Beiträge von ERICH

    Hallo Jürgen,


    ich habe derzeit auch ein Problem mit einem der Module unserer D4.


    Kanal 3 Kratzt und Zerrt bei geringen Pegeln. Wenn man mal kurz richtig Schub gibt verschwindet es vorläufig und der Kanal arbeitet normal.

    Ich dachte erst an eine kalte Kötstelle oder ähnliches.

    Nach dem Nachlöten aller fragwürdigen Stellen war auch erstmal wieder gut - bis der Fehler wiederkehrte.


    Ich bin derzeit am Überlegen, was ich mit dem Gerät mache.

    Ein Austausch des 2. Endstufenmoduls währe recht einfach - ich finde nur nirgens eins als Ersatzteil.


    Hast du einen Tipp für mich, was hier helfen könnte?

    Alternativ ist AutoHotKey eine Möglichkeit. Damit kann man Tastatureingaben aus allen möglichen erzeugen und auch so spezielle Sachen, wie Eingaben zu Programmen im Hintergrund (minimiert) senden.

    Zu finden ist das ganze in der Bedienungsanleitung hier:



    Es werden lediglich die im Controller verbauten Filter genannt.

    Die Bezeichnung ist in der tat nicht gut gewählt und ergibt erst in Verbindung mit dem Blockschaltbild Sinn.


    Link zur BA:

    manual_FC-3PRO_FC-7PRO.pdf

    Auf Seite 11 und Seite 23 gibt es alles nachzulesen.


    Mit diesem Link und der Fragetellung: "Was bedeutet "Mitten Tiefpass 1,5 KHz 12db/Oct. und Mitten Hochpass 1,5 KHz 12 db/Oct" auf Seite 11 in diesem Dokument?" kann jeder technisch versierte Nutzer eine kompetente Antwort geben und muss nicht eine schwarze Katze im dunklen Zimmer suchen, die es vielleicht auch gar nicht gibt.

    Tatsache - eine Websuche nach


    "Mitten Tiefpass 1,5 KHz 12db/Oct. und Mitten Hochpass 1,5 KHz 12 db/Oct."

    führt direkt zum passenden Controller.



    Es ist schon erstaunlich und bedenklich, wie schnell man in der Glasgoogle Zusammenhänge findet.


    Das bringt hier alles nichts, wenn nicht einmal die Bezeichnung der Box genannt wird.

    Wie soll man bitte anhand dieser paar zugeworfenen Knochen etwas sinnvolles dazu sagen?


    Dem Kommentar von Schrägstrich entnehme ich, das es sich um eine Fohhn Easysat (?) handelt, woher er das auch immer wissen kann ...


    Die Bedienungsanleitung zum passenden Controller FC•3 PRO zeigt folgendes:


    Eine 2 Weg Aktivweiche mit separaten Limitern für Mitten und Höhen.


    Das ist des Rätsels Lösung, ganz einfach in 2 Minuten zu finden. Aber man kann ja auch eine virtuelle Schnitzeljagd daraus machen ...

    ... oder einfach im Controllersetup ein Fehler war.


    Wenn auf beiden Seiten die gleichen Controller- und Ampracks stehen und da jeweils das gleiche (mit dem versehentlichen Phasenderher versehene) Setup (nur einmal mit linkem Kanal und einmal mit rechtem Kanal gespeist) geladen ist, dann hat man wunderschöne Auslöschungen auf beiden Seiten ohne irgendeinen Defekt zu haben.


    Controllersetups selbst zu erstellen braucht eine geradezu pedantische Hingabe - besonders, wenn man direkt am Gerät einstellt.

    Ich habe da über die Jahre viel Lehrgeld zahlen / Stress wegstecken müssen, um die unbedingt nötige Sorgfalt und Genauigkeit für die Sache zu entwickeln.

    Irgendwo einen Haken nicht gesetzt, der ein Delay, Link oder Phasendrehung aktiviert und schon herrscht Chaos und Verwirrung.

    wora und nojunk


    Das ist schade, die MPA war ein wirklich gut gemachtes System.


    madmax


    Aus Aue kenne ich nur JBL und die Firma scheint heute noch mit den gleichen Kisten wie vor über 20 Jahren unterwegs zu sein.



    Zurück zum Ausgangsthema.


    Ohne jetzt Kontroversen auszulösen - für akustisch problematische Räume wie z.B. Kirchen setze ich gern meinen URPS ein.


    Es gibt einen Jugendgottesdienst in einer mittelgroßen (max. 800 Personen) Kirche, den wir seit Jahren regelmäßig betreuen.

    Dort habe ich schon einiges an Basskonstrukten probiert.

    Der Urps hatte von allen die beste Rückwärtsdämpfung, den besten Klang und erzeugte den wenigsten Mulm / Bassbrei, wie er in Kirchen schnell entsteht.


    Beim Soumdcheck war ich überrascht, wie klar und stramm Bassgitarre und Fußtrommel auf mich einrammten.


    Am anderen Ende der Wertungsskala steht der Bandpass, den wir hatten. Der war als Infra zusätzlich zum Bass getrennt. Ich hab ihn dann einfach händisch am Verstärker zurück gedreht, damit es erträglich wurde.


    Das selbe Setup hatte kurz zuvor in einem Festzelt gestanden und dort wirklich gut funktioniert. Auch Open Air war kein Problem. Sprich - die Abstimmung passte, nur nicht die PA zum Raum.

    Ja, der EQ.

    Das war immer knapp bemessen. Auch wenn ich selten mehr, als 3 Bänder brauche war das doch unkomfortabel. Das 4. Band einfach zum probieren frei zu haben ohne ein anderes dafür opfern zu müssen ist wirklich was wert.


    Von daher - schön daß sich 4Band PEQ + Lowcut in den Kanälen als Standard durchsetzt. Nur wenige Sonderlinge, wie Soundcraft und Presonus haben noch was ohne im Angebot.

    Pre und Postfader an jedem Abgriffpunkt frei wählbar gab es sogar schon im 01V96.



    Sogar die XAir können das heutzutage, sogar mit wesentlich mehr Optionen.




    Das es das X32 nur in 2er Paaren kann hatte ich für eine grobe Unart aus Preisgründen gehalten.


    Gibt es wirklich aktuelle Pulte, die das gar nicht können?

    Da kommen Erinnerungen hoch.


    Die Syrincs MPA stand auf dem ersten Metal Konzert, bei dem ich als junger Spund war.


    Bis dahin nur bisschen Hifi Gebastel und Mini PAs lokaler Bands gewohnt war der brutale Schub im Bass und die unbekannte Lautstärke ein völlig neues Erlebnis.


    Und da die MPA auch gegen andere PAs der Zeit ein gutes System war und ich später ein paar Mal damit arbeiten konnte ist krähende Gockel als Logo mir immer in guter Erinnerung geblieben.


    Währe schön, wenn Thomann daran anknüpfen könnte und unter der Marke ein paar durchdachte Systeme anbietet.

    Gerade bei kleinen Veranstaltungen ist das Delay auf der PA wichtig.

    Dort ist der Direktschall Anteil am höchsten.


    Die Latenzen der verwendeten Geräte müssen dabei natürlich berücksichtigt werden.


    Ich Stelle gern das Delay nach Entfernung und Erfahrung ein, mache einem A/B Vergleich und wenn es förderlich ist ( was eigentlich immer der Fall war) gehe ich von diesem Startpunkt aus mit der Verzögerung hoch und runter, um den idealen Wert zu finden.


    Der ist je nach Räumlichkeit und Programm immer etwas anders - ich denke da spielt zu viel rein, um es einfach nur zu messen, zumal wir viel in Kirchen unterwegs sind, was so seine eigenen Tücken hat.

    Auch das ist so eine Sache, bei meinem Besuch beim großen T war höchstwahrscheinlich irgendwas in der Ansteuerung der Vorführboxen defekt oder verstellt.


    Manches klang so eigenartig, das ich es nicht glauben konnte. Der Verkäufer meinte aber felsenfest, da währe alles in Ordnung.


    Da ich von Natur aus skeptisch bin habe ich 2 der in Frage kommenden Bässe (von denen einer vor Ort sehr seltsam klang) zu mir kommen lassen.


    Und siehe da hier war das Ergebnis umgekehrt. Der beim T besser klingende war ganz OK, der andere klang aber um Welten besser.


    So wirklich einschätzen kann man ein neues Werkzeug eh erst, wenn man zwei ... drei VAs damit gemacht hat.


    Von daher - try before buy - und manchmal geht das eben nur, wenn man das Teil bestellt, wenn es keins in der Gegend zum leihen gibt.


    So habe ich z.B. herausfinden müssen, das das Fisheramps Teil eine verzerrende Gurke ist.

    Die HK 4000er Subs klingen in meinen Ohren extrem hölzern, nicht wirklich tonvoll oder angenehm.


    Falls du noch experimentierfreudig bist währe der RCF 8004 einen Test wert.


    Die FBT kenne ich leider nicht, daher kann ich diese nicht dazu einordnen.

    Das ist wie schon im anderen Thema gesagt ganz einfach, wenn man sicher sein will.



    Palette auf den Boden.

    Mit Unterlegerettern ausgleichen.

    Bässe darauf stapeln.

    Spanngurte drum.

    Topfteil drauf.

    Neigebrett dazwischen.

    Spanngurte drum .

    Die paar Meter weniger Reichweite mit Delayline hinter FoH ausgleichen.

    Fertig.



    Wenn du keine Stative stellen kannst / willst, dann Stelle einfach keine.