Beiträge von audiobo

    Ich glaube nicht, dass wir gross etwas tun können. Mir fällt auch auf, dass fast nie von der Veranstaltungsbranche gesprochen wird, wenn es um die Nöte der Unternehmen geht. Da sind primär die Restaurants und Bars im Gespräch.


    Aber dafür profitieren Unternehmen von Staatshilfen, die Dividenden ausbezahlt haben. :cursing:

    Ehrlich gesagt habe ich seit März die Berichterstattung über die Eventbranche z.B. seitens der SRG als sehr ambitioniert empfunden - das kenne ich aus meinem Herkunftsland durchaus anders.

    Alleine die Aufarbeitung vom Kassensturz bzgl. der Rechengrundlage für die EO war für viele Gold wert.


    Was die Politik letzten Endes wieder daraus macht ist etwas anderes. Und dass das Gesetz zur Mietreduktion wieder gekippt wurde, ist natürlich für sehr viele ein Schlag ins Gesicht gewesen.

    Was sich aber definitiv nicht lohnt, ist wenn Branchen wie Gastro, Tourismus, Detailhandel und Event gegeneinander wettern.

    Investitionen in Beschallungsholz jeglicher Art sind (zumindest z.Z.) eh kritisch zu betrachten. Es gibt mittlerweile Material wie Sand am Meer und für jede anspruchsvollere Aufgabe Schallwandler direkt ums Eck z.B. von MartinAudio (nähe Sursee), d&b (Luzern), ...

    Da muss man das Zeug schon oft draussen haben damit sich das lohnt.

    Ansonsten ist 2000,- pro 115er inkl. Amping bei gutem Zustand ein angemessener Preis - nebenbei ist es auch auf Stativ noch gut einzusetzen, also durchaus Mufu-tauglich.

    Frage ist: Würde ich mit Wing+Superrack arbeiten, wenn es ne Wing Waves Karte geben würde? Vermutlich nicht. Ich seh da den Sinn nicht, zwei Systeme (Wing+Superrack) gleichzeitig zu bedienen. Erst schraubste im Mixer, dann schauste wieder ins Superrack, dann wieder zurück zum Mixer. Das ist mir zu fragmentiert.

    Mir geht das meist ähnlich - zwar kommt schon mal ein Hall-/Delay-Effekt vom Laptop zum Einsatz, bei Streaming oder wenn ich eine LowLatency-Anbindung zustande bringe (Anmerkung: ich arbeite meist ohne eigenes Pult) kommen auch schon mal Dynamics zum Einsatz (z.B. F6 (lieber aber noch Fabfilter), VocalRider, Automixer, wenn das Pult keinen hat, PSE o.ä.) , aber SO RICHTIG Spass macht das meist nicht - wieder ein Bildschirm mehr, ergonomisch meist etwas deplatziert, wieder eine andere Steuerung oder ein anderes Touch-Feeling als auf dem Pult usw.


    Schade finde ich in dem Zusammenhang, dass scheinbar kein Hersteller (Pult wie Softwareanbieter) wirklich interessiert ist, plattformübergreifend Steuerprotokolle für die Kommunikation Pult - ext. FX zu implementieren. DiGiCo und Waves haben da ja mal einen Anfang gemacht, aber dabei ist es auch geblieben.

    Allein MIDI existiert ja schon seit 1982 und hat in der Vergangenheit dank der Integration durch die Hersteller sehr viele Möglichkeiten geschaffen. OSC ist noch mächtiger.

    Beides wird jedoch nicht (bzw. nicht mehr) in dem Umfang genutzt wie es möglich wäre. Wenn man sich anschaut was die kleine 1-Mann-ich-mache-das-mal-nebenbei-Entwicklungsbude devcore mit der "Mixing Station", teils ohne Herstellersupport, aus den Möglichkeiten herausholt kann man nur den Kopf schütteln. Man kann vllt. mit viel Enthusiasmus, KnowHow und Zeit etwas basteln, wenn das Pult über rudimentäre Möglichkeiten verfügt, aber gerade bei wechselnden Pulten stellt sich so irgendwie nie ein gescheiter Workflow, sondern eher in ständiges "Funktioniert das noch - auf welchem MIDI-Kanal kam das noch gleich?", etc. ein.

    Kenne die 115XT HiQ mit BSS-Weiche aus einem Club in dem ich früher oft (v.a. auch als Monitönler) gearbeitet habe - spielt tadellos und sehr geil, aber ja, biamping ist Pflicht.

    Zum Impfen, Datenschutz etc. - Spanien legt schon mal vor:


    Spanien kündigt Register für Impf-Verweigerer an

    Spanien will alle Bürger, die sich nicht gegen Corona impfen lassen wollen, in einem Register erfassen. Das kündigte Gesundheitsminister Salvador Illa in einem Interview mit dem Fernsehsender La Sexta an.

    Jeder Bürger werde entsprechend des Impfplanes eine Einladung zu einem Impftermin erhalten. Die Impfung sei zwar freiwillig, aber wer der Einladung nicht folge, werde registriert. Das Register sei nicht öffentlich und der Datenschutz werde rigoros sein, aber die Daten würden «europäischen Partnern» zur Verfügung gestellt, betonte der Minister.

    In Spanien hatte – wie auch in anderen EU-Ländern – am Sonntag die Impfkampagne gegen Covid-19 begonnen. Für die kommenden zwölf Wochen rechnet die Regierung in Madrid mit insgesamt rund 4.6 Millionen weiteren Impfdosen, mit denen knapp 2.3 Millionen der 47 Millionen Bürger Spaniens geimpft werden sollen. Bis zum Sommer soll das Gros der Bevölkerung immunisiert sein.

    Für den Fall, dass dieses (durchaus interessante) Thema abseits von DaisyChain-Kettensturz-Verkabelung und Lichtleitersalat auf dem Bühnenboden noch eine sinnvolle Kehrtwende nehmen sollte, sollten wir wenigstens erst einmal alle wissen worüber wir da schreiben.


    Einen schönen Einstieg in den Stand der Technik gibt der Videobeitrag "MikroForum / Teil 1: Neue Mikrofontechnologien" von Schoeps auf folgender Seite: https://tonmeister.org/de/vdt-live/beitraege/ (ab Minute 18)

    Hey super, danke für die schnelle Antwort.


    zu 1)

    An sich bin ich etwas abgeneigt die "SoftKeys" zu implementieren da die App selbst ja schon die Möglichkeit bietet eigene Buttons und co anzulegen.

    Das gute ist, dass man es halt auch genau so wie am Pult hat, bzw. wenn man es ändern will, bleibt es auch für den "nichtversierten MixingStation-Nutzer" überschaubar. Auch musst du dann nicht jedes Feature wie DCA-Spill (am Pult) selber direkt mit implementieren. ;-)


    Ich hab mir das Thema noch nicht im Detail angeschaut aber wenn es relativ einfach umsetzbar ist kann ich es machen.

    Auf MIDI-Channel 1)

    Sieht für mich überschaubar aus, falls bei deiner App im Hintergrund MIDI mit übertragen wird.


    2) Nein die App sollte immer synchron sein.

    Bei meinem Windows-10 Billig-Convertable war das jetzt leider nicht der Fall - genaues kann ich dir aber auch leider nicht sagen oder testen, da ich das Pult nicht hier habe.


    3) Aktuell nicht, was ist denn der Anwendungsfall?

    Da es auf einem FullHD-Touch so schön viel Platz hat, würde es sich anbieten auch Jingle-Steuerung, VMix-Controller o.ä. direkt mit einzubauen. Und durch die Möglichkeit der Mehrfachbelegung von Buttons kann man sich in einem coole Macros bauen (z.B. ein "MAZ Ab" startet Videobeitrag im Vmix und mutet gleichzeitig z.B. DCA1, auf den die Mikrofonkanäle zugewiesen sind)

    davidgiga1993


    Zur SQ-Steuerung hätte ich mal 1,2 Fragen, falls di Zeit findest.


    1) Vom Funktionsumfang her wirkt hier die Mixing Station im Vergleich zur X 32 Variante etwas reduziert. Ist das System bedingt oder bist du da noch dran?


    2) sehe ich das richtig, dass für eine Aktualisierung der Parameter immer erst eine Abfrage ans Pult geschickt werden muss? Da sich zum Beispiel die Equalizer Grafiken in der Übersicht nicht konstant aktualisieren wenn man am Pult etwas schraubt.


    3) vielleicht bin ich auch gerade nur zu blöd, aber gibt es die Möglichkeit per Button oder Fader pultunabhängige, frei konfigurierbare MIDI-Befehle auszugeben?


    Zu 1) Was mir im speziellen fehlt, das sind die Funktionen „Select follows Mixer“ und die „SoftKeys“


    Beste Grüsse

    Boris

    Ich erkläre mir das so:


    - Die unterschiedliche Form der Impulsantwort ist durch den Samplerate-Converter und dessen Aliasing-Filter bei 48kHz bedingt, da das Pult ja fix auf 96kHz läuft - die Form entspricht ja soweit meinen SQ5-Messungen über USB

    - Die Grundlatenz legt nahe, dass die Dante-Latenz mit gemessen wird


    Was mich ein wenig irritiert ist, dass beide Samplerates eine gleich hohe Latenz aufweisen - ich frage mich gerade, ob da auch bei 96kHz ein Samplerate-Converter durchlaufen wird.

    Für alles weitere fehlen allerdings noch ein paar Informationen, wie genau dein Signalfluss bei der Messung ausgesehen hat. (Referenzsignal?)

    jedoch hab' ich irgendwann 'mal rausgefunden, daß der Studiomanager 'n Mouse-Over für das Drehrädcher der Maus hat

    Genau das meine ich ja - MIDI-Endlosencoder (CC als Inc/dec, in meinem Fall hat dafür das Jog-Shuttle-Wheel vom Pult herhalten müssen) in Scroll-Befehl umgewandelt und schon hat man ein Touch'n'Turn für alles mögliche am Rechner - ob Editor oder natives Plugin-Rack.


    Aber manchmal ist die Maus dann doch noch zielgenauer.


    Zu zegis Ausgangfrage:

    Am Ende muss das leider jeder für sich entscheiden was Sinn macht, da es doch sehr vom eigenen Workflow, den Gewohnheiten, der Fähigkeit letztere zu überwinden, Stauraum/Transportmöglichkeit/Grösse des benötigten Arbeitsplatzes und schliesslich der benutzen Software abhängt.


    Jetzt bin ich am überlegen, ob ich mir einen 21" Touchbildschirm kaufen soll, um das Ganze zu steuern: https://www.asus.com/de/Displa…Monitors/Eye-Care/VT229H/

    Probier's doch einfach mal 2 Wochen aus ;)Einzig die genannten Punkte wie Helligkeit und reflektierende Oberfläche solltest du für den Praxiseinsatz im Hinterkopf behalten.


    Ansonsten hätte ich noch einen momentan unbenutzten VT207 hier, wenn du dir den mal ausleihen möchtest.

    Yamaha Studiomanager kannste mit Touch ziemlich vergessen, außer Du zoomst ständig, um das betreffende Knöpfchen zu treffen - da isses effektiver mit der Maus zu arbeiten.

    Was man da gut machen kann, wenn man die passende Hardware hat (irgendein programmierbares Dreheädchen) und evtl. mit Hilfe geeigneter Software ( z.B. dem Bome Midi-Translator) eine Touch-and-Turn Steuerung umzusetzen.


    SQ Mixpad funktioniert auch nicht überall optimal, auf meinem 8“-Androiden sind die Parameter manchmal auch schon etwas schwierig einzustellen weil man wohl in dem Feld noch richtig treffen muss.