seit Anfang des Jahres ein reines B2B-Magazin speziell von Herstellern für Händler im MM Verlag, den "Musical Merchant". Definitiv interessante Plattform für neue Produkte.


    bei VMB Mini-Scherenlifte mit schwarzer Verblendung für Movinglights, Blinder, Fluter etc.
    Echt zügig und gefühlt 3-4m senkrechter Verfahrweg. Für Setbau sicher interessantes Feature.

    So gänzlich nix neues wäre ja geschwindelt...

    (oder ich habe es bisher übersehen)


    - diverse kleine Winden für die LED-Bälle etc - Wahlberg hat angefangen, jetzt ziehen alle nach

    - bei PRG irgendein riesiger LED-Donut - krasses Ding. Gefühlt ein Meter Durchmesser.

    - SES: modularer Stromverteiler. Powerlock in/out, 3x 125A fest drin, der Rest in neun Schächten mit je 63A max modular bestückbar. Alle Abgänge mit Messeinrichtung, eigenem Schütz in der Zuleitung und einer App die mitloggt und das Ding schalte kann. FÄTT!!!

    - HOF Alutec: Traversenfittings mit integriertem DMX- oder Strom-Verbinder. Noch Prototyp, aber interessanter Ansatz
    Außerdem eine ExcellentLine Stele mit der man auch mal einen Sandwich-Projektor geneigt aufstellen kann.

    - SE Audiotechnik: erstes Mal zur Kenntnis genommen. Eigenentwickelter Vierkanal-Verstärker mit DSP und hastenichgesehen. Nice und Made in Germany

    - Dynacord: die IPX-Amps zum ANfassen, wenn auch schon auf der ISE vorgestellt.

    - d&b: GSL und die 64x64 Audio Matrix. Hab ich zwar keine Ahnung davon, ist aber bestimmt toll :-)

    - HK AUdio hat ein neues LineArray mit komplett neuer Hochtonsektion raus. Bisher nur die mittlere Schnitte mit 8" / 80° in echt,

    die 6"/100° und 10"/60° noch als Dummy. Wird aber irgendwann kommen. Interessanter Ansatz, da alle Schnitten gleiche Breite, und damit nicht wie bei Lacoustics oder Vue oder JBL oder sonstwo jede "Liga" ein anderes Grundmaß.

    - Foohn: Licht und Ton in Union - endlich ein Schwenkbügel für Lautsprecher den man mit der Einleuchtstange bedienen kann. Jetzt schafft es auch der Tontechniker ohne Traversen-Jojo dass der Speaker trifft :-)

    Außerdem ein über Netzwerkleitung per POE aktiv angefahrenes kleines Lautsprechersystem. Keine Ahnung ob brandneu, aber interessanter Ansatz für Festinstallation angesichts der geringen Infrastrukturkosten.
    Ferner eine neue Endstufe mit modularen Anschlüssen. Kann man von Phoenix bis XLR und Speakon je nach Anforderung umbestücken.

    - Function One mit neuem Bass am Start. Im Freigelände nicht ganz so geil wie letztes Jahr, dafür gefühlt halb so viel umbautes Volumen. Aber das System klingt für mich trotz konventioneller Bauform einfach gut, da kann man den Großteil des Bananenkartons wieder wegpacken.

    - Milos: fette Stahltraverse als Tower, und dazu das passende Basement bis 40 Tonnen je Stempel. Halleluja...

    - sixty82 als neuer Hersteller von Traversen. Da haben sich wohl einige der ganz großen Entwickler der Traversenbranche zusammengerauft um den Markt mal richtig aufzumischen. Man darf gespannt sein!

    - Clair Brothers - kompakter 12" Sub mit auffällig geringer Bautiefe, außerdem neu ein aktives 10"(?) Top.
    Und eine ganz neue Box mit asymmetrischem Horn, ähnlich einer Electrovoice EVC-1122. Sieht ein bisschen aus wie Puck die Stubenfliege.


    Sehr cool fand ich außerdem eine ganz kleine deutsche Bude die Motorbügel und steuerbare Torblenden für Scheinwerfer entwickelt, die per App steuerbar sind. Cool vor allem weil man die Systeme teils auch auf bestehende Scheinwerfer aufflanschen kann. Es gibt ja durchaus Lampenpositionen an denen man mit der Einleuchtstange keine Chance hat. (Von den geplatzten Brennern beim zurechtprügeln der Torblenden mal abgesehen...)


    Absolutes Highlight - die Werkzeugkoffer von AED. Schön schwarz lackiert und bedruckt, aus massivem Metall und entsprechend schwer. Haben die Leute tapfer den ganzen Tag über die Messe geschleppt und konnten sich abends vermutlich die Schuhe im Stehen aufbinden. Respekt!


    Fazit: sehr viele interessante Leute getroffen und einen Haufen gute Gespräche geführt.
    Den schlechten Ruf den Frankfurt teilweise genießt kann ich persönlich nicht nachvollziehen.