Hi,
was setzt Ihr so da ein?
Habe gestern mal mit nem MPX550 herum experimentiert und war nicht ganz so zufrieden...
...mit nem H3000 geht das ja ganz gut!
Freue mich auf eine Rege Diskussion!
Gruß
Peter
Hi,
was setzt Ihr so da ein?
Habe gestern mal mit nem MPX550 herum experimentiert und war nicht ganz so zufrieden...
...mit nem H3000 geht das ja ganz gut!
Freue mich auf eine Rege Diskussion!
Gruß
Peter
Ich habe diebezüglich nie viel experimentiert und immer Eventide genommen,früher den Analogen (9010 oder so??!?!) und dann eben H3000 oder DSP4000 (mit dem kann ich allerdings nicht so gut umgehen :? )
mfg
Kai
Den H3000 hatte ich auch erst 2 mal unter den Fingern...
...das letzte Mal ist schon ne Weile her!
Das MPX-Ding war sooo schlecht nicht...
...Du darst es halt nicht übertreiben ![]()
Sonst noch wer Erfahrungen damit?
Da hast Du mich missverstanden, den H3000 kenne ich schon gut, nur mit dem Nachfolger DSP4000 hapert es
mfg
Kai
@ Peter
Wie Du weißt, bin ich H 3000 Besitzer, allerdings kann man nach den folgenden Kochrezepten auch mit vielen anderen Geräten exzellente Doubling-Effekte erzeugen. Drei Strategien ( alle Delays natürlich ohne Feedback):
Im Dual Pitch shift mode z.B. H3000, aber auch SPX 990 (z.B. von good old pitch shift weiterprogrammieren) oder T.C. M1. Den einen Kanal 2-5 cent nach oben, den anderen um den gleichen geringen Betrag nach unten Panning maximal L-R, Delayzeiten 15 - 40 ms aber immer mit etwas offset zwischen den beiden Kanälen ! Daran denken daß die Erzeugung des Pitch Effekts selbst ein Delay produziert welches die Geräte aber nicht anzeigen.
Als Delay mit Chorus, z.B. T.C. D2. Man wählt wieder einen Delaymodus, in dem zwei Delayzeiten seitengetrennt einstellbar sind 20 - 60 ms aber mit einigen ms offset und eine sparsame Sinusmodulation mit mittlerer Frequenz und wenig Tiefe dazu, Panning maximal L-R.
Als "mehrstimmiges" Delay. H 3000 8 Stimmen, PCM 80/81 6 Stimmen, Spx 990 6 Stimmen. Wird oft Multitap Delay genannt, was aber missverständlich ist, nix mit Tap Delay zu tun hat und besser Multitrack Delay heißen müßte. Man kann in diesen Algorhythmen 6 oder mehr Delayspuren in Delayzeit, Panning und Level regeln. Der Trick beteht nun darin, diese drei Parameter so geschickt zu verteilen, daß ein sehr fettes Stereobild entsteht. Vor allem die Level sollten jeweils 3-6dB unterschiedlich sein bei Tracks, die nah aneinander gepannt sind, da sonst die zwangsweise entstehenden Kammfiltereffekte zu penetrant sind.
Viel Spaß beim ausprobieren. :idea:
Und an die notorischen Presetbenutzer: "Spätestens hier hörts dann auf gell"?! :lol:
Ich natürlich wieder altmodisch:
Sony R7
Dreifach-Delay-Cluster mit kleinem Raum und einem Hauch flanging.
Große Welt! Vor allem superstereo auch noch in größeren Abständen von der PA. Bretzelt auch moderne Solo-POP-Mietzen subtil auf ohne künstlich zu wirken.
Gruß
Opi
Zitat von "Ton_Opa"Ich natürlich wieder altmodisch:
Sony R7
Dreifach-Delay-Cluster mit kleinem Raum und einem Hauch flanging.
Große Welt! Vor allem superstereo auch noch in größeren Abständen von der PA. Bretzelt auch moderne Solo-POP-Mietzen subtil auf ohne künstlich zu wirken.
Gruß
Opi
Da ich neulich mal wieder bei nem Job auf ein R7 gestoßen bin und dies vorher wusste, ging ich genau mit dieser Variante vor. Großes Kino, in der Tat! Seither schau ich mich nach gebrauchten R7 um..... ![]()
Egel, was man macht..... niemals mit statischen Delays arbeiten,
das klingt sofort synthetisch. Als wir vor ca25 Jahren nichts anderes hatten, habe ich mit Chorus / Roland Dimension-D und billigen Hallgeräten auf Gesang und Solisten Effekte draufsetzen können, daß einem der Kopf weggeflogen ist. Wers noch kennt, kanns sicher bestätigen....Unheimlich lebendiger Sound.
Die Arbeitsweise hat sich ( durch " all in one" Multieffekte) halt geändert, das Verständnis für die Basis der Effekte und deren Wirkung ist eher selten vertreten.
Gruß
Jörg
Habe gerade auch mit dem Thema zu tun und kann den Quintet von TC-Helicon empfehlen. Gibts momentan recht günstig und einige gute, bei Bedarf auch getrennt nutzbare tc-Hallpresets bekommt man auch noch mit auf den Weg.
es grüßt
derautor