Beiträge von simonstpauli

    Ich würde mir wohl eine X/M32 MK-II kaufen. Da müsste nicht viel ändern...

    Wahrscheinlich schon. Aber ich kann mir vorstellen, daß sich das X/M32 noch ganz gut verkauft und man keinen Bedarf sieht, ein Pult zu verkaufen, welches der Wing Marktanteile abnimmt. Es ergibt überhaupt keinen Sinn. Eher etwas zwischen Wing und Heritage D, was aber dann nicht auf dem altmodischen User-Interface der X/M-Serie aufbauen kann.

    Wer mich 2021 auch noch beeindruckt hat: Heinz Rudolf Kunze.

    Anspieltip (für mich Ohrenfeuerwerk und eine richtig gute Neuauflage eines Liedes aus meiner Jugend):

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    So, wie Midas im Moment aufgestellt ist, ergibt ein M64 keinen Sinn. Die M32-Serie wird erst mal weiterlaufen, die Pro-Serie wird irgendwann sterben (füllt aber im Moment die Lücke noch), Die Heritage D werden das Lineup nach oben erweitern. Ich könnte mir vorstellen, daß irgendwann eine Baby-Heritage rauskommt. Das Bedienkonzept ist moderner und die Processing-Basis auch.

    Ja, da klafft eine Riesen Lücke, preislich, das ist für die Marke Midas aber nicht so schlimm. Oberhalb der X/M32 gibt es die Wing, darüber (noch) die PRO-Serie und wie gesagt, Baby-Heritage möglicherweise. Aber sicher nicht für 10000 Euro.

    Was kann das Ding eigentlich, was mit einem Dynamischer EQ nicht auch geht?

    So wie ich das Verstanden habe, kann man damit Transienten getrennt vom Rest EQen. Aber ist das intuitiv und rechtfertigt das 74ms Latenz?

    Das bringt mich auf die Idee, einen DynEQ mal mit einem langen Attack zu probieren. Dann sind die Transienten raus aus der Bearbeitung und der tonale Anteil kriegt eine Bearbeitung. Nicht ganz das Gleiche, aber mit live-tauglicher Latenz.

    Ich bin auf Theater-Touren nicht Gürteltaschen-Basiert. (tatsächlich gibt es Touren, die mir so viel Spaß machen, daß ich auch Licht mache. Also klassisch Multifunktions-Tourtechniker, Ton, Licht, ggf. Video)

    Mein wichtigstes Utensil ist ein Klemmbrett mit dem Lichtpatch-Plan. Also einleuchten, DMX-Adressen notieren, später entspannt den Patch reinhacken.
    Außerdem im Klemmbrett: Checklisten für Ankunft getrennt nach Gewerken. Auch wenn ich an sich alles im Kopf habe, die ersten 5 Minuten sind entscheidend dafür, wie entspannt der Load-In und das Setup werden.

    Auf dem selben Klemmbrett schreibe ich die Show-Notes, die ich dann beim Programmieren umsetze.

    Gestern war ich auf dem Abschlußkonzert zu diesem Album, definitiv ein Tip als komplettes Doppel-Album (wurde gestern bis auf einen Extra-Titel genau so gespielt)

    mui - modern retro soul

    Hier die Doku zum Album, denkt euch hintendran einfach noch eine Pandemie.

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Das Pandemie-Album von Papa Chubby finde ich auch ganz gelungen. Er hat sich damit direkt mal einen Großteil seiner US-Fanbase gekillt und es ist ihm wohl relativ egal.

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.


    Hatte ich July Talk schon?

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Eindeutig wäre halt immer eine Richtung nach den Himmelsrichtungen, egal von wo man schaut.

    --> Nordpfeil auf die Bühne kleben! Dann gibt's halt z.B. Sidefill Ost und Sidefill West. ;-)

    Das Konzept hat ein Problem: es funktioniert auf einer Tour nicht, wenn die Bühnen unterschiedlich ausgerichtet sind.

    Stage Left/Right und Bühne Links/Rechts sind überall auf der Welt gleich. (Ausnahme 360°-Bühnen)

    Stage Left ist halt eigentlich mit Blick von der Bühne zum Publikum. Wenn man jetzt "Bühne links" sagt weiß halt keiner ob er das Englische übersetzt hat, oder ob er einen Platz auf der Bühne nach deutscher Sichtweise meint.

    Auf französisch war's mal Königsseite und Königinnenseite. Nach der Revolution wurde das dann in "Richtung Garten" und "Richtung Hof" umbenannt.

    Wer sich ein bißchen damit beschäftigt hat, weiß daß stage left Bühne Rechts ist und keinesfalls wörtlich übersetzt werden darf. Das geht an sich flüssig und am Ende einigt man sich auf eine Nomenklatur, entweder angloamerikanische Bühnensicht oder deutsche Regiesicht. Mit einer deutschen Produktion in deutschen Theatern fällt die Wahl klar auf die Regiesicht. Auf einer Musik-Festivalbühne mit internationalen Acts wird es die Bühnensicht sein.

    Im Bild die vorbildliche Beschriftung eines Durchgangs zur anderen Bühnenseite.

    Langsam fange ich an zu verstehen warum viele Leute meine Listen nicht verstehen. :/ Also ich gehe immer von Tief nach Hoch. Weil es auf dem Klavier ja auch links die tiefen Noten hat.

    Und ich mache tatsächlich beim Blech immer Tuba, Posaune Trompeten und bei WW auch immer Bari vor Sopran und Klarinette. Und in der Tat würde ich bei Klassik auch die Bässe vor den Celli haben.

    Aber wie gesagt bei den Toms mache ich es komischerweise auch anders rum.

    Jetzt bin ich zu alt zum umlernen X/

    Witzig.

    Bei Orchestern gehe ich meistens von hoch nach tief.

    Also z.B. bei den Streichern:
    erste Violinen 1-x
    zweite Violinen 1-x
    Violen 1-x
    Celli 1-x
    Bässe 1-x

    Weihnachten kommt, ganz sicher und ganz bald! Da auch dieses Jahr vermutlich das ein oder andere fest anders wird als bisher,finde ich diese Version meines Lieblings Klassikers passend.

    Bisher war mein Favorit ja die Version des Mormon Tabernacle Choir, so richtig mit bombast und Pathos, aber der hier hat ihn vom Thron gestoßen:


    Externer Inhalt youtu.be
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Ben Caplan hatte ich mal auf der Bühne. Unfassbar guter Musiker und ein sehr angenehmer Mensch dazu.

    Er ist im Moment auf Europa-Tour und im November in Deutschland. Ich kann es nur empfehlen, ihn live zu sehen. Mit Chance ist dann auch noch Gabrielle Papillon als Support-Act dabei.

    https://www.bencaplan.ca/tour

    Jetzt warten wir noch einige Tage, dann ist er so alt daß er sich offiziell alt fühlen darf. :D


    Hat sich hier wer auf Antikörper testen lassen?

    Ja, ich hab mal Antikörper bestimmen lassen. Meine Zweitimpfung war ja schon am 20.1., da war ich schon ein bißchen neugierig, wo ich denn so stehe.
    Der Wert war ähnlich hoch wie bei frisch Geimpften, was aber dennoch wenig Aussagekraft hat. Außer, daß ich wohl noch nicht akut die Drittimpfung brauche und entspannt mein Impf-Schema Masern - Influenza und dann erst Corona-Impfung fahren kann.

    Das ist keine Drossel sondern ein Übertrager. Welchen Einfluss hat das auf die Impedanz und den Pegel?

    Der Ausbau der Trafos wird in bestimmten Kreisen aus klanglichen Gründen gemacht. Einige schwören darauf. Andere bauen den internen Trafo aus und nutzen einen externen, qualitativ besseren. Für live wohl eher nicht der Weg, aber im Studio.

    Beschriebene Vorteile: mehr Low-End, klarerer Allgemeinklang.

    Einer der Nachteile: geringerer Pegel.

    Für mich ist es Geschmacksache:
    Wenn ich einen dreckigen SM57-Sound an der Snare haben will, werde ich auch weiterhin ein original-SM57 verwenden.
    Da ich kein eigenes SM57 habe, stellt sich mir die Frage nach einer transformer mod noch nicht, aber wenn ich mir eins zulegen würde, dann verkürzt und damit auch ohne Trafo. Die Standard-SM57 gibt es ja quasi auf jeder Bühne sowieso.

    Wo wir gerade bei Halterungen sind, ein befreundeter Musiker (und Werkzeugmacher) hat seine 3D-Drucker angeworfen und eine Halterung für das MD421 gebaut, die ich sehr gut finde.

    1. sie ist geschraubt und hält selbst an meinem arg ramponierten Einzelstück sehr gut.
    2. die Hauptversion ist "reversed", der Schwerpunkt ist dann so, daß das Mikro sogar mit einer Tomklemme an der Floortom gut funktioniert.

    Außerdem hat er mir eine XY-Halterung für meine Schoepse gedruckt.

    Jetzt überlege ich noch, ob ich mir ein MS-Paar zulege nebst gedruckter Halterung.

    Genau dass ist auch meine Erfahrung. Ich sorge mich nur um die (relativ kleine Gruppe) derer, die sich nicht impfen lassen können oder von einer Impfung nicht profitieren.


    Ganz seltsam finde ich Veranstalter, die ein 2G Konzept fahren, aber der auftretende Künstler (DJ) nachweißlich nicht geimpft ist.

    Wenn es nur der DJ ist, ist es ja hauptsächlich sein persönliches Problem. Er trägt das volle Risiko für einen schweren Verlauf, alle anderen nicht.

    Es gibt tatsächlich bei der Genehmigung von 2G-Veranstaltungen große Lücken, was die Konsequenz des Ansatzes betrifft.

    Konsequent ist: 2G heißt 2G für alle. Ohne Ausnahmen. Also am Besten so, wie es die Metropolitan Opera macht. Die fahren 1G, also nur Geimpfte haben Zutritt. Das gilt für alle, Vorher- und Hinterhaus.

    Beispiel Hamburg. Hier wurde verfügt, daß sämtliches Personal mit Kundenkontakt auch 2G sein muß. Sehr löblich, auch wenn es für Firmen nicht so ganz einfach umzusetzen ist. Man ist auf die freiwillige Unterwerfung des Personals in der Impf-Frage angewiesen, das Arbeitsrecht wird deswegen nicht geändert.

    Ausnahmen:

    große Locations, z.B. Fußballstadien. Hier darf auf den Rängen 2G und auf dem Spielfeld 3G umgesetzt werden. Das klingt für mich schlüssig. Ein Ligabetrieb ist so einfacher umzusetzen, weil offenbar nicht sichergestellt werden kann, daß alle Mitarbeitenden der gegnerischen Mannschaft 2G sind. Ein ähnliches Konzept könnte bei großen Hallen greifen, wo ausreichende Abstände zwischen den 2G- und 3G-Blasen möglich sind.

    Kinder. Fieses Thema. Im Moment gilt eine Ausnahme für alle Menschen unter 18 Jahren, später geplant unter 12 Jahren. Bedeutet konkret eine Durchseuchung mit Ansage. Ich versuche da politisch die Alarmglocken schrillen zu lassen, es ist aber wohl egal, man zieht es wahrscheinlich durch.

    Was eine Aufweichung des Konzepts bedeuten kann, sieht man gerade an großen Touren in den USA. Komplett geimpfte Tourproduktionen (ist ja quasi die Regel) müssen gestoppt werden, weil sich die Kollegen infizieren und teilweise auch krank werden. Eine Infektion auf dem Nightliner bedeutet in der Regel, daß in ein paar Tagen alle infiziert sind. So, wie wir es von Nightlinern kennen. Die Initialinfektionen passieren oft in Locations, in denen es die Betreiber nicht so ernst meinen mit dem Hygienekonzept.