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Kurzschlusssicherheit von Amps

  • Lenti
  • 24. April 2005 um 21:32
  • Lenti
    Beiträge
    22
    • 24. April 2005 um 21:32
    • #1

    Hallo,

    wie sieht es eigentlich mit der Kurzschlusssicherheit von Endstufen aus?
    Raufschreiben kann man ja viel, aber wenn mir wirklich mal ein Kabel kaputt geht / nen Kurzen hat, hält das die Endstufe aus? Oder kommtes da wieder ganz klar auf den Preis an? Was macht z.B. ne T-Amp?

    Thx
    Andreas

  • cyberlight
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    6.061
    • 25. April 2005 um 10:13
    • #2

    Probier es doch aus, wenn du mal eine neue Endstufe brauchst :D

    Ob sie das überlebt, hängt von mehreren Faktoren ab. Darauf wetten würde ich nicht.

    »Wenn China erwacht, wird es die Welt erschüttern.« Napoleon Bonaparte (1769-1821)

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    • 25. April 2005 um 10:20
    • #3

    bei meinen amps passiert nichts. die laufen weiter. dieser punkt ist immer der erste den ich bei ner neuen serie mache: 2,5qmm in die ausgänge und gas. geht sie kaputt, geht sie zurück und war die letzte ihrer art

    http://www.crystal-hannover.de
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  • cyberlight
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    6.061
    • 25. April 2005 um 10:50
    • #4

    Bei Kurzschluss sollte sich der amp erst gar nicht einschalten bzw. sofort abschalten, unabhängig vom Signal.
    Wenn du erst kurzschliesst, die Kiste noch läuft und dann erst den Regler hochschiebst, ist das bei weitem nicht so schlimm, als wenn während des Betriebes mit Vollgas plötzlich ein Kurzschluss entsteht.

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  • test
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    • 25. April 2005 um 11:04
    • #5

    stimmt. nur weiß ich dann was er tut im kurzschluß fall

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  • pm-acustics
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    • 25. April 2005 um 11:14
    • #6
    Zitat von "cyberlight"

    Bei Kurzschluss sollte sich der amp erst gar nicht einschalten bzw. sofort abschalten, unabhängig vom Signal.
    Wenn du erst kurzschliesst, die Kiste noch läuft und dann erst den Regler hochschiebst, ist das bei weitem nicht so schlimm, als wenn während des Betriebes mit Vollgas plötzlich ein Kurzschluss entsteht.

    Genau....immer schön zwei kurz 4mm² Laborstrippe in die Bananebuchen, Amp mit Rauschen an die Clippgrenze bringen....Schutzbrille aufziehen und Bananas aneinanderheben......brizel...

    Wie es ausgeht ist in der Tat recht ungewiss....und Kinder bitte nicht nachmachen....es sind je nach Amptyp doch recht ungemütliche Spannungen an den Polklemmen......

    Auch ein Lustiges Spielchen ist die Ausgänge zweier Endstufen (z.B Sub/Sat-signal) mit kurzen Speakonkabeln miteinander zu verbinden und dann Kette geben....die Amps werden dann rückwärts voneinander eingespeisst. Das könnte der ein oder andere Amp etwas übel nehmen...

    Grüßle

    Sven

    PISA! die Freiheit nehme ich mir ! ;)

    Einmal editiert, zuletzt von pm-acustics (25. April 2005 um 12:31)

  • cyberlight
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    6.061
    • 25. April 2005 um 12:17
    • #7

    Ganz einfach: Brückenschaltung, rechten und linken Kanal bei voller Aussteuerung mit speakon zusammenstecken.
    Mal sehen, ob man nachher die Stecker auch wieder rausdrehen kann. :roll:

    Zitat

    stimmt. nur weiß ich dann was er tut im kurzschluß fall


    Nein, weisst du nicht, denn das wäre ein Zufallsergebnis. Entweder er überlebt oder nicht. (oder hat unbemerkt Schaden genommen)
    Das absichtliche Kurzschliessen eines Verstärkers ist völliger Quatsch.
    Das macht doch kein normaler Mensch. Auch nicht nur zum testen.
    Die Gefahr, dass was kaputt geht, ist einfach zu hoch.

    Einfach nur mal kurz über die anstehenden Spannungen, dadurch entstehende Ströme und den Innenwiderstand der Endstufe nachdenken.
    Dann sollte sich die Frage eigentlich nicht mehr stellen.

    100% Schutz gibt es nicht.

    »Wenn China erwacht, wird es die Welt erschüttern.« Napoleon Bonaparte (1769-1821)

  • tufkadib
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    2.687
    • 25. April 2005 um 16:01
    • #8

    cyberlight:

    Ich kann Dir da nicht ganz folgen.

    Zitat

    Das absichtliche Kurzschliessen eines Verstärkers ist völliger Quatsch.

    Wieso sollte man sich über den worst case keine Gedanken machen und nicht auch mal ausprobieren?
    Wäre es denn besser, die entsprechende Reaktion des Verstärkers erst bei einer Veranstaltung herauszufinden, weil irgendein Blödi was extrem Scharfkantiges auf die Lautsprecherleitungen geschmissen hat?

    Zitat

    Die Gefahr, dass was kaputt geht, ist einfach zu hoch.


    Na und? Dann ist wenigstens klar, daß man sich so ein Gerät nicht antun muß.

    Zitat

    Einfach nur mal kurz über die anstehenden Spannungen, dadurch entstehende Ströme und den Innenwiderstand der Endstufe nachdenken.

    Ja, und? Der Ausgangsstrom, der ja auch durch die Leistungstransistoren fließt, sollte von der Überstromschutzschaltung zuverlässig limitiert werden, so daß die Verlustleistung der Transistoren nicht überschritten wird.

    Zitat

    100% Schutz gibt es nicht.

    Naja, ich habe hier eine ganze Reihe Verstärker, denen kann man bei Nennleistung die Ausgangsklemmen kurzschließen, da schmeißt es nur eine Sicherung raus. Weiter passiert da gar nix.
    Wieso soll das heute nicht mehr machbar sein?

    MfG

    DirkB

  • test
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    • 25. April 2005 um 16:16
    • #9

    ich erwarte von einem amp, das er den kurzschluß fall überlebt!!
    mir ist vor ein paar jahren ein paar mal eine kmt 1000sgl um die ohren geflogen. es war immer so, das der amp (vermutlich) das ziehen des steckers nicht unter last mochte. den überschwinger mochte er nicht. das hat zum aussortieren des amps geführt und würde es heute sofort wieder tun.
    für die besserwisser: bei einem basschlag hat der speakon keinen sicheren kontakt gehabt. der stecker wurde also nicht wissentlich gezogen

    ein amp muß in jeder lebenslage sicher laufen. tut er das nicht, hat er den namen nicht verdient !

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  • cyberlight
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    • 25. April 2005 um 16:47
    • #10

    Bei billigen Verstärkern würde ich schlicht nicht drauf vertrauen, dass der jeden Unsinn überlebt, bei Markenteilen gehe ich einfach davon aus, dafür bezahlt man ja schliesslich.

    Zitat


    Ja, und? Der Ausgangsstrom, der ja auch durch die Leistungstransistoren fließt, sollte von der Überstromschutzschaltung zuverlässig limitiert werden, so daß die Verlustleistung der Transistoren nicht überschritten wird.


    Soweit die Theorie. Praktisch kann die Überstromschutzschaltung nicht so schnell ansprechen, dass der Transistor keinen Schaden nehmen kann.
    Die Verlustleistung ist schlicht egal, da diese im Kurzschlussfall ohnehin nicht schnell genug abgeführt werden könnte. Was zählt, ist der Spitzenstrom.
    Begrenzend ist lediglich der Leiterbahnwiderstand, Innenwiderstand der Elkos und der Widerstand der voll ausgesteuerten Transistoren zzgl. Kontaktwiderständen am Ausgang. Das ist nicht sonderlich viel.

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  • tufkadib
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    2.687
    • 25. April 2005 um 17:12
    • #11
    Zitat

    Soweit die Theorie. Praktisch kann die Überstromschutzschaltung nicht so schnell ansprechen, dass der Transistor keinen Schaden nehmen kann.

    Doch, das muß sie sogar. Im einfachsten Falle besteht der Überstromschutz aus einem Transistor, der durch den Spannungsabfall über dem Emitter des Endtransistors angesteuert wird und dessen Basis runterzieht. Das Ganze gibt es auch noch aufwendiger

    Zitat

    Die Verlustleistung ist schlicht egal, da diese im Kurzschlussfall ohnehin nicht schnell genug abgeführt werden könnte.

    Bei Dauerkurzschluß schon, ansonsten ist Ic das Limit.

    Was zählt, ist der Spitzenstrom.

    Zitat

    Begrenzend ist lediglich

    Nein, s.o. Genau dafür ist ja der Überlastschutz drin. Und von einer modernen Endstufe erwarte ich auch, daß sie sowas abkann, ohne Schaden zu nehmen.
    Scheinbar ist das aber auch heute noch nicht selbstverständlich, wenn ich mir so die Beiträge in Hififoren bzw. bei Einsteiger-PA ansehe.

    MfG

    DirkB

  • test
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    • 25. April 2005 um 17:41
    • #12

    mit anderen worten: es ist mir egal wie sie das machen, die haptsache der amp spielt oder protectet sauber. tut er das nicht, so taugt er nichts. so einfach ist das. ich baue sie ja auch nicht.
    mit qsc lief das bis jetzt so wie ich mir das vorgestellt habe. die kosten dafür halt auch etwas mehr. wo sie die herstellen und was sie daran verdienen ist mir auch schnuppe. ich habe das gefühl ein wertiges produkt zu haben

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  • Apostoli
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    • 30. April 2005 um 02:58
    • #13

    ... wie war das noch gleich?!

    Zitat

    Ein durch eine ultraflinke Sicherung geschützter Transistor schützt die Sicherung, indem er zuerst durchbrennt.

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