Beiträge von skyper

    Nachdem mich ein Kollege darauf hingewiesen hat - es gibt inzwischen ein Urteilt:

    https://www.tag24.de/nachricht…ter-urteil-gericht-866394


    "NICHT GESICHERT: BÜHNENARBEITER STÜRZT AUF KOLLEGEN UND TÖTET IHN

    STUTTGART: TÖDLICHES UNGLÜCK IN DER SCHLEYER-HALLE WÄRE VERMEIDBAR GEWESEN

    Stuttgart - Nach seinem Sturz von der Decke der Schleyer-Halle in Stuttgart auf einen Kollegen am Boden ist ein Bühnenarbeiter wegen fahrlässiger Tötung verurteilt worden.

    Der 28-Jährige erhielt eine Bewährungsstrafe von sechs Monaten. Er habe bei Abbauarbeiten an einer Bühne seine Sicherung vernachlässigt, teilte das Amtsgericht Stuttgart-Bad Cannstatt am Mittwoch mit.

    Es bestätigte damit einen Bericht der "Bild"-Zeitung.

    Wenn der Bühnenarbeiter in 17 Meter Höhe gesichert gewesen wäre, hätte er nicht auf seinen Kollegen fallen und ihn tödlich verletzen können, hieß es zur Begründung.

    Der 19-Jährige war in der Nacht zum 21. Februar 2017 noch an der Unfallstelle gestorben."


    Mag man jetzt drüber debattieren welches Strafmaß ein Menschenleben aufwiegt,
    auf der anderen Seite bleibt aber auch die Frage, warum man nicht auf andere technische Maßnahmen zurückgegriffen hat. Wie z.B. Bereiche sperren über denen gearbeitet wird, Lifelines oder Nutzung von Steigern etc. Ob man da mit dem Finger nur auf eine einzelne Person zeigen kann lass ich mal in Unkenntnis der Gesamtsituation als offene Frage im Raum stehen.


    Also: passt auf Euch auf!

    Bei der Doppel-PA hatte er je Seite zwei Hangs parallel,
    so weit ich mich erinnere jeweils einer für Vocals und einer für den Rest.


    Dave ist halt ein Popstar. War mal einige Shows einer Open-Air-Tour mit RHCP unterwegs,

    sein Systec war in jedem Fall immer einen Tag vor der Crew da und hat das System schonmal eingerichtet.


    Das "mit ohne" jeglicher Pultbeschriftung stimmt tatsächlich,

    bei seiner (imho eigenen) 3000er hatte er nur auf Anthonys Vocal-Fader eine Plastikratte geklebt,

    der Rest war ausschließlich mit vielsagenden Hinweisen wie

    "pushy things", "turney things", "blinky things" beziffert :-)


    Zum Sound kann und will ich nix sagen, das ist weder meine Baustelle,

    noch war meine Hörposition jeweils besonders repräsentativ.

    Die Unterschiede sind eklatant. Ich habe von Ton näherungsweise keine Ahnung, aber vor einigen Jahren mal einem Blindtest mit vier amps unterschiedlicher Hersteller beiwohnen dürfen, die hart per Relais/Schütz auf eine einzige Box umgeschaltet wurden. War ein auch ohne Controller ordentlich klingendes 15"/2" Top als Testkandidat, also nix ungewöhnliches.


    Waren imho zwei Eisenschweine und zwei mit Schaltnetzteil, alle obere Preisklasse und so um die 750...1kw/kanal an 8ohm.

    Klingt tatsächlich jeder amp anders, sowohl oben wie unten und im Gesamteindruck, und im Grenzbereich nochmal erhebliche Unterschiede.

    Wie bei Lautsprechern auch fällt das mitunter alleine nicht auf, aber im direkten A/B Vergleich sind definitiv Unterschiede da.

    Beim Arzt dürfen jetzt auch keine Namen mehr im Wartezimmer ausgerufen werden.

    "der Herr mit den Erektionsstörungen bitte ins Behandlungszimmer..."


    Der ganze Datenschutzklimbim kommt stumpf 20 Jahre zu spät. Ein echter Fortschritt des Datenschutzes wäre zB wenn man seine Spuren im Netz auch wieder stressfrei gelöscht bekäme, aber das thema ist ja eher durch. Alleine was diverse Firmenregister alles über mich und mein Gewerbe behaupten, Späße wie angebliche ehemalige chinesische Geschäftsführer und sonstigen Bullshit...

    Samson AirLine micro.


    Zu den klanglichen und sendetechnischen Daten kann ich leider nichts sagen, aber auf jeden Fall sensationell klein das Teil und mit integriertem Akku im Empfänger.



    Sonst eben bei allen anderen Empfängern das steckernetzteil durch eine Batterie ersetzen

    ich verstehe aber deinen einwand. ein richtiger profi findet immer eine lösung!

    aber diese lösung kann z.b. bei keyboardern so aussehen, dass man eben keine klinkenkabel da hat - und dann genüsslich zusieht, wie der herr keyboarder dann doch noch seine eigenen strippen aus der tasche zieht (hab ich echt schon oft erlebt!). das nenne ich dann "verarschungsabwehr".

    ist das nicht auch professionell? ;-)

    Echt jetzt???


    Wäre es nicht eher professionell ein getestetes und funktionierendes Klinkenkabel bereitzustellen, anstatt hinterher der Depp beim Kunden zu sein weil die Strippe vom Musiker einen Wackler hat?

    Am Ende fällt es eh auf den Tontechniker am Pult zurück, scheissegal wer es verzockt hat. Den Schuh zieht man sich doch nicht freiwillig an...

    Für 100MBit brauchst du aber immer noch _zwei_ Coax-Leitungen...

    Das ist richtig, aus dem Eingangspost ist aber nicht eindeutig ersichtlich

    dass tatsächlich physikalisch nur eine Strippe vorhanden ist :-)


    Vielleicht hilft die Info ja trotzdem jemandem, die eine oder andere Coax/VGA-Schnur liegt ja beispielsweise noch in diversen Konferenzräumen zu irgendwelchen Beamern verlegt

    Jetzt bin ich verwirrt. Wie soll das gehen ohne Converter?

    sehr gut, zumindest testweise für Büroanwendung :-)


    hatte das damals aus Interesse sowohl mit DMX wie auch BNC stumpf hart adaptiert getestet...

    War beim Coax sogar jeweils eine 100m Trommel, kam auch was raus, wenn auch vermutlich keine verlässlichen 350MBit...


    Die blauen Adapter sind GND-Lifts, da in den XLR/BNC-Dingern vom Chinesen meines Vertrauens Pin 1 und 3 gebrückt sind.


    Das ist so allerdings eher Elektromechanik als IT...

    Hab bei mir am Schreibtisch mal aus reiner Neugier das Internet über ein voll belegtes 50m DMX -Kabel zugeführt - das hat bei irgendeinem ominösen Speedtest bis 50MBit keinen nachweisbaren Unterschied gemacht.

    Erst ab ca. 70m ist die Datenrate signifikant eingebrochen.


    Bei Coax wäre ich da recht emotionslos, solltest nur gucken dass sich die Stecker nicht berühren, da ggf. Signal an der Tülle anliegt.

    Und auch beim Netzwerk sollte es EtherCon sein und nach Möglichkeit redundant.


    Aber zurück zum Thema :)

    Wobei ein richtiger Field-Stecker u.U. nochmal robuster ist,
    und ohne sackteure Adapter Ethercon -> RJ45 (oder Abschrauben der Tülle und verlieren der Kleinteile im inneren) in handelsübliche Netzwerkbuchsen passt.

    Aufgrund der Hebelwirkung muss aber das eingesteckte Kabel richtig zugentlastet werden,

    sonst belastet es die Buchse unnötig.

    Das ist dem löblichen Anspruch geschuldet ein völlig berechtigtes Setup, und eigentlich nix anderes als es früher (notgedrungen) gemacht wurde.


    Die klassische Kombi im kleinen Maßstab über Jahrzehnte war Scancommander / Lightcommander, oft der 24er, selten der 48er.


    Das hat erst mit der Hog II bzw der Licon angefangen breitbandig auf Hybridkonsolen umzuschwenken, sehr auf Kosten des direkten Zugriffes. Avolites hatte damals schon versucht dem Fadersterben mit der Walze als schnelles und übersichtliches Umschaltwerkzeug entgegenzutreten, aber auch da muss man sich gut organisieren.


    Besser - oder zumindest flexibler - hat es der pauschale Umstieg auf Hybrid imho nicht gemacht. Jetzt hat mal halt doch noch ein faderbrett mit dabei um wenigstens ein paar Stimmungen oder das Weißlich irgendwie im direkten Zugriff zu haben.


    Ab einer gewissen Größe teilt man auch heute noch auf, vor allem beim Fernsehen. Da hat man u.U mehrere Pulte für mehrere Wirkungsbereiche - Effektlicht, Weißlich, Publikumslicht.


    Ich kann mich noch an mein erstes Tote Hosen Konzert Mitte der 90er erinnern, bei dem ich damals die Ehre hatte als ganz kleine Leuchte mit Herrn Becker zu sprechen - der fand es schade dass durch Dmx die Pult weniger direkt/langsamer geworden sind. Analog war der Fader quasi direkt mit dem Dimmer verbunden und damit um Sekundenbruchteile schneller als nach zweimaliger Wandlung. Das ist noch eine Technikverbundenheit von der man heute in den meisten Fällen meilenweit entfernt ist.

    Damals nutzte man übrigens auch mehrere Pulte - ein Celco Gold 90 (oder 120?) mit bereits damals Led-Kanalbeschriftung in Klartext auf den Preset - Fadern (für dieses Feature hat der Ton gefühlt fast zwei Jahrzehnte länger gebraucht ;)),

    Einem Scancommander mit zusätzlichen drei oder vier Extensions im Beistellcase und dazu nochmal einen separaten Controller für die Unmengen an Farbwechslern.

    Zwei Leute, ständige Absprache über Intercom und dann wurde gearbeitet statt gelangweilt die effect-engine durchgenudelt.


    Heute darf man ja teils schon froh sein wenn bei kleineren Festivitäten in Spielpausen zumindest die Lampen nicht weiter rumrühren ..


    Ich finde es völlig legitim und professionell Deinen Foh so aufzubauen wie Du zum besten Ergebnis kommst!

    Nur weil die Hersteller Trends folgen/schaffen/vorgeben muss das nicht immer die allgemeingültig beste Lösung sein.

    Magst Du mal einen link zu so einer Buchse posten? Und wie die Dinger belegt sein sollen?

    Und wie das panel hinten aussehen soll, so sind die Vorgaben etwas dürftig

    Für Massenartikel wie LED Floorspots oder Funkmikros ist das Ding schlicht zu groß. Akkuboxen waren eine Option, da ist aber fraglich welcher Hersteller auf den Zug mit aufspringt und mit welcher Stückzahl.


    USV natürlich zwecks Gewicht interessant, aber der Anteil mobiler VT vs permanenter Netzwerkinstallation geht vermutlich im rauschen unter.


    Notbeleuchtung wäre tatsächlich interessant, Sicherheit ist ja ein schwegewichtiges verkaufsargument in Zeiten der großen Panikmache und arbeitstäglichen Katastrophen...


    Für Sprachalarmierungsanlagen und Brandmelderei wäre das evtl. auch Interessant, da die Energiedichte verglichen zu Bleigelakkus höher zu sein scheint. Frage wie das Ding nach vier Jahren Erhaltungsladung ohne aktive Nutzung performt. Und Du hast eine ordentliche Lobby zu überzeugen, solltest eine VDS Zulassung haben etc, das ist in jedem Fall was für den langen Atem und ordentlich Risikokapital. Und einen gewissen Preisdruck hast Du auch, ein 12v x 65ah Akku kostet grob 120 Euro, das wären im Vergleich etwa 8-9 Tubes, also 15 Euro pro Stück incl. Verkabelung und Trägergestell.


    Ohne Zahlen zu kennen vermute ich ja dass herstellerseitig eine gewisse finanzielle Honorierung des Entwickumgsaufwandes gefordert wird...


    Allerdings: das Argument mit der Nachhaltigkeit kann sich der Verein in den Hintern stecken (Bauform passt ja...), das ist schon wieder hochkomplexer Sondermüll als Geschenk an die nächste Generation mit einer Menge Verpackung für den eigentlichen Nutzinhalt und jeder Menge dezentralisiertem Elektronikschrott.

    Und gänzlich unkritisch kann man leider die Umweltbilanz von lithiumbasierten Energiespeichern auch nicht betrachten.


    Insofern nur halbgeil, auch wenn die Idee durchaus Potential hat.

    Frag mal bei b&k nach, bkbraun.com

    Die haben/hatten zumindest lange Zeit den Botox Vertrieb.

    Der pd512 ist ein dmx analyser/tester und hat mit dem verlinkten Pult leider nix zu tun...