Beiträge von skyworker

    Ich versteh euer Problem mit dem Masterpiece nicht... kann doch alles, steht hier drin:


    "BESCHREIBUNG

    216 PMX dimmable Ausgang Führungen (Pulsar-Multiplex)

    Ausbesserndes System des 512 DMX Ausgang Schlitzes

    stellten Analogergebnise 0-10V für Führungen 1-36 zur Verfügung

    216 Szenen jede mit Einzelperson verblassen in und heraus Zeiten

    Volle theatrical Funktionalität

    54 Szene Verfolgungen mit verblassen in und heraus Zeiten, Steigungen, etc.

    Verfolgung Generator? liefert schnelles Erzeugung der Verfolgungreihenfolgen

    48 Klimas

    6 Klima-Verfolgungen

    3 Zone 4 Band völlig patchable Ton zum Licht

    Konfigurierbare Steuerknüppelsteuerung

    8 Erscheinen gespeichert im Speicher

    Das Meisterwerk 216 ist ein 216 Führung Gedächtnisschreibtisch, der zur Steuerung der Diskothek, Klima- und audio-visueller der Anwendungen des Theaters, des Bandes, bestimmt ist. Das Meisterwerk 216 ist ein Universalität völlig programmierbarer Zukunft-proofed Steuerpult.

    Von einem theatrical Gesichtspunkt kennzeichnet Meisterwerk 216:

    Vollautomatische zeitgesteuerte crossfades

    Manuelle crossfades mit den A und B Meistern

    Einzelne Szene blenden ein und blenden Zeiten aus

    Sofortiger Zugang zu den Führungen, zu den Szenen und zu den Verfolgungen wird immer zur Verfügung gestellt

    Großartiger Meister und Verdunkelung stellten für den vollständigen Schreibtisch zur Verfügung."

    ...einfach hydroxyliertes Ethan.

    HÄ?

    Zur Erklärung - ich hatte in Chemie in aller Regel eine 5--! (Stand auch so auf dem Zeugnis). Mein damaliger Chemielehrer in der Sieben war Tennispartner meines Vaters und formulierte das dann nach einem Match mal so: "Ich bringe es nicht übers Herz, deinem Sohn die verdiente 6 zu geben!" Hintergrund: mein Vater ist Dr. Dipl. Chem.

    Rock'n Roll mag vielleicht am meisten Spaß machen, am Ende des Monats füllt mir aber die Tagung von XY meinen Kühlschrank.

    Schön für dich.

    Nachdem sich die Branche gerade durch virtuelle HVs und Tagungen auch noch diesen Markt zerschießt, dürfen wir gespannt sein, was dann noch kommt.

    Anyway - die 10 Prozent erscheinen mir sehr wenig. Gibts da eine Quelle?

    Ich denke, Du verkennst, was diese Licht- und Tonkollegin für die ganze Branche getan hat und weiterhin tut.

    Ne, absolut nicht! Von ihrer Sorte gerne mehr! Mein Beitrag war auch in keinster Weise gegen Sandra Beckmann gerichtet. Ich fand es einfach nur extrem befremdlich zu sehen, dass bei dieser PK die gesamte Veranstaltungswirtschaft auf einen, sicherlich wichtigen, Aspekt reduziert wurde: Messe, Industrie, CE. Der Rest fand nicht statt.

    Hmmm... Ich hab's mir heute Nacht angesehen. Bei der Ankündigung der Pressekonferenz hatte ich schon bei FB mein Unverständnis über das Board geäußert. Das Ergebnis hat meine Erwartungen sogar noch übertroffen. Eine Licht- und Tonkollegin mit Alibifunktion ganz rechts im Bild, ansonsten Vertreter von Agenturen, zwei Veranstalter, der Geschfü der Grand Hall und ein bisschen wissenschaftlicher Beifang.

    Gefühle 90% der Branche waren nicht vertreten. Die dürften aber (ebenfalls gefühlte) 50% der Aktionen dieser Night of Light ausgemacht haben.

    Irgendwie befremdlich...

    ATC war kürzlich erst insolvent und wurde von DLP motive / Magic Sky, einem großen ATC Kunden übernommen. Die haben jetzt alle wichtigen Unterlagen im eigenen Haus und können die Traversen im Zweifelsfall auch beim Schlosser gegenüber bauen lassen ;-)

    Schade drum, war gutes schweres Material.

    Hmmm... Die Unterlagen im Haus haben und den Schlosser gegenüber fragen ist meiner Meinung nach bei Traversen eher zweite Wahl.

    Magic Sky ist jedenfalls da raus.

    Hmmm... ich bau meine Schachteln seit 30 Jahren selbst (und ich weiß, dass das nicht wirtschaftlich ist... Wer keine Probleme hat, der macht sich halt welche...)


    Kabel, Stahl und undefiniertes Gelöt seit jeher in Siebdruck, die raue Seite nach Außen, ohne Casemaker, dafür seit jeher mit einer 18 Mmm Bodenplatte. Das gibt Stabilität und spart das Rumgefrickel mit den Rollbrettern. 30er Profil und dicke Kugelecken - fertig. Lebenserwartung: 15 Jahre plus, die Optik ist immer noch ok. Der Preis ist unschlagbar, inzwischen legt mir mein Holzdealer immer ein paar Platten besonders schwarz gelieferte Platten beiseite.


    Elektronik und dergleichen immer schon in 9,5 mm schwarz, zart genoppt und mit Gegenzugfolie. Ja, das ist schwerer als dieser Kunststoff, aber immer noch langlebiger und rentabler als die Wabenplatten. Hab ich mal ausprobiert, verarbeitet sich unschön und ich finde das unpraktisch. Alleine wenn ich da schon auf Casemaker festgelegt bin, stört mich das schon.

    Kunststoff hat abgesehen davon das Problem mit den Weichmachern. Je nach Saison und Einsatz ist das Zeug schneller oder weniger schnell ausgedünstet, danach wird das Material spröde. Das will keiner.

    Ich hab mal eine Ladung Kisten aus dem Wabenmaterial gebaut - bei Trunks ist es beim Versuch geblieben, kleine Racks waren ok, aber irgendwie immer mit dem komischen Gefühl versehen, dass die irgendwie lappig sind. Und wenn ich dann schon beim Laden schauen muss, was oben und was unten ist... Danke, nein. Mit zunehmendem Alter haben die auch stumpfen Schlägen nix mehr entgegenzusetzen - nach dem Aufprall regnets ins entstandene Loch.


    Erfahrung aus dem Selbstversuch - was nicht mit Aufklebern zugepflastert ist, sieht nach einer Saison, spätestens nach zwei Saisons, echt ranzig aus. Was so zugepflaster ist, sowieso. Aber das ist eine andere Geschichte. Der Kunststoff verkratzt, bleicht aus, das Case verliert Integrität.


    Ich hab dann wieder Holz bestellt.


    Der Fairness wegen: das ist der Stand von vor ungefähr 5 Jahren - wer weiß, was die chemische Industrie seither segensreiches entwickelt hat.

    Ein spannendes Detail finde ich, dass neben (man möge mich korrigieren) neben RCF, EV und JBL eigentlich kein ernsthafter Kistenbauer mehr auf eigene Treiber zurückgreifen kann - oder auch gar nie konnte. Meist war man auf passende Treiber (oder ein um den Treiber herum passend gemachtes Gehäuse) angewiesen - oder auf OEM. Was und wie viel OEM das jeweils war - die Spanne reicht vom Aufkleber auf der Rückseite bis hin zum komplett eigens entwickelten Treiber. Egal was es nun an OEM war - wichtig war immer nur der Satz "Den Treiber kriegst du nur bei XY, der ist OEM".


    Da weiter oben Eminence im "Billigsektor" erwähnt wurde - ich denke, manch einer hier würde tatsächlich noch staunen (die alten Herren mögen mir das nachsehen), wie oft Eminence ehedem in ausgesprochen angesagten Systemen verbaut wurde. Turbosound zum Beispiel, Apogee, EAW und ich meine auch d&b und einige Andere setzten das Zeug tonnenweise ein. Ganz Ähnlich war das früher mit Fane.

    Was ich an dieser Diskussion in gewisser Weise erheiternd finde (viel zu lachen gibts ja ah nicht im Moment) - vor ein, zwei, drei Jahren gab es genau diese Diskussion schon mal hier - nur ohne Corona. Seinerzeit hat mir die Mehrheit der Teilnehmer erklärt, dass das alles Unsinn wäre, den Korb und den Schaft zwischendurch immer mal wieder mit Sagrotan oder dergleichen zu reinigen, die Schaumstoffe auch mal zwischendurch zu waschen und so weiter - weil man damit ja nur einen Bruchteil potentieller Erreger weg bekommen würde.

    Ich hab seit vielen Jahren in meinen Mikrofosets eine Pumpflasche mit Desinfektionsmittel, feuchte Tücher, Einmalhandschuhe und ein paar Beutel Reis (wer schon mal für J.Z .aus K. am R. gearbeitet hat...) dabei. Ich fand das schon immer selbstverständlich, da für gewisse Reinheit und Hygiene zu sorgen. Wohl wissend, dass sowas keine hundertprozentige Sicherheit sorgen kann. Aber: wenn ich wenigstens ein paar Prozent der Erreger damit entfernen kann und für etwas Frische und ein Mindestmaß an Hygiene sorgen kann, dann ist das immer noch besser, als nix zu tun. Das hat nix mit trügerischer Sicherheit zu tun, das ist einfach das Mindeste. Schafft ein gutes Gefühl und erspart fiese Blicke, weil das Mikro mal wieder mufft wie der alte Ozelot (hinten unten).


    In Zeiten von Corona mag das alles natürlich Makulatur sein - und es ist auch durchaus nachvollziehbar, dass es hier keine hundertprozentige Sicherheit geben kann. Aber Veranstaltungen, bei denen wir im Rahmen eines handelsüblichen Changeovers die Zeit finden, Mikrofone zunächst mit Wurzelbürste und Kernseife mechanisch oberflächlich zu reinigen, danach die Komponenten im Autoklaven zu sterilisieren und durch UV-Licht mit acht Milliarden Kilolumen zu bestrahlen, danach im Reinstraum unter Schutzatmosphäre in einem fremdbeatmeten Schutzanzug wieder zu montieren und danach unter Einhaltung aller Hygienemaßnahmen auf einem Edelstahlträger mit abwaschbarer Oberfläche natürlich steril verpackt zurück zum Mikrofonplatz zu bringen (also so, wie wir das auf jedem Festival üblicherweise machen) dürften in der nächsten Zeit nicht so häufig sein.

    Nur so ein paar Gedanken von mir... Muss keiner gut finden...


    Bleibt gesund und haltet die Wurst hoch!