Beiträge von audiobo

    Kleiner "Club"- und Proberaum mit je 1x K+F C1201 und db Technologies Sub 15 je Seite
    Mobile Anlage mit 2x HK L5 112FA (geflogen L/R) und 6x Achat 115 Sub (flexibel konfigurierbar) für kleinere Open-Air-Einsätze.

    Siehste, und an der Stelle musst du tatsächlich Systemdesign betreiben um Lautsprecher verschiedener Hersteller aufeinander anzupassen.

    Will ich Lautsprecher unterschiedlicher Hersteller (d.h. ohne phasenoptimierte Controllerpresets) kombinieren, bietet mir der Allpass dafür eine Möglichkeit ohne den Amplituden-Frequenzgang beeinflussen zu müssen.


    Heisst, du schaffst ein System "Hanseat" mit Komponenten von K+F, db Technologies, HK und thomann.


    Wenn du richtig Spass haben willst kannst du sogar probieren ob du alle unter einen Hut bekommst, so dass anschliessend verschiedene Kombinationen möglich sind ;)

    So in etwa ist ja auch die Philosophie bei den Grossen (d&b, Lacoustic, etc.), da sind die Komponenten in ihren möglichen Optionen aufeinander abgestimmt und werden praktisch nur noch über das Delay passend geschubst

    Wirte haben auch schon vor dem Rauchverbot schliessen müssen. Entweder wurde das Bier zu teuer und einer aus der eingeschworenen Besäufnisgemeinschaft hat 'ne Gartenlaube geerbt, die Stammkundschaft, welche aus ihrer düsteren Ecke heraus jüngere Laufkundschaft eher vergrault hat, hat nach und nach das zeitliche gesegnet, der Wirt hat an den "guten alten Werten" festgehalten, obwohl die (mittlerweile wechselnde) Kundschaft mal etwas neues wollte oder man hat das Geschäft über die Jahre und einen wachsenden Schuldenberg einfach gegen die Wand gefahren. In diesem Fall könnte die ganze Raumtrennungsgeschichte höchstens ein Verfahrensbeschleuniger gewesen sein.


    Aber der Mensch braucht schliesslich was über das er herum maulen und dem er die Schuld geben kann.



    Es gibt genau einen Laden in meiner Heimatstadt, um den ich es wirklich schade finde, da es dort immer Liveauftritte von jungen und älteren Bands gab - und dass dieser vor einiger Zeit schliessen musste hatte absolut überhaupt nichts mit dem ganzen Raucherscheiss zu tun. Eher mit 'nem zuletzt völlig durchgeknallten Wirt der sein Erbe verkokst hat, Ärger wg. Lautstärke im Aussenbereich und fehlender Nachfolge.

    Grundsätzlich sehe ich es so:


    Will ich einen aufstellbedingten Zeitversatz zwischen 2 (grundsätzlich aufeinander abgestimmten) Lautsprechern ausgleichen, benutze ich ein Delay. Hat auch den Vorteil, dass es praktisch jedes Controlling- oder gar Misch-System ohne weitere Zusatzhardware beherrscht.


    Will ich Lautsprecher unterschiedlicher Hersteller (d.h. ohne phasenoptimierte Controllerpresets) kombinieren, bietet mir der Allpass dafür eine Möglichkeit ohne den Amplituden-Frequenzgang beeinflussen zu müssen.


    Habe ich in einem Weg durch Einsatz des EQ (z.B. Resonanzfilterung im Subweg nahe der Übernahmefrequenz) den Phasengang durcheinandergebracht, kann ich dies mit einem Allpass wieder in Ordnung bringen ohne die Gesamt-Laufzeiten zu beeinflussen.


    Insgesamt ist die Arbeit mit dem Allpassfilter eher anspruchsvoll und kann schon echtes "Systemdesign" genannt werden, während die übliche Arbeit mit Delay/EQ mehr Systemanpassung darstellt (Und dies kann bereits aufwändig genug sein).


    siehe auch das hier: Unbranded Soundsystemdesign & Engineering Seminare im Frühjahr 2019 - neue Termine

    1)

    würde zb nie direkt neben nem kind rauchen

    Sehr löblich - leider besitzt dies keine Allgemeingültigkeit für alle Raucher.


    2)

    und wenn ich weiß das mein gegenüber nichtraucher ist frag ich auch bzw stell mich raus.

    Woher weisst du das, wenn du in der Öffentlichkeit bist? Fragst du vorher jeden? Ebenfalls sehr löblich.


    3)

    intolleranz militanter nichtraucher die 10 meter gegen den wind stehen und provokant husten wenn sie dann ne zigarette sehen

    Ob "provokantes Husten" jetzt eine adäquate Reaktion darstellt, sei mal dahingestellt - zumindest verraten sie dir damit, dass sie wohl allem Anschein nach Nichtraucher und mit dem Rauchen in ihrer Gegenwart nicht einverstanden sind (siehe Punkt 2).

    Ausserdem ist nicht zu unterschätzen dass es sehr wohl Menschen gibt, die derlei Gerüche (auch Diesel und andere Abgase) sehr empfindlich wahrnehmen. Und wie gut "gegen den Wind" funktioniert weiss jeder, der mal versucht hat sich auf die "richtige" Seite eines Lagerfeuers zu stellen.


    (btw.: Als ewiger Nichtraucher habe ich in der früheren Vergangenheit diverse Male versucht (mir fremde) Raucher z.B. an Bushaltestellen darauf anzusprechen, dass es stört - erste Reaktion: Von "Ach ehrlich, tut mir leid... (Kopf zur Seite dreh, weiterrauchend), über "Ist mir doch egal, dann geh woanders hin" bis zu "Verpiss dich, du ***".

    So viel also zum Thema Toleranz und eigenständiges Verantwortungsbewusstsein !! Sorry, aber dieses "mündiger Bürger", "Eigenverantwortung" usw. Geseibel brauche ich mir zu dem Thema echt nicht mehr anhören.)


    4)

    leben und lebenlassen, es ist das selbe wenn ich von heut auf moren zucker, fett, alk, sex, sport, kaffee, uvm regelmentieren möchte. es sollte jedem selbst überlassen sein was er tut und zu sich nimmt...

    Alles Beispiele die höchstens indirekt über die Gesundheitskosten andere Menschen belasten (und eine Regulierung in Sachen Zucker war/ist tatsächlich schon EU-Thema), aber nicht direkt während der Konsumation.

    Somit ein Vergleich wie Äpfel und Knoblauch.


    5)

    ich trinke keinen Alkohol und fühle mich auch von betrunkenen belästigt.

    A: Nicht jeder Betrunkene wird aggressiv/belästigend

    B: Nicht jeder der Alkohol trinkt ist automatisch betrunken, da gibt es sehr individuelle Unterschiede

    C: JEDER Raucher bläst seinen Dreck in die Luft


    6)

    ich kenn auch die seite aus der sicht der künstler, bin selber dj und lass es mir auch nicht nehmen beim arbeiten zu rauchen.

    Vielleicht solltest du dir in diesem Fall mal Gedanken über eine potentielle Vorbildfunktion deiner selbst machen. :rolleyes:

    (ja, auch bei älterem Zielpublikum kann das noch (subtil) wirken)

    Dann kannst du wenigstens sagen, dass du versuchst etwas positives zum Allgemeinwohl beizutragen.

    Moment:

    Ich ging davon aus, dass er auf der neuesten Firmware ist wie ich.

    Leider war das nicht der Fall und nach laden seiner Show hatten wir totalen Fasching auf dem Pult.

    Für mich liest sich das so, als wäre ein älteres File inkompatibel zur neueren Firmware!


    Wenn ja, welches Pult und welche Firmwareversionen?

    ...und manchmal würde auch schon eine einfache Änderung im Signalfluss/Sidechainweg ausreichen (z.B. feed forward vs feedback)

    +1 für QLXD


    Ist bei Bedarf hier in der Schweiz auch hervorragend erweiterbar (bzw. Ersatzgeräte) zu bekommen, zur "Not" auch mit ULXD oder Axient Digital.


    Was das Thema Splitter und Antennen angeht: grundsätzlich arbeiten alle Hersteller mit der selben Physik und auch Speisespannungen für Booster/aktive Antennen sind kompatibel.


    Was bedeutet für dich "grosser Radius"?

    @tomy: Die einzigen Veranstaltungsstätten in denen ich Schuko/T13 direkt in die Wand stecke sind Hotels und Kongresszentren - ich bezweifle dass da alte träge Industrieautomaten verbaut werden.


    Wenn man das hier so liesst könnte man auf die Idee kommen, dass man als Laie auch keine Lautsprecher mit mehr als 50W verkabeln dürfte ohne seine Umgebung zu gefährden.


    Ja, Strom ist gefährlich, aber in der Praxis geht heutzutage doch eher ein (auch industriell) schlecht konfektionierter Steckverbinder in Rauch auf oder die nicht abgewickelte Kabeltrommel stirbt den Klumptod.

    Es ist insofern etwas schade, da diese Restriktionen unter ios bekannt sind und ich im ersten Moment - als der Newsletter reinschneite - dachte, dass hier mit Hardwareunterstützung der eigenen Accesspoints gearbeitet wird - diese sind ja diesbezüglich noch leistungsfähiger.

    btw.: Letzte Woche gab es dann ein kleines, höher gelegenes OpenAir-"Jöbli" bei denen diverse MagicArms, z.B. an zahlreichen UHF-Antennen (A5000CP) im Einsatz waren - auffällig war, dass es eine recht hohe Bandbreite an unterschiedlich hohen Haltekräften gab - einer hat es nicht mal mehr geschafft die Antenne mit ca. 30grad Arm-Neigung nach unten in Position zu halten. Und zu dem Zeitpunkt war es noch trocken.


    Dafür hat der eigene mit "Mininotenpult" als Dokumentenablage überzeugt.

    Für Touring der härteren Gangart sieht und hört sich das erst einmal interessant an. Was mir allerdings aufgefallen ist, je nach Mikro (e908) bzw. Position in der Halterung werden die seitlichen Schalleinlässen verschlossen, was garantiert nicht ohne klangliche Einbussen bleibt (Änderung der Richtwirkung (Kugel), Resonanzeffekte und damit erhöhte Koppelgefahr im tieffrequenten Bereich).


    Tatsächlich klingen die Klangbeispiele im Video (Sennheiser/Shure) recht unterschiedlich bzgl. Direktheit, beim Sennheiser geht der Attack fast komplett unter.

    So, nachdem das zweite Weihnachtspäckchen heute endlich angekommen ist: :rolleyes:


    Der 9.solution-Arm macht einen hervorragenden Eindruck - Die Gelenke sind aus Stahl und nicht verchromt, was sie etwas rauher macht, statt Seilzug gibt es ein Stangensystem welches auseinander gedrückt wird (alle dazugehörigen Teile sind aus Stahl). Keine Ahnung ob man das kaputt bekommen kann. Ausserdem ist das Teil im Servicefall sehr einfach zu (de-)montieren.




    Im Schnellvergleich habe ich einfach mal beide Systeme am Ende miteinander verbunden und dann geschaut welches Kugelgelenk zuerst aufgibt - Manfrotto hat verloren.