Beiträge von ERICH

    beim Soundcheck: __________ patsch ________________ patsch _______________ patsch


    beim Konzert: _______________ PATSCH _ PATSCH _ PENG_ PATSCH_ PATSCH_ PENG




    Sorry, konnte nicht anders, aber ich denke es gibt hier zu viele unbekannte Variablen, um etwas zielführendes dazu zu sagen.

    Wenn das Pult auch eingesetzt werden soll, dann sollte es schon ein 01V96 mit VCM sein.


    Oder ein X32 Compact.


    Damit kann der angehende Tonmensch auch mal auf die Straße und sich dort behaupten.

    Ich denke auch, dass man mit einigen Skizzen des Signalflusses und dem zeigen der entsprechenden Funktion / Betriebszustandes (sends on Fader,...) am Pult auch gut veranschaulichen kann.


    Ich soll im nächsten Jahr einen Einsteigerkurs für Leute halten, die in ihrer Kirchgemeinde "Technikdienst" haben.


    Noch bin ich mir unschlüssig, in welcher Richtung ich das ganze anfangen werde.

    Das ganze soll etwa im November 2019 stattfinden, wenn es genügend Anmeldungen gibt.


    Ich bin gespannt, wie das wird und kann gern berichten, wenn dann noch Interesse an dem Thema besteht (kann ja sein, das bis dahin jedes Pult eine KI eingebaut hat und wir nur noch Kisten stapeln dürfen :-) oder so).


    In meinem Hauptberuf (Werkzeugkonstruktion) habe ich schon einige Lehrlinge in den Tücken der CAD Konstruktion unterrichtet.

    Einige waren etwas überrascht, das sie erstmal ein paar Zeichnungen machen mussten und wenn ich gesehen habe, das sie im Zeichnunglesen noch Probleme haben auch Teile aus Knete formen mussten.

    Die einen mögen das, die anderen können das gar nicht ab.

    Wobei die, die von Grundlagenwissen genervt sind auch meistens die sind, die die Lehre schmeißen.

    Aber wie gesagt, Grundlagen sind extrem wichtig - das hebt einen auch von Leuten ab, die auch meinen das ganze mit so Lautmachzeug mal eben zu können.

    Daher - erstmal weg von den bunten Knöpfen und ran an ein langweiliges Blatt Papier.

    Und nicht nur zeigen - auch mal fragen und aufzeichnen lassen.

    Es ist immer alles klaro, wenn man es sieht, interessant wird es, wenn man vor einem leeren Blatt sitzt und den Signalfluss mal selbst zeichnen muss.


    Wer das kann und auch noch erklären kann, was er gezeichnet hat darf dann ans Pult.


    In manchen Handwerksbetrieben dürden die Lehrlinge erst an z.B. Kreissäge oder Bandsäge, wenn sie einen sauberen Schnitt mit dem Fuchsschwanz zeigen können.

    Der Aufwand und die Art der Darbeitung sollten aber schon zum Umfang passen.


    Spätestens, wenn mehr Musiker, Kellner, Techniker, ... nebst aller unverzichtbarer OpenAir - ridertauglichen Technik im Raum sind, als Gäste wirkt das ganze sicher ein klein wenig surreal.

    Nochmal zum Anfang zurück - die Visions sind sehr hochwertige Bassamps.

    Ich habe hier auch 2 davon und werde sie wohl nicht so schnell hergeben.

    Mir ist kein leichterer Amp zu ähnlichem Preis bekannt, der die gleiche Performance bringt.


    Es macht rechnerisch keinen Sinn bei insges. 180kg Bassboxen 20kg am Amprack zu sparen und dafür nicht die volle Leistung zu bekommen.


    Ich nutze die Vision auch oft gern im 2,7 Ohm Betrieb mit 3 Bässen/Seite.

    Da treiben 50kg Amprack an die 270kg Bässe an.


    Wenn du aufgrund eines schlappen Verstärkers auch nur einen Bass mehr mitnehmen musst, dann kippt die Rechnung in jeglicher Hinsicht um (Gewicht, Transportvolumen,...).


    Von daher - Vision und gut.


    Wenn aber jemand einen Tip für was moderneres, leichtes mit gleicher Leistungsfähigkeit hat, was einem preislich nicht aus den Socken haut, dann würde mich das auch interessieren.

    Aber bitte keine Direktimporte ohne Reparaturmöglichkeit oder so.

    Das stimmt, aber es spielt in der Leistungsliga, die die bunten Bildchen der eBay Teile suggerieren.


    Das es ein paar euro teurer wird ist halt so. In einer Zeit, wo Leute bereit sind fast 1000€ für ein in 2 Jahren veraltetes Telefon zu stecken finde ich es nicht verwerflich zu sagen, das das Geld in sowas besser angelegt ist.


    Wobei auch Preis/Leistung zu bedenken ist.

    Bei den eBay Sets ist die um Faktoren schlechter (wenn man hier überhaupt noch von Wert sprechen kann), als bei dem Bundle.


    Und wenn man den Wiederverkaufswert bedenkt, dann ist das Bundle im Vergleich zu der Schrott PA kostenneutral.


    Also bessere Technik und mehr Freude damit für das gleiche Geld.


    Und das vergessen die meisten.

    Das mit den CL Bundels ist ein heißer Tip.

    Alles darunter ist schlichtweg unbrauchbar.


    Wenn es noch etwas mehr Dampf sein darf, dann werfe ich mal noch das hier ins rennen:


    the box TA Power Bundle


    Das geht nochmal einen Schritt weiter in die professionelle Richtung und ist schon recht Leistungsfähig.

    Das Top verträgt auch 4 der Bässe, falls mal erweitert werden soll.

    Das ist bei den anderen "alle Amps im Bass" Kisten nicht möglich.

    Zudem ist das ganze sehr Totalausfall - sicher, da im Zweifelsfall nur eine Box streikt und nicht die ganze PA.

    Heute hab ich auchwas, das niemand braucht.


    Zelte, bei denen es an allen Ecken und Enden hineinregnet.


    Statt eines ganz normalen Festzeltes war vor Ort aus 5 kleineren Zelten eines zusammengeschustert worden.


    Wir haben uns mit dem entladen beeilt, da ein Gewitter aufzog.

    Als das meiste im Zelt war ging es los und schüttete wie aus Eimern.

    An allen Ecken kommt die Suppe durchs Dach. Also erstmal alles an trockene Flecke bringen. Das ist gar nicht soo einfach, da alles mehr als eng mit Stühlen und Bänken voll steht.


    Als das geschafft war kam das Wasser von unten, also nochmal umräumen.


    War ein anstrengender Aufbau und wir sind alle nass, da überall Wasserfälle waren und ja auch noch das restliche Zeug reingeholt werden musste.

    Natürlich ließ der Regen erstmal deutlich nach, als die ersten Darsteller eintreffen und natürlich unzufrieden sind, das die ganze Bühne (das war der trockenste Teil) noch mit unserem Zeug voll steht.


    Dann noch Gewitter während des Soundchecks bzw. der Anspielprobe.

    Wir haben dann zeitweise die Technik vom Netz genommen, um nicht Defekte zu riskieren.


    War dann aber ein guter VA Durchlauf und das Wetter würde auch gegen Abend zum Abbau besser.


    Dennoch sind das Zelte, die keiner braucht. Bei schönem Wetter will da keiner rein, weil es warm und stickig ist. Und bei schlechtem Wetter will was auch keiner sein, weil man dennoch nass wird es auch einfach keinen Spaß macht in so einem Regen - Rauschgenerator Musik zu hören.

    Das stimmt, wenn man gleichzeitig das Material stellt ist das ein Mehraufwand.


    Wobei auch da die Relationen interessant sind. Wenn da für mehrere zehn- oder hunderttausende Euro Material steht und dann noch paar Strippen und paar Mikros oder DIs dazukommen ist es eigentlich egal, solange es vor Ort vorhanden ist und nicht extra herangeschafft werden muss.


    Interessanter finde ich es da schon, ob es ein Einzelfall ist, was überall mal passieren kann. Oder ob sich derartiges wiederholt.

    Dann kann man die Preise gleich im Voraus anpassen.

    Wobei der Zusatzaufwand aber auch wirklich erkennbar sein muss.

    Wenn ich einen Tagessatz abrechne, dann ist es eigentlich egal wie viele Quellen es anzustecken und zu mischen gibt, solange es für eine Person machbar ist. Die paar Strippen mehr zu ziehen ist kein Problem, solange dafür Zeit ist.


    Von daher halte ich die Anzahl als Inputs für eine Aufwandsbetrachtung sehr ungeeignet. Ich fände es wesentlich anstrengender mit weniger Inputs alles dauernd umbauen zu müssen. Das würde bei gleicher Größenordnung vermutlich dazu führen, das aus einem Einnmann ein Zweimann Job wird. Und das währe dann wirklich so etwas wie Leistungserschleichung.

    Kommunikation ist auch hier der Schüssel.

    Wenn man dem Veranstalter zum rechten Zeitpunkt (am.besten vor der VA) klar macht, das der Umfang größer ist als veranschlagt, man aber dennoch sein bestes gibt die Sache trotzdem über die Bühne zu bringen, dann die Rechnungslegung hinterher eine angenehme Erfahrung.

    Jetzt wird es aber wirklich sehr theoretisch.


    Ich denke jedem ist klar, das der DC Schutz vor versehentlicher Gleichspannung am Eingang bzw. durch Defekt im Modul selber schützen soll.


    Und wenn ein Mischpultbediener ein Signal nahe am Rechteck abliefert hört sicher jeder, das er da ganz große Kunst macht und lieber Maler oder Bildhauer werden sollte.

    Der Marcoboy macht einem ja hoffnungsvolle Gendaken ?(.


    Wenn das einzige Hindernis die Master Lämpchen am M32 sind, dann spielt man eben die PA über die Matrix aus und setzt diese auf -18dB.

    Dann kann der Neanderthaler bis 0 blinken lassen :rolleyes:.


    Ist es heutzutage wirklich möglich eine aktuelle Aktivbox durch zu viel unverzerrten Pegel zu töten?

    Ich hab es nie ausprobiert, stelle mir das mit den ganzen Peak und RMS Limitern irgendwie schwierig vor.

    Ich hab ja noch alles ziehmlich oldschool mit Controller, Amps und Passivboxen.

    Das ein oder andere Mal hatte ich auch solch unvernünftige Techniker.

    Wenn was Clipt oder im unzulässigen Bereich fährt hab ich das dann einfach am Controllereingang zurückgeregelt, um Schäden abzuwenden. Das waren dann aber immer auch Pegel, bei denen z.B. schon das halbe Metal (!) Publikum raus gegangen ist, da es ihnen unangenehm war.


    Ich sehe es nicht ein mir durch die Ignoranz irgend eines Typen was kaputt machen zu lassen.


    Aber um es ganz deutlich zu sagen - das ist nach allen Möglichkeiten der Diplomatie die letzte Option.


    Ich kann es auch absolut nicht leiden, wenn jemand an meinem Signal herumschraubt.

    Leider so auch schon erlebt, das da der Lokale gemeint hat ein wenig EQ und Dynamik Bearbeitung täten meinem Mix gut - ohne mir mir darüber auch nur ein Wort zu reden.

    Nachdem ich erst an mir selbst gezweifelt habe bin ich dann zu Ihm an sein Pult und habe mir die Einstellungen meiner Zuspiel - Kanäle zeigen lassen und bin dann kurz sehr ungemütlich geworden.


    Einfach in den Mix einzugreifen ist sehr unprofessionell - bewusst Defekte in Kauf zu nehmen aber auch:/.

    Von daher - immer zuerst Diplomatie, reden reden, reden - damit kommt man weit :).

    Wenn das gar nicht helfen will - Dienst nach Vorschrift :rolleyes: und dazu gehört auch das Material vor Defekten zu schützen.:thumbup:

    War wenig hilfreich?

    Ich finde Flogers Beitrag zielführend.


    Wenn man den Bezugspegel kennt kann man gegenrechnen.


    Und das die Praxis aufgrund des lieben Crestfaktors einen ganz eigene Welt ist hat er auch gut beschrieben.


    Kurz gesagt - Anlage passend dimensionieren und fertig.

    Wenn man es genau wissen will - beim Soundcheck ausprobieren, wie weit man mit dem Pegel gehen kann ohne , das zu viele rote Lämpchen im Spiel sind.


    So hat man ein realistisches Bild, was an dem Tag mit dem Material und dem gegebenen Programm so machbar ist und was nicht.