Beiträge von skyworker

    Ich würde inzwischen gerne mal sehen, wie all diese "Designer" Licht mit vier Bars, vier ACL-Gruppen und einer Hand voll Stufen und Profiler spannendes Licht machen. Wenn das klappt und Gänsehaut macht, dann dürfen es auch gerne ein paar Movinglights sein...

    entweder einen echten Billiganbieter oder einen "Exnurbühnenbauer-jetzt-Komplettanbieter-mit-Sparabteilung-Audio" oder das C-Team eines amtlichen Beschallers


    Dieser Umstand bedeutet aber mitunter auch folgende:

    "Hier sind eine Hand voll SM57 und 58, Stative kannst du dir aus der Kiste nehmen und Kabel gibts links. Was? Ihr habt was eigenes dabei? Geh mir nicht auf die Nerven, dafür haben wir keine Zeit. Letztes Jahr waren Hans Wurst und die Dampfaffen da, die haben das auch so gemacht. Also macht ihr das auch so!"


    Und dann?

    Also... ich hatte in letzter Zeit ein paar Zusammentreffen mit den Syven (sagt man das so?!) - einmal mit mir bekanntem Musikmaterial in mir unbekannter Location, einmal mit mir unbekanntem Musikmaterial in mir unbekannter (akustisch bescheidener) Location, zweimal mit mir bekanntem oder unbekanntem Musikmaterial in mir bekannten (und vergleichbaren) Locations - da ich ebenda auch schon mit anderen Stäbchen und konventionellem Point Source zugange war.

    Wenn ich ehrlich sein soll, dann hat sich bei keiner dieser Gelegenheiten diese Magie eingestellt, auf die ich dringend gewartet hätte. Irgendwie ist das nix Halbes und nix Ganzes. Die Aussage, es klänge größer, als es ist, trifft vielleicht auf den Bass zu, denn der tut wirklich laut und wohlig. Irgendwie wie ein großer Subwoofer zuhause - schön, aber unaufdringlich, irgendwie eckt der nicht an.

    Darüber hinaus finde ich den Output der Stäbchen bestenfalls ok - aber wie gesagt ohne jedwede Magie. Vielleicht verstehe ich aber auch nicht, wo es hingehen soll. Kurioserweise gibt es anders als bei den anderen Systemen von lAcoustics eine deutlichst wahrnehmbare Kotzgrenze - darüber wirds einfach sehr, sehr schauerlich. Nun gut - wer ein System bis dahin fährt, der hat es auch nicht besser verdient. Darunter werd ich mit dem Zeug einfach nicht warm. Erwähnenswert dazu ist vielleicht auch noch, dass ich wie gesagt relevante Vergleichsmöglichkeiten in mindestens einer Location hatte - und unumwunden zugeben muss, dass es da in meinen Ohren andere Stäbchen deutlich besser und flexibler gemacht haben. An der Stelle haut dann einfach auch noch mal die Optik mit rein, die ich ehrlich gesagt furchtbar finde. Aber das nur am Rande.

    Mein bescheidenes Fazit: kann man kaufen, wenn man nicht in die Gefahr kommt, etwas mehr Pegel zu brauchen. Vielleicht klappt das mit Jazz oder Akustik ganz gut - wobei ich auch da irgendwie auch schon anderes Zeug vor der Flinte hatte, welches deutlich günstiger, gefälliger, flexibler und in meinen Ohren angenehmer war. Aber das war halt alles nicht braun und daher eben nicht angesagt.

    Wer ohnehin schon den Laden voll mit Braun hat, der mag das System als willkommene Ergänzung sehen und seinen Kunden damit einen Wunsch erfüllen.

    Zaubern kann das Zeug allerdings auch nicht.

    Ein klarer Fall für das hier:

    https://www.rane.com/pi14.html


    Ich erinnere mich, dass im letzten Jahrtausend gegen Ende der inflationäre Einsatz von diesen psychoakustischen Wunderkisten zu einem ebenso inflationären Tod von Pappen geführt hat. Insbesondere der SPL in der Summe war bekannt für seine Sprengkraft. Aber die ganzen anderen Schleudern waren auch keinen Deut besser. Der Versuch, Dinge hörbar zu machen, die entweder nicht da sind oder Kraft der vorhandenen Ausstattung nicht hörbar zu machen sind wird auch dann nicht materialschonender, wenn man es auf die Psyche schiebt.

    Dann ist da noch die Sache mit dem Q, der Akkuratesse, dem Gezerre und dem Gerausche irgendwelcher Equalizer - ich würde erst mal nach den wirklich limitierenden Faktoren deiner Anlage Ausschau halten. Meiner bescheidenen Meinung nach ist es bei deiner Anlage weniger kriegsentscheidend, ob du nun bei 250 oder 263 Hz einen Filter setzt, sondern viel mehr, ob es diesen Filter überhaupt braucht und wer das nun entscheidet.

    Kann mir mal bitte jemand sagen, wie die Anforderung "500 - 1000 Personen" mit den genannten Systemen (inkl. Syva) klar gehen soll???


    Abgesehen von der Bosezeile kenne ich die vier genannten Stäbchendinger - keine davon macht auch bei moderaten Pegeln stressfrei 500 Personen. Meiner bescheidenen Meinung nach ist das schon bei der Hälfte sehr schnell Ende.


    Worüber sprechen wir hier also?

    War da nicht mal was mit einem B.-Clon einer semiprofessionellen Midas-Konsole, bei der selbst der hirnrissige Fehler von viel zu eng stehenden Klinkenbuchsen beim Clon 1:1 kopiert wurden?

    Letztlich konnte man bei beiden keine Neutrik-Klinken verwenden, sondern musste auf den günstigen Chinaramsch ohne vernünftige Zugentlastung und so weiter adaptieren...


    Es könnte so einfach sein...

    Noch zwei Kleinigkeiten von mir dazu:


    (siehe Loveparade in Duisburg)

    Nein! Wer nicht dabei oder beteiligt war, der möge sich an dieser Stelle eines Vergleiches enthalten!


    Sowie:

    dann kann es dir doch schnurzegal sein, ob du das auch so machen würdest

    Glaub mir - du kannst wahrscheinlich gar nicht ermessen, wie egal mir das ist!


    In diesem Sinne: weitermachen!

    Wenn ich mich dann mal neben den Kollegen Zweckerl in die Nesseln setzen darf - und dabei an einen Post an anderer Stelle hinweisen darf, in dem es sinngemäß heißt "es herrsche der Irrglaube, dass alle Veranstaltungen immer stattfinden müssten":


    Scheinbar gibt es keine Möglichkeit, die Situation ohne den Einsatz eines bestimmten Budgets zu klären - und genau das ist nicht da. Punkt. Nun kommt der engagierte Freizeitbeschaller um die Kurve und versucht unter Absolution einer breiten Mischung von Anfängern über Semis bis hin zu Profis eine Lösung zu generieren, die genau einen Effekt haben wird: in Zukunft wird es nur noch so gemacht. Die 1.500 Kracher Fördergeld (oder wie viel auch immer) gibts nicht mehr, aber es geht ja auch so. Also - alles gut für die kommenden Jahre, insgeheim reibt sich irgendwo bestimmt wieder einer die Hände, weil er die Kohle auch noch sparen konnte. Klappt alles, sind alle froh, klappts nicht, gibts allenortes betretene Gesichter und wir hoffen, das keiner mit mehr als dem Schreck davonkommen musste.

    Was mich dabei dennoch wundert: mir scheint es, als würde jedes Argument und jede Variante schon alleine deshalb verworfen, weil es einen im Vorfeld gewichtigen Grund geben könnte. Beispiel: Aber unsere Subs spielen doch so gut als CSA vor der Bühne... Ich könnte jetzt ein )0( sein und den Satz umformulieren: "Ist mir egal ob das eine sichere Lösung wäre - der Bass muss ficken". Ich hoffe, es wird klar, was mich umtreibt: hier werden (womöglich) ein paar falsche Prioritäten gesetzt. Und es wird ein Heidenaufstand geprobt, um anderer Leute Geld zu sparen.

    Warum geht ihr nicht hin und lasst die ganze Nummer ausfallen?! Und erklärt den zuständigen Stellen, dass es eben nicht möglich ist, eine solche Veranstaltung ohne deren Unterstützung durchzuführen. Nicht schlechter, sondern gar nicht - weil niemand von euch die Konsequenzen im Falle eines Unfalles tragen KANN (nicht will - KANN)! Denn ganz sicher wird niemand aus dem just abgesagten Förderprogramm aufstehen und sich schützend vor euch stellen, wenn das Kurbelstativ kippt. Womöglich wittert aber zumindest jemand aus der Öffentlichkeitsabteilung, dass das ganz schlechte Vibes gibt, wenn die Schule auf eine jahrelang geschätzte Veranstaltung verzichten muss. Ob sich dann nicht womöglich doch noch ein Topf findet, der diese Bühne bezahlt?


    Die vier Ks bedeuten übrigens "Keine Kohle, keine Kunst"

    Die Lexa-Amps sind in der Tat Granaten. Aber der Preis eben auch - dennoch sind die Dinger jeden Cent wert.

    Die DSP45K hab ich seit geraumer Zeit ebenfalls in Betrieb, sowohl für Monitor, als auch für PA. Ich mag die Dinger - eine kam tot an, wurde direkt getauscht und seither laufen fünf von den Dingern in unterschiedlicher Konfiguration klaglos.

    Ein HE mit DSP und 4 x 500 Watt halte ich für stets kompromissbehaftet - auf die eine oder andere Art (und wenn es am Ende der Preis ist). Im genannten Budget wird es da sehr eng.

    Du machst doch immernoch den gleichen Job, wie vorher: Wochenendarbeit, gerne unregelmäßig & mit Überstunden, trägst alle Risiken eines Selbstständigen, treibst dich dort rum, wo es zu laut oder zu dunkel ist, lässt dich von "Künstlern" & "Agenturen" (a.k.a Besserwissenden) volllabern, darfst einigen Rechnungen noch Mahnungen hinterherschicken - all den Mist halt, den hier die allermeissten auch über sich ergehen lassen müssen.

    ... aber es gibt auch die negativen Punkte...

    Sie: "Ja, Moment - möchten Sie noch eine Teilnehmer-Urkunde haben?"


    Ähh?

    Mitnehmen! Man weiß ja nie! Kleine Anekdote dazu: Ich hab viele Jahre eine "Hausmesse" eines Architekturbüros technisch betreut. Dort wurden Softwareprodukte aus eigenem Haus oder von Kooperationspartnern vorgestellt und verkauft, im Rahmenprogramm gab es immer Fachvorträge zum Thema Arbeitssicherheit, Bauplanung und so weiter. Ich hab jedes mal ein Zertifikat oder eine Teilnahmebestätigung bekommen - weil ich hab immer brav alle Vorträge von der Regie aus gehört. Irgendwann mal hab ich mich dann zur Meisterprüfung VT angemeldet und konnte der IHK einen Kübel Zertifikate und Nachweise beibringen, darunter auch die aus den Jahren der Hausmesse.

    genau so mache ich das meist mit meinen AE3000 ;-)

    Genießer (;O)


    Ich hab dennoch für Gitarren ein paar kleine Stative mit sehr kompakten Teller, dazu das 906 oder auch mal ein 2500 DE (;O) - gefällt mir besser als die Hängemethode (die ja beim 2500 DE ohnehin nicht so zielführend wäre) und diese ganzen Klammern und Gelöt sind mir grad beim Setchange immer irgendwie ein Nervfaktor.

    Was das Gravity-Zeug angeht: inzwischen mag ich nur noch deren Nylontaschen, der Rest ist mir suspekt...