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Warnungen-Forum, -wie einigt man sich mit säumigen Zahlern?

  • christian_thomas
  • 10. März 2005 um 20:23
  • christian_thomas
    Verifiziert
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    1.001
    • 10. März 2005 um 20:23
    • #1

    Hallo Kollegen,

    im PA-Forum ist ja bekanntlich das Warnungen-Forum. Der eine freut sich über Warnungen, und die, vor denen gewarnt wird, sind natürlich nicht begeistert, wenn die fehlende Scheckzustellung oder die eine oder andere unbezahlte Rechnung dort auftaucht.

    Was aber nun, wenn so jemand, bei dem man wenn er "Guten Tag!" sagt erst nachsehen muss, ob es draussen auch hell ist, zwar nicht zahlen kann, aber Besserung gelobt? Soll man dem noch eine weitere Chance einräumen, ohne Gericht und Anwälte übermässig zu strapazieren?

    Oder soll man bei solchen Leuten dann die harte Gangart konsequent durchziehen? Von einem, der drei Finger hob, bekommt man ja meistens gar nichts mehr.

    Signatur verloren! Der ehrliche Finder kann sie behalten.

  • Mechwerkandi
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    • 11. März 2005 um 10:14
    • #2

    Das ist schwierig zu beantworten.
    Ich denke mal, der Auslöser für die ganzen Abläufe ist eher eine summenhaftige Sache.

    Will sagen, auf der einen Seite sind die Kunden, die Kaputtnix, und auf der anderen Seite sind aber auch die Lieferanten, hier: die Forumsuser.
    Ich habe manchmal den Eindruck, das der eine oder andere gut daran täte, sich sein Klientel mal etwas genauer anzukucken, dann wäre das "Warnungen" Brett fast überflüssig.
    Es gibt viel zu viel Anbieter in der Branche, und wohl aus Angst, der Job könnte an einen anderen gehen, wird jedem das Mat hinterhergebuckelt.

    Ich würde so etwas fallweise entscheiden.
    Ich hab' auch Kunden, die sind halt etwas schusselig oder auch zeitweilig etwas klamm, das weiss ich aber und kann entsprechend reagieren.
    Bei einem Neukunden, der "aus dem Nichts", ohne Referenzen auftaucht, womöglich noch Zweifel an seiner Seriösität lässt, würden schon alle Lampen angehen.

  • K.audio
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    552
    • 11. März 2005 um 11:43
    • #3
    Zitat von "Mechwerkandi"

    Bei einem Neukunden, der "aus dem Nichts", ohne Referenzen auftaucht, womöglich noch Zweifel an seiner Seriösität lässt, würden schon alle Lampen angehen.


    Wie gehst du dann vor? Vorkasse?

  • test
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    • 11. März 2005 um 12:21
    • #4

    wenn die anlage an geht, geht das patschehändchen auf, bleibt es leer, gehen wir alle nach haus.
    du kannst nur so verfahren, wenn du den kunden nicht kennst. ist er seriös, wird er das aktzeptieren!!
    man darf bei säumigen kunden nicht sich von noch nicht verdientem geld blenden lassen!!
    will sagen: kunde sagt: ich schulde dir noch summe x, aber nach der nächsten party zahle ich alles. IMMER erst alles zahlen lassen, sonst wird es teuer

    http://www.crystal-hannover.de
    Beschallung, Beleuchtung, LED technik
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  • treibsand
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    • 11. März 2005 um 15:06
    • #5

    Hmm. Ich bin leider zu lange auch als Mitveranstalter tätig und muß deswegen sagen:
    Bei kleinen Geschichten ist oftmals nicht das Geld da, um vorher Alles und Jeden zu bezahlen.
    Allerdings bin ich halt bei Leuten, die eine bestimme Größenordnung überschreiten wollen extrem Vorsichtig.
    Erstmal sollte man, wenn man länger in dem Bereich tätig ist, eine Einschätzung haben, was der Kunde an Background hat und zum zweiten, was an Veranstaltungen so ungefähr geht.
    Will sagen: wenn ein Neukunde aufkreuzt, der irgeneine Party in der Größenordnung XXX Pax machen will frage ich ihn natürlich, ob er davon Ahnung hat. Dank meiner Erfahrung merke ich an seiner Antwort, ob's sinnig ist, mit Ihm zu kooperieren.
    Ich bin mir als Unternehmer allerdings stehts meines unternehmerischen Risikos bewusst.
    Als Verleiher erwarte ich immer zu allererst, daß meine tatsächlichen Auslagen (Personal, Transport, Telefonkosten etc.pp.) beglichen werden, ein möglicher 'Gewinn' steht erst an zweiter Stelle.
    Bei einigen Kunden bin ich dann bezüglich des 'Gewinns' kulanter, weil ich ihre Situation kenne und weiß, daß sie bei einer Mißlungenen VA selbst tierisch auf dem Schlauch stehen, aber evtl. bei der nächsten dann von sich aus mehr zahlen.

    Das Warnungen-Brett ist für mich nur ein netter Anhaltspunkt, aber nicht für eine Geschäftsbeziehung entscheidend (ausser Diebesgut).
    Manche Warnung über aufgelaufene Summen durch zu späte Rückgabe kann ich auch nicht wirklich ernst nehmen. Wenn ich nicht dem Kunden die laufenden Kosten nicht ständig unter die Nase halte wird er das Mat. nicht schneller zurückgeben. Ausserdem muß ich mich (zumindest wenn das Material beim Kunden nur rumsteht) auch mal damit abfinden, nicht den ganzen Betrag zurück zu kriegen.

    Von Anwälten und Gerichten halte ich in diesem Zusammenhang i.d.R. nicht viel, da mich der ganze Kram erstmal weiteres Geld kostet und ich nicht weiß, ob da jemals was von zurückkommt.
    Lieber ganz dezent den Kollegen raten, sie mögen bei Geschäften mit dem jeweiligen Partner etwas vorsichtiger sein. Die Jobs zwar machen, aber immer auf die Kasse achten. Erst wenn mehrere Kollegen schlechte Erfahrungen haben definitiv vor demjenigen Kunden warnen.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • Mechwerkandi
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    • 11. März 2005 um 16:09
    • #6
    Zitat von "K.audio"


    Wie gehst du dann vor? Vorkasse?

    Kann ich so auch nicht pauschal sagen.
    Da kommt so eine Art von "Bauchfaktor" in's Spiel, den kann Dir aber keiner vermitteln, der muss wachsen.
    Kann sein, das ich das Geschäft komplett ablehne, kann aber auch sein, das der genauso behandelt wird wie ein Stammkunde.
    Hängt natürlich auch ab vom Umfang des Auftrages, ggf. verabrede ich einen Abschlag.

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