Beiträge von simonstpauli

    Du meinst sowas wie Soundboks 2. Steht mittlerweile auf jeden Festivalcamping herum. Ähnliches gibt es auch von Teufel und nennt sich da Rockster oder so.

    Teufel Rockster hatte ich mal als Backline-Beschallung für eine Akustik-Combo dabei (Cajon, Percussion + Gitarre). War insofern super.

    Sie können Bass ODER laut.

    Und sie können nicht auf ein Stativ.

    Und die Rollen sind etwas empfindlich

    Ansonsten eine coole Box.

    Ich meine, ein 12-V-Anschluß war da auch dran, so daß man einen externen Akku auch noch nutzen kann.

    Man muss auch bendenken, dass bei den stationären Empfängern durch die Dimensionen das Diversity besser funktioniert. So gesehen ist es in diese Richtung weniger kritisch als beim Inear. Außerdem hat man am Musiker mit Inear ja immer einen Sender recht nah am Empfänger, was durch Positionierung des Inear-Senders an der Bühne etwas entschärft werden kann.

    Genau das ist einer der entscheidenden Unterscheide zwischen Hinsrtecken und In-Ear-Stecken.
    Es gibt zwar inzwischen Diversity-In-Ear-Strecken, aber dennoch ist die Stabilität eine andere. Bei stationären Empfängern ist die Möglichkeit gegeben, Richtantennen einzusetzen und diese auch weit genug auseinander zu bekommen.

    Der zweite Unterschied: Üblicherweise wollen wir bei In-Ears ein Stereo-Signal übertragen. Das wird über einen Pilotton realisiert. Wenn dieser Pilotton beschädigt wird, ist das Signal entweder nicht mehr Stereo oder ganz im Eimer. In-Ear-Funkstrecken sind daher empfindlicher gegen Störungen von außen.

    Also beim Zubehör für die Musiker sind diese noch so ziemlich gängig und wenn man dessen Verkablung sich anschaut muss man sich über Redundanz er weniger Gedanken machen. Es gibt deutlich mehr Bruchstellen als das Digitale Audiokabel, darauf wollte ich hinaus.


    Ich kenne nur ein Fall wo kurz vor der VA das Multicorekabel durchgesägt wurde =O. Wenn man so dämliche Mitarbeiter hat kann man dagegen auch nichts machen ||....

    Mir geht es um PA-System-Verkabelung. Dante redundant und auf dem Fiber-System auch noch mal.


    Und dazu noch einen analogen Fallback, Umschaltung an den Amps.


    Auch da gibt es andere Engstellen, aber wenn ich es redundant bauen kann, tue ich es.

    Ich mache das intuitiv bei Yamaha-Pulten immer so.

    Nein das trifft es dich ganz gut ... es ist reine Geldmacherei von Seiten Digicos. Dafür hat A&H bei den SQ´s halt ein wenig viel weggespart, so das sich meiner Meinung nach die eigentliche "dLive" Oberfläche nicht mehr gut bedienen lässt ... jedenfalls längst nicht so gut wie eine S21. Übrigens, für die "Laienfraktion" finde ich die QU Serie da auch tatsächlich sehr passend. Wenn halt auch irgendwann wieder etwas eingeschränkt.


    Ich würde mir mit allen Kollegen die drauf arbeiten müssen die Pulte die in Frage kommen ansehen und vorführen lassen, das ist ja heute kein Problem mehr.

    Ich finde die Qu auch ziemlich passend. Gute Features, trotzdem klar strukturiert.

    Wir funken eigentlich alles über Strecke.

    Vorteil das man die Empfänger im Blick hat.

    Bis jetzt noch keine Probleme damit.

    Das solltet ihr bei InEars nicht machen.

    Es gibt keine Vorteile (ihr seht die Empfänger nicht) außer den nicht benötigten Multicorewegen, dafür ist die Funkstrecke deutlich instabiler. InEar-Empfänger werden meistens seitlich oder hinten am Gürtel getragen - zack, 20dB weniger. die Strecke ist größer, zack, noch mal 20dB weniger (vielleicht auch nur 10). Das ist zu viel Dämpfung.

    zu 3.

    da möchte ich gleich mal eine kleine warnung heraushauen:

    dazu gehört ein gutes grundverständnis über die physikalischen zusammenhänge, die so ein array mit sich bringt.

    und nach den vielen linearrays die ich gesehen habe, die gerade gestackt alle energie über die zuhörer hinwegschießen habe ich so meine zweifel, ob das wirklich viele leute gut hinbekommen würden. ;-)

    Ich muß hierzu noch anmerken, daß ich das natürlich nicht unterstütze, es aber die Realität ist, daß Line-Arrays ohne Simulation aufgebaut werden.
    Und das oft, wie wora treffend bemerkt hat, unter völliger Mißachtung einfachster Grundregeln.

    Den Punkt habe ich angeführt, um aufzuzeigen, daß eine Simulationssoftware keine Design-Regeln ersetzen kann. Jedenfalls heute noch nicht und in den nächsten Jahren auch nicht.

    Irgendwie verstehe ich diese Diskussion nicht. Ist es nicht so, dass ein Line Array sowieso nur mit der passenden Software eingestellt werden kann? Da erübrigt sich doch eine Diskussion über allgemeine Regeln. Oder etwa nicht?

    Ich denke schon, daß man über solche grundlegenden Design-Regeln diskutieren sollte.

    1. Bis jetzt kenne ich keine Simulationssoftware, die einem Systemtechniker das Design abnehmen kann.

    2. Kann die Software nur eine Simulation erstellen, die ist abhängig von den Rohdaten (die je nach Hersteller unterschiedliche Genauigkeit haben) und den Rechenmodellen (die je nach Software auch mal "schönen")
    In der Realität hört sich das Ergebnis teilweise deutlich anders an, als die Simulation erahnen lässt. Vor Allem in Räumen kann das drastisch abweichen. Gleiches System, mit gleichem Design-Ziel gerechnet, kann in einem Raum funktionieren und im nächsten eine deutliche Korrektur erfordern.

    3. Kann man durchaus ein Line-Array aufhängen und betreiben, ohne eine Simulation gemacht zu haben.

    die extrem negativen einflüsse von seitenwind bemängeln wir seit den tagen, in denen die linearrays die open-airs eroberten.

    früher, bei den großen hornsystemen, war dieses problem deutlich kleiner.

    aber das will ja keiner mehr wissen ;-)

    Machma allet uff 0°, kannste richtig weit schießen, wa?


    ;-)


    Kurz gesagt: nein. Kannste nich.


    Ich war mal privat auf einem Konzert, Open Air, bekannte Band, etablierte Open-Air-Location in Hamburg, wir hatten Müllsäcke an und waren am Ende hinter dem FOH. Da gab es keine Höhen und Hochmitten, aber wenigstens hat es sich nicht bei jeder Windböe verändert.


    Wahrscheinlich wäre es mit einem Hornsystem nicht viel besser gewesen, unter dem Strich war es trotzdem ein sehr schönes Konzert.


    Und die Winkel im Array waren mir herzlich egal.

    0° winkelungen macht man ja normalerweise nur fürs fernfeld. ab einer gewissen entfernung klappt das mit dem beam im hochton auch nicht mehr so sauber, er fächert etwas auf. hier sollte dann der übergang zum nächsten element mit einem winkel keine wirklich dramatischen auswirkungen haben.

    Ob wir uns darauf verlassen wollen? Ich vermute mal, das Auffächern kommt vom Spiel in der Hardware (dagegen gibt es teilweise ausgefuchste Lösungen), dann sind es eben keine 0° mehr. Was aufs Gleiche herauskommt.


    Was noch dazukommt: bei leichtesten mechanischen Einflüssen verhält sich ein Array-Teil auf 0° wie ein Sportwagen. Hat richtig Power, aber die Spur halten wird schwierig.


    Bei großen Entfernungen kommt draußen dann auch noch der Wind auf der Strecke dazu, der es nicht einfacher macht.


    Ich hatte den theoretischen Input, praktisch konnte ich es auch ausprobieren, ich setze 0°-Winkel nur noch in sehr wenigen Einzelfällen und zwei davon untereinander quasi nie.

    Wenn ein Linearray mechanisch darauf ausgelegt ist und das Waveguide so arbeitet wie es soll sind 0° Winkelungen kein Problem.
    Oder andersrum bin ich so fies und behaupte, wenn die 0° nicht funktionieren ists kein gescheites Linearray :-P

    Das Problem sind nicht die 0°, sondern der Übergang von 0° auf einen höheren Winkel. Da gibt es im HF zwingend ein "Loch". Wenn man damit umgehen kann, sind die 0° kein Problem. Eventuell möchte man Pullback nutzen, um sicherzustellen, daß man nicht in den Negativbereich kommt.

    Bob McCarthy hat es so ausgedrückt: "Pyramids and Pizzas don't go well together"
    Die Pyramide ist das 0° gewinkelte Linearray, Addition auf Achse, bei mehr als 2 Tops sieht das aus, wie dreieckige Steine, die eine Pyramide bilden, die auf der Seite liegt.
    Die Pizza ist das mehr als 0° gewinkelte Linearray, keine Addition auf Achse, weil die Achsen voneinander weg zeigen. Die Tops bilden hier Pizzastücke.

    Ich kann 2 Sachen dazu empfehlen:

    1. das SIM3-Seminar von Meyer Sound Labs
    2. sich den Übergangsbereich zwischen Pyramide und Pizza anzuhören und ihn zu vermessen.

    0° können je nach Hardware durchaus mal zu einem negativen Wert führen. Das wäre unerwünscht.


    Ansonsten ist der Übergang von einem 0°-Areal auf ein gecurvtes etwas schwieriger, als wenn man gleich mit 0.5° oder 1° angefangen hätte. Quelle: SIM3-Training, mit Sicherheit auch so in der Grünen Bibel, Edition 3, nachzulesen.


    Fazit: es gibt mechanische und akustische Gründe, 0°-Winkel zu meiden.

    Da mir entsprechende Geräte fehlen und ich zudem gerade im Urlaub bin kann ich es nicht ausprobieren, aber ich behaupte mal nein.


    Evtl. wäre an der Stelle (je nach Netzwerkkomplexität) eine Primary-only-Redundanz über eine geschickt ausgelegte (und natürlich getestete) SpanningTree-Verschachtelung eine Option.

    So etwas benutze ich bereits an anderer Stelle.

    Spanning Tree ist sowieso am Start.


    Idealerweise gehe ich sowieso per Dante redundant in die Amps. Diese Lösung ist nur für Endstufen gedacht, die kein Dante sprechen.

    Leider nein. Zumindest fängt das Dante-Netzwerk an zu meckern wenn man einen Primary-Port mit auf Secondary steckt.

    Die IP-Range im ZeroConfig-Modus ist ja auch eine andere. (169:x:x:x / 172:x:x:x)


    Allerdings habe ich es nie mit fixen IP-Adressen oder DHCP ausprobiert.

    Also geht folgendes nicht?:


    Auf dem Primary ein Breakout auf AES-EBU

    Auf dem Secondary ein Breakout auf Analog

    (hier kommt es zu meiner Frage, kann man einen simplen Breakout auch auf dem Secondary benutzen. Ist ja nur eine simple Denke)


    Beides in den Amp, Fallback Von AES-EBU auf Analog programmieren.

    Ich suche aktuell nach einer Lösung, aus einem Dante-Netzwerk Audio auszuspielen.


    Idealerweise AES-EBU und Analog. Ansonsten eins von Beiden. 4-8 Kanäle.


    Auf der Dante-Seite sollte die Anbindung redundant sein, also Primary und Secondary.


    Bis jetzt finde ich nur die üblichen Verdächtigen, RIO, RO und TIO Von Yamaha, große Matrixmischer.

    Eine große RIO ist an sich, was ich suche, nur ohne die Inputs (und ohne die Kosten für die Inputs)


    Gibt es irgendwas kleines?

    und noch einer: dänisch für SR: King's side, SL: Queen's side.


    Kommt von den königlichen Logen in einem Theater in Kopenhagen.


    Da wir jetzt komplett Offtopic sind, fasse ich mal kurz zusammen:


    Man kann sehr komplexe Excel-Tabellen erstellen, das ist teilweise gut, dennoch muß man seine Klientel und die Art der Veranstaltung gut kennen. Die Erfahrung hilft beim Erstellen eines Masterplans, der dann in der konkreten Situation auch funktioniert.