Beiträge von chris216

    Wenn wir am Verstärker / am Eingangssignal nichts verändern, ist die Spannung für beide Beispiele gleich.


    Am 8 Ohm Lautsprecher in deinem Beispiel 1 liegt die volle Spannung an; Für 1W an 8 Ohm muss diese 2,83V betragen.


    Zwei identische 4 Ohm Lautsprecher in Serie ergeben wieder 8 Ohm, zusammen sehen Sie nach wie vor die Spannung 2,83V, die sich auf 1,415V über jeden Lautsprecher aufteilt. 1,415V an 4 Ohm geben 0,5W elektrischer Leistung - passt also alles.


    Nun schreibst du

    Weil sich aber bei zwei Lautsprechern im Vollraum der Strahlungswiderstand verdoppelt ,

    verdoppelt sich auch der Strom auf x * 2 .

    Wenn der Strom sich verdoppelt, muss sich bei konstanter Spannung vom Amp wegen R=U/I die Impedanz halbieren. Nun ist so ein Lautsprecher keine rein ohmsche Last, keine Frage. Aber hier würden mich jetzt eben die Details interessieren, wie die Verdopplung des Strahlungswiderstand auf die Halbierung der elektrischen Impedanz erklären lässt.


    Ich sage überhaupt nicht, dass das nicht sein kann - ich möchte das einfach nur verstehen! :-)

    Ich habe viel zu wenig Grundlagen-Standfestigkeit, um hier gehaltvoll liefern zu können - aber:

    Beispiel 2;


    Dann betreiben wir zwei 4 Ohm Lautsprecher in Reihe im Vollraum mit gleicher Spannung wie in Beispiel 1 .

    Einzeln in einem Vollraum bekäme jeder Lautsprecher 0.5 Watt .


    Weil sich aber bei zwei Lautsprechern im Vollraum der Strahlungswiderstand verdoppelt ,

    verdoppelt sich auch der Strom auf x * 2 .
    Da die Spannung die gleiche ist bekommt nun Jeder Lautsprecher 1 Watt .


    Wenn sich bei gleichbleibender Spannung die (elektrische!) Impedanz verdoppelt, wird der Strom halbiert. Ich kann deinen Gedankengang gerade überhaupt nicht mit meinem Physik-Verständnis in Einklang bringen. Hast du hierzu mal Leseempfehlungen / Quellen? Danke!

    Der Link kam von Zegi, nicht von Krzysztof...


    Heri der Link zur E12-Seite


    Die Ausgänge des ZED sind laut Spec Sheet impedance matched balanced outputs, sowohl auf der Aux Klinke, wie auch im Master. "Besser als nix", und recht üblich.


    Das User Manual vom E12 schreibt für main und aux out nur "+4dB balanced outputs". (dBu wäre richtiger, ja...)


    Wenn es dir nur um den Aux-out geht: du wirst keinen Unterschied merken - solange du bisher auch schon eine TRS-Klinke (also symmetrisch) für deinen Monitor nutzt...

    Für "Standard-Hochzeiten" mit <150 Leuten und wenig Live-Band gibts nix praktischeres als nen Tablet-Mixer. QU-SB auf die Bühne geworfen, WLAN Router aus dem Case ziehen und oben drauf stellen, fertig. Kein Core, kein Pultplatz, kein Stress.


    Vernünftig aufgebaut & durchdacht spielt das einfach so. Mir ist meins noch nie während einer Veranstaltung ausgestiegen, absolut zuverlässig. Aber man muss halt einmal in ein sauberes System investieren. Fixer Router, richtig konfiguriert, gute Kabel, wie immer...


    Wenns wilder wird, zB mit "echtem Konzert" mit mehr als drei, vier Musikern, bevorzuge auch ich natürlich weiter echte Fader und Knöppe. :-)

    Vielleicht hifts auch, die Spannung vom Mikrofonsignal kräftig anzuheben. Also vorn einen Verstärker/Booster hin, hinten wieder runter auf Mikrofonpegel. So nach Art einer 100V Übertragung.


    Deine Störungen werden nicht geboostet, hinten aber mit abgesenkt...

    kannst du denn die Installation so modifizieren, dass du auf je nur noch ein Aderpaar, das dann aber exklusiv nur nach einer Seite geht, reduzierst? Dann könntest du evtl. mit g.hn Adaptern dein LAN/Dante rüber schicken...


    Inwieweit welche der Umsetzer Dante-tauglich sind, kann ich nicht sagen. Wir haben mal Experimente mit g.hn Demoboards gemacht (branchenfremd - da ging es um verteilte Groß-Video-Türsprechanlagen), die erstaunliche Datenraten auch über NYM, Klingeldraht etc im wilden Mix lieferten.

    Modular 10-ist ein ganz wunderbares 10" Topteilchen, vier Subs drunter gibt ein wirklich nettes System. Aber für ein Rockevent mit 300 Gästen?


    Wenns kostentechnisch ähnlich wäre, würd ich die ARCS vorziehen - wenn ich letztere mieten muss, erstere einfach nutzen kann, würd ich mir das anhören.

    Vorstellbar sind solche Störungen definitiv, praktische Erfahrungen habe ich hier keine. Man müsste das vermutlich einfach mal ausprobieren. Ein etwas unorthodoxer Ansatz könnte auch sein, das jeweils offene Ende mit Abschlusswiderständen zu terminieren. Ob das alles kaputt macht (in Quelle und Senke wird ja auch schon terminiert, das dritte Ende käme dann nochmal dazu), kann vermutlich niemand sagen...

    Muss denn dieser Split immer unweigerlich mitversorgt werden? Keine Chance auf irgendwie patchbare Leitungshälften?

    Dazu gehören korrekter Satzbau und Rechtschreibung.

    Wora, was du da schreibst, ist Unsinn. Und die Tatsache, dass das "gefühlt keiner" bemängelt, liegt an der Unverbeserlichkeit der Falschschreiber und daran, dass man (lies: ich) nicht jedes Thema mit solchen Hinweisen "zumüllen" will.


    Aber natürlich hat das einen Effekt: du landest, neben vielen vielen anderen, in einer Schublade "unverbesserlicher Ignorant". Mancher (lies: du!) hat noch viele positive Eigenschaften, die das wieder ein bisschen ausbügeln, aber glaub mir: es nervt wirklich.

    Wir haben so ein bisschen alle recht - nur du nicht. :P


    Ich hab recht, dass die Leistung bei halbem Strom geviertelt wird; das passiert hier aber ja gar nicht. Denn Floger hat auch Recht: die Spannung am Amp bleibt gleich, der R ist ohne Quadrat in der Leitung: halbiert.


    So kennen wir es ja auch: Der ideale Amp schafft zB 500W an 8 Ohm, 1000 Watt an 4 Ohm. Faktor zwei...