Beiträge von Mister.Lange

    Die Funktion nennt sich Cepstrum in dieser Software. Das ist eine alternative Darstellung zu Impulse Response oder ETC.

    Die Beschreibung die ich der Hilfe gefunden habe:


    "Cepstrum is the reverse FFT of the log representation (or dB scale) of the magnitude. Therefore it is "rectified" an without any quantity. The peak is just normalized to one for visibility."

    Ja, Abspielen eines File kenne ich. Aber wie gesagt, ich bin jetzt auch etwas verwöhnt. In Capture kann ich Messdurchgänge machen, die nicht live sind. Ich starte also einen komplexen Ablauf per Klick. Ich kann den Sweep mehrfach durchlaufen lassen wenn Störgeräusche stören. Ich kann wenn ich sind messe den gleichen Sweep zu höheren Frequenzen beschleunigen. Damit ist ein Durchlauf kürzer. Das ist schon nicht schlecht. Bei einer umfangreichen PA kommen ja auch ein paar Messdurchgänge zusammen.

    Wie schon gesagt kommt mir diese Arbeitsweise mehr entgegen als meine bisherigen smaart Erfahrungen. Ist schwer zu beschreiben. Am Ende kann ich auch nur empfehlen alles mal zu testen vor dem Kauf.

    Ich benutze Tuning Capture ohne +. Ich benötige allerdings auch keine Aufzeichnung von Messwerten.

    Das Programm läuft bei mir auch unter Parallels in einem virtuellen Windows. Allerdings habe ich das nur mal getestet. Produktiv benutze ich ein Windows Tablet. Da es einen Dongle hat, kann man das auf verschiedensten Maschinen installieren.

    Ich habe auch noch eine Smaart Di Lizenz. Allerdings komme ich beim PA Tuning mit Capture besser zu recht. Ich finde z.B. mit einem Sweep stellt sich in meiner Praxis ein besserer Abstand zwischen Nutz- und Störsignalen ein. Smaart generiert aber keinen Sweep.

    Auch habe ich in Tuning Capture eine Funktion, bei der ich bei Bässen trotzdem präzise den Impuls sehen kann. Das habe ich bei Smaart noch nicht geschafft. Vielleicht habe ich die Einstellung nur noch nicht gefunden, aber bei Capture kenne ich sie und kann sie benutzen :-)

    Ich gebe mal noch Waves capture in die Runde. Benutze ich selber seit kurzem. Es ist für mein Empfinden sehr umfangreich in seinen Möglichkeiten. Vielleicht ist das auch hin und wieder ein Nachteil. Ich hab dazu glücklicher Weise eine Einführung bekommen und bin darum gerade dort zu Hause.

    Ich :)


    Ich bin dort versichert und kenne auch andere Unternehmen. Es ist wohl eher so, dass es gar nicht so leicht ist in die VBG zu kommen. Die ist glaube etwas günstiger. Der Punkt ist wohl der Geschäftsinhalt. Wer eher eine Art Planungsbüro betreibt ist dann in der VBG und wer eher Technik vermietet und aufbaut, in der BGETEM. Im großen Mixbereich dazwischen sind es immer Einzelfallentscheidungen

    Also das würde ich übrigens nicht unterschreiben, dass sie mit einem BMFL mithalten kann. Diese Erwartung wäre etwas übertrieben. Der BMFL kann in verschiedenen Leistungsstufen betrieben werden. Wer weiß wie die konkrete Situation vor Ort war.

    Also das Gewicht sehe ich als absoluten Vorteil. Der MMX ist wirklich viel leichter als der QWO.

    Mit einem direkten Vergleich kann ich leider auch nicht weiterhelfen. Aber bei meinen MMX schätze ich auch die hohe Zuverlässigkeit. Schade finde ich den echt bescheidenen Output bei Grüntönen.

    4711


    Ein guter Hinweis. Klang, Zumietbarkeit und Ridertauglichkeit sind nicht alles. Konsistenz in Produkten, Handling oder auch eine abgestimmte Produktpalette sind auch wichtige Punkte.

    Auch ganz wichtig ist der Workflow von Planung zu Ausführung und Controlling des Ganzen. Auch da finde ich die beiden Großen um Längen voraus. Das bekommt man halt nur durch selber anfassen mit. Da reicht hören nicht aus.

    Hier schweben unfassbar viele Systeme im Raum. Die sind sicher auch alle Top. Mal mehr mal weniger.

    Aber wie mein Vorredner schrieb. Willst Du Stress vermeiden bei bestimmten Baustellen, dann gehts am besten mit den beiden Großen. Du hast ja leider nicht geantwortet, wie viel Material Du in Dein Budget reinpacken möchtest. Aber so gering ist es ja nicht. Da passt in jedem Fall auch eine Anlage eines Premiumherstellers rein. Wenn Dein persönlicher Alltag erlaubt deine Jobs auch mit einem guten System eines Herstellers aus der zweiten oder dritten Reihe zu machen, dann auch gut. Das freut auf jeden Fall die Besitzer der Systeme aus der A-Liga. Denn es gibt genau diese Anfragen wo gezielt nach einem System dieser Hersteller gefragt wird. Aus welchen genauen Gründen auch immer. Ist ja von Fall zu Fall auch mal verschieden. Aber Vermeidung von Stress ist sicher immer dabei ;-)

    madmax

    Wie ist denn Deine Definition von mittleren Buden? Selbst gebautes sehe ich doch eher bei kleinen und noch kleineren Betrieben. Der letzte nicht ganz kleine Betrieb, der uns beiden bekannt sein sollte, nimmt doch davon auch schon seit einiger Zeit Abstand. Auch wenn die alten Kisten noch rum stehen und sicher auch noch rausgehen wenn es mal muss.


    Ernst zu nehmende Dienstleister sehen in Originalen dann sicher auch noch andere Vorteile als das reine Holz/Klang/Kosten Verhältnis. Das DryHire Geschäft wurde ja schon genannt. Die nahtlose Systemintegration bei Planung der Anlage, Rigging/Stacking usw sind andere Punkte. Hersteller entwickeln halt Systeme. Da gehören die Bässe eben dazu.


    Anhand derer kann der Fragesteller vielleicht auch am besten Einschätzen ob das Sinn macht.

    Zur Ausgangsfragestellung möchte ich mal noch folgenden Gedanken in die Runde werfen:


    Ähnlich wie der Admin schon ausgeführt hat geht es bei der Limiter Justierung durch die Hersteller nicht nur um den absoluten Schutz. Allerdings auch nicht nur um reine Lautstärke als Gegenpol dazu. Ich würde das mal als Dreieck sehen zwischen absolutem Schutz, hoher Lautstärke und offenem dynamischen Klangbild. Ein gutes System soll ja möglichst in allen Situationen noch gut klingen. Wenn Limiter auf absolutem Schutz programmiert sind, klingt das System vermutlich schon bei normalem Arbeitspegel völlig "dicht".

    Ich denke die meisten Hersteller gehen im Grunde erst mal davon aus, dass die Bediener wissen was sie tun und dann sind die Limitereinstellungen meist auch ausreichend. Dann schützen sie nämlich vor Fehlern die unbeabsichtigt entstehen wie Feedback oder temporäre kurze Fehlbedienungen am Pult. Ich denke das machen sie dann auch recht zuverlässig. Die oben beschriebene Arbeitsweise von DJs könnten sie sicher auch absichern. Nur dann wären die System einfach nicht mehr so gut. Unabhängig vom dann geringeren Pegel würden sie halt auch nicht mehr so gut klingen.


    Für die DJ Fraktion könnte ich folgendes Gerät mal noch in die Runde werfen. Ich kann nichts konkretes dazu sagen, weil ich es nicht besitze und somit noch nicht probieren konnte. Allerdings hatte ich in einer Installation ein vergleichbares Problem wie von Threat Ersteller beschrieben. Bei meinen Recherchen zu externen Limitern bin ich dann darüber gestolpert.


    Wenn es jemanden hier reizt und er mag es mal testen, würde ich mich sehr über einen Erfahrungsbericht freuen.

    Ist denn jemand bewusst ein neues D&B System aufgefallen, welches wohl als Outfill hing? (Laut Beschreibung eines Kollegen hing dort KSL) da er aber mit mischen im FOH beschäftigt war, konnte er keinen Eindruck wiedergeben.

    Ich habe das Gefühl hier sprechen verschiedene Realititäten miteinander und treffen sich nicht in ihrer Ansicht... ;)


    Wen wundert es. Die Investition in eine PA Anlage stellt für jede Firma in jeder Größenordnung immer ein sehr wichtiges Investment dar. Keiner schüttelt das mal so nebenbei aus dem Ärmel. Damit ist natürlich auch immer jeder absolut von seiner Entscheidung überzeugt. Schließlich geht meist ein langwieriger Prozess voraus.


    Darum werden diese verschiedenen Ansichten hier auch nie Deckungsgleich sein. Wer für viel Geld ProAT, oder andere Systeme dieser Liega, gekauft hat wird immer betonen dass das System anderen technisch in nichts nachsteht und man es nur ordentlich eingestellt hören muss um das zu erkennen.


    Wer in einen Marktführer investiert hat wird immer betonen was Riderfestigkeit bedeutet und wie wichtig diese ist. Er kennt nämlich diese Diskussionen nicht mehr und will sie auch nicht mehr zurück.


    Die Diskussion hier im Threat kam ja eigentlich nur zu diesem Thema, weil der Hersteller um den es hier geht ein Großbeschallungssystem entwickelt hat. Und um in dieser Geräteklasse nennenswerte Stückzahlen zu verkaufen, braucht man eben eine große Verbreitung im Markt und damit große Akzeptanz. Es sei denn man tut es nur aus Prestigegründen.