Beiträge von ERICH

    Ich glaube, das wissen die auch 😉.

    Wer sagt denn, das die Server nicht in der EU stehen?


    Dienste mit solch massiven Datenströmen haben immer ein Interesse an kurzen Wegen.


    Aber wie auch immer - die Diskussion hier ist leider völlig vom Backup in Cloud und in DSGVO abgeglitten.


    Man glaubt übrigens kaum, wie viele Leute noch überhaupt nie ein Backup gemacht haben.


    Als schnelle, einfache und günstige erste Maßnahme für solche Fälle ist sicher eine einfache USB HDD und Microsoft Synctoy.


    Hab ich bei mir selbst und sicher einem Dutzend Bekannten so am laufen.

    Ich hab das ganze um mal eben z.B. 100 CDs mit einem Mitschnitt anzufertigen.


    Funktioniert echt gut - auch wenn ich immer noch mit mehreren Instanzen von CD Burner XP arbeite, da ich noch keine multi Brenner fähige Software zu einem halbwegs annehmbaren Preis gefunden habe ...

    Ja, da Predigt man gegen die Wand


    Ich lasse oft den Spruch


    " Keine Backup bedeutet kein Mitleid. "


    fallen. Manche kommen dadurch immerhin mal zum nachdenken..


    Und wenn es sie mit Datenverlust erwischt hat man eine ganz besondere Diskussionsgrundlage. frech*


    Shit happens .... auch mit Backups, aber wer es wider besseren Wissens provoziert, der hat eine bewusste Entscheidung getroffen ...

    Ja, das ist eine furchtbare Vorstellung.SO ein Trojaner verschlüsselt alle Daten auf dem Server und bevor es einer merkt sind alle automatischen Backups auch überschrieben oder infiziert ...


    Für sowas sind ordinäre USB Hdds gut.


    Die zwei, die ich dazu nutze liegen im Tresor. Und es wird immer max. eine herausgenommen und zum Backup angesteckt.


    Es liegt also immer min. 1 Backup offline im Tresor.

    Ich habe hier zu Hause / meiner kleinen Firma:


    - alle Daten auf 2 HDDs (Daten und Archiv) im Rechner

    - ein Backup auf einem NAS

    - ein Backup auf USB - HDD

    - die ganz wichtigen Dokumente sind zudem mittels
    Dropbox online verfügbar und dadurch nochmals gesichert



    Im Betrieb (meiner Hauptbeschäftigung - Konstrukteur und IT- Mensch

    im Formen und Werkzeugbau)

    ist das ganze deutlich anspruchsvoller:


    - alle Daten auf einem Server (ca. 12 Clients mit CAD / CAM und 7 CNC - Maschinen)

    - der hat 4 Hdds in Raid 5 und eine zusätzlich als Hotswap

    - syncronisiert alle Daten mehrfach täglich mit einem 2. Server im Nebengebäude

    - erstellt nachts automatisch ein Backup auf ein NAS

    - zusätzlich 2 USB - HDDs, auf denen abwechselnd wöchentlich
    manuell Backups geschrieben werden


    Datenverlust würde hier aller Voraussicht nach zum Untergang der Firma führen.

    Daher ist das alles sehr genau geplant und geregelt,

    hab das ganze über Jahre hinweg immer weiter verfeinert.


    Es gibt da so viel zu bedenken...


    Hardware - Defekte

    Software - Fehlfunktionen

    Fehlbedienung

    Brand

    Krypto - Trojaner

    Blitzschlag

    Diebstahl

    Produktionsstillstand im Fehlerfall

    Geheimhaltung

    ...

    Linus dürfte bei mir nichtmal die Türklingel bedienen .... hätte zuviel Angst, er macht das was kaputt ^^ .


    Er hat in einem Video auch mal seine Türklingel gezeigt - das hat meinen Verdacht dann bestätigt.

    Ich habe auch vor einiger Zeit meine komplette CD Sammlung gerippt.


    Genutzt dazu hab ich im Endeffekt ITunes mit Konvertierung in das Apple Lossless (ALAC) Format.


    Das ist verlustfrei und bietet neben etwas Speicherplatzvorteil noch die Möglichkeit alle Metadaten und Coverarts mit einzupflegen.

    Das war bei den vielen Eigenproduktionen und Exoten ganz schön viel Arbeit - Komplette Songlisten abtippen, Covers scannen und bearbeiten,...


    Bin soweit aber sehr zufrieden damit. Auch die Kompatibilität ist gut und wenn ichal ein spezielles Format brauche (für den M32 USB Player z.B.), dann ist da auch schnell was passend gewandelt.


    Die Einstiegshindernis mit der Musik Datenbank ist aber halt das gleiche, wie bei allen ähnlich gelagerten Projekten (z.B. Fotoarchive) - man muss erstmal viel Arbeit in eine saubere Konvertierung und Struktur stecken. Hat man das einmal durch, dann ist die Pflege und Erweiterung des ganzen bei guter Disziplin ganz entspannt und nicht Zeitaufwändig.


    Nur ist meine Erfahrung, das wenige diese Disziplin wirklich aufbringen. Was ich allein in all den Jahren PC - Notdienst an Foto, Video und Musik Chaos gesehen habe ... da war nicht ein einziges mal wirklich Struktur zu erkennen ...

    Achja - Linux, da gteht immer alles, wenn man es kann.


    Für den Normalsterblichen leider nicht zu beherrschen - hab schon mehrfach probiert damit was aufzuziehen, immer gab es massive Probleme.


    Und dabei bin ich Freund und Verfechter offener Software.

    Ich hab hier einen Sub 18H aus dem Abverkauf vom Musicstore.


    Tut was er soll, ist kein High end Gerät, aber ein solider Basswürfel.

    Ist ehrer im Bereich "bandeigene PA", als professioneller Verleih anzusiedeln.


    Das kombinieren von Bässen ist immer so eine sache ... lieber Finger weg lassen,

    wenn man nicht genau weis, was man da macht.