Beiträge von skyworker

    Na da lobe ich mir doch so eine QL, wo ich für den gesamten EQ drei Regler habe und die Bänder vorher auswählen muß oder - noch besser - dieses Digitalelend LS9 (ok, nicht fair, weil eine Generation vorher).

    Im Ernst - das QU16 ist für eine Hand voll Inputs und simple Bedienung gebaut. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Und in meiner Wahrnehmung intuitiver und sinnvoller ausgestattet wie jede vergleichbare Konsole der Mitbewerber.

    Aber - Meinungen sind verschieden (;0)

    ATM 450 an der Snare geht gut, so lange sich das Geknüppel im Rahmen bewegt. Ich mag es da genau wie an einer HH, weil es sich schön positionieren lässt und einfach fein klingt.


    HH von unten ist besonders prima, wenn das untere Blech gelocht ist... Weil natürlich beim Setchange keiner darauf achtet, ob die Kapsel dummerweise genau dahin zeigt. Klingt wie ein Heinzelmann - saugt und klopft!

    war das hier nicht in Hinweis im Forum ? Audio Rent Clair in CH Aesch


    https://www.audiorentclair.com/index.php/mobile/

    Seh ich da nirgendwo...

    Du unkultivierter Barbar!!!

    Du hast eine echte Pasta gar nicht verdient!!!!! Nimm deine Miracopampe und iß woanders.


    (wir waren übrigens mit dem Threadstarter in der Diskussion bei Kassler stehengeblieben - wieso geht es denn hier immer nur ums Catering?!?)

    Pass mal auf, du halbgare Marzipankartoffel... als ob ich jemals diese Pampe kaufen würde... Die gabs nicht mal, als ich noch Kind war - weil meine Mutter das Zeug schon Kacke fand!

    In der Schweiz läuft jetzt Rental für Clair Brothers Global Europa

    Wie? Wo? Seit wann?


    L´Acoustics K 3 für 105 € netto. Dann ist aber nicht einmal ein Kabel dabei, kein Amp, kein Cradle. Kein Dolly.


    Dh. für jedes noch so kleine Teil muß man extra bezahlen.

    Ja, warum auch nicht? Diese ganzen Buden sind das, was Glen Roggemann von AED mal "Equipment Banker" genannt hat. Du bekommst das, was du bestellst. Wie bei Metro oder im Supermarkt. Wenn du "Darfs auch ein bisschen mehr sein?" möchtest, musst du eben zum Laden ums Eck. Was bringt es dir, wenn du nur vier Riegel irgendwas brauchst, aber dafür noch drei Kabel, zwei Cradle und fünf Pinne mitmieten musst, die du nicht brauchst? Wenn du Tomatenpampe und Käse zuhause hast, kaufst du auch nur Nudeln - und kein Miracoli, oder?

    Hat nix mit Zynismus zu tun, ist nur ein völlig normaler Vorgang. Es gibt eben Vertriebe, die mit dem Begrüßungswort bereits die Rabattstufe ausrufen und Vertriebe, die nicht umsonst ein Netz aus Stützpunkthändlern unterhalten.

    Ein kluger Mann hat mal gesagt: die richtigen Rabatte gibts, wenn Versand und Produktion wegen deiner Bestellung Überstunden machen müssen...

    Es geht noch nicht einmal um den Preis des Equipments,

    Darum ging es mir im Kern auch nicht. Gerade platzt eine Blase, die in schillernden Seifenblasenfarben und mit Lachgas gefüllt suggeriert hat, dass alles geht, was mit einer Leasing bezahlt werden kann - weil es genug Personal gab, die das geil fanden und für unter 200 Euro am Tag rausgegangen sind. Das war nämlich der Grund dafür, dass plötzlich hinter jeder Milchkanne "ihr Fullservice-Profi für jedes Event" einen Laden aufgemacht hat - und seine Leute beschissen bezahlt hat. Der Umsatz des Jobs ging Ende des Monats für die Leasingraten drauf. Die paar Großen aus der Branche haben das Lohngefüge dankend übernommen und "Freelancer für Spitzenzeiten" eingekauft... Immerhin hatten sie die ja in aller Regel schon über Bedarf drei Jahre vorher ausgebildet und dann nach drei Monaten "dem Markt zur Verfügung gestellt". Manch einer könnte jetzt denken, da hat man drei Jahre billige Arbeitskräfte gehabt, sich am Ende vielleicht eine Rosine rausgepickt und der Rest hat sich entweder selbstständig gemacht - oder die Branche verlassen. Oder denke ich jetzt zu negativ?

    Wäre ich so negativ, dann würde ich mich ernsthaft fragen, ob der VPLT da seinerzeit nicht schon so eine Idee im Hinterkopf hatte...

    Die gleiche Kacke passiert jetzt (oder schon seit ein paar Jahren) mit dem "Meister" - du kommst auf einen Job und es gibt nur noch Häuptlinge, keine Indianer mehr. "Und sonst bei dir? - Ich mach grad den Meister!" ist in 11 von 10 Fällen initialer Teil jeder Konversation unter Kollegen. Zum Glück haben irgendwelche Köpfe das jetzt mal neu organisiert, dem Ganzen einen Anglizismus verpasst und die neu zu erwerbende (da wars schon wieder) Qualifikation einem Hochschulabschluss gleichgestellt. Super! Dabei war der "alte Meister" schon recht weit an der Realität vorbei - es gibt begründete Befürchtung, dass das auch beim "neuen Meister" nicht anders sein wird...


    Erinnert sich eigentlich noch jemand an die Deutsche Prüfstelle für Veranstaltungstechnik GmbH??? Ich frag für einen Freund...

    Es beruhigt mich immer wieder zu lesen, dass solche Dinge in unserem Land nicht etwa an eine Qualifikation oder Fachwissen gebunden sind, sondern an den Erwerb eines Blattes Papier. Den Begriff "Erwerb" habe ich hier ganz bewusst so gewählt...


    Immerhin ist es hierzulande so, dass der mit extremsten Risiken und Wagnissen behaftete Beruf des Holzspielzeugmachers weiterhin nicht ohne einen Meisterbrief selbstständig ausgeübt werden darf - eine Tonne an die Traverse geht aber mit Mittelschule und ausreichend Selbstbewusstsein, der "Erwerb" der notwendigen Bescheinigung reißt mit durchschnittlich 20 Euro auch kein all zu derbes Loch in die Kasse...

    Ach Gottchen... Die Diskussion ist doch so alt wie die Branche, oder? Eigentlich noch älter, weil die gabs schon, als das noch gar keine Branche war (;0)

    Was der (ex) Kollegen (schade eigentlich!!!) Zweckerl da beschreibt ist doch nix anderes als eine Entwicklung, die vorhersehbar war - aber immer geleugnet wurde: "damals" ist man in der Branche als Quereinsteiger gelandet, weil man brannte - und zwar an beiden Enden. Die alten Säcke werden sich daran noch erinnern können. Die jüngeren Kollegen hatten dann Hosen von Engelbert Strauss, ein Tool und eine Taschenlampe am Gürtel und - ganz wichtig - sie kennen von allem den Preis und von nix den Wert. Klingt nicht nett, will auch keiner hören aber es ist doch so: ein paar findige Menschen haben irgendwann bemerkt, dass man aus der Spielwiese für eine Hand voll Idealisten ein prima Geschäft machen kann... Auch wenn ich da hoffnungsloser Romantiker bin - aber man kann aus Emotionen kein Geschäft machen.

    Am Ende führt das dann zu dem, was wir jetzt sehen: Hauptsache alles wackelt und drückt, kein Straßenfest kommt ohne zwei Trailer Technik mehr hin, alles ist bezahlbar geworden, weil die Leasing machts möglich und der Fixturecount ist wichtiger als die Band oder die Crowd. Dass das alles nur geht, wenn dieser Molloch auch von Horden schlecht bezahlter Engelber Strauss und Taschenlampenjüngern geregelt wird - Peanuts. Dumm nur, dass die jetzt alle Fahrräder reparieren oder als Elektriker arbeiten. Zack - schon fährt die Traumfabrik scheppernd und volle Pulle vor die Wand.

    Vielleicht war früher doch alles besser? Gestern zum Beispiel, da war Sonntag...

    Hmmm... ich hab das, glaube ich, schon mal hier erwähnt: Mir sind Beschallungswerkzeuge, die NUR mit einer in penibler Kleinarbeit über Monate hinweg von extrem ausgefuchsten Programmierern entwickelten Software zu betreiben sind UND dann auf Tüddelschnur aus dem Baumarkt zur EXAKTEN Ausrichtung basieren, erst mal suspekt.

    Nein, keine Frage - die Beschallungstechnik hat in den letzten Jahren / Jahrzehnten immense Fortschritte gemacht, Software und so weiter erleichtert das Leben spürbar und kann helfen, das Ergebnis nicht nur vorherzusagen, sondern auch zu verbessern. Alles keine Frage - aber am Ende ist es doch so: je spezialisierter das Werkzeug, desto dringender der Bedarf an qualifizierten Nutzern. Zeigt sich immer dann, wenn ein Berg aus hochpreisigen Tonmöbeln wieder mal klingt wie ein Haufen. Da bringt es auch nix, einen besonderen Typ oder Hersteller in den ominösen Rider zu schreiben - ich fände es durchaus wichtiger und zielführender, die Marke offen zu lassen, aber im Rider einen kompetenten Kollegen anzufordern. Weil der zwar auch keine Scheiße polieren kann - die aber womöglich sogar erträglich hinbiegen kann.

    Verlassen wir nun den hochpreisigen Sektor und begeben uns in die Alltagsgefilde dann möchte man meinen, ein ebenfalls nur (sagen wir) semiprofessioneller Techniker wäre an der Stelle dann auch schon ok. Damit haben wir dann aber auch schon die Gleichung mit zwei Unbekannten - und das war in Mathe auch schon immer doof.