Beiträge von audiobo

    Eine Frage, die mir jetzt seit ein paar Tagen im Kopf herumgeistert und mich brennend interessiert:


    Wie ist eigentlich bei euch das Nutzungsverhältnis Screen vs. ChannelStrip, natürlich bei den Aufgaben die über beide Wege erledigt werden können (EQ, Dynamic, etc.)?

    aber der shure "stört" mich irgendwie, er lässt sich nicht so leicht einsetzen wie der andere und das kabel steht immer ein bisschen hinter meinem ohr ab, egal wie ich das ding biege. dadurch ist der hörer bei drehen des kopfes deutlich unangenehmer als der KZ 10Pro.

    Die Shures wollen nach hinten schön stramm gezogen werden, also beide Hörer rein und dann diesen kleinen Plastikverbinder, der die Kabel zusammenhält, am Hinterkopf möglichst weit hoch schieben.

    Übrigens hatte ich auch schon Patienten, da ging wirklich gar kein Passstück rein, weil zu enger Gehörgang.


    Gewöhnungsbedürftig sind die Hörer allemal.


    Zum Thema Klang: Ich finde die Shures etwas zu aggressiv, was auch nicht einfach per EQ ausgleichbar ist - wenn alle die im Ohr haben ist das kein Problem, aber kommt dann ein etwas "verwöhnter" Künstler mit hochwertigem System dazu, muss das im Individual-Mix schon beachtet werden.

    Ipad air ios 12.4.8

    Die Kombination ist ca. seit dem letzten ios-Update auch bei mir ein wenig bockig - betrifft aber zum Glück meist mehr das Familienvideofon (Facetime) und 2 oder 3 mal ging auf dem Ding überhaupt nix mehr.

    Einfach das Pult auf halber Strecke abstellen und den Rest mit WLAN-Router und iPad abfrühstücken... :/


    Ansonsten:

    - Glas-Konverter

    - AES50 auf Dante o.ä. konvertieren (bleibt die Frage nach der Headamp-Kontrolle)

    - Pult auf der Bühne lassen und sich 'ne gescheite Remote-Lösung (über Kabel-LAN) ausdenken


    Über 70m sollte man (zumind. bei Vielnutzung und/oder Verlegung durch Helfer) -egal bei welchem Protokoll - eine Glasoption ins Auge fassen. SOLLTE - entspricht ja in der Umsetzungsmöglichkeit leider nicht der Wald-und-Wiesen-Realität und nicht gereinigte Glasverbinder vom Local können schliesslich auch buggy sein...


    Insofern fand ich schon immer das ilive/dlive-Konzept sehr zukunftsweisend. Hat Behringer leider nicht mit übernommen, aber wer weiss (nach X32-Rack/Core und eigenen Remote-Ansätzen ist da bestimmt noch Potential vorhanden).

    (Wing als reine Remote und TB/HP-Interface für einen externen DSP wäre immer noch verdammt günstig - um mal wieder auf's Pult zurück zu kommen)

    Statt irgendwo überqualifiziert und unterbezahlt Stunden zu kloppen, das Geld zu versteuern und den kümmerlichen Rest dann für teure Handwerker auszugeben, erledige ich folglich z. Zt. an Haus und Hof alles mögliche in Eigenleistung, was eigentlich immer schon mal erledigt werden wollte. Vorläufige Erkenntnis: Abwasserleitungen erneuern ist spürbar weniger sexy als Rockbands mischen. Aber zumindest ist es in diesem Fall wirtschaftlich sinnvoll.

    So wird das aber nix mit dem Konjukturaufschwung - dabei haben die sich solche Mühe gegeben, damit du wenigstens bei der Mwst sparen kannst. 😁


    Wenigstens bist du so epidemiologisch gesehen vorbildlich aufgestellt 😉

    aber wenn das Catering mal wieder nicht an FOH ausliefert

    Mal ganz unironisch: Wenn die Planung WIEDER einmal so gemacht wurde, dass man 12 Stunden lang nicht vom Pult wegkommt, kann das schon mal matchentscheident sein. Aber wenn bei Mio-€-Events der gemeine VT dafür dem VA auf die Füsse treten muss, anstatt dass der VT-PL (oder dessen Assi) mal den Hintern bewegt, dann läuft eh schon etwas grundsätzlich falsch.


    Nö: Meine persönliche Meinung ist ein Einflächler.

    Soso, du windest dich also so wie es dir gerade .passt, ohne mal über den Rand schauen zu müssen.

    Aber schön dass auch du dich im Kreis drehst... ;):P


    Mal im Ernst:

    Eine VA-Technik-Firma hat eine entsprechende Ausnahmegenehmigung erhalten und fährt jetzt Paketpost mit der eigenen Truckflotte...

    Und wie viele der dort Festangestellten und der üblicherweise dazu gebuchten Freelancer bekommen denn dadurch eine sinnvolle Tätigkeit um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten?


    Vorgestern kam bei uns in der Schweiz (hier gab es zumindest in den letzten 6 Monaten einen (grundsätzlich) funktionierenden Erwerbsersatz) in der Tagesschau eine Zahl vorbei geflogen:


    20% - Das wäre die Arbeitslosenquote ohne staatliche Unterstützung wie Erwerbsersatz und Kurzarbeit gewesen, so sind es nur 3,x%


    Wer soll sich denn bitte da noch alles irgendwie eine passende Lücke finden?

    Die einen gehen protestieren, schreien Mord und Brand und fordern externe Hilfe, die anderen setzen ihre Talente halt in Bereichen ein, in denen es Geschäft gibt.


    Und, wenn du da die Freelancer einbeziehst:


    Klar, man kann auch z.B. unterqualifiziert arbeitend etwas dazuverdienen - In meinem Fall würde das vllt. gerade einmal die dann notwendigen Betreuungskosten für die Kinder abdecken.


    Die Leute aus meinem früheren Umfeld, die sich für die Demos in DE eingesetzt haben, sind mitnichten faul, engstirnig, unkreativ oder Diven, sondern haben einfach mal die Schnurre gestrichen voll, von der Bundespolitik verarscht und gleichzeitig auch noch als Pseudo-Gallionsfigur gegenüber der Öffentlichkeit missbraucht zu werden.


    Wer in solchen Zeiten (womöglich noch in einer relevanten Entscheidungsträgerposition) stumpf wirtschaftsliberal denkt, der sägt nebenbei genauso an den Ästen unser Gesellschaft und der (vllt. optimierungswürdigen) Sozialstrukturen wie der gemeine Maskenverweigerer.



    Nur meine Meinung


    (P.S. Tobias Zw. : Eigentlich wollte ich mich aus dieser müssigen Diskussion ja heraushalten, aber irgendwie empfand ich deinen Beitrag dann doch zu provozierend :) )



    Beste Grüsse

    Boris (der schon mehr als einmal vom VA/Kunden das Essen zum FoH geliefert bekam)

    Ich habe bisher Mitschnitte mit der DVS sowohl an Primary als auch an Secondary Ports von Dante-fähigen Geräten gemacht.

    In dem Fall waren die Geräte aber wohl im "Daisy Chain"-Modus konfiguriert, d.h. an beiden Hardwareports liegt das "Primary"-Netzwerk an (auf der Dante-Platine ist ein kleiner, nicht "intelligenter" Switch integriert).


    Wenn du bei so konfigurierten Geräten nun ein primäres und ein sekundäres Netzwerk anschliesst, dann könnte es (je nachdem, wie gut das RSTP (RapidSpanningTreeProtocol) in den Switches funktioniert) als Havarielösung für einen Kabelausfall funktionieren, allerdings mit kurzen Dropouts beim auomatischen Umschalten. Ob du ein gescheites Signal in den 2. Rechner bekommst dürfte aber im Ansatz eher Glückssache sein.

    Im ungünstigeren Fall hast du aber Switches ohne RSTP-verbaut, welche die Signale dann schön im Kreis schicken und dir das ganze Netzwerk lahmlegen (überlasten).


    Richtig geht es so: Alle Geräte im "Redundancy"-Modus laufen lassen und 2 (am besten physisch) komplett getrennte Netzwerke aufbauen. In dem Fall ist die DVS im Redundanznetzwerk aber aussen vor, da sie damit, also den Daten, nichts anfangen kann.

    Das Thema 5045 u.ä. haben wir aber schon oft genug durchgekaut, der letzte Abstecher diesbezüglich (mit Funktionserklärung) war im Sidechain-Thread.


    Trotzdem eine kurze Zusammenfassung:

    Wer es nicht kennt braucht es nicht, wer es (aus der Praxis gut genug) kennt will in vielen Situationen nicht mehr darauf verzichten.

    Meine Kristallkugel sagt mir, dass es bald Plastiktütchen in SM58-Grösse geben wird, die man dann fleissig wechselt. Somit wird die Desinfektioniererei dann obsolet.

    In Moment geht der Trend scheinbar zur Frischhaltefolie - total tolle Idee wenn man im Aussenbereich Popschütze „schön“ einpacken will... 🙄


    (und billig ist es auch noch)

    Ich war jetzt lange nicht mehr im Unify-Controller zugange: vllt gibt es in den switches die Möglichkeit 2 Vlan auf einen Anschluss zu routen.


    Ich habe z.B. ein paar kleine Switches (von Netgear glaube ich), in denen man einfach einstellen kann, welche Anschlüsse miteinander kommunizieren dürfen.

    Das mag im Musik- bzw. Eventbereich momentan zwar zutreffen (wobei man dann aber auch genügend Mikrofone für wechselnde Protagonisten vorsehen muss, und bitte den Arbeitsschutz an der Stelle nicht vergessen), wenn man Fernsehen macht sieht das allerdings schon anders aus.