Beiträge von skyper

    skyper : was für Cat habt ihr denn zum probieren verwendet? reicht Cat5 oder brauchts da bessere Schirmung?


    Hi, wir hatten nur Cat5e zum Test. Ich denke aber dass die Kategorie für das Audiosignal im NF-Bereich näherungsweise unerheblich ist, zumal die Abhörsituation als Radiosignal im fahrenden Zug von Studioumgebung erheblich abweichen wird :-)

    Die Schirmung nach außen ist auch bei Cat5E m.W.n. schon mit Folie + Geflechtschirm, das ist weit besser als jedes Mikrofonkabel mit Wendelschirm.


    Was die Kanaltrennung betrifft mag Cat6/7 aufgrund der internen zusätzlichen Folienschirmung noch ein paar dB mehr bringen, da Du aber keine Studioaufnahme mit separater Spur für Triangel und Basedrum auf der gleichen CAT-strippe machen wirst sehe ich das ebenfalls unkritisch.

    Da ist vermutlich das Übersprechen der Mikrofone bei den Musikern stärker als der Effekt im Kabel.


    Würde eher aus mechanischen Gründen zu Cat6/7 tendieren, weil einfach mehr Material drin verbastelt ist.

    (Trittfestigkeit und Zugfestigkeit) und aus den gleichen Gründen auch auf den Leiterquerschnitt achten.

    Da sind insbesondere die ganz billigen Cat5e Strippen schon sehr sparsam bestückt.

    Cat7 Verlegekabel kostet vermutlich ähnlich viel wie die Miete für ein Eventtaugliches getrommeltes Kabel

    (welches Du aber nur in maximal 100m -Strecken bekommen wirst), im Sinne der Nachhaltigkeit wäre es natürlich wünschenswert das Kabel nach dem Job nicht einfach in die Tonne zu kloppen sondern einer Zweitverwertung zuzuführen.

    Schon mal vielen Dank an alle für die tollen Tipps, auch im Namen des Kunden!

    Ich hab ihm diesen Faden als Inspirationsquelle weitergeleitet.

    Dann kann er selber ausprobieren was für ihn die praktikabelste Lösung ist,

    bzw. schauen was mit den vorhanden Hardwareressourcen am einfachsten umzusetzen ist.


    Das Signal geht Mono auf die ELA, und wird von dort den einzelnen Stockwerken

    bzw. Bereichen zugeteilt.

    Aktuell geht es nur um primitive Gongsignale zur Strukturierung des Tagesablaufes,

    oder z.B. einen Hinweistext auf Garderoben und Raucherbereiche.

    Meist sollen die Teilnehmer nach einer gewissen Zeit

    zur nächsten Station/Raum wechseln, oder sich in Richtung Mittagstisch

    oder aus der Raucherpause zurück an die Arbeit bewegen,

    Glas und Dante ist natürlich die eleganteste Methode, aber auch mit entsprechendem Material, Personal- und Konfigurationsaufwand verbunden.


    So pauschal abschmettern würde ich die analoge Variante nicht.
    Trenntrafos und Line-Pegel funktionieren auf erstaunlich langen Strecken.

    Da man sich ja mit seinen Sachen auch beschäftigen soll

    haben wir in der Werkstatt mal testweise drei Kilometer Netzwerkstrippe aneinandergebämselt,

    und geschaut was eigentlich passiert.

    Erstaunlicherweise kommt da hinten noch weitgehend das raus, was vorne reinging,

    Lediglich die Höhen fallen mit wachsender Länge der Kabelkapazität zum Opfer,

    die Schnur ist halt physikalisch ein 6dB Tiefpass.

    Wir hatten damals so ab 8-10k nachweisbare Pegelabfälle,

    da lässt sich aber bei Open-Air-Umgebung mit Hintergrundgeräuschen

    drüber philosophieren ob das bei Sprache nennenswert auffällt, bzw. man gleich den EQ auf der Einspeiseseite entsprechend etwas anpasst..

    Pegelabfall ist kein Thema, Onkel Ohm interessiert der Leiterwiderstand dank stark unterschiedlicher Ein- und Ausgangsimpedanzen näherunsweise nicht.


    Offene Leitungen würde ich bei diesen Strecken aber unbedingt vermeiden,

    wirklich nur die Kanäle anstecken die benötigt werden.


    AES/EBU floppt bei den Distanzen, da ist je nach Samplingrate irgendwo zwischen 150 und 400m Schicht.


    Wenn Du doch analog gehst und jeweils vier Signale über eine CAT-Strippe jubelst würde ich je Einspeisepunkt aber einen kleinen Hosentaschenmixer hinstellen.

    Die Mikrofonsignale auf Line-Pegel aufpeppen und über vier getrennte Busse ausspucken sollte jedes Kleinstpult für hundert Euro aufwärts können. Oder ein altehrwürdiges 01V oder so, dann haste gleich das Signal limitiert/vorkomprimiert nachdem da kein Techniker daneben stehen soll.

    Geschätzte Forenkollegen,


    hab mit der Suche irgendwie nix passendes gefunden, daher als neue Anfrage:


    EIn Kunde hat immer wieder bei sich im Haus verschiedene Veranstaltungen,

    und möchte auf das Tagesprogramm abgestimmt Gongs und Audiodateien zuspielen können.

    Ob von Laptop oder IPAD ist erstmal egal.


    Da kein Tag ist wie der andere ist geht das bisher nur von hinten durch die Brust ins Auge -

    entweder die ELA-Zentrale aufwändig neu mit zeitgesteuerten Gongs programmieren,

    oder einen Sklaven mit der Uhr neben die Gongtaste setzen und drücken lassen

    oder ein Audiofile mit zwölf Stunden Stille und dazwischen ein paar Gongs erstellen und

    als Hintergrund"musik" durchlaufen lassen.


    Natürlich alles Käse, und kilometerweit von der Praxis entfernt...

    Daher die Frage nach einer Software, der man für einen Tagesablauf sagen kann

    wann sie Gongs, die Durchsage zur Buffeteröffnung oder die Feierabendklingel erschallen lässt,

    und zwischendrin die Klappe hält.


    Idealerweise so dass der Haustechniker die Klangereignisse morgens schnell aus einer Standardbibliothek

    an Gongs und Durchsagen zusammenklicken, und sich danach wichtigeren Dingen widmen kann.

    Schön wäre noch die Möglichkeit nachträglicher Korrekturen während der Laufzeit,

    wenn z.B. das Mittagessen länger dauert als gedacht.

    Hat irgendwer eine schlaue Idee?

    Danke vorab für sachdienliche Hinweise!

    Yepp, einfach die PLS auf den Herbst verlegen und alles wäre gut. Dann kollidiert das höchstens mit der infocomm.

    Bodenplatte, einen Eierbecher (oder Halbei) drangeschraubt und 1-punkt Traverse in gewünschter Länge.

    Kannst Du gut zerlegen, bist in der Höhe Variabel und hast einfache Teile ohne große Schweiß- Schnitz und Kantarbeiten. Der Hebel am Rohr sollte nur nicht "unendlich" werden.


    Bodenplatte entweder vom Schlosser oder z.B. bei http://www.Cutworks.de machen lassen, da kannst Du das Teil malen oder als CAD-File hochladen und die lasern es Dir. Clever wären vielleicht Bodenplatten in der Form eines Trennbrettes (oder halben) für Kabelkisten, Dann brauchst Du keine gesonderte Verpackung und fast keinen Platz beim Transport.

    Ich glaub ja eher das Zeug muss weg, weil sonst die Finanzierungen und Lager der ganzen Firmen platzen...


    Der Kübel muss die ersten zwei Jahre halbwegs Geld verdienen, und dann ab vor die Tür weil kein Hahn mehr danach kräht. Oder noch schlimmer - die Lampe wird in der Hoffnung gekauft dass sie der Renner wird, und dann will sie keiner - also auch weg.

    Vor Jahren gab es bei dmx4all.De mal ein dmx softpatch Modul, da konnte man per Softwaremenü die Kanäle in der Reihenfolge ändern. Hat sich aber vermutlich nicht nennenswert verkauft. Vielleicht gibt es ja noch was in der untersten Schublade, frag halt mal an...

    Hallo, ich muss da leider mal in Michas (Admins) Horn tuten: Da ist soviel dran verkehrt, dass sich hier die einzelne Auflistung der fachlich-handwerklichen (und tatsächlich auch gefährlichen) Fehler nicht lohnt.

    Gerade dann lohnt es sich doch konstruktive Kritik zu üben und konkrete Mängel aufzulisten.

    Aus einem pauschalen "fast alles falsch" lernt keiner was, weder der Themenstarter noch die anderen Leser.


    Mir persönlich wären primär die Lifte ein Dorn im Auge. Lieber auf Traversensteher mit passenden Bodenplatten stellen und ggf Ecken zusätzlich aussteifen, dann ist doch ein Großteil der Kritik an der Mechanik entschärft. Fehlen aber noch einige Laufmeter Traverse, Ecken und Bodenplatten - kostet unbestreitbar Kohle, egal ob zur Miete oder Kauf.


    Die haftungstechnischen Stolperstellen sind ja schon angesprochen worden.

    Wie sagt man so schön: alles kann, nix muss (funktionieren).


    Soll Locations geben da hat sich die Katze im Kern trotzdem als erstaunlich vielseitig herausgestellt.


    Probieren kann man es ja zumindest mal, irgendwo werden schon ein paar Beltpacks und eine Masterstation zum. Testen auszuleihen sein.

    Wer lieb fragt bekommt vielleicht auch mal ein paar Leihkatzen.

    Wenn Du die Buchsen 1:1 durchpatchen kannst geht das auch analog, musst halt auf xlr adaptieren.

    Ob das Zeug aus meiner Signatur dafür überdimensioniert ist kann ich nicht entscheiden, geht natürlich auch mit Produkten aller anderer Hersteller.

    Und Wasser?

    Oder kann man damit nur schneiden?

    Vorteil: es schmilzt nix.

    Bei ein paar hundert Bar beschriftet sich da eher nix, es sei denn Du willst das ausgeschnittene Muster farbig hinterlegen :)

    Mit dem eBay Spielzeug wirst Du keine Freude haben. Selbst mit 25w co2 könnte das Projekt Mikrofon spannend sein.

    Je nach Farbe kann da auch stumpf garnix passieren, oder abhängig von der Charge und Schichtdicke die Ergebnisse unterschiedlich. Einmal angefasst bleibt das so, bekommste nie wieder exakt gleich in die Maschine positioniert.

    Plauderei aus dem Nähkastchen: Schwarze Neutrik Tüllen z. B. gehen mit 60 Watt co2 teils brauchbar, teils sehr schlecht bis garnicht. Faser geht wenn man irgendwann die richtige Einstellung gefunden hat.

    Manche Kunststoffe dagegen funktionieren mit Faser überhaupt nicht während der Co2 wie durch Butter schneidet.

    Faser hat außerdem das Problem des Fokus, die sind sehr empfindlich. Da können wenige mm Schwankung über Erfolg und Misserfolg entscheiden, ist bei einem XLR schon knapp wenn es bis zum Rand präzise werden soll. Gibt noch weitere Parameter - da kann man sehr viel Zeit platt machen.


    Wir hantieren jetzt seit gut drei Jahren mit Co2 und Faser rum, das ist ein stetiger Lernprozess. Man lernt vor allem bei Plexiglas seine Nachbarn kennen die sich über den Geruch beschweren :-)


    Mikrofone würde ich aus dem Bauch zu Faser tendieren, Cases zu Signierfarbe und Schablone.

    Diese dann mit dem Laser geschnitten :-)

    Oder klassisch Blechplatte mit Logo in Siebdruck draufgenietet.

    Sonst mit dem Handjet beschriften, geht auch wenn man den Dreh raus hat.

    https://www.elried.de/de/produ…100gZlEAAYAiAAEgImjvD_BwE

    Kann schlimmstenfalls auch ein Softwarebug sein.

    Ich kannte mal 6-kanal botex dimmer, die haben für ihre unglaublichen knapp 200 Euro wirklich alles brav gemacht was man ihnen zugemutet hat. Haken: Es gab einen einzigen Wert - glaub sogar nur auf einem Kanal - um die 23(?) Prozent bei dem war immer MiniDisco, konnte man nichts gegen machen.