Beiträge von chris216

    Wenn du in einem laufenden Musikstück mit der Band via inear kommunizieren musst, sollte das immer der Monitorer übernehmen. Dessen Stimme sind die Musizierenden gewohnt, das "erschrickt nicht". Stille Post spielen ist hier manchmal besser. Regie zu A2, A2-M2,M1-Musiker. Oder direkt Regie-M1, M1-Musiker, je nach Dringlichkeit & Personalstärke...

    feste Location? Müssen das Wedges im klassischen Wedge-Gehäuse sein? Ansonsten würden hier auch die superkleinen Würfelchen wie L-Acoustics X4i, Voice Acoustics Alea-4, PL Audio F5 nano,... in passiv, aktiv dann zB Fohhn LX-10 ASX prima funktionieren. Oder muss das billigst realisiert werden?

    Ne. Du missinterpretierst nur eine Angabe: An der Aussteuergrenze gibts irgendwann Clipping, das resultiert in Oberwellen, die man mit dem THD angibt. "Leistung bei 0,1%THD" ist eine ganz normale, gängige Angabe - hat nix mit dem Klirr im Nicht-Vollast-Bereich zu tun.


    Yamaha (spontan gewähltes Beispiel) gibt hier zur P-Serie an: "Total harmonic distortion: Less than 0.1% (20Hz-20kHz; Halfpower), RL=4ohms".

    Was ist denn der so wichtige Anwendungsfall / der Nutzen von "Alle Sends aller Inputs auf einem Schirm"? Ich kenne sowohl Yamaha als auch A&H - mir fehlt der zündende Gedanke. "Alle Sends eines Inputs" oder "Alle Inputs eines Sends" - klar. Aber so richtig alles, bei Pulten mit 64 Inputs auf 42 Busse und größer?

    Ich bin irgendwie zu doof, die Abmessungen zu erkennen. Wie lang ist ein kleines Kästchen, wie lang die fetter gezeichneten?


    Willst du auch die Bereiche ausserhalb der Tanze noch irgendwie mit beschallen, damit man dort nicht nur den lauten, aber diffusen Rest aus der Hauptbeschallung abbekommt?

    Die "normalen" Trägerklammern wie die Würth Varifix (zB 0862200003 mit M10) sind ideal für diesen Zweck. Je eine links und rechts am Träger, mit ner Montageschiene verbunden. Lämpchen an die Schiene, Safety über den Träger, fertig. Materialkosten <20€ komplett.

    Ich hab das auch in der Elektronik-Produktion schon erlebt: vor einigen Jahren hat NXP die LPC900-Serie (8051er Kerne, damals attraktive, günstige, vergleichsweise schnelle 8bit-MCU) sang- und klanglos eingestellt. Keine PCN, PDN, kein LTB, einfach weg. Selbst unsere Ansprechpartner direkt bei NXP München wurden davon überrascht.


    Da kommst du ganz schön ins rotieren - ich kann schon nachvollziehen, dass MA je nach nun nicht mehr beschaffbarer Komponente nicht weiter fertigen kann.

    ...bist du trotzdem mit dem Schlagersternchen im Q5 gerade angereist. Da hängt kein eventuell nicht bezahlter Anhänger mit eventuell nicht benötigter PA hinten dran.


    Ihr kommt an, der Künstler verschwindet in der Garderobe, du wirfst das X-Air in ne Ecke, übergibst 2x XLR, testest die Funke und dein iPad-WLAN. Dann springt das Sternchen auf die Bühne, lässt sich 30 min feiern, geht ab in seine Garderobe. Du verkaufst acht Autogrammkarten, packst das X-Air wieder ein, trinkst ne Cola, trägst den Künstler zum Auto und weiter gehts.


    Ist das so unvorstellbar? Noch nie "einen solchen" Auftritt miterlebt?


    Natürlich ist diese Jobbeschreibung im PA-Forum eher knapp falsch, das will sich von uns wohl kaum einer antun. Aber das ist so normal wie simpel wie durchführbar, und irgendjemand wird für den Job dankbar sein und das machen. Ich nicht.


    So. Ganz ohne Mittelfinger getippt! ;-)

    5-8 Spidercams gleichzeitig rund ums Publikum rum ist ne Herausforderung, würd ich behaupten...


    Je schwerer die Nutzlast, desto lauter die Drohne.

    Je lauter die Drohne, desto potenter der LS, desto schwerer die Nutzlast.


    Wenn man wirklich 100m vom Publikum wegbleiben muss (wurde oben mal behauptet, hab ich keine Ahnung von), gibts vielleicht noch ein paar weitere Dinge zu beachten.


    Überschlagsrechnung: 800 Leute, die nicht allzu eng stehen, brauchen 1000m² Fläche. Weil die perfekt im Kreis stehen, ist das ein Radius von ~18m. Der Radius der Kopter-Flugbahn ist also rund 120m, "einmal rum" entspricht einer Fluglänge von ~750m. Wenn der Kopter das in 5 min schaffen soll, muss er mit seiner Last etwa 9 km/h schnell fliegen. Das dürften die schaffen.


    auf 120m Entfernung zum Lautsprecher verlierst du rund 42dB Pegel. Wie leise darf das Signal im Publikum sein?

    Nein, eben nicht, hier geht's um Impulstreue.

    Und die ist unabhängig vom Frequenzgang.

    Nein, ist sie nicht - das wird dann aber sehr signaltheoretisch & elektrotechnisch. Bisher bin ich da bei Audio-Menschen eher selten durchgedrungen. Ganz simpel gesagt: steilere Flanke bedeutet immer auch höhere Frequenz.


    Stell dir ein Rechteck-Signal vor, oder einen Sprung. Wenn du dem Höhen wegnimmst, wird die Flanke weniger steil / flacher.


    Impulse sind gern eher eckig - wenn du den Hochton wegnimmst, verschleifen sie. Natürlich gibts auch noch andere Aspekte für Impulstreue im Sinne von dem-Signal-folgen-können, man denke nur an Trägheiten in den Schallwandlern etc.