Beiträge von audiobo

    Naja, man könnte den Eindruck erhalten, du hättest dabei gedanklich gewöhnliche UHF-Antennen/Splitter im Visier - was bei einem 2,4 GHz-System eher nicht funktionieren dürfte.


    Von daher würde ich schon eher bei SMA bleiben, um solche Fehlbenutzung von vornherein zu unterbinden. Es gibt recht geile WLAN-Richtantennen die man dafür nutzen könnte, wenn nötig.

    Die Deluxevariante deines Einbauwunsches wäre auf BNC zu adaptieren, damit hättest du dann auch die Möglichkeit auch andere Antennen an die Funkstrecke anzuschließen oder sie mit nem Antennensplitter zu versorgen. Natürlich den richtigen Frequenzbereich vorausgesetzt.

    Nur mal so eine Frage dazu: Welche Antennen und Splitter würdest du denn da anschliessen wollen

    Darum geht's doch gar nicht, du versuchst schon wieder auszuweichen.

    Kein digitales Pult der letzten 5 - 10 Jahre verwendet fixed point bei der INTERNEN Berechnung.

    Wenn überhaupt dann kommt fixed nur an Schnittstellen vor, die in das Pult hinein oder heraus gehen.

    Nochmal: Intern kann man ein Pult nicht zum clippen bekommen.

    Würdest du bitte erst einmal sauber recherchieren, bevor du solche Behauptungen aufstellst? Es gibt sogar (aktuelle) Produkte für die im Manual ein Pegeldiagramm der internen Signale vorliegt. Und die nachweislich je nach internem Routing ganz schön fies werden können, wenn man da was überfährt.


    Sorry, aber wer so grosse Töne spuckt, andere Menschen mehrfach als Vollpfosten bezeichnet und dann mit einer fachlich falschen Aussage behauptet, man könne bei ALLEN aktuellen Digitalpulten ohne Risiko intern pegeln wie man will, der läuft Gefahr, selber als Vollpfosten dazustehen.


    Und was das Thema „ausweichen“ angeht: Die Floatingpoint-Diskussion ist von einem DEINER Posts ausgegangen.


    Und damit bin ich zumindest aus diesem Trollinger-Thread raus.

    Und jetzt verrate mir mal wie du das mit einer floating point Bearbeitung auf jedem Bus schaffen willst?

    Wenn das geht ist das Pult einfach miserabel programmiert.

    Nochmal: Es gibt genug Konzepte mit Fixpoint-Bearbeitung, die bei anständiger Handhabung hervorragende Mischergebnisse liefern.

    Auch bei Konzepten mit verschiedenen DSP-Blöcken und über Netzwerk/Madi/etc. gekoppelten Einheiten muss man immer mit potenziellen 0dBFs-Grenzen rechnen.

    Nur wer das beachtet wird diesbezüglich durchweg stressfrei und save unterwegs sein - völlig egal was Pultaufdruck und Marketing behaupten.


    Das Thema floating vs fix point hatten wir hier vor ich glaube ca. 8 Jahren.

    Mein persönliches Resümee zu dem Thema lautet mittlerweile: Ist mir egal. Aktuelle Digitalkonzepte haben alle kein Dynamikproblem und die Grenzen nach oben und unten musste man auch zu Analogzeiten schon kennen. VU hin, dBFs her.

    Oder, für die ganz wahnsinnigen Schallverursacher vor dem Mikrofon, Wandler mit einer gut designten Softclip-Schaltung vornedran - aber ich fürchte in der beschriebenen Konstellation ist auch das nicht der Fall ^^

    Cool, ja das ist in der Tat interessant. Aber passt nicht-

    die Y-Enden haben 6mm, Wenn ich 2x2,5² nehme komme ich auf 8mm ca.-

    In dem Fall ginge es mit Koax-2x2,5^2.


    Sowas könnte man ja auch zweckentfremden.

    https://www.pvc-welt.de/PVC-U-…er-3fach-Schlauchtuelle_1

    Da würde ich aber schon aus Prinzip was von Gardena nehmen. 😉


    Bei mehreren notwendigen Adaptern lohnt sich vermutlich am ehesten noch das Erstellen einer Gussform. Passendes Füllmaterial (gute Zugfestigkeit, nicht spröde) findet sich garantiert.

    vielen dank, damit kann ich mein eigenes Musikfile abspielen, das ich mir mal für Systune gebastelt habe. das file ist komplett mono, ist extrem komprimiert und hat im hintergrund noch weißes rauschen...

    Oder gleich „Death magnetic“ laden. Spart einem die Bastelarbeit 😁

    Ein Kompressor schützt nicht vor digitalen Clipping.

    Das kann nur ein Brickwall Limiter und das Pre Delay willst du in einem Gesangskanal nicht haben. ;)

    Ähm, jein.

    Im Kontext:


    1. Digitales Clipping bekommt man in folgenden Situationen:

    - Fehlbedienung

    - Eingang übersteuert

    - digital zu stark angehoben

    - Summierung mehrerer ähnlich lauter Signale.

    In meinen Beschallungen ist es niemals notwendig, den Pegel von Eingangssignalen so weit anzuheben, dass ich in Gefahr gerate, den Ausgang zu übersteuern -> Dimensionierung


    2. Digitalpulte sind Standard. Frei einstellbare Kompressoren pro Kanalzug inkl.

    Die paar Transienten, welche dann bei 0-Attack noch durchs Clipping gekappt werden, werden in solch wüsten Live-Szenarien wie beschrieben von niemandem als Zerr wahrgenommen. PA-Limiter hingegen hört man. Die drücken einem dann gerne mal alles weg.


    3. Die Rede war von Vocals bzw. Brüllen. Was man da mit 0-Attack im Kanalkompressor nicht wegbekommt, dürfte eh schon ziemlich seltsam daherkommen.



    Mir ging es darum, dass ich - Kompressor oder Brickwall, LA2A hin, L3-16 her - verhindern möchte, dass der Speichelspender hinterm 58er einfach alles andere wegdrückt. Aber wenn das dem Tobias sein Sound ist, bitte. Geschmäcker sind bekanntlich verschieden.

    Und der Ansatz zur Schallpegelbegrenzung scheinbar auch... 🙄

    Schon bestellt? 😉


    CM3 habe ich übrigens jetzt seit Ende letzten Jahres.


    Ging beim Vergleich bei Choreinsatz mindestens gleich laut wie ein KSM137, klang dann aber um Klassen besser. Die breite Niere erwies sich in dem Fall also gar nicht als so negativ wie befürchtet.

    Ach ja, noch was:

    Aber ein Digitaler Clip kommt für mich da überhaupt nicht in Frage, das würde nämlich passieren, wenn der Mischer mal wieder den Urschrei seines Frontmannes nicht mit einplanen konnte,...

    Dafür gibt es KANAL-Kompressoren. Wer die nicht sinnvoll nutzt ist selber schuld.

    😳

    Ich sage mal so 15 - 20 dB Headroom sollte die digitale Strecke noch haben, wenn die Anlage so langsam mal in den Clip geht

    Dein Ernst? Zum Glück ist die Wahrscheinlichkeit, dass ich über eine Anlage von dir mischen muss gleich Null.


    „willkommener Summenkompressor“?

    Ohne Einfluss auf die Regelzeiten, Kompressionsgrad und ohne anständige GR-Anzeige am FoH? Da werd ich schon stinkig wenn ich nur versuche mir das vorzustellen.


    Zu kleine Anlage bleibt zu kleine Anlage bleibt zu kl... usw.


    „Da hat‘s noch unbenutzte LEDs da geht noch was“ - ja genau 🙄

    Noch etwas dazu:


    Wendet man die indirekte Methode an, dann liefern die aus der Impulsantwort berechneten 98 Modulationsindizes nur diese Werte ohne Berücksichtigung von Stör- und Nutzsignalpegel. Beides muss in Oktavbandwerten ergänzt werden. Der Vorteil dieser indirekten Methode liegt in der sehr schnellen und hoch genauen Messung der Modulationsindizes. Für eine normgerechte Messung genügt mit der indirekten Methode eine Messung pro Position.


    Direkt gemessen sind je nach Wertebereiche 1–6 Messungen pro Position erforderlich, über die dann zu mitteln ist. Bei einer Messdauer von ca. 20 s pro Messungen ist hier der Zeitfaktor schon erheblich, auch wenn die Geräte die weitere Bewertung und Mittelung meist selbstständig übernehmen. Die indirekte Methode liefert zudem weitere Information in Form der Impulsantworten und Frequenzgänge für alle Positionen, die dann auch für Filtereinstellungen und den Pegelabgleich genutzt werden können. Als Messsignale werden üblicherweise Sweeps oder Rauschsignale eingesetzt.

    Wenn 0dB bedeutet, dass Störgeräusch und Testsignal gleich laut sind, dann muss da aber noch ein Fehler vorliegen. Meines Wissens nach bedeutet (quasi als Faustformel) gleicher Pegel = STI 0.5


    Auch zu erkennen in diesem Dokument (Seite 16):

    http://www.ifaa-akustik.de/fil…a-2013-04-18-a-goertz.pdf
    Wobei das auch nur für kleine und mittlere Pegel gilt, wie auf Seite 18 zu sehen.


    Aber coole Aktion...

    So, nach einigem Mitlesen mein Senf dazu (wollte es nicht am Handy reintippsen):

    ich habe anfangs nur an einen Ziel-Amplitudenfrequenzgang gedacht. Den könnte man mittels Multiband-Expandern zaubern. Dazu nen DSP ala Yamaha DME/MRX, bss o.ä. mit 3-4 Expandernwegen, die von einem vor Ort aufgestellten Messmikro getriggert werden. Je nach Besucheranzahl schrauben die Expander einen bestimmten Frequenz-Bereich nach.

    Also quasi ein Multiband-Vocal-Rider? Das hätte (ohne weitere konzeptionelle "Feinheiten") wiederum den Nachteil dass das System auf sich selber reagiert.

    (Lautes Regelsignal öffnet Expander -> noch lauteres Regelsignal öffnet Expander noch mehr -> usw., bis das Maximum erreicht ist)


    Beim STI werden ja bestimmte Frequenzbänder (ich meine bewertet. Daraus lässt sich ja ein "sprachverständlicher" Zielfrequenzgang ableiten.

    Jein. Es geht nicht einfach um Frequenzgang, sondern darum, ob in den jeweiligen Frequenzbändern die Modulation der menschlichen Stimme genügend deutlich übertragen wird. Einflussfaktoren sind neben Klirrfaktor und Bandbegrenzung vor allem Reflexionen/Hall und Störgeräusche, aber auch Endlautstärke.

    Da ja aber auch STI angesprochen wurde, kommt für mich die Frage auf, wie ich Live den Störpegel messe.

    Genau darum ging es mir ja.


    Da ja aber auch STI angesprochen wurde, kommt für mich die Frage auf, wie ich Live den Störpegel messe. Laut Normen wird beim STI gemessen, und dann darf ein Störpegel miteingerechnet werden. Den Pegel gibts als Vorgabe oder man nimmt ihn realistisch selber an, aber welches Spektrum dafür wählt man?

    nach Bewertungsfilter A, wenn ich mich recht erinnere ;).


    Das mit dem reinrechnen hat einfach den Hintergrund, dass man die Messungen i.dR. nicht bei vollem Haus macht. (Wer möchte schon freiwillig ständig irgendwelche Sinussweeps oder STIPA-Signale ertragen?)

    Auch müsste der Hintergrundlärm konstant sein bzw. eine STIPA-Messung kann z.B. nicht mit impulshaltigen Störgeräuschen umgehen.

    Aber grundsätzlich kannst du den STI bei real vorhandenem Störgeräusch messen. Bei Tomys und Christians Ansatz wäre halt die Frage offen, wie gut das wohl über eine Kohärenzmessung mit Programmton anstelle konkreter, optimierter Testsignale funktioniert.


    Wenn ich mir das so vorstelle, wäre für mich auch die Frage, ob es dann nicht, wie stepu bereits beschreibt, sinnvoller ist, statt "Ton-Mess-Regel-Dingens" von den Plätzen, die vom Pultplatz aus nicht beurteilbar sind, ein Kamerabild zu haben (muss ja keine dolle Qualität haben), welches einem beurteilen lässt, was da gerade zu beschallen ist und mit welchen "Störungen" dort zu rechnen ist?

    hmm, da fallen mir spontan einige Dinge ein, die man mit einem Kamerabild (insbesondere wenn es von eher nicht so doller Qualität ist) nicht unbedingt einschätzen kann:

    - vereinzelte laute Lärmquellen (Druckluftsirenen, Vuvuzelas, Heilkopter, etc.) Und umgekehrt können auch sehr viele Menschen u.U. erstaunlich ruhig sein.

    - wetterbedingte Einflüsse auf die Beschallung (Wind)

    - Beeinträchtigung der Beschallungsanlage, z.B. aufgrund Fremdeinwirkung (abstecken, wegdrehen), Defekt, etc.


    Vollig anderer Ansatz, wir hören ja Sachen. Wie wäre es mit Audio-Feeds aus den Zonen, in die wir einfach reinhören, um zu beurteilen, ob die Beschallung passt?

    Beim Hören könnte ich noch nicht anhand von Mess/Atmo Mikros nachregeln,

    da muss ich noch lernen.

    Ist noch interessant, ich mache das oft, wenn der FoH im Off in einer Kabine o.ä. aufgebaut ist. Die Wahl des Mikrofontyps macht da noch einiges aus. Bei einem Druckempfänger-Trennkörpersystem wie einem Kugelflächenmikrofon z.B. ist die Wiedergabe über einen Kopfhörer wirklich verblüffend echt.

    Wenn es über einen Lautsprecher wiedergegeben werden soll, lande ich idR. eher bei Grenzflächen oder Richtrohr.


    Bei D&B wird ja die allseits bekannte „fette RockKurve“ im Messkurs propagiert

    (Bass lauter, Mitten glatt von viellecht 100-10000Hz, dann ein leichter Höhenabfall).

    Für Livemusik mg ich das auch, aber wie muss die Kurve für zB Sprache aussehen?

    Flat ist im Prinzip ein guter Anfang (ob PA direkt oder über die Vocal-Subgruppe ist ja egal). Hängt aber letzten Endes nicht nur vom Amplituden- sondern auch vom Nachhallfrequenzgang ab.

    Beispiel vom Freitag: VA in einer SEHR gut klingenden Location (RT60 gleichmässig von 100Hz bis ca. 6kHz bei knapp 1s, fast keine parallelen Flächen), Frequenzgang nach dem messen über den Vocalbus linear gezogen - DPA 4066 + Shure KSM9, jeweils mit Hi- und LoCut (10kHz/150Hz), Dynamics, sonst nichts.

    Bei gefühlten 1000 Veranstaltungen in irgendwelchen Betonbunkern hingegen wird regelmässig untenrum entschlackt was das Zeug hält, vor allem bei den Kugeln.

    Naja, es sind immer noch 3dB Differenz, die 3m vor dem Lautsprecher eben nicht auftreten. Genauso wenig wie zusätzliche wetterbedingte Differenzen zwischen Zeitpunkt "Referenzmessung" und "Show".

    Ich habe gerade das Gefühl, dass ich meinen Gedankengang vllt diesbezüglich noch nicht klar genug dargelegt habe...



    Ich formuliere es einmal als offene Frage:


    Können wir davon ausgehen, dass der Korrektur-Offset, den wir bei der Referenzpegelmessung für das Messmikrofon nahe der Lautsprecher ermitteln, während der Show noch stimmt?


    Wenn nein, welche Faktoren spielen eine Rolle und wie gross kann diese Differenz werden?


    Und: Kann diese Differenz gross genug werden, um einem den Spass an der Show zu verderben, wenn die Anzeige mit dem vorab eingestellten Korrekturfaktor zu sehr von der tatsächlichen Endlautstärke am Referenzort im Publikumsbereich abweicht.




    Andernorts (im Zuge der SLV-Revidierung) gab es z.B. ja schon das Thema des Einsatzes von Schultermikros bei Amtspersonal. Während quasi nebenan auf geeichtes Klasse1-Equipment verwiesen wird. :/