Beiträge von Mister.Lange

    Ist denn jemand bewusst ein neues D&B System aufgefallen, welches wohl als Outfill hing? (Laut Beschreibung eines Kollegen hing dort KSL) da er aber mit mischen im FOH beschäftigt war, konnte er keinen Eindruck wiedergeben.

    Ich habe das Gefühl hier sprechen verschiedene Realititäten miteinander und treffen sich nicht in ihrer Ansicht... ;)


    Wen wundert es. Die Investition in eine PA Anlage stellt für jede Firma in jeder Größenordnung immer ein sehr wichtiges Investment dar. Keiner schüttelt das mal so nebenbei aus dem Ärmel. Damit ist natürlich auch immer jeder absolut von seiner Entscheidung überzeugt. Schließlich geht meist ein langwieriger Prozess voraus.


    Darum werden diese verschiedenen Ansichten hier auch nie Deckungsgleich sein. Wer für viel Geld ProAT, oder andere Systeme dieser Liega, gekauft hat wird immer betonen dass das System anderen technisch in nichts nachsteht und man es nur ordentlich eingestellt hören muss um das zu erkennen.


    Wer in einen Marktführer investiert hat wird immer betonen was Riderfestigkeit bedeutet und wie wichtig diese ist. Er kennt nämlich diese Diskussionen nicht mehr und will sie auch nicht mehr zurück.


    Die Diskussion hier im Threat kam ja eigentlich nur zu diesem Thema, weil der Hersteller um den es hier geht ein Großbeschallungssystem entwickelt hat. Und um in dieser Geräteklasse nennenswerte Stückzahlen zu verkaufen, braucht man eben eine große Verbreitung im Markt und damit große Akzeptanz. Es sei denn man tut es nur aus Prestigegründen.

    Klar gönnt man jedem erst mal Erfolg in seinem Tun. Erst recht wenn es was gutes ist was man sich ausgedacht hat.


    Aber wenn madmax fragt wie mancher groß geworden ist, dann denke ich es waren Innovationen. Der Eine hat einen Waveguide konstruiert. Der Andere hat konsequent seinen Systemgedanken voran getrieben.

    Wenn ich mir so anschaue was bei den großen Herstellern so läuft, hab ich aber große Zweifel, dass ein kleiner Hersteller heutzutage noch mal aufschließen kann. Es reicht heute nicht mehr eine gute Box zu entwickeln. Lautsprecheranlagen sind heute Systeme. Da kommt einer Abteilung mit sehr guten Softwareentwicklern im eigenen Haus mittlerweile fast die größte Rolle zu. Wer da nicht mithalten kann hat meiner Meinung nach schlechte Karten. Zumal die Entwicklung ja nicht stehen bleibt.

    Wie gesagt, aufholen kann man mit Innovation. Aber da sehe ich ehrlicherweise nichts am Horizont, was dazu geeignet wäre...

    Ich weiß gar nicht so richtig wo genau Euer Problem herkommt. Ich kann es mir nur so erklären, dass Ihr gern mit GrandMA arbeiten würdet (das Marketing scheint zu funktionieren, die Produkte sind offenbar gut), aber die entsprechenden Jobs nicht habt die es zur Refinanzierung der Produkte benötigt. Denn dann wäre der Preis ja kein Problem.

    Ich finde der Hersteller ist sich treu geblieben mit den Preisen für GrandMA 3. Es gibt eine wirklich breite Produktpalette. Da ist echt für jeden Einsatzzweck etwas dabei. Alles läuft mit der gleichen Software. Das System ist super skalierbar. In der Comunity gibt es unendlich viele Ideen wie man sich für kleines Geld ein Custom Pult aufbauen kann und dann im Grunde nur einen Node kaufen muss. Mit einem Commandwing erhält man bereits den vollen Zutritt in das Universum der Oma und hat eine gute Hardware Grundausstattung. Man muss ja GrandMA nicht nutzen! Gibt je genug andere Hersteller.

    Man muss auch vom Marktführer nicht Dinge erwarten die sich Konkurrenten einfallen lassen müssen um auch etwas vom Lichtmarktkuchen abzubekommen.

    Nachdem ich jetzt weiß wie ich an einem Mac zwei Monitore synchronisiere (den internen und einen angeschlossenen) und einen weiteren als Desktoperweiterung verwende, habe ich jetzt im Grunde das Setup welches ich brauche. Ich habe allerdings ewig gebraucht um einen Problem zu lösen, welches ich beim Test im Lager gar nicht hatte.

    Im Lager habe ich einen PC Monitor mit dem gleichen Seitenverhältnis wie das des Macbildschirms angeschlossen. Da lief alles wie gewünscht. Zur Veranstaltung war es allerdings dann ein normales 16:9 Display. Da gab es dann natürlich schwarze Streifen rechts und links auf dem Display. Diese lassen sich ja vermeiden durch eine für dieses Display geeignete Auflösung. Dann habe ich auf dem Mac schwarze Streifen oben und unten, aber das ist nicht wichtig. So also mein Ansatz. Dann stellte ich fest beim testen der Präsentationen, dass mir Powerpoint jedesmal beim Start die Konfiguration der Displays zerschießt. Ich habe wirklich lange gebraucht, bis ich herausgefunden habe, dass das nur passiert wenn bei den beiden gesyncten Displays (Internes + Referentenvorschau) die Auflösung nicht auf die Optimale des internen Displays gestellt ist. Wo dieser Bug herkommt, kann ich nicht sagen. Ich vermute mal Powerpoint versucht ja prinzipiell in die Konfiguration der Displays einzugreifen und das geht halt nicht reibungslos mit der MacOS Display Configuration.

    Auf jeden Fall habe ich jetzt den Kompromiss der schwarzen Streifen auf dem Vorschaudisplay, aber im Großen und Ganzen das Setup so wie es sein soll. Einen Nachteil hat das Ganze noch und der heißt PDF. Irgendwie kann heute kaum noch jemand Powerpoint mit eingebetteten Schriften anlegen. Dann helfen sich die Leute mit PDF. Das finde ich aber furchtbar zum Präsentieren. Acrobat kommt nicht mit mehreren Displays klar. Man hat als Techniker keinen Überblick wo der Referent in seiner Präsentation steht und wie viele Folien er noch hat. Eingebettetes Video lässt sich nicht mit dem Klicker starten usw.

    In dem Setup von mir ist es dann so, dass ich das Fenster vom Acrobat Reader auf den Projektor schiebe per Hand und dann mit Shortcut in den Vollbildmodus bringe und nach der Präsentation auch mit Shortcut wieder beende. Immerhin merkt sich der Mac ja die Fensterposition und damit geht das auch recht zügig, aber es ist nicht besonders Nutzerfreundlich.

    Das macht auf jeden Fall einen Scaler mit zwei getrennt bespielbaren Ausgängen notwendig, denn ich muss ja auf den Vorschaumonitor dann den anderen Ausgang vom Macbook schalten.


    Was mir übrigens gut gefällt, ist die weiter oben beschriebene Idee, einfach mit dem MicroCue Klicker zwei Rechner zu syncen. Das erübrigt dann eigentlich die komplexe Konfiguration eines Macbook und sorgt gleich mit für ein Backup. Warum bin ich da nicht früher drauf gekommen?

    Nachteil ist natürlich der größere Aufwand im Handling der Daten und dem "Nachladen" der nächsten Präsentation. Gerade wenn man viele Referenten hat und diese ihre Vorträge vorab gesendet haben, aber während des laufenden Programms alle noch mal reinschauen und eventuell noch kurz etwas ändern wollen...

    Ich glaube die wesentliche Funktion für viele ist Spot. Und das ist halt nicht gerade seine stärkste Seite. Der Spot kam halt als Nachfolger des 1200er. Wer einen richtigen Spot brauchte, für den kam der WB wohl nicht so in Frage.

    Wir haben gerade damit begonnen auf die Cameo Zenit B60 umzusteigen. Was ein großer Fortschritt gegenüber unseren Expolite ist. Astera empfand ich dagegen preislich nicht so attraktiv. Featuremäßig liegt die Cameo nicht weit weg vom Astera.


    Bei den gefragten Apelight ist es so, dass die Steuerung per W-DMX wohl nur in Gruppen geht. Da solltest Du auf jeden Fall noch mal genau hinschauen. Prinzipiell haben die eine lange Ausdauer. Ich fand sie im Verhältnis Leistung/Ausdauer/Göße zum Preis sehr interessant. Allerdings haben wir uns dann entschieden eher eine "richtige" Lampe anzuschaffen, die richtig Outdoorfähig ist und auch ordentlich gehangen werden kann.

    Das wiederum glaube ich nicht. Schließlich haben sie da gerade erst mit einem neuen System ein Zeichen gesetzt. Bei normalen Laufzeiten sind wir ja dann schon bei 2027. Ich denke es geht um die Stärkung des Standbein Installation.

    Wir hatten ein SQ6 zur Vorführung da dieser Tage und ich muss schon sagen, dass es recht beeindruckt mit welch geringer Investition man hier ganz schön viel Pult bekommt.

    Ich persönlich finde Schade, dass man "nur" 16 Kanäle auf USB Stick mitschneiden kann. Das wäre ja der absolute Traum für den kleinen Tourbetrieb gewesen, wenn man den virtuellen Soundcheck gleich pultintern abfrühstücken könnte.

    Aber immerhin gibt es ja noch den USB Anschluss für den Rechner und dann sollte man in Anbetracht des Preises die Kirche im Dorf lassen.

    Ich denke wir sehen hier die Erweiterung eines "Universums", "Systems" oder wie Ihr es auch nennen mögt, welches seine Attraktivität in Richtung Festinstallation steigert. Dabei macht es die Integration in den Hauseigenen workflow natürlich auch einfacher ein solches System bei Events einzusetzen.

    Allerdings wird es sicher nicht DAS nächste große Ding. Da steht dann an den meisten Stellen sicher das Budget im Weg.


    Aus Sicht des Herstellers ist es ein weiterer Baustein, der zum erhöhten Einsatz von Bauteilen aus eigenem Haus anregt, wie so manche Innovation der letzten Zeit.

    Anders philosophiert könnte man auch sagen, mit solchen und vorherigen Entwicklungen (AP) konnte man den Trend, weniger Systeme wegen stark gestiegener Leistungsfähigkeit (gegenüber früher) zu benötigen, wieder erfolgreich umkehren. Das Ganze in dem man immer mehr Perfektion möglich macht.

    Ich hol das mal hier wieder hoch mit einer Frage zu diesem Themenkomplex.


    Mit der aktuellen 15" Macbook Pro Reihe sind ja allerhand Displays kein Problem mehr. Mir stellt sich allerdings eine Praxisfrage:


    Kann man an den aktuellen Macbook Pro beim Anschluß von 2 weiteren Displays eines davon mit dem Internen synchronisieren. So das ich letztlich 2 Schreibtische habe und damit die Powerpoint Referentenansicht gleichzeitig auf dem Internen und auf dem einen Externen darstellt und die Präsentation dann auf dem zweiten Externen?

    Oder synchronisiert er dann alle Displays? Dann müsste ich Powerpoint die beiden externen Displays zuweisen und hätte das Interne ungenutzt.

    Leider kann ich das nicht selber testen, weil ich noch vor einem älteren Macbook sitze.

    Meine erste Reaktion auf Mac Kompatibilität war auch: "endlich"

    Aber bei näherem Nachdenken glaube ich, dass inzwischen die Meisten AIO PCs nutzen oder Laptops mit Touch. Das ist halt ein Produkt, welches Apple nicht wirklich bietet. Nach vielen Jahren OnPC auf Windows Basis glaube ich, dass die Mac Plattform sich nicht nennenswert durchsetzen wird.

    Wer seine OnPC Lösung mit Mac bauen wollte, nutzte halt Boot Camp.