Beiträge von oton

    "Eventmanager" haben ja nicht ohne Grund den Ruf, den sie haben .... Die kann zwar eine Bratsche nicht vom Violoncello unterscheiden, bestimmt aber über die Anzahl der zu "erlaubenden" (und damit zu bezahlenden) Mikros zur Abnahme eines Orchesters. Toll!

    Also ich will dir ja nicht zu nahe treten, aber das ganze Konglomerat aus "Autismus", "Integration", "Eventmanager" & "Gender-Okkultistin" klingt auch an sich etwas verschwurbelt ... aber es wäre interessant die Story dahinter zu hören .. ;-))

    Man kann nur lernen, wenn man auch mal etwas wagt.

    Da gebe ich dir vollkommen recht, und die Allermeisten von uns haben so ihren Job gelernt. Allerdings sollte man sich nicht überschätzen, und realistisch bleiben. So wie ich die Fragestellung des Threadstarters lese, hat er überhaupt keine Erfahrung, was Monitormix angeht, und anscheinend auch sonst noch kaum tiefgreifende Kenntnisse ...


    Mir jedenfalls als mitreisender FOH Mann würde das gewaltig stinken, weil es in diesem Fall meistens darauf hinausläuft, das ich den Monitormix selber mache und den örtlichen Techniker dann nur noch zum Bewachen hinstelle ... heisst viel Zeit & Nerven, die man in solchen Situationen selten hat.

    1. Kurz

    Du meinst deswegen sind auch alle der Meinung, man könnte hier in ein paar Sätzen ohne Probleme erklären, wie man Veranstaltungen positiv und erfolgreich durchführt ... wenn ich mal gewusst hätte, daß man das alles mit 2-3 kurzen Fragen im PA Forum lernen kann, das hätte mir viel Stress erspart ... ;-)

    Ich hoffe, Du machst Deinen Job genau so gut wie die beiden:!:


    Ich dagegen würde eher die Finger davon lassen. Der mitreisende FOH Mann wird kaum begeistert sein, wenn der geforderte "erfahrene Monitormann" sich als kompletter Anfänger ohne jede Ahnung herausstellt ... das würde ich mir nicht antun.

    Immer trockene Kondome nehmen. z.B. bei einem Einsatz bei den neuen Musiktagen in Donaueschingen haben 4 Schoeps MK "kondomiert" 4 Tage a 24 Stunden Wasserdampf & Morgennebel, Regen & einigen unfreiwilligen Badegänge klaglos überstanden ...

    Kein Scherz:

    Ich hab den Trick nur aus einer Dokumentation, aber keinen Grund ihm nicht zu trauen: Die BBC benutzt Kondome als Hilfsmittel um Wasser vom Mikrofon wegzuhalten.

    +1 schon sehr oft gemacht, funktioniert gut, ob in der Sauna, unter Wasser oder sonst wo wo es feucht ist. Verbiegt den Sound auch relativ wenig.

    Also ich will der Band ja nicht zu nahe treten, aber ich hatte in den letzten 2 Jahren bestimmt zu 30-40 Prozent Kemper Amps auf der Bühne, oder andere Modelling Amps, und viel In-ear ... die beschriebenen Effekte klingen doch sehr nach krasser Fehlbedienung oder vollkommen praxisfernen Einstellungen ... wenn ein Bassist nicht hört, das eine Saite schwingt, dan läuft was viel Grundlegenderes falsch.


    Ich kann deine Erfahrungen auf jeden Fall in keinster Weise nachvollziehen respektive hatte sie so wirklich noch nie. Tritt das auch bei anderen Bands auf?

    Das erzähl mal einem Chorleiter, der dies anders sieht.

    ich kenne da aber auch einen chorleiter, der bezüglich der chorposition im raum überhaupt nicht mit sich verhandeln lässt.


    Ich erzähle denen einfach, das er ansonsten nichts zu beschallen gibt und das der Chor dann halt unverstärkt singen muss. Ein Bäcker backt auch kein Brot ohne Mehl ...

    Ich mache so etwas seit ein paar Jahren (Kinderchor, Laien etc.) gerne mit normalen Gesangsmikros, immer 4 Kids möglichst nah an ein Mikro, 8-10 Stück in den Chor, wg. Logistik auch gerne Funken auf Tellerstativen. Geht laut und klingt annehmbar.


    Was ich nicht verhandeln würde ist die Position, der Chor muss zurück auf die Bühne, sonst keine schöne Beschallung, vorher würde ich nicht anfangen zu experimentieren. Wohlfühlen vs. gehört werden ist die Alternative, das sollte man auch so klar kommunizieren.

    .finde ich es eigentlich gerade bei Digico, deren Vertrieb damals mit der unglaublichen Flexibilität ihrer FPGAs ("Wir könnten das Ding sogar als Lichtpult programmieren wenn wir wollten") bei uns für ihr Pult geworben haben etwas enttäuschend dass man da eine zusätzliche Einschubkarte benötigt, aber das ist ein anderes Thema.


    Nein das trifft es dich ganz gut ... es ist reine Geldmacherei von Seiten Digicos. Dafür hat A&H bei den SQ´s halt ein wenig viel weggespart, so das sich meiner Meinung nach die eigentliche "dLive" Oberfläche nicht mehr gut bedienen lässt ... jedenfalls längst nicht so gut wie eine S21. Übrigens, für die "Laienfraktion" finde ich die QU Serie da auch tatsächlich sehr passend. Wenn halt auch irgendwann wieder etwas eingeschränkt.


    Ich würde mir mit allen Kollegen die drauf arbeiten müssen die Pulte die in Frage kommen ansehen und vorführen lassen, das ist ja heute kein Problem mehr.

    Zweite Wahl wäre das SQ, SD Serie finde ich für die teilweise Bedienung durch Laien schon recht komplex.

    deswegen ja auch eine S21 und keine SD ... und nur weil du der einzige Mensch bist, der das Mackie Konstrukt in Deutschland gekauft hat, musst du jetzt nicht noch andere Menschen mit ins Unglück reissen .... ;-))

    Willst du was solides, dann ne M32, ansonsten SQ.


    Bei 7k€ hast du aber auch noch andere Optionen, wie z.B. DigiCo S21.


    SQ finde ich nicht schlecht, M32 für eine Festinstallation die immer laufen soll imho nicht geeignet wg. langer Reparaturzeiten ... ich persönlich würde mir aber auch die S21 ansehen, finde ich vom Bedienkonzept schlüssiger als die SQ.

    Ich nutze für funk/soul/jazz Bläser keinen pitch shifter. Ich nutze eine schöne Platte mit einem tempoangepassten predelay für Sätze und einen lebhafteren Hall mit eingebauten delay clustern für Soli .... wenn's passt. :)

    kommt halt wie immer drauf an ... bei einem Bläsersatz ist ja schon von Natur aus meistens genug "Pitchshifter" drin .. bei einem einsamen Sopransax aber gerne gesehen.

    Nimm einfach einen normalen Pitchshifter, links -5-10 Cent, rechts +5-10 Cent, ein wenig Delay dazu (10-20ms) und dann wie in einen Effekt über einen Aux zugemischt ... wie man halt auch schon viele Jahrzehnte Gitarren & Vocals andickt ... gibt in jedem aktuellen Digitalmischpult auch schon genug Presets für so etwas.


    Anno Dazumal Preset Eventide H3000 "Micro Pitch" ... das war genauso in den Geräten eingefroren wie "Concert Hall" und "Big Snare" ... falls sich noch jemand erinnert .. ;-)


    der Billbo weiß bestimmt auch noch alle anderen Presets auswendig ....

    Wäre das nicht vor dem Konzert sinnvoller?

    Diese Musiker haben oft schon viele schlechte Erfahrungen gemacht, ohne yu wissen das das Problem bei Ihnen liegt ... die Erfahrung, das es auf einmal doch geht macht sie um einiges empfänglicher für gutgemeinte Ratschläge ... was nicht heisst, das ich es nicht schon vorher anspreche, und mit Ihnen beim Soundcheck teste, das erfordert aber Zeit & Willen, beides ist nicht immer ausreichend vorhanden ...

    also, ein wenig Reverb, gerne eine Plate, tun eigentlich jedem Bläser gut ... ein Saxofon ganz trocken klingt imho sogar ausgesprochen ärmlich.


    Das kann dann von einem ganz dezenten Raum bis zu voller Breitseite incl. Delay & Pitchshifter gehen


    In deinem Fall, wir reden hier ja über Tanzmusik, oder ? ... würde ich bei Trompete & Co einen Room/Plate nehmen, so um 1 sec, bei Sax Hall/Plate & 1,5-3sec, und ein wenig Delay. Bei Soli das Delay dann noch mal ne Schuppe drauf, dann sollte dem rauchigen Schmusebaladensolo nichts mehr im Wege stehen ... ;-)