Beiträge von oton

    Ehrlich gesagt verstehe ich die Ängste gar nicht ... ich hätte überhaupt nichts dagegen, wenn mir Technik stumpfe Dinge wie Räume ausmessen, Resonanzen ausfiltern, dynamische EQ´s anpassen etc. abnehmen würde ... es gibt da ja auch schon einen Menge Ansätze. Nur bis jetzt funktionieren halt viele Dinge noch nicht.


    Aber eine Band mischen ist (bei denen die es können) ist meiner Meinung nach eher ein künstlerischer Prozess als ein technischer ... und den wird ein Rechner niemals so gut machen können wie ein Mensch. Von daher freuen wir uns doch drauf, das uns das Lästige irgendwann wahrscheinlich abgenommen wird um uns eher um das Angenehme zu kümmern ... ;-)

    Feuchtigkeit & Temperatur kann man automatisch nachstellen lassen .. allerdings habe ich noch nie erlebt, das man das nicht menschlich gegen checkt. Und diese Faktoren sind um vieles keiner gegen volles Stadium/leeres Stadium.


    und mal selber zu zitieren:


    "The problems with playing music in sports stadiums are well known, agrees Scott Willsallen, an Emmy Award-winning sound designer who has worked on multiple Olympic and Commonwealth Games ceremonies.

    "In an auditorium that's built for amplified sound, most of the surfaces are pretty soft and fluffy, so any sound that's fired at them is absorbed; whereas a stadium is meant to reflect those sounds to make it more exciting for the crowd.

    "The reverberation that helps make a sporting event really exciting makes a mess of the intelligibility of a concert."

    There are ways around it, says Willsallen, who has even gone to the expense of hanging drapes around stadiums to absorb echoes and reverberations.

    "It's an exercise that can be done - but in that touring world, where it's such a quick turnaround between venues, I imagine that's a tricky bit of economics.""

    Langes Mikrokabel hin, oder Funk, mit Smaart o-Ä. messen, vergleichen. Wird wahrscheinlich auch nicht viel bringen da höchstwahrscheinlich schwierig zu messen / zu interpretieren, aber dann ist es wenigstens toll "technisch" gelöst. Vielleicht noch über das Messmikro über Sidechain einen dynamischen EQ / Kompressor ansteuern ....


    Ich kann ehrlich gesagt deine Problematik nicht verstehen, wenn es bei so einer Veranstaltung niemanden gibt, der sich mal kurz 2-3 mal mit einem iPad oder Telefon bewaffnet sich da hinbegibt und dir schnell ein paar Frequenz/Pegelkorrekturen durchgeben kann, dann würde ich doch noch mal ganz stark eure Personaldispo überarbeiten ...


    Es gab vor kurzem einen CEO eines Weltkonzerns der die These aufgestellt hat, das Menschen hauptsächlich nur noch das lernen sollen, was uns vom Computer unterscheidet und was wir immer besser machen werden können ... deswegen würde ich mich in solchen Situationen niemals auf Automatik, sondern immer mehr auf einen menschlichen Faktor verlassen.

    Beim Systemtuning funktioniert das ja auch mittlerweile mehr oder minder gut. Meßmikros positionieren und dann den Automatikknopf drücken. Irgendwas kommt dabei schon rum und davon ausgehend passt man individuell an.


    Vielleicht liegt der schlechte Sound über den du jammerst daran, das das andere "Systemer" auch so sehen ... Grusel ...


    Von KI und intelligenten Mischsystemen mal abgesehen ist die Problematik bei Großkonzerten eigentlich fast immer die mehr als ungünstige Akustik des meistens genau dafür nicht vorgesehenen Spielortes ... und daran wird sich auch mit ganz viel KI so schnell nichts ändern.

    Nee, leider nicht.

    In meiner Aufzählung kamen VI, CL3, SD9 und Midas Pro vor.

    Das Pro hat er dann aber unterschlagen.

    sei froh .. es hätte ja auch ne komplett leere Pro1 dastehen können ... .das wäre mir eine M32 um Welten lieber ... ;-))

    Es fällt sehr schwer jemanden ernst zu nehmen, der einerseits dem X32 "grottige Software" unterstellt, andererseits Soundcraft-Mischbretter lobt.

    Der Streit ist ziemlich sinnlos, weil verschieden Bedienkonzepte einfach Fans und Hasser haben, und jeder verschieden ist. OBJEKTIV gesehen ist weder die VI noch das X32 schlecht oder kompliziert zu bedienen.

    Ich halte Soundcraft digital Pulte (VI Serie) für die einfachsten und neutralsten Pulte, die es in dieser Preisklasse gibt.


    Da gebe ich dir im Prinzip vollkommen Recht. Wenn man allerdings neben VI´s auch noch mit anderen Pulten arbeitet, fällt einem inzwischen auf, das Soft & Hardware schon reichlich in die Jahre gekommen sind, und von Soundcraft & Vertrieb bekommt man nicht wirklich die Hoffnung suggeriert, das sich da bald was ändert.


    Das Bessere ist immer Feind des GUTEN ... ;-)

    Den Ruf nach einer Remoteapp verstehe ich immer noch nicht, man kann doch den Bildschirm auf ein iPad spiegeln !?


    Das habe ich auch schon versucht, dann wird halt alles sehr sehr klein, wenn man nicht gerade ein großes iPad Pro hat. Was mir vor allem fehlt ist eine App für die Musiker, um einzelne Monitorwege zu steuern ... das ist heute imho Pflicht, weil es enorm viel Stress rausnimmt, wenn man Ears vom Frontpult macht, was inzwischen bei sehr vielen Bands der Fall ist.

    Ich habe auch schon ein paar Erfahrungen gesammelt, und kann im Großen und Ganzen Christian zustimmen .. funktioniert ganz gut, ist aber immer noch ein Mega Gebastel ... da finde Ich eine kleine Touchscreen Lösung auf dLive Basis oder Midas (Behringer) Basis um einiges charmanter und besser zu konfigurieren .. preiswerter dazu auch noch, und besser skalierbar.

    Am K 2 hab ich gerne geschraubt, das kenne ich. Die Midas Pulte sind nach glaubhaften Beschreibungen von Kollegen besser und das diese Dinger schwerer als schwer sind, weiss ich auch. Die Runde aufricht Vorrichtung kenne ich jedenfalls auch...

    Da ich das K2 kenne und lieber mag als die Digitalen Pulte, die ich gehört habe, dachte ich könnte mir anmaßen zu denken das ein Midas noch besser sein sollte...


    Oh das süße Veranstaltungsblümelein des PA Forums ...


    Jetzt kommen wir mal im realen Leben an und beantworten der werten Gemeinde mal ein paar Fragen ... wann und mit welchen Digitalpulten hast du denn schon gearbeitet ? Mit welchen analogen genau ausser K2 ? Was genau klingt da besser ?


    Meiner Erfahrung nach klingt das Pult am besten, das man am besten bedienen kann, das mag in deinem Fall also durchaus auch ein altes analoges Soundcraft sein. Wie du aber darauf kommst, aus deiner Warte dann über den Klangunterschied analog/digital zu reden ohne die geringste Ahnung zu haben kann ich nicht nachvollziehen.


    Gerade in einem Forum wie diesem sollte man nur mitschreiben, wenn man auch etwas zu sagen hat. Ich poste ja auch nicht den ganzen Tag in Threads im Lichtbereich. Ich habe jetzt erst ein paar Post von dir zum Thema Ton gelesen, und das strotzt nicht gerade vor Fachwissen ... lass das doch einfach stecken, dann wirst du auch ernstgenommen ...

    Ich schon diverse Konzerte besucht, ich mag analog nun mal lieber... Bisher hat mich nichts digital begeistert, aber ich will mich einer Höhrprobe nicht verweigern.

    Wer verschiedene Pulte nur von Konzertbesuchen kennt sollte nicht von XL4 schwafeln und nicht in einem Fachforum schreiben ....

    Stück Molton und ein Notenständer geht auch und ist hübscher...

    kommt drauf an welches Pult ... bei Einschirm-Pulten wie SD9/8 etc. bastel ich mir einfach oft ein Cover aus Pappe, hätte ich auch bei einer Performer gemacht. Bei z.B. Soundcraft VI & Co schon oft die Moltonvariante wegen der vielen Bildschirme.


    Es wird ja auch besser, mit dLive und Avis SL hat man schon viel weniger Probleme, da dort die Schirme inzwischen viel heller gehen. Yamaha ab CL5 liegt irgendwo dazwischen.

    Raumikrofone und das Ergebnis aus diesen sind einen adäquate Möglichkeit, sich den Verzicht auf einen adäquate Beschallung und reale Kosten schön zu reden .... auch wenn es in Realität zu 99.9 % klingt wie ein Stück Scheiße ... mehr aber auch nicht. Aber man hat es erahnen können und war billig ... Quod erat demonstrandum ...