Hallo zusammen!
Eine Band hat mich kürzlich angesprochen ob In-Ear Monitore auch was für ihre Proben taugen. Das Problem etwas genauer: Sie haben vor kurzem den Proberaum gewechselt und haben jetzt keine Anlage mehr. Im Moment orgeln sie auf einer viel zu kleinen "PA" (wohl eher ne mittlere Stereoanlage), die sie sicherlich in nächster Zeit durchorgeln werden. Jetzt die Frage: Was soll man sich kaufen? Also entweder ein kleines Pult und eine kleine PA, oder kleines Pult und Monitorboxen oder etwas größeres Pult und In-Ear (zunächst dann kabelgebunden mit nem Ohringer Kopfhörerverstärker und guten Ohrstöpseln, später wenn was mehr Geld in der Kasse ist dann Funkstrecken). Nur wissen sie und ich nicht ob es überhaupt möglich ist mit In-Ear zu proben, hat da vielleicht jemand erfahrungen??
Da das Geld im Moment etwas knapp ist währen mMn die In-Ears die günstigste Alternative (jedenfalls wenn man es Kabelgebunden macht), aber wie gesagt, niemand weiß obs praktikabel ist...
In-Ear Monitore im Proberaum??
-
-
Hi Moth,
natürlich ist es möglich inear monitoring beim Proben zu benutzen. Wenns auf der Bühne funktioniert, warum solls dann im Proberaum nicht funktionieren?
Ich finds sogar sinnvoller als mit PA, da man weniger Pegel erzeugt, wenn alles direkt über inear läuft, und nicht noch zig Monitore den raum zubrüllen.Wenn mans richtig machen will, sollte sich erstmal jeder von der Band gescheite Otoplastiken (=abgüsse vom gehörgang) fertigen lassen. DIe kann man auch als normalen gehörschutz benutzen mit speziellen Filtern. Die Teile dämpfen je nach ausführung 15 oder 25 db, das Klangbild bleibt aber normal erhalten. Man kann also in die Disco oder aufn Konzert gehen, der Sound bleibt ganz normal, nur hat man mit den Stöpseln nie wieder Ohrensausen. Ich hab selber so einen Gehörschutz und kann es vor allem Leuten mit empfindlichem gehör dringend empfehlen. Statt diesen Filtern kann man auch spezielle inear treiber von Hearsafe reinstöpseln, dann dämpfen die Stöpsel radikal alles weg, und man hört nur noch was aus dem Treiber rauskommt.
Diese Dinger sind nicht ganz billig, kosten ca 180 EUR das Paar (inc. Filter), soviel sollte einem aber ein intaktes Gehör imho wert sein.
Was so inear treiber kosten weiss ich nicht, aber Du kannst Dich ja mal schlau machen. Am Anfang würde ja ne Mono- Variante noch reichen.
-
einer der günstigsten InEar-Ohrhörer dürfte momentan der VT-01 von fischeramps sein (sowohl als tannenbaum ohne als auch mit otoplastik zu verwenden)
ansonsten sollte man bei einer InEar-Lösung ausreichende "gesprächs-mikros" vorsehen, damit sich die musiker nicht immer erst die kopf/ohrhörer entfernen müssen, um miteinander zu sprechen. billige mikros reichen dafür, nur schalter sollten sie haben...
-
Habe schon von ein paar Bands gehört (persöhnlich und I-Net in Musikerforen) die Inear zum proben verwenden, äußern sich eigentlich alle positiv, muss aber sagen dass es für mich nichts wäre, ich mag den Sound eines Wedges lieber.
Grüße, Peter -
wir nutzen in-ears auch bei den proben. das ist sehr angenehm und schont die ohren! nur zu empfehlen, allerdings sollte jeder musiker ein mikro (mit schalter) haben.
-
Zitat von "guessi"
einer der günstigsten InEar-Ohrhörer dürfte momentan der VT-01 von fischeramps sein (sowohl als tannenbaum ohne als auch mit otoplastik zu verwenden)
ansonsten sollte man bei einer InEar-Lösung ausreichende "gesprächs-mikros" vorsehen, damit sich die musiker nicht immer erst die kopf/ohrhörer entfernen müssen, um miteinander zu sprechen. billige mikros reichen dafür, nur schalter sollten sie haben...
naja, in ear sind halt auch recht teuer! welchen Sender sind denn gut?
Und auch (Billig) - günstig? -
Zitat von "Commander-HP"
naja, in ear sind halt auch recht teuer! welchen Sender sind denn gut?
Und auch (Billig) - günstig?InEar geht doch auch kabelgebunden, dann ist es auch net so teuer......
-
Zitat von "subkontrabob"
InEar geht doch auch kabelgebunden, dann ist es auch net so teuer......
ja, okay, aber das ist glaub ich nicht der Sinn von ear!
aber für den Proberaum eine Lösung :wink: -
Zitat von "Commander-HP"
ja, okay, aber das ist glaub ich nicht der Sinn von ear!
aber für den Proberaum eine Lösung :wink:Also ich finde, InEar macht auch kabelgebunden noch sehr viel Sinn!
Es geht doch vor allem um das Reduzieren der Bühnenlautstärke => besseren Sound => weniger Feedback.zugegeben: man ist etwas eingeschränkt wegen dem Kabel, aber es hat ja auch nicht jeder Gitarrist ne Funkstrecke. Der muss sich auch mit nem Kabel rumärgern.
Und bei den kleinen Bühnen, auf der eine normale Amateur / Semi- Pro Band im Regelfall spielt ist auch nicht soviel Platz zum rumhampeln.Und dann kann man einfach weitersparen, bis man sich später das Wireless- zeug leisten kann.
-
naja, mein Ding wäre es nicht, wenn ich immer auf ein Kabel achten muss (eventuell sogar 2 von Mic) - da sind mir die Monitore (*G* Boxen) einfach besser aufgehoben!
:roll: