Beiträge von audiobo

    na dann... such dir ne neue Band. ;)


    Bei dem was du da erzählst scheint es völlig egal, ob da jetzt SM58-Klasse oder DPA, Neumann oder Schoeps verwendet wird.

    Entweder hast du irgendwo bei dir kompletten Bockmist im Signalweg oder die Band hat ihren Sound einfach nicht im Griff (was ja durchaus vorkommen soll).


    folgende Ideen hätte ich noch:

    1. grössere Bühne

    2. Plexiglas (wie schon erwähnt)

    3. auf dem InEar für den Drummer volles Pfund die Becken drauf - die müssen weh tun und bloss nicht komprimieren

    4. Je nach Humor ab und zu im Soundcheck mal eine Wolldecke über's Drumset werfen "So, jetzt ist gut."

    5. leisere Becken (ja, die gibt es)


    Was mich allerdings tatsächlich stutzig macht:

    Und das bei einer klassischen Sopranistin, die keine Probleme hat, Pegel zu liefern und einer Kapsel die kaum näher am Mund sein könnte.


    Wenn ich überlege, wie oft ich früher in Miniclubs Metalkapellen auf 6x4m-Bühnen mit Prügeldrummer und Flüstersänger mit schlechter Mikrofontechnik laut bekommen habe habe ich den Verdacht dass da irgendetwas grundlegendes schief läuft.

    Vllt. ist das Problem ja gar nicht das Übersprechen an sich, sondern ein Arrangement, bei welchem der Drummer über dem Soprangesang (bei welchem ja der Grundtonbereich nicht mit abgedeckt wird) permanent auf den Becken herumdrischt, also einfach den eigentlich benötigten Platz im Frequenzspektrum zumüllt.



    btw. HSP 4 und vor allem 4088 sowie die meisten kleinformatigen Nieren sind nun echt keine Headsets für die Anwendung, und gerade mit viel Spill im Hochmitten-/Hochtonbereich eine vollkommen verkehrte Auswahl:


    HSP4:

    4088:




    beim genannten Crown/AKG CM311 hingegen sieht das so aus:



    Dazu kommt die vorteilhaftere Platzierung.


    Aber von irgendwelchen Vorstellungen schön seidig klingender Hochtonwiedergabe auf dem Gesang darfst du dich in der Kombination eh verabschieden.

    Das führt zu einem spontanen Nein, unsere Gründe für die Kameras ließen sich organisatorisch durch Absprachen und Personal lösen und stehen in keinem Verhältnis zum Datenschutz.

    Ja ne, is klar... :/


    Merke: Mitarbeiter in "Verantwortungspositionen" - solange sie kein persönliches Interesse am Geschäft als solches haben - sind vor allem dafür verantwortlich unter allen Umständen ihren eigenen Kopf aus der Schlinge herauszuhalten und nach Möglichkeit alles abzublocken, was den eigenen "Arbeitsbereich" auch nur ansatzweise tangieren könnte.


    Datenschutz, haha. Als letztens bei uns ungefragt Post von diversen Banken mit Sparkonto-Angeboten sowie diverses Werbe- und Probematerial (geschätzt alles in allem genug Müll um einen 110l-Sack zu füllen) für unseren Neuzugang ins Haus geflattert kam habe ich mich auch mal kurz am Kopf gekratzt... Ganz zu schweigen von der Flut an allgemeinen Spam-Anrufen auf dem Festnetz.

    Aber wenigstens wird man im Spital und in der Kita gefragt ob Online-Fotos ok sind oder in gedruckten Broschüren.


    Wer ernsthaft seine Daten schützen will, der zieht in einen Wald und ernährt sich von Beeren - aber Vorsicht: evtl. kommt die Presse vorbei weil nebenan ein Bagger steht.

    Teilweise geht es auch in anderen Umgebungen, kommt allerdings stark auf die jeweiligen Verhältnisse an.

    Also eigentlich eher da wo die Beschallung einen tendenziell stützenden Charakter aufweist.

    kannte ich noch gar nicht, danke für den Hinweis.

    Leider habe ich auf die Schnelle das Erklärvideo hier auf dem Telefon nicht gefunden.


    Trotzdem:

    Cooles Konzept. In dem sehr überschaubaren und wahrscheinlich recht trockenen Raum sehe ich da überhaupt kein Problem das mit Musikern, die ihre Dynamik im Griff haben, hochwertig umzusetzen.


    Wobei man bei Künstlern wie Tush Sultana (was übrigens trotz nicht vorhandener Band normalerweise eine Trailer- + Tourbusproduktion inkl. FoH- und Monitorplatz ist) sieht, dass es manchmal doch nicht ohne Closemiking geht 😉

    (gerade bei Yamaha bin ich mir fast sicher, dass die Featureupdates lange in der Schublade liegen und dann genau so terminiert werden, wie es der Markt verlangt)

    Nur weil die interessanten neuen Features erst in den Pulten auftauchen, bei denen man noch keine Marktsättigung erreicht hat? :/ (int. Dugan damals im neuen QL1 - CL musste recht lange warten, Neve 5045 zuerst in der Rivage...)

    Heute habe ich ein Angebotspreis für eine Midas M32C zu 990.- Euro inkl. MwSt. gesehen.

    Was hat so ein Ding noch vor ein paar Monaten gekostet, oder als es auf den Markt kam?

    Dat is doch das DSP-Dingens, also die Midas-Variante vom Core - das habe ich aber auch früher schon so um die 1000,- gesehen.


    Aber unabhängig davon, Kleinpulte kauft man doch eher nach Bedarf. Bei den grossen Schüsseln ist die Frage nach Wiederverkaufswert natürlich relevant, aber dazu auch stark abhängig vom allgemeinen Ruf, Akzeptanz, Stabilität, Aktualität, etc.



    z.B. DM2000: Es gab eine Zeit da gab es in der Grösse (fast) nichts anderes, daher haben sich auch Live-Tönler mit dieser Studiokiste arrangiert. Und wenn man die Kiste gut kennt, findet man sogar immer wieder Features die auch aktuellen Pulten gut zu Gesicht stehen würden.


    Zwischenzeitlich gibt es Unmengen an leichter zu bedienenden Livepulten und Studios in passender Grössenordnung haben meist komplett auf DAW-Systeme umgestellt. (plus das Thema digitales Multicore)


    Da hilft auch nicht, dass die Kiste immer noch neu für knapp 20.000,- netto verkauft wird - gebraucht findet man die Schüssel für gerade mal 2-3k.

    Hä? Tschulligung die Herren für das dazwischen fahren, aber in der Liga in der der Multiverter spielt wird man sich doch wohl einen Systemlaptop (oder wenigstens überhaupt einen Laptop) leisten können?! 🤔


    Wäre mir jedenfalls neu dass Dante-Controller, Mediornet-Steuerung und ähnliche Software sauber und komfortabel über Tablets zu bedienen wären. Wozu auch, derlei komplexe Konfigurationen macht man ja nicht herumlaufenderweise.


    Ich denke mal Rolfs To-Do-List ist eh schon lang genug.

    Ich find‘s vielmehr cool

    dass die Kiste so gut läuft und er noch Zeit für die Weiterentwicklung findet. 👍💪

    Kenne es nur vom Performer:


    Dort gehen Inserts suf den Mixbussen (zumindest über den Kartenslot, Analog weiss ich gerade nicht).

    Ist halt irgendwie kompliziert, da man erst Insertkonfigurationen einrichten und dann den Bussen/Kanälen zuweisen muss. Also 2 verschiedene Arbeitsgänge für eine Anforderung.

    Gibt es sonst noch irgendwelche Tipps / Tricks, die mir die Arbeit erleichtern?

    - nutze Analogsplit

    oder:

    - buche einen Kollegen dazu der sich damit auskennt (frühzeitig, damit ihr das zusammen im Vorfeld durchgehen könnt)

    - Gain-Master am Monitorplatz !! - trotz GainCompensation. Wenn ein Kanal am FoH kurz lauter/leiser wird ist es im Zweifelsfall nicht so schlimm, als wenn plötzlich eine Pfeiforgie losgeht weil Kollege FoH den Arbeitspunkt für seinen PremiumRack-Kompressor optimieren möchte.


    Reist die Band mit eigenem Techniker -> Analogsplit!


    Immer dran denken: Youtube-Tutorials sind toll und informativ, stehen aber - wenn es schief geht - nicht neben dir und retten dir den Ar... ;)

    Kann es sein, dass es von diesen beiden Mikrofonen altersbedingt leicht unterschiedliche Bauformen gibt? Ich meine mich dunkel zu erinnern vor vielen Jahren auch öfter mal genervt gewesen zu sein, weil der XLR nicht an der Rändelmutter vom Stativ vorbei ging - in den letzten Jahren war dies allerdings nicht mehr so. Oder ich hatte damals andere (optisch sehr ähnliche) Mikros in der Hand... :rolleyes:

    ausserdem hat audiobo das bestätigt, da muss also schon was dran sein. das sind ja jetzt keine schwätzer.

    ähm, jein. Ich hatte geschrieben, dass ich mich lange über den Sound gewundert habe. Das hatte zur Folge, dass ich es irgendwann akzeptiert habe - bei den meisten QuicknDirty-Jobs hatte ich eh nie die Chance da genauer herum zu probieren und daheim hatte ich damals kein entsprechendes Gerät. Und mittlerweile fällt der Hall, wenn es etwas gescheites sein soll (Veranstaltungen mit nahöstlich religiösem Singsang sind da übrigens ein guter Indikator dafür wie gut der Hall tatsächlich sein kann ^^ ), i.d.R. aus der Schlepptopkiste.

    Für's iPad gibt es da tatsächlich auch noch recht gutes Zeug, irgendwie werde ich aber mit dem Thema Audiointerface für iOS nicht so richtig warm...


    Bei der mono-Stereo-/Stereo-Stereo-Verschaltung bin ich ehrlich gesagt davon ausgegangen, dass es so ist... ?(

    z.B.: REV-X Hall = 2In/2Out (STEREO-Type) , Reverb Stage = 1In/2Out (MIX-Type)


    Es kommt ja was in Stereo aus dem REV-X-Algorithmus, aber es werden nur die Reflexionen für den Linksanteil der Signalquelle hörbar. Also nur die Hälfte der Reflexionen die insgesamt berechnet werden. "TrueStereo" nannte man das im Werbejargon der Hardwaregeräte damals.


    Ehrlich gesagt habe ich mich tatsächlich einige Zeit gewundert warum die REV-X-Effekte schlechter klingen als die alten :rolleyes:

    DMI-AMM für S Serie ist erhältlich

    Ja ich weiss - ist aber a) ein zusätzlicher Kostenfaktor und b) komplexer in der Handhabung aufgrund des Insert-Routings als bei einigen Mitbewerbern.

    c) finde ich es eigentlich gerade bei Digico, deren Vertrieb damals mit der unglaublichen Flexibilität ihrer FPGAs ("Wir könnten das Ding sogar als Lichtpult programmieren wenn wir wollten") bei uns für ihr Pult geworben haben etwas enttäuschend dass man da eine zusätzliche Einschubkarte benötigt, aber das ist ein anderes Thema.

    Ohne jetzt allzuweit in das Thema hier einsteigen zu wollen - Da die Soundcraft SI-Serie genannt wurde:


    Diese ist gut für Amateure geeignet, solange es um Musik geht.


    Steht allerdings die Übertragung von Sprache unter Verwendung mehrer Mikrofone gleichzeitig im Vordergrund so ist ein integrierter Automatikmischer von unschätzbarem Vorteil. Leider gibt es diesen weder in Soundcraft- noch in Digico-Geräten.


    Daher bitte bei solchen Pultfragen immer genau definieren was man damit zu tun gedenkt.

    Zwischenschritte wie das 01V sorgen, wenn man sie denn nicht noch im Lager hat und ständig benutzt, nur für unnötige Verrenkungen, die kaum Lernerfolg bieten, ausser der Erkenntnis, dass digitales Mischen zwischenzeitlich mit allerlei Kompromissen behaftet war.

    Was das alte silberne mit den 60mm Fadern angeht - jep, Zustimmung.


    Beim 01v96 hingegen wird gerne immer wieder übersehen dass es ein paar Möglichkeiten bietet, die selbst in manch grösseren aktuellen Digischüsseln „vergessen“ wurden. Zum Beispiel

    - freien Abgriff (preEQ/preFade/postFade) für Dynamics und Insert.

    - Expander!!!

    - Sidechain!!!

    - verschiedene Optionen für Szenenspeicherung (wobei ich da bei den kleinen digitalen nicht auf aktuellem Stand bin)

    - umfangreiche Patchmöglichkeiten

    - arbeiten mit Erweiterungskarten

    - arbeiten mit digital synchronisierten Geräten (ADAT/SPDif/Wordclock, etc)


    Kurzum: Ein 01v96 ist nichts für den totalen Einsteiger (da tut es ein analoges Behringer 8Ch), noch ist es ein geiles Livepult - aber wer ambitioniert ist und die Schüssel bis in die letzte Ecke beherrscht, der kann relativ bedenkenlos auf Audio-Signalverwaltung losgelassen werden. (was nicht mit gutem geschmackvollen mischen gleichzusetzen ist 😉 )

    Spanning Tree ist sowieso am Start.

    Ja, das dachte ich mir - allerdings meinte ich einen anderen Ansatz als üblich, mit welchem ein konsequenter Verzicht auf das Sekundär-Dante-Netzwerk einhergeht. Also eher etwas für Spezialfälle.


    Whatever, in deinem Fall scheint der DBO1 die Wahl der Stunde zu sein. Oder RO8 wegen der Verfügbarkeit, wenn analog ausreicht.