Beiträge von chris216

    Für "Standard-Hochzeiten" mit <150 Leuten und wenig Live-Band gibts nix praktischeres als nen Tablet-Mixer. QU-SB auf die Bühne geworfen, WLAN Router aus dem Case ziehen und oben drauf stellen, fertig. Kein Core, kein Pultplatz, kein Stress.


    Vernünftig aufgebaut & durchdacht spielt das einfach so. Mir ist meins noch nie während einer Veranstaltung ausgestiegen, absolut zuverlässig. Aber man muss halt einmal in ein sauberes System investieren. Fixer Router, richtig konfiguriert, gute Kabel, wie immer...


    Wenns wilder wird, zB mit "echtem Konzert" mit mehr als drei, vier Musikern, bevorzuge auch ich natürlich weiter echte Fader und Knöppe. :-)

    Vielleicht hifts auch, die Spannung vom Mikrofonsignal kräftig anzuheben. Also vorn einen Verstärker/Booster hin, hinten wieder runter auf Mikrofonpegel. So nach Art einer 100V Übertragung.


    Deine Störungen werden nicht geboostet, hinten aber mit abgesenkt...

    kannst du denn die Installation so modifizieren, dass du auf je nur noch ein Aderpaar, das dann aber exklusiv nur nach einer Seite geht, reduzierst? Dann könntest du evtl. mit g.hn Adaptern dein LAN/Dante rüber schicken...


    Inwieweit welche der Umsetzer Dante-tauglich sind, kann ich nicht sagen. Wir haben mal Experimente mit g.hn Demoboards gemacht (branchenfremd - da ging es um verteilte Groß-Video-Türsprechanlagen), die erstaunliche Datenraten auch über NYM, Klingeldraht etc im wilden Mix lieferten.

    Modular 10-ist ein ganz wunderbares 10" Topteilchen, vier Subs drunter gibt ein wirklich nettes System. Aber für ein Rockevent mit 300 Gästen?


    Wenns kostentechnisch ähnlich wäre, würd ich die ARCS vorziehen - wenn ich letztere mieten muss, erstere einfach nutzen kann, würd ich mir das anhören.

    Vorstellbar sind solche Störungen definitiv, praktische Erfahrungen habe ich hier keine. Man müsste das vermutlich einfach mal ausprobieren. Ein etwas unorthodoxer Ansatz könnte auch sein, das jeweils offene Ende mit Abschlusswiderständen zu terminieren. Ob das alles kaputt macht (in Quelle und Senke wird ja auch schon terminiert, das dritte Ende käme dann nochmal dazu), kann vermutlich niemand sagen...

    Muss denn dieser Split immer unweigerlich mitversorgt werden? Keine Chance auf irgendwie patchbare Leitungshälften?

    Dazu gehören korrekter Satzbau und Rechtschreibung.

    Wora, was du da schreibst, ist Unsinn. Und die Tatsache, dass das "gefühlt keiner" bemängelt, liegt an der Unverbeserlichkeit der Falschschreiber und daran, dass man (lies: ich) nicht jedes Thema mit solchen Hinweisen "zumüllen" will.


    Aber natürlich hat das einen Effekt: du landest, neben vielen vielen anderen, in einer Schublade "unverbesserlicher Ignorant". Mancher (lies: du!) hat noch viele positive Eigenschaften, die das wieder ein bisschen ausbügeln, aber glaub mir: es nervt wirklich.

    Wir haben so ein bisschen alle recht - nur du nicht. :P


    Ich hab recht, dass die Leistung bei halbem Strom geviertelt wird; das passiert hier aber ja gar nicht. Denn Floger hat auch Recht: die Spannung am Amp bleibt gleich, der R ist ohne Quadrat in der Leitung: halbiert.


    So kennen wir es ja auch: Der ideale Amp schafft zB 500W an 8 Ohm, 1000 Watt an 4 Ohm. Faktor zwei...

    das bedeutet also, das man den gain nicht im pult einstellt, sondern im empfänger der sendestrecke?

    Du hast hier insgesamt drei Gains: den im Sender, kannst du nur im Sender einstellen (kein Funk-Rückkanal); den am Funkstrecken-Ausgang (kannst du jetzt neu im Pult einstellen) und den im Pult-Eingang (konntest du schon immer im Pult einstellen).


    hth. :)

    Zu den Pascal Modulen gibts verschiedene DSPs, die gängigsten kommen wohl von AllDSP aus Hamm. Sprich doch mal mit einem der kleinen Hersteller, ob und zu welchen Konditionen er dir ein Modul mit DSP verkaufen möchte. Audio Zenit, Voice Acoustic, PL Audio,...

    Das ist ja keine beliebige Festlegung - zur Ermittlung des DC-Anteils eines (über den Mittelungszeitraum gleichförmigen) Signals musst du über volle Perioden der Grundwelle integrieren. Wählst du dein Intervall sehr klein, bekommst du eben nicht den DC-Anteil, sondern eine Momentan-Amplitude - dein AD-Wandler macht genau das ständig. Nennt man dann aber nicht DC-Anteil... ;-)

    Ein theoretisches, ideales, symmetrisch zu 0V alternierendes Rechteck hat keinen DC Anteil.


    Wenn ich etwas recht eckiges durch heftiges Übersteuern eines Musiksignals erzeuge, schwingt das zwischen den pos/neg. maximalen Amplituden meiner Ausgangstreiber, und die müssen nun ganz und gar nicht symmetrisch sein.


    Schnelles Beispiel: Texas DRV134/135 sind im Datenblatt angegeben mit


    Output Voltage Swing, No Load:

    Positive (V+) – 3 (V+) – 2.5V

    Negative (V–) + 2 (V–) + 1.5



    Im Clip bekomme ich hier ziemlich sicher DC...