Beiträge von chw

    Im automobilen Umfeld gibt es die auf ähnlichem Prinzip basierenden HIR2 Lampen schon länger. Auch da reflektiert eine Beschichtung im Glaskolben ein Teil der Wärmestrahlung, die Farbtemperatur steigt dadurch. Ich habe allerdings noch kein Auto damit gesehen, das eine auch nur annähernd adäquate Lichtverteilung auf der Straße hat. Und ein Ersatzleuchtmittel kostet ähnlich viel wie ein günstiger Xenonbrenner. Besessen habe ich zwei Wagen mit der Technik, beide waren einfach untauglich zum Fahren bei Nacht.

    Übrigens, auf Arbeit haben wir die LED Retrofitlampen jetzt alle wieder rausgeschmissen und gegen Glühlampen ersetzt. Diese Retrofitlampen (dimmbar) sterben in geschlossenen Leuchtengehäusen wie die Fliegen. Es gibt zum Glück genügend Händler mit Restbeständen an Glühlampen. Ein Verkaufsverbot gibt es ja nicht, nur ein Import- und Herstellungsverbot (und Vermarktungsverbot afaik)

    OT:
    Gerade bei Autos wurden LED leuchten ja als Design und Unterscheidungsmerkmal entdeckt.
    .. und als neue Einnahmequelle, wenn sich der Rest schon nicht mehr wesentlich unterscheidet.


    Zuhause habe ich auch einige LED Lampen, in einigen Leuchten aber ganz bewusst nicht, das sind die zum Dimmen fürs "Ambiente" -finde die niedrigere Farbtemperatur beim Dimmen einfach gemütlicher.
    Die brennen auch nicht 24/7 und die paar cent mehr im Jahr sind es mir Wert.

    Die hatte ich dieses Jahr in Frankfurt auch gesehen, eigentlich eher gehört. Dieses klassische zirpen der Schrittmotoren von Scannerspiegeln... einige Geräusche prägen sich ein. 8o

    Dachte nur - alles kommt irgendwann wieder.... habe wie viele hier vermutlich auch jahrelang mit Scannern gearbeitet, ganz am Anfang sogar noch mit Halogenleuchtmittel drin, später 575er Endladungslampen.
    Für vieles sind die theoretisch heute noch ok, besonders wenn es an einer Backtruss hängt.
    Movingheads sind halt von der Bewegung und Einsatzort her flexibler wenn man die Geschwindigkeit nicht braucht.

    Kleiner und leichter als Movingheads kann ich jetzt nicht unbedingt sagen.

    Ein aktuelles Movinghead das in etwa kann was ein GS3 konnte wiegt teilweise keine 20kg mehr.
    Da ging die Entwicklung halt weiter, bei den Scannern blieb sie lange stehen.

    Die Clay-Paky Mini scans sind klein, kam schon gut Licht raus.
    In der ersten Version leider sehr wenig Features
    Die HPE ist besser aber die mangelnde Kompensation machte das Verkabeln aufwendiger als es sein müsste.

    Dennoch wird der nächste größere Schritt imho sein das die Movingheads komplett auf LED wechseln und die Entladungslampen langsam aber sicher verschwinden.

    Edit:
    Zum Robe scanner und dem Eindruck auf der Messe:

    #1) Vom output her war ich etwas enttäuscht - das mag aber wohl eher daran gelegen haben das da zum einen ziemlich viele große helle Lampen drumherum waren und zum andern der Vergleich sicher in dem Umfeld bzw. der großen Deckenhöhe nicht dem entspricht wo die eher Sinn ergeben.


    #2) Um das zu kompensieren - Viel hilft viel - hab nicht wirklich gezählt aber es hingen bei Robe bestimmt 10 Stück oder mehr in der Decke auf recht kleinem Raum - quasi eine Art "Matrix". Das wirkte dann schon ganz Nett.

    Meine (Licht) Pultcases sind aus einem Kunststoffmaterial anstelle Holz. Maßanfertigung beim Casebauer.
    Ein kleines "Dockhaus" aus leichtem, schwarz lackiertem Sperrholz hat die letzte Generation trotzdem.
    (incl. einem Auszug für eine Tastatur + Fach für Kleinkram)
    Hauptsächlich wegen der aufgeräumten Optik gerade wenn der FOH mal wieder kleiner ausfällt oder es wieder mal nur ein Case oder einen Tisch an der Seite gibt.

    Bisher auch keinerlei Probleme damit gehabt wobei die Cases eher im eigenen Kofferraum als im LKW Anhänger transportiert werden. Unterschied im Gewicht kann ich nicht in kg sagen - ist aber deutlich leichter als vergleichbare Cases aus Holz von der Stange. Hatte ein kleines 19 Zoll Rack von Thomann aus Holz für ein einfaches DMX Faderpult welches nun durch einen extra Wing vom Lichtpult ersetzt wurde. Nicht exakt aber ungefähr gleich große Cases aber das Kunstoffcase ist gefühlt 50% leichter.


    Alternativ gibt es für die Pulte auch Softbags direkt vom Hersteller, geht auch.
    Ich persönlich habe lieber Cases, gerade wenn da doch mal noch was anderes obendrauf kommt.

    Sind Lichtpulte, aber durchaus vergleichbar mit keinen Tonpulten vom Format her:

    Das lässt sich gut alleine handhaben und in den Kofferraum heben.
    (Das Case des kleineren Wing steht auf dem Deckel des Pultes, das ist stabil und es biegt sich auch nichts durch)

    Kennt man sicherlich an vielen Orten. Ergebnisse hier im Raum: Ende eines Stadtfests um 22 Uhr, während alle Feste in der Umgebung bis 24 oder gar 1 Uhr gehen. Oder Lautstärkebegrenzungen, die Konzerte/Auftritte im Rahmen von Festen praktisch unmöglich machen.



    Mittlerweile wohne ich weiter weg von solchen Plätzen, eine Zeit lang (Studium) hab ich mitten in der Karlsruher Innenstadt gewohnt. Das Problem waren damals nicht die Konzerte in den Kneipen oder auf den Plätzen, eher das drumherum. Laute Gäste auf der Straße, Müll, Erbrochenes und Fäkalien in Hauseingängen etc. Abgesehen von letzteren hat mich das alles weniger gestört, das wusste ich als ich dahin gezogen bin.
    Hier in der Gegend sind das fast immer "Zugezogene" die auf dem Dorf Stress machen. Ziehen in die direkte Nachbarschaft einer Kirche und gehen vor Gericht da der nächtlichen Stundenschlag der Kirchturmuhr Ihre Nachtruhe stört.


    Das ist die eine Seite der Münze, die andere...

    Leider wird auch es auch bei vielen "temporären" Veranstaltungen in Hallen oder auf Plätzen in der Kleinstadt oder auf dem Dorf übertrieben.


    Typisches Szenario: 2:00 am Morgen, weitgehend leere Halle mitten im Ort, wenn überhaupt nur noch ein oder zwei dutzend gut abgefüllte Gäste anwesend die im Takt des Beats schwanken und der DJ kommt einfach nicht zum Schluss - oder will noch die extra Gange für die "Verlängerung" mitnehmen. Dreht der lokale Techniker die Anlage ab 23 oder 24 Uhr runter wird gemeckert da die Herren denken es braucht über 100dB um Stimmung aufkommen zu lassen und jeglichen Eingriff in die Lautstärke als Eingriff in Ihre künstlerische Freiheit sehen. Intervention / Einsicht des Veranstalters? Meistens erst dann wenn die Polizei vor der Türe steht. Den meisten solcher Veranstaltungen würde aus meiner Sicht ein klares Ende z.B. ab 1 Uhr gut tun auch wenn die Erlaubnis bis 2:00 oder 2:30 reicht da der Vereinsvorstand mit dem Bürgermeister öfter mal ein Bier trinken geht.

    Was mir an den kleinen Chamsys-Konsolen überhaupt nicht passt sind Haptik und Ergonomie. Wabbelige Taster, zu kleine Encoder...

    Besser wird das erst bei der MQ40. In der hier diskutierten Preisklasse gibt es noch den Wing, der hat wenigstens 2 grosse Encoderräder.

    Ok, hatte die Konsolen dieses Jahr auf der PLS in Frankfurt unter den Fingern und fand die Qualität durchaus in Ordnung und wesentlich besser als das die üblichen Produkte aus Fernost.

    Für den Preis gibt es einen PC Wing für die MQ Serie, große Encoder und eine wesentlich mächtigere (PC) Software die wesentlich mehr kann - und genau da liegt auch der Unterschied.

    Die QuickQ ist klar auf einfache Benutzbarkeit für "kleine Jobs" ausgelegt, Zielgruppe aus meiner Sicht sind Laien, interessierte Anfänger oder auch Tontechniker die auch mal Licht machen müssen. Auf vieles wurde bewusst verzichtet, anderes vereinfacht. Einschalten und loslegen.


    Das gleiche gilt für die Flex von Zero88 oder auch die (meiner Meinung nach extrem überteuerte) Dot2 Serie von MA.

    Such mal nach Eurolite freedmx ap-wi-fi, da gibt es eine kostenlose App für.

    Straßenpreis bei um die 130 Euro.


    Es wäre interessant zu wissen ob das mit den Eurolite Funk DMX auch mit deren "Klonen" funktioniert.

    Edit: Hab recherchiert - das Kästchen empfängt anscheinend nur Daten von der App per WLAn und gibt diese per Kabel aus. Das Set welches Angeboten wird hat einen extra sender der per XLR Stecker angeschlossen wird.
    Daher wohl eher keine Lösung. Da gibt es günstigeres.


    Den Artikel in der Ct habe ich auch gelesen, eine Info dieses Artikels war soviel ich mich erinnere das diese äußerlich sehr ähnlichen "Sticks" von verschiedenen Herstellern im inneren die gleiche Technik verwenden. Was erklärt warum die "noname" Sticks welche ich habe mit den Eurolite kompatibel sind. Mittlerweile gibt es die auch mit eingebautem Akku, soll 7h halten. Da spart man sich das fummelige Netzteil und die "3er dose" dafür an der Lampe.


    Einzelteile direkt in China würde ich persönlich jetzt nicht bestellen wegen den ganzen Zulassungen etc.
    Habe das als komplettes Gerät und immer über einen europäischen Importeur gemacht aber das ist sicherlich jedem selber überlassen.

    Wie gesagt, für unkritische Dekosachen funktioniert diese Technik echt gut, und bei dem Preis....

    Für ganz wichtige Sachen sind Leitungen die bessere Wahl oder wenn das nicht geht "etablierte" Protokolle und namhafte Geräte mit W-DMX, was hier aber definitiv das Budget sprengt.

    Da DMX Leitung legen viel Aufwand ist und manchmal nur schwer möglich machen wir das entweder mit fest eingestellten Farben oder via Funk der meistens in den Lampen bereits eingebaut ist.


    Ideen zur Lösung:

    • Lampen mit eingebautem Funk und Wifi access point (z.B von Chauvet oder ADJ) verwenden.
      Die können dann via DMX über eine Steuerung oder per App vom Smartphone aus eingestellt werden.
    • Lampen mit reinem "Funk DMX" benutzen und an einen einfachen DMX Controller anschließen
    • Wenn Du die Floorsports schon hast und nicht so viel investieren willst, dann eine kleine DMX Steuerung kaufen die auf LED lampen spezialisiert ist, (ohne es zu kennen, z.B den Showtec LED Operator) gibt es neu für weniger als 50 Euro und dazu ein Set dieser günstigen DMX Funkempfänger. Auf Amazon gibt es ziemlich baugleiche wie die Eurolite für einen Bruchteil des Preises. (3er set für unter 100 Euro)
      Für solch unkritische Dekoanwendungen habe ich das häufiger im Einsatz und das spielt erstaunlich zuverlässig.

    Die Terminierung gehört auf beide Seiten!

    Trotzdem ist im Pult keine verbaut (ohne RDM), weil das Pult ja ein daueraktiver Sender ist.

    Und nochmal: Ein Kabel mit definiertem Wellenwiderstand macht nur Sinn, wenn der passende Abschluss steckt. Aus rein physikalischer sicht ist DMX auf (durchgehend gleichem) Mikrofonkabel ohne Abschluss genauso schlecht wie DMX auf DMX-Kabel ohne Abschluss.

    Ohne Abschluss ist einfach Murks. Punkt.

    Masse ist beim XLR immer Pin1. An der Belegung liegt es also garantiert nicht. Außer jemand hat ein gekreuztes Kabel dazwischen geschmuggelt.

    Theoretisch gehört ein Busabschluss auf beide Seiten / Enden des physikalischen Segmentes, das stimmt. Habe ja nichts anderes behauptet. DMX ist für RS485 recht langsam unterwegs, daher funktioniert das wohl in der Praxis bei mir seit Jahren gut wenn am Ende der Linie bei den Lampen keiner Steckt und der Rest stimmt. (Leitungen ok, Segmente nicht zu lang, nicht zu viele Teilnehmer etc.)
    Es kam bisher nur ein oder zweimal vor das ein Abschlusswiderstand die Situation wirklich verbessert hat.


    Mir wurde mal gesagt das im Pult (war damals ein Zero88) eine Terminierung dauerhaft aktiv sein soll, ergibt auch Sinn da es nur eine Buchse gibt und dies per Definition damit der Anfang des Segmentes ist, wenn man keine Y-Adapter verwendet. Gleiches gilt für ArtNet Nodes, Splitter etc. Nachgemessen oder jemals überprüft habe ich das nicht.


    Bei anderen auf RS485 basierenden Systemen sind die Abschlusswiderstände im Gerät oder am Stecker schaltbar, da senden dann jedoch alle Teilnehmer und nicht nur einer.


    Bei den Mikroleitungen "von damals" war echt alles dabei was die Musiker krabbelkiste hergegeben hat. Da waren auch mal gekreuzte dabei oder einfach falsch gelötete.

    [...]

    Hat hier jemand wirklich schon Probleme wegen Mikrofon Leitungen gehabt?

    Wenn ja? Welche und wie umfangreich war dann das Setup?

    [...]

    Ja, jede Menge sogar.
    Gerade am Anfang bei den ersten DMX Geräten im Gerätepark und als es mehr als 4 Lampen wurden....
    Bisher wurden einfach irgendwelche Mikrokabel genommen und es funktionierte, ab einem gewissen Punkt gab es dann echte Probleme. Effekte wie beschrieben, Scannerspiegel die "zucken" oder Lampen die flackern oder wild die Farben wechseln bis hin zur "Chaos Lichtshow im Automode". Das war noch zu "Halogen Licht Zeiten" als LEDs nur am Mischpult zu finden waren und entweder rot, gelb oder grün waren. Bei z.b. LED Parkannen sind die Auswirkungen noch viel stärker zu sehen.


    Das hat nicht nur mit dem Wellenwiderstand zu tun, sondern auch mit solchen Dingen wie Schirmung oder Belegung der Stecker (+,-,GND)

    Der Leidensdruck wurde dann irgendwann so groß das es eine Rolle Sommer DMX Leitung, eine Kiste voll XLR Stecker, ein Wochenende, zwei Lötstationen, einen Kabeltester und auch die ein oder andere versengte Fingerkuppe gab. Danach waren die Probleme schlagartig auf null gesunken.

    Bis die Leitungen dann wieder vermischt wurden oder anderes Material dazu kam. Dauerte solange bis ich es wieder "aussortiert" hatte.

    Wenn es heute Stress beim Aufbau mit den DMX Linien gibt dann sind das zu 99% defekte Kabel bzw. die Stecker / Buchsen.


    Terminierung am Ende der Linie ist gut, in der Praxis ist meine Erfahrung es geht auch ohne wenn der Rest stimmt. Eine Terminierung ist nach meinen Kenntnissen im "Sender" verbaut also Pult, Artnet Node oder Splitter.


    Y Adapter sind sehr mit Vorsicht zu genießen: Kurze ein oder zwei cm lange Strecken sind ok, in den Geräten ist es auch nicht anders gelöst. Längere Strecken machen Probleme und sind auch nicht zulässig.
    Auch befindet dann die Terminierung im Pult nicht mehr am Anfang der Linie. Von der Theorie der Busphysik (RS485) her ist ein Pult auch nur ein "Teilnehmer" und kann prinzipiell überall angeschlossen werden, wenn auf die Terminierung geachtet wird. Habe noch kein Pult gesehen bei dem diese "schaltbar" wäre. Andere Bussysteme die RS485 nutzen haben das in der Regel. Ich verwende Splitter für so was, kosten auch nicht mehr die Welt.

    Schließe mich hier mal an, aber noch mit einer anderen Frage:
    Die normalen Halogenlampen haben ja vom Prinzip her den Effekt wenn sie gedimmt sind eine wärmere Farbtemperatur zu erzeugen. Bei LEDs ist das nicht der Fall.


    Auf der Messe habe ich diverse LED sunstrips gesehen die diesen Effekt der Halogenlampen nachahmen, vermutlich mit warm-weiß / Amber LEDs.


    Mach das die Retrofit version von Showtec auch?

    Wir haben entweder Chauvet "WedgeTri Trusslight", das passt auch gut in 3 Punkt, kann fix eingestellt oder per DMX gesteuert werden.

    Als zweite Option habe ich schon öfter "akku leds" verwendet, auch von Chauvet "Freedom Par Quad" oder so ähnlich. Quasi baugleiche Lampen gibt es auch von diversen anderen Herstellern. Sind auch in einer "spritzwassergeschützten " Version für draußen erhältlich. Die nehmen wir meistens für Trusstempel bei denen Kabel ziehen ungünstig oder unschön ist.
    Lassen sich über so einen kleinen Funkadapter auch per DMX steuern. Das ist etwas kompliziert beim ersten einrichten, danach aber Plug&Play.

    IDN
    Konfettikanonen, genauer diese mobilen Teile mit Druckluftkartusche zum Abfeuern aus der Hand.
    Das schließt Personen ein die diese ohne Nachzudenken oder zu Zielen voll in die Technik abfeuern. "Ist ja nur Konfetti". Am Anfang nur ein Party Gag haben die mittlerweile ja richtig "bums". Immer häufiger als "Streamer" -also mit Papierbändern drin. Mittlerweile hat jede "Gastkapelle" aka "Guggemusik" wie das hier im Süden heißt diese Dinger dabei.

    Letzte Woche hat es dann auch tatsächlich einer geschafft den Inhalt einer solchen, zielgerichtet auf einen Movinghead in ca. 4m Höhe abzuschießen. Hat der Lampe nicht gut bekommen. Hing bis zum Boden das Zeug und wurde anscheinend von den Lüftern angesaugt und verursachte unschön klingende Geräusche. Ließ sich durch Reinigen zum Glück wieder beheben.


    Nachdem ich weitere dieser Kartuschen gesichtet habe gab es einen sehr deutlichen Hinweis das wir, sollte es notwendig sein, die Reinigung und Reparaturkosten der Kapelle in Rechnung stellen werden. Darauf hin wurde ich als Spaßbremse und "A***ch* beschimpft.

    Bei 5R und 10R oder höher den Mindestabstand zum Publikum beachten. Bei vielen der Lampen verringert der "Dimmer" (=Shutter) im "Beam mode" nur den Durchmesser des Beams, nicht jedoch die Helligkeit im Zentrum. Geringeren Abstand durch runter dimmen zu erreichen ist da nicht drin.


    Ich finde es bedenklich wenn ich sehe das es Leute/Firmen gibt die mit Robe Pointe die engsten beams von einer 4m hohen Truss mit 4m Entfernung zur Bühnenkante direkt ins Publikum fahren. Da hat LED einen Vorteil da diese in der Regel elektonisch gedimmt werden.

    Hab letztes Jahr mal einige günstige 5R und 10R Hybridlampen in der Kategorie 800-1500 Euro getestet als Ersatz für 575er. Fazit:
    Die haben alle einen "hotspot", schöne Gobo Projektionen sind damit nicht drin. Ganz krass sieht man es bei den Prismen. Für Rock'n Roll oder Disco "beamshows" macht das nichts. Zieht man den Zoom auf bleibt von der Hellogkeit eines 5R auch nicht mehr so viel übrig.

    In Anbetracht des auch finanziellen Aufwandes und des nötigen Sicherheitsabstandes den wir selten einhalten können sind wir bei den 575ern Spots geblieben.

    Pauschal sagen kann ich das nicht.

    Kommt immer darauf an wie viel bewegtes Licht und vor allem LED Sachen verwendet werden.

    Das sind ja richtige ”Kanalfresser”, jedes Pixel 3 oder mehr Kanäle.


    Kommt noch Video dazu gehen schon knapp 2 Universes für einen medienserver drauf.


    Eine Veranstaltung mit 32 movingheads, ein paar (immer weniger werdende) Kanäle fürs konventionelle Licht + der led Deko Kram und Effekten wie Nebel, Strobes usw. kommt bei mir so auf knappe 2 universes.


    Zum Glück können die meisten seriösen Pulte heute xx universes über Ethernet ausspielen, das macht es einfacher uns vor allem sauberer in der Adressierung und Aufteilung.

    Früher hab ich da viel mehr “komprimiert”und möglichst jede Lücke im Patch vermieden um alles auf ein oder zwei Universes zu bekommen. War dann doch mal was anderes oder kam ne andere Lampe mal schnell dazu würde es aufwendig....

    ... was mir noch einfällt... falls der Medienserver nicht fix ist - Arkaos MediaMaster Pro kann diesen "merge" von Video und Lichtkonsole für Pan/Tilt, zoom etc. seit der letzten Version anscheinend von Haus aus.

    Hab zwar eine Lizenz aber dieses Feature mangels passender Anwendung selber noch nicht getestet.

    ELC Node 8 kann das sehr gut, habe ich selber schon gemacht.
    HTP, LTP für alle oder einzelne Kanäle usw. lässt sich sehr flexibel handhaben.
    Habe das schon benutzt um mein Pult parallel zum Hauspult zu schalten oder ein kleines Faderpult via Artnet so in den DMX loop zu bekommen das mit einem Fader alle Dimmer hochgezogen wurden. Praktisch z.b. auf der "Stadtfestbühne" wo morgens beim beim Frühschoppen oder Gottesdienst am Sonntag morgen nur ein paar Stufen angehen müssen das die Fotos gut aussehen aber wo noch kein "Lichtler" benötigt wird.


    Ansonsten evtl. per Software, Chamsys kann das, ob das in der freien Version geht weiß ich jetzt nicht aus dem Stehgreif.

    Da gab es früher schon einige Beiträge beim Thema "Licon 2.0" etwas weiter unten hier im Forum.


    Die Chamsys und Zero88 sind "hybridkonsolen" also auch für Movingheads und LEDs geeignet, auch mit Farbmischung, Gobos und dem üblichen Kram wie Prismen, Iris usw. Beide haben auch eine FX engine für die üblichen Parameter.


    War früher Besitzer und Nutzer von Zero88 Konsolen, welche fast alle mit dem gleichen System, "ZerOS" genannt laufen. Unterschiede gibt es zwar im Detail da die Konsolen andere Zielgruppen und Oberflächen haben, aber vom allgemeinen Konzept her und den Funktionen der Software sind sich diese ähnlich. Bei der FLX hat man die Bedienung bzw. den "Workflow" etwas vereinfacht. Die Basis darunter scheint aber die gleiche zu sein, die Showfiles und fixture files sind mit den Einschränkungen der Oberfläche untereinander kompatibel mit den großen Konsolen wie der Orb oder Solution Serie.

    Es gibt einen offline Editor, sowohl fürs Pult als auch einen Fixture Editor der unter Windows läuft.

    Ein visualisierer wird nicht mitgeliefert, natürlich kann man Capture, WYSIWYG oder ähnlich verwenden, der offline editor gibt soviel ich weiß ohne Dongle kein Artnet aus.


    Mittlerweile bin ich auf Chamsys umgestiegen (MQ80), habe mir dieses Jahr auf der Messe die QuickQ angeschaut. Die Bedienung (GUI) wurde wesentlich vereinfacht wurde dadurch natürlich auch etwas eingeschränkt aber für die Zielgruppe sehe ich es als Vorteil an. Alles wichtige war bereits drin und der Mitarbeiter am Stand meinte das ist erst die erste Version, da ist wohl noch einiges in Planung. Hier soll es einen offline editor geben und die fixture files sind die selben wie bei MaqicQ / den großen Konsolen. Da sollte also das meisten schon drin sein. Die Showfiles sollen nach Auskunft am Messestand auch kompatibel sein. Die Bibliothek bei Chamsys kommt mir etwas größer vor als die bei Zero88.
    Der von den offline Versionen der großen Konsolen bekannte Visualisierer reicht fürs grobe einrichten aus und ist auch bei der QuickQ dabei, soll später dann auch mit der offline Version funktionieren.


    Sowohl bei Zero88 als auch bei Chamsys stimmt die Qualität der Hardware, keine "billige Chinaware" und auch was die Software angeht Pflegen beide Hersteller ihr Portfolio kontinuierlich und beheben bugs sollten sie mal vorhanden sein recht schnell. Beide bieten auch Ipad / Iphone apps an, wobei Chamsys den access point gleich ins Pult eingebaut hat.



    zegi Frage 1: ArtNet
    Zum Beispiel mit sowas: https://www.musik-produktiv.ch…-node-box-4-port-xlr.html


    Aber mehr weiss ich dann auch schon nicht mehr darüber 8o. Dafür gibt's Lichtler, die sowas können...

    Jeder Artnet zu DMX wandler funktioniert. Swisson soll gut sein, selber habe ich ELC im Einsatz - Seit Jahren ohne irgendwelche Probleme. Sind aber preislich im oberen Bereich.
    Gibt auch günstigere Produkte mit 8 Ausgängen für unter 400 Euro von diversen Handelsmarken die ebenso funktionieren sollen oder einfache Konverter mit einem Universe, z.b. von Enttec.

    Da Dank der kanalfressenden LED Technik mittlerweile selbst kleinere Veranstaltungen in Festhallen auf dem Dorf schnell mal 2-6 Universen verbrauchen lege ich ein Ethernetkabel vom "FOH" auf die Bühne, darüber gehen dann alle Universes auf einmal. Zum Lampen testen, programmieren und einleuchten hab ich ein WLAN, wenn es "ernst" wird benutze ich lieber was Kabel gebundenes.


    Für die Zielgruppe des Pultes sollten die zwei oder drei direkten Ausgänge aus meiner Sicht reichen.


    Bzgl. LED

    Der Mitarbeiter von Chamsys am Messestand erklärte mir das in die Software auch eine sehr einfache pixelmap engine eingebaut werden soll, weniger für Video, mehr um z.B. mit einem Satz LED Bars auf der Bühne schnell was ansehnliches zu produzieren. Das geht zwar heute schon "manuell" oder per Color FX - mit einer solchen Engine aber mit weniger Arbeit und abwechslungsreicher.