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ULTRAMIZER PRO DSP1424P

  • Sound-Klinik
  • 14. Juli 2003 um 11:26
  • Sound-Klinik
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    • 14. Juli 2003 um 11:26
    • #1

    .. grundsätzlich läßt sich die Lautheit erhöhen und die Anlage kann vor Spitzen (die durch Übersteuern zu Verzerrungen führen) vermeiden/vermindern.

    Die Dynamik wird verringert, wodurch sich alles auch bei lauter Umgebung (z.B. 850 besoffene Schützen in einem Zelt ...) besser durchsetzt. Auch der Hall bleibt hörbar ... und wird nicht vom Umgebungslärm verdeckt.

    Nachteil 1: Die Wandler sind nicht der große Hit - die Nachteile sind aber nicht so gravierend wie Klangverluste durch eine krawallige Umgebung.

    Nachteil 2: Die Dinger machen eine (hörbare !) Zeitverzögerung. Dadurch hört man z.B. den Bassdrum- oder Snarschlag "doppelt" (d.h. es klappert ...). In kleinen Locations ist so ein Ding daher überhaupt nicht zu empfehlen.

    Bei Stadtfesten (und anderen Krawallmucken ...) funktioniert es - ab einer gewissen Lautstärke - dann besser !

    Viele Grüsse sendet

  • Jens Droessler
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    • 14. Juli 2003 um 13:54
    • #2
    Zitat von "Sound-Klinik"

    Nachteil 1: Die Wandler sind nicht der große Hit


    Solltest du etwa schon eines der neuen Geräte in den Händen gehabt haben?

    IMO kommt man dabei in etwa auf das gleiche wie mit Kompressoren am Ausgang der Aktivweiche..... und dabei bricht man nicht mitten im Band....

    Die Latenz sollte eigentlich unter 10ms liegen, also unhörbar sein.... (man spricht von 20ms Hörschwelle.....) messbar ja, störend, wenn einzelne Wege der PA (z.B. nur die Tops oder so) bearbeitet werden, in jedem Fall. aber fullrange sollte es eigentlich nicht stören.

    Wenns hochwertiger sein soll, dann könnte ein tc Triple-C genommen werden............

  • Sound-Klinik
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    • 14. Juli 2003 um 16:40
    • #3

    ... ich selbst habe mit dem "alten" 1400 schon gearbeitet - aber wie ich schon sagte: bei LIVE-Einsätzen wird die Qualität der Wandler wohl nichts im Vergleich zum Krach in einem Zelt o.ä. sein.

    Aber: Ich kann mir bei der gelebten Preispolitik des bewußten Anbieters nur schwer vorstellen, das Behringer jetzt plötzlich teure "Edelwandler" einsetzen sollte ... - aber ich laß mich gerne bekehren !

    Zur Verzögerung: Ich denke, daß ich wohl bereits alles gesagt habe. Der "alte" 1400 hat ca. 15 ms - und: Es IST EIN PROBLEM (Drums ...), weil es klappert.

    Auch 10 ms (der "neue" ?) reichen bei mehr perkussiven Instrumenten nicht aus. Bei Gesang, Sprache, Bass etc. wird es sicher weniger bemerkt.

    Die Geräte von TC (Finalizer Express) liegen im Bereich 2 ... 3 ms und machen weniger Probleme (... dafür darf man tiefer in die Tasche grapschen).

    Viele Grüsse sendet

  • Jens Droessler
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    • 14. Juli 2003 um 18:43
    • #4
    Zitat von "Sound-Klinik"


    Ich kann mir bei der gelebten Preispolitik des bewußten Anbieters nur schwer vorstellen, das Behringer jetzt plötzlich teure "Edelwandler" einsetzen sollte

    Nein, Edelwandler sind es bestimmt nicht, aber ein zwei Schritte vorwärts wurden dennoch gemacht. Wenn sie damals schon "tragbar" waren, sind sie jetzt schon "gut". Ich denke nicht, dass Behringer da schlechtere Wandler einsetzt als z.B. auf Soundkarten sitzen, die heute auch schon "audiophile" Ansprüche besitzen.

  • Sound-Klinik
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    • 14. Juli 2003 um 19:06
    • #5
    Zitat von "Jens Droessler"

    ... Nein, Edelwandler sind es bestimmt nicht, aber ein zwei Schritte vorwärts wurden dennoch gemacht. Wenn sie damals schon "tragbar" waren, sind sie jetzt schon "gut". Ich denke nicht, dass Behringer da schlechtere Wandler einsetzt als z.B. auf Soundkarten sitzen, die heute auch schon "audiophile" Ansprüche besitzen.

    Hallo Jens,

    was Soundkarten betrifft, da nehm ich allerdings doch lieber die Wandler meines SONY Studio-DATs - aber sei es drum, sicher sind viele Soundkarten mittlerweile schon ganz gut ausgestattet.

    Zum "neuen": Weißt Du denn, wie groß die Verzögerung des Signals beim neuen Ultramizer ist ? Mit dem "alten" hab ich es bei Live-Jobs mehrfach ausprobiert, und es war immer problematisch beim Schlagzeug, obwohl sich der Gesang schon besser durchsetzte. Daher liebäugel ich ja immer noch ein wenig mit einem Finalizer von TC.

    Viele Grüsse sendet

  • Kracky
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    • 14. Juli 2003 um 23:06
    • #6

    Ist aber doch ehr ne Unterhaltung für "Mischpult und Effekte"


    verschoben nach " Mischpult und Effekte"

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • Jens Droessler
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    • 14. Juli 2003 um 23:45
    • #7

    Äh, Kracky, hier ging es aber um den Ultramizer, den jemand wohl als Summen-Kompressor/Limiter einsetzen wollte. Wir haben nur die Nachteile geklärt.


    @ Soundklinik: Ich weiß nicht, wies beim neuen aussieht. Aber wenn, dann könnte man, ja, wie gesagt, den Triple-C einsetzen. Das ist ja auch ein Dreiband-Kompressor und soooo teuer nun auch nicht (ca. 250 Euro).

  • Kracky
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    • 15. Juli 2003 um 00:09
    • #8

    Schon klar, aber auch ein Kompressor wird doch hoffe ich im allgemeinen zu Effekte gezählt, auch wenn er als Limiter genutzt oder evtl. mißbraucht wird?!

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • Jens Droessler
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    • 15. Juli 2003 um 01:21
    • #9

    Das ist vielleicht Haarspalterei, aber was wäre dann mit EQs mit integrierten Limitern, oder Digitalcontrollern? Wenn da einer nach Limiter/Kompressor-Funktionen fragt, wird doch hoffentlich keiner auf die Idee kommen, das zu verschieben........
    IMO ist es Anwendungs-abhängig, in welche Sparte was gehört....

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