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Kriterien einer "richtigen" Hochtonwiedergabe ...

  • Sound-Klinik
  • 20. Dezember 2004 um 11:45
  • Sound-Klinik
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    • 21. Dezember 2004 um 18:21
    • #41
    Zitat von "Bassti"

    Genau da höre ich aber eben oben beschriebene Pannen...
    nur dass es da eher auffällt, als im sub bassbereich, das was fehlt

    ... ich dachte immer, die Sache mit den piezokeramischen Tröten hätten wir glücklich hinter uns gebracht ... :roll:

  • Bassti
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    • 21. Dezember 2004 um 20:33
    • #42

    Hast mich glaub falsch verstanden...
    Auf die Piezos wollte ich nicht raus, sondern eher, dass eben bei so
    kompromisshörner, die möglichst tief getrennt werden immer
    das "High End :D " leidet, also obenrum 12kHz aufwärts...

    Möge der Bass mit Euch sein! :D

  • Sound-Klinik
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    • 21. Dezember 2004 um 20:54
    • #43
    Zitat von "Bassti"

    Auf die Piezos wollte ich nicht raus, sondern eher, dass eben bei so kompromisshörner, die möglichst tief getrennt werden immer
    das "High End :D " leidet, also obenrum 12kHz aufwärts...

    ... ach so.

    Glücklicherweise hat sich bei den Mittelhochtonhörnern ("früher" gabs ja nur diese "reinen" Mitteltonhörner von Altec, Vitavox und "Konsorten" ...) viel getan.

    "Früher" brauchte man unbedingt zusätzliche Ring- oder Schlitzstrahler (... es war die "goldene Zeit" aktiver 5-Wege-PAs mit kaskadierten 31-Band- und "nachgeschalteten" vollparametrischen EQs ... und natürlich Excitern für "ein frischeres Klangbild" ... :D ).

    Ich bin ja kein Freund von 2"ern. Mit vernünftigen 1"ern kann ich - klanglich - gut leben ... die thermische Belastbarkeit ist dann ein anderes Thema ... 1,4" ist sicher eine gute Alternative.

  • TBF
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    • 22. Dezember 2004 um 03:38
    • #44

    1" kann bei geeigneter "durchladung" und dem passenden (oem) treiber ganz beeindruckende ergebnisse erzielen 2" kommt nur der BMS coax in frage sonst nichts alle anderen haben unzureichenden klang evtl. noch der DE900/950 der aber bei "tiefer Trennung" (unter 1,5) recht kratzig klingt bei vollast und im max pegel auf recht durchschnittewlichem niveau leigt.
    absolute billig partybrüllwürfel kann man auch mit dem DE750 ausstatten - klirrt zwar vermutlich auf 30% das aber recht harmonisch - 3k rein 9 k raus höhen gibts gratis ohne direktvergleich ein stimmiges klangbild für weinig geld und viel laut - unter 1,3 sollte man den aber auch nicht trennen sonst hat man einen "brüllwürfel"

    Trennfrequenz - ich bin der überzeugung dass zwischn gut 1 und knapp 2 nicht getrennt werden sollte ausser man hat die super hyper weiche mit optimaler akustischer zentrum anpassung - sonst sprachverständlichkeit "für die mülltonne" im großsignalbetrieb

    eigentlich bin ich anhänger von unter 800 trennen bei 8/10" und unter 400/600 notfalls bei 12" dann aht man signalabtastung und noch mehr sprachverständli hkeit und v.a. Klarheit im sound

    irgendjemand meinte mal dass der BMS coax bei 600 getrennt unter last komisch klinge das leigt entweder an zu kelinem horn oder b) die darunter leigende pappe klirrt da dermassen udn wird leiser das das ganze hochtonlastig wird dann leiber höher trennen und die natürliche pappenkompression von ca. 10 dB ausnutzen dann klingts wieder ausgewogen

    ähnliches drüfte rockline beobachtet haben am Director wo ich ihm zustimmen muss das das sicherlich auf alle fälle besser klingt - siehe oben ich bin kein Fan von trennung im wichtigen bereich und bei dem treiber dann auch gerne bei prügelbetrib beginnender zerr bei "Tiefer trennung"

    erst wenn der letzte Kunde den "ich war mal eine Dose" SMD Haufen im Biegeblechgehäuse zum Utopiepreis nicht mehr möchte, die Bank unter Zahlpause andere Vorstellungen hat, ja dann werdet ihr merken daß Amtlich eher Marktgerecht bedeutet :)

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
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    • 22. Dezember 2004 um 08:52
    • #45
    Zitat von "TBF"

    Trennfrequenz - ich bin der überzeugung dass zwischn gut 1 und knapp 2 nicht getrennt werden sollte ausser man hat die super hyper weiche mit optimaler akustischer zentrum anpassung - sonst sprachverständlichkeit "für die mülltonne" im großsignalbetrieb

    Die Problematik ist ja grundätzlich klar.

    Ich sehe das eher pragmatisch und versuche immer, den bestmöglichen Kompromiss zu finden. Wenn ich unter 1 kHz trenne, sind die Anforderungen an ein System, welches den Bereich darunter überträgt, geringer ... aber oberhalb von 1 kHz kann es dann richtig problematisch werden, wenn man z.B. den Bereich bis "ulimo" mit einem Horn abdecken will (Belastung, Höhenwiedergabe ...ja, ich weiß: es gibt 2"/1"er ...).

    Daß eine Trennung im Bereich 1,5 ... 2 kHz riskant ist (z.B. bei Sprache, Gesang ...), stimmt. Man muß sich sehr viel Gedanken über die Ausführung der F-Weiche machen (Glaube mir: und genau DAS ist EINER meiner Lieblingsbeschäftigungen ! Ich finde, daß es sich wirklich lohnt, hier Zeit zu investieren ...).

    Und wenn man bei einer LS-Box beim Messen dann die Trennfrequenz nicht mehr "sieht" (auch nicht in der Gruppenlaufzeit ...) ... und auch nicht mehr hört, dann ist man auf dem richtigen Weg ...

    .. achja: auch eine "unsaubere" Trennung im Bereich "leicht unter" 1 kHz wird von unserem Gehör wahrgenommen !

    Und es soll Musikinstrumente geben, wo "unsaubere" Trennungen (z.B. zwischen 2" und 1" ...) auch bei - sagen wir bei 2,5 ... 3,5 kHz - deutlich hörbar sind.
    Bei der Wahl der "richtigen" Trennfrequenz sollte daher - m.E. - mehr Augenmerk auf Belastbarkeit, Übertragungseigenschaften der eingesetzten Treiber/Hörner und ggf. deren Klirrverhalten gelegt werden.

    Die Postulierung einer "einzig wahren" Trennfrequenz ist nicht mehr als eine weitere "Philosophie" ...

  • Mechwerkandi
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    • 22. Dezember 2004 um 12:07
    • #46
    Zitat von "Sound-Klinik"


    ... ich dachte immer, die Sache mit den piezokeramischen Tröten hätten wir glücklich hinter uns gebracht ...

    Glaub' ich nicht.
    Ist ein Kompromiss, wie vieles andere auch.

  • Sound-Klinik
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    • 22. Dezember 2004 um 12:40
    • #47

    ... zu Piezos:
    Da der Einsatzbereich - bezüglich Pegel und Verzerrungen - doch eingeschränkt ist, sehe ich den Einsatz von solchen Wandlern eigentlich mehr in der absoluten "Billigstschiene".

    Ich weiß, daß in den 80ern einige - seinerzeit auch amtliche" - Anbieter auch Piezos im Hochtonbereich eingesetzt haben. Die gleichen Anbieter nutzten auch Sofitten, damit - hoffentlich - nichts abbrennt.

    Bei den heute üblichen Anforderungen sehe ich - wenigstens bei leistungsfähigen PA-Systemen - aber keinen Bedarf für sowas mehr ...

  • Bassti
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    • 22. Dezember 2004 um 21:50
    • #48

    Mal ne andere Frage:
    Wie ist das, wenn ein Hochtöner viiiel zu viel Schalldruck hat verglichen mit dem Rest?

    :idea: Das ist doch sozusagen ein rauschfreier "gain" und wenn man dann
    eben am EQ die Höhen rausnimmt um das zu kompensieren,
    sollte das dann nicht günstiger sein, als eine Rauschbehaftete
    elektronische Höhenverstärkung, für einen zu schwachen HT?

    Möge der Bass mit Euch sein! :D

  • Holger
    Profi
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    589
    • 22. Dezember 2004 um 22:25
    • #49

    @ Bassti

    Im grunde hast Du recht, da der Speaker selbst kein Rauschen hinzufügt,

    Und alles was Rauschen erzeugt auf einem geringeren Level laufen kann.

    :?: Nur warum rauschen dann PA´s aber Hifi-Anlagen nicht :?::D

    Aber bevor du verzweifelt nach einem Treiber mit viiiieeel höherer
    Sensivity suchst, vieleicht die Komponente in deinem Signalpfad
    die am meisten rauscht, gegen eine bessere Tauschen und auf eine
    durchdacht Gainstruktur achten. Das bringt sicher mehr.

    Holger

  • Wolf
    Beiträge
    260
    • 22. Dezember 2004 um 23:35
    • #50
    Zitat von "Sound-Klinik"


    Glücklicherweise hat sich bei den Mittelhochtonhörnern ("früher" gabs ja nur diese "reinen" Mitteltonhörner von Altec, Vitavox und "Konsorten" ...) viel getan.

    "Früher" brauchte man unbedingt zusätzliche Ring- oder Schlitzstrahler (... es war die "goldene Zeit" aktiver 5-Wege-PAs mit kaskadierten 31-Band- und "nachgeschalteten" vollparametrischen EQs ... und natürlich Excitern für "ein frischeres Klangbild" ... :D ).

    Ich bin ja kein Freund von 2"ern. Mit vernünftigen 1"ern kann ich - klanglich - gut leben ... die thermische Belastbarkeit ist dann ein anderes Thema ... 1,4" ist sicher eine gute Alternative.

    Sorry, etwas OT, aber Altec war schon immer ein Verfechter von 2-Weg-Systemen. Hatte praktisch nur Mittel-Hochtontreiber 1" und 1,4" im Programm, nur wenige ausschliessliche MT-Treiber. Als Hochtöner bot Altec lustigerweise die Mittelhochtontreiber mit kurzem Horn an.

    Klang IMHO um Längen besser als HT z.B. von EV.

    Die 15"er hatten extrem leichte Pappen und starken Antrieb. So war der hohe Anschluß an die Hörner besser möglich als bei zeitmässig vergleichbaren LS.

    Ende OT.
    Schönen Gruß
    Wolf

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