Beiträge von audiobo

    Was meinst du mit Dante Controller? Läuft das LS9 nicht einfach Standalone mit der RIO, wenn es einmal konfiguriert wurde? Es muss ja lediglich die Dante Audio Senden und Empfangen können...muss hierbei immer ein PC für das Patching verbunden sein? ...Wenn dem so sei, ist es doch echt unpraktisch.... und wieso braucht es keinen Dante Controller, wenn das LS9 die Dante Signale vom QL5 erhält? Ist das nicht im Prinzip dasselbe? (wenn ich es richtig verstanden habe, meinst du hier eine Port - to - Port Verbindung?) :/:/

    Der Dante Controller ist DIE Software-Schnittstelle um die Routings in einem Dante-System zu definieren. Anschliessen, einrichten und dann kann man den Laptop auch wieder abstecken, klar.

    Man kann zwar versuchen, alle Komponenten einmal so einzurichten, dass sie für alle Gelegenheiten passend konfiguriert sind - die Erfahrung zeigt aber, dass dies nicht dauerhaft funktioniert. Der Vorteil gegenüber einer physischen PunktzuPunkt-Verbindungslogik kann halt auch ein Nachteil sein.

    Alleine schon die Zuweisung der Rio-Outputports (im Dante selber kann man nur splitten, nicht summieren), je nachdem welches Pult gerade dran hängt, wird da irgendwann zu Überschneidungen führen, die eine Änderung des Dante-Patches nötig machen werden. Oder man hat dann plötzlich noch ein weiteres Dante-Gerät im Netzwerk welches mit eingebunden werden muss. Man nimmt sich dann auch ein ganzes Stück Flexibilität.

    Und wenn der Kollege auf dem Job zuvor diese Flexibilität halt brauchte, macht es wirklich keinen Spass, diese Änderungen auf dem Job nicht rückgängig machen zu können, daher meine ursprüngliche Anmerkung.


    QL und CL haben eine eigene Dantepatch-Seite, auf welcher Quellen und Senken für das jeweilige Pult bestimmt werden können, aber eben nicht um 2 externe Geräte (wie z.B. Rio und LS9 oder x/m32) miteinander zu verknüpfen. Dafür braucht es dann eben den Dante Controller.

    Ebenso ist es für mich ein Grauß, irgendwelche Analogen Splits in meinen "sauberen" Digitalen Signalfluss zu bauen und somit wieder mehr Fehlerquellen bzw. Brumquellen oder sonstiges damit zu verursachen.

    „Mehr“ Fehlerquellen hast du so nicht, du tauschst einfach digitale gegen analoge Fehlerquellen (erstere können tatsächlich noch etwas heimtückischer sein, zumal das LS9 im Gegensatz zum QL5 für den Dantepatch noch den Dante Controller benötigt - es sei denn du beschickst das LS9 nicht mit Signalen aus der Stagebox, sondern aus dem QL5), Brummprobleme solltest du keine bekommen, da Stagebox und (Monitor-)LS9 mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit an der selben Stromverteilung hängen dürften.


    Tatsächlich dürfte die Kombination aus Analogsplit + Dantekarte die mächtigste und zielführendste Option (abgesehen von einem Pultupgrade) sein:

    - Analogsplit (Y langt, dafür braucht es keine Trafos) für die wichtigsten gesplitteten Kanäle im Monitormix (Rhytmus-, Melodieinstrumente/Vocals on Stage) mit individueller Gainregelung

    - Dante vom QL5 für Einspieler, Kommunikation, evtl. Submixe o.ä.


    Für den Standalone-Betrieb von LS9 mit RIo bitte beachten, dass

    A) wie bereits geschrieben nur die alten Rios den AD8HR-Modus beherrschen

    B) dafür einer der DIP-Schalter an der Stagebox umgeschaltet werden muss (potentielle Fehlerquelle)

    C) ein Rechner mit Dante Controller für den Patch vorhanden sein muss

    Und die Fader haben trotzdem ähnliche Abmessungen und den gleichen Schiebeweg wie das Hardwareoriginal. Zwischen der Haptik eines Hardwarefaders und dem Gefrickel auf nem 9,7“ gibt es auch noch was dazwischen! Ich find‘s so eigentlich ganz angenehm.

    Was mir dazu einfällt: Hat eigentlich die letzten Jahre mal jemand die Entwicklung in Sachen „Touchscreen mit taktiler Rückmeldung“ weiter verfolgt? Mir ist es irgendwie aus dem Blickfeld geraten...

    Von der Konnektivität her ist das D40-Verstärkungsgerät jedenfalls ganz weit vorne (4x Analog PLUS 2x AES3, 2xNL4 mit A/B / C/D - Belegung wie bei D20). Sowohl für Festverkabelung in Touring-Racks wie für Einzeleinsatz eine willkommene Flexibilität.

    nichts. ich hatte auf einen satz von dir geantwortet, der sich auf das vorbereiten von jobs bezogen hatte.

    Der wiederum als sarkastisch gemeinte Antwort auf den Beitrag von TomyN war, welcher impliziert, dass eine buggy Fitmware nicht zum Showstopper werden kann, wenn man die Updates schön daheim im Lager aufspielt und dort die Show vorbereitet.


    Denn spätestens bei DryHire-Material ist dem definitiv nicht mehr so.

    das hab ich auch nicht behauptet. es ging mir darum, dass sich viele techniker das leben selber schwerer machen als es sein müsste

    Das mag ja sein, aber was hat das mit Firmware Updates und Release Notes zu tun?

    Das hat aber null und nix damit zu tun, ob z.B. eine Pultoberfläche komplett einfriert, weil einem die Erinnerung ein falschen „Affengriff“ z.B. zum Resetten des EQs vorgaukelt.

    noch etwas zu den Lautsprecherkabeln:


    Bei niederohmigen Systemen ist die Signaldämpfung (in dB oder %, bei gegebener Leitungslänge und-Querschnitt) relativ zur Impedanz des LS.


    Bei 100V hingegen orientiert man sich an der Leistung, da leistungshungrige Systeme durch die festgelegte Ausgangsspannung eine niedrigere Impedanz aufweisen als kleinere.


    Daher kann man die gerne genannte Pauschalaussage „man kann problemlos lange dünne Kabel verlegen“ nicht einfach so im Raum stehen lassen.

    Bei vielen kleinen LS an einem Verstärker macht sicherlich z.B., wenn möglich (Verteilung auf Fläche), eine sternförmige Verkabelung Sinn, mit einem dicken Hauptstrang und geringeren Querschnitten hinter den Abzweigungen.

    Aber meist hat man dann auch schon wieder mehrere Verstärker im Einsatz.

    Naja, ein Firmwareupdate sollte man nicht zwischen Soundcheck und Auftritt machen.. daher zwar sicherlich ärgerlich, aber erstmal wohl eher kein 'Show-Stop(p)er'

    Also ich beneide ja jeden Kollegen, der jeden Job so gut vorbereiten kann, dass „unter gewissen Umständen“ (unvorhergesehene Tastenkombination, komische Netzwerkkonfiguration etc.) beim Job definitiv nicht passieren kann... 😉

    Zuguterletzt darf man nicht vergessen, das ganze System so aufzustellen, dass nicht die zu sichernden Systeme ihre Backups aktiv auf das Backupsystem schreiben müssen, sondern umgekehrt das Backupsystem die Backups selbst erstellt. Zum einen wird das Ganze so verlässlicher, da man das Backup an zentraler Stelle konfigurieren kann, andererseits brauchen dann die produktiven Systeme keinen Zugriff aufs Backupsystem zu bekommen. Damit wird die Hürde, die ein Eindringling nehmen muss, um auch das Backupsystem zu kompromittieren, nochmal ein ganzes Stück höher. Das Backupsystem selbst gilt dann als kritisches und daher stark zu sicherndes System, das sehr restriktiven Zugriffsbeschränkungen unterliegt.

    Das klingt in sich recht logisch und nachvollziehbar.

    Mir stellt sich allerdings gerade die Frage, wie das für ein 1-2 Personenunternehmen in unserer Branche mit wenig stationärem, dafür viel mobilem Laptop-Einsatz praktikabel umsetzbar wäre. Tatsächlich läuft es doch oft eher auf Cloud und USB-Platte (oder gar einem bunten Sammelsurium an USB-Sticks) hinaus - daheim wird der Rechner zwischen den Jobs nicht selten gar nicht erst ausgepackt.


    Was gibt es denn da überhaupt an wirklich brauchbaren und vor allem auch niederschwelligen Lösungen?

    Btw.: Gibt es eigentlich eine Übersicht über bereits erhältliche digitale InEar-Strecken? Gerade für Nicht-Musik-Anwendungen dürfte digitales UHF recht interessant sein (Reichweite/Klangqualität im Grenzbereich).

    Nur die hochfrequenten 2.4, 5.8 und die DECT-Funkstrecken.


    Für UHF braucht es ja einen separaten Rückkanal, wie er z.B. bei der Shure Axient Serie realisiert werden kann.

    So in etwa?


    ...

    Im Rahmen dieser Hochzeitsfeierlichkeit in Schwellbrunn sei unter den Gästen vereinbart worden, sich nicht testen zu lassen, um eine mögliche Quarantäne zu umgehen. Es gebe zudem Hinweise, dass einzelne Arbeitgeber in Schwellbrunn ihre Mitarbeitenden ermuntert hätten, sich nicht zu melden, ...

    Irgendwie auch noch passend zu unserer bekloppten Allgemeinsituation:

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    Da ich auch gerade am eruieren bin, ob (und wie) es sich (nach mittlerweile über einem Jahr) einrichten lässt der eigenen Familie mal zu ermöglichen den jüngsten Nachwuchs kennenzulernen, hier mein persönliches Highlight zwischen all dem Bürokratengeschreibsel:


    Aus dem Stück "Die Corona-Regeln in NRW in Leichter Sprache"




    Ansonsten kann man die allgemeinen Regeln recht einfach zusammenfassen (Achtung - der Tonfall umfasst folgend die ganze Bandbreite von sarkastisch bis zynisch):

    - Geschäftsreisende mit wichtigen Terminen tragen keine Viren in sich

    - Grenzgänger sind immun

    - innerhalb von 24, 48 oder 72 Stunden, je nach Aufenthaltsort, Tätigkeit und/oder Nationalität ist man nicht ansteckend bzw. nicht ansteckbar

    - die Reisetätigkeit muss unbedingt immer angemeldet werden. Oder auch nicht (siehe vorangehende Punkte)

    - Wer aus privaten Gründen eine Reise tätigt, macht dies ausschliesslich zum Spass (Freizeit/Urlaub - na gut, Co-Elternschaft hätte das belgische Formular auch noch zu bieten) - ganz im Gegensatz zu den vielen wichtigen beruflichen Gründen

    - bei einer Einreise aus Virus-Varianten-Gebieten gibt es quasi keine Ausnahmen z.B. bei der Quarantäne... ausser den geltenden Ausnahmen


    3. Folgende Staaten/Regionen gelten aktuell als Risikogebiete:

    • ...
    • Schweiz (seit 24. Oktober 2020)
    • ...

    Risiko - nicht "Hochinzidenz"


    Aber um auf Nummer sicher zu gehen:


    Vom LUKS Wolhusen hatte ich mein Testergebnis (PCR) letzte Woche innert 24h, zugesichert werden 48h - Zustellung digital.


    Sollte also passen