Beiträge von audiobo

    mke 2 hatte ich früher mal viel im Einsatz, die Kapseln sind auch öfter mit Schweiss vollgelaufen (Sommer-OpenAir, teilweise mit dicken Tierkostümen) - habe die dann nach der Show stumpf ins Ultraschallbad gelegt, hat hervorragend funktioniert. Grosse Schweisstropfen und Restwasser nach der Reinigung habe ich mit etwas Druckluft aus der Dose beseitigt.


    Kalkuliert wurden die als Verschleissware, min. 1 Satz/Saison.


    Haben aber länger gehalten.

    Gibt es in der Mac Welt noch andere nette Helferlein, die kein Vermögen kosten (oder sogar kostenlos sind), die man auf dem Apfelrechner haben sollte?

    - ClipGrab (Videos bei Youtube u.ä. herunterladen und konvertieren)

    - Duplicate File Finder

    - Folder Sync Pro

    - IP Scanner (Ultra)

    - Simple Countdown

    - Smart Converter

    - Audio Convert-Music Converter Pro

    - Blackhole (Audiorouting von App zu App)


    Nicht nur Mac:

    - Companion

    - X32 Editor ;)

    - Mixing Station

    - Reaper (Recording und Konvertieren der X-Live-Dateien)

    - REW (wenn du mal wissen willst was dein PA so macht)

    - Sonobus (Audiostreaming)

    PS: Wie deaktiviert man die Autokorrektur? Die macht einem ja echt das Leben schwer...

    Systemeinstellungen -> Tastatur -> Text


    Es gibt bei den Systemeinstellungen ein Suchfeld rechts oben - das erleichtert in vielen Fällen die Suche nach Einstellungen erheblich


    Welches MacOS hast du da drauf und welches Macbook-Modell hast du denn?

    (Oben links -> Apfelsymbol -> "Über diesen Mac")

    Primärzellen kaufen.

    Alles ausser Lithium-Akkus ist für unregelmässigen, professionellen Gebrauch (Vermietung, Festinstallation ohne tägliche Nutzung) für die Tonne.

    Das kann ich übrigens so nicht unkommentiert lassen:


    Selbst bei nicht fachgerechter Pflege der Akkus machen die sich bei heutigen Preisen nach kurzer Zeit bezahlt und vermeiden in unserer Anwendung grosse Mengen an Sonderabfall.


    Die einzig relevante Investition sind die Ladegeräte, da es davon mehr braucht als in einem Privathaushalt o.ä.


    Wer kein Risiko eingehen möchte gibt den Dingern ein Ablaufdatum und verschenkt die abgelaufenen für ein SecondLife (Taschenlampen, Kinderspielzeug,, etc.) an die Belegschaft.


    Der Rest ist ein Mass an Minimaldisziplin die man von jedem, der sich „Techniker“ nennt heutzutage erwarten darf.

    Sogar meine Grossmutter im Krankenbett bekommt es hin zumindest den Auftrag zum Handy laden zu erteilen.

    ThomasA

    hast du dich mal an Shure gewendet mit dem NiMH-Problem? Vllt. ist die Firmware an der Stelle einfach etwas buggy.


    (Edit: sorry hatte irgendwie an deinem letzten Satz vorbeigelesen)


    Habe jahrelang viel ULX-D mit AA Akkus benutzt, Anzeige war immer i.O. (Wenn es ein Problem gab waren halt die Akkus durch).

    Also wenn du davon 25dB als Headroom ansiehst, dann brauchst du nur noch 10000km Entfernung um dein 99dBA LEQ-Ziel zu erreichen (Wetter und Erdkrümmung mal aussen vor gelassen) 😉


    Desaster Area lässt grüssen

    Der JBL Club One wird derzeit ausverkauft und ist für den Preis ok.


    Noise Canceling geht bei dem auch am Kabel.

    Hmm, also mit dem 760NC bin ich gerade nicht so happy: Rauscht m.E. relativ stark, sehr tiefe Resonanzen in Bus/Bahn werden gefühlt eher noch verstärkt, die Bässe gehen bei leicht erhöhtem Hörpegel deutlich in die Knie (bei ansonsten eher bassigem Soundprofil)

    Beim aktiven Kabelbetrieb ergibt sich ausserdem noch die Problematik, dass das Ding bei zu hohem Input mal kurz richtig übel zerrt und danach gar nichts mehr macht, bis man den Kopfhörer aus- und wieder eingeschaltet hat.

    Für mich wäre es nur ebenso unfair einer Truppe mit 5 Kanälen das gleiche abzuknöpfen wie einer mit 30....

    Sehe ich etwas anders.


    Eine Truppe mit 30 Kanälen hat nicht zwangsläufig mehr Geld als eine mit 5:


    - Die Gage muss meist durch mehr Personen geteilt werden.

    - Höherer Anreise-/Spesenaufwand

    - mehr Equipment dessen Anschaffung und Unterhalt sich rechnen muss

    - Der Mehraufwand beim Mixdown fällt schon entsprechend teuerer aus


    Der Mehraufwand bei dir beschränkt sich auf das Benennen der Spuren und der höheren temporär zu nutzenden Speicherkapazität auf deinem Rechner (solange du zum erreichen der Spurenzahl keine weitere Hardware einbinden musst, und dann macht der Aufwand meist einen ähnlichen Sprung wie für eine Redundanz)



    Wenn du einen Unterscheid machen willst, dann mach das doch beim Übergabemedium:


    - Biete verschiedene Speicherstickgrössen - 32, 64, 128, 254GB (letztere wirst du vermutlich eh nie brauchen)

    - Kongruent dazu gibt es verschiedene Speicherplatzkontingente wenn du die Daten online verfügbar machst.

    Da hast du sicherlich recht, es geht mir nur auch darum, für die kleinen Bands, von denen ich eine ganze Reihe mache, fair zu bleiben, denn die haben oft kaum die Kohle zum Gig zu kommen...

    Wenn die (exklusive Stick u.ä.) die Aufnahme für einen Fuffi kriegen, haben doch beide was davon.

    Ich ein paar Taler und die etwas womit sie arbeiten können.

    Dann mach doch einfach eine Variante "Summe + Atmo".

    Da du ja die Signale direkt mehrkanalig digital abgreifst macht eine kleinteilige Kanalstaffelung keinen Sinn. Das war vllt mal in der Zeit synchronisierter 8-Spur-Recorder sinnvoll.

    Auch die Aufnahmezeit ist nur für die Speicherkapazität relevant. Es sein denn du dokumentierst aktiv was wann passiert und setzt Marker. Dann wird daraus aber eh ganz schnell ein eigener Arbeitsplatz.


    Man kann durchaus in Paketen staffeln:

    Z.B. als Standard 32 Tracks, 64 als Option (je nach Aufwand - abhängig von Pult, Samplerate etc.)


    Der Speicherplatz (Kanäle x Zeit) ist preislich bei Lösungen wie der X-Live-Karte relevant, wenn es mehrere Speicherkarten braucht. Allerdings auch dann nur wenn man diese hinterher weitergibt, also als Verkaufsposten.

    Noch nicht ganz:


    1) Der Zusatzaufwand fliesst in den Basispreis ein

    2) Das hosten der Daten bis zur Löschfreigabe kostet 3,-/Tag zzgl. Administrationsgebühr für den Löschaufwand. Weitergabe über physische Datenträger entsprechend ähnlich (und wehe, der Kunde hat keinen eigenen USB-Stick, da kann man auch mal 300% Marge rechnen )

    3) Für eine Weiterverarbeitung der Daten (Mixdown, Edit, Veröffentlichung) wird eine Nutzungsgebühr fällig.


    😉

    möchte noch jemand Vergleiche zu anderen (Industrie-)Branchen heranziehen?

    BMW hat ja im Konfigurator oder in der Rechnung auch keinen Posten für "Forschung & Entwicklung", auch wenn kein Auto ohne F&E vom Band fährt.

    Dafür verkauft dir die Autoindustrie aber so manche Zusatzoption für absurd hohe Preise bei teils recht fragwürdiger Qualität.


    Also wenn ich mir z.B. die Preise der Autoradios bei VW (gut das war vor 10 Jahren aber wird wohl jetzt nicht viel anders sein) anschaue, dann müsste ich im Vergleich für ein verrauschtes Multitrackrecording ohne Atmos 200,- , für eines halbwegs sauberes mit Atmos mind. 500,- verlangen.


    So günstig natürlich nur, wenn "im Gesamtpaket enthalten".

    Ja klar, aber wer möchte sich denn bitte durch einen grossen Haufen Individualantworten wühlen und irgendwelche Resultate daraus formulieren?


    vom Eingabeaufwand für jeden mal abgesehen.


    Man könnte als Antwortmöglichkeiten einfach verschiedene Preisbereiche (Tagessatz a 10h) definieren und dann jeweils mit oder ohne „Goodies“ (Mikrofone, FX, Pult).


    Als unabhängige 2. Frage dann was man so idR. auf eigene Kosten mitnimmt (3-4 spezielle Mikros, kompletter Mikrosatz, ext. FX, Laptop-FX, Wavesserver, Pult)

    Wenn mich jemand für einen Live-Mix UND gleichzeitig Multitrack-Recording anfragen würde, wäre meine Rückfrage, was denn da genau gewünscht wird als "Leistung". Einfach nur 32 Tracks auf nem Datenträger? Oder gibt es konkrete Anforderungen (weitere Mikrofonierung, weitere Arbeitsschritte) die auch Aufwand mit sich bringen?

    Das Problem dabei ist, dass der Kunde selber den notwendigen Aufwand womöglich gar nicht abschätzen kann. Genau den Fall hatte ich gerade auf der anderen Seite des Projektes - am Ende habe ich deswegen 3x mehr Zeit ins Editieren und durchhören stecken müssen als vielleicht nötig gewesen wäre und das Ergebnis war dann immer noch nicht so gut wie es hätte sein können.

    Es kostet definitiv Zeit, die man auch im Catering verbringen könnte.


    1) Gedanken machen was es für ein gutes Recording braucht - Doku, Zusatzspuren, evtl. Abweichungen bei der Mikrofonierung


    2) Recorder (Laptop, 19"-irgendwas) zuverlässig einbinden - Praktisch wenn man ein Pult mit Dante hat, die DVS eh installiert ist und man noch freie Ports am Pult/Switch hat; ähnlich bei Pulten mit USB-Anschluss, falls man den nicht gerade für etwas anderes braucht. Bei anderen (DiGiCo, Midas) hingegen braucht es zusätzliche Hardware, die muss auch irgendwie den ROI erreichen.


    3) Spuren benamsen, u.U. sonstige, klar nachvollziehbare Doku für den, der es später bearbeiten soll, vor allem wenn Mikros nur sporadisch zum Einsatz kommen und sonst vor allem viel Lärm einfangen


    4) Atmomics sinnvoll aufbauen und verkabeln - und nein, Übersprechen über die Vocalmics ist kein adäquater Ersatz


    5) Je nach Vorgehensweise und Soft-/Hardware Export- und Uploadaufwand einplanen - z.B. die X-Live-Karte produziert so ein besch...enes Format, das kann man nicht in jeder DAW stumpf importieren. Das kostet bei längeren Aufnahmen noch einiges an Zeit zum konvertieren.



    Man muss aber auch schauen, von wem man für was gebucht wird. Wenn ich als Bandtönler unterwegs bin, kann das locker mit in mein Aufgabengebiet fallen - genauso wenn mich der technische Dienstleister als FoH für eine Aktionärsgeneralversammlung beauftragt, bei der Floor + Dolmetscher aufgezeichnet werden müssen. Dann wird maximal von mir zusätzlich zum Einsatz gebrachte Hardware in Rechnung gestellt, der Zeitaufwand wird ja eh verrechnet.


    Als Local kann man sich überlegen, wie man's macht:

    - Rechner einfach mitlaufen lassen, Daten per Copy&Paste übergeben (mit hoher Wahrscheinlichkeit, dass es einfach die nächsten 5 Jahre ungenutzterweise irgendwo Speicherplatz beansprucht)

    - Oder möglichst professionell, mit sauberer Übergabe (siehe vorgenannte Punkte 1-5) und einem Preisschild dran - dann spart man sich die 50000 unsäglichen Aufnahmen die man sowieso weglassen könnte, weil dafür ja am Ende eh keiner Geld in die Hand nehmen will.


    Denn was man nicht vergessen darf: Derjenige, der sich das dann später anhören und evtl. bearbeiten soll, der nimmt auch Geld dafür. Und wenn man dem dann 200 undokumentierte Multitrackaufnahmen vorlegt sagt der auch eher mal "nein danke" bzw. "das wird jetzt aber teuer"

    es war ein junges fernsehteam vor ort, die mich plötztlich fragten: "haben sie ihre sender jetzt aus? wir haben immernoch störungen auf unseren mikro"

    Lieber Störungen beim Fernsehen als Kameramic auf dem PA… 😉 (Übrigens m.E. ein wichtiges Pro-Argument für digitale Funkstrecken)

    Es gab da wohl vor vielen Jahren mal einen Vorfall bei einer grossen Aktionärshauptversammlung: TV-Team steckt Sender auf Pressesplit und koppelt mit seiner Trägerfrequenz schön in eines der drahtlosen Rednermikros ein.

    Danke Alex Farnor für diese detaillierte Erklärung. :thumbup:


    Sehe ich das richtig, dass somit in allen 3000er Analog-Funkstrecken ein DSP/ADDA mit ca. 0,5ms pro Gerät werkelt oder passiert das nur in den InEar-Strecken?