Beiträge von simonstpauli

    Am FOH würde ich mit einer Kabelberbindung arbeiten. Ein zusätzlicher Access Point am FOH für ein FOH-Tablet ist sicher auch eine gute Idee, aber eine Misch-Oberfläche mit Kabelverbindung ist für mich Pflicht.

    Auf der Bühne könnte der interne AP des 24R okay sein, ggf. auch dort einen Externen AP nutzen.

    Dafür liebe ich die Spezial-Fernbedienungen, wie z.B. die von Wings. Eine Taste. Vorwärts. Fertig.


    Ansonsten ist das ja eine Standardprozedur bei Konferenzen.

    Gute Punkte.


    Mir ist klar geworden, daß es eine sinnvolle und umfassende Möglichkeit, DCAs mit einem korrekten Metering zu versehen, nicht gibt.


    Beispiel:

    Bläser. Ich habe 6 Kanäle, die über einen DCA kontrolliert werden. (Und natürlich auch vom "Band komplett"-DCA). Hier versagt schon die Cue-Funktion. Die Flöte läuft nämlich nicht auf dem Bläser-Mixbus auf, sondern direkt auf dem Stereo-Master, weil ich weder das EQ-ing, noch die Kompression auf dem Mixbus für die Flöte gebrauchen kann.

    Ein sinnvolles Metering ware jetzt die Solo-In-Place-Summierung. Also quasi ein weiterer virtueller Master-Bus, auf dem ein SIP ausgeführt wird. Bei 16 DCAs dann entsprechend 16 weitere Busse.

    Dann würde ich direkt das hören, was der DCA zum Mix beiträgt.


    Bei den Stimmen würde mein Konzept direkt versagen, die laufen nämlich überhaupt nicht auf dem Stereo-Master auf...

    Nicht „Solo-In-Place„ (das wäre fatal), aber alle DCA-Mitglieder Mono-AFL.


    Dazu braucht es keine zusätzlichen Cue-Busse, es muss lediglich der Steuerbefehl „sende dein postfade-Signal auf den Abhörbus“ an die jeweiligen Kanäle geschickt werden.


    Alle anderen ge“soloten“ Kanäle/Busse fliegen ja in diesem Moment aus dem Abhörbus raus.

    Stimmt. Eine Art abgetrenntes SIP wäre mein Traum. Das würde aber einen zweiten Master-Bus bedingen, weil der normale Mischbetrieb ja weiterlaufen soll. Dann könnte ich quasi hören, was der DCA zum Mix beisteuert.

    Wie es aktuell bei der CL implementiert ist, werden nur die Mitglieder der DCA-Gruppe Post Fader Cue geschaltet.

    Was auch soweit okay ist. Die SIP-Variante würde nur bei Kanälen funktionieren, die auf dem Stereo-Master auflaufen. Das ist bei mir aktuell gar nicht bei jedem Kanal der Fall.


    Danke, Audiobo, für die Aufklärung des Meterings. Das hätte ich tatsächlich gerne als Summierung. Kann das irgendein Pult? Das würde ja eine entsprechende Anzahl Mixbusse nur für die Pegelanzeige bedingen. Wahrscheinlich ist das zu verschwenderisch.

    Genau das funktioniert eben nicht. Da im DCA kein Signalprocessing passiert, weiß er auch nichts von der Phasenlage, Crestfaktor, Spektrum,... Man kann ja durchaus zwei Signale addieren und damit vollständig auslöschen.

    Der DCA hat nur die Pegelanzeige der Kanäle zur verfügung. Einzig sinnvolle Lösung scheint daher wirklich zu sein, dass einfach der Pegel des lautesten Kanals angezeigt wird.

    Moment. Wenn ich an der CL5, die ich aktuell benutze, im DCA die Cue-Funktion benutze, werden alle Mitglieder SIP geschaltet, ohne die sonstige Funktion des Pultes zu beeinträchtigen. Ich versuche gerade herauszufinden, ob die Pegelanzeige der DCAs genau so funktioniert. Das würde in dem Fall bedeuten, daß parallel ständig 16 SIP-Busse mitlaufen. Technisch machbar, ob es in dem Fall wirklich so realisiert wurde, weiß ich nicht.

    Ich halte euch auf dem Laufenden.

    Ich hätte auch gerne eine DCA-Pegelanzeige.

    Bei meiner aktuellen Tour hilft die mir sehr. Wie, hat audiobo ja schon beschrieben.

    Während der Show mische ich zu 80% über DCAs (beim nächsten Mal würde ich mir auch die jeweiligen Focus-Kanäle als DCAs dynamisch programmieren, dann wären es 90%). Wenn der DCA dann keine Pegelanzeige hat, ist das doof.


    DCA Pegel, Cue und Rollout sind hier vital für mich. Ich muß Abnormalitäten so schnell wie möglich erkennen können, denn der nächste Vocal-Snapshot wartet nicht.


    Ich weiß, daß das nicht ganz trivial zu realisieren ist. Aber es dürfte einen weiteren Markt eröffnen.

    In der Schweiz würde ich mit "The Scratches" kommen. Das wäre dann auf Englisch. Und ich bin mir nicht sicher, ob das oft als Schweizer Act erkennt werden würde. Wenn nicht, finde ich es auch nicht schlimm.

    Diese Angewohnheit ist ja zunächst nur für mich, um Abwechslung zu haben. Es langweilt mich, auf längeren Touren jeden Tag das Gleiche zu hören. Schon die Show ist ja jeden Tag fast gleich. Bzw. sollte gleich klingen.

    Ich habe da so eine Regel: PA Tuning nur mit Songs von Künstlern, die aus dem Land kommen, in dem ich gerade bin und mit denen oder für die ich bereits gearbeitet habe. Das sind dann Songs, die ich gut kenne und mag und die Locals freuen sich manchmal darüber, daß man ihnen Ehre erweist.

    In Norwegen bedeutet das aktuell:
    Kari Bremnes - Per og Pål og Janus

    Thea Hjelmeland - Perfume

    Bernhoft - Choices

    Mein lokaler Kollege in Oslo hat gestern alle 3 erkannt und gewürdigt.

    Ich habe da so eine Regel: PA Tuning nur mit Songs von Künstlern, die aus dem Land kommen, in dem ich gerade bin und mit denen oder für die ich bereits gearbeitet habe. Das sind dann Songs, die ich gut kenne und mag und die Locals freuen sich manchmal darüber, daß man ihnen Ehre erweist.

    In Norwegen bedeutet das aktuell:
    Kari Bremnes - Per og Pål og Janus

    Thea Hjelmeland - Perfume

    Bernhoft - Choices

    Danke für euer Mitgefühl.


    Ich werde nach Beendigung der Tour (und des folgenden Urlaubs) auf die Suche nach besserem Schuhwerk gehen.


    Ach ja, die Tour ist großartig. Skandinavien macht wirklich Spaß, die haben dort tolle Hallen mit teilweise ziemlich guten Haus-PAs. Gestern in Malmö hatte ich einen Sub-Center-Cluster. Hab dann gestellte Subs komplett abgewählt. Großartige Coverage. Und viele nette Menschen um mich herum. Das ist ein IWMO...

    Sollte der nicht wohlbehütet in seiner Stahlbehausung ruhen?

    Das tut er. Deshalb ist die Tour ja auch möglich. Haix sei Dank. Gebrochen habe ich ihn mir zu Hause eine Stufe vor der Wohnungstür in Turnschuhen. Ich erwäge, auch privat in Zukunft S-Klasse-Schuhe zu tragen.

    Dann mach das nicht. So einfach.

    Sternförmige Stromverteilung. Symmetrische Signalführung. Keine Defekte in den Geräten.

    Mit diesen drei Grundsätzen kommt man die meiste Zeit ohne Brummen über die Runden.

    Würde ich auch so machen.


    Strom und Signal parallel verlegen - keine Brummschleife.

    Die "unterschiedlichen Steckdosen" gingen halb an mir vorüber.

    Über welch eine Großbeschallungsanlage unterhalten wir uns hier, daß eine Schukodose nicht reicht?

    Ich glaube, es geht eher um den Aufwand der Stromverkabelung.

    Vom Gefühl her würde ich Kling&Freitag CA1512-6 SP sagen. Ich mag die. Allerdings schon ohne Schwenkbügel deutlich über der Gewichtsbeschränkung.


    Dann würde es bei mir auf die Gravis 12+N und eine IPD2400 hinauslaufen.


    Das ist dann wieder über den Budget. Irgendwas ist ja immer...

    Balun und Netzwerkkabel habe ich nur erwähnt, weil FBAS über Coax irgendwann schlecht aussieht und Netzwerkkabel auf Länge weniger kostet als Coax. Mit manchen Baluns kann man dann sogar bis zu 4 Kanäle FBAS über ein Netzwerkkabel schicken.

    Hauptsächlich ist also die symmetrische Übertragung eine Kostenfrage. Ab einer gewissen Länge kostet es einfach weniger.

    Bei meiner letzten Produktion habe ich alles (FOH und Dirigenten-Kameras) bis 60m mit Coax-Kabel gemacht, alles darüber über Netzwerk. Also die Strecken vom und zum FOH in dem Fall. Das waren dann 120m Netzwerk-Strippen, die nur dafür da waren

    Extender und Netzwerkkabel (wie oben erwähnt) sind genau NICHT das Mittel der Wahl, weil sie Latenz haben.