Beiträge von treibsand

    Über die Idee mit den PAR56 auf MicStand würde ich keine 3 Sekunden nachdenken!

    Das kippt um, bevor du bis eins gezählt hast...


    Was mich ziemlich nervt:

    Du hast in einem anderen Thread schon die Problematik Stativ<>Finanzen abgearbeitet. Auch da waren 087 ein Mittel der Wahl, wenn nicht sogar DAS Mittel.

    Ich hab früher mit etlichen kleinen Theatern zusammengearbeitet - eigentlich hatten ALLE WindUps. Das ist IMHO ziemlich DAS Stativ, wenn irgendwelche "leichten" Boxen/Lampen/Dekoteile irgendwo hin gestellt werden müssen. Ein echter Allrounder für mobiles Theater. Und es lässt sich an jeder Ecke mieten oder gebraucht kaufen. Für sowas MUSS irgendwo Geld drin sein.

    Wie Dauerhaft ist denn die Aktion?


    Als Hobby-Stahlbauer würde ich mir ein paar Längen Flachstahl organisieren und dann den Bogen "nachbilden". Das Ganze noch unten mit ein bisschen Füllholz & Spanngurten/Spannringen an den Säulen befestigt und schon hast du den Spagat zwischen Denkmalschutz und Hängepunkten einigermaßen austariert.

    Ein 5kg Scheinwerfer sollte sich auch so fast überall hinbasteln lassen.


    Wie hoch ist denn der Braune Sockel von den Säulen ungefähr? Und wie Breit sind die Bögen?

    Willst du jetzt ernsthaft andeuten das demnächst rider kommen mit „ Pult QL Serie - aber nur in Vollausstattung“?

    Daran habe ich meine Zweifel.

    Berechtigte Zweifel.

    Es ist im Ernstfall viel einfacher, im dem branchenüblichen "No Behringer" einen Markennamen durch einen anderen Marken- oder Produktnamen zu ersetzen.

    Spätestens, wenn man die Abwesenheit erst mit Beginn des Soundchecks bemerkt.


    By that way: was machen denn die Pültchen, wenn die Plug-Ins fehlen?

    Ich hab recht schnell Bauchschmerzen, wenn es um Boxen in ~3m Höhe geht!
    Die Situation bei Kleintheatern ist ja oft mit vergleichsweise steil ansteigenden Zuschauertribühnen etwas komplizierter - um was für Boxen geht es denn?


    Und ja, wenn es wirklich so hoch geht, nimm die Original WindUps. Tendenziell eher mit Kurbel, weil die eine zweite Sicherung gegen Zusammenrutschen ist. Gerade im "Zuschauerbereich", wo ggf. übermütige Kinder/Jugendliche mal an Schräubchen drehen.

    frage: was veranlasst dich dazu, für die Gitarrenamps spezielle stative anzuschaffen?

    kleine stative nehmen zusammengeklappt sicher nicht wesentlich mehr platz in anspruch, lassen sich aber deutlich flexibler nutzen...

    ...klingt ja fast so, als ob man sich grundsätzlich zwischen den beiden Lösungen entscheiden müsste...

    Ich finde ~€30,- nu nicht den Kostenfaktor, der verhindern würde, daß man "sowohl, als auch" am Start hat und im Ernstfall vor Ort rumprobieren kann ;-)

    Ich nutze die bei Festivals. Einen Tick schnellere Changeover, wenn Stative und/oder Mikros getauscht werden (Teller vs. Dreibein oder klein vs. groß.). Für einige Mikrofonexoten mit fest verbautem Gewinde ist das auch ganz praktisch.

    Nachteil: Man muss im Grunde den gesamten Mikro-/Stativhaufen ausrüsten, sonst heisst es zwischendrin dich wieder "Schrauben"...

    Ich bin der Meinung, diese "Wassollichnurmachenichmußjetzttabletonlymischen"-Situationen sind selbst gemacht ... wie ich oben bereits schrieb.

    Ich supporte gerne die lokale Szene - sowohl Musiker, als auch Veranstalter.

    Und greife "gerne" auch zum Wisch-o-mix. Aber eben (überwiegend) selbst so ausgewählt, weil dann m.E. die Vorteile überwiegen, bzw. ich die Nachteile ("schlechterer" Sound/holpriges WiFi) billigend in Kauf nehmen kann.


    Die andere Seite beobachte ich nämlich auch gerne in meiner Stammkneipe (sorry für den Werbeblock), in der unter der Woche aufstrebende Bands auf Hutkasse (+Catering&Übernachtung) spielen:

    Band kommt -viel zu Früh) mit eigenem (Jung-)Techniker und kleinstem FoH. Baut diesen in 3m Entfernung zur Bühne neben dem Tresen auf, stöpselt sich an die Haus-"PA" (zwei ehemalige 12" Kino-Surrounds), mikrofoniert das komplette Drumset (incl. Bassdrum), nervt die arme Tresenkraft mit Fragen, die eher der -wie abgesprochen- erst eine Std. später ankommende Haustechie beantworten kann, versucht die 4 anwesenden Nachmittags-Kaffeegäste mit ihrem ausufernden Aufbau/Casegestapel und zu lauten Soundcheck zu vertreiben und wundert sich am Ende des Abends, warum keum Geld in der Hutkasse ist.

    Dabei hat FoH 25% der Gäste die Sicht versperrt, der Sound war auf der Bühne OK, am FoH toll, 3m davor oder dahinter eher suboptimal, die Mieter über dem Café haben sich über den Lärm beschwert, die Tresenbesatzung war irgendwann von den Fragen/Anforderungen genervt und der BandTech am Ende hoffnungslos überfordert.


    Ich würde aber einem Fremdtechniker nur seeeeeehr ungern unabgesprochen irgendein Werkzeug vorsetzen - genausowenig, wie einem Vegetarier ein Steak.

    Im Vorfeld gemeinsam ausdiskutiert ist sowas aber OK.


    ...letztendlich ist aber jeder seines eigenen Hufeisens Schmied - oder so ähnlich.

    Teilweise auch Kabelgebunden... *hüstel* ;-)


    Wenn ich am Bühnenrand beim Changeover den FoH unterstützen will, route ich mir gern mal den PFL auf einen Output der Stagebox und zieh mir von dort ein Kabel zum "Oldschool"Kopfhörer.

    geht aber nur, wenn der Kollege am FoH das weiß und seinen PFL dementsprechend zurückhaltend nutzt - also im eingespielten-Team-Modus.


    Wer auf Latenzen steht: da lässt sich oft noch was mit Bluetooth oder tunneln machen. Dazu braucht es aber externe Sendehardware am Pult. Letztendlich ist es aber kein Mischgefühl mehr und ein Kopfhörerkabel am Tablet ist die absolute Pest!

    Muss man nicht, man braucht nur 2 vergleichbare Angebote, und da wird es oft schwierig -

    Ich habe bisher diverse Förderungen für Vereine miterlebt, bei denen es eben NICHT mehrere vergleichbare Angebote brauchte.

    Ist ja oft auch albern: der zu Fördernde hat ja bestimmte Anforderungen, die er bedienen will/muss. Und allzu oft gibt es dafür eben nicht mehrere Anbieter oder der Fördernde kann die gar nicht verleichen, wie z.B. bei den Eigenmarken großer Musikhäuser.


    Die "normale" Beschaffung im öffentlichen Bereich ist was völlig anderes. Da geht es um reguläre Ausgaben der entsprechenden öffentlichen Einrichtungen - nicht um freiwillige Leistungen. Das Geld fliesst ohne Gegenleistung an die (privaten) Vereine, muss dort aber Förderungsbezogen verwendet werden.

    Gerade, wenn es eine Förderung gibt, würde ich die passende Box mit Flugzubehör kaufen!

    Und auch bei Förderungen muß man nicht neu kaufen! Du brauchst nur eine verlässliche Quelle, die die Boxen incl. einer "Garantie" anbietet und auch noch nach einer ggf. längeren bürokratischen Antragszuteilung liefern kann...

    "Fliegen" heisst auch nicht zwangsweise an der Decke aufhängen - auch eine Wandmontage ist möglich. Wichtig ist eigentlich nur größtmögliche Höhe und eine anpassbare Winkelung (Neigung UND Drehung). Bei den 08/15 Wandhaltern mit Stativzapfen lassen sich die Boxen zwar kippen, aber dabei kippt die Drehachse mit - oder andersrum. Dann lieber mit dem örtlichen Schlosser reden & planen.


    Gegen die 4x12" Gitarristen helfen ein paar Bierkisten vom örtlichen Getränkehändler, damit die Dinger nicht mehr in Zuschauerkopfhöhe(=Gitarristenkniehöhe) abstrahlen. Einfach die Box draufstellen und vorher irgendwas sinnvolles mit dem Bierkisteninhalt anstellen. In Ausnahmesituationen geht auch Cola oder Wasser.

    Walter . Du hast doch ein Budget von 7000€. Ein SQ6 mit zwei DX168 liegt da deutlich darunter. Und mit den zwölf Stereo Auxwegen kann man einige mit Inear beglücken. (Aber auch andere Pulte sprengen mit digitalen Stageboxen nicht den Rahmen)

    1. Soo deutlich liegt das genannte Pack da nicht drunter. Mit Case, vernünftigem Cat-Core & ein wenig Gedöns* ist das Budget erschöpft.

    2. ie beiden DX168 haben auch "nur" 16 Ausspielwege incl. Main-PA; da sind die 12 Stereo-Aux eher theoretischer Natur. Reichen tut es aber dicke.



    * meine Erfahrung zeigt, daß da immer noch irgendwelche Kleinarbeiten Geld verschlingen. Hier noch ein Tablet + Router, da noch ein Tischchen/Unterbau, vielleicht noch ein neuer Kopfhörer etc.pp. Da lohnt es sich, ein bisschen Luft im Budget zu haben.

    Ich hätte jetzt eher mit einem breiten Abstrahlwinkel gerechnet, damit auch die Leute die direkt vor der Bühne stehen auch was von der Musik haben, außer der Direktbeschallung der Bühne.

    Wenn du ein 60°H/40°V Top über die Bühnenkante hängst und ~30° zur Mitte und 20° nach unten strahlen lässt, dann strahlt es an Wand und Decke "entlang", reflektiert dort also weniger und zielt besser ins Publikum. Daraus ergibt sich grob überschlagen ein "Loch" im Publikumsbereich von vielleicht einem m² an einer Stelle, wo der Direktschall eh das meisste überdeckt.

    Machst du selbiges mit einem 90/60 Top, dann dürfte der HT regelmäßig zu Feedbackproblemen mit dem Centervocals an der Bühnenvorderkante führen...


    4m ist auch gerade ausreichend, das ganze ohne Delay zu fliegen.

    ...nur mal so als ganz doofe Frage:

    findet sich gar kein passender Ersatztreiber am Markt, mit dem die Tops neu bestückt werden könnten?


    Zugegebenerweise: zwei 90° Tops (wie eure T III) nebeneinander sind nun auch in einem 5m schmalen Raum nicht das Nonplusultra.

    Ich würde auch nicht nach einem breit abstrahlenden System suchen, sondern die Tops gescheit fliegen und gescheit winkeln. Die Wände brauchst du nicht beschallen.

    Also ein 60° Top mit 12"TMT - gibt's wie Sand am Meer.


    Doppel 12" halte ich für oversized, weil du bei dem Schlauch tatsächlich nicht sauber ohne Delayline hinkommst. Ggf. lässt sich auch das angedachte zweite Päärchen dafür nutzen; mit geschickter Aufhängung auch "drehbar" für Party-Tanzflächenbeschallung.

    Wie hoch ist denn der Raum?

    So sehr ich die Argumente für die Q-Pulte hier für gut befinde, muß man doch darauf hinweisen, daß das Pult keine Matrizen hat. Kann in einer Festinstallation das KO-Kriterium sein.

    ...hat es doch.

    Und mit vorhandenem Multicore ist es neben dem X32 das einzige hier genannte, welches die Inputs ohne digitale stagebox bietet...