Beiträge von treibsand

    Ehrlich gesagt - ich trau niemandem, der in der Öffentlichkeit Einweg-Handschuhe trägt!

    Es ist nämlich genau das Problem, daß hier auch auftritt; mangelndes Bewusstsein, was Hygiene im Einzelfall bedeutet.

    Ein Handschuh, der einmal pro Schicht gewechselt wird, ist "igitti-bäh"!


    Das ist so ein wenig, wie der improvisierte "Spuckschutz", der gerade in jedem Supermarkt an der Tagesordnung ist!

    Bei hiesigen Feinkost-Albrecht (noch: Nord) hat man aus irgendwelchen milchglasigen Kunststoffteilen jeden Kassierer "eingehaust". Folge: man sieht & versteht sie kaum und spätestens jeder 2. Kunde schaut im Bogen drum herum und ist dem Personal wieder näher als 1Meter.

    Beim Edeka wurden Anfangs Schilder an jeder Kasse aufgestellt "Bitte Sicherheitsabstand 2m einhalten". Lesen konnte man die Schilder erst, wenn man unmittelbar vor dem Kartenlesegerät stand und die Schlange somit anführte.

    Apropos Kartenlesegerät: Im Naturkosmetik-Laden mochte man kein Bargeld - dafür musste die Kassiererin bei JEDEm Kunden zweimal den Kartenleser in die Hand nehmen; vor & nach dem Kunden, der das Ding auch (mangels festem Montageort) nochmal beidhändig bediente.

    Der REWE kommt am Besten dabei weg - ein elend langer Macrolon-Sichtschutz, der extra Aussparungen für Kartenleser & BarZahlung hat. Lediglich die Übergabe der Ware hinter der Kasse funktioniert von Hand zu Hand / Kassiererin/Kunde...


    Ja, jedes dieser Beispiele zeigt, wie man die Infektionsgefahr ein bisschen verringert.

    Aber man könnte mit minimal größerem Aufwand eine deutlichere Reduktion hinbekommen - wenn man das eigene Handeln hinterfragt!




    Und ganz zum Schluss können wir uns dann über die Materialien der Handschuhe, deren Normkonformität und Nebenwirkungen von Fernost-Billighandschuhen in Verbindung mit alkoholhaltigen Lösungsmitteln (Desinfektion) Gedanken machen und ob nicht doch Händewaschen für den Alltag die bessere Lösung ist.

    Thema Schutzkleidung:
    - Handschuhe: Lassen sich auf Grund der vergleichsweise glatten Oberfläche einfach reinigen und können einfach gewechselt werden, z. B. wenn man an einem anderen Patienten arbeitet.

    Öhem.

    Lass das mal nicht einen Hügehnicker hören.

    Erstens ist das Reinigen tendenziell eher unerwünscht, weil gerade Einweg-Handschuhe aus gutem Grund EINWEG-Handschuhe sind.

    Zweitens ist der Wechsel eher nicht optional, sondern verpflichtend ("...müssen gewechselt werden...")


    Und gerade bei diesen Punkten krankt es bei Otto-Normalvirenschleuder.

    Aus gutem Grund halten sich daher ALLE offiziellen Stellen bzgl. Einweghandschuhen eher bedeckt und geben KEINE Empfehlung ab!

    Prinzipiell ist das korrekt, Wolfgang.

    Aber:

    Das Virus müsste ja erstmal frei in der Luft herumschweben und nicht im Gefolge einer gelbgrünlich-schleimigen Kolonie diverser Bakterien & Viren in Richtung des Herrn Reichstonmeisters beschleunigt worden sein.

    Das Vorgehen von eon ähnelt ganz stark dem Kontakverbot: Einschränken der Ausbreitung . Man könnte noch viel weiter gehen (auch über die Quarantäne hinaus), um das Virus abzuschotten; irgendwann stehen Aufwand, Vor- und Nachteile aber in keinem sinnvollen Verhältnis mehr.


    Es reicht ja auch, wenn sich Herr SARS-CoV2 irgendwo an deiner Kleidung anschmiegt, um im Nachgang beim nächsten Unterwäschewechsel nochmals aktiviert zu werden.

    Auf die Kosten unserer Arbeiter? Wirklich? =O

    Man muss ja nun nicht jeden Unfug zuhause fertigen.

    Aber eine solide Grundausrüstung für den Notfall muss man eben auch hier produzieren können.

    Und wenn es in der Momentanen Lage auch Notproduktionen, wie die Trigema-Schutzmaske sind.


    Aber sich bei Lebensnotwendigen Artikeln in Abhängigkeit vom Fernostler zu begeben, passiert so schnell nicht wieder.

    Im Übrigen täte es der Nachhaltigkeit auch viel besser, wenn die Antibiotika nach hiesigen Standards produziert und nicht in Fernost nebenbei in den Fluss gekippt werden. Gibt auch da dann ne woche länger unresistente Bakterien bei uns - ohne auf die Landwirtschaft zu schielen.


    Der Grundsatz allen Kleinunternehmen je nach Mitarbeiter gleich Hilfen zu zahlen wäre gerechter als dieser Flickenteppich...

    Auch wenn ich deine Kritik was Großunternehmen angeht verstehe - warum sollten Unternehmen, die vielleicht noch funktionieren und selbst in der Krise bisher kaum Verluste machen (solche gibt es tatsächlich) auch für jeden Mitarbeiter Hilfe bekommen?

    Was ist mit den Unternehmen, die vielleicht nur einen Teil ihrer Reserven einbüßen?


    100% Gerechtigkeit wirst du (in der Kürze der Zeit) nie erreichen - die Hilfen sind für alle da, aber nicht jeder bekommt welche...

    was sagt denn das finanzamt dazu?

    eine so lange zeit ohne gewinn müssten sie eigentlich längst angemahnt haben.

    Zitat

    Herzlich willkommen im Kreis der international tätigen Großunternehmen...

    8|:D;(

    wäre ich dafür geeignet?

    Ich würde es dir nicht unbedingt wünschen - das lässt leider auch deutliche Rückschlüsse auf das innere 'Ich' zu.



    Und nein - eine Triage bereits anhand des ungefähren Renteneintrittsalters war bei Erstellung des 'Avatares' vor einem halben Jahr für mich völlig surreal. Genauso, wie anonyme Bestattungen in italienischen Grossfamilien.

    Die Panik und Machtlosigkeit, die in Nordwestitalien bei der Ü60 Generation teilweise herrscht, ist hier glücklicherweise noch nicht angekommen.

    Was abwarten?

    Die Zeit danach, oder dass die "Herrschaft der Virologen" überhaupt erstmal vorbei ist?!?

    Ich glaube, die 'Grossveranstaltungsindustrie' wird nochmal deutlich länger warten müssen...

    Das Virus tobt seit Monaten um die Welt - das wird nicht bis Mai verschwunden sein, zumal wir ja ganz massiv auf Verlangsamung der Ausbreitung setzen.

    Selbst, wenn Impfstoffe gegen Ende des Jahres in großen Stil verfügbar sind, dauert das noch ein Dreiviertel Jahr...


    Und: das Virus ist im Sommer nicht verschwunden! Die Abwehrkräfte der Menschen sind vielleicht etwas besser und man erkennt diejenigen, die Husten schneller - aber die Ansteckung bleibt die selbe.




    Lediglich die Klopapierkriese ebbt nach ca. 4 Monaten ab, wie man seit 1974 aus den USA weiß.

    Leider nicht ganz!

    Hier kam eine offizielle Verlautbarung der Stadt, dass Physio- & Rehapraxen & UMGEHEND zu schließen seien - die Ausnahme wäre für Patienten, denen vom Arzt eine Dringlichkeit attestiert wurde.

    Nach ein wenig hin&her kam die Rolle Rückwärts: es reicht ein ärztliches Rezept - so wie es wohl 98% der Patienten haben...


    Versuch das mal wieder geradezubiegen; Patienten abgesagt, Mitarbeiter in Zwangsurlaub geschickt, jetzt den Mitarbeitern erklären, sie müssen doch arbeiten - länger als 20 Min mit direktem Kontakt zu möglicherweise Infizieren. Alle Termine neu planen, weil ja auch die Eltern unter den MA ausfallen, sich jemand als Verdachtsfall meldet, die Praxis umbauen, damit sich Patienten nicht begegnen.


    Unterm Strich werden nur noch die dringendsten Fälle behandelt. (I.d.R. lymphdrainagen).


    Wobei: S-H ist da eh viel restriktiver, als andere Länder. Das Tamtam um die Ausgangssperren in Bayern ist lästig - hier sind Restaurants seit Wochenanfang dicht! Clubs & öffentliche Veranstaltungen Schon vor dem letzten Wochenende komplett überwacht/geschlossen und die Landesgrenzen sogar für Tagestouristen aus den Nachbarländern verrammelt.

    Heute vormittag wurde ich von meiner vorgesetzten Dienststelle bauftragt, Waschmittel zu kaufen.

    Bei mir waren es die Damen und der Herr...

    Einkaufsschwerpunkt lag aber eher auf Pampees in diversen Größen/Formen in einer Pferdedrogeriekette mitten im Herzen Marcipaniens.

    Das Regal war so voll wie noch nie - trotz 25% Rabatt auf eine Sorte und 10% auf das gesamte Produktportfolio dieses Premiumherstellers. *


    An den Kassen ca. 25m Schlange - brav etwas mehr Abstand als sonst; keinesfalls aber 1m und mehr. Rechts davon ein Schild, welches auf die SelfService Kassen bei ec-Zahlung hinwies. Alle vier leer.

    Also schnell Wisch-o-fon gezückt, Gutscheine gescannt und Plastebezahlt und nix wie weg aus dieser Virenschleuder...



    *wir überlegen tatsächlich, die ganze Familie auf Pampers umzustellen, falls die Klopapierhyterie noch lange andauert...

    Ich weise nochmals auf die Postings des Kollegen Tobias Zw.eckerl hin:

    es gibt genügend amtliche Hinweise/Tips zum Kathastrophenschutz!


    Ich halte die Netzstruktur zwar für halbwegs Fehler-/Ausfallresistent, allerdings ist die massenweise Verschiebung der Nutzungsarten und -orte nicht immer vorherzuplanen.

    Daher würde ich kurzzeitige Ausfälle IMMER einplanen - sprich: wenn es um wirklich wichtige Strukturen geht, sucht euch ein ausfallsicheres "Backup".


    Hier sind in den letzten Jahren mehrfach recht große Stromausfälle passiert - wenn komplette Stadtteile/Städte ohne Strom sind, dann bricht logischerweise auch die Kommunikation zusammen (Internet, VoIP Telefonie etc.pp.).


    Es gibt keinen Grund für Schwarzmalerei - zumal ja gerade Handel & Industriebetriebe Ressourcennutzung herunterfahren.


    Aber jeder sollte mal kurz das eigene Handeln hinterfragen und darauf vorbereitet sein, daß es manchmal nicht so bequem ist, wie man gerne hätte. Wir hatten (glücklicherweise) viel zu lange keine Kathastrophenlagen und verlernen es daher zunehmend, damit umzugehen...