Am besten finde ich asymmetrische Gehäuse, die ca. 45° und ca. 60° realisieren können.
Alternativen:
- integrierte Stützen, die den Winkel verändern können
- Klanghölzer (Clair hat diese in Plastikschütten für Touren, Name "12AM acoustical adjusters", großartig)
Beiträge von simonstpauli
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Hi,
wir haben demnächst eine Faschings-Veranstaltung im Hause, bei der ein Act recht viele eigene Funkstrecken mitbringt.
Um zu berechnen, ob sich das mit unseren UHF Strecken beißt, wollte ich das gerade berechnen.Für diesen Zweck habe ich noch eine Excel-Tabelle, mit der ich das früher berechnen konnte. Aber irgendwie funktioniert das nicht mehr, auch wenn ich die erforderlichen Macros frei gebe. Habe es auch mit Libre-Office probiert... gleiches Ergebnis.
Ich habe gerade schnell mal ein altes Laptop mit Win7 und Office2000 eingeschaltet - damit klappt es sofort ... mit neueren Office-Versionen geht es aber leider nicht mehr.
In WWB oder dem WirelessManager von Audio-Technica kann ich die Geräte mit den Frequenzen zwar eingeben, aber wenn ich dann neu berechne, dann werden auch die Frequenzen der Gast-Sender neu berechnet. Das nützt mir in diesem Falle nichts.
Kennt jemand eine Alternative Tabelle, mit der man bestehende Frequenzen überprüfen kann?
Ich nutze dafür inzwischen die WWB. Die besagte Tabelle hat mich auch lange begleitet, aber nun ist wohl wirklich langsam Schluß.
Fremde Strecken anlegen, in die Koordination laden und sperren (Schloß-Symbol). Dann werden die nicht angefasst.
Auch gut: Den Haken neben "Analyze" setzen, dann gibt die WWB ein Popup aus, wo die Hits aufgelistet werden. -
Hm, meine sind fix.

Die alte Sennheiser GZA 1036-TV war zum Abstimmen in den Stäben, die neuere GZA 1039-9 ist durch Abschneiden der Stäbe auf die gewünschte Länge/Frequenz einmalig abstimmbar.
EDIT: Sennheiser schreibt dann auch sehr schön in den Spezifikationen:
Maße: frequenzabhängig -
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Sennheiser Stabantennen: 1/4 Welle, braucht Erde. Shure Stabantenne: Dipol, beaucht keine Erde.
Sehr cool!
a propos groundplane:
wo kann man sowas denn aktuell für unsere frequenzbereiche kaufen? also ich meine die mit den vier antennen (eine antenne senkrecht nach oben, die anderen drei schräg nach unten, 120° versetzt)
Ich hab eine von Sennheiser mit verstellbaren Stäben.
GZA 1036-TV:
https://www.klangdesign.net/Do…behoer/Zub_Antennen_D.pdf
Wird nicht mehr neu verkauft, die aktuelle GZA 1036-9 deckt VHF und UHF komplett ab und muß nicht abgestimmt werden.
EDIT2: Hier lag ich schon wieder falsch, die 1036-9 wird durch Abschneiden der Stäbe einmalig abgestimmt. Und Sennheiser scheint die auch nicht mehr neu zu verkaufen. -
Kommt drauf an. Es gibt beides. Die mitgelieferten Sennheiser Stummel sind nur Stabantennen. Es gibt aber auch echte Dipole. Die sind etwas länger und Richtung Stecker etwas dicker. Laut Lisa sind die von Shure generell von der zweiten Variante.
Edit: Das sind in Prinzip Groundplanes. Hatte ich aber auch schon vorgeschlagen.
Ah, das wusste ich nicht. Coole Sache.
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Oder vom Rig hängen falls möglich. Die Shure Stabantennen sind Dipol Antennen, die können überall hin. Brauch evtl. Booster um Kabelverlust aufzuholen. FOH hat den Nachteil dass TX Packs oft am Rücken der Darsteller sitzen. Da wird das Signal dann sehr häufig vom Wasserbeutel Mensch gedämpft.
Aufpassen: Die Stabantennen haben abgesetzt keine Erdung. Am Gerät hingegen schon.
GPAs ins Rig fällt mir da gerade ein, das könnte was sein. -
Genau das, oder eben die Richtantennen am FOH.
Beides würde sicher gut funktionieren, wobei die Diversity-Logik der Empfänger beim aufstellen von Richtantennen am FOH vermutlich noch etwas besser funktionieren kann. Wichtig ist, dass diese Paddel am FOH auch wirklich deutlich über dem Publikum positioniert werden müssen!
In diesem Falle würde ich also auch eher die FOH Position bevorzugen.
Wenn das Indoor wäre, würde ich mich aber wieder für die Antennen an der Bühne entscheiden. Die Lösung mit Paddeln auf der Bühne würde ich auf jeden Fall verwerfen.Zustimmung.
Wichtiger Punkt: Die Höhe bei Aufstellung am FOH. Die erste Fresnel-Zone muß frei sein, die reiche Sichtverbindung reicht nicht.
Paddel auf der Bühne wären aber auch nicht ganz aus der Betrachtung, typischerweise haben die einen Öffnungswinkel (-3dB) von 120°.
Ich würde in beiden Fällen auf Polaritätsdiversity setzen, also z.B. die RF Venue Diversity Fin einsetzen. (Da habe ich auch in einer Polarisierung einen Dipol dabei) -
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Einige Vorschläge kamen hier ja schon, ich bringe noch den punkigen, den ich bisweilen bei Kabelmikrofonen mit Erfolg angewendet habe:
SM58 Korb vorne platt klopfen. Der Abstand zur Kapsel wird dadurch reduziert und wir haben mehr Nutzsignal im Vergleich zu den Nebengeräuschen.
Das funktioniert nicht mit einem Beta58-Korb, weil der aus härterem Material besteht und eher bricht als sich zu verformen.
Der modifizierte Korb passt auf SM58 und Beta58. -
Ich habe mir das gerade überlegt - gibt es eigentlich eine Anzahl an Kondensatorenmikros, wo schlicht der Strom nicht mehr ausreicht? Oder muss ein modernes Pult auf jedem Kanal Phantom können?
Ich kann mich an keine Situation erinnern, in der das ein Problem war. Jedenfalls bei Pulten ab 32 Kanälen mit teilweise 100% Phantom-Anteil.
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Funny story - 2 Stacks, 2 Mikros - ein Stack lief nicht, und irgendjemand hatte das Mikro am anderen Stack abgesteckt. Ich zur Bühne „hey, ich hab keine Gitarre!“ Bühne „aber die Amps laufen“ „schön für euch, aber ich hab keine Gitarre!“ (Fußballfeld, FOH 80m von Bühne weg an der Seite) - totales IDN. In jedem Aspekt. Hatte ich auch schon woanders geschrieben, die Nummer hängt nach.
Auch IDN: Click/Cues oder noch schlimmer Timecode auf Wedges oder PA - deswegen schalte ich bei beider Art Kanäle die entsprechenden Sends immer aus wenn mir das Pult die Möglichkeit gibt.
Gitarrenstacks - vielleicht sollte man den Banausen sagen dass im echten Leben hinter dem Marshall Stack ein Fender Twin steht - und da steht das Mikro davor…
Das mit der Gitarre ist ja die Hölle.
Zum Thema Timecode, erstens bin ich da voll bei Dir, zweitens fällt mir eine etwas verrückte Studioproduktion ein, wo der Sänger meinte, es müsse im Mix noch mehr nach saurer Milch klingen. Ich hab dann tatsächlich den Timecode leicht verhallt dazugemischt. Er war dann zufrieden. Das bringt mich auf eine Idee, einen Rausch/Quietschgenerator per Sidechain-Gate auf den Mix, Sidechain von einem permissiven Kanal (mit Sinusgenerator auf Bass-Drum kennen wir es ja), das könnte interessant sein.
Und eine Story eines Kollegen: Queen-Coverband, der Kollege richtet den FOH ein während die Backliner aufbauen, schaut auf die Bühne und sieht eine 3x3 Vox AC30 Matrix, bekommt einen Schreck. Es war tatsächlich eine Kulisse und dahinter lag ein Pod. -
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das aufstellen von Atmo-mikros für recording am FOH hab ich auch schon gemacht.aber wie simonstpauli untergründig angesprochen hat, muss man da aufpassen, am FOH nicht zu viel zu quasseln... vor allem sollte man da nicht lauthals über die qualitäten mancher musiker schimpfen, was manche kollegen ja wirklich sehr gerne machen

So subtil fand ich das jetzt gar nicht.
Abgesehen vom Lästern kommt es ja durchaus mal vor, daß FOH-Crew miteinander kommunizieren muß. Ja, auch Licht- und Tonmenschen untereinander, so seltsam das klingt. -
naja - ein Mikro mit sehr guter Dämpfung nach hinten am FOH mit Ziel gegen die Bühne dürfte da schon gehen - dann hat man (in einem akkustisch guten Raum) wirklich nur "Ambience"

...ich hab' auch schon feste Ambience-Mics (Superniere - RODE NTG4) an der Licht-Front-Truss gesehen - funktioniert auch ganz gut laut Aussage von 'nem Hallenbetreiber . Die zielen schön steil von Oben in Richtung Menge vor der Bühne - für 'ne Festinstallation gut brauchbar

Licht-Front-Truss ist eine gute Idee. Mir war es immer zu mühsam, da hinzugehen (und in den alten Zeiten hatte ich Angst, mir Sirren einzufangen).
Für In-Ear hat das ja den Vorteil, daß einzelne "Gröhler" nicht überbetont werden.
Werde ich bei Gelegenheit mal ausprobieren.
Für Recording habe ich oft ein Setup am FOH gebaut, wichtig finde ich dabei, ausreichend hoch zu kommen, um Waldorf und Statler an den Pulten nicht mit drauf zu haben.
Das fand ich in der Regel besser als Atmo von der Bühne aus. Allerdings würde ich es auch hier mit der Licht-Front-Truss mal probieren. -
wora Laufzeiten kann mensch ans inEar oder ans Recording anpassen
Für Recording auf jeden Fall.
Für In Ear nicht. Das Delay auf dem Direktsignal wäre mörderisch und käme einer Kündigung gleich. -
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Es gibt auch Dinge, in denen ich komplett fachfremd bin und bei denen ich überhaupt keine Lust habe mir die richtigen Suchbegriffe zu überlegen.Habe gerade z.B. den Fall gehabt, dass ich bei 2 auf den ersten Blick identischen Geräten vom selben Hersteller die Unterschiede wissen möchte. Normale Frage gestellt, wie beim "Ich bin doch nicht blöd"-Händler und zack, Antwort steht da.
In dem Fall ein grosser Vorteil: Ich muss mir nicht das ganze Verkaufsgesabbel mit 100 überrissenen Pro-Argumenten für das teurere Gerät anhören bzw. auch nicht irgend eine alternative schlechte "Ich will gar keinen Umsatz generieren"-Laune des Verkäufers ertragen.
Und bzgl. der Quellensuche: Sich dabei von der Maschine helfen zu lassen ist doch nicht schlimm. Wir dürfen nur nicht die Fähigkeit verlieren diese Quellen bzw. deren Aussagen in ihrer Glaubwürdigkeit einzuordnen.
Das ist aber etwas an dem KI keine Schuld hat. Das ist auch vor 100 Jahren (eigentlich immer) schon mächtig in die Hose gegangen.
Das ist gerade wenn man fachfremd ist aber ein Problem.
Denn die schöne Antwort kann komplett falsch sein, man kann es aber nicht erkennen. Also muß man sie überprüfen, wenn es um was geht. Dann macht man die Arbeit, die man sich eigentlich abnehmen lassen wollte, am Ende doch selbst. -
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Ergebnis mit den Lewitts reichte bislang auch von recht brauchbar bis *örks*, weil dann entweder doch recht viel Übersprechen der PA drin war - in meinen kleinen Buden habe ich normalerweise auch keinen anderen Platz dafür als unmittelbar in der Nähe der PA.
...Interessant ist für mich Folgendes:
Als Position von Ambience Mics für In-Ear-Mixe hat sich bei mir der Platz direkt unter dem untersten Line-Arrray-Top des Main Hangs oder bei kleinen Gigs teils auch direkt auf dem Topteil ganz gut gemacht. Ja, es gibt Spillover von der PA, aber der ist einigermaßen in Phase mit dem Ambience-Signal und so lässt sich das ganz gut reinmischen. Je nach Vorliebe ist teils erhebliches Fader-Riding erforderlich, weil die Mengen an Ambience, die zwischen den Songs schön sind, in den Songs eher stören.
Generell ist die Positionierung teilweise eine Wissenschaft, Heights z.B. hat da erheblichen Aufwand betrieben, im Grunde gab es ein Doppelpaar generell und Paare für die einzelnen Positionen auf der Bühne, also gerne mal ein Dutzend und mehr Mikrofone. -
ich wollte mit meinem beitrag nur darauf hinaus, dass diese KIs, die wir nutzen können, oftmals einfach nur schöne texte verfassen können - das war´s dann aber auch schon.
es verlassen sich jetzt aber schon viel zu viele leute darauf, dass die informationen von der KI auch richtig sein müssten ... und genau hier liegt meiner ansicht nach das größte problem!Absolut. Diese großen Sprachmodelle (LLMs) sind genau für diesen Zweck trainiert, schön klingende Texte zu verfassen. Informationen und vor Allem deren Richtigkeit sind nicht Teil des Trainings. Im Grunde wird immer nur das nächste plausible Wort vorhergesagt.
Im Rahmen ihrer Möglichkeiten kann man diese LLMs durchaus produktiv nutzen, z.B.sie mit einem eng umrissenen Rahmen Texte verfassen lassen, die man dann natürlich noch redigieren muß. Eine Laudatio z.B. -
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ich habe gerade vor ein paar tagen mal wieder eine KI anfrage ausprobiert.
dabei wollte ich wissen, welche mikrofone mit kugelcharakteristik sehr gute rauschabstände haben.
das ergebnis las sich total super - aber in der auflistung war nicht ein einziges mikrofon mit kugelcharakteristik dabei

neulich habe ich auch z.b. einen artikel über einen amerikaner gelesen, der sich nach einem ernährungstipp einer KI selbst vergiftet hatte... er konnte wohl noch gerettet werden. aber hey: wie doof sind die leute eigentlich? da lacht sich die KI ja schlapp...
ich bin mir aber sicher, dass sich das im laufe der zeit noch ändern wird. im moment ist es aber noch lange nicht gut genug, als dass ich mich auch nur ansatzweise darauf verlassen würde.
für texte auf glückwunschkarten kann man diese schwätzer-KIs aber sehr gut gebrauchen.

Wieder ein Zeichen dafür, daß das keine KIs sind, die wir so vorgesetzt bekommen, sondern LLMs. Die können super gut toll lesbare Texte verfassen, haben aber keinerlei Ahnung von Inhalt. Oft halluzinieren sie auch Inhalte, wenn sie keine finden.
Es gibt durchaus auch Spezialisten-KIs, die schon in die Richtung gehen, die mit KI gemeint ist. Die Anwendungsgebiete sind sehr begrenze und wir bekommen diese Modelle in der Regel nicht zu Gesicht. Thema Batterieforschung, Aerodynamik, Autonomes Fahren z.B., wenn ich mal nur die Automobilindustrie hernehme. Das ist durchaus spannend. Und das Training ist besser zu kontrollieren.
Bis wir generalistische echte KIs sehen werden, wird es noch lange dauern. Ich bin nicht mal sicher, daß ich das noch erlebe. -
Bei 120° fällt mir die K&F Spectra XW ein.
Mit 110° vielleicht die d&b 24S-D?Nachdem ich die Spectra 212 XW jetzt selbst gehört habe, sage ich, hör Die die auch mal an.
Hatten 4 Stück plus zwei Sequenza 8 auf der Egonase als Nearfills über 34 Nomos XLT. Das hat gepasst.