Beiträge von audiobo

    Nach meinem Kenntnisstand: Händische Wischdesinfektion durch viele fleißige Hände zu geringem Stundensatz...


    MfG Tobias Zw.

    Das dachte ich mir. Wäre ja auch bei Mikrofonwechselkörben ein Ansatz, der zu manch grösserer Bude passen würde. Auch wenn einige es bisher nicht mal schaffen vor dem nächsten Gala-Event den Festival-/Dorffestschlamm herunter zu waschen.

    -Yannick-

    Nenn doch bitte noch die Anwendung dazu - bisher wissen wir z.B. noch nichts darüber inwieweit das Ganze Echtzeit-fähig (Stichwort Latenz) sein soll


    Was ist mit Audioübertragung? Ja/Nein, separat oder möglichst integriert?


    Auch Hinweise zur bestehenden Infrastruktur könnten hilfreich sein. (Gibt es z.B. in jedem Raum einen Netzwerkanschluss? Wenn ja, Haustechnik konsultieren, was darüber möglich ist - z.B. Hardpatch für HDBaseT, Standard-LAN für eine Netzwerklösung usw.)

    bzgl Ultraschall

    Gibt es weitere fundierte Meinungen/Erfahrungen dazu?

    Voila:

    denn es waren trotz 64 MADI kanälen dann doch nur max 24 inputs für USB vorhanden. diese info war auf der homepage so erstmal nicht ersichtlich. aber es geht, ich habe dann im setup-menü die anzahl sogar auf 16 reduziert, das genügt mir jetzt.

    Computer I/O channels64 in/out at 1x (44.1 to 48 kHz)
    32 in/out at 2x (88.2 to 96 kHz)
    24 in/out at 4x (176.4 to 192 kHz)

    Vllt. noch mal die Samplerate überprüfen? Aber mehr als 32 geht bei 96kHz über MADI ja eh nicht...

    Aber noch kurz etwas zum "zwischendurch säubern":

    Zumindest wenn ich einen Mikrofonierjob mache, sind eigentlich immer Desinfektionsmittel/-tücher und Lappen zum abwischen mit im Toolcase.


    In der Praxis scheitert es dann allerdings oftmals an blödsinnig eng gestrickten Zeitabläufen, Handmics, die beim Stagemanager oder Moderator wohnen und nicht vorhandenem Sparematerial (kostet ja alles Geld).


    Schaumstoffe sollten während eines Showtages nicht so ein Problem darstellen, solange man sie nicht anfasst. Verklebte Schaumstoffe sind eh Blödsinn.

    Hmm, Ultraschall vielleicht?



    Biologische Wirksamkeit von Ultraschall Verschiedene Studien haben bewiesen, dass Ultraschall Viren und Bakterien effektiv inaktivieren und abtöten kann. Untersuchungen zur Ultraschall-Desinfektion wurden für Volumenströme von 100 gpm (100 gal/min entspricht 23 m3/h) haben gezeigt, das eine Reduzierung um 7 log-Stufen für Polioviren (< 5μm) und eine 6-7 Protokollreduktion für die Bakterien. Cryptosporidium parvum Bakterien erreicht wird. Für Nematoden Heliminth Eizellen, Ascaris (8-10μm) und Weichtiere wie Zebramuschel-Veliger (70μm) wurde eine Abtötungsrate von 100% erreicht. Die gleichen Abtötungsrate bei Zebramuscheln wurde auch bei einem Durchfluss von 600 gal pro Min. gezeigt werden (Buchholz et al., 1998). Inaktivierungsraten von 100% konnten auch für größere Organismen erreicht werden. Bei Bakterien und Viren konnte eine 6-7 Log-Reduzierung nachgewiesen werden. Bei einer Beschallungszeit von 20 Sek. mit Ultraschall im kontinuierlichen Durchflusssystem wurde eine Inaktivierung von 93-98,6 % für Cryptosporidium ocyst und eine 4 Log-Reduzierung bei 10 Sek. Ultraschall in einem Labor-Batchreaktor erreicht. Inaktivierungsraten wurden auch für Cryptosporidium parvum (7 log), lebensfähige Helminth-Eier (4,2 log), Polioviren (8 log), Salmonella sp. (9 log) und Echerichia coli (9 log) untersucht (Oemcke, 1999; Buchholz et al., 1998). Der log-Wert gibt die Anzahl von 9er-Stellen in der prozentuale Reduzierung an. So bedeutet eine Keimreduzierung um den log-Wert 2, dass 99 % der ursprünglich im Wasser vorhandenen Organismen inaktiviert wurden. Eine Reduzierung um den log-Wert 3 bedeutet, dass 99,9 % der Mikroorganismen (Bakterien, Viren, etc.) inaktiviert wurden, usw. Der Erfolg einer Ultraschallbehandlung ist von der Ultraschallleistung abhängig. Mit Hochleistungs-Ultraschallgeräten ist eine kürzere Beschallungszeit ausreichend, um Mikroorganismen abzutöten. Mit einem Hochleistungsultraschallsystem sind höhere Durchflussraten möglich. Solche Ultraschallsysteme können problemlos bei der Ballastwasseraufnahme und -abgabe problemlos eingesetzt werden. (vgl. Sassi et al. 2005, S.49)


    Gibt es weitere fundierte Meinungen/Erfahrungen dazu?

    ok, wir haben hier den Vorteil einer gewissen „Weitläufigkeit“.

    Und dass es Menschen gibt, die nichts mitbekommen bzw. alles ignorieren, selbst wenn man’s ihnen ins Ohr schreit, ist leider auch Realität.


    btw., die Kitas und Schulen bieten hier ebenfalls weiterhin Betreuungsmöglichkeiten, damit eben nicht die Grosseltern hüten müssen oder sich völlig neue, unberechenbar zusammengestellte Spielgruppen bilden.