Beiträge von audiobo

    schau dir nur mal den straßenverkehr an: in der schweiz halten sich die allermeisten fahrer an geschwindigkeitsregeln, in deutschland so gut wie niemand. das hat definitiv unmittelbar etwas mit dem strafmaß zu tun.

    Das kannst du so einfach nicht sagen: tatsächlich gibt es auch hier diejenigen die locker 20km/h (oder bei temporären Tempoeinschränkungen gar 40km/h) zu schnell unterwegs sind, andererseits sind die Autobahnen hier meist selbst am Wochenende so knackevoll (zumal i.d.R. 2-spurig pro Fahrtrichtung), dass höhere Geschwindigkeiten kaum umzusetzen sind - und das Rechtsüberholen, welches genauso verboten ist wie in DE, passiert z.B. ebenfalls täglich vielfach.

    Und die festinstallierten Blitzen innerorts haben auch nicht gerade wenig zu tun...

    Ich kenne das durchaus, dass der unmittelbare Bereich unter arbeitenden Riggern provisorisch gesperrt wird und darauf geachtet wird, dass sich da niemand unnötig aufhält? Oder bin ich da altmodisch?

    Diese Ansicht ist sooo 90er - Zeit ist Geld und ausserdem arbeiten wir doch eh alle eigenverantwortlich und selbstständig, wäre ja noch schöner würde uns irgend ein Projektleiter irgendwelche Weisungen erteilen :rolleyes:

    Jup, der ist geil. Megaschnell mal irgendwo was hinmontiert, es gibt ja auch z.B. Notenpulte mit dieser "Prismenverbindung". Hab ich bei mir an den Bildschirmen und noch ein paar anderen Sachen.


    btw.: kennt einer eine etwas „stabilere“ empfehlenswerte Alternative zum Magic Arm? Ich habe da so 2-3 Anwendungen, da hält der je nach Winkel leider nicht mehr zuverlässig.

    kennt einer diese Double Joint Arm - Halterungen von 9.solution? Scheinen laut Specs etwas mehr zu halten als die Manfrottos...

    wobei ich nicht weiß, ob in der PM10 Version auch alle Algorithmen der Hardware spielen.

    So mal schnell nachgeschaut: Es hat im PM10 den VSS4- (aber scheinbar nicht alle Parameter verfügbar), wovon mir kein "LocationType" auf Anhieb zugesagt hat, und den nonlin-Algorithmus.


    Das ist eindeutig der Nachteil, wenn einem etwas nicht beliebig zum Quälen zur Verfügung steht und umgekehrt ein Vorteil für Softwarelösungen, die man umsonst oder wenigstens als Testversion herunter laden und dann in in Ruhe basteln kann.

    Jein. Einerseits werde ich mir kein TC 4000 kaufen (passt nicht in den Rucksack) und andererseits werde ich mir auch kein PM10 zum gemütlichen Reverb testen ins Wohnzimmer stellen (bekomme ich nicht die Treppe hoch).


    Der Laptop ist eh immer dabei und da ich in gefühlten 90% meiner Jobs aktuelle Yamaha-Pulte vorfinde bedeutet dies für den Einsatz von Zumischeffekten über den Laptop den Einsatz eines einfachen Netzwerkkabels.


    Ausserdem, wie wora schon anmerkte:

    ich würde mir dann gerne so eine art SPX990 bauen, also mehrere verschiedene prozessorblöcke hintereinander, nur eben in bester qualität

    Dies ist bei den oft eher starren Routingstrukturen in vielen Pulten eher schwierig.


    So ist bei meinem IE-Hall - wofür ich als Host übrigens einfach meine DAW nutze, da mich das Multirack in seiner Machart doch irgendwie nervt - noch so ein schicker LA2A-Verschnitt-Kompressor davorgewandert und parallel zum Ganzen noch ein kurzes M-S-Delay mit EQ (Orientierung Seite-Hinten - nach Blauert) - das habe ich in der DAW gefühlt so schnell fertig gebaut wie ich am Pult 3x den Layer gewechselt und das Doppelrouting ausgeführt habe. Und da bin ich lange nicht am Ende meiner Möglichkeiten...



    Zum 'LiveProfessor' und zu plugs im Allgemeinen haben wir doch einen echten Experten. Was empfiehlt der Meister der Wurst denn persönlich?

    Ganz sicher den LiveProfessor - aber auch der kann einen mit Features erschlagen, die alte (damals kostenlose) Version fand ich da noch sympathischer, irgendwie aufgeräumter und doch schon verdammt mächtig.

    Waves Multirack hat den Nachteil, dass 1. immer nur ein Plugin sichtbar ist, 2. die MIDI-Einbindung, falls man über den Einsatz eines MIDI-Controllers zur Steuerung nachdenkt, grauenvoll ist und es 3. keine Möglichkeit der internen Summierung gibt.

    Naja, wenn man sich mit reverb4000 mal ein bisschen beschäftigt hat, geht‘s auch sehr gut und schnell wobei ich nicht weiß, ob in der PM10 Version auch alle Algorithmen der Hardware spielen. Für Leute, die ohne Klapprechner nicht können, gibt’s dafür übrigens auch ne sehr gut touch-fähige kostenlose Win-Remote ...

    Ist ja nicht so, als wäre der TC zu gar nichts nutze, habe die Hardwarekisten FoH-seitig auch schon 2-3 mal benutzt - aber so eine auf dem InEar schön einlullende Hallwolke, wenn man da selber rein singt, bekomme ich damit einfach nicht hin.

    Umgekehrt habe ich vor einiger Zeit z.B. auch den Fabfilter am FoH mal wieder durch was anderes ersetzt, weil ich damit wiederum keinen überzeugenden Nachhall für orientalischen Gesang zurecht gekurbelt bekommen habe.


    Die ganzen Dinger klingen einfach verschieden und je nach Anwendung passt es oder nicht. Das war ja schon immer so.

    Es kommt halt sehr darauf an, was man macht:


    Für die klassische 10x8m Stadtfestbühne mit Main, Nearfill und ein paar Delaylautsprecher brauche ich keine hochintegrierte Systemlösung. Da kann man nehmen was einem akustisch und vom Handling am besten in den Kram passt. Einfach innerhalb der Zone nicht durcheinander mischen und alles zueinander passend dimensionieren.

    Erfahrungsgemäss finde ich z.B. bzgl Aufbaugeschwindigkeit für Main 1x DSP plus notwendige Anzahl Amps klar im Vorteil gegenüber Amps mit integrierter DSP - solnge man keine Spielereien innerhalb des Arrays machen will; wenn man viel dezentrale und detailliert vorgeplante Beschallung (z.B. Messe, Sprachbeschallung, Theater mit verschiedenen Ortungen etc.) macht, ist es jedoch ein Graus.


    Lautsprecher-Systemverkabelung finde ich jetzt auch nicht das K.O.-Kriterium, da kann man auch selber passend tätig werden. Da hat ja ein „Premiumhersteller“ mittlerweile eher ein regelrechtes Steckverbinder-Ghetto fabriziert.


    Ist jetzt alles aber nur aus der Sicht „Eigenanwendung“ - im DryHire kann das halt wieder ganz anders aussehen.

    Ist es nicht einfacher, dann gerade ein grösseres System "en Bloc" zu mieten und sich dahingehend gut zu organisieren?

    Angenommen du machst jetzt ein Festival, für welches du, sagen wir, 10 Schnitz d&b Y pro Seite und 20 Subs inkl. Amping benötigst - also fragst du bei der nächst grösseren Vermietbude deines Vertrauens das Material an.


    Dummerweise haben die allerdings aufgrund 15 weiterer Anfragen für das Wochenende nur noch 8 Tops, 12 Subs und 1/4 des benötigten Ampings im Lager.


    Was ist dir lieber, dass sie dich einfach weiter auf die Suche schicken, damit du beim nächsten vor dem selben Problem stehst, oder wenn sie ihrerseits kurz bei 3-4 Partnerfirmen anrufen und dir dein gewünschtes Set evtl. sogar direkt anliefern?


    Ist es ein Weltuntergang, wenn Nearfills und Delaylinien von einem anderen Hersteller kommen?

    Weltuntergang nicht, aber wenn du innerhalb eines bestimmten Systems arbeitest, vereinfacht es oft die Arbeitsabläufe. Einige Hersteller legen auch Wert darauf, dass die Produkte ihrer Angebotspalette grundsätzlich gleich oder ähnlich klingen, bei der Durchmischung kann man davon weniger ausgehen.
    Gerade wenn du z.B. wenig Zeit für den Aufbau und Einrichtung hast, kannst du so deine Beschallungsabdeckung im Vorfeld simulieren und sogar gröbere klangliche Anpassungen bereits im Büro vornehmen und vor Ort einfach auf die Amps aufspielen. Herstellerübergreifend muss man dann meist etwas mehr schätzen bzw. sich auf seine Erfahrung mit den jeweiligen Produkten verlassen. Auch was z.B. Maximalpegel angeht.

    auf den ersten blick wäre das einfach umsetzbar. da die 192kHz als funkfrequenz funktionieren, könnte man auf die idee kommen und dieses digitalsignal einfach rauszusenden.

    😂🤣🤣


    Ich habe zwar von der Samplerate beim recorden gesprochen, aber Funk ist auch ok 😁

    nö.

    zu HF wird auch der DCF77 sender bei Aschaffenburg gerechnet, der mit einer funkfrequenz von lächerlichen 77,5KHz (Langwelle) die signale für die funkuhren über viele tausend kilometer sendet ;-)

    Heisst das, wenn ich in Zukunft Aufnahmen mit 192kHz mache und eine passende Antenne aufstelle, dann habe ich automatisch einen Absolut-Timecode mit drin? Geilo... 😁🤣

    das spielt im fehlerfall allerdings nur eine untergeordnete rolle.

    Das ist insofern nicht korrekt, da eine höhere Bandbreite bei geringerer Latenz und daher ohne nennenswerte Fehlerkorrektur (max. Prüfsummenvergleich, ob die übertragenen Daten korrekt sind) wesentlich anfälliger gegenüber Störungen ist als ein Steuersignal, welches noch über eine 100mb/s-Leitung laufen und bei Verlust womöglich die Daten erneut anfordern kann.

    Zwischen perfekter Verbindung und gar kein Signal können schliesslich noch recht viele Zwischenvarianten liegen.

    wora : Du unterschlägst allerdings in deinem speziellen Fall, dass du hauptsächlich Steuerdaten darüber überträgst, kaum Audio ;)


    P.S.: Dieser Kommentar soll kein CAT-Bashing darstellen - ich komme im Schnitt immer noch auf mehr analoge Defekte als digitale, z.B. bei schlecht gewarteten Sub-Mucos.

    Die Technologie sollte längst weit genug sein, um so etwas zu verwirklichen. Schade, das es keiner macht.

    Naja... für die PC– Fabrikanten sind die mit solchen Konzepten erreichbaren Verkaufsstückzahlen irrelevant; für einen ProAudio–Hersteller ist es unmöglich in dieser Bauteildichte (Formfaktor Laptop) zu produzieren; bliebe noch die Variante bestehende Laptoptechnologie (bestimmter Modelltyp) in ein eigenes Gehäuse zu schrauben – beim Computermarkt, der gefühlt alle 6 Monate eine Modellüberarbeitung auf den Markt wirft, ein riskantes Unterfangen, es sei denn man investiert genug, um sich vorab in riesigen Mengen mit Boards und Displays einzudecken, inkl. Ersatzteillager.


    Da finde ich eher Konzepte wie das Mackie–Faderdingens nachvollziehbar, wo der Mobilrechner (ipad) vom Gehäuse her unabhängig bleibt. So bleibt man einigermassen zukunftssicher.

    na dann... such dir ne neue Band. ;)


    Bei dem was du da erzählst scheint es völlig egal, ob da jetzt SM58-Klasse oder DPA, Neumann oder Schoeps verwendet wird.

    Entweder hast du irgendwo bei dir kompletten Bockmist im Signalweg oder die Band hat ihren Sound einfach nicht im Griff (was ja durchaus vorkommen soll).


    folgende Ideen hätte ich noch:

    1. grössere Bühne

    2. Plexiglas (wie schon erwähnt)

    3. auf dem InEar für den Drummer volles Pfund die Becken drauf - die müssen weh tun und bloss nicht komprimieren

    4. Je nach Humor ab und zu im Soundcheck mal eine Wolldecke über's Drumset werfen "So, jetzt ist gut."

    5. leisere Becken (ja, die gibt es)


    Was mich allerdings tatsächlich stutzig macht:

    Und das bei einer klassischen Sopranistin, die keine Probleme hat, Pegel zu liefern und einer Kapsel die kaum näher am Mund sein könnte.


    Wenn ich überlege, wie oft ich früher in Miniclubs Metalkapellen auf 6x4m-Bühnen mit Prügeldrummer und Flüstersänger mit schlechter Mikrofontechnik laut bekommen habe habe ich den Verdacht dass da irgendetwas grundlegendes schief läuft.

    Vllt. ist das Problem ja gar nicht das Übersprechen an sich, sondern ein Arrangement, bei welchem der Drummer über dem Soprangesang (bei welchem ja der Grundtonbereich nicht mit abgedeckt wird) permanent auf den Becken herumdrischt, also einfach den eigentlich benötigten Platz im Frequenzspektrum zumüllt.



    btw. HSP 4 und vor allem 4088 sowie die meisten kleinformatigen Nieren sind nun echt keine Headsets für die Anwendung, und gerade mit viel Spill im Hochmitten-/Hochtonbereich eine vollkommen verkehrte Auswahl:


    HSP4:

    4088:




    beim genannten Crown/AKG CM311 hingegen sieht das so aus:



    Dazu kommt die vorteilhaftere Platzierung.


    Aber von irgendwelchen Vorstellungen schön seidig klingender Hochtonwiedergabe auf dem Gesang darfst du dich in der Kombination eh verabschieden.

    Das führt zu einem spontanen Nein, unsere Gründe für die Kameras ließen sich organisatorisch durch Absprachen und Personal lösen und stehen in keinem Verhältnis zum Datenschutz.

    Ja ne, is klar... :/


    Merke: Mitarbeiter in "Verantwortungspositionen" - solange sie kein persönliches Interesse am Geschäft als solches haben - sind vor allem dafür verantwortlich unter allen Umständen ihren eigenen Kopf aus der Schlinge herauszuhalten und nach Möglichkeit alles abzublocken, was den eigenen "Arbeitsbereich" auch nur ansatzweise tangieren könnte.


    Datenschutz, haha. Als letztens bei uns ungefragt Post von diversen Banken mit Sparkonto-Angeboten sowie diverses Werbe- und Probematerial (geschätzt alles in allem genug Müll um einen 110l-Sack zu füllen) für unseren Neuzugang ins Haus geflattert kam habe ich mich auch mal kurz am Kopf gekratzt... Ganz zu schweigen von der Flut an allgemeinen Spam-Anrufen auf dem Festnetz.

    Aber wenigstens wird man im Spital und in der Kita gefragt ob Online-Fotos ok sind oder in gedruckten Broschüren.


    Wer ernsthaft seine Daten schützen will, der zieht in einen Wald und ernährt sich von Beeren - aber Vorsicht: evtl. kommt die Presse vorbei weil nebenan ein Bagger steht.

    Teilweise geht es auch in anderen Umgebungen, kommt allerdings stark auf die jeweiligen Verhältnisse an.

    Also eigentlich eher da wo die Beschallung einen tendenziell stützenden Charakter aufweist.