Beiträge von skyper

    Am besten zu Dynacord schicken.

    MIt sehr hoher Wahrscheinlichkeit ist das Ding End of Service,
    wird also hausintern nicht mehr repariert.

    Kannst ja mal in Straubing durchrufen, dort zu den Herren Zwickel oder Palm durchstellen lassen.

    Die sollten das kompetent beantworten können.

    Ein ganz anderer Ansatz wäre ein handbetriebener Hochhubwagen.

    Die gibt es bis 3m Hubhöhe, und auch mal gebraucht für überschaubares geld.

    Vielleicht würde Euch so ein Gerät ja auch anderweitig nutzen, z. B. um den Getränkelaster abzuladen oder Backline auf die Bühne zu heben etc.

    Braucht halt Stellfläche und regelmäßig Wartung bzw Prüfung.


    Auf der anderen Seite stelle ich es mir nämlich auch nicht so einfach vor den HKZ tatsächlich bis Anschlag hochziehen, ohne mit der zugkettten das top auf Dauer zu beschädigen, bzw auf der Leiter in 4m Höhe ziehen zu müssen. Auf dem Stapler steht das Tonmöbel halt festgezurrt bis es wirklich fest ist, das ist ggf. auch eine Argumentation über die Gefährdungsanalyse.


    Wenn unbedingt Stirnradzug, dann mal bei Yale gucken, die hatten mWn welche bei denen die Zugkette 360 Grad gedreht werden kann, dann kommst Du zumindest waagerecht über dem Top mit der Kette raus. Sonst verkeilt sich die Kette mit hoher Wahrscheinlichkeit am Gehäuse, dann haste auch nichts gewonnen.

    Die wichtigste Vorbereitung dürfte das Besorgen einer Dose Haribo sein,
    die mit einem Lächeln beim "Hallo" sagen am FOH übergeben wird :)


    Es sind am Ende die Kleinigkeiten die den Ton angeben und in Erinnerung bleiben.

    Bei mir war es vor vielen Jahren der Lichtmann von Anouk,
    die damals als Headliner auf der dritten Stage eines etwas größeren Zwillingsfestivals gespielt hat.


    Er hat sich in der Umbaupause vom Co-Headliner kurz vorgestellt,

    und anmoderiert dass er das Pult einfach übernehmen wird wie es ist,

    den Rest würde er sich aus dem Ärmel schütteln,

    um uns nach drei Tagen Festival nicht unnötig auf den Sack zu gehen.

    Was soll man sagen, er er kannte weder das Pult, noch das Setup,

    aber hat mich pünktlich zu Konzertbeginn mit einem kühlen Bier in den Feierabend geschickt.

    Fand ich viel beeindruckender als diverse zugerauchte und angetrunkene Idioten,

    die erst die große Welle geschoben, fröhlich über das Pult gelästert

    und dann ihre Cues vermasselt haben...

    Die Dinger hab ich bisher noch nie in Aktion gesehen.

    Ein Erfahrungsbericht würde mich auch interessieren.

    Lass dir halt mal eine zur Demo kommen, frag Dich in Straubing zu Fredi Palm durch.


    Ist ein 4 Kanal DSP Amp, der herstellerunabhängig eingesetzt werden kann. Muss nicht zwangsweise das Touringrack sein.

    Beschreib es doch als Pauschalbetrag für

    technische Betreuung Licht/Tonanlage während Veranstaltung xyz am soundsovielten von bis in Musterstadt.

    Im Angebots/Rechnungsbetrag sind alle Nebenleistungen wie Fahrtkosten bis hastenich gesehen Kilometer und Verpflegungspauschale enthalten. Die Betreuungspauschale umfasst maximal soundsoviel Stunden Betreuung vor Ort. Mehraufwand wird gemäß Angebot /vorheriger Absprache mit Herrn /Frau/Divers Auftraggebende/r/s mit Betrag X je Zeiteinheit Y wie folgt in Rechnung gestellt. Zusatzkilometer copy/ paste gleicher Spruch.


    "LJ" würde ich mir als Mitarbeiter der Rentenversicherung genauer erklären lassen, bzw. solltest Du entsprechend im Hinterkopf haben wie es um das Thema Scheinselbständigkeit so steht, solange Du kein eigenes Lichtpult am Start hast.

    Diese Klippe könnte man vielleicht durch irgendeine käuflich erworbene und damit in den Büchern vorhandene Lichtsteuerapparatur mit etwas größerem Abstand umschiffen, die separat auf der Rechnung als Gerätemiete ausgewiesen wird. Dann haste formell schon mal einen Schritt in Richtung unternehmerisches Risiko getan. Nur laut gedacht, nicht in der Praxis erprobt oder juristisch auf seetauglichkeit geprüft.. .

    Und da Clair auch eine der wenigen Buden ist, die im internationalen Touring mit „Selbstbauboxen“ unterwegs und akzeptiert ist, könnte das Thema sogar noch für Hersteller spannend werden…

    Jepp - ist halt doof wenn ein Hersteller mit seinem eigenen Zoich sündteures Holz als "Wertanlage" oder "Anlagemodell" plötzlich in Frage stellt, oder eine eigene Liga schafft in die man mangels Verfügbarkeit am Markt gar nicht reinkommt :)

    Das sehe ich anders. Diese Welle ist im vollen Gange.

    Die Branche hat eben auch jetzt ein Alter erreicht, in dem der eine oder andere Unternehmer ganz dankbar sein wird, wenn er sein Lebenswerk nochmal vergoldet bekommt bevor es in Richtung Rente geht.


    Möglicherweise aber immer noch eine bessere Exit - Strategie, als das Unternehmen an irgendeinen branchenfremden Investor zu verhökern, der versucht das Ding mit Taschenrechner und Zitronenpresse bestmöglich auszuquetschen.


    Bleibt zu hoffen dass nicht jede Übernahme so unrühmlich endet wie damals bei showtec in Köln, das Unternehmen inklusive Know How und Spezialequipment ist ja binnen kürzester Zeit völlig vom Markt verschwunden bzw das Personal großteils zu anderen Anbietern abgewandert.

    Mal ehrlich - diese Branche ist wie keine andere von Ego und "Pimmel auf den Tisch" getrieben und jetzt wird hier wie sonntags um fünf beim Bingo Buchstabenraten veranstaltet und mit geröteten Bäckchen über eine Probenhalle geflüstert?! Euer Ernst?

    Angesichts der durchaus umfangreichen Probenhallen am Stammsitz von Clair in Lititz https://rocklititz.com/home

    sowie den Probenhallen von BBM ist es einfach ein naheliegende Gedankenexperiment, im Falle einer Expansion vorrangig auf die Ressourcenverknappung von Rehearsals unter realen Bedingungen zu setzen, weniger auf das reine Vorhandensein von Material.


    Wer auch immer demnächst - Stichhaltigkeit von Vogelgezwitscher und Buchstabensuppe in einem Beschallerforum überhaupt vorausgesetzt - sein Lebenswerk in voller Blüte und nach Jahrzehnten Buckelei ordentlich verkauft bekommt, hat doch aus unternehmerischer Sicht alles richtig gemacht.

    Ich kenne allerdings auch jemand, der ein Multi - Millionen Angebot ausgeschlagen hat mit der Aussage "bevor das eine Krake bekommt zünde ich es lieber an...", es gehören also immer zwei dazu.

    Insofern bleibt es wohl erstmal beim unterhaltsamen Bingonachmittag ohne Videobeitrag :)

    Aus der Erfahrung meines ehemaligen Vermieters hat es bei der Elektronik

    wesentlich mehr Fortschritte als den Tonmöbeln gegeben,


    Er hat größere Mengen E-Voice X-Line (glaub so um die 30 Schnitten) einmal komplett restauriert,

    mit aktuellen potenten DSP-Amps ausgestattet und neue Presets für verschiedene Konfigurationen professionell einmessen lassen.

    (also bei allen Kisten einmal Impedanzverlauf vermessen um die faulen Eier auszusortieren, defekte / ausgelatschte Treiber ersetzt, Phasendreher auszgemerzt, einmal den großen Kanister Warnex ausgepackt etc.)


    Was soll man sagen - bei Gewicht, Handling und dem Maximalpegel auf dem Papier ist man natürlich modernen Systemen unterlegen, was klangliche Aspekte betrifft spielt das Ding alleine schon aufgrund der Membranfläche diverse völlig überzüchtete Kompaktgehölze locker an die Wand.

    Für den Preis einer gebrauchten Box bekommt man bei dem neuen Gerümpel vermutlich nicht mal den Flugrahmen...


    insofern bestehen gute Chancen auch etwas betagteren Tonmöbeln - technisch guten Erhaltungszustand der Treiber vorausgesetzt - konkurrenzfähige akustische Ergebnisse entlocken zu können. Ist aber mit Arbeit und dem Investment in Preseterstellung und moderne Elektronik verbunden wenn man Ergebnisse auf hohem Niveau erwartet, und bei Optik, Gewicht und Handling mit Abstrichen leben kann.

    Zweiter Punkt: Scheinwerfer austauschen. Nehmen wir an, Du bist oben - wie bekommst Du den ab, runter, den nächsten hoch und wieder dran? Von welchen Scheinwerfern reden wir - einem putzigen 1Hand-Led-Washer, einer ausgewachsenen Stufenlinse dessen Zuleitung schon das gleiche Gewicht hat oder gar einem neumodischen Multi-Funktions-Head der schon am Boden nach vier Händen schreit?

    Die kaputte Lampe lässt man normalerweise einfach fallen, die neue wird dann von den Kollegen mit dem Katapult nach oben geschossen ;)


    Spaß beiseite - Ich will ja nicht spoilern, aber zu meiner aktiven Zeit wurde das mit einem dicken, griffigen Seil, gebremster Rolle nebst den passenden Schlingen, Karabinerhaken mit großer Öffnung und ein oder zwei Kollegen am Boden gelöst.

    Finde die aufgelegte Platte und eine drehbar gelagerte Anschlagöse daran ebenfalls schöner, solange das platztechnisch mit der Hakenflasche zwischen den Trägern aufgeht.

    Sowas zum Beispiel :

    VRS-F STARPOINT - metrisch: RUD


    Seitlich versetzt dazu eine nach unten durchverschraubte Konterplatte nach obiger Skizze, oder Klammern am oberen Teil des Trägers gegen Verrutschen. Gibt es sicher auch Standardteile dazu.


    Wenn es die Punktbelastung des Trägers hergibt, könnte auch ein massives aufgelegtes Item/Bosch Systemprofil reichen, da gibt es ja unendlich Zubehör, valide Belastungsdaten und gegen Aufpreis gleich Zuschnitt auf Maß und cnc gebohrt etc .

    Ich geh allen Unkenrufen zum Trotz hin. Notfalls versaufe ich die Differenz auf die Reisekosten nach Barcelona mit Kollegen auf der Plaza in der Sonne.


    Irgendwas interessantes gibt es bestimmt trotzdem zu entdecken...