Beiträge von skyworker

    Die Lexa-Amps sind in der Tat Granaten. Aber der Preis eben auch - dennoch sind die Dinger jeden Cent wert.

    Die DSP45K hab ich seit geraumer Zeit ebenfalls in Betrieb, sowohl für Monitor, als auch für PA. Ich mag die Dinger - eine kam tot an, wurde direkt getauscht und seither laufen fünf von den Dingern in unterschiedlicher Konfiguration klaglos.

    Ein HE mit DSP und 4 x 500 Watt halte ich für stets kompromissbehaftet - auf die eine oder andere Art (und wenn es am Ende der Preis ist). Im genannten Budget wird es da sehr eng.

    Du machst doch immernoch den gleichen Job, wie vorher: Wochenendarbeit, gerne unregelmäßig & mit Überstunden, trägst alle Risiken eines Selbstständigen, treibst dich dort rum, wo es zu laut oder zu dunkel ist, lässt dich von "Künstlern" & "Agenturen" (a.k.a Besserwissenden) volllabern, darfst einigen Rechnungen noch Mahnungen hinterherschicken - all den Mist halt, den hier die allermeissten auch über sich ergehen lassen müssen.

    ... aber es gibt auch die negativen Punkte...

    Sie: "Ja, Moment - möchten Sie noch eine Teilnehmer-Urkunde haben?"


    Ähh?

    Mitnehmen! Man weiß ja nie! Kleine Anekdote dazu: Ich hab viele Jahre eine "Hausmesse" eines Architekturbüros technisch betreut. Dort wurden Softwareprodukte aus eigenem Haus oder von Kooperationspartnern vorgestellt und verkauft, im Rahmenprogramm gab es immer Fachvorträge zum Thema Arbeitssicherheit, Bauplanung und so weiter. Ich hab jedes mal ein Zertifikat oder eine Teilnahmebestätigung bekommen - weil ich hab immer brav alle Vorträge von der Regie aus gehört. Irgendwann mal hab ich mich dann zur Meisterprüfung VT angemeldet und konnte der IHK einen Kübel Zertifikate und Nachweise beibringen, darunter auch die aus den Jahren der Hausmesse.

    genau so mache ich das meist mit meinen AE3000 ;-)

    Genießer (;O)


    Ich hab dennoch für Gitarren ein paar kleine Stative mit sehr kompakten Teller, dazu das 906 oder auch mal ein 2500 DE (;O) - gefällt mir besser als die Hängemethode (die ja beim 2500 DE ohnehin nicht so zielführend wäre) und diese ganzen Klammern und Gelöt sind mir grad beim Setchange immer irgendwie ein Nervfaktor.

    Was das Gravity-Zeug angeht: inzwischen mag ich nur noch deren Nylontaschen, der Rest ist mir suspekt...

    Ich hatte in der letzten Zeit ein paar mal Ingenia vor der Flinte, in wechselnden Locations, alle irgendwie akustisch komisch...


    Wirklich, wirklich gut funktioniert das IG2 im Headstack mit KS10 drunter. Schlank, unauffällig und akustisch aufgeräumt. Über das System gabs einen Abend Klezmer in der Kirche und dann später Weltmusik im Konzertsaal, jeweils 200 Personen + x . Dass das Steering nicht funktioniert, kann ich so nicht unterschreiben. Im Gegenteil - ich empfand die Wirkungsweise als sehr gut nachvollziehbar und sehr hilfreich. Die Abdeckung und die Abstimmung war überzeugend und - da hatte ich einen direkten Vergleich - besser als mit einem Produkt eines renommierten Herstellers, der eigentlich gar keine Säulen anbieten wollte, weil wegen geht nicht.

    Ich hatte nicht das Gefühl, dass die vier IG2 irgendwann am Ende gewesen wären - natürlich kein Rock´n´Roll, aber ein Klezmerquartett ist auch keine Piccoloflöte.

    IG3 in mehreren Konfigurationen hatte ich letztes Jahr auf Clubtour mit - das Zeug tut sehr, sehr gut und ist völlig problemlos.

    Du machst da grad drei Büchsen der Pandoren gleichzeitig auf... Respekt!

    Aus meiner persönlichen Erfahrung gibt es da mehrere Modelle:

    - Der Veranstalter ist (sagen wir mal) voreingenommen oder sehr von sich eingenommen. Dann gibt es Aussagen wie "Ich sag dir, wanns zu laut ist!" oder "Ich bin die dB-Begrenzung!", beides Angaben, mit denen sich bestens arbeiten lässt... spätestens dann, wenn der VA schlechte Laune hat, mit dem falschen Fuß aufgestanden ist oder von irgendwem / irgendwas angepisst ist, rennt alles vor die Wand. Ich hab letzten Sommer nach einem weiteren Erlebnis dieser Art mit einem mir schon öfters entsprechend aufgefallenen Veranstalter meine Konsequenz gezogen - und lehne Jobs dort in Zukunft entsprechend ab.

    - Der Veranstalter, der Locationbetreiber und der Technische Dienstleister setzen sich zusammen, es gibt ein Briefing und eine zumindest brauchbare Lösung durch ein Messgerät (welches auch immer) - dann kann man damit mehr oder weniger laut, aber gut arbeiten. Kommt der Exzess, kann keiner sagen, er hätte es nicht gewusst. Konsequenterweise sollten sich alle Beteiligten zügig erinnern, was vereinbart war und sich daran halten. Ich mag diese Lösung!

    - Allen ist alles egal - auch schon erlebt. Kann Spaß machen, muss es aber nicht.


    PS: es gibt da vom Monacor einen Levelmaxx1, der mir hi und da schon mal begegnet ist. Kostet wenig, kann viel und ist eine feine Ampel und sehr aussagekräftig und hilfreich!

    Foodblogs, "Mein schönstes Tourbild von der gestrigen Show", "Gedanken aus dem Nightliner" und all diesen ganzen Laber - dazu lustige Bildchen zum Download und Presseartikel aus der Apothekerrundschau 1983... Ich will die verdammte Bühnenanweisung auf der Bandpage! Als PDF!! Zum Download!!! Nicht versteckt - sondern mir eigenem Button!!! Auf der verdammten Startseite!!!!! Den Rest könnt ihr meinetwegen twittern, facebooken oder instagrammen - mir egal!

    Wir könnten ja die Frage stellen, ob in der Größenordnung der Wunsch des Technikers nach speziellem Mischgerät oder Tonmöbel überhaupt eine Rolle spielt...


    "Kannste?" - "Ja" - "Hast den Job!"


    vs.


    "Kannste?" - "Aber mir wäre ein XY mit YZ lieber" - "Ich meld mich wieder!"

    Die 2500er hab ich zu meinen Metalzeiten auch immer vor die Gitarrenboxen gestellt... das geht sehr, sehr gut! Unlängst hatte ich das Ding bei einer Session auch noch mal in der Kickdrum - jetzt frag ich mich, warum ich das so lang nicht mehr gemacht hab... ist jetzt halt Pop (;O)

    Die ATM450 an der Snare sind hübsch, weil kompakt und sideadressed. HiHa gerne AE3000 - wenn der Platz da und der Pegel klein ist.