Beiträge von ERICH

    Du kannst auch die Out 1-16 direkt 1:1 auf 1-16 der AES50 outputs legen.

    Dann einfach im Output Patch den Master auf Out 15+16 und gut.


    Es gibt gibt 2 Ebenen von In/Output Patch.

    Eine in der man in 8er Blöcken die physikalischen Schnittstellen zusammenstellt und eine in der man diese dann dem Mixer (Eingang, Ausgang, Insert,...) zuordnet.


    Ich hab z.B. auf Out 1-10 Busse und auf 11-16 die Matrix, wobei 15/16 die Front PA ist.

    Das ist eine runde Sache, da die Busse 1:1 durchlaufen, Matrix out 1-6 auf 11-16 auch simpel ist und auch der AES/EBU out für den Master passt.

    Am Pult habe ich den Block 9-16 auf die Ausgänge 1-8 gelegt (und der Bequemlichkeit halber entsprechend umbeschriftet) und damit die Matrix und 2 Busse für Delaylines oder ähnliches.

    Das kommt ganz darauf an, wie betriebssicher das ganze sein soll.

    Bei Passiver Trennung kann sich die komplette Endstufenleistung auch mal in einen einzelnen Lautsprecher entladen, wie z.B. bei einer Rückkopplung oder einem Tiefbassschub.


    Kommt aber auch auf den Verstärker an, mit 700w irgendeines Digital - günstigamps hätte ich nicht soviel Bedenken, wie mit 500W eines soliden Eisenschweins.

    Solange es keinen Player, der alle Dateisysteme und Datenformate widergeben kann gibt kann man die Teile nur für den Eigengebrauch verwenden.


    Während eines Stadtfestes den Leuten erklären zu müssen, das ihr Stick zwar an ihrem Smartphone und dem heimischen Rechner funktioniert, aber nicht an meiner teuren Spezialkiste ist irgendwie daneben.

    beim Soundcheck: __________ patsch ________________ patsch _______________ patsch


    beim Konzert: _______________ PATSCH _ PATSCH _ PENG_ PATSCH_ PATSCH_ PENG




    Sorry, konnte nicht anders, aber ich denke es gibt hier zu viele unbekannte Variablen, um etwas zielführendes dazu zu sagen.

    Wenn das Pult auch eingesetzt werden soll, dann sollte es schon ein 01V96 mit VCM sein.


    Oder ein X32 Compact.


    Damit kann der angehende Tonmensch auch mal auf die Straße und sich dort behaupten.

    Ich denke auch, dass man mit einigen Skizzen des Signalflusses und dem zeigen der entsprechenden Funktion / Betriebszustandes (sends on Fader,...) am Pult auch gut veranschaulichen kann.


    Ich soll im nächsten Jahr einen Einsteigerkurs für Leute halten, die in ihrer Kirchgemeinde "Technikdienst" haben.


    Noch bin ich mir unschlüssig, in welcher Richtung ich das ganze anfangen werde.

    Das ganze soll etwa im November 2019 stattfinden, wenn es genügend Anmeldungen gibt.


    Ich bin gespannt, wie das wird und kann gern berichten, wenn dann noch Interesse an dem Thema besteht (kann ja sein, das bis dahin jedes Pult eine KI eingebaut hat und wir nur noch Kisten stapeln dürfen :-) oder so).


    In meinem Hauptberuf (Werkzeugkonstruktion) habe ich schon einige Lehrlinge in den Tücken der CAD Konstruktion unterrichtet.

    Einige waren etwas überrascht, das sie erstmal ein paar Zeichnungen machen mussten und wenn ich gesehen habe, das sie im Zeichnunglesen noch Probleme haben auch Teile aus Knete formen mussten.

    Die einen mögen das, die anderen können das gar nicht ab.

    Wobei die, die von Grundlagenwissen genervt sind auch meistens die sind, die die Lehre schmeißen.

    Aber wie gesagt, Grundlagen sind extrem wichtig - das hebt einen auch von Leuten ab, die auch meinen das ganze mit so Lautmachzeug mal eben zu können.

    Daher - erstmal weg von den bunten Knöpfen und ran an ein langweiliges Blatt Papier.

    Und nicht nur zeigen - auch mal fragen und aufzeichnen lassen.

    Es ist immer alles klaro, wenn man es sieht, interessant wird es, wenn man vor einem leeren Blatt sitzt und den Signalfluss mal selbst zeichnen muss.


    Wer das kann und auch noch erklären kann, was er gezeichnet hat darf dann ans Pult.


    In manchen Handwerksbetrieben dürden die Lehrlinge erst an z.B. Kreissäge oder Bandsäge, wenn sie einen sauberen Schnitt mit dem Fuchsschwanz zeigen können.

    Der Aufwand und die Art der Darbeitung sollten aber schon zum Umfang passen.


    Spätestens, wenn mehr Musiker, Kellner, Techniker, ... nebst aller unverzichtbarer OpenAir - ridertauglichen Technik im Raum sind, als Gäste wirkt das ganze sicher ein klein wenig surreal.

    Nochmal zum Anfang zurück - die Visions sind sehr hochwertige Bassamps.

    Ich habe hier auch 2 davon und werde sie wohl nicht so schnell hergeben.

    Mir ist kein leichterer Amp zu ähnlichem Preis bekannt, der die gleiche Performance bringt.


    Es macht rechnerisch keinen Sinn bei insges. 180kg Bassboxen 20kg am Amprack zu sparen und dafür nicht die volle Leistung zu bekommen.


    Ich nutze die Vision auch oft gern im 2,7 Ohm Betrieb mit 3 Bässen/Seite.

    Da treiben 50kg Amprack an die 270kg Bässe an.


    Wenn du aufgrund eines schlappen Verstärkers auch nur einen Bass mehr mitnehmen musst, dann kippt die Rechnung in jeglicher Hinsicht um (Gewicht, Transportvolumen,...).


    Von daher - Vision und gut.


    Wenn aber jemand einen Tip für was moderneres, leichtes mit gleicher Leistungsfähigkeit hat, was einem preislich nicht aus den Socken haut, dann würde mich das auch interessieren.

    Aber bitte keine Direktimporte ohne Reparaturmöglichkeit oder so.

    Das stimmt, aber es spielt in der Leistungsliga, die die bunten Bildchen der eBay Teile suggerieren.


    Das es ein paar euro teurer wird ist halt so. In einer Zeit, wo Leute bereit sind fast 1000€ für ein in 2 Jahren veraltetes Telefon zu stecken finde ich es nicht verwerflich zu sagen, das das Geld in sowas besser angelegt ist.


    Wobei auch Preis/Leistung zu bedenken ist.

    Bei den eBay Sets ist die um Faktoren schlechter (wenn man hier überhaupt noch von Wert sprechen kann), als bei dem Bundle.


    Und wenn man den Wiederverkaufswert bedenkt, dann ist das Bundle im Vergleich zu der Schrott PA kostenneutral.


    Also bessere Technik und mehr Freude damit für das gleiche Geld.


    Und das vergessen die meisten.

    Das mit den CL Bundels ist ein heißer Tip.

    Alles darunter ist schlichtweg unbrauchbar.


    Wenn es noch etwas mehr Dampf sein darf, dann werfe ich mal noch das hier ins rennen:


    the box TA Power Bundle


    Das geht nochmal einen Schritt weiter in die professionelle Richtung und ist schon recht Leistungsfähig.

    Das Top verträgt auch 4 der Bässe, falls mal erweitert werden soll.

    Das ist bei den anderen "alle Amps im Bass" Kisten nicht möglich.

    Zudem ist das ganze sehr Totalausfall - sicher, da im Zweifelsfall nur eine Box streikt und nicht die ganze PA.

    Heute hab ich auchwas, das niemand braucht.


    Zelte, bei denen es an allen Ecken und Enden hineinregnet.


    Statt eines ganz normalen Festzeltes war vor Ort aus 5 kleineren Zelten eines zusammengeschustert worden.


    Wir haben uns mit dem entladen beeilt, da ein Gewitter aufzog.

    Als das meiste im Zelt war ging es los und schüttete wie aus Eimern.

    An allen Ecken kommt die Suppe durchs Dach. Also erstmal alles an trockene Flecke bringen. Das ist gar nicht soo einfach, da alles mehr als eng mit Stühlen und Bänken voll steht.


    Als das geschafft war kam das Wasser von unten, also nochmal umräumen.


    War ein anstrengender Aufbau und wir sind alle nass, da überall Wasserfälle waren und ja auch noch das restliche Zeug reingeholt werden musste.

    Natürlich ließ der Regen erstmal deutlich nach, als die ersten Darsteller eintreffen und natürlich unzufrieden sind, das die ganze Bühne (das war der trockenste Teil) noch mit unserem Zeug voll steht.


    Dann noch Gewitter während des Soundchecks bzw. der Anspielprobe.

    Wir haben dann zeitweise die Technik vom Netz genommen, um nicht Defekte zu riskieren.


    War dann aber ein guter VA Durchlauf und das Wetter würde auch gegen Abend zum Abbau besser.


    Dennoch sind das Zelte, die keiner braucht. Bei schönem Wetter will da keiner rein, weil es warm und stickig ist. Und bei schlechtem Wetter will was auch keiner sein, weil man dennoch nass wird es auch einfach keinen Spaß macht in so einem Regen - Rauschgenerator Musik zu hören.

    Das stimmt, wenn man gleichzeitig das Material stellt ist das ein Mehraufwand.


    Wobei auch da die Relationen interessant sind. Wenn da für mehrere zehn- oder hunderttausende Euro Material steht und dann noch paar Strippen und paar Mikros oder DIs dazukommen ist es eigentlich egal, solange es vor Ort vorhanden ist und nicht extra herangeschafft werden muss.


    Interessanter finde ich es da schon, ob es ein Einzelfall ist, was überall mal passieren kann. Oder ob sich derartiges wiederholt.

    Dann kann man die Preise gleich im Voraus anpassen.