Beiträge von ERICH

    Hab doch noch was ausgraben können.


    Das Teil hieß PM90 (es gibt auch PM60 - die Zahl ist soweit ich weiß die horizontale Abstrahlung).

    Das Netz sagt es war in Ausgabe 2/2017.


    Hier noch ein Link zu Beiträgen dazu im Lautsprecherforum:


    [In Planung] PM90 Topteil | Lautsprecherforum.eu
    Nachdem ich neulich Open Air, Mittelalterfestival, ziemlich große Wiese festgestellt habe, dass ich lautere Topteile mit größerer Reichweite brauche endlich…
    www.lautsprecherforum.eu

    Wie konnte ich nur vergessen, das Musiker und Techniker immer einen Bandschleifer in der Hose haben ... 8o


    Nee, halt, was?


    Mein Lehrmeister hat immer gesagt "feilen, heften, schweißen, löten hilft dem Schlosser aus allen Nöten"


    Und danach kam noch das wichtigste:


    "Ich weiß auch genau, wie man Dinge zurecht pfuscht, ich erhebe es aber nicht zum Grundsatz, mach das bitte ordentlich."

    Bei mir laufen so Dinge, bei denen Form und Erscheinung vor der eigentlichen Funktion stehen (oder sogar dieser entgegen stehen) unter der Bezeichnung "Schickischeiß".


    Und das Teil mit seiner fehlenden Beschriftung und den nicht praxisgerechten Buchsenabständen gehört da auch dazu.


    Wer's mag - gerne, aber ein echtes Werkzeug ist das lange nicht.

    Mein Vater war zu DDR Zeiten Radio- und Fernsehmonteur und dadurch hatten wir einen ganzen Haufen ausgebauter Lautsprecher in der Schuppe.

    Mir diesen hab ich mittels Reihen- und Parallelschaltunsversuchen viel herumexperimentiert.


    Irgendwann gab es bei Conrad und Pollin verschiedeme Sonderangebote an Lautsprechern und die ersten echten Eigenbauten entstanden.

    Manche sogar mit halbwegs annehmbaren Klang.


    Zu Schulzeiten hab ich mich viel mit Elektronik befasst und dann auch zur Abschlussfeier die total schrottige Schulanlage irgendwie aufgebaut und zum laufen gebracht.

    Dazu hätte ich mir von einem lokalen Tonmenschen zwei Kondensatorstäbchen geliehen.


    Kurz darauf kam ein Bekannter auf mich zu und meinte, das eine lokale Band einen ganzen Haufen 12" Lautsprecher entsorgen möchte - und ob ich die gebrauchen könnte.


    Natürlich war ich stark interessiert.

    An einem Dienstag Abend hat er mich abgeholt und in den Probenraum mitgenommen.


    Zu meiner Überraschung gab es da nicht nur einen Stapel 12" DDR Breitbänder, sondern auch eine ganze Bandbesetzung (zu der auch der lokale Tonmensch gehört), die in der Sofaecke saß und Bier trank.


    Der allererste Satz war "Und du bist unser neuer Techniker?".

    Der Bekannte lächelte verschmitzt und ich war in die Falle getappt.


    Unterm Strich war ich dann etwa 15 Jahre dabei, bin in die ganze Sache reingewachsen, hab meine Frau dort kennengelernt (Gerüchte sagen wir sind uns beim Multicore aufwickeln näher gekommen) und habe erste Kontakte in Richtung Veranstaltungstechnik bekommen.

    @ Fux

    Stimmt, Selbstbau für den Eigenbedarf ist nochmal eine ganz eigene Geschichte - nicht nur bei Klangmöbeln und Essen.


    Mein Wohneigentum z.B. ist ein DIY Projekt mit tausenden (!) Arbeitsstunden.

    Bin ich langsamer gewesen, als ein routinierter Handwerker?

    Auf jeden Fall.


    Dafür konnte ich alles genau so umsetzen, wie ich wollte und das zu einem wirklich sehr günstigen Preis (hab eine detaillierte Kostenabrechnung gemacht).


    Das ganze ist jetzt schon ein paar Jahre fertig und die Familie glücklich.

    Würde es jeder Zeit wieder so machen.


    So ein paar Holzkisten sind dagegen doch ein überschaubares Freizeitprojekt - und wenn es Freude macht doch eine deine Sache.

    Es spricht nichts gegen den Bau und Verkauf von Einzelanfertigungen.


    Wenn man das nötige Wissen / Möglichkeiten hat und der Kunde es will und zahlt, dann ist doch alles in Butter.


    Man muss sich halt von der Illusion befreien, das es dadurch irgendwie preiswert wird - das sind Einzelanfertigungen eigentlich nie.

    Ich hab keine Angst, das defektes Material nicht bezahlt wird - ich will mich nur nicht sinnlos mit den unweigerlich kommenden Defekten herumschlagen.


    Ich hab schon mehrfach darüber nachgedacht und auch mal durchgerechnet - zumieten (kommt etwa 1...2 Mal im Jahr vor) ist in diesem Fall günstiger und stressfreier.


    Handfunken sind hingegen mittlerweile einfach Standard. 2 kommen auf jede VA mit und bringen fast immer einen echten Mehrwert - und das weitestgehend problemlos.


    Mit "universeller" meine ich, das die Mikros zwischen verschiedenen Akteuren hin und her gegeben werden können und somit weniger Technik benötigt wird. Headsets sind meistens Personengebunden und dann braucht man eben mehr davon und die sind dann auch noch deutlich empfindlicher.


    Instrumenten Funkstrecken kamen bisher immer direkt von den Bands - ich hatte noch nie den Fall, das irgend eine Planung an nicht vorhandenen Headsets / Taschensendern gescheitert ist.


    Von daher - ein Problem weniger, um das ich mir Sorgen machen muss.


    Das mag aber für jeden anders zu beurteilen sein und ich maße mir nicht an irgendwelche Standards setzten zu wollen - für mich funktioniert es bis jetzt einfach sehr gut so.

    Die Erfahrung hab ich auch gemacht.

    Daher haben wir nur Handfunken im Bestand (zudem sind die für unseren Einsatzbereich auch einfach universeller).

    Für Musicals wird dann immer zugeliehen. In den allermeisten Fällen direkt durch den Veranstalter, damit sind wir aus der ganzen Problematik raus.

    Ich würde anhand der Rückmeldungen und eigenem Erfahrungen schätzen, dass hier Treiber in Verbindung mit Win10 problematisch sind.


    Mit Win 7 war bei mir solange alle Verbindungen gesteckt blieben immer alles in Butter.


    Hab dem Laptopbesitzer die Erkenntnisse weitergegeben und er will Mal den Treiber entfernen und versuchen es als Standard Audiogerät zu nutzen.


    Mal sehen, was da raus kommt.

    Hallo alle zusammen,


    ich habe hier ein frustrierendes Problem.

    Ein Laptop (Win 10) ist per USB an den Soundkartenanschluss eines XR18 (im 2Ch in/2Ch out Modus) angebunden.


    Damit sollen Mitschnitte und Einspielungen gemacht werden.

    Das funktioniert auch alles, wie es soll, nur ist das Interface nach Neustart oft (etwa 50/50) nicht ansprechbar.

    Dann funktioniert audiomäßig gar nichts.

    Durch einen Neustart oder an und abstecken des USB Kabels ist dann irgendwann wieder alles da.


    (Ein ähnliches Phänomen hab ich auch an meinem alten Win 7 Laptop, bei dem ich jedes mal, wenn das Xair an einem anderen USB Port hängt, einmal den kompletten Wizzard der Konfiguration für Soundkarten in der Systemsteuerung durchklicken muss, damit es wieder läuft. Ich vermute aber, dass es sich hier um ein anderes Problem handelt, da es hier, wenn alles fest angesteckt bleibt keine Probleme gibt.)


    Es ist nicht mein Laptop - daher kann ich jetzt hier nicht große Experimente damit veranstalten.

    Dennoch sollte das ganze sicher lösbar sein und ich wäre über Tipps dankbar, die ich weitergeben oder auch vor Ort selbst probieren kann.


    Schonmal vielen Dank dafür vorab.


    viele Grüße



    Robert

    Das klingt gut, dann lohnt sich sicher der Ausflug zum Ikea, um das mal anzusehen.


    Ich denke ich werd die Fahrt im Urlaub mit was verbinden und dann schau ich weiter.


    Danke schonmal für die Rückmeldungen. :thumbup:

    Hallo alle zusammen,


    ich bin auf der Suche nach einem Steh / Sitz - Schreibtisch fürs Büro.


    Es gibt online da ja unfassbar viel - preislich oft relativ günstig.

    Bevor ich mir aber blind was bestelle oder sinnlos mit dem Auto zu zig

    Läden reise (wohne ja eher in der Pampa), wollte ich mal fragen, ob Jemand da einen Tipp für mich hat.


    Wichtig ist mir, das er eine automatische und einstellbare Höhenverstellung hat, richtig solide ist und optisch halbwegs ansprechend aussieht.


    Über Praxiserfahrungen und Tipps zu möglichen Fallstricken würde ich mich sehr freuen.


    viele Grüße



    Robert

    Bis das Pult mal am Showtag abraucht, am besten noch auf einem Linecheck-Festival mitten in der Pampa. Was ist euer Backup für diesen Fall?


    Ich sehe die Sache mit Backup / Redundanz immer so, das es vor Ort genug Möglichkeiten geben muss, um die Show bei einem unerwarteten (!) Defekt nach einer kurzen Umbaupause in ausreichend guter Qualität zu beenden.


    Im Fall der Band sieht das so aus:

    - gibt es ein Hauspult, dann ist das das Backup und es geht mit diesen Mitteln weiter - manche Lieder müssen dann halt getauscht werden

    - gibt es kein Hauspult und die VA ist hinreichend groß, dann hab ich einen Ersatz aus meinem Bestand im Kofferraum, der ist in der Mischkalkulation irgendwo mit drin

    - ist die VA klein, dann geht es notfalls ganz unplugged oder mit Gesangsmikro und Gitarre an der Aktivbox weiter


    Bei anderen Veranstaltungen (nicht mit besagter Band) habe ich auch immer einen Plan B für diese Single Point of fatalness.


    Meist reicht bei meiner VA Größe z.B. ein simples XR18 und ein 2. Netzwerkkabel, um genug Möglichkeiten zu schaffen, um bei Pultausfall, defekter Netzwerkleitung, Wasser in der Stagebox, oder auch bei defektem Controller oder Matrix alles noch ohne Totalausfall über die Bühne zu bekommen. Dann gibt es halt an den Drums nur 3 Mikros, das Keyboard Mono und "nur" 6 Mono Monitorwege - was soll's, nächstes Mal wird's wieder besser.


    Alles weitere (Mikros, Boxen, Verstärker, Kabel, ...) ist ja eh immer mehrfach vorhanden und wird nicht zum Showstopper werden.