Beiträge von simonstpauli

    aha, auch mal wieder hier? :-)

    frage: was ist ein „muso“?


    und noch ne frage: bringen diese quick-release adapter an mikrofonen wirklich einen so hohen zeitvorteil?

    also bei mir bleiben die klemmen schon immer grundsätzlich immer am mikrofon und ich muss sie deshalb immer aufschrauben. aber wenn man dabei nicht die klemme dreht sondern das stativrohr, ist das doch wirklich flott erledigt.

    Quick Release ist eine wirklich tolle Sache. Voraussetzung: alle, aber auch wirklich alle Mikros auf Stativen haben die.

    Hatte auf der besagten Tour die Sennheiser Stagehands.

    Es ist noch schneller, als Mikros aus den Klemmen nehmen.

    Was meinst Du genau mit Doppel-PA? Vielleicht habe ich nicht mehr im Kopf was er da meinte...

    Um nicht so ganz ins Bashing abzurutschen: Habt ihr denn Ansätze von ihm, über die es sich Eurer Meinung nach lohnt mal intensiver drüber nachzudenken, oder zu Diskutieren? Außer dem Thema Temperatur?

    Dual PA meint zwei Hangs nebeneinander, auf denen verschiedene Stems reproduziert werden. Damit kann man, wenn man die Inputs schlau auf die Hangs aufteilt, viel erreichen.

    Ich persönlich habe von Herrn Rat im konventionellen Monitoring viel gelernt. Er hatte mal was in seinem Blog gepostet, was der Dual PA ähnlich war. Ich hatte vorher schon mit mehreren Wegen pro Position experimentiert und nachgefragt. Er hat nett und kompetent geantwortet.

    Ein daraus resultierendes Setup sind 3 Wegdes für eine Center-Position, die mittlere ist ein Mono-Weg mit den eigenen Sachen, Stimme und Instrument, die äußeren ein Stereo-Weg mit den anderen Signalen der Band im korrekten Stereo-Bild. Je nach Situation ein sehr mächtiges Setup. Auch Drummer profitieren von Stereo massiv (das hatte ich mal mit Wolfgang Haffner bis zum Exzess durchgeführt). Keyboarder ja sowieso.


    Die Mischerei von Herrn Rat habe ich nur ein Mal bei Blink 182 hören dürfen, das war nicht repräsentativ, weil sehr viel Wind outdoor. Das was ich beurteilen konnte, die Lowmids, hat mir nicht gefallen.
    RHCP habe ich genau ein Mal gehört, bei einem Plattenfirmen-Showcase, da hat ein lieber Kollege (local) gemischt, warum weiß ich gar nicht, es war auf jeden Fall bezaubernd.

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    Ein guter Hinweis. Klang, Zumietbarkeit und Riseetauglichkeit ist nicht alles. Konsistenz in Produkten, Handling oder auch eine abgestimmte Produktpalette sind auch wichtige Punkte.

    Auch ganz wichtig ist der Workflow von Planung zu Ausführung und Controlling des Ganzen. Auch da finde ich die beiden Großen um Längen voraus. Das bekommt man halt nur durch selber anfassen mit. Da reicht hören nicht aus.

    Ein wichtiger Punkt, wenn es ein System werden soll.


    Ohne ausgefeilte Softwarewerkzeuge zum Planen, Ausrollen und Kontrollieren ist es nur eine Ansammlung von Lautsprechern.


    Und in der Tat sind hier die zwei Großen wirklich groß.

    OT

    Wir reden hier dauernd über ein durch aus Sinussignalen aufaddiertes Signal, das uns bei ungenauem hinschauen als Rechteck vorkommt. Gut, in Bezug auf Verzerrungen ist das auch so.


    Doch wie sieht es mit einem reinen und sauber geschaltetem DC Signal aus, sagen wir mal ein prellfreier Schalter, welche eine reine DC Spannungsquelle, z.B. Batterie, an und abschaltet und man dieses Signal dann wegen mir noch irgendwo aufmoduliert oder zumischt. Wäre das denn dann auch ein aus Sinusschwingungen zusammengesetztes Rechtecksignal oder wäre es ein "echtes" Rechtecksignal. Ich persönlich tendiere zu letzterem, denn (mal abgesehen von Ein- und Ausschwingvorgängen) wäre dies ja ein von Schwingungen befreites Signal. Es wird ja nur Strom ein- und ausgeschaltet. Gut der Schalter selbst fungiert als Oszillator und dann hätten wir wieder etwas schwingungsartiges drin. Echt knifflig.

    Egal, wie ein (nahezu perfektes) Rechteck erzeugt wird, in der FFT-Analyse wird es immer gleich angezeigt, wie oben anschaulich beschrieben.


    An- und ausschalten reicht übrigens nicht, weil dann die untere Halbwelle fehlt.


    Das bedeutet aber auch, daß es im Ton kein perfektes Rechteck gibt, weil wir immer bandbegrenzt arbeiten. Spätestens der Lautsprecher gibt ab einer gewissen Frequenz einfach nichts mehr aus. Aber auch frühere Komponenten haben diese Begrenzung.


    Um Eigenschaften eines Rechteck-ähnlichen Signals zu beschreiben finde ich übrigens eine Spektralanalyse sinnvoller, weil sie alle Aspekte abdeckt. Für mich jedenfalls ist ein RTA deutlich einfacher zu lesen als eine Wellenform. Ich sehe sofort, wie viel Energie ich in welchem Frequenzbereich habe.

    Haha Chris, ich weiss von welcher Tour du sprichst.... ;-)


    Ja Touren heisst vor allen dingen Leute delegieren zu können, wenn nämmlich über mehrere Monate ganze Truck Ladungen selber aufstellen möchtets/willst/müsstest Tag für Tag wäre das ein kurzes Engangement....genau das ist die Chalange ob im tiefen Russland oder direkt neben der Haustür die Helfer so zu leiten das Zeitnah das ganze steht und "dein" eigentlicher Techniker Job nicht zu kurz kommt...weil wir essen ja alle zeitig nicht !


    Und wie Chris so treffend sagte routine ist das A und O wenn eine grosse Manschaft zusammen unterwegs ist pendelt sich das nach ein par Tage ein, wer wo und wann wie viel braucht...

    Was auch noch dazu kommt: beim Preppen Kisten nach Standorten packen. PA House Left, House Right, Center/Fills, Crosstage z.B. Da ist dann in jeder Kiste genau das drin, was man an der Stelle braucht. Und wenn man mal Haus-PA nimmt, weiß man genau, welche Kisten man im Truck lassen kann.

    Farbcodes.

    Selber genau wissen, was wo ist und wie markiert.

    Dann kann man Helfern wirklich genaue Anweisungen geben.


    Und, wie Philippe es so schön formuliert hat, wir essen zeitig.

    Im Sub-Weg ist das Rechteck eher keins. Es wird ja erst durch die weit geführte Obertonreihe zu einem solchen.


    Selbst eine Bandbegrenzung auf 20kHz lässt ein Rechteck ziemlich wellig aussehen.


    Generell finde ich auch, daß realere Signale für einen Test herhalten sollten. Im Dezember könnte ich das schaffen. Wenn mich noch mal jemand daran erinnert.

    das Plugin...oder verstehe ich die Frage nicht ?

    Doch, das war die Frage.


    Also kann man das Plugin auf einem entsprechenden Server durchaus als Controller verwenden? Mit allen Features, die man auf einem Controller erwartet? Der Gedanke hat mich etwas verwirrt.

    Bei einem Controller erwarte ich ja zunächst mal dezidierte, stabile Hardware und die benötigten Features zum... Controlling. Samt Matrixmischer, Crossover, EQ und ausgefeiltem Limiting. Kann Tract das?

    ich habe das System jetzt getestet, das ist gar nicht so schlecht, man kann FIR Referenzkurven (und die muss nicht FLAT sein ;) ) hinterlegen und den Frequenz- und Amplitudenbereich der FIR filter einschränken, man kann, so wie bei früheren Smaart Versionen mit Lake Integration, die Filter direkt auf die Messkurve legen kann, die IIR Filter haben auch eine große Auswahl inkl. Tilt, Allpass, (der Flat Top Filter ist ein kleines Highlight) , da kann man sich sehr schön die Auswirkungen auf Frequenzgang und Phase anschauen.


    Das Ergebnis kann mit der low latency "minimal phase" Variante dann so aussehen.

    Was genau hast Du getestet?

    Ging's hier nicht um Noise-Cancelling Kopfhörer?

    Das kann ich bei dem Produkt nicht finden....

    ANC hat der schon. Plus passive Isolierung.

    Ich musste deren Website nur schnell wieder verlassen, weil ich das Marketing-Bla-Bla nicht ertragen habe. Und weil ich bei InEar wirklich, wirklich empfindlich bin. Da gehen fast nur angepasste Hörer. Vielleicht später...

    ...wundert mich auch.


    Das Verwunderliche an der Geschichte ist: der Drummer hat sein eigenes Pult und macht den Monitorsound selber, ebenso der Keyboarder - die brauchen nur 4 Bus sends vom Monitorpult (ich schätze da mal Sax, Trompete, Bass und Drums/Keyboard). Es sind also noch 3 Monitore vom Saxophonisten, Trompeter und Bassisten zu betreuen und dafür dieser Aufwand! Ich versuchte es dem FOHler schmackhaft zu machen, er möge doch gleichzeitig den Monitor machen, will er aber nicht...

    Die Anzahl der Sends hat nichts zu sagen, ich bin auch schon für 16 Inputs auf 4 Mixe als Monitormischer auf Tour gegangen.

    Ein wichtiges Kriterium für die Notwendigkeit eines Monitorplatzes ist Kommunikation. Vor Allem während des Konzertes. Man möchte eben nicht große Gesten in Richtung des FOH-Mischers machen müssen und den dann auch noch von seiner eigentlichen Aufgabe abhalten, sondern dezente Gesten zur Seite machen. Und dann sitzt da noch ein Mensch, der wirklich mit der selben Sorte Lautsprecher den entsprechenden Mix auch in ähnlicher Lautstärke und im akustischen Bühnenumfeld abhören kann. Ersteres geht am FOH ja aus Gründen nicht. Letzteres ist schlicht unmöglich.

    nimms den kollegen bitte nicht übel.

    auch ich musste als mitgereister FOH mischer schon mehrmals in das tätigkeitsfeld des monitormischers eingreifen, wenn dort mal wieder ein azubi ohne erfahrung hingestellt wurde. getreu dem motto: "wieso, ist doch nur monitor..." zu diesem thema hatte ich hier vor vielen jahren auch mal einen thread gestartet.

    solche situationen sind dann nicht so schön, weder für die musiker, noch für den FOH mann - noch für den azubi.

    in deinem falle scheint das ja etwas anders zu sein.

    Was mich diesbezüglich doch schon wundert: wenn der Monitormix so wichtig ist (was ich persönlich absolut so sehe), wieso ist dann kein Monitormischer dabei? Ist es am Ende doch nicht so wichtig oder möchte man im Notfall einfach einen Sündenbock haben, der nicht im Nightliner schläft? ;-)

    Für viele Akku-Lautsprecher gibt es auch passende Drahtlosempfänger.

    Die meisten 9,5"-Empfänger brauchen ja im Allgemeinen keine hohen Betriebsspannungen und haben selbst ein kleines Netzteil. Wenn man das weglässt und mit Batterie einspeist, ist man auch am Ziel. Beim Sennheiser-Akkulautsprecher natürlich entsprechend eleganter gelöst...

    Neulich auf der Wiese, der FOH wird gerade gebaut (5*5 Dach mit schwarzer Gaze in den Seiten.


    Veranstalterseitig besteht die Frage, ob man nicht die Gaze hinten weglassen kann, sonst könnten die Leute hinter dem FOH ja die Bühne gar nicht sehen.

    Wir verweisen an den Projektleiter.


    Etliche Stunden später werden dann die Absperrungen gestellt.


    Vorne Mannheimer, hinten Bauzaun mit vollflächigen, eigens gedruckten Bannern.


    Und mein Kollege meint: "Sag mal, nehmen wir jetzt hinten die Gaze raus oder nicht?"

    Ist zwar schon ein bisschen her, aber dennoch :-)


    Wenn Du die Lampe vom Strom nimmst und sie wird weiß, ist der Emergency Mode eingestellt. Heißt: Die Lampe geht bei Stromausfall in den Notfallmodus und machte volle 100% Weißlicht. Eine gute Funktion, die hier in FFM von den Behörden und Sicherheitsdiensten geliebt wird.


    Das piepen ist der Diebstahlalarm. Kann man aber auch wieder ausschalten :-)

    Im Norden auch.

    Ich war ja über die Funktion informiert. Hab nur ein bißchen damit rumgespielt. Die drahtlose Steuerung hat man mir noch nicht anvertraut. Bin wohl für die Licht-Kollegen nicht so vertrauenswürdig. Jedenfalls während der Show... ;-)

    SampleRateConverter aktiviert?

    Klingt genau danach.

    Auf einem oder beiden Eingängen SRC, dann läuft das.

    Oder die Pulte synchronisieren. Das würde ich allerdings nur in sehr kontrollierten Umgebungen machen. Im Festivalbetrieb z.B. würde ich beide Eingänge mit SRC fahren.

    Du meinst sowas wie Soundboks 2. Steht mittlerweile auf jeden Festivalcamping herum. Ähnliches gibt es auch von Teufel und nennt sich da Rockster oder so.

    Teufel Rockster hatte ich mal als Backline-Beschallung für eine Akustik-Combo dabei (Cajon, Percussion + Gitarre). War insofern super.

    Sie können Bass ODER laut.

    Und sie können nicht auf ein Stativ.

    Und die Rollen sind etwas empfindlich

    Ansonsten eine coole Box.

    Ich meine, ein 12-V-Anschluß war da auch dran, so daß man einen externen Akku auch noch nutzen kann.

    Man muss auch bendenken, dass bei den stationären Empfängern durch die Dimensionen das Diversity besser funktioniert. So gesehen ist es in diese Richtung weniger kritisch als beim Inear. Außerdem hat man am Musiker mit Inear ja immer einen Sender recht nah am Empfänger, was durch Positionierung des Inear-Senders an der Bühne etwas entschärft werden kann.

    Genau das ist einer der entscheidenden Unterscheide zwischen Hinsrtecken und In-Ear-Stecken.
    Es gibt zwar inzwischen Diversity-In-Ear-Strecken, aber dennoch ist die Stabilität eine andere. Bei stationären Empfängern ist die Möglichkeit gegeben, Richtantennen einzusetzen und diese auch weit genug auseinander zu bekommen.

    Der zweite Unterschied: Üblicherweise wollen wir bei In-Ears ein Stereo-Signal übertragen. Das wird über einen Pilotton realisiert. Wenn dieser Pilotton beschädigt wird, ist das Signal entweder nicht mehr Stereo oder ganz im Eimer. In-Ear-Funkstrecken sind daher empfindlicher gegen Störungen von außen.

    Also beim Zubehör für die Musiker sind diese noch so ziemlich gängig und wenn man dessen Verkablung sich anschaut muss man sich über Redundanz er weniger Gedanken machen. Es gibt deutlich mehr Bruchstellen als das Digitale Audiokabel, darauf wollte ich hinaus.


    Ich kenne nur ein Fall wo kurz vor der VA das Multicorekabel durchgesägt wurde =O. Wenn man so dämliche Mitarbeiter hat kann man dagegen auch nichts machen ||....

    Mir geht es um PA-System-Verkabelung. Dante redundant und auf dem Fiber-System auch noch mal.


    Und dazu noch einen analogen Fallback, Umschaltung an den Amps.


    Auch da gibt es andere Engstellen, aber wenn ich es redundant bauen kann, tue ich es.