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PA für Keyboard?

  • nullahnung
  • 5. April 2005 um 00:07
  • nullahnung
    Beiträge
    2
    • 5. April 2005 um 00:07
    • #1

    Ich hätt' da ma gern ein Problem:
    Bin für die Tasten in einer Alternative/NuRock-Band zuständig und brauche für den Probenraum eine gute Anlage, bin auch schon fleißig am sparen.
    Für den Gesang haben wir eine Anlage, es geht hier allein um das verstärken meines Keyboards.
    Bisher spiel ich über eine einzelne JBL Eon 15 g2, die ja nun nicht so grad der Brüller ist, alles klingt so gepresst, kalt und unnatürlich, einfach schlecht.
    Erst mal ein paar grundsätzliche Fragen:
    Was ist besser, ein aktives System oder ein passives, aktiv getrenntes?
    Was für Systeme schlagt ihr vor?
    Wäre es besser, 3-Wege Boxen zu nehmen oder eine Kombination aus Mittel/Hochton-Boxen und Subs?
    Lieg' ich da völlig falsch, wenn ich denke, dass die Anlage so mindestens umrum 1500 W haben müsste?

    Mir ist es wichtig, das nichts verschluckt wird oder bei höherer Lautstärke die Höhen zu sehr zunehmen, die Anlage soll also nicht schon ausm letzten Loch pfeifen, wenn's mal etwas lauter wird. Ich stell mir quasi einen Hifi-mäßigen Sound vor. Habt ihr da konkrete Vorschläge?

    Vielen Dank schon mal im voraus

  • 8ight
    Beiträge
    471
    • 5. April 2005 um 11:10
    • #2

    alter, was hast du denn für nen proberaum???
    die eon 15G2 st doch gar nicht so schlecht!!!
    was habt ihr denn sonst für ne gesangsanlage im proberaum und kannst du da nicht mit drüber laufen???

    also ne 15"/2 wie die eon würde mir schon reichen, es sei denn, du hast ein gewaltiges problem mit deinen ohren, dann kannst du dir da auch ne director oder so hinstellen :roll:

    Zum Verkauf

  • Campfire
    Reaktionen
    3
    Beiträge
    1.356
    • 5. April 2005 um 11:44
    • #3

    Richtig gut dürfte eine kleine Sateliten-PA sein (Bass+Mittel/Hochtöner), zB. die Seeburg TS Mini-Sat. Damit dürte eine Hifi-Sound am besten zu realisieren sein.
    Die Seeburg ist auch recht klein und leicht und so gut dass du sie auch auf Auftritte als eigenen Monitor mitnehmen kannst.

    http://www.facebook.com/peter.trinkle

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 8. April 2005 um 06:25
    • #4

    oder eine DAP soundmate

    - btw. ich finde auch die eon ist ein prima Teil. Vielleicht hat er sie nur zu lasch geampt. ein vorgesetzter EQ wär aber ratsam um das anzupassen, noch besser ein kleiner controler um auch wirklich das aus der box zu holen was sie kann und (mit controler) darf. Endtstufe mindesten = RMS der Box, besser etwas höher.

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • FNR
    Beiträge
    1.224
    • 8. April 2005 um 07:53
    • #5
    Zitat von "Manuela"

    oder eine DAP soundmate

    - btw. ich finde auch die eon ist ein prima Teil. Vielleicht hat er sie nur zu lasch geampt. ein vorgesetzter EQ wär aber ratsam um das anzupassen, noch besser ein kleiner controler um auch wirklich das aus der box zu holen was sie kann und (mit controler) darf. Endtstufe mindesten = RMS der Box, besser etwas höher.

    Guten Morgen Manuela,

    zu lasch geampt ? ... ist die EON G2 nicht eigentlich ne Aktivbox ?

    Als Keyboardabhöre würde ich eher in die Richtung Sat-System gehen... gerade Mitten gehen mit einer EON überhaupt nicht...

    Gruß

    Frank N. Stein

    Ich habe zwar keine Ahnung aber davon jede Menge...

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 8. April 2005 um 08:37
    • #6

    verzeiht meinen fehler, wir haben "1500" , nicht G2. Dürfte aber verwand sein.
    Die beiden Boxen landeten im Mäusekeller wegen Systemwechsel. Hab sie aber als brauchbar in Erinnerung wenn auch der punch fehlt den ein richtig guter Monitor hat. Optisch sind sie auch nicht grade der Renner...

    8)

    nullahnung:

    In einer ordentlich verkabelten Band macht man für die Musiker Monitorboxen auf die Stage und an die Seiten eine Fullrange-PA die die ganze Band nach vorne überträgt, bei größeren Bühnen noch side Fills dazu.
    Konzepte a la " jeder ampt sich selbst" führen immer zu Problemen ! Vor allem mußt du ja auch die anderen hören, nichtnur dich selbst. Jeder ein Monitor, und von der Konsole her jeden Monitor so bedienen daß der Musiker dahinter von allen genaudas hört was er braucht um toll mitspielen zu können, unbeachtet des Publikums, das wird von der PA versorgt die ebenfalls von der ( FOH ) konsole her zu mixen ist. Und die Kunst einen tollen sound zu bekommen liegt darin die Bühne nicht zu laut zu haben, das gilt für alle.

    Bei Sessions nimmt man auch nur die Monitore mit, die PA wird üblicherweise zugemietet. Im Proberaum ist es meist ähnlich, man ersetzt einfach die PA durch 2 gute Side Fills, so bleibt das Konzept erhalten.

    Und 1500Wättchen brauchst du gewiß nicht, selbst wenn der Drummer noch lernt wie man angemessen laut rangeht beim üben 8)
    Ein guter Bodenmonitor hat 500 - 750. Das muß bei den Keys auch kein 15 sein, du spielst eh nach den Mitten mit. Und es geht dann nicht um den perfekten sound sondern um sein Durchsetzungsvermögen von unten. Feinschliff kann man mit einem EQ machen, wenn der fehlt klingen viele boxen nicht wunschgemäß.

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • olmei
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    517
    • 8. April 2005 um 10:05
    • #7

    Für keyboardtypische Frequenzen ist ein 15" Lautsprecher im Monitor abhängig von der Soundauswahl manchmal schlecht geeignet.

    Versuch mal einen Monitor mit 12" oder sogar 10" Lautsprecher und entsprechender Leistung. Da kommen ganz andere Mitten, welche am Keyboard ja essentiell sind. Als Monitor sollte ein 2-Weg-System reichen.

    Oder alternativ in-ear-monitoring kabelgebunden.
    Das hat bei einem Keyboarder in einer befreundeten Band Wunder bewirkt.

    <><
    amtlicher Leser des paforums.de seit 2004.

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