Beiträge von audiobo

    Ohne etwas zum Behringer beitragen zu können (habe zwar irgendeine 2-Kanal-Version als Notfall-Interface herumliegen, aber nie verglichen), würde ich noch eine weitere Option zum ausprobieren vorschlagen:


    Focusrite Scarlett 18i8


    m.M.n. die übersichtlichste Frontplatte, kurzes Patchkabel mit Winkelsteckern kann auf der Geräterückseite direkt stecken bleiben und die 2-Kanal-Version aus der 2. Generation verrichtet bei mir seit Jahren zuverlässig seinen Dienst.


    Nachteil: 3x so teuer wie das Behringer :rolleyes:

    Jo, die hiesige DHL schafft es auch nicht Pakete zuzustellen, da sie die Adresse nicht finden - die Zollrechnung fur’s nicht gelieferte Paket hingegen findet dank der Post zuverlässig seinen Empfänger.


    Und wenn sie eine zollfreie und entsprechend deklarierte Geschenksendung wiederrechtlich berechnen gibt’s ne Rechnung, nach der Klärung eine Mahnung und nach der Klärung mit der Mahnungsabteilung kommt über 3 Monate nach dem Paket die Info, dass intern jetzt alles geklärt wäre. 🙄

    Unterhalte dich doch mal mit Christian (aka Wurst Werner ) , der hat als Testautor viel Zeugs unter den Fingern und kennt vor allem

    auch die verschiedenen Aufgabenstellungen.


    Was deine Frage nach der Entscheidungsmatrix angeht.- die dürfe immer recht persönlich auf die eigenen Aufgaben, bereits verwendete Hard-/Software, Workflow und Budget angepasst sein.


    Was mir sonst noch einfällt...


    bzgl. Samplerate: Arbeitest du mit einer festgelegten z.B. 48 oder 96kHz oder kommt quasi alles bei dir vor?

    Soll das Pult als Audio-Feontend dienen? Wenn ja, kann deine DAW Projekte mit Samplerateconversion öffnen?


    DAW-Controlling: Wie viele Kanäle willst du gleichzeitig steuern können? (M32 kann glaube ich nur im rechten 8er Block remoten)


    Bedienung (da du anscheinend grosse Pulte gewohnt bist): Wie gut kommst du mit eng beieinander liegenden Fadern klar, wenn‘s mal etwas „unruhiger“ zugeht? Welche Bedienkonzepte sagen dir zu?


    usw.

    Du definierst ja im Controller nicht wirklich den Master, sondern den "preferred Master", also welches Gerät im Dante -Netz als Clock bevorzugt wird. Wenn du 2 Geräte als "preferred" definierst, sucht sich das Dantesystem die "bessere" der beiden als Masterclock aus. Geht grundsätzlich, aber nur solange du nicht von einer externen Clock abhängig bist (wobei das bei 2 Karten im selben Pult dennoch funktionieren sollte).

    IGMP ist ein interessanter hinweis. ich glaube das hatte ich auch im D-Link switch eingeschaltet.

    ich habe die Unifi switches, keine Edge. sollte ich IGMP im controller mal testweise abschalten?

    Ich hatte mal gelesen, dass die IGMP-Funktion der Unifi-Switches problematisch ist für Dante-Netzwerke (daher habe ich die dann nicht gekauft) und in meinen D-Link-Switches hatte ich definitiv schon Clocking-Probleme durch aktiviertes IGMP.


    Ich habe die Unifi-Software auch so in Erinnerung, dass man IGMP gar nicht abschalten kann...?!

    3d-Druck war auch mein erster Gedanke, ich habe da mal was aus ABS-Kunststoff machen lassen, das ist recht robust.


    Eine weitere Möglichkeit, wenn Metall Pflicht ist (Abschirmung?), wäre, da eine Platte rein zu kleben, in welche man ein passendes Gewinde schneidet - wenn ich mich recht erinnere hat der Schaft des besagten Schalters allerdings kein normales metrisches Gewinde, vllt etwas zölliges.

    Oder lieber das Delay in den Boxen DSPs?

    Wenn es das Beschallungssystem hergibt, dann dort. In's Mischpult gehören eigentlich nur Einstellungen auf welche man showabhängigen Echtzeit-Zugriff benötigt oder wo man über spezielle Routings zwecks Ortung verschiedene Zeiten auf ein- und dieselben Lautsprecher schicken möchte.


    Dass die Realität oft anders aussieht und vielerorts die halbe Systemanpassung im Pult stattfindet steht auf einem anderen Blatt (kein Systemer, kein "ordentliches", zugriffsoptimiertes System, "die Knöppe sind schliesslich alle bezahlt" etc.)

    Das Problem ist nicht das sachgemäße bereitstellen von Informationen sondern das sachgemäße Lesen und Verstehen eben dieser.

    Will sagen, die Twitter Generation kann und will ja nur noch 160 Zeichen.

    Naja, hierzulande wollten auch die „wirtschaftsnahen“ Pateien, Kommissionen, etc. der wissenschaftlichen Corona-Taskforce einen „Maulkorb“ verpassen, weil deren Aussagen und die teilweise vorhandene Diskrepanz zu den Regierungsentscheiden „die Leute verwirrt“.


    Finde ich als Begründung ähnlich schräg.


    Sorry für OT

    Hm, obacht, nicht jedes Mikro mit Nextel Überzug und goldener Gravur ist ein Schoeps. Dazu passt weder die zu sehende Schraube noch das Größenverhältnis Kapsel/Schaft. Bei Haun gibt es auch Nextel auf Wunsch und das Kästchen sieht ebenfalls sehr nach Obrigheim aus. Kannst Du bitte mal noch ein Foto von schräg oben auf die Kapsel machen um dessen Fräsung und ggf Wölbung zu sehen?


    Dazu passend habe ich gerade zufällig folgendes gesehen:

    Mit dem Aufkommen von rauscharmen Feldeffekttransistoren konnte SCHOEPS wieder zur wesentlich einfacheren und zuverlässigeren NF-Schaltung zurückkehren. Mikrofone dieser zweiten Transistor-Generation waren für 12-Volt-Phantomspeisung (CMT 30), 12-Volt-Tonaderspeisung (CMT 40) und 48-Volt-Phantomspeisung (CMT 50) erhältlich. Die beiden 12-Volt-Verstärker verfügten über eine übertragerlose Ausgangsschaltung.
    Mit dieser Serie wurde nun auch die Kapsel wieder austauschbar: Es standen sechs verschiedene Kapseltypen zur Verfügung, die durch drei Miniaturschrauben gehalten wurden, aber mit etwas Sorgfalt vom Kunden ausgetauscht werden konnten: MKT 2, 4, 40, 41, 5, 6.
    Die 12-Volt-Mikrofone CMT 30/40 wurden zwar 1973 von der Colette-Serie abgelöst, die 48V-Type CMT 50 konnte aber bis 1982 erworben werden - sie war wegen des extrem niedrigen Stromverbrauchs beliebt.

    ehrlich gesagt denke ich das nicht, das wird vermutlich an der Aufnahme scheitern. Aber einen kurzen Versuch ist es wert

    Du hattest ja bereits in Beitrag #12 geschrieben, dass du bei dieser Art von Hörtest (Allpass direkt auf Kopfhörer) keinen Unterschied wahrgenommen hast.


    Interessant dürfte in diesem Zusammenhang der Grund für die Hörbarkeit von verschiedenen Gruppenlaufzeiten (in diesem Zusammenhang finde ich den Begriff auch irgendwie passender) sein. Ich hätte dazu mal 2 Theorien auf Lager:


    1) Man hört den direkten Versatz über die Frequenzen von einem Signal. Nehmen wir z.B. ein impulsives Signal wie Snare oder Kick, so ist klar, dass man ab einem irgendeinem Punkt den Versatz wahrnehmen muss (spätestens dann, wenn es zeitlich in den Echobereich übergeht). Ob man auch feine Versätze hört, dürfte vom Signal, der Hörerfahrung und weiteren Eigenschaften des LS abhängen.


    2) Bezieht sich vor allem auf die Beschallungsumgebung:

    Meiner bisherigen Erfahrung/Eindruck nach spielen Lautsprecher mit offensichtlich sehr impulsgetreuer Wiedergabe gerade auch in akustisch schwierigen Umgebungen viel angenehmer und heben sich gegenüber der Raumantwort deutlicher ab. Als besonders eindrucksvoll habe ich diesbezüglich z.B. Kleinbeschallungen mit hochwertigen Studiolautsprechern wahrgenommen.

    Das finde ich auch irgendwie nachvollziehbar - wenn der Lautsprecher das Signal zeitlich "verschmiert", dann ist die Frequenz mit der höchsten Gruppenlaufzeit näher am Beginn des Nachhalls als wenn die Impulsantwort des LS dem Ideal entsprechen würde. Auch wenn der Abstand IM jeweiligen Frequenzbereich gleich bleibt. Im dümmsten Fall erreicht eine Erstreflexion in den hohen Frequenzen den Hörer noch vor dem Direktschall der unteren Oktaven.


    Das würde auch erklären, warum Matze die Korrektur vor allem auf PA-Systemen hört. Gut zu wissen wäre noch, ob sich die Hörbarkeit der Gruppenlaufzeit je nach Umgebung (OpenAir/Halle/Club/Theater) unterschiedlich stark bemerkbar gemacht hat.


    Daher auch mein Ansatz, ein Hörbeispiel mit Rauminformation (in Stereo, optimalerweise mit Druckempfängern und für Kopfhörerwiedergabe mittels Trennkörperstereofonie) aufzuzeichnen - ein Vergleich mit einer Simulation der Gruppenlaufzeiten ohne Raumantwort wäre selbstredend auch recht spannend.

    Mittlerweile habe ich dann auch geschnallt, dass es euch darum ging den Klangeindruck einzufangen, wobei ich da skeptisch bin.

    Es liegt an dir es auszuprobieren und einzuschätzen.


    Ich denke mal entsprechende professionelle Mikrofonsets dürften momentan auch relativ einfach zu bekommen sein, da auch der Recordingsektor z.Z. nicht alle Kapazitäten voll ausschöpfen kann.


    Bier und Grill wäre super, aber meistens passt es dann zeitlich doch wieder nicht... 😪

    Nun ja, es geht doch um die möglichst originalgetreue Übermittelung eines Höreindrucks, richtig?


    Jeder der schon regelmässig Saalton aus einer geschlossenen Kabine/Regie mischen „durfte“ und dafür verschiedenste Raummikrofonierungen durchprobieren konnte weiss, welch heftige Diskrepanz zwischen einer (unnatürlichen) monophonen Auslegung gegenüber einer der genannten Varianten besteht. In der Stereoabbildung eines Raumes fühlt Mensch sich einfach zuhause und kann sich besser auf die eigentliche Aufgabe konzentrieren.

    Habe ich gerade im 'Audio on PC' Brett vorgeschlagen.

    Da ging es aber (glaube ich mich zu erinnern) um Studioarbeit/Postproduction (VocAlignetc.), das hat nicht unbedingt viel mit Liverecording zu tun.


    Streaming wiederum sehe ich eher als eine Form von „Broadcast“, mit Verknüpfung zur Konferenztechnik, also auch hier eine eher geringe Schnittmenge zum Recording.

    Ich glaube nicht, dass wir gross etwas tun können. Mir fällt auch auf, dass fast nie von der Veranstaltungsbranche gesprochen wird, wenn es um die Nöte der Unternehmen geht. Da sind primär die Restaurants und Bars im Gespräch.


    Aber dafür profitieren Unternehmen von Staatshilfen, die Dividenden ausbezahlt haben. :cursing:

    Ehrlich gesagt habe ich seit März die Berichterstattung über die Eventbranche z.B. seitens der SRG als sehr ambitioniert empfunden - das kenne ich aus meinem Herkunftsland durchaus anders.

    Alleine die Aufarbeitung vom Kassensturz bzgl. der Rechengrundlage für die EO war für viele Gold wert.


    Was die Politik letzten Endes wieder daraus macht ist etwas anderes. Und dass das Gesetz zur Mietreduktion wieder gekippt wurde, ist natürlich für sehr viele ein Schlag ins Gesicht gewesen.

    Was sich aber definitiv nicht lohnt, ist wenn Branchen wie Gastro, Tourismus, Detailhandel und Event gegeneinander wettern.