Beiträge von simonstpauli

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    C4 - gab's auch in Gut - wie üblich, wenn Company wusste was sie tat.

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    Das kann ich so betätigen, ich habe 402 und später C4 des Öfteren gut erlebt.
    Eine der besten gehörten Beschallungen in der Sporthalle Hamburg war für mich das 402 bei Tool damals.

    Um nochmal auf die Ursprungsfrage einzugehen:

    Klar geht das. Wenn man das richtige Material und Know-How hat.

    Ich glaube, dieses Touchstone Mobile verfolge ich nicht, mein Smartphone hat wohl Probleme mit USB OTG. Und bevor ich dafür das iPAD auspacke, kann ich auch gleich den Rechner nehmen.


    Die Eingangsempfindlichkeit ist passend, es sei denn, jemand hält einen Sender direkt vor eine Antenne. Das erwarte ich jetzt eher selten und bei den normalen Antennenpositionen hätte ich dann ganz andere Probleme. Hab mir aber dennoch mal ein Dämpfungsglied gekauft.

    Der Punkt ist, daß ich für den Betrieb von Funkstrecken ja den kompletten Signalfluss mitmessen sollte, nicht nur das, was in der Luft ist. So komme ich auch eventuellen Problemen beim Antennen-Setup auf die Spur.

    Für In-Ears messe ich meistens mit der Teleskopantenne (diese korrekt abzustimmen ist eine gute Praxis), weil ich nicht bei einem In-Ear-Empfänger das Antennensignal abgreifen kann.

    hab gesehen das es auch Touchstone Mobile gibt, mit einem USB OTG Kabel direkt vom RF Explorer ins Handy.


    Benutzt du das auch, funktioniert das, erkennen sich die Geräte ?

    Da ich sowieso immer einen Rechner vor Ort habe und an der Antennenverteilung hänge, hab ich mich mit der mobilen Anwendung noch nicht beschäftigt.
    Für "hunting" könnte das aber spannend sein. Muß ich mir mal anschauen.

    RFExplorer (die Sub1G-Variante (240-960MHz meine ich) kostet ca. 130€ und ist genauer als die Breitband-Module)

    Adapterkabel auf BNC

    Touchstone Pro auf Windows, Vantage oder Touchstone Mac auf MacOS

    Scans in der entsprechenden Software machen und dann für die Nutzung in der WWB exportieren.


    Der AXT600 ist noch etwas eleganter (direkte Scans in der WWB, beide Antennen gleichzeitig scanbar und noch einige nette Gimmicks, wenn höherwertigere Shure-Strecken am Start sind), aber für das Geld ist der RFExplorer ungeschlagen. Meine beiden haben mein altes WinRadio zur Untätigkeit verdammt.


    Wenn der Scanner mobil sein soll: Abschlußwiderstand kaufen und benutzen! Die Preamps sind sehr empfindlich und das nicht nur im Nutzspektrum.

    Ich tippe auf das neue Lichtdesign. Die dafür benutzen Leuchten hat man in Berlin nicht auf Lager.

    Ich werfe noch mal schnell ein, warum ich die Kohärenz für einen guten Indikator für Sprachverständlichkeit halte. Reflexionen interessieren mich dabei nur am Rande.


    Spannend finde ich die Möglichkeit, in Echtzeit zu sehen, wie viel von meiner Sprachbeschallung noch im Publikum ankommt, und zwar in Relation zum Grundlärmpegel auf der Fläche. Wenn das Publikum still ist, reichen moderate Pegel, um eine hohe Kohärenz zu erzielen, wenn das Publikum laut ist, muß ich mit Pegel in relevanten Frequenzbereich für Sprachverständlichkeit "drüber". Ich forschen da leger für mich selbst herum, vielleicht hat ja jemand Lust, sich mir abzuschließen.

    Ich hörte von Gerüchten, dass BBM und Rammstein mittlerweile getrennte Wege gehen?! Konnte aber leider keine Quelle dazu erfahren.

    Solotech macht bei dieser Rammstein-Tour Ton.
    SSE ergibt sich, weil Solotech die gekauft hat. Quelle dazu: https://www.presseportal.de/pm/132991/4128863

    Licht weiß ich nicht, macht aber auch nicht Schwarze Kiste Musik.

    Keine Ahnung, was da los ist, man schien sich ja immer recht nahe zu stehen.

    Mich würde mal interessieren, ob Meyer bei der Constellation-Installation in Stockholm solche Ansätze verfolgt hat. Sicherlich andere Ausgangslage und technische Umsetzung, aber am Ende geht es auch dort um Sprachverständlichkeit unter sich ändernden akustischen Bedingungen. Vielleicht kriege ich da mal jemanden zu fassen.


    https://eventelevator.de/besch…-das-karolinska-institut/

    Hä? Schöner Vortrag :D Aber wofür? Nix Logistikproblem, nix Zeitmangel. Hier hätte es gereicht, 2 Stk. 4er Pakete K1 beim Aufhängen zu tauschen, um das mit diesem Material bestmögliche optische Ergebnis zu erreichen. 1 Minute Mehrarbeit! Und kurz ein Blick drauf, was man da gleich hinhängt. Da hätte nicht mal ein Helfertrüppchen irgendwas durch die Gegend schieben müssen. Sorry, bei allen sicherlich vorhandenen Problemen drumherum, aber das muss drin sein. Vor allem bei einer Bühne, die tagelang in zig Streams und bei Tageslicht in allen möglichen Perspektiven zu sehen ist :evil: Zumal es für den versierten Systemer eine bekannte Tatsache ist, dass braune Boxen unterschiedlichen Alters eben auch unterschiedlich aussehen. Das ist vor allem bei den älteren K-Systemen ja durchaus eine Problematik. However, hier hat jemand kurz geschlafen, oder "mir doch egal", oder "wir haben das System bei Nacht ohne Licht gehängt". Alles irgendwie nicht so geil :D

    Nicht wirklich. Ein Pakettausch hätte die Optik verbessert, aber nur marginal.

    Wirklich gala sieht es aus, wenn der Kunde Gala bestellt, also optisch passende Lautsprecher im Hang. Ich bin mir sicher, daß für den passenden Preis jede größere Firma das genau so liefern kann und wird, selbst in der Hochsaison.

    Das sind die 50 shades of brown bei den Franzosen. Offenbar war es nicht möglich, den Farbton über die Jahre beizubehalten.

    Ähnliche Probleme hatte Audi mal bei den schwarzen Lacken bzw. das Grundproblem bleibt, Pigmente sind nicht immer gleich und man muß jetzt alle Karosserieteile zeitnah zusammen lackieren.

    Und ja, man hätte die Dollies sortieren können und nein, ich denke, dafür hatte beim Aufbau niemand die Zeit oder den Nerv. Das ist da ja schon ein wenig Pensum, das System an den Start zu bekommen. Und möglicherweise denkt man schon an den Abbau, Dry Hire sortieren (teilweise müssen Zumieten beim Abbau direkt auf einen anderen LKW, wo dockt dieser LKW an, Logistik ist bei dieser Größenordnung ein ernst zu nehmender Faktor).

    Ich habe mich inzwischen bei den Franzosen an die Harlekin-Optik gewöhnt. Finde die inzwischen sogar charmant. Es ist ein Wiedererkennungseffekt und ultimativ geht es um den Klang.

    so ist auch meine erfahrung zum thema latenz bei InEar. die meisten lässt das kalt, aber für seltene zeitgenossen ist es wohl mindestens unangenehm. aus diesem einen grund setze ich bei InEar konsequent auf analoge funkstrecken, sowohl für mikrofone als auch für die InEar sendestrecken.

    aber wie gesagt: die meisten kommen wohl problemlos auch mit etwas latenz klar.


    ich schätze, dass diese thematik mit dem abhörpegel zusammenhängern könnte. wenn eher laut abgehört wird, ist es nicht so schlimm. wenn der sänger aber eher leise hört, gibt es mit dem eigenen körpersignal (knochenleitung) eine interferenz durch die verschiedenen laufzeiten. das äussert sich dann in kammfiltern, die natürlich komisch klingen können. das lässt sich aber logischerweise von einer anderen person überhaupt nicht nachvollziehen.

    Absolut korrekt erkannt.

    Geringe Abhörlautstärken gepaart mit einem empfindlichen Gehör ergibt die meisten Beschwerden über Latenz. Das geht bei einigen Künstlern so weit, daß sie keine Latenz akzeptieren, also auch ein analoger Channelstrip für den eigenen Gesang eingesetzt wird. Der Rest der Band darf natürlich durch das Digitalpult.

    Bei höheren Abhörlautstärken ist oft eine Gesamtlatenz bis 5ms akzeptiert. Im Normalfall erlaubt das eine digitale Sendestrecke am Mikrofon, ein Digitalpult und eine analoge in-Ear-Strecke.

    Wo liegen die QLX-D/ULX-D noch mal? Ich meine, es waren 2,9ms. Im HD-Modus mehr, wenn ich nicht ganz falsch liege.

    Also theoretisch geht der STI live, denn die Basis für den STI ist die Impulsantwort. In SATlive wäre das Vorgehen wie folgt:
    - MIR Messung mit einigen Mittelungen (Dual-FFT mit IR als Resultat)

    - Aus dem Ergebnis dann den STI berechnen lassen.

    Geht aber (im Moment) nicht kontinuierlich oder automatisch. Und wie die Qualität dann ist, weiß ich auch nicht so genau. Aber Dual-FFT macht Sinn, ob man Phase und Kohärenz braucht oder lieber die robustere RMS Mittelung nimmt (und dann 'nur' den Amplitudenfrequenzgang bekommt) wäre noch zu überlegen. Ich kenne Kontrollmessungen bei laufenden Veranstaltungen eigentlich (fast) nur als RMS mit sehr vielen Mittelungen.

    Ich will ja hier auf die Relation zwischen Beschallung und Störpegel hinaus. In verschiedenen Arealen können Zuschauer unterschiedlich laut sein und das kann sich akustisch auch unterschiedlich auswirken. Die Beschallung muß also an die aktuelle Gegebenheit vor Ort angepasst werden. Ich denke, daß ein Amplitudenfrequenzgang nicht reichen wird, um die Sprachverständlichkeit beurteilen zu können, wie sie eine Person vor Ort beurteilen kann. Und dieses Ziel sollten wir mit einer meßtechnischen Lösung mindestens erreichen, finde ich.


    Ich denke gerade an ein Stadion, wo Simulationen vor dem Hintergrund aktiver Fans gerne mal völlig versagen und die Sprachverständlichkeit extrem variiert, je nach Fan-Aktivitäten.

    Puh. Komplexes Thema.

    Stand heute kann KI kleine Teilaufgaben im Audio-Bereich erfüllen. Gitarre stimmen gehört noch nicht zu den Aufgaben, die KI zufriedenstellend erledigen kann.

    Soweit meine Einschätzung dazu.

    Zu den Teilbereichen. Hier werden ja schon fröhlich völlig unabhängige Bereiche diskutiert, ich greife Mix und System heraus, weil es die beiden sind, die am Meisten genannt wurden.

    Mix-KI:
    viele Teilbereiche des Mixes lassen sich sicher gut automatisieren. Die Verteilung im Panorama z.B. ist händisch bei entsprechend vielen Kanälen eher zeitraubend und ich würde einen Algorithmus begrüßen, der mir das abnimmt.
    Einen Bandmix zu erstellen, geht aber über Standards hinaus, teilweise geht das so weit, daß man die Partitur mitliest, aber mindestens weiß, was wann passiert und welche Funktion bestimmte Instrumente an bestimmten Stellen des Songs haben. Das ist dynamisch und sicherlich von einer KI schwer umzusetzen. Wenn es allerdings gelingen sollte, eine Art Mischanweisung in die KI zu bekommen, könnte die durchaus bessere Ergebnisse als ein Mensch erzielen. Multitasking können wir nämlich so gar nicht. Unser Gehirn arbeitet seriell ab. Und wenn es zu viele Tasks werden, bekommen wir Kopfschmerzen und zicken Systemer an ;-)

    Womit ich gleich schon beim zweiten Bereich bin. System.
    Hier kann KI in Zukunft sicherlich bei den Routine-Abläufen helfen. Also Optimierung-Läufe beim Design, Vorschläge für Akustik-Verbesserungen, Meß-Routine.

    Was ich mir dahingehend wünschen würde: Eine KI, die den Arsch in der Hose hat, dem Veranstalter zu sagen "in der Location wird die Beschallung maximal mittelmäßig sein, egal was wir da bauen. Buch da keine Bands rein." Viele Systemer scheinen das inzwischen hingenommen zu haben, daß Klangqualität eine inzwischen sehr untergeordnete Rolle spielt. Mich eingeschlossen, wenn ich System mache. Es ist eher ein "hol das Beste raus"-Ding. Und in Stadien und Arenen auch inzwischen eher Logistik als Klang. Toll, daß wir inzwischen in der Lage sind, kleinere Arenen Back-To-Back zu bespielen. Aber wie hat es denn geklungen? Ist es das, was wir im 21. Jahrhundert an Qualität anbieten wollen?


    Mein Leitspruch zu dem ganzen Thema:

    KI ist toll, lasst sie uns helfen, wo es möglich ist. Und uns noch mehr auf künstlerische und klangliche Aspekte konzentrieren. Und lasst uns bessere Locations bespielen. Locations, die zum Künstler passen.


    Es ist fraglich, was sich bei Soundcraft/Studer mit einer Übernahme ändern sollte. Lohnenswert ist das eigentlich nur für einen Hersteller, der entweder ein Produkt ohne entsprechenden Markennamen hat oder derzeit noch gar keine Mischpulte fertigt.

    Sich selbst mit zwei Marken im gleichen Haus Konkurrenz zu machen, lohnt sich nicht.

    Ich sehe da keine große Zukunft, insbesondere mit den derzeitigen Produkten.

    Die Frage ist schon, wer sich Soundcraft holen würde. Und ein potentieller Käufer weiß schon, daß er eine Hülle kaufen würde und massiv in Entwicklung investieren müsste.

    Die Vi-Serie war bahnbrechend, ist aber auf dem alten Stand stehengeblieben. Die Si-Serie ist eine Frechheit in der Bedienung. Die Ui-Serie lässt sich super bedienen, hat aber immer noch ein paar Macken.


    Unter dem Strich bleibt die Frage, ob es für Soundcraft langfristig überhaupt noch einen Platz in der Branche gibt.

    Mietwagen der großen Verleiher haben in der Regel heutzutage serienmäßig immer Ganzjahresreifen drauf.

    Die sehen nur aus wie Winterreifen..

    Ich habe auch noch nie Winterreifen im Sommer gesehen. Sommer- oder Ganzjahresreifen waren da drauf. Und der Ganzjahresreifen-Anteil steigt.

    Winterreifen sind auch extrem suboptimal, gerade bei Regen. Und es dürfte auch Strafen nageln, wenn eine Autovermietung sowas machen würde. Gibt es da belegte Fälle von Winterreifen im Sommer bei Mietwagen?

    Da gebe ich dir im Prinzip vollkommen Recht. Wenn man allerdings neben VI´s auch noch mit anderen Pulten arbeitet, fällt einem inzwischen auf, das Soft & Hardware schon reichlich in die Jahre gekommen sind, und von Soundcraft & Vertrieb bekommt man nicht wirklich die Hoffnung suggeriert, das sich da bald was ändert.


    Das Bessere ist immer Feind des GUTEN ... ;-)

    Daß da nicht viel zu erwarten ist, könnte daran liegen, daß es an sich keine Entwickler von Soundcraft/Studer mehr gibt.

    Ich denke, für Soundcraft wäre in der Tat eine Übernahme befruchtend. Egal von wem.