Beiträge von treibsand

    Walter . Du hast doch ein Budget von 7000€. Ein SQ6 mit zwei DX168 liegt da deutlich darunter. Und mit den zwölf Stereo Auxwegen kann man einige mit Inear beglücken. (Aber auch andere Pulte sprengen mit digitalen Stageboxen nicht den Rahmen)

    1. Soo deutlich liegt das genannte Pack da nicht drunter. Mit Case, vernünftigem Cat-Core & ein wenig Gedöns* ist das Budget erschöpft.

    2. ie beiden DX168 haben auch "nur" 16 Ausspielwege incl. Main-PA; da sind die 12 Stereo-Aux eher theoretischer Natur. Reichen tut es aber dicke.



    * meine Erfahrung zeigt, daß da immer noch irgendwelche Kleinarbeiten Geld verschlingen. Hier noch ein Tablet + Router, da noch ein Tischchen/Unterbau, vielleicht noch ein neuer Kopfhörer etc.pp. Da lohnt es sich, ein bisschen Luft im Budget zu haben.

    Ich hätte jetzt eher mit einem breiten Abstrahlwinkel gerechnet, damit auch die Leute die direkt vor der Bühne stehen auch was von der Musik haben, außer der Direktbeschallung der Bühne.

    Wenn du ein 60°H/40°V Top über die Bühnenkante hängst und ~30° zur Mitte und 20° nach unten strahlen lässt, dann strahlt es an Wand und Decke "entlang", reflektiert dort also weniger und zielt besser ins Publikum. Daraus ergibt sich grob überschlagen ein "Loch" im Publikumsbereich von vielleicht einem m² an einer Stelle, wo der Direktschall eh das meisste überdeckt.

    Machst du selbiges mit einem 90/60 Top, dann dürfte der HT regelmäßig zu Feedbackproblemen mit dem Centervocals an der Bühnenvorderkante führen...


    4m ist auch gerade ausreichend, das ganze ohne Delay zu fliegen.

    ...nur mal so als ganz doofe Frage:

    findet sich gar kein passender Ersatztreiber am Markt, mit dem die Tops neu bestückt werden könnten?


    Zugegebenerweise: zwei 90° Tops (wie eure T III) nebeneinander sind nun auch in einem 5m schmalen Raum nicht das Nonplusultra.

    Ich würde auch nicht nach einem breit abstrahlenden System suchen, sondern die Tops gescheit fliegen und gescheit winkeln. Die Wände brauchst du nicht beschallen.

    Also ein 60° Top mit 12"TMT - gibt's wie Sand am Meer.


    Doppel 12" halte ich für oversized, weil du bei dem Schlauch tatsächlich nicht sauber ohne Delayline hinkommst. Ggf. lässt sich auch das angedachte zweite Päärchen dafür nutzen; mit geschickter Aufhängung auch "drehbar" für Party-Tanzflächenbeschallung.

    Wie hoch ist denn der Raum?

    So sehr ich die Argumente für die Q-Pulte hier für gut befinde, muß man doch darauf hinweisen, daß das Pult keine Matrizen hat. Kann in einer Festinstallation das KO-Kriterium sein.

    ...hat es doch.

    Und mit vorhandenem Multicore ist es neben dem X32 das einzige hier genannte, welches die Inputs ohne digitale stagebox bietet...

    Noch fehlt ja die Rückmeldung des Threadstarters zu den erwähnten Pulten.


    Mein Favorit - gerade bei verschiedenen Amateurbedienern - wäre nach wie vor die A&H QU-32.


    Vorteile:

    • + alle Kanäle in einem Layer
    • + alle Inputs am "Surface"
    • + alle Outputs am "Surface" - incl. Beschriftung der Stereo-Outputs (Main L/R, Aux 5/6, 7/8, 9/10)
    • + "kompletter" param. EQ
    • + mehrere Apps für iOS & Android

    Nachteile:

    • - 4 Mono + 3 Stereo Aux (Also 7 in Summe)
    • - "platzintensiv"

    Gerade bei Einsteigern ist meine Erfahrung: möglichst alles auf einer Ebene mit einer ausreichenden aber übersichtlichen Anzahl Encodern. Möglichst einfaches Routing.


    Jedenfalls gibt das Budget genug her, um ein brauchbares Pult mit Stageboxen, Core/Cat & Case anzuschaffen.

    Ich werfe dann mal die Italiener (explorercases.com) in die Runde. Hätte da gerade einige von in den Fingern, die machten einen vernünftigen Eindruck.

    Persönlich bleibe ich Fan der Sperrholzkiste - die kriegt man wenigstens 100% customized.

    Mein erster Gedanke:

    Holi - Shit...

    Aber das Maispulver färbt eben die Luft kurzzeitiger, als den Rest der Umgebung; letzteren aber nachhaltig.

    eben. Da würde man die Fragen der Zuständigkeit/Sinnhaftigkeit jeweils anders beantworten.

    Für mich klingt "Frage der Zuständigkeit" eher so, als wenn man Aufgaben wegdeligieren will.

    Klar, die Motivation ist vermutlich beim Wacken am größten und der Gewinn beim Clubfestival; aber wer zwingt euch, Kulturamtsbühnen zu bedienen? Auf der anderen Seite ist die Planung für's Wacken etwas langwieriger (und somit (besser) bezahlt), als die des Straßenfestes vom Sportverein, die ich in der Kneipe auf einem Bierdeckel zusammenschustere.


    Ein "kleines Singer/Songriter Festival in BaWÜ" ist jetzt auch nicht zwangsweise ausufernde Planung.


    Bei mir steht die Veranstaltung im Vordergrund. Wenn die entspannt läuft, war die Vorbereitung gut. Wenn nicht, hab ich einen Teil der Hausaufgabe schlecht erledigt oder den falschen Job angenommen.

    Ich verstehe die wenigsten hier auflaufenden Probleme...!

    Klinkenkabel hab ich Dutzende, die nach den Gigs noch rumlagen. Da kann ich locker 5-10 für ein Festival einpacken - irgendeines wird schon noch laufen.

    Und ein Batteriepack (9V, Mignon, Micro) kostet mich im Discounter kaum mehr als ein lächeln. Selbstmurmelnd würde ICH die NIE einsetzen, aber wenn der Herr Musiker wenigstens halbwegs SEIN Kontert durchziehen will, hab ich ne Lösung die ihn etwas erleichtert.


    Wenn man ein paar Jahre bestimmte Festivals betreut, dann hat man doch schon die Rumpflisten. Die überfliege ich, markiere in den eintrudelnden Ridern die Unterschiede und schaue, ob ich überhaupt aktiv werden muss. Je nach Liga werden Backlineanforderungen ja nicht unbedingt voll erfüllt.

    Weil die Rider seltenst auf einmal eintrudeln, hab ich auch ein paar Monate zur Vorbereitung.


    Detailfragen wälze ich auf die Stagecrew ab - Stagemanager, Monitormischer, Cableguy & Bühnenhelfer kriegen die Rider & die -zusammenfassung rechtzeitig genug, damit sie schon beim Aufbau wissen, was abgeht. Dann klappt es in einem guten Team von ganz alleine mit Strom, Unterverteilungen & Co durch Schwarmintelligenz.

    Ausserdem ist es IMMER besser, ein paar Kleinteile mehr zu haben und nicht zu brauchen. Für Mengen entwickelt man ja in dem Job irgendwann Gespür...

    Ein paar mehr Infos über Preisvorstellung und Nutzung wären schön...!

    Immerhin hat der dcx 3 Eingänge und komplett freies Routing auf 6 Outputs - incl. automatischem Time-alignment. Das machen leider nicht so viele LowestBudget Geräte.


    Bei mir sind es beim Umstieg gerade Monacor DSM geworden. Lassen sich -auch im Rudel- ins Netzwerk integrieren und eine iOS App gibt es auch. Somit kann das iPad zur Pult- und Controllersteuerung genommen werden.

    Nur der aktuelle Liefertermin des DSM48 LAN nervt kurzzeitig...

    Ja, ganz so ausgefeilt scheint die Liste nicht zu sein. Der o.g. Doppeltermin ist verschwunden - dafür ist der 29.01.2018 (Bad Säckingen) wohl noch falsch. Ist aber auch verwirrend, daß die Gigs nach Ländern und nicht chronologisch geordnet sind...


    Ich weiß, du suchst keine Leute die noch was lernen müssen, sondern solche die es bereits können. Aber für jemanden, der eher lokal gearbeitet hat, ist die erste ~50Gigs/Jahr Tour mit Crew lehrreich und oft auch sehr heilsam. ;-)

    Darf man kurz noch zwischenfragen, warum WiFi nicht Mittel zum Zweck sein kann?

    Mit zwei Dualband Routern der gehobenen Consumerklasse müsstest du da doch auch locker durchkommen, oder?

    Was bedeutet denn eigentlich in diesem Zusammenhang mehr Wirkungsgrad :?:

    Die Box strahlt mehr Energie ab und wo kommt diese zusätzliche Energie her :?:

    Ist doch ganz klar: das ist die Reibungsenergie vom Schieben...


    Ich hänge immer noch an dem Punkt, wo du oben aus einem 8Öhmer zwei 4Ohm Speaker gemacht hast und die vergleichst.

    Dir ist schon klar, dass sich u.a. die Membranfläche massiv verändert? Abgesehen von den sonstigen Parametern der Treiber. Ist ja nicht damit getan, dass du mal eben die Spule nur halb so lang wickelst.


    Und ist euch mal aufgefallen, dass insbesondere ein Horn die Strahlung bündelt? Es lebt ja gerade davon, dass es die eingesetzte Energie schon am Treiber möglichst nur in Richtung Hornhals abstrahlt. Anders, als ein BR, der zeitversetzt das "Rückvolumen" nutzt, oder CB, bei der das Volumen massiv größer ist und eher eine Bedämpfung der schwingenden Membran ist, schafft das Horn es die Energie größtenteils in die nächste Halbwelle zu übertragen.

    Und irgendwie versucht mir mein Hirn auch beizubringen, dass sich die Schallfront nach dem ganzen langen Weg durch den x-tel Raum des Hornes am Hornmund nicht sofort auf 360Grad Vollraum verteilt, sondern immernoch gebündelt abgestrahlt wird.