Beiträge von skyworker

    Was ich an dieser Diskussion in gewisser Weise erheiternd finde (viel zu lachen gibts ja ah nicht im Moment) - vor ein, zwei, drei Jahren gab es genau diese Diskussion schon mal hier - nur ohne Corona. Seinerzeit hat mir die Mehrheit der Teilnehmer erklärt, dass das alles Unsinn wäre, den Korb und den Schaft zwischendurch immer mal wieder mit Sagrotan oder dergleichen zu reinigen, die Schaumstoffe auch mal zwischendurch zu waschen und so weiter - weil man damit ja nur einen Bruchteil potentieller Erreger weg bekommen würde.

    Ich hab seit vielen Jahren in meinen Mikrofosets eine Pumpflasche mit Desinfektionsmittel, feuchte Tücher, Einmalhandschuhe und ein paar Beutel Reis (wer schon mal für J.Z .aus K. am R. gearbeitet hat...) dabei. Ich fand das schon immer selbstverständlich, da für gewisse Reinheit und Hygiene zu sorgen. Wohl wissend, dass sowas keine hundertprozentige Sicherheit sorgen kann. Aber: wenn ich wenigstens ein paar Prozent der Erreger damit entfernen kann und für etwas Frische und ein Mindestmaß an Hygiene sorgen kann, dann ist das immer noch besser, als nix zu tun. Das hat nix mit trügerischer Sicherheit zu tun, das ist einfach das Mindeste. Schafft ein gutes Gefühl und erspart fiese Blicke, weil das Mikro mal wieder mufft wie der alte Ozelot (hinten unten).


    In Zeiten von Corona mag das alles natürlich Makulatur sein - und es ist auch durchaus nachvollziehbar, dass es hier keine hundertprozentige Sicherheit geben kann. Aber Veranstaltungen, bei denen wir im Rahmen eines handelsüblichen Changeovers die Zeit finden, Mikrofone zunächst mit Wurzelbürste und Kernseife mechanisch oberflächlich zu reinigen, danach die Komponenten im Autoklaven zu sterilisieren und durch UV-Licht mit acht Milliarden Kilolumen zu bestrahlen, danach im Reinstraum unter Schutzatmosphäre in einem fremdbeatmeten Schutzanzug wieder zu montieren und danach unter Einhaltung aller Hygienemaßnahmen auf einem Edelstahlträger mit abwaschbarer Oberfläche natürlich steril verpackt zurück zum Mikrofonplatz zu bringen (also so, wie wir das auf jedem Festival üblicherweise machen) dürften in der nächsten Zeit nicht so häufig sein.

    Nur so ein paar Gedanken von mir... Muss keiner gut finden...


    Bleibt gesund und haltet die Wurst hoch!

    Sieht meiner Meinung nach wirklich nach Daub aus.


    Schalter und Zuleitung checken könnte helfen - je nach Alter kleben die Kontakte gerne im Schalter... dummerweise gerne an der falschen Stelle.

    Oder die Einschaltstrombegrenzung hat einen Weg - da müsste es auch ein Relais geben, welches gerne mal klebt.

    Irgendwann hat Camco Daub übernommen, die waren quasi Nachbarn. Die letzten DS1000 (großartige Dinger) waren praktisch die ersten DL 1000 von Camco.

    Dass die Meyer Daubs transparenter klangen muss an der Aufschrift auf der Frontplatte gelegen haben - ich hatte seinerzeit D500 C und D500 MSL im Amprack für Wedges und die waren bis zum Poti und XLR baugleich. Absolut. Aber irgendwie ist Meyer ja schon immer etwas magischer als andere (;0)

    Würde mich jetzt jemand fragen, dann würde ich auf Daub tippen. Der Detlef hat in den 80ern und auch schon davor für praktisch jede Bude Amps gefertigt - und die Anordnung der Kühlkörper und der Lüftungsauslässe sieht schwer nach einer D500 oder so aus. Auch die restliche Optik spricht dafür.

    Hast du ein Bild von der Rückseite?

    Wenn dem so ist, dann fallen hinten schnurgerade 500 Watt an acht Ohm pro Seite raus. Ansonsten tut der Amp höchst unauffällig genau das, was er soll - nämlich verstärken.

    Processing gabs damals - wenn überhaupt - über aufsteckbare Rundstecker mit x Pinnen - ähnlich der alten QSC US - Serie, die hatten auch mal sowas implementiert.

    Guter Amp, aber schlechtes Temperaturmanagement, weswegen die Kondensatoren wahrscheinlich inzwischen staubtrocken sein dürften.

    Hi-End-Fanatiker lieben diese Dinger (;O).

    Das Zeug wurde übrigens auch chargenweise im Palast der Republik verbaut - ansonsten schworen Meyer, Kind, Bose, Clayton, verschiedene, Münchener und Hamburger Discothekenbauer und EV auf die Dinger. Später hieß das Zeug dann auch mal Camco.

    Die Platine dürfe schwer an alte BGW-Amps erinnern. Das Haus Daub hat sich da gerne mal Inspirationen geholt.

    Hmmm... ich kann wenig dienliches berichten. Die Ambiencelösung wurde verworfen, bei sieben Kannen auf einer Bühne kommt genug Ambience über die Mics (ATM 350er von Audio Technica). Mal sehen, wie es nach dem ersten Tourtag aussieht.


    Anyway - einen hab ich noch: die Klemmen sind prima, sitzen eher etwas zu stramm ums Mikro - allerdings ist das Reduziergewinde ein haufen Plastikabfall... Das Gewinde war schon beim Einschrauben im Sack, bei beiden. Da muss was aus Metall rein (;O) Aber - für den Preis zu verschmerzen.


    Klanglich für mich auf dem Hörer sehr ok.

    Wenns keinen stört, dass ich dann gerade völlig tourlaged zurück bin, würde ich in der zwanzigsten KW alternativ statt Fleisch und Bier Tofu und Brause vorziehen... Irgendwas ist ja immer...

    MT4 war geiles Zeug! Viel half viel (;O) Genau wie Clair S4 - zuletzt gestapelt bei Diamod & Pearls von Prince... Gott hab ihn selig!


    Die ersten paar Bilder aus der Slideshow sind von der PLS 2019, diese Vintage Concert Audio Stage. Denen hatte ich damals die alte Apogee Artist aus dem Frankfurter Südbahnhof angeboten - gutes 80er-Jahre Holz... aber das war wohl nicht edel genug - oder jemand anderes hatte (wie zu sehen) mehr Vitamin B. Schön mit analogen Controllern und QSC MX1500... oder das ehemalige Peavey-Pult von den Rodgau Monotones... war auch nicht gefragt...

    Die Apogee läuft jetzt hübsch restauriert und klaglos in einem Schulzentrum ums Eck. Die Kids freuen sich riesig!